Veranstaltungsreihen und Projekte

Münster Lectures / Sommersemester 2018

Eventbild für Münster Lecture // Dr. Laura Nkula

Münster Lecture // Dr. Laura Nkula

16.10.2018 18:00, Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur ersten Münster Lecture im Wintersemester 18/19 mit der Wissenschaftlerin Dr. Laura Nkula, Kapstadt, ein.

Laura Nkula-Wenz ist Dozentin und Studiengangkoordinatorin für den Master in ‚Critical Urbanisms‘, einem Kooperationsprogram zwischen der Universität Basel und dem African Centre for Cities an der Universität Kapstadt. In ihrer Forschung pflegt Dr. Nkula-Wenz einen interdisziplinären Zugang zur Stadtgeographie, in dem sie postkoloniale politische Theorien mit aktuellen Fragen der Stadtsteuerung und urbanen Kunst- und Kulturentwicklung, insbesondere in afrikanischen Städten, verbindet. Im Dezember 2014 promovierte sie an der Universität Münster im Institut für Geographie am Lehrstuhl von Prof. Reuber mit ihrer Dissertation Worlding Cape Town by design – Creative cityness, policy mobilities and urban governance in postapartheid Cape Town. Neben ihrer universitären Forschung kooperiert sie auch regelmäßig mit unterschiedlichen Organisationen im Bereich urbaner Kunst- und Kulturentwicklung , u.a. UNESCO, Arterial Network, Creative City South und dem Black Filmmakers Film Festival.   

In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit dem zunehmend prominenten Status zeitgenössischer afrikanischer Kunst und fragt sich am Beispiel Kapstadts, wie sich diese neue Weltgewandtheit (worldliness) im Stadtbild widerspiegelt und neue sozialräumliche Dynamiken hervorbringt. Am Beispiel des im September 2017 eröffneten Zeitz MOCAA (Museum of Contemporary African Art) mit seiner international gefeierten Architektur, sowie weiteren lokalen Kunstinitiativen gibt der Vortrag einen konzentrierten Einblick in einige der derzeit wichtigsten gesellschaftlichen Debatten in Südafrika und ihrer künstlerischen Auf- und Verarbeitung. Von der interdisziplinären Warte der Stadtforschung aus gesehen, fragt der Vortrag ausserdem, welche alternativen Ansatzpunkte die praktische Hinwendung zu einem ‚artful urbanism‘, insbesondere im (süd-)afrikanischen Kontext, bieten könnte.  



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