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Preise, Stipendien, Förderungen

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des „Rundgangs“.
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein postgraduales Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Am Ende der Förderungszeit stehen eine gemeinsame Gruppenausstellung der letzten beiden Jahrgänge in der Kunsthalle Düsseldorf sowie eine Katalogproduktion.

Programmbeschreibung

Begründet wurde das Stipendium im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.  

Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.

Stipendienleistungen

  • Monatliches Stipendium in Höhe von 1.200 EUR über eine Laufzeit von zwei Jahren
  • Gemeinsame Gruppenausstellung der beiden letzten Jahrgänge in der Düsseldorfer Kunsthalle
  • Produktion eines Katalogs am Ende der Förderzeit
  • Aufnahme in die Studienstiftung, Möglichkeit zur Teilnahme an den Bildungsveranstaltungen

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung)
  • Bewerberinnen und Bewerber müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD)
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten)
  • Künstlerinnen und Künstler, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst/Musik tätig sind, können nicht vorgeschlagen werden

Bewerbungsprozess

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.

Vorschlagsberechtigt sind:

  • Rund 50 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen
  • Die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland
  • Die ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Karl Schmidt-Rottluff Stipendiums

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche Bewerberinnen und Bewerber zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. In der Hauptauswahl haben die Finalistinnen und Finalisten die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Rahmen eines Juryrundgangs mit Gespräch und Präsentation vorzustellen. An die Hauptauswahl schließt sich das „Open House“ als öffentliche Präsentation der Arbeiten an. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) tragen die Bewerberinnen und Bewerber. Ein Reisekostenzuschuss sowie eine Tagespauschale werden gezahlt.

Bewerbungszeitraum

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die aktuellen Preisträgerinnen werden im Juni 2022 ausgewählt. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2023.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgte im Sommersemester 2022. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren.  Wenn die Studierenden mit den Bewerbungsunterlagen eine Bescheinigung (z.B. des Prüfungsamtes) vorlegen, dass für sie eine coronabedingt höhere RStZ gilt, kann in diesem Jahr eine höhere Semester-Zahl angesetzt werden. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Mitgliedschaft in der katholischen Kirche (Bewerberinnen und Bewerber, die einer nicht-unierten orthodoxen oder altorientalischen Kirche angehören, ist eine Bewerbung nach Einzelfallprüfung möglich), ein gelebter christlicher Glaube und die Bereitschaft, die Kirche mitzugestalten
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgte im Sommersemester 2022. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2020/21),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Der Bundeswettbewerb

Kunst lebt vom ständigen Austausch. An den Kunsthochschulen in Deutschland lernen die Studierenden nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten, um ihre Ideen schöpferisch umzusetzen, sondern entwickeln auch ihre künstlerischen Positionen im intensiven Kontakt mit den Lehrenden und Kommiliton*innen. Das Spektrum der Kunst, die an den Hochschulen entsteht, ist vielfältig und spannend – davon kann man sich jedes Jahr bei den beliebten Rundgängen, Diplom- oder Jahresausstellungen überzeugen. Diese Vielfalt möchte der Bundeswettbewerb »Bundespreis für Kunststudierende« sichtbar machen und fördern. Er unterstützt herausragende Kunststudierende bei ihrer individuellen Professionalisierung als Künstler*in, indem er ihnen ermöglicht, wertvolle Ausstellungserfahrung außerhalb der Hochschule zu sammeln. Der Bundeswettbewerb wird alle zwei Jahre ausgelobt und sieht sich als Sprungbrett beim erfolgreichen Übergang in die Berufspraxis. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Wettbewerb, das Deutsche Studentenwerk organisiert ihn. Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung der Preisträger*innen.

 

Nominierung

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2022. Eine Fachjury aus künstlerischen Professorinnen und Professoren, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann max. zwei Studierende oder studentische Teams für den Bundespreis für Kunststudierende nominieren.

Alle Bereiche der freien bildenden Kunst sind zugelassen, z. B. Malerei, Bildhauerei, Grafik, Foto, Video, Multimedia oder Performance. Die Teilnehmer*innen müssen zum Zeitpunkt ihrer Nominierung als ordentliche Studierende immatrikuliert sein. 

 

Preisgeld, Produktionsstipendium und Katalog

Die Förderung der Preistragenden im Rahmen des „Bundespreises für Kunststudierende“ basiert auf drei Säulen:

 

  • einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Die unabhängige Jury legt die Anzahl der Preise und in Abhängigkeit davon, die Höhe des jeweiligen Preisgeldes fest. 
  • einem Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro, das die gezielte Produktion von Kunstwerken für die Ausstellung durch die Preisträger/innen erlaubt
  • einer Katalogerstellung pro Preistragendem, das sein künstlerisches Schaffen dokumentiert

 

Weitere Informationen 

www.studentenwerke.de

www.kunst-wettbewerb.de

Infoblatt als PDF zum Download

Ausschreibung

 

Nominierung

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus. Studierende, die sich bewerben möchten, müssen eine Relevanz ihres künstlerischen Projekts hinsichtlich der Stadt Paris und der frz. Kunstszene nachweisen.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 800,00 Euro (650,00 Euro Förderung durch die Freunde der Kunstakademie Münster plus 150,00 Euro aus Mitteln des Deutschlandsstipendiums) zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

 

Nominierung

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus. Vorausssetzung ist, dass Studierende zur Meisterschülerin/zum Meisterschüler ernannt worden sind.

Förderzeitraum

Die beiden Ateliers werden für ein Jahr (01. April - 31. März des Folgejahres) an Studierende vergeben.

Die Miet- und Nebenkosten werden von der Kunstakademie Münster übernommen.

Weitere Informationen:

Ateliergemeinschaft e. V. in Münster

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio: Die künstlerischen Arbeiten müssen als Abbildungen/Fotos in einer PDF-Datei (max. 20 MB) zusammengefasst werden. Filme/Videos etc. müssen in Form von Links zu einer gängigen Videoplattform (Vimeo etc.) in die PDF-Datei eingefügt werden. Bitte senden Sie das PDF-Dokument per E-Mail an Dr. Birgit Maria Lachenmaier lachenma[at]kunstakademie-muenster.de
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (das Bewerbungsformular wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum 01.01. bis 30.06. des Folgejahres

Wie kann ich mich bewerben?

Nominierung bis 30. November 2022: Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 30. November 2021 eingereicht werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in.

Bewerbung bis 15. Dezember 2022, 24.00 Uhr

Nominierung/Auswahl

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury aus künstlerischen Professorinnen und Professoren, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.

Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als "Schule des Sehens" auf der Festung Hohensalzburg gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.
Jährlich besuchen derzeit ca. 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten ca. 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzurg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn, sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und Kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.

Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00€ pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.

Weitere Informationen:

https://www.summeracademy.at/

Programm: Wissenschaftliches Projektstipendium für Kunststudierende

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.


Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und Gasthörer/Gasthörerinnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer/einem wissenschaftlichen Lehrenden (s. u.) der Kunstakademie Münster beraten zu lassen.


Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV (PDF)
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)


Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.


Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich und muss an alle Mitglieder des Auswahlgremiums gerichtet werden.


Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.


Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum

Prof. Dr. Nina Gerlach

Stefan Hölscher

Prof. Dr. Georg Imdahl

Prof. Dr. Gesa Krebber


Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums.

Die Stadt Baden-Baden vergibt erneut für ein Jahr ihr traditionsreiches Künstlerstipendium, das sogenannte „Baldreit-Stipendium“.

Die Bewerbungsfrist beginnt am 1. November und endet am 5. Dezember 2022.

Das Aufenthalts-Stipendium wird an zwei Bewerber für jeweils 6 Monate (Oktober 2023 bis März 2024 und April bis September 2024) vergeben.

Alle weiteren Informationen zum Stipendium finden Sie auf der Homepage der Stadt Baden-Baden. Das Bewerbungsformular wird ab 1. November freigeschaltet.

Im Jahr 2000, dem Jahr des 950. Nürnberger Stadtjubiläums, lud die DIE BLAUE NACHT erstmals die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger ein, Kunst und Kultur in ungewöhnlichem Rahmen und zu ungewohnter Zeit zu erleben. Mit ca. 140.000 Besucherinnen und Besuchern aus Nürnberg, der Region, dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland, mehr als 300 Programmpunkten in über 80 Institutionen, Höfen, auf Plätzen und in den Straßen der Altstadt ist DIE BLAUE NACHT Deutschlands größte und vielfältigste Lange Nacht der Kunst und Kultur. Für 2023 ist eine weitere Ausgabe unter dem Motto „Botschaften“ in Planung.

Datum:
Fr., 5. Mai 2023, 20 bis 24 Uhr: Preview der Kunstwettbewerbsprojekte
Sa., 6. Mai 2023, 19 bis 24 Uhr: DIE BLAUE NACHT

Der Blaue-Nacht-Kunstwettbewerb
Seit 2005 bietet DIE BLAUE NACHT Kunstschaffenden für zwei Nächte die Möglichkeit, über einen alljährlich ausgeschriebenen Wettbewerb Arbeiten aus folgenden Bereichen in Innenhöfen und auf Plätzen der Nürnberger Innenstadt vorzustellen:
• Bildende Kunst
• Lichtkunst
• Audio-Installationen
• Bewegung / Performance
• interaktive / partizipative Aktionen
• Neue Medien

Von Mitte September bis 11. Dezember 2022 können Bewerbungen eingereicht werden.

Termin für eine Ortsbegehung ausgewählter Kunstwettbewerbsorte: Anfang November.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Simone Ruf, 0911 - 231 6854 oder blaue.nacht[at]stadt.nuernberg.de

Ausschreibung

 

Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen, die im Jahr 2022 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen.

Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2023.

Wir möchten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, den gesellschaftlichen Wert ihrer Forschung selbstbewusst zu vertreten und in die öffentliche Debatte einzubringen. Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnen wir deshalb Promovierte aus, die handfeste Ergebnisse vorgelegt haben, die von herausragendem Interesse für die Gesellschaft sind. Schirmherrin des Preises ist die Präsidentin des Deutschen Bundestages Bärbel Bas.

Alle Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

Falls Sie noch Fragen zu den Teilnahmebedingungen haben, kontaktieren Sie uns gerne unter

T.: +49 · 40 · 80 81 92 - 143

oder Mail: dsp[at]koerber-stiftung.de

– English version below –

CALL FOR ENTRIES

Einreichungen für das 36. European Media Art Festival sind ab sofort möglich.

Wir laden Medienkünstler:innen aus der ganzen Welt dazu ein, jetzt ihre Arbeiten für die Sichtung zum European Media Art Festival 2023 einzureichen.

Die Online- Plattform unter registration.emaf.de ist ab sofort geöffnet.

Eingereicht werden können Arbeiten aus den Bereichen Film, Installation, Performance und Expanded Media. Alle Informationen und das Reglement finden Sie auf unserer website www.emaf.de.

Die Einreichfrist endet am 8. Januar 2023.
Die Einreichung von Arbeiten ist kostenfrei.

Für alle für das Festival ausgewählten Beiträge werden Künstler:innenhonorare gezahlt.

Das 36. European Media Art Festival findet vom 19. bis zum 23. April 2023 statt. Osnabrück wird dabei fünf Tage lang zu einer internationalen und richtungsweisenden Plattform für Medienkunst und zum Treffpunkt für Künstler:innen, Kurator:innen, Forschende und Studierende. Die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück wird darüber hinaus bis zum 29. Mai 2023 zu sehen sein.

Ab Mitte März 2023 wird das vollständige Programm auf unserer Homepage www.emaf.de verfügbar sein.

Wir freuen uns auf Ihre Arbeiten!

 

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English Version

CALL FOR ENTRIES

The Call for Entries for the 36th European Media Art Festival is now open.

We invite media artists from all over the world to now submit their work to be selected for  the European Media Art Festival 2023.

The online platform at registration.emaf.de/en/ is now open.

Works from the fields of film, installation, performance and expanded media can be submitted. All information and regulations can be found at our website www.emaf.de.

The deadline for submissions is 8 January 2023.
The submission of works is free of charge.

Artist fees will be paid for all contributions selected for the festival.

The 36th European Media Art Festival will take place from 19 to 23 April 2023. For five days, Osnabrück will become an international and trend-setting platform for media art and a meeting place for artists, curators, researchers and students. The exhibition at the Kunsthalle Osnabrück will continue until 29 May 2023.

The full programme will be available on our homepage www.emaf.de from mid-March 2023.

We look forward to receiving your work!

Das Auswahlverfahren für unseren Preis 2022 hat begonnen!

Der Foundwork Artist Prize ist ein jährliches juriertes Stipendium, das wir vergeben, um herausragende Praktiken von aufstrebenden und mittleren Künstlern zu würdigen, die in allen Medien arbeiten. Der Preis steht Künstlern weltweit mit wenigen Ausnahmen offen und unser Auswahlverfahren findet jeden Herbst statt. In diesem Jahr erhält ein Preisträger ein uneingeschränktes Stipendium in Höhe von 10.000 US-Dollar und Atelierbesuche bei unseren Juroren, zu denen angesehene Kuratoren, Galeristen und Künstler gehören. Preisträger und in die engere Wahl gezogene Künstler werden im Rahmen unseres Dialogprogramms auch zu Interviews eingeladen, um die öffentliche Auseinandersetzung mit ihren Praktiken zu fördern. Anweisungen zur Teilnahmeberechtigung und zur Teilnahme finden Sie in unseren FAQ.

In diesem Jahr erhält ein Preisträger ein uneingeschränktes Stipendium in Höhe von 10.000 USD und Studiobesuche bei unseren angesehenen Juroren. Darüber hinaus werden der Preisträger und drei in die engere Wahl gezogene Künstler im Rahmen unseres Dialogprogramms zu Interviews eingeladen, um das öffentliche Engagement zu fördern.

Das Auswahlverfahren für den diesjährigen Preis findet zwischen 17:00 Uhr PT, 30. September – 17:00 Uhr PT, 31. Dezember 2022 statt. Künstler müssen während des gesamten Auswahlzeitraums ein veröffentlichtes Profil auf Foundwork mit 6 oder mehr Kunstwerken und einer auf ihrer Profilseite veröffentlichten Künstleraussage führen, um berücksichtigt zu werden.

weitere Informationen hier

NordhalbenAktiv, „NohA“, MAXHAUS Künstlerhaus Nordhalben hat sich zum Ziel gesetzt, junge zeitgenössische Kunst zu fördern und gleichzeitig dem kulturellen Angebotsspektrum der Region aktuelle Impulse zu geben.

Um dieses Ziel zu fördern, schreibt es ein Stipendium mit Aufenthalt im MAXHAUS Künstlerhaus Nordhalben aus.

 

Das Stipendium ist auf vier Wochen ausgelegt. Die Stipendiums-Zeit wird nach Absprache, zwischen Mai und Oktober 2023 festgelegt.

 

Die Organisation und Durchführung des Stipendiums sind dem Künstlerischen Leiter Jochen Weise übertragen worden.

Rückfragen bitte an:

Jochen Weise, Künstlerischer Leiter

Email: mail[at]atelier-jochen-weise.de / Tel. 0170-1850239

 

Teilnahme: 

Bewerben können sich Absolvent/innen von Kunsthochschulen

Berechtigung: 

bis zu einem Höchstalter von 40 Jahren.

 

Künstlerischer Schwerpunkt: 

MALEREI

 

Leistungen:

Das vierwöchige Stipendium umfasst den miet- und nebenkostenfreien Aufenthalt im MAXHAUS Künstlerhaus Nordhalben (Wohn- und Atelierraum) sowie eine Unterstützung in Höhe von 500,- €.

 

Bedingungen:

Es handelt sich um ein Präsenzstipendium; der Stipendiat/die Stipendiatin hat während der Dauer des Stipendiums im Künstlerhaus zu wohnen und zu arbeiten.

Die in dieser Zeit geschaffenen Werke sind in Absprache mit dem Künstlerischen Leiter Jochen Weise im Künstlerhaus Nordhalben der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, i.d.R. während einer Abschlussausstellung.

Darüber hinaus wird nach Verabredung die Beteiligung an Aktionen und Veranstaltungen des Künstlerhauses erwartet.

 

Bewerbung:

Folgende Unterlagen sind bis zum 31.12. 2022 digital einzureichen:

 

BEWERBUNG für ein Stipendium NordhalbenAktiv, „NohA“, MAXHAUS Künstlerhaus Nordhalben im MAXHAUS Künstlerhaus Nordhalben 2023

 

  • Lebenslauf/künstlerische Vita,
  • Web-Adresse,
  • Portfolio
  • kurze Beschreibung des künstlerischen Vorhabens während des
  • Stipendien-Aufenthaltes,
  • max. 10 MB.

 

Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nur digital an: stipendium-kuenstlerhaus-nordhalben[at]gmx.de

 

Künstlerhaus Nordhalben

Lobensteinerstr. 11

96365 Nordhalben

www.kuenstlerhaus-nordhalben[at]jimdo.com

 

Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist ein zentraler Standort der Kunst- und Kulturszene Oberhausens. Die transdisziplinäre Ausrichtung des Hauses eröffnet Künstler*innen und praxisorientierten Wissenschaftler*innen aller Sparten Freiräume zur (Weiter-) Entwicklung eigener Arbeiten und Forschungsvorhaben. Zugleich ist das Haus ein wichtiger Begegnungs- und Interaktionsraum für alle Bürger*innen der Stadt. Das Residenzprogramm fördert daher explizit die Verschränkung von künstlerischer Praxis, Bildung und Wissenschaft sowie aktive Interventionen mit den Institutionen, Vereinen und Bewohner*innen Oberhausens. Dieser thematische Schwerpunkt des Programms ergibt sich aus dem eigenen Selbstverständnis, eine künstlerische und kulturelle Plattform für die Stadtgesellschaft zu sein.

 

Bewerbungsvoraussetzungen 

Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen und/oder Künstler*innengruppen und Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste, Musik, Film, Literatur, praxisorientierte Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Wohnsitz in NRW. Das Residenzprogramm wurde ins Leben gerufen, um Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft zu fördern. Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist daher besonders interessiert an stadtspezifischen Vorhaben mit längerfristiger Wirkung. 

Es gibt keine Altersbeschränkung. Für die Dauer des Residenzprogramms im Kunsthaus Mitte besteht eine Residenzpflicht. Studierende sind ausgeschlossen.

 

Residenzformate und Dauer

Es sind zwei unterschiedliche Residenzformate ausgeschrieben:

+ Einmonatige Residenzen, die für Projekte ausgelegt sind, deren Ausrichtung noch nicht ausformuliert ist. In diesem Rahmen können beispielsweise Recherchen, Arbeitsskizzen oder experimentelle Ansätze verfolgt werden. 

+ Zweimonatige Residenzen sind zur Realisierung von umfangreicheren Projekten vorgesehen. Die zielgerichtete Umsetzung endet idealerweise mit einer öffentlichen Ausstellung, Präsentation, Performance oder anderen künstlerischen Aktionen.

Die Programme unterscheiden sich neben der Dauer auch im Umfang der finanziellen Förderung. 

 

Die einmonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:

  • ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
  • ein Stipendium in Höhe von 1.000€
  • Reisekostenpauschale von 200€

 

Die zweimonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:

  • ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
  • ein Stipendium in Höhe von 2.500€
  • ein Materialkostenerstattung bis zu 500€ 
  • Reisekostenpauschale von 200€

 

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung die präferierte Dauer der Residenz (ein oder zwei Monate) und mindestens einen Zeitraum als Präferenz an. 

Das Kunsthaus Mitte unterstützt alle Resident*innen in ihren Arbeitsprozessen und fördert den künstlerischen Austausch mit anderen Nutzern des Hauses, städtischen Institutionen und den Bürger*innen der Stadt.

 

Programmzeitraum

Juni 2022 – März 2023

 

Bewerbungsfrist

Es handelt sich um ein offenes Bewerbungsverfahren. Bewerbungen sind ab sofort möglich. 

Sollten alle Stipendien vergeben sein, informieren wir umgehend an dieser Stelle darüber. 

 

Bewerbungsverfahren

Folgende Unterlagen werden für das Auswahlverfahren benötigt: 

+ Exposé über das geplante Vorhaben (max. zwei DIN-A4-Seiten) 

+ Portfolio bisheriger Arbeiten oder Projekte

+ Künstlerischer/Wissenschaftlicher Lebenslauf 

+ Angaben zum präferierten Zeitraum und Dauer der Residenz

 

Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren, das von einer externen Jury begleitet wird. 

Die aktuellen Mitglieder der Jury sind: 

Dr. Franz Anton Cramer

Nina Dunckmann M.A. (LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen)

Nach Sichtung der Unterlagen wird eine engere Auswahl der Bewerber*innen zu einem Gespräch im Kunsthaus Mitte eingeladen. Vorherige Besichtigungen des Hauses sind nach Absprache möglich.

 

Bitte richten Sie die Unterlagen als PDF-Datei (max. 10 MB) an: 

 residenz[at]kunsthausmitte.de

Vorherige Rückfragen beantworten wir gerne per E-Mail. 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Der Mannlich-Kunstpreis wird von Landtagspräsidentin Ilse Aigner (zugleich 1. Vorsitzende des Bundes der Pfalzfreunde in Bayern) am 21.4.2023 im Bayerischen Nationalmuseum in München vergeben.


Dotierung: 2000 Euro.


Frist: 10. Dezember 2022


Altersgrenze: 40 !

zur Ausschreibung

Die Handwerkskammer Aachen führt den Wettbewerb „MANUFACTUM Staatspreis NRW für angewandte Kunst und Design im Handwerk“ nun zum dritten Mal im Auftrag der nordrheinwestfälischen Landesregierung durch.

Die Bewerbungsphase hat bereits am 1. September begonnen und endet am 31. Januar 2023.

Alle Infos finden Sie unter: https://www.staatspreis-manufactum.de/

Handwerkskammer Aachen
Akademie für Handwerksdesign – Gut Rosenberg

Horbacher Straße 319, 52072 Aachen
Tel.: +49 2407 9089-131

Ausschreibung Marta Hoepffner-Preis für Fotografie 2023

Thema: in anderem Licht
Einsendeschluss: 18. Februar 2023

Der Preis prämiert Schwarz-Weiß-Arbeiten von professionellen Nachwuchsfotograf*innen und wird am 02. Juli 2023 im Rahmen einer Ausstellung im Stadtmuseum Hofheim am Taunus vergeben.

Zum Thema: in anderem Licht

Licht ist Grundlage der Fotografie und die Voraussetzung für die Gestaltung von Bildern. Es ist immer in Bewegung und beeinflusst so die Erscheinung der Dinge und unsere Sicht darauf.

In den vergangenen drei Jahren hat sehr vieles unsere Wahrnehmung verändert – vom Klimawandel über die Corona-Epidemie bis zum Angriff Russlands auf die Ukraine.
Wir sehen die Welt in anderem Licht.
Wir werfen einen anderen Blick auf uns selbst und unser Umfeld.

Das Thema bietet die Möglichkeit, alle fotografischen Genres zu nutzen:
z.B., Portrait, Landschaft, Architektur, Stills, Dokumentarfotografie, experimentelle Fotografie, etc.


Die Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V. will mit dem Preis die künstlerische Schwarz-Weiß-Fotografie fördern und professionelle Nachwuchsfotograf*innen in diesem Bereich unterstützen. Das Andenken an die Fotografin Marta Hoepffner (1912–2000) soll wach gehalten und der interessierten Öffentlichkeit regelmäßig einen Einblick in aktuelle Entwicklungen zeitgenössischer Schwarz-Weiß-Fotografie gegeben werden.


Teilnehmen können ausgebildete Fotograf*innen und Künstler*innen in den ersten fünf Jahren ihrer beruflichen Praxis sowie Studierende ab dem 4. Semester und Auszubildende im letzten Ausbildungsjahr.
Einzureichen sind drei bis fünf Schwarz-Weiß-Arbeiten: hochwertige Handabzüge (Baryt, Edeldruckverfahren o.ä.) oder hochwertige Digitaldrucke als Einzelarbeiten oder Serie im Format bis maximal 40 x 50 cm (ohne Rahmen), die nicht älter als zwei Jahre sind.


Auszeichnungen
Eine von der Jury ausgewählte Arbeit wird mit dem Marta Hoepffner-Preis für Fotografie in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet.
Weitere ausgewählte Arbeiten werden zusammen mit der des Preisträgers/ der Preisträgerin im Stadtmuseum Hofheim am Taunus ausgestellt.
Jede/Jeder in der Ausstellung vertretene Fotograf*in erhält je zwei Belegexemplare des Ausstellungskatalogs.


Jury
Die Wettbewerbsentscheidungen werden März 2023 von einer unabhängigen Fachjury getroffen. Ihre Entscheidung ist bindend. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Jury 2023 gehören an:

  • Andrea Diefenbach, Fotografin und Professorin an der HFK  Bremen
  • Ralf Dingeldein, Vorsitzender der Marta Hoepffner–Gesellschaft für Fotografie e.V.
  • Falk Haberkorn, Fotograf und Fotokünstler, Leipzig
  • Barbara Hofmann-Johnson, Leiterin des Photographiemuseums Braunschweig
  • Nikolaus Stein, Fotograf, Preisträger Marta Hoepffner-Preis für Fotografie 2020


Es wird eine Teilnahmegebühr von 25,00 Euro erhoben, die ausschließlich für Kosten des Wettbewerbs verwendet wird.


Details zur Ausschreibung finden Sie unter: http://www.hoepffner-preis.de

Kontakt: MARTA HOEPFFNER GESELLSCHAFT FÜR FOTOGRAFIE e.V.,
Ralf Dingeldein, Telefon: (069) 35 35 06 71
info[at]hoepffner-preis.de

Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Wettbewerb Marta Hoepffner-Preis
Burgstraße 11
D – 65719 Hofheim am Taunus

Marta Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V.
Ralf Dingeldein, Vorsitzender
Alt Schwanheim 44, 60529 Frankfurt a.M.
Telefon 069 35 35 06 71
[www.Hoepffner-Preis.de]www.Hoepffner-Preis.de – info[at]hoepffner-preis.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Marta_Hoepffner

Die DOMO e.V. lädt alle Mosaikkünstler*innen herzlich ein sich für die internationale, jurierte Ausstellung:

"Zeitlos - Mosaikkunst im Wandel"

Kunstpfad Aldersbach 2023
20.05.- 04.11.2023
im Kloster Aldersbach (bei Passau)
zu bewerben.

Deadline: 31.Januar 2023

Mit den Ausstellungen wollen wir die Vielfalt zeitgenössischer Mosaikkunst zeigen. Dabei soll der Bogen vom traditionell römischen Mosaik bis hin zur modernen Interpretation gespannt werden. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich Materialien, Techniken und Nachhaltigkeit vielfältig entwickelt. Auch im historischen Kloster Aldersbach ist der Wandel der Zeit sichtbar. Vom abgegrenzten Zisterzienserkloster hin zur Kultur- und Begegnungsstätte mit Biergarten für die Gemeinde hat sich dieser Ort ebenso gewandelt. Wir wünschen uns, dass sich aus der Reflexion Ansporn und Inspiration für einzigartige Mosaikkreationen entwickeln. 

Anmeldeformular

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat 1999 das Stipendienprogramm „Museumskurator*innen für Fotografie" ins Leben gerufen. Alle zwei Jahre erhalten drei Stipendiat*innen eine zweijährige museumsspezifische Ausbildung sowie die Möglichkeit, das museale und wissenschaftliche Umfeld des Bereichs Fotografie kennenzulernen.

Die Krupp-Stiftung möchte mit diesem Programm den Kurator*innennachwuchs auf dem Gebiet der Fotografie nachhaltig fördern und der Ausbildung von Museumskurator*innen neue Impulse geben.

Einsendeschluss: 9. Januar 2023

 

Der Kunstverein „Bahner“ e.V. möchte zur 40. Neuenburger Kunstwoche Künstler*innen einladen, in deren Arbeiten das verwendete Material „Böden & Erden“ eine dominante und sichtbare Rolle spielt - also mehr ist, als nur „Mittel zum Zweck“. Das verwendete Material Gestein, Ton, Erde oder Sand usw. sollten also nicht nur klassisch wie Tonmasse zum Modellieren oder naturbelassene Pigmente zum Malen genutzt werden.

Bewerben können sich Künstler*innen in deren Arbeiten z.B. Bodeninformationen in Objekten eingefangen, Erde im Sinne der ARTE povera als kostengünstiges Material einer Installation genutzt oder eine Bodenplastik in wahrsten Sinne des Wortes entsteht. Grundsätzlich sind aber auch Aktionskunst und Performance sowie mediale Umsetzung des Themas „Böden und Erden“ zugelassen.

Die eingeladenen Künstler erhalten eine pauschale Aufwandsentschädigung von 900,- € sowie kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Die Teilnahme an der Kunstwoche wird bundesweit ausgeschrieben.

Künstler können sich ab sofort bewerben. Informationen und Ausschreibungsunterlagen können angefordert werden beim:

Kulturbüro

Ohrbült 1

26340 Zetel

Tel. 04453/935299 oder

per Mail unter kultur[at]zetel.de

weitere Informationen hier

Bewerbungsschluss ist der 31.01.2023.

 

Mit dem Herbst startet die neue Bewerbungsphase für das renommierte Projektstipendium KunstKommunikation. Künstler:innen und Künstlergruppen haben nun wieder die Chance, ihre Projektvorschläge für kommunikative, partizipatorische und/oder ortsspezifische Kunstprojekte bis zum 25. Januar 2023 (Poststempel) beim DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst einzureichen.

www.da-kunsthaus.de
www.kreis-steinfurt.de

Die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt lobt in Verbindung mit der Landeshauptstadt Erfurt, der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt den „Reichart-Preis 2022“ Erfurter Nachwuchspreis für anwendungsbezogene Wissenschaft aus.
Überreicht wird er seitens des Oberbürgermeisters der Stadt und des Präsidenten der Akademie jährlich in zeitlicher Umgebung von Reicharts Geburtstag.

Der Preis ist benannt nach dem Erfurter Christian Reichart (4. Juli 1685 – 30. Juli 1775), dessen praktisch-wissenschaftliche Vielseitigkeit vorbildhaft für den disziplin-übergreifenden Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft und Musik an den Universitäten Erfurt und Jena betätigte sich Reichart als Organist, Orgelbauer, in der Feuerrüstung und Bürgerwehr, leitete das Familienunternehmen für Gartenbau, wurde Bürgermeister und Ratsmeister und gilt als Unternehmer für Gartenbau und Samenhandel als Begründer und Wegbereiter des Erfurter Erwerbsgartenbaus. Zwischen 1753 und 1774 erschien sein „Land- und Gartenschatz“ in 6 Bänden, ein Standardwerk in der deutschsprachigen Gartenbauliteratur. 1754 wurde Reichart Gründungs- und Senatsmitglied der drittältesten deutschen Akademie, damals der Academie nützlicher Wissenschaften zu Erfurt.

Ausgezeichnet werden sollen mit dem Reichart-Preis in Höhe von 2.000 Euro Graduierungsarbeiten gleich welcher wissenschaftlichen Disziplin, die einen deutlichen Anwendungsbezug erkennen lassen. Ziel dieser Anwendbarkeit ist der gemeine Nutzen, wie er im Programm der Erfurter Akademie und im Lebenswerk von Christian Reichart zum Ausdruck gebracht ist. Die Preisverleihung erfolgt in der Festsitzung der Akademie am 1. Juli 2023 in Erfurt. Bewerbungen werden bis zum 15.12.2022 erbeten an: Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, Preisfindungskommission Reichart 2022 Gotthardtstraße 21, 99084 Erfurt. (E-Mail für Auskünfte und elektronische Bewerbungen: frank.hellwig@uni-jena.de).

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.

Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de

Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.

 

CALL FOR ENTRIES
Kurzfilme und Videos gesucht für den 6. Urban Space
Video Walk!

Thema: Fragile Energien
Bewerbungsfrist: 30. Januar 2023
Urban Space Filmpreis: 1.000 Euro & Publikumspreis: 350 Euro
Veranstaltung: Freitag, 24. März 2023, ab 19 Uhr in Düsseldorf

Filmemacher*innen, Videokünstler*innen und Freund*innen des bewegten Bildes sind herzlich eingeladen, Kurzfilme zum Thema „Fragile Energien“ für den 6. Urban Space Video Walk einzureichen.

Was bedeutet Energie für uns und andere Spezies? Wie entsteht sie und wie wird sie verbraucht?
Was bedeutet sie als Ressource in heutigen Großstädten? Wie wird sie erzeugt und global verteilt?
Welche Konzepte zur Energiegewinnung sind möglich? Und was passiert, wenn sie ausfällt?
Wir freuen uns auf zahlreiche filmische Einsendungen zu diesem Thema.

Energie ist eine grundlegende, physikalische Größe in Biologie, Physik, Technik und Wirtschaft.
Sie ist für jeden lebenden Organismus existenzerhaltend. Alles Lebendige fußt auf ihr – Nahrung, Bewegung, Wärme und komplexe Stoffwechselprozesse. Gerät die Energiegewinnung ins Wanken, entsteht zunächst eine Erschöpfung, dann droht der Ausfall des Organismus.

Energie spielt auch in der Stadtgestaltung eine zentrale Rolle. Städte sind Kraftwerke bzw. Katalysatoren für Energiegewinnung. In einer Zeit von Smart City Visionen, elektrischer Mobilität und gigantischen Serverfarmen stellt sich, bedingt durch Klimawandel und Ressourcenknappheit, schon lange die Frage nach regenerativen, nachhaltigen Energien. Zeitgleich gibt es immer wieder Unsicherheiten in der Versorgung. In vielen Bereichen der Welt sind regelmäßige Ausfälle schon lange Alltag. Energie ist eine fragile Größe, existenziell, fragil und angreifbar.

Ablauf
Die Veranstaltung findet am Abend bei Einbruch der Dämmerung an verschiedenen Orten in Düsseldorf statt. Ausgewählt durch eine Fachjury und das Publikum werden der „Urban Space Filmpreis“ im Wert von 1.000 Euro sowie ein Publikumspreis in Höhe von 350 Euro verliehen. Die Filmvorführungen sind ohne Eintritt und für jede*n (auch zufällige*n) Besucher*in offen. Eine Einführung in den jeweiligen Kurzfilm kann vorab gegeben werden.
Für anreisende Filmemacher*innen und Künstler*innen stehen begrenzt Unterbringungsmöglichkeiten in unseren Gästezimmern auf dem Gelände zur Verfügung. Die Verleihung des „Urban Space Filmpreises“ findet am Ende in geselliger Runde mit kulinarischer Versorgung statt.

Bedingungen
Die eingereichten Beiträge sollen einen Bezug zum Thema erkennbar machen, ausgewählte Arbeiten qualifizieren sich für ein Screening auf dem filmischen Spaziergang. Einsendungen sind als DVD per Post oder als Dateidownload im Format .mp4 oder .mov per Mail bis einschließlich 30. Januar 2023 möglich. Die maximale Laufzeit des Filmbeitrags darf 25 min nicht über- und 3 min nicht unterschreiten.

Bewerbungen, Rückfragen und weitere Infos unter:
info@weltkunstzimmer.de
Anmeldeformular hier herunterladen.

Ronsdorfer Str. 77a
D-40233 Düsseldorf
Tel: +49 211 7308140
info@weltkunstzimmer.de
www.weltkunstzimmer.de

Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professoren, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.

Wissenschaftliches Projektstipendium

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Individuelles Schreibprojekt

Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.

Weitere Information finden Sie in der Infomappe.

Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende

Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“

(Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher)

Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen ProfessorenInnen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.

Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“

Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?

(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)

Finanzielle Förderung

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre PromovendenInnen mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.

Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren BetreuerInnen.

Promotionsstipendium aus dem Landesprogramm „Geschlechtergerechte Hochschulen“ an der Kunstakademie Münster

Ausschreibung

Die Kunstakademie Münster vergibt aus Mitteln des Landesprogrammes „Geschlechtergerechte Hochschulen“ Promotionsstipendien an Kunstakademie-Absolventinnen, die beabsichtigen, an der Kunstakademie Münster zu promovieren. Vorrangig werden Absolventinnen der Kunstakademie Münster mit abgeschlossenem Master oder mit dem Akademiebrief angesprochen. Besonders gefördert werden Personen, die unter erschwerten Bedingungen forschen und / oder sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit künstlerischen, kunsthistorischen oder kunstvermittelnden Fragen befassen, die aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Problematiken berühren, wie Gender, Diversity, Interkulturalität o.ä. Dabei sollen die Fördermittel insbesondere auch für Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege verwendet werden.

Die Stipendiatinnen müssen eingeschriebene Promotionsstudentinnen im Promotionsstudium der Kunstakademie Münster sein. Die Stipendien begründen kein Arbeitsverhältnis zur Kunstakademie Münster. Sie unterliegen nicht der Sozialversicherungspflicht, da sie kein Entgelt nach § 14 SGB IV darstellen.
Die Stipendien sind unter den Voraussetzungen des § 3 Nr. 44 EStG steuerfrei.

Neben einem Stipendium nach diesen Richtlinien darf ein weiteres Stipendium nur dann angenommen werden, soweit die finanziellen Verhältnisse der Stipendiatinnen dies notwendig machen. Dies ist gegenüber der zentralen Gleichstellungsbeauftragten offen zu legen.

Das Stipendium wird jeweils monatlich unbar in Höhe von maximal bis zu 800,00 € auf ein Konto der Stipendiatin gezahlt. Die jeweilige Höhe ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Mitteln und den finanziellen Verhältnissen der Stipendiatin.

Bewerbung

Bewerbungen sind bis einschließlich 15.06. digital per E-Mail an die Gleichstellungsbeauftragte der Kunstakademie Münster unter hohenbuechler[at]kunstakademie-muenster.de zu richten.

Zur Bewerbung sind die im Antragsformular genannten Unterlagen einzureichen.

Weiterführende Externe Links