Juli

Eventbild für Johanna Reich u.a. // The Long Now

Johanna Reich u.a. // The Long Now

08.07.2018 – 27.08.2018
ME COLLECTORS ROOM – Stiftung Olbricht Berlin, Auguststraße 68, 10117 Berlin

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 8. Juli um 12:00 Uhr ein.

Reflexionen von Zeit und Vergänglichkeit

Die Ausstellung THE LONG NOW versammelt vom 8. Juli bis zum 27. August 2018 in der Lounge des me Collectors Room Berlin 20 aktuelle künstlerische Positionen, in denen unterschiedliche Aspekte von Zeitlichkeit zum Tragen kommen.

Diese betreffen unseren Zeitbegriff ebenso wie die Muster der Zeitwahrnehmung und nicht zuletzt die Darstellung von Zeit. Die Zeit erweist sich dabei zusehends als offene Größe, die sich in der subjektiven Erfahrung gänzlich anders zeigt als auf den Zifferblättern unserer Uhren. Polaritäten wie Ruhe und Unruhe, Be- und Entschleunigung, aber auch Augenblicklichkeit, Dauer und Vergänglichkeit werden zu zentralen Kategorien. Zeit ist etwas, das uns alle sowohl auf konkrete wie elementare Weise betrifft. Ohne einen Begriff von Zeit scheinen unsere Existenz, wie auch die Vorgänge in der Welt um uns herum nicht denkbar. Zugleich stellt die Zeit ein abstraktes und schwer fassbares Phänomen dar, das ForscherInnen und DenkerInnen, wie auch KünstlerInnen seit jeher beschäftigt. Vor dem Hintergrund einer beschleunigten Moderne und einer medial vermittelten globalen Gleichzeitigkeit stellen sich Fragen nach der Zeit umso dringlicher. Was bedeutet uns die Zeit? Was heißt Gegenwart? Wie lange währt das Jetzt?

Greta Alfaro | Malte Bartsch | Christiane Baumgartner | Roland Boden | Maurits Boettger | Daniel Burkhardt | Mark Formanek | Verena Friedrich | Dafna Gazit | Christoph Girardet | Lukas Grundmann | Steffen Junghans | Timo Klos | hans w. koch | Vera Lossau Zhenia Couso Martell | Lilla von Puttkamer | Johanna Reich | Otto Reitsperger | Hans-Christian Schink | Jan Schmidt | Pavel Schmidt Leonid Sokhranski | Nasan Tur | Katrin Wegemann | Julia Weißenberg | Michael John Wehelan

Zurück zur Übersicht