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Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.
Die Münster Lectures werden großzügig gefördert von den Freunden der Kunstakademie Münster e.V.

Die Münster Lectures 2021/22 finden in Präsenz im Hörsaal statt und sind vorerst nur für Mitglieder der Kunstakademie Münster zugänglich. Externe können die Veranstaltungen via Zoom verfolgen: http://wwu.zoom.us/j/64330861073

Zoom-Meeting-ID: 643 3086 1073
Kenncode: 884112


Eventbild für Münster Lectures // Prof. Katharina Sieverding, Künstlerin, Düsseldorf

Münster Lectures // Prof. Katharina Sieverding, Künstlerin, Düsseldorf

21.01.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Leonardo Campus 2, 48149 Münster

„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

Im Rahmen der Münster Lectures spricht Sieverding am Dienstag, 21. Januar, 18 Uhr, im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. 

Der Eintritt ist frei.

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21.01.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Leonardo Campus 2, 48149 Münster

„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

Im Rahmen der Münster Lectures spricht Sieverding am Dienstag, 21. Januar, 18 Uhr, im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

Im Rahmen der Münster Lectures spricht Sieverding am Dienstag, 21. Januar, 18 Uhr, im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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Münster Lectures // Prof. Katharina Sieverding, Künstlerin, Düsseldorf

21.01.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Leonardo Campus 2, 48149 Münster

„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

Im Rahmen der Münster Lectures spricht Sieverding am Dienstag, 21. Januar, 18 Uhr, im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. 

Der Eintritt ist frei.

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

Im Rahmen der Münster Lectures spricht Sieverding am Dienstag, 21. Januar, 18 Uhr, im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

Im Rahmen der Münster Lectures spricht Sieverding am Dienstag, 21. Januar, 18 Uhr, im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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„Weltlinie 1968-2013“ nannte Katharina Sieverding ihre jüngste Ausstellung im Museum Schloss Moyland. Sie demonstrierte, wie sich ein über mehrere Jahrzehnte herangewachsenes Werk durch das Medium der Ausstellung im Fluss halten und in einen Dialog mit sich selbst setzen lässt. Seit den späten sechziger Jahren artikuliert sich dieses Werk vornehmlich in den Gattungen von Fotografie, Film und Video, seit den neunziger Jahren auch mit digitalen Mitteln. Sieverdings Œuvre schlägt im Verlauf seines Entstehens einen Bogen von den Konstruktionen des Selbst bis zu kosmologischen Phänomenen. Schon zu Beginn ihres Werks entwarf sie in großen Fotozyklen mit seriellen Selbstporträts unterschiedliche Modelle personaler Identität. In der Überschneidung des Privaten und des Politischen entstanden in der Folge bildmächtige Arbeiten, die autobiografische Momente ebenso aufgreifen wie zeithistorische Motive, darunter „Schlachtfeld Deutschland“ (1978), „Kontinentalkern“ (1983/90) und „Deutschland wird deutscher“ (1993). Sieverding war eine Pionierin bei der Erweiterung und Neuauslegung der Möglichkeiten im Medium Fotografie. Schon in den siebziger Jahren realisierte sie „die ersten Großfotos – lange vor den Becher-Schülern oder Jeff Wall, die mit ihren XXL-Formaten heute die Szene dominieren“, bemerkte Wolfgang Kemp 2011 in seiner „Geschichte der Fotografie“.

Die in Düsseldorf lebende gebürtige Pragerin studierte von 1963 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie in Düsseldorf, dort zunächst in der Bühnenbildklasse von Teo Otto und ab 1967 bei Joseph Beuys, bei dem sie 1972 als Meisterschülerin ihr Studium abschloss. 1971 war sie, noch als Studentin, mit einer Filmarbeit auf der Documenta 5 in Kassel vertreten und nahm danach auch an der Documenta 6 und der Documenta 7 teil. 1997 war sie mit Gerhard Merz Künstlerin im Deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig. Von 1992 bis 2007 hatte die vielfach mit internationalen Preisen bedachte Künstlerin eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und war dort eine wichtige Lehrerin für eine nachwachsende Generation von Künstlerinnen; zudem führten sie zahlreiche Gastprofessuren ins Ausland, so auch etwa 2002 an die China Academy of Art Hangzhou.

 

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