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Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.
Die Münster Lectures werden großzügig gefördert von den Freunden der Kunstakademie Münster e.V.

Die Münster Lectures 2021/22 finden in Präsenz im Hörsaal statt und sind vorerst nur für Mitglieder der Kunstakademie Münster zugänglich. Externe können die Veranstaltungen via Zoom verfolgen: http://wwu.zoom.us/j/64330861073

Zoom-Meeting-ID: 643 3086 1073
Kenncode: 884112


Eventbild für Münster Lectures // Jens Hauser

Münster Lectures // Jens Hauser

28.11.2017 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit Jens Hauser, Kurator und Medienwissenschaftler, Kopenhagen/Paris, ein.

Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit Jens Hauser, Kurator und Medienwissenschaftler, Kopenhagen/Paris, ein.

Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Münster Lectures // Jens Hauser

28.11.2017 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
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In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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Sowohl in seinen kuratorischen als auch seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt sich Jens Hauser mit den Interaktionen und Schnittstellen von Kunst und Bio-Technologie. Zunehmend setzt sich die Kunst nicht nur mit physikalisch-elektronischen Prozessen auseinander, sondern auch mit biologischen und biotechnischen. In der Kunstgeschichte finden sich Beispiele einer Geschichte des Lebendigen: Manipulationen werden dargestellt, Imitationen und auch Simulationen durchgeführt. Insofern hält Hauser den Begriff „BioArt“ für irreführend, da das Lebendige der Kunst immanent ist. Ihm geht es jedoch um das Biologische als Medium.
In Analogie zu physikalischen Medien, entwirft Jens Hauser in seiner Dissertation eine „Biologie der Medien“. In diesem Sinne sind Medien nicht bloß Computer oder physikalisch-technisch. Technische Funktionen können auf biologische Ebenen übertragen werden und andere Funktionen sind möglich, sodass der Medienbegriff erweitert wird: Hauser bezeichnet sie als „Ermöglichkeitsbedingungen“.
Doch wie agiert man mit biologischen Fragen in der Kunst? Wo fängt das Kunstwerk an und wo endet das wissenschaftliche Experiment? Ethisch gesehen gelten Regeln wie im Labor. Doch auch diese sind nicht in Stein gemeißelt. Es geht darum, was der Mensch eigentlich tun darf – auch im Rahmen der Forschung. Denn auch aus der Kunst lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wie z.B. dass Aminosäuren aus einfachen Chemikalien hergestellt werden können, wie die Arbeit „ReBioGeneSys – Origins of Life“ von Adam Brown und Robert Root-Bernstein (2015) zeigt.

Jens Hauser (geboren 1969) lebt in Paris und Kopenhagen. Er forscht an als Gastforscher sowohl am Department of Arts and Cultural Studies und am Medical Museion an der Universität Kopenhagen. Des Weiteren ist er Mitglied des Department of Art, Art History and Design an der Michigan State University, US. Unter anderem war er Gastdozent an der School of the Art Institute of Chicago und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 2015 war er Juror der Kategorie Hybrid Art beim Prix Ars Electronica.
Zu einen kuratierten Ausstellungen gehören unter anderem "L’Art Biotech" (Nantes, 2003), "Still, Living" (Biennale of Electronic Arts, Perth, 2007), "sk-interfaces" (Liverpool, 2008/Luxembourg, 2009), "the Article Biennale" (Stavanger, 2008), "Transbiotics" (Centre for New Media Culture RIXC, Riga 2010), "Fingerprints..." (Berlin, 2011/Munich/2012) und "Synth-ethic" (Naturhistorisches Museum, Wien, 2011).

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