• Foto: Presseamt Münster / Markus Bensch

Studienort Münster

Münster zählt zu den attraktivsten Studienorten Deutschlands. Gleich acht Hochschulen haben hier ihren Standort, die größte und bekannteste unter ihnen ist die Westfälische Wilhelms-Universität. Insgesamt studieren hier 55.000 Menschen, die Leben und Kultur in der Stadt mit ihren gut 310.000 EinwohnerInnen nachhaltig prägen.

Nach Altersklassen unterteilt, bilden die 20 bis 29-jährigen mit einem Anteil von 20 Prozent die größte Gruppe in der Bevölkerung Münsters. Ein ständiger Zustrom junger Menschen aus aller Welt trifft auf eine Stadt mit großer Historie und vielen Traditionen. Das erzeugt Reibung und Dynamik, sorgt für neue Ideen und trägt maßgeblich bei zu einer lebendigen, weltoffenen Stadtgesellschaft.

Münster bietet eine hohe Lebensqualität. Eine bundesweite Studie nannte sie 2018 sogar "die lebenswerteste Stadt in NRW" (Bericht in den Westfälischen Nachrichten), die unter anderem mit einem umfangreichen und breiten Kulturangebot, vielen Freizeit- und Erholungsangeboten sowie vielfältigen Einkaufs und Ausgehmöglichkeiten überzeugen kann.

Mit der zeitgenössischen Kunst ist Münster seit Langem verbunden. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Skulptur Projekte. Sie gelten als eine der wichtigsten Ausstellungen für Kunst im öffentlichen Raum weltweit. Ausgerichtet durch das LWL-Museum für Kunst und Kultur, werden seit 1977 alle 10 Jahre ausgewählte KünstlerInnen von Weltrang eingeladen, ortsspezifische Arbeiten im Stadtraum zu realisieren. Die Ausstellung gilt dabei als Experimentierfeld zur Auslotung und Neubestimmung des Skulpturbegriffs. Durch den dauerhaften Verbleib ausgewählter Exponate im öffentlichen Stadtraum lässt sich in Münster in weltweit einzigartiger Art die Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum der letzten vier Jahrzehnte studieren. Weit über 500.000 BesucherInnen kamen 2017 zur fünften Ausgabe der Ausstellung.

Auch außerhalb der Skulptur-Projekte entstand und entsteht in Münster immer wieder Kunst im öffentlichen Raum von internationaler Bedeutung. Beispielhaft hierfür stehen etwa Eduardo Chillidas Skulptur "Toleranz durch Dialog" oder Gerhard Richters "Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel" in der Dominikanerkirche.

Weitere wichtige Orte für die bildende Kunst sind das LWL-Museum für Kunst und Kultur mit seiner ständigen Sammlung, die vom Mittelalter bis in die Gegenwart reicht, der Westfälische Kunstverein, die Kunsthalle Münster und das Picasso-Museum. Das Kunsthaus Kannen besitzt mit 5.000 Werken nach der Sammlung Prinzhorn eine der größten deutschen Sammlungen von Outsider-Kunst und Art Brut im psychiatrischen Kontext.

Münster besitzt außerdem eine vielfältige und sehr aktive freie Kunstszene, zu der nicht zuletzt auch die Studierenden der Kunstakademie Münster beitragen. Ein städtisch gefördertes Atelierhaus sowie verschiedene freie Ateliergemeinschaften bieten KünstlerInnen die Chance auf kostengünstige Arbeitsräume.

 

Die folgenden Links stellen nur eine beispielhafte Auswahl zum Thema Münster und Kunst dar:

Münster ist bekannt als Kulturstadt in jeglicher Hinsicht. Ob Theater, Museen, Konzerte, Kinos, Tanz, Varieté, Clubs oder Festivals; ob etablierte Hochkultur, freie Szene oder alternative Subkultur: Das Kulturangebot in all seinen Facetten ist so groß und divers, dass jeder Versuch einer kurzen Beschreibung scheitern muss.

Die folgenden Links sollen daher nur beispielhaft und auszugsweise die Bandbreite zeigen:

Münster bietet in Relation zu seinem kompakten Stadtgebiet eine sehr große Anzahl von Freizeitangeboten und Möglichkeiten zur Erholung. Besonders bemerkenswert sind die vielen innerstädtischen Parks und Grünflächen, wie etwa das Gebiet rund um den Aasee. Der direkt im Stadtzentrum gelegene, gut 40 Hektar große See und die ihn umgehende Parklandschaft bilden die größte und vielseitigste Naherholungsfläche in Münster. Für Ruderer, Angler und sogar Segler ist er ein ideales Revier. Die diversen, verzweigten Uferwege zählen zu den beliebtesten Strecken für Hobby-Läufer. Ebenso stößt man am Aaase, beinah auf Schritt und Tritt, auf Kunst im öffentlichen Raum: Während der Skulptur Projekte entstanden und verbleiben hier diverse Arbeiten internationaler Kunststars. Auch der Wewerka Pavillon ist hier gelegen. Mehrfach im Jahr zeigen Studierende der Kunstakademie hier ortsspezifische Arbeiten.

Die folgenden Links stellen nur eine beispielhafte Auswahl zum Thema Freizeit und Erholung in Münster dar:

 

Fahrrad

Münster ist nach wie vor Deutschlands Fahrradhauptstadt. Auf die gut 300.000 Einwohner kommen 600.000 Fahrräder. Das Zweirad prägt maßgeblich den Verkehr in Münster. Das Radwegenetz ist eines der besten in Deutschland und mit der "Promenade" besitzt die Stadt eine Art autofreie "Fahrradautobahn", die um die gesamte Innenstadt führt. Gleich drei Radstationen gibt es im Stadtgebiet. Die größte, am Hauptbahnhof, bietet neben den Stellplätzen und einer Werkstatt sogar eine Fahrrad-Waschanlage. Das umliegende Münsterland ist zudem bekannt für seine Radtour-Strecken.

Bus und Bahn nutzen mit dem Semesterticket

Der öffentliche Nah- und Regionalverkehr ist durch die Stadtwerke Münster und den Regionalverkehr Münsterland gut ausgebaut. 2017 wurde zudem der komplett renovierte und modernisierte Hauptbahnhof Münster eingeweiht.

Das Semesterticket ist ein Service des AStA der Uni Münster, der für alle Studierenden der Hochschulen in Münster gilt. Es ermöglicht Studierenden die umfangreiche Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in ganz NRW. Die Gebühr für das Semesterticket ist bereits im zu entrichtenden Semesterbeitrag enthalten. Studierende der Kunstakademie Münster erhalten das Semesterticket automatisch bei der Einschreibung im Studienbüro.

PKW und Flugzeug

Wer einen eigenen PKW zur Verfügung hat, wird die Lage Münsters direkt an der A1 und der A43 zu schätzen und zu nutzen wissen. Für die Innenstadt empfiehlt sich allerdings nicht nur aus ökologischen Gründen die Nutzung des Fahrrads oder des ÖPNV. Insbesondere der alltägliche Pendlerverkehr bringt das innerstädtische Straßennetz regelmäßig an seine Belastungsgrenze.

Für das alltägliche Studentenleben von geringerer Relevanz, aber dennoch nicht uninteressant: Vom etwa 20 Minuten entfernten Flughafen Münster-Osnabrück lassen sich mehrere interessante Ziele innerhalb Deutschlands und Europas erreichen.

Die große Attraktivität Münsters hat auch einen Nachteil: Seit einigen Jahren ist der Wohnungsmarkt in Münster äußerst angespannt. Für Studierende ist es nicht leicht, auf dem freien Markt bezahlbaren Wohnraum zu finden. Eine Alternative sind die Wohnanlagen des Studentenwerks Münster. Das Angebot reicht hier vom klassischen Zimmer in einem Wohnheim über Appartements bishin zu Wohnungen für WGs oder gar kleine Reihenhäuser. Für Härtefälle hält das Studentenwerk zudem Notunterkünfte vor. Außerdem gibt es spezielle Angebote für Studierende mit Kind(ern) und Studierende mit Behinderung.
In fast allen Fällen ist eine Bewerbung notwendig, die sehr rechtzeitig gestellt werden sollte.
Alle Infos finden sich auf den Seiten des Studierendenwerks Münster unter dem Punkt "Studentisches Wohnen". Auch im Internetangebot der Stadt Münster gibt es nützliche Informationen für Wohnungssuchende.

  • Foto: Presseamt Münster / Bernhard Fischer

  • Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / Markus Bensch

  • Foto: Presseamt Münster / Britta Roski

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / Angelika Klauser

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / Angelika Klauser

  • Foto: Presseamt Münster / Michael C. Möller

  • Foto: Presseamt Münster / Roman Mensing

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / MünsterView

  • Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

  • Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

  • Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

  • Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller