Springe zum Inhalt

Prof. Dr. Nina Gerlach

Kunstwissenschaft/Prorektorin

T +49 251 8361 223 / Raum 223
n.gerlach[at]kunstakademie-muenster.de
Ich befinde mich im Wintersemester 2020/21 in einem Forschungsfreisemester. Wenden Sie sich im Bedarfsfall bitte per E-Mail an mich.

Nina Gerlach (geb. 1979) ist seit 2015 Professorin für Ästhetik und Kunstwissenschaft und seit 2018 Prorektorin an der Kunstakademie Münster. Sie studierte Europäische Kunstgeschichte, Alte Geschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaften in Mainz, Heidelberg und Mannheim (M. A. 2005) sowie Medienkunst/Film an der staatlichen Hochschule für Gestaltung/Karlsruhe (ZP 2002).

2005 bis 2010 promovierte sie an der Universität Heidelberg im Fach Europäische Kunstgeschichte (Prof. Dr. Michael Hesse, Prof. Dr. Jürgen Müller / TU Dresden) und als Fellow an der Harvard University/Dumbarton Oaks. Ihre Dissertation wurde 2012 veröffentlicht (Gartenkunst im Spielfilm. Das Filmbild als Argument. Wilhelm Fink Verlag) und stellt die Rolle von Gärten als visuelles Argument in epistemologischen und moralphilosophischen Diskursen des Spielfilms heraus.

Von 2010 bis 2013 war Gerlach Mitglied des NFS Bildkritik (Eikones/Universität Basel). Hier untersuchte sie am Beispiel des Onlinevideos die Integration technologischer Innovationen in die Kunst und ihren Betrieb. Das Projekt führt Theorien der Interpikturalität und kognitionswissenschaftlicher Metaphern in die Kunsttheorie der Gegenwart ein.

In den Jahren 2006 bis 2015 war Gerlach Lehrbeauftragte der Universität Heidelberg, Basel, Friedrichshafen, der Universität zu Köln sowie Vertretungsprofessorin an der Kunstakademie Münster. Sie übt eine internationale Vortragstätigkeit aus (u. a. Kansai University Osaka, King's College London, Harvard University/Dumbarton Oaks, Technische Universität Dresden, Universität Zürich, University of St Andrews).

Nina Gerlach vertritt eine Kunstwissenschaft, die vor allem zentrale Herausforderungen der gesellschaftlichen Gegenwart in das Zentrum ihres Interesses rückt. Aktuell beschäftigt sie sich mit unserer postdigitalen Gegenwart und fragt: Welche Erkenntnisse liefern computerbasierte Malerei, Big-Data-Netzkunst und Filme über Künstliche Emotionale Intelligenz, die über das Interessensfeld der Kunstwissenschaft hinaus gesellschaftlich bedeutend sind?