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Veranstaltungsreihen und Projekte

Die betont praktische Ausrichtung des Studiums an der Kunstakademie Münster spiegelt sich auch in einer Vielzahl von Veranstaltungsreihen und Projekten sowie dem umfangreichen Ausstellungsbetrieb wider. Darüber hinaus ist die Kunstakademie Münster immer wieder an international bedeutsamen Kulturereignissen beteiligt. In der Vergangenheit zum Beispiel an den Skulptur Projekte Münster 07, den Skulptur Projekte Münster 2017, der RUHR.2010, sowie der Emscherkunst 2013 und der Emscherkunst 2016.

Der Rundgang ist die traditionelle Jahresausstellung der Studierenden. Der Termin liegt jeweils am Ende des Wintersemesters. Längst hat sich die Veranstaltung zu einem der kulturellen Höhepunkte in der Region etabliert. Die Ausstellung bietet umfassenden Einblick in die künstlerische Arbeit der Studierenden sowie in die aktuellen Tendenzen und Positionen junger Kunst.

Filme zu den Rundgängen 2020, 2019 und 2016

Regelmäßige Klassenausstellungen sowie weitere künstlerische, kuratorische und wissenschaftliche Projekte sind essenzielle Bestandteile des Studiums an der Kunstakademie Münster. Diese Praxis ermöglicht es den Studierenden frühzeitig, ihre Arbeit einem interessierten Publikum zu präsentieren und sich dem öffentlichen Diskurs zu stellen.
Aktuelle Termine zu öffentlichen Ausstellungen und anderen Veranstaltungen finden Sie ständig aktualisiert im Bereich Termine und News. Einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Kunstakademie Münster geben auch die Jahrbücher und weitere Publikationen der Hochschule.

Der Wewerka Pavillon ist ein permanenter Ausstellungsraum der Kunstakademie Münster.
Er steht unter gemeinsamer Obhut der Stadt Münster und der Hochschule. Der Pavillon gilt als Exempel für die kulturelle Vielfalt und Offenheit der Stadt sowie für die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kunstakademie.
Der Pavillon wurde ursprünglich im Jahr 1987 anlässlich der documenta 8 vom Architekten und Künstler Stefan Wewerka entworfen und von der Firma TECTA ausgeführt. Auf Initiative von Ulrich Krüger wurde der Pavillon als Leihgabe des Eigentümers Axel Bruchhäuser in Münster platziert. Seit 1989 steht er auf einer Wiese am Aasee.

Der gläserne Kubus, oft als Schaukasten oder Vitrine bezeichnet, fungiert als Ausstellungsraum, der Kunstwerke beherbergt und im wörtlichen Sinne von allen Seiten aus nach außen zur Schau stellt. Er ist sowohl für Kunstschaffende als auch für die BürgerInnen der Stadt von großer Bedeutung. Mit seinem Doppelcharakter zwischen geschlossener Vitrine und skulptural autonomem Objekt, stellt der Pavillon ein Experimentierfeld und eine nicht leicht zu bewältigende Herausforderung für junge KünstlerInnen dar.
Platziert in der öffentlichen, freizeitlich genutzten Parklandschaft am Aasee, bietet er den KünstlerInnen eine Möglichkeit, sich mit ihren künstlerischen Arbeiten direkt an ein größeres Publikum zu wenden. Somit bildet der Wewerka Pavillon ein offenes, wertvolles Forum in dem sich Kunst und BürgerInnen auf ungezwungene Weise begegnen.

Aleka Medina, Martin Schlathölter, Merle Borgmann und Yedam Ann – Ein Gang Aus Gang
Laufzeit: 01.09. – 24.10.2021

Pressetext

Yedam Ann – Unreal Estate
Laufzeit: 30.06. – 15.08.2021

Pressetext

Nadja Rich, Lisa Tschorn u.a. – Vulventempel
Laufzeit: 18.05. – 13.06.2021

Pressetext folgt in Kürze

Lenny Liebig und Lennart Rauf – D-OHWL
Laufzeit: 01.04. – 02.05.2021

Pressetext

Hui-Chen Yun und Yui Tombana – „nullen“
Laufzeit: 11.11. – 20.12.2020

Pressetext
Bericht in den Westfälischen Nachrichten

Jiyeon Kang„Zwei Räume“
Eröffnung: Dienstag, 01.09.2020, 19:00 Uhr
Laufzeit: 02.09. – 25.10.2020

Pressetext

Judith Kaminski – „Missing Information“
Eröffnung: Aufgrund der aktuellen Situation gibt es keine Eröffnungsfeier.
Laufzeit: 23.06. – 16.06.2020

Pressetext

Maria Renee Morales Garcia – „Think of Her“
Eröffnung: Dienstag, 21.01.2020, 19:00 Uhr
Laufzeit: 21.01. – 29.03.2020

Bericht zur Ausstellung in den Westfälischen Nachrichten

Ilsuk Lee – "Philosophia Naturalis Principia Aesthetica"
Laufzeit: 23.01. – 31.03.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur Ausstellung

Pia Miriam Voß – "Exotic Aesthetics"
Eröffnung: Dienstag, 16.04.2018, 19 Uhr
Laufzeit: 17.04. – 08.06.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur Ausstellung

Jürgen Stollhans und Studierende
Eröffnung: Dienstag, 02.07.2018, 19 Uhr
Laufzeit: 03.07. – 25.08.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten zur Ausstellung

Tobias Doerr – „AM191951952776047“
Eröffnung: Dienstag, 17.09.2019, 19 Uhr
Laufzeit: 18.09. – 27.10.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten vom 17.09.2019

Simon Mehling – „Der Weg zum Eigenheim“
Eröffnung: Dienstag, 12.11..2019, 19 Uhr
Laufzeit: 12.11. – 15.12.2019
Bericht in den Westfälischen Nachrichten vom 12.11.2019

Seit ihrem Start im Sommersemester 2009 erfreut sich die öffentliche Vortragsreihe "Münster Lectures" nicht nur bei den Studierenden der Hochschule großer Beliebtheit: Ein breites kunstinteressiertes Publikum füllt regelmäßig dienstagabends während der Semester den Hörsaal, wenn KünstlerInnen, KuratorInnen, KunstwissenschaftlerInnen und andere ProtagonistInnen des internationalen Kunstbetriebs über ihre Arbeit und Werke sprechen. Im Rahmen der Lehre bilden die Lectures einen wichtigen Baustein bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis, sie sind darüber hinaus aber auch ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Fragen der Kunst.
Die Münster Lectures werden großzügig gefördert von den Freunden der Kunstakademie Münster e.V.

Die Münster Lectures 2021/22 finden in Präsenz im Hörsaal statt und sind vorerst nur für Mitglieder der Kunstakademie Münster zugänglich. Externe können die Veranstaltungen via Zoom verfolgen: http://wwu.zoom.us/j/64330861073

Zoom-Meeting-ID: 643 3086 1073
Kenncode: 884112


Eventbild für Münster Lectures // Dominik Sittig

Münster Lectures // Dominik Sittig

16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Eventbild für Münster Lectures // Dominik Sittig

Münster Lectures // Dominik Sittig

16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich zur Münster Lecture mit dem Künstler Dominik Sittig, Berlin, ein.

Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Eventbild für Münster Lectures // Dominik Sittig

Münster Lectures // Dominik Sittig

16.01.2018 18:00, Hörsaal, Kunstakademie Münster, Leonardo-Campus 2, 48149 Münster

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Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Zentral für Dominik Sittigs Arbeiten sind die Frage nach dem Subjekt und damit verbunden das Problem seiner Artikulation in der Kunst. Dabei begreift Sittig das Subjekt vor allem als eine Art Konzentrationspunkt von Zeitwahrnehmung und zugleich als Ausgangspunkt für eine künstlerische Formulierung der Gegenwart. Dass sowohl der Begriff des Subjekts als auch diese zu formulierende Gegenwart nicht unabhängig von ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte gesehen werden können, zeigen auch Sittigs Gemälde, die in langwierigen Malprozessen entstehen und durch die künstlich angelegte Patina ihrer Oberflächen hindurch auf gestische Malerei der 50er Jahre zu verweisen scheinen: auf eine Zeit des unbedingten Glaubens an die Authentizität subjektiven und existenziellen Ausdrucks. Aber Sittig geht es nicht um Nostalgie, sondern um „die Störeffekte und komischen Brüche, die sich ergeben, wenn ein einigermaßen aufgeklärtes Bewusstsein auf die Relikte seiner naiven und unterschwelligen Ausdrucksmutwilligkeit trifft“. Diese Ausdrucksmutwilligkeit erschöpft sich in Sittigs künstlerischer Arbeit nicht allein in der Malerei, sondern führt auch zu Vorträgen, Texten und Büchern, die einen integralen Bestandteil seines Gesamtwerks bilden.

Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

In Zusammenhang mit diesen und anderen Ausstellungen erschienen von Dominik Sittig folgende Publikationen: „Tarragona Barcelona 1979“ (2015), „Involte“ (2013, zus. mit Till Megerle), „5 Ekto-Manifesto“ (2012), „Die Gesänge des Gedärms. Moral & Malerei“ (2011), „Dekade & Dekor“ (2010).

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Dominik Sittig, geboren 1975 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem 2015 in „Die anwesenden Eltern“ in der Kestnergesellschaft in Hannover, 2014 in „Der ausdrückliche Horizont“ in der Galerie Nagel Draxler, Berlin, und 2012 in „REPRISE I – Aversionen Hysterien“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf.

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Das nächste Kolloquium wird Anfang Februar 2022 stattfinden – Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

 

 

Kunstunterricht als Forschungsatelier?

A: International/überregionales kunstpädagogisches Forschungskolloquium zu Fragen der künstlerischen und der ästhetischen Bildung

Seit 2015 findet an der Kunstakademie Münster im Semesterturnus ein internationales Forschungskolloquium zu Fragen professionsbezogener Bildung in den ästhetisch-künstlerischen Fächern und in der Ästhetischen Bildungsforschung statt. Das Kolloquium wurde von Prof. Dr. Birgit Engel (Kunstakademie Münster) initiiert und wird seit 2018 gemeinsam mit Prof. Dr. Tobias Loemke (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) und Dr. Kerstin Hallmann (Leuphana Universität Lüneburg) veranstaltet. Im Zentrum stehen Dissertationsprojekte von Nachwuchswissenschaftler*innen und Diskussionen aktueller Forschungsvorhaben bereits ausgewiesener Wissenschaftler*innen. Expert*innen aus den relevanten Forschungsbereichen werden zu Impulsvorträgen eingeladen und in den Diskurs über neue Forschungsprojekte eingebunden.

Eine Besonderheit des Kolloquiums besteht in einer Forschungsvernetzung zwischen Theorie und Praxis in der Kunstpädagogik und Ästhetischen Bildung, die auch einen kritisch-diskursiven Austausch zwischen schulischer Lehrerfahrung und Bildungsforschung in den Blick nimmt. Insbesondere ästhetische Erfahrungs- und Bildungsprozesse beinhalten ein reflexives Potenzial, das jedoch nicht in einer rein sprachlichen Eindeutigkeit wissenschaftlicher Orientierung aufgeht, da die Qualitäten derartiger Erfahrungen nicht vollständig begrifflich und empirisch einzuholen sind (vgl. Hallmann 2019). Eine forschende Bezugnahme auf ästhetische Wahrnehmung und Erfahrung erfordert Methoden und Verfahren, die diese Wahrnehmungsereignisse selbst mit zur Grundlage und zum Bezugspunkt von theorieorientierter Reflexion machen können.

Im Kontext dieser Herausforderungen hat sich insbesondere die Arbeit mit Erinnerungsbildern (vgl. Engel 2020), mit Vignetten (vgl. Agostini, Bube 2020), mit Sprachstücken (vgl. Villiger 2019), mit sinnlich-leiblichen Verfahren des Ausbreitens von Artefakten (Loemke 2019/2020) und auch mit fotografischem Bildmaterial (vgl. Böhme 2019) bislang bewährt.


Kontakt:

Prof. Dr. Birgit Engel – Kunstakademie Münster
Kontakt: Engel[at]kunstakademie-meunster.de

Prof. Dr. Tobias Loemke – Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
https://www.hfwu.de/tobias-loemke/#c32152-3
https://www.tobiasloemke.de
Kontakt: Tobias.Loemke[at]hfwu.de

Dr. Kerstin Hallmann – Leuphana Universität Lüneburg
https://www.leuphana.de/en/institutes/ikmv/personen/dr-kerstin-hallmann.html
Kontakt: hallmann@uni.leuphana.d

 

B. Regionale semesterbegleitende Forschungskolloquien zu Fragen der Kunstvermittlung im Bereich künstlerischer und ästhetischer Bildung

Hier können Ideen für Dissertationsprojekte und geplante Dissertationsvorhaben insbesondere auch von Künstler*innen/ Alumnis/ schulischen und kulturellen Praktiker*innen im Bereich der Kunstvermittlung und der Ästhetischen Bildung eingebracht und diskutiert werden.

Anmeldungen und weitere Informationen zu erhalten bei:
Maryam Khanamadi: Anmeldungen unter: khanahma[at]uni-muenster.de

Die Veranstaltung ist ein thematisch und disziplinär offenes Kolloquium, das sich an den Interessen der Studierenden orientiert. Das studentische Individuum als Akteur im Zentrum des künstlerischen Studiums wird hier auch im Bereich der Wissenschaften ernst genommen. Es ist dabei erklärtes Ziel, die Entwicklung der jeweils eigenen künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven in einen fruchtbaren Diskurs mit übergreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Relevanzen zu bringen.

„Open Frame“ bietet Studierenden aller Studiengänge eine Plattform, um selbst gewählte künstlerische und wissenschaftliche Themen oder Projekte, gleich welchen Entwicklungsstadiums und in welcher Präsentationsform, gemeinsam zu diskutieren. Mit geladenen Gästen werden zentrale Herausforderungen unserer Zeit aus politischer, sozialer, medialer, technologischer, ökologischer oder ökonomischer Perspektive reflektiert. Um auch den unterschiedlichen beruflichen Zielen der Studierenden gerecht zu werden, berichten ferner geladene Alumnae und Alumni der Kunstakademie von ihrem Werdegang sowie über Stolpersteine und genutzte Chancen ihrer künstlerischen Biografie.

„Open Frame" ist unter der Leitung von Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher seit 2017 fester Bestandteil der kunstbezogenen wissenschaftlichen Lehre an der Kunstakademie. Das Grundanliegen der Veranstaltung, wissenschaftliche und künstlerische Interessen zusammenzubringen, wird gegenwärtig aber auch in anderen, unregelmäßig stattfindenden Formaten realisiert.

Das Konzept eines klassenübergreifenden Kolloquiums mit externen Gästen hat an der Kunstakademie Münster Tradition. Unter dem Titel „Kunst und Wissenschaft im Gespräch“ wurde es ursprünglich von Prof. Dr. Gerd Blum in einer ersten Form entworfen und in Kooperation mit Stefan Hölscher sowie Prof. Dr. Claudia Blümle 2010 begründet, wobei letztere die Veranstaltung über Jahre leitete. Weiterhin wirkten folgende Personen regelmäßig an diesem Kolloquium mit: Prof. Dr. Birgit Engel, Prof. Dr. Erich Franz, Prof. Dr. Georg Imdahl und Prof. Dr. Jürgen Stöhr.

Verbesserungsvorschläge für das Format und Angebote für Präsentationen sind immer herzlich willkommen: Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher.

Prof. Dr. Nina Gerlach

Ästhetik und Kunstwissenschaften / Rektorin

T. +49 251 8361 330 F. +49 251 8361 430
n.gerlach[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: donnerstags, 16:15 – 18:00 Uhr
Leonardo-Campus 2
Raum 331

Stefan Hölscher

Wiss. Mitarbeiter / Prorektor / Studiendekan

T. +49 251 8361 307
hoelscher[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde: mittwochs, im zweiwöchigen Turnus,
14:00 – 16:30 Uhr und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 307

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

„Malerei“ ist der Titel einer seit 2004 laufenden Ausstellungsreihe der Kunstakademie Münster, in der jährlich vier malerische Positionen von Studierenden vorgestellt werden. Gezeigt wird die Ausstellung außerhalb von Münster in wechselnden westfälischen Ausstellungshäusern mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Ziel der Reihe ist es, das Medium der Malerei, wie es sich selbst immer wieder infrage stellt und auch erneuert, zu präsentieren. Es soll gezeigt werden, wie Malerei bei allem technischen Fortschritt der künstlerischen Medien einerseits über alle Diskussionen bei sich bleibt und zugleich an den zeitgenössischen Entwicklungen teilnimmt und daraus eine Zukunftsperspektive entwickelt. Zu jeder Ausstellung erscheint ein Katalog (siehe unter Publikationen).

Malerei 21

26.11.2021 – 13.02.2022
Kulturelle Begegnungsstätte
Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine

Mit:

  • Tuğba Durukan
  • Theresa Heitfeld
  • Haakon Neubert
  • Nette Pieters

Weitere Infos unter Termine und News

Malerei 20

06.12.2020 – 11.04.2021 (aufgrund des Lockdown verlängert)
Städtische Galerie Lüdenscheid /
Museen der Stadt Lüdenscheid
Sauerfelder Straße 14 – 20
58511 Lüdenscheid

Mit:

  • Lisa Dohmstreich
  • Irina Martyshkova
  • Harine Suthan
  • Jie Xu

Weitere Infos unter Termine und News

Malerei 19

07.12.2019 – 09.02.2020
Kunstverein Recklinghausen
Kutscherhaus Willy-Brandt-Park 5
45567 Recklinghausen

Mit:

  • Ruben Gährken
  • Arezoo Molaei
  • Lea Wächter
  • Marvin Wunderlich

Weitere Infos unter Termine und News

Jedes Jahr vergeben die Freunde der Kunstakademie Münster e. V. drei Förderpreise. Von den künstlerischen ProfessorInnen als besonders förderungswürdig nominierte Studierende präsentieren dazu in der Förderpreisausstellung, die in der Kunsthalle Münster stattfindet, ihre Werke. Eine externe Fachjury bestimmt die drei PreisträgerInnen.
Der Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung unterstützt. Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Geldpreis von insgesamt 4.500 Euro, der nach Ermessen der Jury (meist zu gleichen Teilen) an die Förderpreisträger vergeben wird.



Aus den 13 künstlerischen Positionen zeichnete die Jury – bestehend aus Leonie Pfennig (Kunsthistorikerin, freie Autorin und Redakteurin, Köln), Rebekka Seubert (Künstlerische Leiterin des Dortmunder Kunstvereins) und Hanns Lennart Wiesner (freier Kurator, Berlin) – am 2.März 2021 Tuğba Durukan, Aduni Ogunsan und Yasin Wörheide mit dem Förderpreis der Freunde der Kunstakademie aus.

An der Förderpreisausstellung 2021 nahmen teil:

Robin Bolt, Petra Bresser, Tuğba Durukan, Charlotte Hilbolt, Kerstin Hochhaus, Maho Khutsishvili, Johanna Knoblauch, Peter Lepp, Aduni Ogunsan, Nette Pieters, Meike Schulze Hobeling, Mila Stoytcheva und Yasin Wörheide.

  • Preisträgerin Tuğba Durukan

  • Preisträgerin Tuğba Durukan

  • Preisträgerin Tuğba Durukan

  • Preisträgerin Tuğba Durukan

  • Preisträgerin Aduni Ogunsa

  • Preisträgerin Aduni Ogunsa

  • Preisträgerin Aduni Ogunsa

  • Preisträgerin Aduni Ogunsa

  • Preisträgerin Aduni Ogunsa

  • Preisträger Yasin Wörheide

  • Preisträger Yasin Wörheide

  • Preisträger Yasin Wörheide

  • Charlotte Hilbolt

  • Charlotte Hilbolt

  • Charlotte Hilbolt

  • Peter Lepp

  • Peter Lepp

  • Peter Lepp

  • Peter Lepp

  • Nette Pieters

  • Nette Pieters

  • Kerstin Hochhaus

  • Kerstin Hochhaus

  • Robin Bolt

  • Robin Bolt

  • Maho Khutsishvili

  • Maho Khutsishvili

  • Meike Schulze Hobeling

  • Meike Schulze Hobeling

  • Meike Schulze Hobeling

  • Meike Schulze Hobeling

  • Mila Stoytcheva

  • Mila Stoytcheva

  • Petra Bresser

  • Petra Bresser

  • Johanna Knoblauch

  • Johanna Knoblauch

Jurybegründung zu Preisträgerin Tuğba Durukan

Jurybegründung zu Preisträgerin Aduni Ogunsan

Jurybegründung zu Preisträger Yasin Wörheide



2019 zeichnete die Jury – bestehend aus Nikola Dietrich (Direktorin Kölnischer Kunstverein), Christian Katti (Philosoph, Münster) und Mario Pfeifer (Künstler, Berlin) – Aleka Medina, Daphne Klein und Lisa Tschorn mit den Förderpreisen aus.

An der Förderpreisausstellung 2019 nahmen teil:

  • Tobias Doerr
  • Natalia Filatova
  • Julia Flaswinkel
  • Marlena Gundlach
  • Daphne Klein
  • Valentino Magnolo
  • Irina Martyshkova
  • Aleka Medina
  • Daniel Saul
  • Hanna Schneider
  • Lisa Tschorn
  • Peter Volkhardt
  • Lea Marie Wächter
  • Jana Weigelt-Harth
  • Von links: Preisträgerinnen Aleka Medina, Daphne Klein und Lisa Tschorn

  • Aleka Medinas Installation »Long Limbs«

  • Daphne Klein , »Poledance Anti-Mimesis«, 2018, HD, 7´47´´

  • Lisa Tschorn, »Performance-Probleme. Learnings und Reflektionen«

  • Von links: Prof. Maik Löbbert (Rektor der Kunstakademie Münster), Merle Radtke (Leiterin der Kunsthalle), Immanuel Krüger (Stellv. Vors. FREUNDE der Kunstakademie Münster e.V.) , Christian Katti (Philosoph aus Münster), Mario Pfeifer (Künstler aus Berlin). Nicht im Bild: Nikola Dietrich (Direktorin Kölnischer Kunstverein)



Die Begründung der Jury:

Aleka Medina, »Long Limbs«, 2019, Vlies und Wolle: »Für auszeichnungswürdig hält die Jury diese poetische, leise Arbeit, die auf einen ganz anderen kulturellen, als den hiesigen Kontext verweist, der unsere Aufmerksamkeit und Anteilnahme verdient.
Im Zentrum dieser Arbeit stehen die Rechte und die Sichtbarkeit von Frauen, ihre Stimmen und ihre nach wie vor nicht ausreichend etablierte Gleichstellung in unserer globalen Gesellschaft – eine Arbeit die über Migration und Identität reflektiert.
Die Künstlerin fordert Solidarität mit jenen Frauen, die einerseits ihre Tradition nicht aufgeben wollen, aber den gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen können oder wollen.
Die raumgreifende Textilinstallation, bestehend aus handgenähten, an Gliedmaßen erinnernde Körperteile wie Arme und Beine, schafft durch Leichtigkeit einerseits auf traditionelle Kulturtechniken des Nähens und Webens zu verweisen. Andererseits ruft sie aktuelle soziale und politische Missstände in Lateinamerika hervor: Demonstrierende ChilenInnen die von der Polizei verprügelt und verhaftet werden. Demonstrierende MexikanerInnen, deren Töchter, Söhne und FreundInnen von Drogenkartellen ermordet oder verschleppt wurde, während die Polizeikräfte hilflos agieren. Oder Frauen in Guatemala, die gegen jahrzehntelange staatliche Gewalt, Folter und Verschleppung auf die Straße gehen.
Wir zeichnen Aleka Medinas Installation »Long Limbs« aus und hoffen, dass Sie ihre künstlerische Arbeit weiterhin kompromisslos vorantreibt.«

Daphne Klein, »Pol edance Anti-Mimesis«, 2018, HD, 7´47´´: »Daphne Klein zitiert die ikonische 360-Grad-Filmeinstellung von Michael Ballhaus aus Fassbinders »MARTHA« von 1973, in dem die Kamera das Paar, von dem sich jeder selbst nochmals um die eigene Achse dreht, bei der ersten schicksalhaften Begegnung desorientierend umkreist. (Eine 360-Grad-Einstellung charakterisiert das Verhältnis zwischen Karlheinz Böhm & Margit Carstensen.)
Daphne Klein stellt diese Kamerafahrt jedoch auf Dauer und lässt eine Poledance-Stange zur narrativen Achse eines rotierenden Bildes werden, auf dem eine ›Tänzerin‹ (eine junge Frau) sich in sichtbarer physischer Anstrengung vom Boden hebt, um in zwei farblich verschiedenen Outfits – Schwarz und Weiß – das daran anhaftende Rollenbild zu verwandeln.
Zwei Stabheuschrecken tasten sich scheinbar schwerelos in somnambuler Anverwandlung an der Metallstange entlang. Ihre rhythmischen, mimetisch schwingenden Bewegungen ahmen eine abwesende Natur nach, die ein um die Szene gebauter Green-Screen ersetzt.
Dieses anti-mimetische »tableau vivant« zwischen bildlicher Mimesis und der rotierenden Diegese der Kamera, zwischen Insekten-Mimikry einer abwesenden Natur und der physischen Schwerstarbeit an der Stange hat die Jury durch die souveräne Abstimmung formaler und inhaltlicher Konfrontationsebenen
überzeugt.

Lisa Tschorn, »Performance-Probleme. Learnings und Reflektionen«: Das Scheitern gehört zur Kunst und Künstlerexistenz schon seit jeher dazu – als Sehnsuchtsidee, von etwas, das außerhalb gesellschaftlicher Konventionen stehen kann, als Zuschreibung von außen ebenso wie als Selbstdefinition für KünstlerInnen. Der permanente Zustand des Nichterreichens oder des Nichteinhaltens von Rahmenbedingungen oder kategorialer Bestimmungen birgt auch kreatives Potential.
In einer neuen Performance arbeitet Lisa Tschorn mit der Offenlegung von ungünstigen Umständen ihrer, wie es scheint, zunächst wenig erfolgsversprechenden früheren Performances. Unter dem Titel Performance-Probleme, Learnings und Reflektionen tritt sie den Ausstellungsbesuchern bereits im Fahrstuhl auf dem Weg nach oben (dem Weg zum Erfolg?) entgegen und schildert mit Projektionen an die Fahrstuhltüre oder an die Wände der sich öffnenden Räume von einst stattgefunden Performances, von deren Durchführung, die aus diversen Gründen missglückt waren, oder kein dokumentarischen Nachleben erfuhren, weil eben etliche Faktoren und Personen am Zustandekommen und an der Verbreitung ihres künstlerischen Weiterkommens beteiligt sind.
Die lange, fast schon schwindelerregende Fahrt durch die Stockwerke – nach unten, nach oben, in den Keller, und wieder hinauf in die Ausstellungsräume – und durch die Geschichten der KünstlerIn scheint genau diesen Zustand des möglicherweise Nie-Ankommens und des Dazwischen-Schwebens fassbar und spürbar zu machen.
Wir wünschen ihr bei dem Fortgang ihrer Geschichte viel Erfolg!



2018 zeichnete die Jury - bestehend aus Anna Lena Seiser (Kuratorin Kunsthalle Düsseldorf), Dominik Sittig (bildender Künstler, Berlin) und Merle Radtke (Leiterin Kunsthalle Münster) - Javkhlan Ariunbold, Kai Bomke und Hyein Han mit den Förderpreisen aus.

An der Förderpreisausstellung 2018 nahmen teil:

Javkhlan Ariunbold, Nadine Bethke, Kai Bomke, In Hee Choo, Sarel Debrand-Passard, Adrian Ferdinand, Frederike de-Graft, Verena Gründel-Brechler, Tarabea Guastavina, Hye In Han, Niklas Heidemann, Lena Hoffmann, Pia Jauch, Judîth Kaminski, Jiyeon Kang, Peter Karpinski, Mustafa Khalaf, Lennart Kinne, Ilsuk Lee, Felipe Arturo Morinelly Sánchez, Fridolin Mestwerdt, Angelika Rauf, Sophie Rebentisch, Veronika Simmering, Helena Stegmann, Alexander Wierer.

  • Preisträgerin Javkhlan Ariunbold

  • Javkhlan Ariunbold, "Mäander", 2018

  • Preisträger Kai Bomke (Eugen Schnabel)

  • Kai Bomke, „+-+-+-+-+-+“, 2018

  • Preisträgerin Hyein Han

  • Hyein Han, "The Role of Sex", 2018



Die Jury über die Preisträger:

"Javkhlan Ariunbold hat uns überzeugt mit ihrer spezifisch für die Räumlichkeiten der Kunsthalle
entwickelten Arbeit "Mäander". Das gleichnamige Zierornament ist bekannt aus der griechischen
Antike. Das Mäanderband irritiert durch seinen Anachronismus, nimmt aber, ausgehend von
Farbigkeit und Schattenwurf der Deckenkonstruktion, gekonnt Bezug auf die Gegebenheiten des
Raums. Es hat uns beeindruckt, wie reduziert und präzise die Arbeit eine Verbindung zwischen
verschiedenen Zeiten und kulturellen Räumen schafft."

"Es braucht einen Moment des Innehaltens um Eugen Schnabels (Kai Bomke) Arbeit als solche zu erkennen. Was auf den ersten Blick wie ein Ready Made erscheint, wird durch seine Positionierung und vor allem durch die herabhängende tote Taube wieder in Zweifel gezogen. Aus dem Schnabel des Tiers
rinnt alle 40 Sekunden ein Tropfen, dessen Aufprall im Putzeimer akustisch verstärkt nachhallt.
In ihrem beiläufig scheinenden Arrangement spielt sie mit der Erwartungshaltung und gängigen
Betrachtungsgewohnheiten: obwohl sich die Arbeit eine große Offenheit beibehält, ist es eine in
sich geschlossene Komposition, die ins Poetische weist."

"Nach der Teilung Koreas im Jahr 1945 erlaubte die südkoreanische Regierung Prostitution, die zuvor illegal war, in einem Radius von zwei Kilometern vor dem US-amerikanischen Militärlager. "The role of sex" von Hyein Han behandelt die bis heute anhaltenden Auswirkungen dieses perfiden (wenn auch nicht ungewöhnlichen) Tauschgeschäfts. Dabei bringt sie Bilder aus unterschiedlichen Quellen assoziativ zusammen, um die Gegenwart zu schildern ohne diese unmittelbar abzubilden. Ein durchdringender Sound intensiviert die beklemmende Stimmung des Films. Der Einsatz von Found Footage, Animation und selbstgedrehten Sequenzen verbindet sich zu einer eigenständigen Sprache, die jenseits des Dokumentarischen Realität erzeugt."



2017 wurden Niklas Fischer, Lioba Schmidt und Zauri Matikashvili mit dem Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster e.V. ausgezeichnet. Der Jury gehörten Dr. Susanne Meyer-Büser, Kuratorin für zeitgenössische Kunst im K21, der Bildhauer Felix Schramm (beide Düsseldorf) und Dr. Gail B. Kirkpatrick, Leiterin der Kunsthalle Münster, an. Die künstlerische Leitung haben Prof. Nicoline van Harskamp und Prof. Dirk Löbbert, Kunstakademie Münster, inne. Der Geldpreis wurde von der Jury auch in diesem Jahr zu gleichen Teilen auf die drei PreisträgerInnen verteilt.

An der Förderpreisausstellung 2017 nahmen teil:

René Haustein, Philipp Höning, Christina Dunkel, Katharina-Sophie Heck, Monika Gebauer, Ayoung Woo, Bastian Buddenbrock, Jana Rippmann, Kerstin Janzen, Raol Morales, Yoana Tuzharova, Justyna Janetzek, Fabian Coppenrath, Lioba Schmidt, Zauri Matikashvili, Niklas Fischer, Juli Lee, Ruben Felix Ferdinand Gährken, Marie Samrotzki, Bastian Blau, Jörg Kratz, Jan Lukas Uptmoor, Chiemi Nakagawa, Fabian Warnsing, Benjamin Bode, Philipp Reuver.

  • Preisträger Niklas Fischer vor seiner Arbeit "Keep it up!"

  • Preisträger Zauri Matikashvili

  • Preisträgerin Lioba Schmidt vor ihrer Arbeit "Have you got any ink under your skin?"

  • Prof. Maik Löbbert, Rektor der Kunstakademie, im Gespräch mit Jurymitglied Dr. Susanne Meyer-Büser, Kuratorin für zeitgenössische Kunst im K21

  • Der Vorsitzende der Freunde der Kunstakademie Münster e.V., Dr. Andreas Freisfeld, bei der Überreichung des Förderpreises an Niklas Fischer

  • Prof.in Julia Schmidt im Gespräch mit Jurymitglied Felix Schramm



Die Jury über die PreisträgerInnen:

"Niklas Fischer schafft es mit seiner Videoinstallation "Keep it up!" unter Einsatz minimalster Mittel, Spannung zu erzeugen. Die Ausgangssituation ist denkbar einfach: Ein junger Mann zieht sein T-Shirt an und aus. Die Szene ist verdoppelt. Nur durch das Nebeneinander entsteht der Eindruck einer Spiegelsituation, die Handlungen laufen parallel. Dabei sind es einzelne Aufnahmen, die in manchen Sequenzen zusammenfallen und dann wieder völlig auseinanderdriften, z.B. gleitet in einer Einstellung das T-Shirt aus der Hand - und in der anderen nicht. Dabei bleiben Orte und Personen neutral. Es gibt keine zeitliche Verortung. Gleichzeitig berührt uns diese Szene aufgrund der menschlichen Nähe und Körperlichkeit. Das beharrliche und rhythmische An- und Ausziehen mit sehr reduzierten Mitteln verdichtet sich zu einer sinnfreien, mechanischen Tätigkeit.
Ganz anders verhält es sich in der zweiten Video-Installation, die den Torso eines Motorrads fokussiert: Rhythmus und Rhythmusverschiebung wird dort auf mechanische und körperliche Weise miteinanderverschränkt.

"Die Arbeit "Have you got any ink under your skin?" von Lioba Schmidt zeigt Fotografien von tätowierten Menschen, deren Umgebung und Köpfe durch schwarze Farbe übermalt sind. Der Betrachter ist von der Haptik der Oberflächen fasziniert, da zwischen den gestisch-schwarzen Farbaufträgen und den fotografischen Partien der Haut ein spannungsreiches Wechselverhältnis entsteht. Es geht um Oberflächen und deren Verletzlichkeit, um das Changieren zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Die Malerei wird zu einer zweiten Haut, greift aber auch auf kunsthistorische Bezüge aus der Renaissance und der Jahrhundertwende zurück. Morbide, erotische Vorstellungswelten werden ebenso berührt wie sakrale Zusammenhänge. Die Hängung der zehnteiligen Arbeit bildet selbst eine organisch geschwungene Form und geht in die retinale Wahrnehmung des Betrachters über.

"Im Tunnel" heißt die Arbeit von Zauri Matikashvili. Der Künstler filmt 24 Stunden von Mitternacht bis Mitternacht die Menschen im Hamburger Tunnel in Münster. Durch Umbaumaßnahmen wird der Tunnel als Durchgangspassage zwischen Bremer Platz und Bahnhofsvorplatz benutzt. Seit dem funktionierte der Tunnel als Verdichtung, eine Art Bypass, wo unterschiedlichste Menschen tagtäglich gezwungen waren, hindurchzugehen. Je nach Uhrzeit wechselten dabei die Szenerien und die Frequenzen. Scheinbar neutral folgt der Künstler mit seiner Kamera den Passanten. Die Kontaktaufnahme wechselt zwischen flüchtig und intensiv. Mit einfachen Mitteln entwickelt der Künstler eine besondere Perspektive auf die Heterogenität der Gesellschaft (in Münster) und bezieht uns als Betrachter in die faszinierende Vielschichtigkeit der Kommunikation mit ein."



2016 wurden Jannik Bergfelder, Inga Krüger und Shinah Lee mit dem Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster e.V. ausgezeichnet. Der Jury gehörten Kristina Scepanski, Direktorin des Westfälischen Kunstvereins Münster, Prof. Stefan Wissel, Künstler aus Düsseldorf und Dr. Gail B. Kirkpatrick, Leiterin der Kunsthalle Münster, an. Die künstlerische Leitung beim Aufbau der Ausstellung hatten in diesem Jahr Prof. Irene Hohenbüchler und Prof. Dirk Löbbert inne. Aus den 25 Einreichungen, die von den Professoren der Kunstakademie ermittelt wurde, wählte die Jury die drei Finalisten aus. Der Geldpreis wurde von der Jury auch in diesem Jahr zu gleichen Teilen auf die drei PreisträgerInnen verteilt. Der Förderpreis wurde von Dr. Andreas Freisfeld, dem neugewählten Vorsitzenden der Freunde der Kunstakademie Münster, und von Markus Reinhard, Mitglied des Vorstandes der Westfälischen Provinzial und Schatzmeister der Freunde der Kunstakademie Münster übergeben.

An der Förderpreisausstellung 2016 nahmen teil:

Luisa Kömm, Nicolas Grafia, Jannik Bergfelder, Yui Tombana, Shina Lee, Mietje Dicke, Inga Krüger, Michael Goncalves Ribeiro, Stefan Mensching, Fabian Nehm, Lis Schröder, Malte Frey, Natali Daniluk, Chao-Kang Chung, Nicola Goerdes, Gilsuk Ko, Kenny Rüdiger, Charlotte Debs, Dominique Bradbury, MaShias Anders, Malte van de Water, Eu Sun Ko, Philip Reuver, Moritz Neuhoff, Ferdinand Uptmoor.

  • v.l.: Inga Krüger, Jannik Bergfelder, Shinah Lee



Die Jury über die PreisträgerInnen:

"Jannik Bergfelders Skulptur "Self-Decentration-Device - Self-Centration-Device - Stand" überzeugte die Jury durch seine bildhauerische Qualität, seine humorvolle Multifunktionalität und potentielle Mobilität. Die dreiteilige Skulptur, die das Genre selbst in Frage stellt, scheint mit seinen spärlichen Materialien, prekär durch eine "seltsam" verbindende Kraft zusammengehalten. Die Jury lobte die ambivalente Energie der Arbeit, die sich selbst davor bewahrt, den Fliehkräften aus Selbstbezogenheit und Fremd-Verzettelung nachzugeben, damit vollends aus den Fugen zu geraten und auseinander zu fliegen."

Inga Krüger erhält den Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster für ihre Arbeit "Ich freue mich, dass Sie in korrekter Erscheinung anwesend sind". Darin aktiviert sie eine mehrteilige, im Halbkreis angeordnete Installation mittels einer "Lecture Performance". Sie nimmt den Ausstellungsort der Kunsthalle in Münster und ihre Situierung mitten im Stadthafen zum Ausgangspunkt ihrer chronologischen Erzählung, die sich den Ursprüngen, Nutzungsweisen und städtebaulichen Veränderungen des Quartiers widmet. Inga Krüger verknüpft dabei auf eindrucksvolle und äußerst leichtfüßige Art und Weise Fakten mit Fiktion und freien Assoziationen. Sie wählt eine Perspektive aus der nahen Zukunft und ermöglicht damit dem Publikum einen Blick auf die Ereignisse - gleich einem Zeitstrahl - herausgelöst aus der eigenen individuellen Zeitlichkeit. Die ausgestellten Objekte dienen dabei der vermeintlichen Authentifizierung ihrer Geschichte - sind mal Relikt, mal Anschauungsmaterial. Inga Krüger gelingt es auf einzigartige Weise, den Blick auf akute Situationen und Fragen angesichts anstehender massiver städtebaulicher Veränderungen im Hafenviertel Münsters zu lenken, ohne dabei mahnend den Zeigefinger zu heben. Dabei beweist sie ein beeindruckendes Gespür für lokale Befindlichkeiten, die richtige Dosis Humor und eine eigenständige Ausprägung performativer Praxis, ohne dabei die ästhetische Dimension ihrer installativen Requisiten zu vernachlässigen. Inga Krüger hat ihre eigene künstlerische Ausdrucksweise gefunden und stellt sie mit dieser Arbeit virtuos zur Schau - das macht sie in den Augen der Jury auszeichnungswürdig.

"That's enough !!" von Shinah Lee instrumentalisiert eine profane Korridorsituation und fasst diese in einem begehbaren, interaktiven Bild zusammen. Durch ihre gezielten, unprätentiösen Interventionen, die sehr direkt aber auch subtil und kryptisch sein können, korrigiert Lee das vorgefundene Setting und schafft einen ebenso komplexen wie nonchalanten Raum. Durch eine spezifische, vom Betrachter gesteuerte Choreografie, in der die Sichtbarkeit mit dem Unsichtbaren konkurriert, rhythmisiert die Arbeit den kommunikativen Prozess sie zu lesen, die registrierten Details zu dechiffrieren, einen Kontext zu entdecken und relativiert so die Souveränität des Betrachters auf dialektische, augenzwinkernde Weise. "That's Enough" verhandelt die Dynamik der Rezeption und balanciert dabei gekonnt zwischen Konfrontation und Entzug. Lees ebenso lapidar wie präzise dosierten Eingriffe nutzen die Strategien der formalen Reduktion, wodurch sie mit großer Leichtigkeit das pragmatische Ambiente der vorgefundenen Situation infiltrieren und darüber eine temporäre Einheit herstellen."



Das 2009 von Dipl.-Kulturpädagogin Antje Dalbkermeyer konzipierte kunstdidaktische Kooperationsprojekt wird zusammen mit der Lehrbeauftragten Sabine Lenz und Studierenden theoretisch-praktisch entwickelt und umgesetzt. Als Verzahnung von Hochschulstudium und Grundschulpraxis werden an der Schule Kunst-Projekttage im Rahmen einer ästhetisch-forschenden Elementarbildung initiiert und reflexiv in den Blick genommen. Hierbei stehen sowohl das Miteinander als auch die individuellen ästhetischen Erfahrungen der Studierenden und Kinder im Mittelpunkt.