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09.09.2023 19:30

Nikola Dicke /// Über Unter Wasser

Pumpwerk Evinger Bach
Münsterstr. 272/Ecke Beethovenstr.
44145 Dortmund

Eventbild für Nikola Dicke /// Über Unter Wasser

Herzliche Einladung zu „Über Unter Wasser“
einer Sound- und Lichtperformance von Mirijam Streibl und Nikola Dicke zum
Tag des offenen Denkmals im Pumpwerk Evinger Bach, Dortmund,
am 9. September 2023, 19.30 bis 22.00 Uhr.

https://www.eglv.de/medien/emschergenossenschaft-verwandelt-das-pumpwerk-evinger-bach-in-ein-aquarium/

Wasser ist ein essenzielles Element – ohne Wasser kein Leben. Etwa zwei Drittel der Erde sind mit Wasser bedeckt. Süßwasser macht allerdings nur 2,5% des Vorkommens aus und wird u.a. aufgrund des Klimawandels immer knapper. Die aktuellen Konflikte um die Ressource veranschaulichen, welche gravierenden Folgen die Eingriffe des Menschen in die Natur haben. Ganz plastisch zeigen sich diese auch dort, wo Gewässer vom Menschen überformt werden, und aus mäandernden Schleifen schnurgerade oder unterirdisch verrohrte Kanäle werden, wie der Evinger Bach in Dortmund, den wir erst 200m vor der Mündung in die Emscher und am gleichnamigen Pumpwerk zu sehen bekommen, wenn er in den Pumpensumpf fließt. Durch bergbauliche Senkungen kann der Bach seit den 1920er-Jahren nicht mehr richtig abfließen. Die 1953 gebaute Anlage verhindert das Versumpfen des umliegenden Geländes und sorgt damit für „trockene Füße“ in der Region.
Im Rahmen des Denkmaltags 2023 hat die Emschergenossenschaft die Künstlerinnen Nikola Dicke und Mirijam Streibl eingeladen, eigens für den Ort eine Live-Performance zu konzipieren, die die Facetten des Pumpwerks künstlerisch reflektiert. Soundforscherin Mirijam Streibl beschäftigt sich
mit dem Klangumfeld (Soundscapes) und setzt sich seit drei Jahren intensiv mit der akustischen Seite des Wassers auseinander.
Nikola Dicke erschafft ortsspezifische Lichtinstallationen, in denen Räume neu kontextualisiert werden. Die Zeichnungen, die auf Bauten oder Wände projiziert werden, setzen unsere Umgebung auf ungewohnte Weise in Szene.
Für den Denkmaltag haben beide Künstlerinnen zum ersten Mal zusammengearbeitet.
Entstanden ist eine Licht-Sound-Arbeit, die sich aus dem Pumpenschacht in den Raum entfaltet und die Architektur, die technischen Strukturen und das zentrale Element der Anlage – das Wasser – in den Fokus rückt. Klänge der Emscher und des Evinger Bachs werden mit Wasserprojektionen und Unterwasserbildern beider Gewässer zu einer Collage verwoben, die die Halle durchflutet und diese in eine immersive Installation verwandelt, die einem Aquarium gleicht. In der Arbeit werden die Bewegungen und Zustände des Wassers sowie seine lebensspendende und zerstörerische Kraft gespeichert und im Raum wieder freigesetzt. Die Performance lässt uns den Ort neu erleben. Sie akzentuiert dessen Strukturen und überführt sie ins Abstrakte, so dass unser Blick auf die Ästhetik der architektonischen und technischen Elemente gelenkt wird. Sie macht uns aber auch zum Teil eines Settings, das uns nicht nur in die Wasserwelt eintauchen, sondern uns unsere Verflechtung mit der (ökologischen) Umwelt spüren lässt. „Über Unter Wasser“ macht die obsolet gewordene Trennung von Natur und Kultur, die das Anthropozän prägt, anschaulich.
Agnes Sawer / EGLV

Vom 15. September bis 24. September 2023 veranstalten Stephan Kruhl, Margita Weiler und Zoltan Labas unter dem Titel IN ARBEIT im Pallasseum, Berlin, einen bunten Mix aus Ausstellungsfragmenten, Konzeptpräsentationen, Interviews, Kochen, Musizieren und vielem mehr.



Zur 
Eröffnung am Freitag, 15. September 19 h

, bin ich mit dem Graffiti-Mobil dort und lade herzlich zu partizipativem Licht-Zeichnen ein. Außerdem sind die Ergebnisse aus den Zeichenworkshops am Vortag zu sehen, in denen ich mit den Anwohner:innen des Pallasseums Erlebnisse und Geschichten der Gegend zu Trickfilmen verarbeite.

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