Preise, Stipendien, Wettbewerbe

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des "Rundgangs".
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

Nominierung

Die Auswahl der Nominierten erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann maximal zwei Studierende oder studentische Teams für den Bundespreis für Kunststudierende nominieren.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Das nächste Bewerbungsverfahren ist 2020. 

Zweck des Wettbewerbs

Der Wettbewerb dient der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Er ermöglicht es ihnen, sich mit ihren Werken in einer Preisträgerausstellung zu präsentieren und Erfahrungen im professionellen Ausstellungsbetrieb einer renommierten Institution zu sammeln sowie Kontakte zu Galerien, Kunstvereinen, SammlerInnen, KuratorInnen zu knüpfen.

Drei Institutionen ermöglichen den Wettbewerb:

  • das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Wettbewerb finanziell
  • das Deutsche Studentenwerk organisiert und koordiniert das Projekt
  • die Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt die Preisträgerausstellung

Jury

Die Jury besteht aus drei Mitgliedern, die nicht an einer der beteiligten Hochschulen tätig sein dürfen. Sie wird gemeinsam von der Kunst- und Ausstellungshalle und der Sprecherin der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen berufen.

Preisgeld, Produktionsstipendium und Katalog

Die Förderung der Preistragenden im Rahmen des „Bundespreises für Kunststudierende“ basiert auf drei Säulen:

  • einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Die unabhängige Jury legt die Anzahl der Preise und in Abhängigkeit davon, die Höhe des jeweiligen Preisgeldes fest.
  • einem Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro, das die gezielte Produktion von Kunstwerken für die Ausstellung durch die PreisträgerInnen erlaubt,
  • einem Katalog pro PreisträgerIn, der das jeweilige künstlerische Schaffen dokumentiert.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Kunstakademie Münster kann maximal drei HochschulabsolventInnen für die Sparten Bildende Kunst und Medienkunst nominieren. Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, nominiert die AbsolventInnen. 

Die Nominierten sollen dem Land Nordrhein-Westfalen durch Geburt, Wohnsitz oder künstlerisches Schaffen verbunden und im Allgemeinen nicht älter als 35 Jahre sein.

Ziel und Zweck

Ausgezeichnet werden sollen KünstlerInnen, deren hervorragende Begabung durch erheblich über dem Durchschnitt liegende künstlerische Leistungen nachgewiesen ist und auch für die Zukunft bedeutsame Leistungen erwarten lässt. 

Preise

Es werden 14 Einzelpreise vergeben, die mit jeweils 7.500,00 Euro dotiert sind und sich auf sieben Sparten verteilen. Aus jeder Sparte sollen zwei Preisträger ermittelt werden.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl der Nominierten erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal fünf Studierende für das Stipendium nominieren.

Ziel und Zweck
Das Stipendium beinhaltet einen vierwöchigen Aufenthalt auf der Insel Gotland in einem Atelier in der Hauptstadt Visby.

Preis
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zahlt eine Reisekostenpauschale in Höhe von 1.000,- €. Außerdem erhält der/die Stipendiat/in einen Pauschalbetrag für Verpflegung und als Zuschuss für das Arbeitsmaterial. Englische Sprachkenntnisse sind Voraussetzung

Weitere Informationen:

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Begründet wurde es im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2019. Die neuen Stipendien werden 2020 vergeben.

Zugangsweg

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Vorschlagsberechtigt sind:

  • rund 60 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen,
  • die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland,
  • die ehemaligen Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche BewerberInnen zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. Die FinalistInnen haben im März des jeweiligen Auswahljahres die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) trägt der/die Bewerber/in.  

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung).
  • BewerberInnen müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums (April 2018) beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD).
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren.
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag (30. November) 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten).
  • KünstlerInnen, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst tätig sind, können sich nicht bewerben. 

Art des Stipendiums 

  • Das Stipendium beträgt zurzeit 1.200 € pro Monat. Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.
  • Am Ende der Förderungszeit erhält jede Stipendiatin / jeder Stipendiat einen Katalog, der die im Rhythmus von ca. drei Jahren stattfindende Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen dokumentiert.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet den StipendiatInnen die Teilnahme an ihren Programmen an (Sommerakademien, Kurztagungen, Sprachkurse, etc.).

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • katholische Konfession,
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2018/19),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 650,00 Euro zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (erhalten nur nominierte Studierende)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum bis zum 31.12. eines Jahres

Wie kann ich mich bewerben?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in. Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 15. November 2019 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 02. Dezember 2019 von den nominierten Studierenden eingereicht werden.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.

Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als "Schule des Sehens" gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.

Jährlich besuchen derzeit etwa 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten circa 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzburg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein-)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.

Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00 € pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.

Weitere Informationen:

Zweck des Stipendiums

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen oder Ähnliches können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.

Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und GasthörerInnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer / einem wissenschaftlichen Lehrenden (siehe unten) der Kunstakademie beraten zu lassen.

Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)

Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.

Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Jury entscheidet vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und gegebenen Bedarfe über die Qualität des Antrags.

Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts, ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.

Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum, Prof. Dr. Birgit Engel, Prof. Dr. Nina Gerlach, Prof. Dr. Georg Imdahl, Stefan Hölscher

Weitere Informationen:

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums

Beschreibung:

Der Kunstverein Witten e.V. und das Märkische Museum Witten schreiben den Günter- Drebusch-Preis 2020 für junge, in Nordrhein-Westfalen geborene oder lebende Künstlerinnen und Künstler aus. Dieser Nachwuchs-Preis wurde erstmals 2001 zu Ehren des in Witten geborenen und über die Grenzen seiner Heimatstadt bekannten Künstlers Günter Drebusch (1925 – 1998) ausgelobt und wird in einem Turnus von drei Jahren vergeben.

Der Günter-Drebusch-Preis ist ein vom Rat der Stadt Witten, dem Kunstverein Witten e.V. und dem Kulturforum Witten AöR ausgelobter und gestifteter Förderpreis und richtet sich an junge Talente, die im Bereich der grafischen Techniken, der Zeichnung und/oder auf und mit Papier arbeiten. Der oder die Preisträger werden durch öffentliche Ausschreibung ermittelt. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Fachjury.

Der Günter-Drebusch-Preis 2020 umfasst:

  • ein Preisgeld in Höhe von 2.000,- Euro
  • eine Präsentation im Rahmen der Preisausstellung im Märkischen Museum Witten (Mitte Juni – Mitte September 2020)

Voraussetzungen:

  • professionelle/r Künstler*in im Bereich grafischer Techniken, Zeichnung und Arbeiten auf Papier oder entsprechender künstlerischer Vorgehensweisen
  • geboren und/oder lebend in Nordrhein-Westfalen, und/oder künstlerische Ausbildung an einer Hochschule oder Akademie in Nordrhein-Westfalen und/oder nachgewiesener Beitrag zur bildenden Kunst in Nordrhein-Westfalen
  • die Altersgrenze beträgt 35 Jahre (Jahrgang 1985 und jünger)

Die Bewerbung zum Günter-Drebusch-Preis 2020 muss bis zum 16. Dezember 2019 per Briefpost (Datum des Poststempels) erfolgen. Eingereicht werden können Mappen in einem Format bis maximal DIN A4. Zu den eingereichten Arbeiten müssen alle werkrelevanten Daten genannt werden.

Zur vollständigen Bewerbung gehören ein aktueller Lebenslauf, ein Verzeichnis der Einzel- und Gruppenausstellungen, die Nennung aller bisherig erhaltenen Preise und Stipendien sowie maximal zehn Farbreproduktionen von bisherigen Werken. Die eingereichten Arbeiten sollen nicht älter als drei Jahre sein.

Rücksendungen sind nur möglich, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Einsendungen per E-Mail oder auf elektronischen Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Ebenso sind Videoarbeiten und Filme vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Jury wird im Januar 2020 tagen und den Bewerber*innen wird frühzeitig nach der Entscheidung Rückmeldung gegeben.

Bitte senden Sie die Bewerbungen mit Angabe des Stichwortes. „Günter-Drebusch-Preis 2020“ an: Märkisches Museum Witten, Husemannstr. 12, 58452 Witten

Weitergehende Informationen erhalten Sie beim Märkischen Museum Witten unter Telefon 02302-581-2550 (während der Öffnungszeiten: Mi, Fr-So 12-18 Uhr, Do 12-20 Uhr) oder per E-Mail: maerkisches.museum[at]stadt-witten.de.

maerkisches.museum[at]stadt-witten.de

Bewerbungsfrist: 16. Dezember 2019

Beschreibung:
Die Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg lobt zum 18. Mal ihren Förderpreis aus. Er ist im Jahr 2020 der Sparte Malerei gewidmet. Die Ausschreibung läuft bis zum 18. Dezember 2019. 
Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler im Alter von bis zu 35 Jahren, die im Geschäftsgebiet der Öffentlichen Oldenburg (ehemaliges Land Oldenburg) leben oder hier geboren sind und die sich entweder in einer künstlerischen Ausbildung befinden oder beruflich selbständig künstlerisch tätig sind.   

Bewerbung:

  • maximal 10 Bilddateien auf Datenträger oder per Daten-Upload, die über ihr aktuelles Schaffen Auskunft geben,
  • dazu möglichst auch Papierabzüge der Arbeiten im Format bis zu DIN A 4,
  • zu jeder Arbeit die üblichen Angaben zu Format, Titel und Entstehungsjahr, Dokumentationsmaterial/Kataloge,
  • Angaben zu Ihrem künstlerischen Werdegang und über bisherige Ausstellungen sowie persönliche Angaben (Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse.

Voraussetzungen:

  • für Künstlerinnen und Künstler bis 35 Jahre,
  • geboren in Nordwest-Niedersachsen (ehemaliges Land Oldenburg), oder dort arbeitend.

Bemerkungen:
Eine unabhängige Fachjury entscheidet über die Vergabe (8.000 Euro Preisgeld, Einzelausstellung in Oldenburg, Dokumentation). Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2020 statt.

Nähere Informationen im Internet unter http://kulturstiftung.oevo.de

Bewerbungsfrist: 18. Dezember 2019

 

Deutscher Hochschulverband (DHV) und Deutsches Studentenwerk (DSW) würdigen erneut studentisches Engagement

Bonn/Berlin, 31. Oktober 2019. Wer wird „Student/in des Jahres“? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum fünften Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor vier Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, die, der oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, welches möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Der Preis wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 6. April 2020 in Berlin verliehen.

„Es gibt viele unter den 2,9 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind“, erklärten DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dr. Rolf-Dieter Postlep. „Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen.“

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2019 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Interessierte Vertreter der Medien finden nähere Informationen im Ausschreibungstext.    

Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2019


Das Thema 2020: Storytelling

Im Jahr 2020 begeht die GRIMMWELT ein Doppeljubiläum: Die GRIMMWELT Kassel feiert als weltweit größtes Ausstellungshaus zu den Brüdern Grimm ihren 5. Geburtstag, zugleich jährt sich die Anerkennung der Kinder- und Hausmärchen als UNESCO-Weltdokumentenerbe zum 15. Mal. Dieses doppelte Jubiläum ist Anlass für einen thematischen Jahresschwerpunkt, der sich inhaltlich der integrativen
Kraft des Geschichtenerzählens widmet.

Die Brüder Grimm sind die bekanntesten deutschen Märchenerzähler – und somit die »Godfathers of Storytelling« schlechthin. Ihre Märchen, Motive und Figuren gehören zum globalen kulturellen Gedächtnis und inspirieren Künstlerinnen und Künstler sämtlicher Disziplinen weltweit immer wieder aufs Neue. Die GRIMMWELT sucht nun erzählerische Positionen aus allen Bereichen der visuellen Kunst fu?r die Gruppenausstellung »Storytelling«, die von Juni bis Oktober 2020 stattfinden wird.

Die geplante Wechselausstellung knüpft thematisch an die historischen Forschungen der Brüder Grimm an und schlägt – wie es die GRIMMWELT als Institution durchwegs anstrebt – den Bogen zur Jetztzeit. Ein weiterer, sehr wichtiger Anknüpfungspunkt stellt das Integrationsprojekt »Erzähl mir Deine Geschichte/n« dar, das von 2016 bis 2018 an der GRIMMWELT durchgeführt wurde und auf die globale Verbreitung der Grimm‘schen Märchen sowie das Erzählen von Geschichten als Methode für Dialog und Verständigung setzte.

Die Einreichungen werden juriert und vom Kuratorenduo Hannes Brunner (geb. 1956 in Luzern/Schweiz; Künstler, Professor für Bildhauerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin) und Peter Stohler (Geschäftsführer und Programmleiter der GRIMMWELT) zu einer Schau zusammengestellt. Diese wird im rund 250 Quadratmeter großen Raum für Wechselausstellungen eingerichtet.

Wer kann teilnehmen?

Professionelle Kunstschaffende: Einzelkünstler sowie Künstlergruppen; auch teilnahmeberechtigt sind Studentinnen und Studenten an Kunsthochschulen.

Mögliche Formate

Keine Spezifikationen
Objekt, Skulptur, Installation, Foto, Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Video, Audio, Performances etc.

Was bieten wir?

  • Budget für Honorar- und Reisekosten von 500 € bis 1.000 €
  • Bei neuen Werken einen Koproduktionsbeitrag von bis zu 1.500 €
  • Versicherungsschutz während der Laufzeit (keine Transportversicherung)
  • Medienarbeit durch die GRIMMWELT

Was erwarten wir?

  • Anlieferung und Abholung der Arbeiten in Absprache und Abstimmung mit der GRIMMWELT
  • Mithilfe beim Aufbau wo nötig

Fristen und Verfahren

Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2019
Bekanntgabe der Juryentscheidung: Ende Januar 2020
Einbringung der Kunstwerke: 2. Hälfte Mai 2020
Eröffnung: 3. Juni 2020
Laufzeit: bis 18. Oktober 2020
Abholung der Werke: 19. bis 23. Oktober 2020 (bei Nichtabholung Entsorgung)

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an ausschreibungen@grimmwelt.de
Hintergrundinformationen finden Sie hier zum Download: www.grimmwelt.de/open-call/

Bewerbungsunterlagen

A: ausgefülltes Anmeldeformular
Bitte füllen Sie das Anmeldeformular auf der folgenden Seite vollständig aus.

B: Bewerbung für Teilnahme, zusammengefasst in 1 PDF-Dokument, max. 5 MB, mit

  • Projektvorschlag: 1–5 Bildbeispiele/Skizzen bzw. 10 Videostills, max. 3 DIN-A4-Seiten
    Hinweis: Video- und Audioarbeiten bitte mit Stills, Audioarbeiten mit einer Beschreibung dokumentieren; Video- und Audiodateien im Format mp4 oder mov werden erst angefragt, wenn Sie in die engere Wahl kommen.
  • Statement zum Thema (maximal 800 Zeichen)
  • Lebenslauf: max. 2 DIN-A4-Seiten
  • Ausstellungsverzeichnis (max. 5 Projekte; nicht älter als jeweils 5 Jahre,max. 3 Din A4-Seiten)

C (Option): Bewerbung für einen Produktionsbeitrag für Werke, die erstmals in der
Grimmwelt gezeigt werden, zusammengefasst in 1 PDF-Dokument, max. 5 MB, mit

  • Beschreibung (maximal 3.000 Zeichen), 1–5 Skizzen/Visualisierungen, beantragte Summe, Zeit- und Budgetplan, Recht zur Uraufführung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis spätestens 31.12.2019, 23:59 CET, anausschreibungen[at]grimmwelt.de

>>> Alle Unterlagen zum Download

Im Auftrag des Ministeriums soll eine transportable Skulptur für den Innenbereich entstehen, die sich thematisch mit den Schicksalen von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie der Jugendhilfe in der Zeit zwischen 1949 und 1975 auseinandersetzt.

Es sollte die Möglichkeit bestehen, die Skulptur beispielsweise in der Bürgerhalle des Landtags aufzustellen, sie aber auch gegebenenfalls an einen anderen Ort zu bewegen, um sie dort temporär zu platzieren (bspw. in den Einrichtungen).

Der Wettbewerb richtet sich an immatrikulierte Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademien Düsseldorf und Münster, die ihr Studium vor nicht mehr als fünf Jahren abgeschlossen haben.

Termine: Donnerstag, 07.11.2019, 15 Uhr – Wettbewerbs-Gespräch in Düsseldorf!!

Bei diesem Termin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft (Völklinger Straße 49, Medienraum A) erhalten alle Interessierten die Möglichkeit, Fragen zu allen Aspekten des Wettbewerbs zu stellen und das Gespräch mit Betroffenen zu suchen. Eine Teilnahme an diesem Gespräch wird Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern ausdrücklich empfohlen

Sollte eine Teilnahme am 7.11. nicht möglich sein, organisiert das MAGS eine Kontaktmöglichkeit zu Betroffenen (Anfragen an: isabelle.steinhauser[at]mags.nrw.de).

Bewerbungsfrist: 12. Januar 2020

>>> Ausschreibung

>>> Hintergrundinformationen

>>> Infoflyer

1. Inhalt der Ausschreibung

Zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler sowie von gegenständlicher Malerei und gegenständlichem Zeichnen in der Bildenden Kunst vergibt das Landratsamt Bodenseekreis einen Förderpreis. Dieser steht im Zusammenhang mit einer Ausstellung in der Galerie Bodenseekreis in Meersburg. Es erscheint ein Ausstellungskatalog.

2. Auslober

Landratsamt Bodenseekreis, Kreiskulturamt, Schloss Salem/Prälatur, 88682 Salem, Tel. 07541 204 6400, E-Mail: kreiskulturamt.sekretariat@bodenseekreis.de

3. Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die im Jahr der Preisvergabe nicht älter als 35 Jahre sind oder werden und an einer Kunstschule, Hochschule, Fachhochschule oder Akademie der Bildenden Künste eingeschrieben sind oder eingeschrieben waren und einen entsprechenden Abschluss besitzen. Die Teilnehmer sollen sich in ihrer Ausbildung und/oder ihrem Schaffen der gegenständlichen Malerei oder dem gegenständlichen Zeichnen widmen.

4. Einzureichende Werke

Die drei einzureichenden Werke müssen gegenständlich sein und in Malerei oder Zeichnung ausgeführt worden sein. In Ausnahmefällen können einzelne Elemente der Collage/des Druckes in einer im Gesamten malerischen oder zeichnerischen Arbeit akzeptiert werden. Die Entscheidung liegt dabei beim Kuratorium und wird für den Einzelfall bemessen. Die einzureichenden Arbeiten dürfen das Maß von 200 x 200 cm nicht überschreiten. Arbeiten auf Leinwand mu?ssen auf Rahmen gezogen geliefert werden oder vom Teilnehmer vor Ort auf- und abgespannt werden. Nicht fristgerecht eingereichte Werke können nicht berücksichtigt werden.

5. Preisvergabe

Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Preisgeld von 4000,- Euro. Das Preisgeld kann auf bis zu zwei Preisträger/innen aufgeteilt werden. Die Vergabe des Preises erfolgt auf Vorschlag eines Kuratoriums durch das Landratsamt Bodenseekreis. Der/die Preisträger bekommt/bekom- men außerdem die Möglichkeit, im auf die Preisvergabe folgenden Jahr in der Städtischen Galerie Fähnle in Überlingen auszustellen. Ein weiterer Preis von 1000,- Euro wird an den/die Teilnehmer/in vergeben, der/die vom Ausstellungspublikum gewählt wird (Publikumspreis). Die Wahl erfolgt während der Ausstellungslaufzeit, beginnend an der Eröffnung bis einschließlich 23. August 2020. Sollte das Publikum den/die selbe/n Teilnehmer/in wie die Jury wählen, wird der Publikumspreis an den/die vom Publikum zweitplatzierte/n Teilnehmer/in vergeben.

6. Ausstellung

Das Kuratorium bestimmt eine Anzahl an Wettbewerbsteilnehmern, deren Werke in der Galerie Bodenseekreis präsentiert werden. Unter ihnen befindet sich auch der/die vom Kuratorium bestimmte(n) Preisträger. Die ausgewählten Teilnehmer sind in der Ausstellung mit einer oder mehreren Arbeiten vertreten. Es besteht kein Anspruch auf Präsentation aller eingereichten Arbeiten eines Teilnehmers. Im Katalog werden alle Teilnehmer an der Ausstellung präsentiert.

 

 

7. Wettbewerbsverlauf 2020

  • 7. Januar: Bewerbungsschluss: Eingereicht werden die vollständigen Bewerbungsunterlagen

und Digitalfotos der vorgeschlagenen Werke (siehe unter 9. Bewerbungsunterlagen).

  • Voraussichtlich 4. Februar: Vorentscheid des Kuratoriums. Nach dem Vorentscheid erfolgt die

Benachrichtigung der vorläufig ausgewählten Teilnehmer an der Ausstellung per E-Mail.

  • 28.- 29. Februar: Abgabe der Originalwerke im Kreiskulturamt, Schloss Salem. Die vorläufig

ausgewählten Teilnehmer reichen ihre Originalwerke mit Versicherungssummen ein.

  • Voraussichtlich 3. März: Das Kuratorium entscheidet über Preisträger und endgültige Teilnehmer

an der Ausstellung. Die endgültigen Teilnehmer an der Ausstellung werden danach per E-mail informiert. Die Bekanntgabe des/der vom Kuratorium bestimmten Preisträger erfolgt erst an der Preisverleihung.

  • 7. Mai: Eröffnung der Ausstellung in der Galerie Bodenseekreis in Meersburg.
  • 7. Mai - 4. September: Ausstellungslaufzeit. Bis zum 23. August hat das Publikum Zeit, einen

eigenen Favoriten zu wählen.

  • 4. September: Preisverleihung. Bekanntgabe des/der vom Kuratorium bestimmten Preisträger(s).

Bekanntgabe des/der Preisträger/in aus der Wahl des Ausstellungspublikums.

8. Kuratorium

Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Landratsamt Bodenseekreis berufen. Die Entscheidungen des Kuratoriums sind unanfechtbar. Das Kuratorium beha?lt sich vor, vorläufig ausgewählte Teilnehmer in einer zweiten Entscheidung aufgrund der Ansicht der Originalwerke abzulehnen. Sollten nicht genügend oder nicht genügend qualitätvolle Arbeiten innerhalb des Wettbewerbs eingehen, ist die Jury berechtigt, Ausstellung und Preisvergabe abzusagen.

9. Bewerbungsunterlagen

Für die Bewerbung sind dem Kulturamt Bodenseekreis unter der in Punkt 2. (Auslober) genannten Anschrift per Post folgende Unterlagen einzureichen:

    1. Digitaldaten von drei Werken. Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein, dürfen noch nicht prämiert worden sein und dürfen in keinem weiteren Wettbewerb gleichzeitig vorgeschlagen werden. Digitaldaten hochauflösend und in den gängigen Dateiformaten JPG, TIFF.
    2. Bildbeschreibungen zu den Werken oder eine Erläuterung des künstlerischen Grundkonzepts (PDF-Datei, max. 1 Din-A 4 Seite)
    3. ein Lebenslauf (PDF) und ein Lichtbild im digitalen Format (JPG, TIFF)
    4. Bewerbungsbogen (s.u. Download)
    5. Bescheinigung über die Einschreibung an einer Kunstschule, Hochschule, Fachhochschule

oder Akademie der Bildenden Künste oder ein Abgangs- oder Abschlusszeugnis dieser

Einrichtungen (PDF)

    1. eidesstattliche Versicherung über die eigenhändige Herstellung der eingereichten Werke

(s.u. Download)

    1. Einwilligung, eingereichte Werke im Rahmen der Ausschreibung im Bodenseekreis

öffentlich auszustellen und sie der Galerie Bodenseekreis im Falle einer Teilnahme an der Ausstellung für die gesamte Dauer des Wettbewerbs (d.h. von der Einreichung bis Ausstellungsende) zu überlassen (s.u. Download)

Alle Daten bitte auf CD/DVD in den Bildformaten JPG/TIFF und Texte als PDF einreichen. Wir können aus datenschutzrechtlichen Gruünden nur Bewerbungen per Post akzeptieren. Eine Übermittlung von Bewerbungen per email ist nicht zulässig!

Der Teilnehmer willigt in folgende Punkte ein und nimmt zur Kenntnis:

  • Der Teilnehmer liefert die Werke an und holt die Werke ab, er haftet für die Transporte und

trägt die Kosten dafür. Nach der Abgabe und bis zur Abholung werden die Werke durch das

Landratsamt Bodenseekreis versichert.

  • Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass Informationen während des Wettbewerbs

durch das Kulturamt Bodenseekreis ausschließlich per E-mail versendet werden.

  • Vom Teilnehmer mit der Bewerbung zur Verfügung gestellte (digitale) Daten und Texte dürfen im Rahmen der Ausstellung von der Galerie Bodenseekreis verwendet werden.
  • Der Teilnehmer ist bereit, an Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung teilzunehmen.
  • Das Landratsamt Bodenseekreis ist berechtigt, pra?mierte Werke anzukaufen.

 

Download Ausschreibung + Bewerbungsunterlagen: www.galerie-bodenseekreis.de

 

 

Bewerbungsfrist: 7. Januar 2020

 

Das ausgelobte Stipendium unterstützt Kunststudierende und Kunsthochschul- absolvent*innen beim Übergang vom Studium in die Professionalität und bietet angehenden Künstler*innen die Möglichkeit, sich in der Kulturszene der Stadt und der Region Ruhr zu vernetzen.

Der Kulturbetrieb der Stadt Mülheim an der Ruhr verfügt über sechs Ateliers im historischen Schloss Styrum, das in Ruhr-Nähe und dennoch verkehrsgünstig zur A 40 und S-Bahn an der Grenze zu Oberhausen gelegen ist. Eins der Ateliers wird befristet für ein Jahr (mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr) mietfrei an einen Stipendiaten/eine Stipendiatin vergeben. Im Schloss mit dem angrenzenden kleinen Park arbeiten weitere Künstler*innen und Fotograf*innen.

Einem/einer gastierenden Kunststudierenden oder –schulabsolventen*in bietet sich an der Ruhr die einmalige Gelegenheit, sich in einem eigenen Atelier ganz auf die künstlerische Produktion und die Entwicklung möglicher Zukunftsperspektiven zu konzentrieren. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, sich im unmittelbaren Umfeld mit Künstler*innen und Kulturschaffenden auszutauschen und die Kunstszene vor Ort kennen zu lernen.


Wer kann sich für das Stipendium bewerben?

Das Stipendium wird für Kunststudierende an der Folkwang-Universität der Künste in Essen, der Hochschule für bildende Künste (HBK) in Essen, der Kunstakademie Düsseldorf sowie der Kunstakademie Münster ausgeschrieben.

Zugangsberechtigt sind Bewerber*innen ab dem 7. Semester oder Absolvent*innen, deren Abschluss an einer Kunsthochschule nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

Die Bewerber*innen sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 35 Jahre sein. Zur Bewerbung eingeladen sind Kunststudierende und Absolvent*innen der Fachbereiche Malerei, Grafik, Skulptur, Performance, Installation, Fotografie, Video etc.

Was bietet das Stipendium?

 

·        Atelier im Schloß Styrum:

Das Stipendium umfasst die miet- und betriebskostenfreie Überlassung eines lichtdurchfluteten Ateliers mit Terrasse im Atelierhaus Schloss Styrum (ca. 25 qm) für den Zeitraum von einem Jahr. Es besteht eine Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

 

·        Ausstellung am Ende des Stipendiums:

Zum Abschluss sollen nach Möglichkeit die Arbeiten, die während des Aufenthaltes in Mülheim an der Ruhr entstanden sind, entweder im Rahmen der „Jahresausstellung der Mülheimer Künstlerinnen und Künstler“ oder an einem anderen Kunstort in Mülheim an der Ruhr öffentlich präsentiert werden.

 

·        Weitere Rahmenbedingungen:

Die Bewerberin bzw. der Bewerber verpflichtet sich für die Dauer des Stipendiums möglichst kontinuierlich in Mülheim an der Ruhr zu arbeiten.

Nach dem Aufenthalt in Mülheim an der Ruhr überlässt die Stipendiatin/der Stipendiat eine in Mülheim an der Ruhr entstandene Arbeit kostenlos dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr zur Aufnahme in die Städtische Sammlung.


Bewerbungsverfahren für die Auslobung eines Stipendiums:

Das Stipendium beginnt am 1. April 2020 und endet am 31. März 2021 (optional 31.

März 2022).

Die Bewerbungsunterlagen mit Vita und einem Dossier der künstlerischen Arbeiten mit geeignetem Abbildungsmaterial (keine Originale!) sind an das

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr im MUSEUM TEMPORÄR Schloßstr. 28-30

45468 Mülheim an der Ruhr zu richten.

Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2020.

Es gilt das Datum des Poststempels. Verspätet eingegangene Bewerbungsunterlagen werden nicht berücksichtigt. Online-Bewerbungen sind nicht zugelassen.

 

Zusammensetzung der Jury:

Die Entscheidung wird von einer Jury getroffen. Ihr gehören an:

·        Marc Buchholz, Kulturdezernent der Stadt Mülheim an der Ruhr

·        Dr. Beate Reese, Leiterin des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr

·        Leane Schaefer, Leiterin des Kunstmuseums Gelsenkirchen

·        Barbara Adamek, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.

·        Alexander Voß, Vorsitzender des Vorstandes des Kunsthaus e. V. Die Jury entscheidet mit einfacher Mehrheit.

Rückfragen können telefonisch oder schriftlich gerichtet werden an Simone Scholten M.A., Kuratorin im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208/4554177, simone.scholten[at]muelheim-ruhr.de

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

Die "Kulturstiftung Sparkasse UnnaKamen" schreibt auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium für junge Bildende KünstlerInnen aus. Es trägt den Titel "Kunst und Digitalisierung".

Das Stipendium besteht aus einer finanziellen Zuwendung von 5.555 €, die bei der Stipendiumsübergabe ausgezahlt wird. Bewerben können sich NachwuchskünstlerInnen, die im Kreis Unna oder den angrenzenden Kreisen Soest, Märkischer Kreis, Recklinghausen und Coesfeld bzw. den kreisfreien Städten Hamm, Dortmund und Hagen geboren sind oder dort leben.

>>> Bewerbungsvoraussetzungen und Bedingungen

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst drei Stipendien zur Förderung einer künstlerischen Arbeit im Bereich der Medienkunst (je €12.500).

Das Stipendium der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus für Medienkunst fördert ein breites Spektrum der Medienkunst, von Videokunst und netzbasierten Projekten bis hin zu Klang- oder audiovisuellen Installationen. Das Stipendium wird für die Produktion eines neuen Projekts im Bereich der Medienkunst vergeben.

Die Vergabe der Stipendien wird von einer internationalen Jury entschieden.  

Vergaberichtlinien:

  • Voraussetzung für die Förderung ist die Benutzerregistrierung und Online-Bewerbung über diese Website bis zum 5. Februar 2020, 23:59 (MEZ). Bewerbungen, die nach diesem Zeitpunkt eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.
  • Das Stipendium gilt für die Dauer von 6 Monaten (Juli-Dezember 2020), es ist nicht verlängerbar und residenzpflichtig. Erwarteter Aufenthalt in Oldenburg: mindestens ein Monat
  • Das Projekt bzw. die künstlerische Arbeit sollte innerhalb der 6-monatigen Stipendiumsdauer abgeschlossen werden (nach Absprache auch bis April 2021). 
  • Es werden nur Anträge von Künstler*innen angenommen, nicht von Institutionen.
  • Nur ein Antrag pro Jahr/pro Person wird akzeptiert.
  • Künstler*innen können sich als Gruppe bewerben, das Fördergeld ist jedoch gleich wie für Einzelbewerbungen. Die Person, deren Name als Kontakt angegeben wird, wird als verantwortlich für das Projekt angesehen. 
  • Auf Wunsch steht den Stipendiat*innen nach Absprache ein ausgestattetes Gästeappartement zur Verfügung.
  • Die Stipendiat*innen sollen in die Aktivitäten des Medienkunsthauses eingebunden werden, u.a. mit Workshops, Präsentationen oder Künstlergesprächen. Die Termine werden in gemeinsamer Absprache mit dem Edith-Russ-Haus festgelegt.
  • Über das Stipendiengeld von 12.500 € und die Möglichkeit der Nutzung eines der Gästeappartements im Edith-Russ-Haus werden keine weiteren Kosten (wie technische Mittel, Produktionsmittel, Reise- und Lebensunterhaltskosten während des Stipendiums, etc.) übernommen.
  • Die Auswahl der Stipendiat*innen wird eine international besetzte Fachjury vornehmen.
  • Nur über das Online-Bewerbungsformular eingereichte Materialien werden berücksichtigt. Zusätzliche Einsendungen, etwa auf dem Postwege oder per eMail werden nicht berücksichtigt. Eine Rücksendung oder Abholung unverlangt eingesandter Materialien ist leider nicht möglich.
  • Der Antrag kann auf Englisch oder Deutsch gestellt werden (bei einem deutsch gestellten Antrag müssen die zentralen Informationen ins Englisch übersetzt sein, da die Jury international besetzt wird).
  • Die ausgewählten Stipendiat*innen stimmen zu, den Organisatoren alle Rechte zur Nutzung von Bildern ihres Kunstwerks für Veröffentlichung, Archivierung und Websiteveröffentlichung sowie jede weitere Kommunikationsform im Rahmen der Stipendiumsdarstellung ohne Bezahlung einzuräumen.
  • Ein Antrag gilt als angenommen, wenn eine Bestätigung per eMail erfolgt. Wenn der Antrag nicht mit den vorgegebenen Bedingungen übereinstimmt, wird keine Bestätigungsemail versandt. Das Edith-Russ-Haus und die Auswahljury haben das Recht, Anträge auszuschließen, die nicht den Bedingungen entsprechen.

 

Das Edith-Russ-Haus behandelt die eingereichten Informationen mit größter Sorgfalt. Alle zur Verfügung gestellten Informationen werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung und Prüfung verwendet. Die Bewerber*innen stimmen zu, dass das Edith-Russ-Haus über die zur Verfügung gestellte eMail-Adresse Kontakt aufnehmen kann. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens wird die Entscheidung der Jury online bekannt gegeben. Die ausgewählten Stipendiat*innen werden unter der im Antrag angegebenen eMail-Adresse elektronisch und der im Antrag angegebenen Adresse postalisch benachrichtigt. Dies wird spätestens bis Ende Mai 2020 erfolgen. Eine Benachrichtigung nicht ausgewählter Bewerber*innen findet nicht statt. Von Anfragen wie zum Beispiel zum Stand der Einreichung, Vollständigkeit der eingereichten Materialien und Auswahlprozess bitten wir abzusehen. Leider haben wir nicht die Kapazitäten, um solche Anfragen individuell zu bearbeiten. 

 

Informationen zur Antragstellung:

  • Online-Bewerbung (Registrierung und Bewerbung: siehe Untermenüs in der linken Navigationsleiste dieser Website).
  • Die Projektbeschreibung soll folgende Angaben beinhalten (Die PDF-Datei bitte nach folgendem Schema benennen: NAME _PROJEKTTITEL)
    1. Ausführliche Projektbeschreibung (je nach Projekt einschließlich Installationsplan, Storyboard, Navigationsplan, usw.). 
    2. Technische Mittel und Materialien. 
    3. Arbeits- und Produktionskalender (Zeitplan).
    4. Kostenplan. Bei Projekten, für deren Umsetzung neben dem Stipendiumsgeld zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich sind, bitte einen Finanzierungsplan einreichen (Gesicherte Finanzierung: Eigenanteil, Drittmittel; Eingeplante, noch nicht gesicherte Finanzierung: Eigenanteil, Drittmittel). Bei der Notwendigkeit von ungesicherten Drittmitteln muss dargelegt werden, wie das Projekt auch ohne deren Zuwendung realisiert werden kann.

 

Dokumentationsunterlagen der künstlerischen Arbeit können online hochgeladen werden, die Einzelunterlagen dürfen nicht größer als 10 MB sein. Bitte bei größeren Videodateien keine Downloadlinks angeben, sondern die Dateien vorzugsweise bei Vimeo oder Youtube oder anderen vergleichbaren Online-Portalen zur Verfügung stellen (unter Umständen mit Passwort). 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
info[at]edith-russ-haus.de; Tel.: 0441 235-3194

Bewerbungsfrist: 05. Februar 2020

Das Stipendium 2020 gilt für den Zeitraum vom 01. Mai 2020 – 31. Oktober 2020.

Das Aufenthaltsstipendium richtet sich an Künstler*innen aller Sparten der Bildenden Kunst mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Der Studienabschluss / das Meisterschülerjahr sollte nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. 

Das Stipendium bietet neben einer monatlichen Vergütung ein Appartement sowie einen Arbeitsplatz im großzügigen Gemeinschaftsatelier im Künstlerhaus Schwalenberg. Zum Ende des Stipendiums wird ein Katalog erstellt sowie eine Ausstellung ausgerichtet.

Die Malerstadt Schwalenberg im Südosten Lippes ist seit dem 19. Jahrhundert ein Anziehungspunkt für Künstler, die in der idyllischen Umgebung Inspirationen für ihr künstlerisches Arbeiten fanden. Im frühen 20. Jahrhundert etablierte sich dort eine Künstlerkolonie.

Seit den 1970er Jahren führt der Landesverband Lippe die Tradition der Malerstadt als Kunstort in Kooperation mit der Stadt Schieder-Schwalenberg fort durch regelmäßige Kunstausstellungen, die Schwalenberger Sommerakademie und Kunstevents. Das Schwalenberg-Stipendium des Landesverbandes Lippe für Bildende Kunst gibt es seit den frühen 1980er Jahren. Ziel des Stipendiums ist die Förderung junger Bildender Künstler. Damit einher geht eine Etablierung Schwalenbergs als Ort einer lebendigen zeitgenössischen Kunstszene in Anknüpfung an die Tradition der Künstlerkolonie Schwalenbergs. Die Stipendiaten leben und arbeiten im Künstlerhaus, das neben Appartements für Künstler ein Gemeinschaftsatelier mit einem idyllischen Blick über das Tal bietet.

Wer kann sich bewerben?

Das Stipendium richtet sich an bildende Künstler*innen aller Sparten, die in der Malerstadt Schwalenberg leben und arbeiten möchten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Bildenden Kunst an einer Hochschule oder Fachhochschule, kontinuierliches künstlerisches Arbeiten, sowie eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Da sich die Förderung an junge Künstler zu Beginn ihres Berufslebens richtet, sollte der Studienabschluss / das Meisterschülerjahr nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.

Der/Die Stipendiat*in wird von einer Jury sowie der Kulturagentur des Landeverbandes Lippe ausgewählt. Der/die Stipendiat*in muss seinen Wohnsitz in Schwalenberg aufnehmen und auf eine Abschlussausstellung hinarbeiten, die im Oktober zum Ende des Stipendiums stattfindet.

Wir bieten:

  • Ein möbliertes, voll eingerichtetes Appartement (ca. 34m²) im Künstlerhaus, das dem Stipendiaten unentgeltlich zur Verfügung steht.
  • Einen Arbeitsplatz im großzügigen Gemeinschaftsatelier im Dachgeschoss des Künstlerhauses.
  • Eine monatliche Vergütung von € 800.
  • Einen einmaligen Materialkostenzuschuss von € 800.
  • Regelmäßige Präsentation in der Öffentlichkeit, z.B. durch Tage des Offenen Ateliers oder Künstlergesprächen. Die Organisation übernimmt die Kulturagentur.
  • Die Erstellung und Drucklegung eines Kataloges.
  • Eine kuratierte Abschlussausstellung des Stipendiaten und 1-3 Gastkünstlern im Robert Koepke Haus in Schwalenberg mit 240 m² Ausstellungsfläche.

Im Robert Koepke Haus wird zeitgenössische Kunst von überregional renommierten Künstlern gezeigt. Unter dem Titel "Stipendiat & friends" werden 2-3 junge, zeitgenössische künstlerische Positionen aus dem Umfeld des Stipendiaten (eine Stadt, eine Kunsthochschule) gezeigt. Dabei steht der Stipendiat im Mittelpunkt. Zur Bewerbung oder im Laufe des Stipendiums kann der Stipendiat Gastkünstler vorschlagen.

Ein im Zeitraum des Stipendiums entstandenes Werk muss der/die Künstler*in dem Landesverband zu Dokumentationszwecken als Schenkung zur Verfügung stellen, die Arbeit wird von der Kulturagentur ausgewählt.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15. Februar 2020 (Poststempel) mit Anschreiben, Lebenslauf, Projektvorhaben für die Zeit des Stipendiums und Fotos von Ihren bisherigen Arbeiten an:

Landesverband Lippe, Kulturagentur

Dr. Mayarí Granados, Stv. Leiterin und Kunstreferentin

Bismarckstr. 8, 32756 Detmold

 

Bitte nur Bewerbungsmappen im üblichen A4 Format, keine Übergrößen, keine Originale. Zur Rücksendung einen frankierten Umschlag beilegen.

Weitere Informationen unter Tel.: 05231/ 9925422 oder m.granados[at]landesverband-lippe.de

Bewerbungsfrist: 15. Februar 2020

Der Kunstverein Ludwigshafen schreibt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz den 1979 ins Leben gerufenen Wettbewerb „Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler – Emy-Roeder-Preis 2020“ aus.

Es können sich Bildende Künstlerinnen und Künstler im Alter bis 35 Jahren (einschließlich Jg. 1985) mit ihren Arbeiten im Kunstverein Ludwigshafen bewerben, die mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

- Absolventinnen und Absolventen der Kunsthochschule Mainz mit Diplom oder Master Abschluss

- Kunstakademie- bzw. Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Diplom oder Master Abschluss mit Geburts- oder Wohnort in Rheinland-Pfalz

- Absolventinnen und Absolventen der IKKG (Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz) mit Master Abschluss

- Künstlerinnen und Künstler, die entweder mit Wohnort in Rheinland-Pfalz gemeldet oder in Rheinland- Pfalz geboren sind und einen entsprechenden Nachweis (Ausstellungen) ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Künstler belegen können.

Die von der Jury ausgewählten Arbeiten werden in einer Ausstellung vom 30. Mai – 19. Juli 2020 im Kunstverein Ludwigshafen a. Rh. gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz übernimmt die Schirmherrschaft für diese Ausstellung und stiftet den Emy-Roeder-Preis 2020, benannt nach der bekannten Bildhauerin und Kunstpädagogin, der mit 5.200 Euro dotiert ist. Hinzu kommt ein Förderpreis in Höhe von 2.600 Euro.

Anmeldeformulare mit den Ausschreibungsbedingungen können ab dem 4. November 2019 bei der Geschäftsstelle des Kunstvereins Ludwigshafen am Rhein e.V., Bismarckstr. 44-48, 67059 Ludwigshafen, Tel. 0621/ 52 80 55 angefordert werden.

Bewerbungsunterlagen 

 

Bewerbungsfrist: 29. Februar 2020

Kann Kunst die Zukunft beeinflussen?

Eine aufregende neue Kunstinitiative, The Banality of Evil in our Daily Lives Art Prize, wurde von einem unabhängigen Kunstkollektiv ins Leben gerufen.

Das Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für Gedankenlosigkeit zu schärfen, die sich unwissentlich in unseren Alltag eingeschlichen hat. Eine einzigartige Gelegenheit für Künstler auf der ganzen Welt, Werke einzureichen, die die Grenzen zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch erkunden und zum Ausdruck bringen soll.

Das Thema des Wettbewerbs orientiert sich an den Schriften von Hannah Arendt, der berühmten Philosophin und Politologin. Arendt berichtete über den Prozess gegen Adolph Eichmann, den ehemaligen Leiter der "Zentralstelle für jüdische Emigration", der an der Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden beteiligt war und mitverantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen war. Arendt stellte im Wesentlichen die Frage: Kann man Böses tun, ohne böse zu sein?

Ihre Schlussfolgerung ist: "So grausam, kaltherzig und in ihrem Ausmaß monströs, wie die Taten, für die Eichmann verantwortlich war, so gewöhnlich, so banal war der Mensch, der für diese Taten stand. Sie nannte diese Gedankenlosigkeit die "Banalität des Bösen".

Ziel des Wettbewerbs ist es, darzustellen, wie wir in unserem täglichen Leben Opfer gedankenlosen Verhaltens geworden sind, und alle Künstler zur Teilnahme aufzurufen und ihre Herzen und Gedanken in ihren Kunstwerken auszudrücken.

Der Künstleraufruf stellt eine Herausforderung dar, das noch nie zuvor Kommunizierte zu kommunizieren und eine Plattform für bahnbrechende Ideen zu schaffen, die in unsere Gemeinschaft eingebracht werden.

Der Initiator des Projekts, SaySay Love, ist der Meinung, dass Kunst Geist und Herz verändern kann und die Macht hat, die Unmenschlichkeit und Zerstörung, die wir durch gedankenloses Verhalten erzeugen, aufzulösen.

The Banality of Evil in our Daily Lives ist ein einzigartiger Kunstwettbewerb, bei dem das öffentliche Engagement einen hohen Stellenwert haben wird. Als massengetriebenes Projekt wird das Publikum eingeladen, die Auswahl der ersten 40 Kunstwerke zu moderieren, indem es die auf der BOE präsentierten Botschaften in unseren Daily Lives Social Media Plattformen auswählt und teilt.

Aus diesen 40 Kunstwerken werden die Finalisten von den gewählten Jurymitgliedern nominiert. Die Finalisten erhalten ein Preisgeld von 2000 US-Dollar und sind eingeladen, ihre Arbeiten im Mai 2020 auf einer Ausstellung in Berlin zu präsentieren.

Die teilnehmenden Künstler haben die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu veröffentlichen, und es werden weitere Anreize für diejenigen mit exemplarischer Arbeit geschaffen.

Es werden Kunstwerke in den folgenden Disziplinen akzeptiert:
Malerei & Zeichnung, Fotografie & Digitale Medien, Skulptur und Performance Art.

>>> Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.boeart.org.

Bewerbungsfrist: 15. März 2020

Ab September 2019 können Menschen mit Fluchthintergrund, die Interesse an einem Studium an einer deutschen Kunst- oder Musikhochschule haben, an der Studienvorbereitung "Fit für die Künste" teilnehmen. Es ist ein kostenloses Angebot an der Universität der Künste Berlin, finanziert aus dem INTEGRA-Programm des DAAD und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weiter unten finden Sie die "Fit für die Künste"-Broschüre mit zahlreichen Workshops in den Bereichen Study Skills, Fachsprachen und Interkulturelle Kompetenzen. Die Workshops werden im Zeitraum September 2019 bis März 2020 angeboten und können à la carte gebucht werden.

Natürlich kann das Angebot auch von nicht in Berlin lebenden Geflüchteten genutzt werden, die mindestens B1-Deutschkenntnisse besitzen.

Zeitraum: September 2019 - März 2020

Regina Werner
Leitung Internationale Beziehungen
Head of International Relations
Universität der Künste Berlin (UdK)
The Berlin University of the Arts
Postfach 120544
D-10595 Berlin
Tel +49 (0) 30 3185 2443
regina.werner[at]intra.udk-berlin.de
www.udk-berlin.de/international

Weitere Informationen:

Broschüre Fit für die Künste

Mit Arbeitsstipendien sichert die Landesregierung begabte Künstlerinnen und Künstlern für die Dauer des Stipendiums finanziell ab, damit sie an einem Ort konzentriert arbeiten und sich künstlerisch weiterentwickeln können.

Das Ministerium fördert folgende Stipendien für bildende Kunst und Medienkunst:

  • Schloss Ringenberg (zwei Stipendien für Kuratorinnen und Kuratoren im Rahmen des deutsch-niederländischen Projekts smax und zwei Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler)
  • Künstlerdorf Schöppingen (drei Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler, mehrere Stipendien im Bereich "Neue Medien, Mixed media und Interdisziplinäre Projekte") 
  • Stipendium im Bereich Medienkunst, betreut durch den Hartware MedienKunstVerein (pro Jahr zwei sechsmonatige Stipendien an Künstlerinnen aus NRW oder mit Wohnsitz in NRW)
  • Stipendium für bildende Künstlerinnen mit Kindern, betreut durch das Frauenkulturbüro NRW (alle zwei Jahre drei Stipendien)

Kontakt

Für alle Fragen zu den einzelnen Stipendien wenden Sie sich bitte direkt an die Gastgeber beziehungsweise die betreuende Institution:

Weiterführende Externe Links