Dezember

Eventbild für KünstlerInnenkolloquium "Context in Art"

KünstlerInnenkolloquium "Context in Art"

13.12.2018 – 14.12.2018
Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Im Rahmen von "Open Frame"

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zum KünstlerInnenkolloquium "Context in Art" ein, veranstaltet von Lenny Liebig (Student Fachklasse Prof.'in Schmidt) und Prof. Dr. Georg Imdahl. TeilnehmerInnen sind Prof. Dr. Ursula Frohne (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Manaf Halbouni (Berlin), Johanna Kandl (Wien) und Mario Pfeifer (Berlin).

In einem gemeinsamen Dialog sollen Fragen nach dem Verständnis von politischen Kontexten und ästhetischer Autonomie in der zeitgenössischen Kunst diskutiert werden. Das Kolloquium beginnt mit einer Einführung durch Lenny Liebig und Prof. Dr. Georg Imdahl sowie mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Ursula Frohne am Donnerstag, 13.12., 18.15 Uhr, im Rahmen des Seminars "Open Frame“ im Hörsaal. Am Freitag, 14.12., 10 - 18 Uhr, wird der Diskurs vor dem Hintergrund kurzer Werkpräsentationen unserer Gäste und studentischer Beiträge fortgesetzt.

Eine kurze Anmeldung zum Kolloquium an Lenny Liebig (lennyliebig@posteo.de) ist erbeten, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

Ursula Frohne ist Professorin für moderne Kunstgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach ihrer Promotion 1993 mit dem Titel ,,Maler und Millionäre: Studie zur sozialen Stellung des amerikanischen Künstlers seit dem späten neunzehnten Jahrhundert 1860-1910" arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Universitäten und als Hauptkuratorin des Museums für Neue Kunst, ZKM Karlsruhe. 2002 erhielt sie einen Ruf an die Universität Bremen, 2006 an die Universität zu Köln und 2015 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Ursula Frohne veröffentlichte mehrere Publikationen zum politischen Habitus der zeitgenössischen Kunst. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für Kunstgeschichte.

Manaf Halbouni studierte Freie Kunst an der Universität für Bildende Künste in Damaskus und visuelle Kunst bei Prof. Eberhard Bosslet an der Kunstakademie Dresden. Er lebt und arbeitet in Berlin. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt die Installation ,,Monument“ (2017) am Neumarkt in Dresden. In seinen Arbeiten befragt Manaf Halbouni historische und lokalpolitische Ereignisse vor seinem autobiografischen Hintergrund.

Johanna Kandl ist Malerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Wien. Nach einem Studium der Konservierung und Technologie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, absolvierte sie dort ein Malereistudium. Von 2005 bis 2013 war Johanna Kandl Professorin für Malerei an der Akademie in Wien. Malerei versteht sie als politisches Medium. Sie plädiert für eine Ebene ,,des Berühbaren“ und hinterfragt etablierte Sichtweisen und ästhetische Konventionen.

Mario Pfeifer lebt in Berlin. Er studierte an der Akademie für visuelle Kunst in Leipzig, an der Akademie der Künste in Berlin, der Städelschule Frankfurt und Kalifornia Institut für Kunst. Ausgangspunkt seine Arbeiten sind politische Fragestellungen der Gegenwart, insbesondere im Umfeld von Pegida und von Geflüchteten. In seiner Ausstellung ,,Explosion" (2016) präsentierte er umfangreiches Interviewmaterial aus Gesprächen mit Pegida Sympathiesanten.

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