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10.12.2022 – 11.03.2023

Michael van Ofen u.a. /// Musée Imaginaire

Monica De Cardenas
Chesa AlbertiniStradun 111CH-7524 Zuoz | St. Moritz

Eventbild für Michael van Ofen u.a. /// Musée Imaginaire

Im Dezember zeigen wir in Zuoz drei Künstler, die sich in Ihrer Arbeit mit bedeutenden Werken aus der Kunstgeschichte auseinandersetzen. Mit Hilfe verschiedener Techniken, die darauf abzielen, Bilder zu dekonstruieren und zu analysieren, hinterfragen sie ikonographische Sujets, mythologische Szenen, Porträts, Stillleben und Landschaften aus unserem kollektiven Erinnerungs-Bildschatz. Dadurch entstehen neue Bilder, gleichzeitig hinterfragen sie unsere Wahrnehmung und Sehgewohnheiten. 

Michael van Ofen (*Essen, 1956) lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seine Werke scheinen oft nur aus einer Handvoll Strichen zu bestehen, die doch ganze Erfahrungs- und Sehräume aktivieren. Was bis an die Grenze der Abstraktion verknappt ist, ist deshalb noch keine, sondern eine spielerische Verbeugung vor allem vor einem Jahrhundert, das der Künstler für weiterhin unterschätzt hält, das 19. Van Ofen versucht jedoch nicht eine Landschaft oder ein Historiengemälde nachzubilden, sondern analysiert er die Komposition und Machart eines solchen Bildes und reduziert es auf die für ihn wesentlichen und interessanten Elemente. Seine äußerst konzentrierte Malerei über die Malerei, die Porträts ebenso darstellt wie die Landschaftsmalerei, entwirft eine Welt, die nicht nur aufgrund der Malweise mit der Realität verwechselt werden sollte. Michael van Ofen hat in internationalen Galerien und Museen ausgestellt, wie die Fundaciòn AMMA in Mexico City, die Kunsthalle Münster, die Collezione Maramotti in Reggio Emilia und das Gyeonggi Museum of Modern Art in Südkorea. 

Slawomir Elsner (*Wodzislaw, 1976) lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Farbstiftzeichnungen legt er freihändig Strich um Strich kreuz und quer über das Blatt. Vom Hellen ins Dunkle arbeitend, nähert er sich behutsam den Farb- und Lichtverhältnissen der Gemälde von Malerinnen und Malern vergangener Epochen. Das Ergebnis lebt von Präzision als auch Unschärfe zugleich und entzieht sich jeder konkreten motivischen Erkennbarkeit. Die Unschärfe von Elsners Strichgeweben zwingt uns, die Konzentration auf Farben und Licht sowie das dynamische Wechselspiel zwischen ihnen zu richten. Darüber hinaus stellt sich Elsner in die große Tradition der künstlerischen Selbstreflexion, in der das Verhältnis von Wirklichkeit und Abbild befragt wird. Im 2020 wurde Elsner mit dem Otto-Ritschl-Preis ausgezeichnet, der an herausragende Künstler verliehen wird, deren Werk eine einzigartige Perspektive auf Farbe bietet. 2021 präsentierte das Museum Wiesbaden seine erste Einzelausstellung in einer Institution. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Rubell Family Collection in Miami, die Roche Collection in Basel, die Adrastus Collection in Mexico und das Kunstmuseum Bonn.

Uwe Wittwer (*Zürich, 1954) ist einer der bedeutendsten Maler innerhalb der Schweizer Gegenwartskunst. Angetrieben von einem tiefen Misstrauen gegenüber dem Bild als Abbild, kreist sein figuratives Werk um die grundlegenden Fragen nach dem Wesen des Bildes und nach dem Zusammenhang von Bild und Erinnerung. Dafür greift er meist auf bestehende Bildbestände zurück, die er nach seinen Vorstellungen neu interpretiert. Aktuelle oder historische Fotos aus dem Internet können dabei genauso als Vorlage dienen wie Bilder aus dem Familienalbum oder bekannte Werke aus dem Kanon der Kunstgeschichte. Es entstehen Gemälde, Aquarelle und Kohlezeichnungen, in denen sich die Motivwelt wie in einem schwer fassbaren Bild einer vagen Erinnerung aufzulösen scheint. Die Werke verführen durch eine sinnlich aufgeladene Handschrift und wirken in durch Mehrdeutigkeit und Rätselhaftigkeit sowohl äusserst anziehend als auch irritierend. Seine Werke wurden in verschiedenen Museen gezeigt, unter anderem in der Tate Britain, im Kunsthaus Grenchen, im Kunstmuseum Bern und kürzlich im Musèe Ariana in Genf. Sie befinden sich in den Sammlungen vieler Schweizer Museen und in 2013 wurden zwei in die Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York aufgenommen. 

 

+41 81 868 8080
info@monicadecardenas.com

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