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Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.
Die Münster Lectures werden großzügig gefördert von den Freunden der Kunstakademie Münster e.V.

Die Münster Lectures 2021/22 finden in Präsenz im Hörsaal statt und sind vorerst nur für Mitglieder der Kunstakademie Münster zugänglich. Externe können die Veranstaltungen via Zoom verfolgen: http://wwu.zoom.us/j/64330861073

Zoom-Meeting-ID: 643 3086 1073
Kenncode: 884112


Eventbild für Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

14.05.2013 18:00, HÖRSAAL, LEONARDO CAMPUS 2, 48149 MÜNSTER

Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Eventbild für Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

14.05.2013 18:00, HÖRSAAL, LEONARDO CAMPUS 2, 48149 MÜNSTER

Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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14.05.2013 18:00, HÖRSAAL, LEONARDO CAMPUS 2, 48149 MÜNSTER

Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

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14.05.2013 18:00, HÖRSAAL, LEONARDO CAMPUS 2, 48149 MÜNSTER

Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Eventbild für Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

14.05.2013 18:00, HÖRSAAL, LEONARDO CAMPUS 2, 48149 MÜNSTER

Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Münster Lectures // Michael Schmidt, Künstler, Berlin

14.05.2013 18:00, HÖRSAAL, LEONARDO CAMPUS 2, 48149 MÜNSTER

Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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Michael Schmidt war Polizeibeamter, bevor er sich für eine künstlerische Laufbahn entschied. Zu fotografieren begonnen hatte er als Autodidakt. In beiden Berufen kam und kommt ihm eine ausgeprägte Menschenkenntnis entgegen. Sie erstreckt sich nicht nur auf das Antlitz des Gegenübers, seine Körpersprache und Mimik, vielmehr bezieht sich diese auf den gesamten Lebensraum, der die menschliche Existenz in der Stadt und außerhalb bestimmt. Bekannt gemacht haben Schmidt besonders seine Projekte „Waffenruhe“ und „EIN-HEIT“, die von einem originären Realismus geprägt sind und 1988 und 1996 jeweils im Museum of Modern Art gezeigt worden sind. Kaum ein Fotograf verfügt über eine ähnliche Sensibilität für die Sprachkraft randständiger, unscheinbarer Dinge wie der 1945 geborene Berliner.

Ungewöhnlich lange lässt Schmidt die von ihm avisierten Themen in sich gären, bevor er sie in fotografischen Serien ausformuliert. Die atmosphärische Verdichtung hat ihn zu einem der heute einflussreichsten Essayisten in der Fotografie gemacht; sie wäre ohne die ausgedehnte Inkubationsphase der Bilder im Kopf kaum möglich. Alfred Döblins Diktum einer Soziologie ohne Text, die der Schriftsteller in den zwanziger Jahren auf August Sander und sein Epochenwerk „Menschen im 20. Jahrhundert“ gemünzt hatte, könnte sich auch auf Michael Schmidt beziehen.

Sein jüngstes Projekt „Lebensmittel“ wurde unlängst im Museum Morsbroich Leverkusen und im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt. An zahlreichen Ausstellungen war Schmidt in den zurückliegenden vierzig Jahren beteiligt wie zuletzt an der 6. Berlin Biennale (2010) oder der Schau „Ostalgia“ im New Museum in New York 2011. Darüber hinaus hat Schmidt sich seit den 1970er Jahren mit etlichen präzise gestalteten Fotobüchern einen Namen gemacht. Im Rahmen der Münster Lectures spricht er am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss werden in der Akademie Examensausstellungen von Bo Hee Choi und Jiwon Han eröffnet.

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