Veranstaltungsreihen und Projekte

Die betont praktische Ausrichtung des Studiums an der Kunstakademie Münster spiegelt sich auch in einer Vielzahl von Veranstaltungsreihen und Projekten sowie dem umfangreichen Ausstellungsbetrieb wider. Darüber hinaus ist die Kunstakademie Münster immer wieder an international bedeutsamen Kulturereignissen beteiligt. In der Vergangenheit zum Beispiel an den Skulptur Projekte Münster 07, den Skulptur Projekte Münster 2017, der RUHR.2010, sowie der Emscherkunst 2013 und der Emscherkunst 2016.

Der Rundgang ist die traditionelle Jahresausstellung der Studierenden. Der Termin liegt jeweils am Ende des Wintersemesters. Längst hat sich die Veranstaltung zu einem der kulturellen Höhepunkte in der Region etabliert. Die Ausstellung bietet umfassenden Einblick in die künstlerische Arbeit der Studierenden sowie in die aktuellen Tendenzen und Positionen junger Kunst.

Filme zu den Rundgängen 2019 und 2016

Regelmäßige Klassenausstellungen sowie weitere künstlerische, kuratorische und wissenschaftliche Projekte sind essenzielle Bestandteile des Studiums an der Kunstakademie Münster. Diese Praxis ermöglicht es den Studierenden frühzeitig, ihre Arbeit einem interessierten Publikum zu präsentieren und sich dem öffentlichen Diskurs zu stellen.
Aktuelle Termine zu öffentlichen Ausstellungen und anderen Veranstaltungen finden Sie ständig aktualisiert im Bereich Termine und News. Einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Kunstakademie Münster geben auch die Jahrbücher und weitere Publikationen der Hochschule.

Der Wewerka Pavillon ist ein permanenter Ausstellungsraum der Kunstakademie Münster.
Er steht unter gemeinsamer Obhut der Stadt Münster und der Hochschule. Der Pavillon gilt als Exempel für die kulturelle Vielfalt und Offenheit der Stadt sowie für die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kunstakademie.
Der Pavillon wurde ursprünglich im Jahr 1987 anlässlich der documenta 8 vom Architekten und Künstler Stefan Wewerka entworfen und von der Firma TECTA ausgeführt. Auf Initiative von Ulrich Krüger wurde der Pavillon als Leihgabe des Eigentümers Axel Bruchhäuser in Münster platziert. Seit 1989 steht er auf einer Wiese am Aasee.

Der gläserne Kubus, oft als Schaukasten oder Vitrine bezeichnet, fungiert als Ausstellungsraum, der Kunstwerke beherbergt und im wörtlichen Sinne von allen Seiten aus nach außen zur Schau stellt. Er ist sowohl für Kunstschaffende als auch für die BürgerInnen der Stadt von großer Bedeutung. Mit seinem Doppelcharakter zwischen geschlossener Vitrine und skulptural autonomem Objekt, stellt der Pavillon ein Experimentierfeld und eine nicht leicht zu bewältigende Herausforderung für junge KünstlerInnen dar.
Platziert in der öffentlichen, freizeitlich genutzten Parklandschaft am Aasee, bietet er den KünstlerInnen eine Möglichkeit, sich mit ihren künstlerischen Arbeiten direkt an ein größeres Publikum zu wenden. Somit bildet der Wewerka Pavillon ein offenes, wertvolles Forum in dem sich Kunst und BürgerInnen auf ungezwungene Weise begegnen.

Aktuelle Ausstellungen

Simon Mehling – „Der Weg zum Eigenheim“
Eröffnung: Dienstag, 12.11..2019, 19 Uhr
Laufzeit: 12.11. – 15.12.2019

Bericht in den Westfälischen Nachrichten vom 12.11.2019

Bereits stattgefundene Ausstellungen:

Ilsuk Lee – "Philosophia Naturalis Principia Aesthetica"
Laufzeit: 23.01. – 31.03.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur Ausstellung

Pia Miriam Voß – "Exotic Aesthetics"
Eröffnung: Dienstag, 16.04.2018, 19 Uhr
Laufzeit: 17.04. – 08.06.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur Ausstellung

Jürgen Stollhans und Studierende
Eröffnung: Dienstag, 02.07.2018, 19 Uhr
Laufzeit: 03.07. – 25.08.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur Ausstellung

Tobias Doerr – „AM191951952776047“
Eröffnung: Dienstag, 17.09.2019, 19 Uhr
Laufzeit: 18.09. – 27.10.2019

Bericht in den Westfälischen Nachrichten vom 17.09.2019

Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.

Eventbild für Münster Lectures // Manuel Graf, Künstler, Düsseldorf

Münster Lectures // Manuel Graf, Künstler, Düsseldorf

03.06.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Hörsaal, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

Der Eintritt ist frei.

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Münster Lectures // Manuel Graf, Künstler, Düsseldorf

03.06.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Hörsaal, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

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03.06.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Hörsaal, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

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Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

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Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

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Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

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Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

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Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

Der Eintritt ist frei.

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Eventbild für Münster Lectures // Manuel Graf, Künstler, Düsseldorf

Münster Lectures // Manuel Graf, Künstler, Düsseldorf

03.06.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Hörsaal, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

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03.06.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Hörsaal, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

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03.06.2014 18:00, Kunstakademie Münster, Hörsaal, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Die künstlerischen Arbeiten Manuel Grafs sperren sich gegen eine allzu schnelle Festlegung auf bestimmte Medien oder Genres. Der in Düsseldorf lebende Künstler integriert verschiedenste Materialien, von im Kaufhaus und im Baumarkt gefundenen Readymades über handgefertigte Töpfereien bis hin zur digitalen Animation, um damit komplex ausufernde Szenarien zu entwickeln. Dabei können als multimediale Installation eingerichtete Storyboards zur Kultur- und Architekturgeschichte entstehen. Oder der Künstler scheint seine ganz individuellen Vorlieben zu verfolgen, wenn junge Models eine seiner populärsten Werkgruppe, betont flamboyante, von Graf geradezu als Fetischobjekte entwickelte Damenschuhmodelle, im Rahmen eines Lounge-Environments vorführen.

Intensive künstlerische Recherche quer durch verschiedenste Wissensgebiete und formale Findigkeit gehen bei diesem komplexen Werk Hand in Hand, nicht zuletzt weil Manuel Graf als Künstler auch den transdisziplinären Austausch bis hin zur Kollaboration sucht.

Manuel Graf, geboren 1978 in Bühl (Baden), studierte von 1999 bis 2005 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse für Bildhauerei bei Magdalena Jetelova und Rita McBride. Einzelausstellungen widmeten ihm in den zurückliegenden Jahren das Kunsthaus Baselland in Basel und der Kunstverein in Hamburg, zudem nahm er u.a. an den Gruppenausstellungen „Kosmos Steiner“ im Kunstmuseum Wolfsburg und „Korea-NRW“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil.

 

Im Rahmen der Münster Lectures 2014 spricht Manuel Graf am Dienstag, dem 03.Juni um 18.00 Uhr im Hörsaal der Kunstakademie, Leonardo-Campus 2.

 

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Die Veranstaltung ist ein thematisch und disziplinär offenes Kolloquium, das sich an den Interessen der Studierenden orientiert. Das studentische Individuum als Akteur im Zentrum des künstlerischen Studiums wird hier auch im Bereich der Wissenschaften ernst genommen. Es ist dabei erklärtes Ziel, die Entwicklung der jeweils eigenen künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven in einen fruchtbaren Diskurs mit übergreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Relevanzen zu bringen.

"Open Frame" bietet Studierenden aller Studiengänge eine Plattform, um selbst gewählte künstlerische und wissenschaftliche Themen oder Projekte, gleich welchen Entwicklungsstadiums und in welcher Präsentationsform, gemeinsam zu diskutieren. Mit geladenen Gästen werden zentrale Herausforderungen unserer Zeit aus politischer, sozialer, medialer, technologischer, ökologischer oder ökonomischer Perspektive reflektiert. Um auch den unterschiedlichen beruflichen Zielen der Studierenden gerecht zu werden, berichten ferner geladene Alumnae und Alumni der Kunstakademie von ihrem Werdegang sowie über Stolpersteine und genutzte Chancen ihrer künstlerischen Biografie.

"Open Frame" ist unter der Leitung von Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher seit 2017 fester Bestandteil der kunstbezogenen wissenschaftlichen Lehre an der Kunstakademie. Das Grundanliegen der Veranstaltung, wissenschaftliche und künstlerische Interessen zusammenzubringen, wird gegenwärtig aber auch in anderen, unregelmäßig stattfindenden Formaten realisiert.

Das Konzept eines klassenübergreifenden Kolloquiums mit externen Gästen hat an der Kunstakademie Münster Tradition. Unter dem Titel "Kunst und Wissenschaft im Gespräch" wurde es ursprünglich von Prof. Dr. Gerd Blum in einer ersten Form entworfen und in Kooperation mit Stefan Hölscher sowie Prof. Dr. Claudia Blümle 2010 begründet, wobei letztere die Veranstaltung über Jahre leitete. Weiterhin wirkten folgende Personen regelmäßig an diesem Kolloquium mit: Prof. Dr. Birgit Engel, Prof. Dr. Erich Franz, Prof. Dr. Georg Imdahl und Prof. Dr. Jürgen Stöhr.

Verbesserungsvorschläge für das Format und Angebote für Präsentationen sind immer herzlich willkommen: Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher.

Prof. Dr. Nina Gerlach

Kunstwissenschaft/Prorektorin

T +49 251 8361 223
n.gerlach[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde im Semester:
Donnerstags, 16.15 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung.
In der vorlesungsfreien Zeit: bitte Aushang beachten
Raum 223

Stefan Hölscher

Wiss. Mitarbeiter: Kunstbezogene Wissenschaften / Studiendekan

T. +49 251 8361 307
hoelscher[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde: mittwochs, im zweiwöchigen Turnus,
14:00 – 16:30 Uhr und nach Vereinbarung
Leonardo Campus 2
Raum 307

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

"Malerei" ist der Titel einer seit 2004 laufenden Ausstellungsreihe der Kunstakademie Münster, in der jährlich vier malerische Positionen von Studierenden vorgestellt werden. Gezeigt wird die Ausstellung außerhalb von Münster in wechselnden westfälischen Ausstellungshäusern mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Ziel der Reihe ist es, das Medium der Malerei, wie es sich selbst immer wieder infrage stellt und auch erneuert, zu präsentieren. Es soll gezeigt werden, wie Malerei bei allem technischen Fortschritt der künstlerischen Medien einerseits über alle Diskussionen bei sich bleibt und zugleich an den zeitgenössischen Entwicklungen teilnimmt und daraus eine Zukunftsperspektive entwickelt. Zu jeder Ausstellung erscheint ein Katalog (siehe unter Publikationen).

Malerei 19

07.12.2019 - 09.02.2020
Kunstverein Recklinghausen
Kutscherhaus Willy-Brandt-Park 5
45567 Recklinghausen

Mit:
Ruben Gährken
Arezoo Molaei
Lea Wächter
Marvin Wunderlich

Weitere Infos unter Termine und News

Jedes Jahr vergeben die Freunde der Kunstakademie Münster e. V. drei Förderpreise. Von den künstlerischen ProfessorInnen als besonders förderungswürdig nominierte Studierende präsentieren dazu in der Förderpreisausstellung, die in der Kunsthalle Münster stattfindet, ihre Werke. Eine externe Fachjury bestimmt die drei Preisträger.
Der Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung unterstützt. Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Geldpreis von insgesamt 4.500 Euro, der nach Ermessen der Jury (meist zu gleichen Teilen) an die Förderpreisträger vergeben wird.



2018 zeichnete die Jury - bestehend aus Anna Lena Seiser (Kuratorin Kunsthalle Düsseldorf), Dominik Sittig (bildender Künstler, Berlin) und Merle Radtke (Leiterin Kunsthalle Münster) - Javkhlan Ariunbold, Kai Bomke und Hyein Han mit den Förderpreisen aus.

An der Förderpreisausstellung 2018 nahmen teil:

Javkhlan Ariunbold, Nadine Bethke, Kai Bomke, In Hee Choo, Sarel Debrand-Passard, Adrian Ferdinand, Frederike de-Graft, Verena Gründel-Brechler, Tarabea Guastavina, Hye In Han, Niklas Heidemann, Lena Hoffmann, Pia Jauch, Judîth Kaminski, Jiyeon Kang, Peter Karpinski, Mustafa Khalaf, Lennart Kinne, Ilsuk Lee, Felipe Arturo Morinelly Sánchez, Fridolin Mestwerdt, Angelika Rauf, Sophie Rebentisch, Veronika Simmering, Helena Stegmann, Alexander Wierer.

  • Preisträgerin Javkhlan Ariunbold

  • Javkhlan Ariunbold, "Mäander", 2018

  • Preisträger Kai Bomke (Eugen Schnabel)

  • Kai Bomke, „+-+-+-+-+-+“, 2018

  • Preisträgerin Hyein Han

  • Hyein Han, "The Role of Sex", 2018



Die Jury über die Preisträger:

"Javkhlan Ariunbold hat uns überzeugt mit ihrer spezifisch für die Räumlichkeiten der Kunsthalle
entwickelten Arbeit "Mäander". Das gleichnamige Zierornament ist bekannt aus der griechischen
Antike. Das Mäanderband irritiert durch seinen Anachronismus, nimmt aber, ausgehend von
Farbigkeit und Schattenwurf der Deckenkonstruktion, gekonnt Bezug auf die Gegebenheiten des
Raums. Es hat uns beeindruckt, wie reduziert und präzise die Arbeit eine Verbindung zwischen
verschiedenen Zeiten und kulturellen Räumen schafft."

"Es braucht einen Moment des Innehaltens um Eugen Schnabels (Kai Bomke) Arbeit als solche zu erkennen. Was auf den ersten Blick wie ein Ready Made erscheint, wird durch seine Positionierung und vor allem durch die herabhängende tote Taube wieder in Zweifel gezogen. Aus dem Schnabel des Tiers
rinnt alle 40 Sekunden ein Tropfen, dessen Aufprall im Putzeimer akustisch verstärkt nachhallt.
In ihrem beiläufig scheinenden Arrangement spielt sie mit der Erwartungshaltung und gängigen
Betrachtungsgewohnheiten: obwohl sich die Arbeit eine große Offenheit beibehält, ist es eine in
sich geschlossene Komposition, die ins Poetische weist."

"Nach der Teilung Koreas im Jahr 1945 erlaubte die südkoreanische Regierung Prostitution, die zuvor illegal war, in einem Radius von zwei Kilometern vor dem US-amerikanischen Militärlager. "The role of sex" von Hyein Han behandelt die bis heute anhaltenden Auswirkungen dieses perfiden (wenn auch nicht ungewöhnlichen) Tauschgeschäfts. Dabei bringt sie Bilder aus unterschiedlichen Quellen assoziativ zusammen, um die Gegenwart zu schildern ohne diese unmittelbar abzubilden. Ein durchdringender Sound intensiviert die beklemmende Stimmung des Films. Der Einsatz von Found Footage, Animation und selbstgedrehten Sequenzen verbindet sich zu einer eigenständigen Sprache, die jenseits des Dokumentarischen Realität erzeugt."



2017 wurden Niklas Fischer, Lioba Schmidt und Zauri Matikashvili mit dem Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster e.V. ausgezeichnet. Der Jury gehörten Dr. Susanne Meyer-Büser, Kuratorin für zeitgenössische Kunst im K21, der Bildhauer Felix Schramm (beide Düsseldorf) und Dr. Gail B. Kirkpatrick, Leiterin der Kunsthalle Münster, an. Die künstlerische Leitung haben Prof. Nicoline van Harskamp und Prof. Dirk Löbbert, Kunstakademie Münster, inne. Der Geldpreis wurde von der Jury auch in diesem Jahr zu gleichen Teilen auf die drei PreisträgerInnen verteilt.

An der Förderpreisausstellung 2017 nahmen teil:

René Haustein, Philipp Höning, Christina Dunkel, Katharina-Sophie Heck, Monika Gebauer, Ayoung Woo, Bastian Buddenbrock, Jana Rippmann, Kerstin Janzen, Raol Morales, Yoana Tuzharova, Justyna Janetzek, Fabian Coppenrath, Lioba Schmidt, Zauri Matikashvili, Niklas Fischer, Juli Lee, Ruben Felix Ferdinand Gährken, Marie Samrotzki, Bastian Blau, Jörg Kratz, Jan Lukas Uptmoor, Chiemi Nakagawa, Fabian Warnsing, Benjamin Bode, Philipp Reuver.

  • Preisträger Niklas Fischer vor seiner Arbeit "Keep it up!"

  • Preisträger Zauri Matikashvili

  • Preisträgerin Lioba Schmidt vor ihrer Arbeit "Have you got any ink under your skin?"

  • Prof. Maik Löbbert, Rektor der Kunstakademie, im Gespräch mit Jurymitglied Dr. Susanne Meyer-Büser, Kuratorin für zeitgenössische Kunst im K21

  • Der Vorsitzende der Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Dr. Andreas Freisfeld, bei der Überreichung des Förderpreises an Niklas Fischer

  • Prof.in Julia Schmidt im Gespräch mit Jurymitglied Felix Schramm



Die Jury über die PreisträgerInnen:

"Niklas Fischer schafft es mit seiner Videoinstallation "Keep it up!" unter Einsatz minimalster Mittel, Spannung zu erzeugen. Die Ausgangssituation ist denkbar einfach: Ein junger Mann zieht sein T-Shirt an und aus. Die Szene ist verdoppelt. Nur durch das Nebeneinander entsteht der Eindruck einer Spiegelsituation, die Handlungen laufen parallel. Dabei sind es einzelne Aufnahmen, die in manchen Sequenzen zusammenfallen und dann wieder völlig auseinanderdriften, z.B. gleitet in einer Einstellung das T-Shirt aus der Hand - und in der anderen nicht. Dabei bleiben Orte und Personen neutral. Es gibt keine zeitliche Verortung. Gleichzeitig berührt uns diese Szene aufgrund der menschlichen Nähe und Körperlichkeit. Das beharrliche und rhythmische An- und Ausziehen mit sehr reduzierten Mitteln verdichtet sich zu einer sinnfreien, mechanischen Tätigkeit.
Ganz anders verhält es sich in der zweiten Video-Installation, die den Torso eines Motorrads fokussiert: Rhythmus und Rhythmusverschiebung wird dort auf mechanische und körperliche Weise miteinanderverschränkt.

"Die Arbeit "Have you got any ink under your skin?" von Lioba Schmidt zeigt Fotografien von tätowierten Menschen, deren Umgebung und Köpfe durch schwarze Farbe übermalt sind. Der Betrachter ist von der Haptik der Oberflächen fasziniert, da zwischen den gestisch-schwarzen Farbaufträgen und den fotografischen Partien der Haut ein spannungsreiches Wechselverhältnis entsteht. Es geht um Oberflächen und deren Verletzlichkeit, um das Changieren zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Die Malerei wird zu einer zweiten Haut, greift aber auch auf kunsthistorische Bezüge aus der Renaissance und der Jahrhundertwende zurück. Morbide, erotische Vorstellungswelten werden ebenso berührt wie sakrale Zusammenhänge. Die Hängung der zehnteiligen Arbeit bildet selbst eine organisch geschwungene Form und geht in die retinale Wahrnehmung des Betrachters über.

"Im Tunnel" heißt die Arbeit von Zauri Matikashvili. Der Künstler filmt 24 Stunden von Mitternacht bis Mitternacht die Menschen im Hamburger Tunnel in Münster. Durch Umbaumaßnahmen wird der Tunnel als Durchgangspassage zwischen Bremer Platz und Bahnhofsvorplatz benutzt. Seit dem funktionierte der Tunnel als Verdichtung, eine Art Bypass, wo unterschiedlichste Menschen tagtäglich gezwungen waren, hindurchzugehen. Je nach Uhrzeit wechselten dabei die Szenerien und die Frequenzen. Scheinbar neutral folgt der Künstler mit seiner Kamera den Passanten. Die Kontaktaufnahme wechselt zwischen flüchtig und intensiv. Mit einfachen Mitteln entwickelt der Künstler eine besondere Perspektive auf die Heterogenität der Gesellschaft (in Münster) und bezieht uns als Betrachter in die faszinierende Vielschichtigkeit der Kommunikation mit ein."



2016 wurden Jannik Bergfelder, Inga Krüger und Shinah Lee mit dem Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster e.V. ausgezeichnet. Der Jury gehörten Kristina Scepanski, Direktorin des Westfälischen Kunstvereins Münster, Prof. Stefan Wissel, Künstler aus Düsseldorf und Dr. Gail B. Kirkpatrick, Leiterin der Kunsthalle Münster, an. Die künstlerische Leitung beim Aufbau der Ausstellung hatten in diesem Jahr Prof. Irene Hohenbüchler und Prof. Dirk Löbbert inne. Aus den 25 Einreichungen, die von den Professoren der Kunstakademie ermittelt wurde, wählte die Jury die drei Finalisten aus. Der Geldpreis wurde von der Jury auch in diesem Jahr zu gleichen Teilen auf die drei PreisträgerInnen verteilt. Der Förderpreis wurde von Dr. Andreas Freisfeld, dem neugewählten Vorsitzenden der Freunde der Kunstakademie Münster, und von Markus Reinhard, Mitglied des Vorstandes der Westfälischen Provinzial und Schatzmeister der Freunde der Kunstakademie Münster übergeben.

An der Förderpreisausstellung 2016 nahmen teil:

Luisa Kömm, Nicolas Grafia, Jannik Bergfelder, Yui Tombana, Shina Lee, Mietje Dicke, Inga Krüger, Michael Goncalves Ribeiro, Stefan Mensching, Fabian Nehm, Lis Schröder, Malte Frey, Natali Daniluk, Chao-Kang Chung, Nicola Goerdes, Gilsuk Ko, Kenny Rüdiger, Charlotte Debs, Dominique Bradbury, MaShias Anders, Malte van de Water, Eu Sun Ko, Philip Reuver, Moritz Neuhoff, Ferdinand Uptmoor.

  • v.l.: Inga Krüger, Jannik Bergfelder, Shinah Lee



Die Jury über die PreisträgerInnen:

"Jannik Bergfelders Skulptur "Self-Decentration-Device - Self-Centration-Device - Stand" überzeugte die Jury durch seine bildhauerische Qualität, seine humorvolle Multifunktionalität und potentielle Mobilität. Die dreiteilige Skulptur, die das Genre selbst in Frage stellt, scheint mit seinen spärlichen Materialien, prekär durch eine "seltsam" verbindende Kraft zusammengehalten. Die Jury lobte die ambivalente Energie der Arbeit, die sich selbst davor bewahrt, den Fliehkräften aus Selbstbezogenheit und Fremd-Verzettelung nachzugeben, damit vollends aus den Fugen zu geraten und auseinander zu fliegen."

Inga Krüger erhält den Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster für ihre Arbeit "Ich freue mich, dass Sie in korrekter Erscheinung anwesend sind". Darin aktiviert sie eine mehrteilige, im Halbkreis angeordnete Installation mittels einer "Lecture Performance". Sie nimmt den Ausstellungsort der Kunsthalle in Münster und ihre Situierung mitten im Stadthafen zum Ausgangspunkt ihrer chronologischen Erzählung, die sich den Ursprüngen, Nutzungsweisen und städtebaulichen Veränderungen des Quartiers widmet. Inga Krüger verknüpft dabei auf eindrucksvolle und äußerst leichtfüßige Art und Weise Fakten mit Fiktion und freien Assoziationen. Sie wählt eine Perspektive aus der nahen Zukunft und ermöglicht damit dem Publikum einen Blick auf die Ereignisse - gleich einem Zeitstrahl - herausgelöst aus der eigenen individuellen Zeitlichkeit. Die ausgestellten Objekte dienen dabei der vermeintlichen Authentifizierung ihrer Geschichte - sind mal Relikt, mal Anschauungsmaterial. Inga Krüger gelingt es auf einzigartige Weise, den Blick auf akute Situationen und Fragen angesichts anstehender massiver städtebaulicher Veränderungen im Hafenviertel Münsters zu lenken, ohne dabei mahnend den Zeigefinger zu heben. Dabei beweist sie ein beeindruckendes Gespür für lokale Befindlichkeiten, die richtige Dosis Humor und eine eigenständige Ausprägung performativer Praxis, ohne dabei die ästhetische Dimension ihrer installativen Requisiten zu vernachlässigen. Inga Krüger hat ihre eigene künstlerische Ausdrucksweise gefunden und stellt sie mit dieser Arbeit virtuos zur Schau - das macht sie in den Augen der Jury auszeichnungswürdig.

"That's enough !!" von Shinah Lee instrumentalisiert eine profane Korridorsituation und fasst diese in einem begehbaren, interaktiven Bild zusammen. Durch ihre gezielten, unprätentiösen Interventionen, die sehr direkt aber auch subtil und kryptisch sein können, korrigiert Lee das vorgefundene Setting und schafft einen ebenso komplexen wie nonchalanten Raum. Durch eine spezifische, vom Betrachter gesteuerte Choreografie, in der die Sichtbarkeit mit dem Unsichtbaren konkurriert, rhythmisiert die Arbeit den kommunikativen Prozess sie zu lesen, die registrierten Details zu dechiffrieren, einen Kontext zu entdecken und relativiert so die Souveränität des Betrachters auf dialektische, augenzwinkernde Weise. "That's Enough" verhandelt die Dynamik der Rezeption und balanciert dabei gekonnt zwischen Konfrontation und Entzug. Lees ebenso lapidar wie präzise dosierten Eingriffe nutzen die Strategien der formalen Reduktion, wodurch sie mit großer Leichtigkeit das pragmatische Ambiente der vorgefundenen Situation infiltrieren und darüber eine temporäre Einheit herstellen."



Das 2009 von Dipl.-Kulturpädagogin Antje Dalbkermeyer konzipierte kunstdidaktische Kooperationsprojekt wird zusammen mit der Lehrbeauftragten Sabine Lenz und Studierenden theoretisch-praktisch entwickelt und umgesetzt. Als Verzahnung von Hochschulstudium und Grundschulpraxis werden an der Schule Kunst-Projekttage im Rahmen einer ästhetisch-forschenden Elementarbildung initiiert und reflexiv in den Blick genommen. Hierbei stehen sowohl das Miteinander als auch die individuellen ästhetischen Erfahrungen der Studierenden und Kinder im Mittelpunkt.

Bericht der Westfälischen Nachrichten zu den Projekttagen 2018