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Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.
Die Münster Lectures werden großzügig gefördert von den Freunden der Kunstakademie Münster e.V.

Auch für das Sommersemester 2021 bietet die Kunstakademie Münster die Münster Lectures als öffentliches Online-Format per „Zoom“. Alle Lectures können live unter http://wwu.zoom.us/j/64330861073 verfolgt werden. Zum Zugang muss jeweils der Kenncode:884112 eingegeben werden.


Eventbild für Münster Lectures // Rüdiger Lubricht, Künstler, Worpswede

Münster Lectures // Rüdiger Lubricht, Künstler, Worpswede

10.05.2011 18:00, Hörsaal der Kunstakademie Münster

Seit 2003 hat der Fotograf Rüdiger Lubricht wiederholt das Gebiet um Tschernobyl besucht, um die Folgen des Atomunfalls von 1986 zu dokumentieren und die damals Beteiligten zu Wort kommen zu lassen. Als Resultat ist vor kurzem sein Band „Verlorene Orte – Gebrochene Biografien“ erschienen, der Aufnahmen aus der weitgehend verwaisten Umgebung mit Porträts der Liquidatoren und deren Augenzeugenberichten vereint. Das eindringliche Buch, dem durch die Ereignisse in Japan neue Aktualität zugewachsen ist, bezeugt den Zynismus der staatlichen sowjetischen Obrigkeit im Umgang mit den zahlreichen Menschen, die die Krise vor Ort meistern sollten. Im Zentrum der Publikation steht die ehemalige Musterstadt Pripjat, in der einst 45000 Arbeiter mit ihren Familien lebten und die sich heute als geisterhafte Ruinenstadt darstellt.

Rüdiger Lubricht, geboren 1947 in Bremen, lebt als freischaffender Fotograf in Worpswede. Einer Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen in den Jahren 2001/02 folgten seit 2008 mehrere Lehraufträge an der Kunstakademie Münster. Sein Langzeitprojekt in Weißrussland stellt Lubricht am Dienstag, 10. Mai 2011, 18 Uhr, in einem Vortrag im Hörsaal am Leonardo Campus 2 vor. Der Eintritt der Veranstaltung innerhalb der Münster Lectures ist frei.

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10.05.2011 18:00, Hörsaal der Kunstakademie Münster

Seit 2003 hat der Fotograf Rüdiger Lubricht wiederholt das Gebiet um Tschernobyl besucht, um die Folgen des Atomunfalls von 1986 zu dokumentieren und die damals Beteiligten zu Wort kommen zu lassen. Als Resultat ist vor kurzem sein Band „Verlorene Orte – Gebrochene Biografien“ erschienen, der Aufnahmen aus der weitgehend verwaisten Umgebung mit Porträts der Liquidatoren und deren Augenzeugenberichten vereint. Das eindringliche Buch, dem durch die Ereignisse in Japan neue Aktualität zugewachsen ist, bezeugt den Zynismus der staatlichen sowjetischen Obrigkeit im Umgang mit den zahlreichen Menschen, die die Krise vor Ort meistern sollten. Im Zentrum der Publikation steht die ehemalige Musterstadt Pripjat, in der einst 45000 Arbeiter mit ihren Familien lebten und die sich heute als geisterhafte Ruinenstadt darstellt.

Rüdiger Lubricht, geboren 1947 in Bremen, lebt als freischaffender Fotograf in Worpswede. Einer Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen in den Jahren 2001/02 folgten seit 2008 mehrere Lehraufträge an der Kunstakademie Münster. Sein Langzeitprojekt in Weißrussland stellt Lubricht am Dienstag, 10. Mai 2011, 18 Uhr, in einem Vortrag im Hörsaal am Leonardo Campus 2 vor. Der Eintritt der Veranstaltung innerhalb der Münster Lectures ist frei.

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Seit 2003 hat der Fotograf Rüdiger Lubricht wiederholt das Gebiet um Tschernobyl besucht, um die Folgen des Atomunfalls von 1986 zu dokumentieren und die damals Beteiligten zu Wort kommen zu lassen. Als Resultat ist vor kurzem sein Band „Verlorene Orte – Gebrochene Biografien“ erschienen, der Aufnahmen aus der weitgehend verwaisten Umgebung mit Porträts der Liquidatoren und deren Augenzeugenberichten vereint. Das eindringliche Buch, dem durch die Ereignisse in Japan neue Aktualität zugewachsen ist, bezeugt den Zynismus der staatlichen sowjetischen Obrigkeit im Umgang mit den zahlreichen Menschen, die die Krise vor Ort meistern sollten. Im Zentrum der Publikation steht die ehemalige Musterstadt Pripjat, in der einst 45000 Arbeiter mit ihren Familien lebten und die sich heute als geisterhafte Ruinenstadt darstellt.

Rüdiger Lubricht, geboren 1947 in Bremen, lebt als freischaffender Fotograf in Worpswede. Einer Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen in den Jahren 2001/02 folgten seit 2008 mehrere Lehraufträge an der Kunstakademie Münster. Sein Langzeitprojekt in Weißrussland stellt Lubricht am Dienstag, 10. Mai 2011, 18 Uhr, in einem Vortrag im Hörsaal am Leonardo Campus 2 vor. Der Eintritt der Veranstaltung innerhalb der Münster Lectures ist frei.

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Seit 2003 hat der Fotograf Rüdiger Lubricht wiederholt das Gebiet um Tschernobyl besucht, um die Folgen des Atomunfalls von 1986 zu dokumentieren und die damals Beteiligten zu Wort kommen zu lassen. Als Resultat ist vor kurzem sein Band „Verlorene Orte – Gebrochene Biografien“ erschienen, der Aufnahmen aus der weitgehend verwaisten Umgebung mit Porträts der Liquidatoren und deren Augenzeugenberichten vereint. Das eindringliche Buch, dem durch die Ereignisse in Japan neue Aktualität zugewachsen ist, bezeugt den Zynismus der staatlichen sowjetischen Obrigkeit im Umgang mit den zahlreichen Menschen, die die Krise vor Ort meistern sollten. Im Zentrum der Publikation steht die ehemalige Musterstadt Pripjat, in der einst 45000 Arbeiter mit ihren Familien lebten und die sich heute als geisterhafte Ruinenstadt darstellt.

Rüdiger Lubricht, geboren 1947 in Bremen, lebt als freischaffender Fotograf in Worpswede. Einer Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen in den Jahren 2001/02 folgten seit 2008 mehrere Lehraufträge an der Kunstakademie Münster. Sein Langzeitprojekt in Weißrussland stellt Lubricht am Dienstag, 10. Mai 2011, 18 Uhr, in einem Vortrag im Hörsaal am Leonardo Campus 2 vor. Der Eintritt der Veranstaltung innerhalb der Münster Lectures ist frei.

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10.05.2011 18:00, Hörsaal der Kunstakademie Münster

Seit 2003 hat der Fotograf Rüdiger Lubricht wiederholt das Gebiet um Tschernobyl besucht, um die Folgen des Atomunfalls von 1986 zu dokumentieren und die damals Beteiligten zu Wort kommen zu lassen. Als Resultat ist vor kurzem sein Band „Verlorene Orte – Gebrochene Biografien“ erschienen, der Aufnahmen aus der weitgehend verwaisten Umgebung mit Porträts der Liquidatoren und deren Augenzeugenberichten vereint. Das eindringliche Buch, dem durch die Ereignisse in Japan neue Aktualität zugewachsen ist, bezeugt den Zynismus der staatlichen sowjetischen Obrigkeit im Umgang mit den zahlreichen Menschen, die die Krise vor Ort meistern sollten. Im Zentrum der Publikation steht die ehemalige Musterstadt Pripjat, in der einst 45000 Arbeiter mit ihren Familien lebten und die sich heute als geisterhafte Ruinenstadt darstellt.

Rüdiger Lubricht, geboren 1947 in Bremen, lebt als freischaffender Fotograf in Worpswede. Einer Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen in den Jahren 2001/02 folgten seit 2008 mehrere Lehraufträge an der Kunstakademie Münster. Sein Langzeitprojekt in Weißrussland stellt Lubricht am Dienstag, 10. Mai 2011, 18 Uhr, in einem Vortrag im Hörsaal am Leonardo Campus 2 vor. Der Eintritt der Veranstaltung innerhalb der Münster Lectures ist frei.

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