Preise, Stipendien, Wettbewerbe

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des "Rundgangs".
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

Nominierung

Die Auswahl der Nominierten erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann maximal zwei Studierende oder studentische Teams für den Bundespreis für Kunststudierende nominieren.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Das nächste Bewerbungsverfahren ist 2020. 

Zweck des Wettbewerbs

Der Wettbewerb dient der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Er ermöglicht es ihnen, sich mit ihren Werken in einer Preisträgerausstellung zu präsentieren und Erfahrungen im professionellen Ausstellungsbetrieb einer renommierten Institution zu sammeln sowie Kontakte zu Galerien, Kunstvereinen, SammlerInnen, KuratorInnen zu knüpfen.

Drei Institutionen ermöglichen den Wettbewerb:

  • das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Wettbewerb finanziell
  • das Deutsche Studentenwerk organisiert und koordiniert das Projekt
  • die Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt die Preisträgerausstellung

Jury

Die Jury besteht aus drei Mitgliedern, die nicht an einer der beteiligten Hochschulen tätig sein dürfen. Sie wird gemeinsam von der Kunst- und Ausstellungshalle und der Sprecherin der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen berufen.

Preisgeld, Produktionsstipendium und Katalog

Die Förderung der Preistragenden im Rahmen des „Bundespreises für Kunststudierende“ basiert auf drei Säulen:

  • einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Die unabhängige Jury legt die Anzahl der Preise und in Abhängigkeit davon, die Höhe des jeweiligen Preisgeldes fest.
  • einem Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro, das die gezielte Produktion von Kunstwerken für die Ausstellung durch die PreisträgerInnen erlaubt,
  • einem Katalog pro PreisträgerIn, der das jeweilige künstlerische Schaffen dokumentiert.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl der Nominierten erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal fünf Studierende für das Stipendium nominieren.

Ziel und Zweck
Das Stipendium beinhaltet einen vierwöchigen Aufenthalt auf der Insel Gotland in einem Atelier in der Hauptstadt Visby.

Preis
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zahlt eine Reisekostenpauschale in Höhe von 1.000,- €. Außerdem erhält der/die Stipendiat/in einen Pauschalbetrag für Verpflegung und als Zuschuss für das Arbeitsmaterial. Englische Sprachkenntnisse sind Voraussetzung

Weitere Informationen:

Bewerbungsfrist: 01. März 2020

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Begründet wurde es im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2019. Die neuen Stipendien werden 2020 vergeben.

Zugangsweg

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Vorschlagsberechtigt sind:

  • rund 60 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen,
  • die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland,
  • die ehemaligen Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche BewerberInnen zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. Die FinalistInnen haben im März des jeweiligen Auswahljahres die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) trägt der/die Bewerber/in.  

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung).
  • BewerberInnen müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums (April 2018) beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD).
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren.
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag (30. November) 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten).
  • KünstlerInnen, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst tätig sind, können sich nicht bewerben. 

Art des Stipendiums 

  • Das Stipendium beträgt zurzeit 1.200 € pro Monat. Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.
  • Am Ende der Förderungszeit erhält jede Stipendiatin / jeder Stipendiat einen Katalog, der die im Rhythmus von ca. drei Jahren stattfindende Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen dokumentiert.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet den StipendiatInnen die Teilnahme an ihren Programmen an (Sommerakademien, Kurztagungen, Sprachkurse, etc.).

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • katholische Konfession,
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2018/19),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 650,00 Euro zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (erhalten nur nominierte Studierende)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum bis zum 31.12. eines Jahres

Wie kann ich mich bewerben?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in. Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 15. November 2019 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 02. Dezember 2019 von den nominierten Studierenden eingereicht werden.

Weitere Informationen:

20. Juli – 29. August 2020

Die Sommerakademie vergibt zahlreiche Stipendien für die Teilnahme an einem der 19 Kurse.

Das Programm 2020 unter dem Motto „Neue Horizonte“ ist vielfältig und einzigartig in seiner globalen Ausrichtung. Im Steinbruch-Symposium am Untersberg führen Cäcilia Brown, Anna Hofbauer und Mikkel Holm Torp in die Technik der Steinbildhauerei ein und weit darüber hinaus.

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.

Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als „Schule des Sehens“ gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.

Jährlich besuchen derzeit etwa 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten circa 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzburg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein-)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.

Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00 € pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.

Bani Abidi, Randa Mirza mit Lara Tabet aus dem Libanon, und Eli Cortiñas befassen sich in verschiedenen Kursen mit Video, Fotografie, digitalen Bildern und Archiven. Die KunstkritikerInnen und JournalistInnen Louisa Elderton und Klaus Speidel lehren Schreiben über Kunst, um nur einige Beispiele zu nennen. Informationen zum gesamten Kursprogramm finden Sie auf unserer Website!

Kontakt:
office@summeracademy.at

Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg
Postfach 18
5010 Salzburg, Österreich
Tel. [tel://+43662842113]+43 (0)662 842113, Fax +43 (0)662 849638

www.summeracademy.at

>>> Infoblatt als PDF zum Download

>>> Bewerbungen unter: www.summeracademy.at/studium/stipendien/

Bewerbungsfrist: 1. April 2020.

Zweck des Stipendiums

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen oder Ähnliches können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.

Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und GasthörerInnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer / einem wissenschaftlichen Lehrenden (siehe unten) der Kunstakademie beraten zu lassen.

Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)

Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.

Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Jury entscheidet vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und gegebenen Bedarfe über die Qualität des Antrags.

Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts, ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.

Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum, Prof. Dr. Birgit Engel, Prof. Dr. Nina Gerlach, Prof. Dr. Georg Imdahl, Stefan Hölscher

Weitere Informationen:

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums

Der Kunstverein Ludwigshafen schreibt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz den 1979 ins Leben gerufenen Wettbewerb „Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler – Emy-Roeder-Preis 2020“ aus.

Es können sich Bildende Künstlerinnen und Künstler im Alter bis 35 Jahren (einschließlich Jg. 1985) mit ihren Arbeiten im Kunstverein Ludwigshafen bewerben, die mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

- Absolventinnen und Absolventen der Kunsthochschule Mainz mit Diplom oder Master Abschluss

- Kunstakademie- bzw. Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Diplom oder Master Abschluss mit Geburts- oder Wohnort in Rheinland-Pfalz

- Absolventinnen und Absolventen der IKKG (Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz) mit Master Abschluss

- Künstlerinnen und Künstler, die entweder mit Wohnort in Rheinland-Pfalz gemeldet oder in Rheinland- Pfalz geboren sind und einen entsprechenden Nachweis (Ausstellungen) ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Künstler belegen können.

Die von der Jury ausgewählten Arbeiten werden in einer Ausstellung vom 30. Mai – 19. Juli 2020 im Kunstverein Ludwigshafen a. Rh. gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz übernimmt die Schirmherrschaft für diese Ausstellung und stiftet den Emy-Roeder-Preis 2020, benannt nach der bekannten Bildhauerin und Kunstpädagogin, der mit 5.200 Euro dotiert ist. Hinzu kommt ein Förderpreis in Höhe von 2.600 Euro.

Anmeldeformulare mit den Ausschreibungsbedingungen können ab dem 4. November 2019 bei der Geschäftsstelle des Kunstvereins Ludwigshafen am Rhein e.V., Bismarckstr. 44-48, 67059 Ludwigshafen, Tel. 0621/ 52 80 55 angefordert werden.

Bewerbungsunterlagen 

 

Bewerbungsfrist: 29. Februar 2020

Zum grafischen Leitbild des Rheinischen Landestheaters Neuss gehören neben dem Logo die zwei mythologischen Figuren Zentaur und Triton. Seit dem Neustart der Intendanz von Caroline Stolz wird jedes Jahr nach einer neuen grafischen Interpretation dieses Paares gesucht, die für Offenheit und Zusammenhalt sowie Verspieltheit und Lust an der Verwandlung steht.

Hierfür schreibt das Rheinische Landestheater Neuss den »Zentriton Award« an deutschen Kunst- und Gestaltungshochschulen für die beste graphische Neugestaltung der beiden Figuren aus.

Die Grafiken können ab sofort zum 15. März 2020 in digitaler Form eingereicht werden.

Der Gewinnerentwurf wird mit dem mit 1.200 Euro dotierten »Zentriton Award« ausgezeichnet. Die Summe teilt sich auf in einen Geldpreis, ein wertiges Schreibgerät und eine Urkunde.

Der Gewinnerentwurf wird neben dem Logo eine Spielzeit lang das Rheinische Landestheater begleiten. Die Grafik ist dabei auf sämtlichen Druckerzeugnissen der Spielzeit und spielzeitbezogenen Werbeflächen sowie der Internetseite sichtbar.

Die Preisverleihung findet jeweils in der zweiten Spielzeithälfte im feierlichen Rahmen im Foyer des Theaters statt.

Kontakt:
Eva Veiders
Chefdramaturgin
Rheinisches Landestheater Neuss
Tel.: 0 2131 26 99 32
Mail: e.veiders@rlt-neuss.de
>>> Download Logos unter: www.rlt-neuss.de/service/presse
>>> www.rlt-neuss.de
>>> Ausschreibung

Bewerbungsfrist: 15. März 2020

Kann Kunst die Zukunft beeinflussen?

Eine aufregende neue Kunstinitiative, The Banality of Evil in our Daily Lives Art Prize, wurde von einem unabhängigen Kunstkollektiv ins Leben gerufen.

Das Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für Gedankenlosigkeit zu schärfen, die sich unwissentlich in unseren Alltag eingeschlichen hat. Eine einzigartige Gelegenheit für Künstler auf der ganzen Welt, Werke einzureichen, die die Grenzen zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch erkunden und zum Ausdruck bringen soll.

Das Thema des Wettbewerbs orientiert sich an den Schriften von Hannah Arendt, der berühmten Philosophin und Politologin. Arendt berichtete über den Prozess gegen Adolph Eichmann, den ehemaligen Leiter der "Zentralstelle für jüdische Emigration", der an der Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden beteiligt war und mitverantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen war. Arendt stellte im Wesentlichen die Frage: Kann man Böses tun, ohne böse zu sein?

Ihre Schlussfolgerung ist: "So grausam, kaltherzig und in ihrem Ausmaß monströs, wie die Taten, für die Eichmann verantwortlich war, so gewöhnlich, so banal war der Mensch, der für diese Taten stand. Sie nannte diese Gedankenlosigkeit die "Banalität des Bösen".

Ziel des Wettbewerbs ist es, darzustellen, wie wir in unserem täglichen Leben Opfer gedankenlosen Verhaltens geworden sind, und alle Künstler zur Teilnahme aufzurufen und ihre Herzen und Gedanken in ihren Kunstwerken auszudrücken.

Der Künstleraufruf stellt eine Herausforderung dar, das noch nie zuvor Kommunizierte zu kommunizieren und eine Plattform für bahnbrechende Ideen zu schaffen, die in unsere Gemeinschaft eingebracht werden.

Der Initiator des Projekts, SaySay Love, ist der Meinung, dass Kunst Geist und Herz verändern kann und die Macht hat, die Unmenschlichkeit und Zerstörung, die wir durch gedankenloses Verhalten erzeugen, aufzulösen.

The Banality of Evil in our Daily Lives ist ein einzigartiger Kunstwettbewerb, bei dem das öffentliche Engagement einen hohen Stellenwert haben wird. Als massengetriebenes Projekt wird das Publikum eingeladen, die Auswahl der ersten 40 Kunstwerke zu moderieren, indem es die auf der BOE präsentierten Botschaften in unseren Daily Lives Social Media Plattformen auswählt und teilt.

Aus diesen 40 Kunstwerken werden die Finalisten von den gewählten Jurymitgliedern nominiert. Die Finalisten erhalten ein Preisgeld von 2000 US-Dollar und sind eingeladen, ihre Arbeiten im Mai 2020 auf einer Ausstellung in Berlin zu präsentieren.

Die teilnehmenden Künstler haben die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu veröffentlichen, und es werden weitere Anreize für diejenigen mit exemplarischer Arbeit geschaffen.

Es werden Kunstwerke in den folgenden Disziplinen akzeptiert:
Malerei & Zeichnung, Fotografie & Digitale Medien, Skulptur und Performance Art.

>>> Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.boeart.org.

Bewerbungsfrist: 15. März 2020

Die elfte Ausschreibung des Kunstpreises der Baustelle Schaustelle e.V. lädt im Jahr 2020 junge KünstlerInnen ein, Arbeiten zum offenen Thema „o.T.: Malerei – Zustand und Perspektiven“ einzureichen. Wie kann Malerei zeitgemäß sein, trotz der Verwendung von Leinwand und Keilrahmen? Die Arbeiten der Gewinnerin/des Gewinners werden im Herbst 2020 in einer Einzelausstellung in der Baustelle Schaustelle Essen zu sehen sein. Außerdem wird die Gewinnerin/der Gewinner ihre/seine Arbeit an einem Abend in unserer Reihe ZU GAST vorstellen können.

Idee
Der Kunstpreis 2020 ist in diesem Jahr an die Vorgabe „o.T.: Malerei – Zustand und Perspektiven“ gebunden. Einzureichen ist ein Projektvorhaben (Exposé), welches in einer Einzelausstellung in der Baustelle Schaustelle in Essen umgesetzt werden soll. Aus dem Exposé soll die Entwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit
hervorgehen.

>>> Komplette Ausschreibung (deutsch)
>>> Komplette Ausschreibung (englisch)


Kontakt
Baustelle Schaustelle – Raum für junge Kunst
Brigittastraße 9, 45130 Essen
kunst@baustelle-schaustelle.de

>>> www.baustelle-schaustelle.de

Bewerbunsgfrist: 21. März 2020

Der hallesche Kunst- und Projektraum hr.fleischer schreibt ein Projektstipendium aus.

Professionelle Kunstschaffende sind eingeladen, für den ehemaligen Zeitungskiosk an einem zentralen Knotenpunkt der Stadt Halle (Saale) ein Kunstprojekt zu realisieren, das auf diesen Ort zugeschnitten ist.

Der Kiosk steht im Oktober/November 2020 für die Ergebnisse des mit 1.000 Euro dotierten Projektstipendiums zur Verfügung. Darüber hinaus können Materialkosten bis zu einer Höhe von insgesamt 350 Euro gegen Belege übernommen werden. Von den Bewerbern werden u.a. eine Projektbeschreibung erwartet, die von einer fünfköpfigen Jury bewertet werden.

Es besteht weder eine Alters- noch eine regionale Beschränkung. Der Verein bewirbt die Ausstellung über die eigene Website, Facebook, Instagram sowie den regionalen und überregionalen Presseverteiler. Er finanziert Flyer sowie die Gestaltung der Leuchtkästen am Kiosk zur Ausstellung/Aktion.

Kontakt:
hr.fleischer e.V., Kunst- und Projektraum
Kiosk am Reileck, Händelstr. 1 a
06114 Halle (Saale)
stipendium@herrfleischer.de

Bewerbungsfrist: 27. März 2020

Ab September 2019 können Menschen mit Fluchthintergrund, die Interesse an einem Studium an einer deutschen Kunst- oder Musikhochschule haben, an der Studienvorbereitung "Fit für die Künste" teilnehmen. Es ist ein kostenloses Angebot an der Universität der Künste Berlin, finanziert aus dem INTEGRA-Programm des DAAD und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weiter unten finden Sie die "Fit für die Künste"-Broschüre mit zahlreichen Workshops in den Bereichen Study Skills, Fachsprachen und Interkulturelle Kompetenzen. Die Workshops werden im Zeitraum September 2019 bis März 2020 angeboten und können à la carte gebucht werden.

Natürlich kann das Angebot auch von nicht in Berlin lebenden Geflüchteten genutzt werden, die mindestens B1-Deutschkenntnisse besitzen.

Zeitraum: September 2019 – März 2020

Regina Werner
Leitung Internationale Beziehungen
Head of International Relations
Universität der Künste Berlin (UdK)
The Berlin University of the Arts
Postfach 120544
D-10595 Berlin
Tel +49 (0) 30 3185 2443
regina.werner[at]intra.udk-berlin.de
www.udk-berlin.de/international

Weitere Informationen:

Broschüre Fit für die Künste

Das Schwarzweiß Fotolabor bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern ein Sommerstipendium im Zeitraum von Juli bis September an.

Das Stipendium beinhaltet die freie Nutzung der Laborräume in Absprache für den Zeitraum von zwei Monaten. Anschließend können die entstandenen Arbeiten in den Ausstellungsräumen des Nails Projectrooms, Birkenstraße 61 40233 Düsseldorf präsentiert werden. 

Im digitalen Zeitalter kommt analoger Materialität ein besonderer Gehalt zu. Das Schwarzweiß Fotolabor wurde 1999 von Erika Vogel programmatisch auf eine schwarzweiße Perspektive hin gegründet und wird in diesem Sinne seit 2018 von Thomas Ochs weiter geführt. Dabei sind beide im Geiste nicht nur über den Blick für das Analoge, sondern auch mit der Leidenschaft für Materialitäten miteinander verbunden. Den Prozessen des Entwickelns und Vergrößerns liegen eine besondere Haptik inne. Es bedarf dabei eine Sensibilität für Handarbeit und ein geschultes Auge. Während des Stipendiums sollen diese Fähigkeiten trainiert und Werke, von der Filmrolle bis zur Ausstellungspräsentation, geschaffen werden.

Bitte bewerben Sie sich mit einem aussagekräftigen Portfolio und einer kurzen Beschreibung zum Projekt, das in den Räumen des Labors umgesetzt werden soll.

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich per per E-Mail: atelier[at]schwarzweiss-fotolabor.de

>>> schwarzweiß-fotolabor.de

Bewerbungsfrist: 31. März 2020

Mit Arbeitsstipendien sichert die Landesregierung begabte Künstlerinnen und Künstlern für die Dauer des Stipendiums finanziell ab, damit sie an einem Ort konzentriert arbeiten und sich künstlerisch weiterentwickeln können.

Das Ministerium fördert folgende Stipendien für bildende Kunst und Medienkunst:

  • Schloss Ringenberg (zwei Stipendien für Kuratorinnen und Kuratoren im Rahmen des deutsch-niederländischen Projekts smax und zwei Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler)
  • Künstlerdorf Schöppingen (drei Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler, mehrere Stipendien im Bereich "Neue Medien, Mixed media und Interdisziplinäre Projekte") 
  • Stipendium im Bereich Medienkunst, betreut durch den Hartware MedienKunstVerein (pro Jahr zwei sechsmonatige Stipendien an Künstlerinnen aus NRW oder mit Wohnsitz in NRW)
  • Stipendium für bildende Künstlerinnen mit Kindern, betreut durch das Frauenkulturbüro NRW (alle zwei Jahre drei Stipendien)

Kontakt

Für alle Fragen zu den einzelnen Stipendien wenden Sie sich bitte direkt an die Gastgeber beziehungsweise die betreuende Institution:

Nachwuchskräften mit Interesse an Japan bietet das Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V. in Zusammenarbeit mit dem Studienfonds Düsseldorf – Japan erste Einblicke in die japanische Kultur und Wirtschaft.

Im Rahmen eines vierwöchigen Stipendienprogramms lernen die Teilnehmer Japan, seine Lebensweise und Arbeitswelt kennen. Der Japanaufenthalt schließt eine Studienreise durch verschiedene japanische Städte – auch abseits der üblichen „Touristen-Pfade“ – und ein Kurz-Praktikum in Tokyo ein. In zahlreichen Terminen kommen die Stipendiaten mit jungen Japanern und Gesprächspartnern u.a. aus Wirtschaft, Politik und Kultur in Kontakt. Während eines zweitägigen Vorbereitungsseminars erfolgt bereits vorab in Deutschland eine inhaltliche sowie sprachliche Vorbereitung auf das Programm.

Die aktive Mitarbeit und Teilnahme an allen Programmpunkten, Mithilfe bei der Suche nach dem eigenen Praktikumsplatz, die Erstellung eines ausführlichen Berichts und die Beteiligung an einem Evaluierungsseminar werden vorausgesetzt. Ein anschließendes Engagement für die deutsch-japanischen Beziehungen und das Alumni-Netzwerk des Programms werden erwartet.

Finanzierung:

Das Programm wird aus dem Vermögen des Studienwerks für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V. sowie des „Studienfonds Düsseldorf – Japan“ finanziert. Die Teilnehmer erhalten ein Stipendium. Die Höhe der finanziellen Eigenbeteiligung beträgt (unter Vorbehalt der Änderung) 1.250 Euro für Berufstätige bzw. 850 Euro für Auszubildende und Studierende sowie einige Nebenkosten vor Ort.

Termine:

  • Ende März: Bewerbungsschluss
  • Anfang Mai: Auswahlgespräche in Düsseldorf
  • Juni: Zweitägiges Vorbereitungsseminar in Düsseldorf und Alumnitreffen, Mitgliederversammlung
  • September: vierwöchiger Japanaufenthalt
  • Bis Ende Oktober: Einreichung Abschlussberichte
  • November: Evaluierungsseminar in Düsseldorf / Alumnitreffen

Bewerbung:

Bewerben können sich Berufsanfänger, Auszubildende und Studierende aller Fachrichtungen mit guten Englischkenntnissen, die ein Interesse an Japan, der japanischen Kultur und dem deutsch-japanischen Austausch haben. Ein Hochschulstudium ist keine Voraussetzung, auch Japanischkenntnisse sind nicht notwendig. Das Höchstalter bei Bewerbungsschluss ist 35 Jahre.

>>> Ausschreibung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und ausführlichem Motivationsschreiben per E-Mail an:
Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V.
z.Hd. des Vorstands
info@japan-studienwerk.de

Bewerbungsfrist: 30. März 2020

Am 5. und 6. September 2020 veranstaltet der Rhein-Erft-Kreis in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland in der historischen Abtei in Pulheim-Brauweiler die 32. KunstTage Rhein-Erft, die an beiden Besuchertagen am Samstag und Sonntag regelmäßig rund 10.000 kunstinteressierte Besucher verzeichnen können.

Professionelle Bildhauer aus Deutschland und dem Ausland werden aufgerufen, sich zu bewerben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein weites Spektrum an überwiegend großen Skulpturen und Plastiken für den Außenbereich in den beiden Höfen (Prälaturhof und Marienhof) gezeigt werden sollen.

Unter www.kunsttage-rhein-erft.de können die Höfe im Rahmen eines Filmbeitrages aus dem Jahr 2019 sowie etliche Galeriebilder vorab angesehen werden. Für jeden Künstler ist eine Rasen- oder Steinfläche vorgesehen.

Bei Bedarf ist eine kostenlose Abholung vom Atelier zur Abtei Brauweiler sowie der Rücktransport nach den KunstTagen Rhein-Erft von der Abtei zurück zum Atelier durch unseren Logistikpartner, der Kunstspedition Hasenkamp vorgesehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch für den Katalog wird ein Kostenbeitrag von 40 Euro erwartet.

Kontakt:

Rhein-Erft-Kreis
Der Landrat – Kulturabteilung –
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim

Tel.: 02271-8314710 (Herr Schmitz)
kulturbuero[at]rhein-erft-kreis.de

Weitere Informationen: www.kunsttage-rhein-erft.de

Bewerbungsfrist: 31.03.2020

Die Gemeinde Stuhr unterhält im historischen Mühlenensemble in Stuhr-Heiligenrode mit Unterstützung des Landes Niedersachsen eine Künstlerstätte mit Wohn- und Arbeitsräumen zur Förderung des künstlerischen Schaffens.

Die Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode soll Nachwuchskünstlern aus Bremen und Niedersachsen aus dem Bereich Bildende Kunst dienen.

Für 2020 erfolgt die Ausschreibung von zwei Wohn- und Arbeitsstipendien. Für die Dauer des Aufenthaltes gewähren die Gemeinde Stuhr und das Land Niedersachsen den Stipendiaten ein Barstipendium in Höhe von 1.400 Euro monatlich. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde Stuhr mit einem Zuschuss an der Herausgabe eines Kataloges zur Abschlussausstellung am Ende des Stipendiums.

Die Wohn- und Arbeitsräume werden für zehn Monate mietfrei zur Verfügung gestellt.

Die Gemeinde Stuhr kann auf Empfehlung des Beirates im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten ein Werk von dem Stipendiaten erwerben.

Kontakt:
Gemeinde Stuhr
Blockener Str. 6
28816 Stuhr
Tel.: 0421/5695292 (Frau Melzer-Ahmken)
M.Melzer-Ahmken[at]Stuhr.de

Bewerbungsfrist: 03. April 2020

Endlich hat das Warten ein Ende! Bewerben Sie sich bis 18. April 2020 und nutzen Sie die Chance, bei der 3. Internationalen Kunstmesse MAIN ART 2020 in unserer schönen Mainregion dabei zu sein.

Die Messe wird erneut in den Räumlichkeiten des Aschaffenburger Schloss Johannisburg stattfinden. Das imposante Schloss befindet sich im Zentrum der Stadt mit Blick auf den Main. Die jahrhundertealten und liebevoll restaurierten Räume bieten den idealen Rahmen für die Vielfalt an zeitgenössischer Kunst, die wir zeigen möchten. Die klare Messestruktur schafft eine entspannte und dennoch übersichtliche Atmosphäre, in der Kunstliebhaber und potenzielle Käufer ungezwungen zwischen den Exponaten flanieren können.

Das Kuratoren-Team um Elisabeth Claus, 1. Vorsitzende des Neuen Kunstverein Aschaffenburg, wird die Bewerber ausführlich sichten und bis Ende Mai eine Auswahl treffen.

Die Bewerbungsunterlagen:

>>> MAINART2020 Bewerbungsunterlagen_Künstler

>>> MAINART2020 Bewerbungsunterlagen_Künstlervereinigung

>>> MAINART2020 Bewerbungsunterlagen_Galerie

Die Bewerbungsunterlagen – auch in Englisch – finden Sie zum Download auf unserer Website: https://mainart-messe.com/aussteller/

Bitte senden Sie die Unterlagen an:
MAIN ART GbR
Brigitte Seiler und Rita Stern
Hanauer Str. 73
63741 Aschaffenburg

Mit großer Vorfreude erwarten wir Ihre Bewerbungen und freuen uns auf eine schöne und erfolgreiche MAIN ART 2020!

Bewerbungsfrist: 18. April 2020

Auch in diesem Jahr sucht die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft wieder bis zu drei Künstler*innen für ihr Residenz Programm VISIT. Gefördert werden Projekte, die sich auf das Themenfeld „Energie und seine gesellschaftliche Relevanz“ beziehen. Hierbei gelten keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Form: alle Sparten sind willkommen. Die Auswahl der Stipendiat*innen wird von einer unabhängigen Fachjury getroffen: 2020 konnten wir Inke Arns (Direktorin Hartware MedienKunstVerein, Dortmund), Anna Fricke (Kuratorin Museum Folkwang, Essen), Johannes Odenthal (Programmdirektor der Akademie der Künste, Berlin) und den Soziologen Harald Welzer (Stiftung FuturZwei) für die Auswahlkommission gewinnen.

Für jedes Projekt stehen 20.000€ Budget zur Verfügung, zur Durchführung ist ein Zeitraum von sechs Monaten angedacht. Bei der Umsetzung der eingereichten Konzepte werden die ausgewählten Künstler*innen bedarfsorientiert unterstützt.

Infos und Bewerbungen nur online auf visit.innogy-stiftung.com Einzureichende Materialien sind: kurze Projektbeschreibung , vorläufiger Finanz- und Zeitplan sowie Vita.

 

>>> https://visit.innogy-stiftung.com/

>>> https://visit.innogy-stiftung.com/programm

>>> https://visit.innogy-stiftung.com/bewerben

 

Kontakt:
Daniela Berglehn 
innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH 
Opernplatz 1, D-45128 Essen 
Folgen Sie uns auf Instagram: @visit_innogystiftung

Bewerbungsfrist: 30. April 2020

Der DA! Art Award wird im 2-Jahres-Turnus unter einem jeweils wechselnden Thema vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!) ausgelobt.

Er will Künstlerinnen und Künstler inspirieren, sich kritisch mit Religion und Irrationalismus auseinanderzusetzen.

Der Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die nominierten Werke werden der Öffentlichkeit in einer einwöchigen Ausstellung im Düsseldorfer Stadtmuseum präsentiert.

Die Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die in der Bundesrepublik leben und arbeiten. Zugelassen sind Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik und Bildhauerei sowie Zeichnung, Fotografie und Medienkunst, die sich explizit mit dem Thema ... wirkt nicht über den Placebo-Effekt hinaus! beschäftigen.

Kontakt:
Düsseldorfer Aufklärungsdienst e.V.
c/o Ricarda Hinz
San-Remo-Str. 9
40545 Düsseldorf
Tel.: 0211/273534
da-art-award[at]aufklaerungsdienst.de

>>> Web

Bewerbungsfrist: 08. Juni 2020

Ausschreibung des Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Preises 2020

Die Caspar-von-Zumbusch-Stiftung und die Gemeinde Herzebrock-Clarholz vergeben seit 1980 alle fünf Jahre den Caspar-von-Zumbusch-Preis an eine junge Künstlerin oder einen jungen Künstler aus dem Raum Westfalen (Regierungsbezirke Detmold, Arnsberg und Münster), der französischen Metropolregion St. Etienne oder der niederländischen Gemeinde Steenwijkerland. In diesem Jahr soll der Preis zum neunten Mal verliehen werden. Künstlerinnen und Künstler bis 35 Jahre aus dem Bereich Plastik/Skulptur können sich um den mit 2.600 Euro dotierten Förderpreis bewerben.

Alle Medien plastisch-skulpturaler Arbeit, zum Beispiel aus Glas, Keramik, Holz, Metall, Textil oder gemischten Materialien sind als Gestaltungsgrundlage einreichbar. Mit der Auszeichnung ist die Anfertigung eines Katalogs verbunden und der Ankauf eines Kunstwerks wird in Aussicht gestellt. Der Termin für die Preisverleihung ist der 22. November.

Weitere Informationen gibt Julia Kunte im Rathaus Herzebrock-Clarholz:
Tel.: 05245 / 444 117 oder via E-Mail: julia.kunte@gt-net.de

>>> Vergabekriterien und Bewerbungsunterlagen

Bewerbungsfrist: 31. August 2020

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