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Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.
Die Münster Lectures werden großzügig gefördert von den Freunden der Kunstakademie Münster e.V.

Auch für das Sommersemester 2021 bietet die Kunstakademie Münster die Münster Lectures als öffentliches Online-Format per „Zoom“. Alle Lectures können live unter http://wwu.zoom.us/j/64330861073 verfolgt werden. Zum Zugang muss jeweils der Kenncode:884112 eingegeben werden.


Eventbild für Münster Lectures // Dominik Sittig

Münster Lectures // Dominik Sittig

16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Eventbild für Münster Lectures // Dominik Sittig

Münster Lectures // Dominik Sittig

16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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