Aktuell

März

Eventbild für Art Law Clinic gestartet!
Art Law Clinic (v.l.): Anne Dewey (Jurastudentin), Julius Müller-Kassner (Jurastudent), Karsten Müller (wiss. Mitarbeiter ITM), Prof. Dr. Thomas Hoeren, Prof. Dr. Nina Gerlach, Frank Bartsch, Norbert Burke

Art Law Clinic gestartet!


EInzigartige studentische Rechtsberatung für KunststudentInnen

Mit einer Auftaktveranstaltung wurde am 26.2.2018 die Art Law Clinic - ein Gemeinschaftsprojekt der Kunstakademie Münster und der zivilrechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität - der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einzigartige Idee
In seiner Eröffnungsrede betonte der Initiator Professor Dr. Thomas Hoeren die Einzigartigkeit der Idee einer studentischen Rechtsberatung speziell für Kunstrecht. Rechtliche Fragen entstünden im Kunstbereich vielerorts etwa bei der Vertragsgestaltung, der Künstlersozialkasse, beim Schreiben von Rechnungen, aber häufig auch schon bei der Planung eines Werks. Zu diesen und weiteren Fragen erhalten künftig die Studierenden der Kunstakademie Münster kostenlose Rechtsberatung. Außerdem, so Hoeren weiter, entstehe ein umfassender Leitfaden, der Studierenden kostenlos zur Verfügung gestellt werde.
Sein besonderer Dank galt dem Kanzler der Kunstakademie Münster, Frank Bartsch, den Beiratsmitgliedern Prof. Dr. Nina Gerlach und Rechtsanwalt Norbert Burke sowie den fünf MitarbeiterInnen der Art Law Clinic.

Hohe gesellschaftliche Relevanz der Kunst
Anschließend stellte Dr. Nina Gerlach, Professorin für Ästhetik und Kunstwissenschaft an der Kunstakademie Münster, die gesellschaftliche Relevanz von Kunst heraus. Diese ergebe sich nicht zuletzt aus ihrer demokratiegebenden Position und erfordere deshalb eine rechtliche Ausgestaltung. Kunst habe die einzigartige Fähigkeit, auf alle anderen Systeme, wie etwa das Recht oder die Medien, Bezug zu nehmen. Sie beschrieb die Kunst als einen Innovationsmotor und freiwillig ins Haus geholten "Störenfried". Vor diesem Hintergrund müsse die rechtliche Selbststigmatisierung und Selbstkriminalisierung des Künstlers durch die Klärung rechtlicher Fragen beendet werden.

Recht darf kreatives Denken nicht einschränken
Frank Bartsch, selbst von Haus aus Jurist, bezeichnete die Vielzahl der kunstrechtlichen Fragen als fast unüberschaubar. Aus diesem Grund freue er sich, mit der Art Law Clinic die Beantwortung dieser Fragen nun auf ein professionelles Niveau heben zu können. Das Verhältnis von Kunst und Recht komme jedoch nicht ohne Kontroversen aus, so Bartsch. So dürfe das Recht nie das kreative Denken des Künstlers einschränken, sondern lediglich in zweiter Stufe etwaige Problemstellungen aufzeigen und lösen.

Der Vorstellung des Projekts schloss sich ein juristisches Seminar zum Kunstrecht an. In den Kurzvorträgen der JurastudentInnen zu Themen wie Urheberrechte des Künstlers, Galerieverträge oder die Nutzung von fiktiven Figuren zeigte sich schnell, wie vielfältig und komplex dieses Rechtsgebiet ist.

Mehr Informationen zur ART LAW CLINIC

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Informationen für Studieninteressierte

Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Studium an der Kunstakademie Münster interessieren.

Einen ersten Überblick über die Akademie, das Studium und die Berwerbung bietet Ihnen unsere Informationsbroschüre, die Sie hier auf Deutsch und Englisch zum Download finden:

Info-Broschüre "Akademie, Studium, Bewerbung"
Information Brochure "The University, Programmes, Apply"

Weitere Informationen sowie Ihre Ansprechpartner im Studienbüro und International Office finden Sie unter dem Bereich "Bewerbung".

 

 

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Art Law Clinic (v.l.): Anne Dewey (Jurastudentin), Julius Müller-Kassner (Jurastudent), Karsten Müller (wiss. Mitarbeiter ITM), Prof. Dr. Thomas Hoeren, Prof. Dr. Nina Gerlach, Frank Bartsch, Norbert Burke

Art Law Clinic gestartet!


EInzigartige studentische Rechtsberatung für KunststudentInnen

Mit einer Auftaktveranstaltung wurde am 26.2.2018 die Art Law Clinic - ein Gemeinschaftsprojekt der Kunstakademie Münster und der zivilrechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität - der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einzigartige Idee
In seiner Eröffnungsrede betonte der Initiator Professor Dr. Thomas Hoeren die Einzigartigkeit der Idee einer studentischen Rechtsberatung speziell für Kunstrecht. Rechtliche Fragen entstünden im Kunstbereich vielerorts etwa bei der Vertragsgestaltung, der Künstlersozialkasse, beim Schreiben von Rechnungen, aber häufig auch schon bei der Planung eines Werks. Zu diesen und weiteren Fragen erhalten künftig die Studierenden der Kunstakademie Münster kostenlose Rechtsberatung. Außerdem, so Hoeren weiter, entstehe ein umfassender Leitfaden, der Studierenden kostenlos zur Verfügung gestellt werde.
Sein besonderer Dank galt dem Kanzler der Kunstakademie Münster, Frank Bartsch, den Beiratsmitgliedern Prof. Dr. Nina Gerlach und Rechtsanwalt Norbert Burke sowie den fünf MitarbeiterInnen der Art Law Clinic.

Hohe gesellschaftliche Relevanz der Kunst
Anschließend stellte Dr. Nina Gerlach, Professorin für Ästhetik und Kunstwissenschaft an der Kunstakademie Münster, die gesellschaftliche Relevanz von Kunst heraus. Diese ergebe sich nicht zuletzt aus ihrer demokratiegebenden Position und erfordere deshalb eine rechtliche Ausgestaltung. Kunst habe die einzigartige Fähigkeit, auf alle anderen Systeme, wie etwa das Recht oder die Medien, Bezug zu nehmen. Sie beschrieb die Kunst als einen Innovationsmotor und freiwillig ins Haus geholten "Störenfried". Vor diesem Hintergrund müsse die rechtliche Selbststigmatisierung und Selbstkriminalisierung des Künstlers durch die Klärung rechtlicher Fragen beendet werden.

Recht darf kreatives Denken nicht einschränken
Frank Bartsch, selbst von Haus aus Jurist, bezeichnete die Vielzahl der kunstrechtlichen Fragen als fast unüberschaubar. Aus diesem Grund freue er sich, mit der Art Law Clinic die Beantwortung dieser Fragen nun auf ein professionelles Niveau heben zu können. Das Verhältnis von Kunst und Recht komme jedoch nicht ohne Kontroversen aus, so Bartsch. So dürfe das Recht nie das kreative Denken des Künstlers einschränken, sondern lediglich in zweiter Stufe etwaige Problemstellungen aufzeigen und lösen.

Der Vorstellung des Projekts schloss sich ein juristisches Seminar zum Kunstrecht an. In den Kurzvorträgen der JurastudentInnen zu Themen wie Urheberrechte des Künstlers, Galerieverträge oder die Nutzung von fiktiven Figuren zeigte sich schnell, wie vielfältig und komplex dieses Rechtsgebiet ist.

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Art Law Clinic (v.l.): Anne Dewey (Jurastudentin), Julius Müller-Kassner (Jurastudent), Karsten Müller (wiss. Mitarbeiter ITM), Prof. Dr. Thomas Hoeren, Prof. Dr. Nina Gerlach, Frank Bartsch, Norbert Burke

Art Law Clinic gestartet!


EInzigartige studentische Rechtsberatung für KunststudentInnen

Mit einer Auftaktveranstaltung wurde am 26.2.2018 die Art Law Clinic - ein Gemeinschaftsprojekt der Kunstakademie Münster und der zivilrechtlichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität - der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einzigartige Idee
In seiner Eröffnungsrede betonte der Initiator Professor Dr. Thomas Hoeren die Einzigartigkeit der Idee einer studentischen Rechtsberatung speziell für Kunstrecht. Rechtliche Fragen entstünden im Kunstbereich vielerorts etwa bei der Vertragsgestaltung, der Künstlersozialkasse, beim Schreiben von Rechnungen, aber häufig auch schon bei der Planung eines Werks. Zu diesen und weiteren Fragen erhalten künftig die Studierenden der Kunstakademie Münster kostenlose Rechtsberatung. Außerdem, so Hoeren weiter, entstehe ein umfassender Leitfaden, der Studierenden kostenlos zur Verfügung gestellt werde.
Sein besonderer Dank galt dem Kanzler der Kunstakademie Münster, Frank Bartsch, den Beiratsmitgliedern Prof. Dr. Nina Gerlach und Rechtsanwalt Norbert Burke sowie den fünf MitarbeiterInnen der Art Law Clinic.

Hohe gesellschaftliche Relevanz der Kunst
Anschließend stellte Dr. Nina Gerlach, Professorin für Ästhetik und Kunstwissenschaft an der Kunstakademie Münster, die gesellschaftliche Relevanz von Kunst heraus. Diese ergebe sich nicht zuletzt aus ihrer demokratiegebenden Position und erfordere deshalb eine rechtliche Ausgestaltung. Kunst habe die einzigartige Fähigkeit, auf alle anderen Systeme, wie etwa das Recht oder die Medien, Bezug zu nehmen. Sie beschrieb die Kunst als einen Innovationsmotor und freiwillig ins Haus geholten "Störenfried". Vor diesem Hintergrund müsse die rechtliche Selbststigmatisierung und Selbstkriminalisierung des Künstlers durch die Klärung rechtlicher Fragen beendet werden.

Recht darf kreatives Denken nicht einschränken
Frank Bartsch, selbst von Haus aus Jurist, bezeichnete die Vielzahl der kunstrechtlichen Fragen als fast unüberschaubar. Aus diesem Grund freue er sich, mit der Art Law Clinic die Beantwortung dieser Fragen nun auf ein professionelles Niveau heben zu können. Das Verhältnis von Kunst und Recht komme jedoch nicht ohne Kontroversen aus, so Bartsch. So dürfe das Recht nie das kreative Denken des Künstlers einschränken, sondern lediglich in zweiter Stufe etwaige Problemstellungen aufzeigen und lösen.

Der Vorstellung des Projekts schloss sich ein juristisches Seminar zum Kunstrecht an. In den Kurzvorträgen der JurastudentInnen zu Themen wie Urheberrechte des Künstlers, Galerieverträge oder die Nutzung von fiktiven Figuren zeigte sich schnell, wie vielfältig und komplex dieses Rechtsgebiet ist.

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