Preise, Stipendien, Wettbewerbe

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des "Rundgangs".
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

+++ CORONA: Aufgrund der aktuellen Situation übernehmen wir keine Gewähr für das tatsächliche Stattfinden der aufgeführten Wettbewerbe etc. Bitte informieren Sie sich ggf. auf den Webseiten der Veranstalter. Sie sollten Reisen im Zusammenhang mit Wettbewerben etc. oder Antritte von Residenz-Stipendien aufgrund der aktuellen Lage dringend überdenken und nur antreten, wenn dies mit den angeordneten / empfohlenen Präventionsmaßnahmen von Bund und Ländern sowie des Robert Koch-Instituts vereinbar ist. +++

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Begründet wurde es im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2019. Die neuen Stipendien werden 2020 vergeben.

Zugangsweg

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Vorschlagsberechtigt sind:

  • rund 60 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen,
  • die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland,
  • die ehemaligen Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche BewerberInnen zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. Die FinalistInnen haben im März des jeweiligen Auswahljahres die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) trägt der/die Bewerber/in.  

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung).
  • BewerberInnen müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums (April 2018) beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD).
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren.
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag (30. November) 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten).
  • KünstlerInnen, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst tätig sind, können sich nicht bewerben. 

Art des Stipendiums 

  • Das Stipendium beträgt zurzeit 1.200 € pro Monat. Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.
  • Am Ende der Förderungszeit erhält jede Stipendiatin / jeder Stipendiat einen Katalog, der die im Rhythmus von ca. drei Jahren stattfindende Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen dokumentiert.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet den StipendiatInnen die Teilnahme an ihren Programmen an (Sommerakademien, Kurztagungen, Sprachkurse, etc.).

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • katholische Konfession,
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2018/19),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 650,00 Euro zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (erhalten nur nominierte Studierende)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum bis zum 31.12. eines Jahres

Wie kann ich mich bewerben?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in. Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 15. November 2019 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 02. Dezember 2019 von den nominierten Studierenden eingereicht werden.

Weitere Informationen:

Zweck des Stipendiums

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen oder Ähnliches können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.

Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und GasthörerInnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer / einem wissenschaftlichen Lehrenden (siehe unten) der Kunstakademie beraten zu lassen.

Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)

Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.

Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Jury entscheidet vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und gegebenen Bedarfe über die Qualität des Antrags.

Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts, ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.

Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum, Prof. Dr. Birgit Engel, Prof. Dr. Nina Gerlach, Prof. Dr. Georg Imdahl, Stefan Hölscher

Weitere Informationen:

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums

Mit Arbeitsstipendien sichert die Landesregierung begabte Künstlerinnen und Künstlern für die Dauer des Stipendiums finanziell ab, damit sie an einem Ort konzentriert arbeiten und sich künstlerisch weiterentwickeln können.

Das Ministerium fördert folgende Stipendien für bildende Kunst und Medienkunst:

  • NEU! Residence NRW+ richtet sich an bildende KünstlerInnen und KuratorInnen mit abgeschlossenem Studium und ist initiiert von der Stadt Münster. Gefördert wird das Programm durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, durch die Kunststiftung NRW und durch die Kulturstiftung der Schweiz Pro Helvetia. Das Programm basiert auf der Projektarbeit am vormaligen Stipendienort Schloss Ringenberg (2001–2019), deren langjährige Expertise in der Nachwuchsförderung in den neuen Residenzort in der Stadt Münster eingebracht und ausgebaut wird. Residence NRW+ ist an die Kunsthalle Münster angegliedert und bietet mit den vier programmatischen Kernelementen Austausch, Praxis, Betreuung und Netzwerk die bestmöglichen Bedingungen für die Weiterentwicklung im jeweiligen Arbeitsfeld.
    Alle Infos sowie Bewerbungsbögen auf der Seite der Stadt Münster

  • Künstlerdorf Schöppingen (drei Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler, mehrere Stipendien im Bereich "Neue Medien, Mixed media und Interdisziplinäre Projekte") 
  • Stipendium im Bereich Medienkunst, betreut durch den Hartware MedienKunstVerein (pro Jahr zwei sechsmonatige Stipendien an Künstlerinnen aus NRW oder mit Wohnsitz in NRW)
  • Stipendium für bildende Künstlerinnen mit Kindern, betreut durch das Frauenkulturbüro NRW (alle zwei Jahre drei Stipendien)

Kontakt

Für alle Fragen zu den einzelnen Stipendien wenden Sie sich bitte direkt an die Gastgeber beziehungsweise die betreuende Institution:

20. Juli – 6. September 2020

 

*Trotz derzeitig widriger Umstände weltweit halten wir an den Sommercampus 2020 fest. Wir wissen, dass die Anreise für viele Künstler*innen eine Erschwernis darstellt, dennoch besitzen wir zu diesem Zeitpunkt eine zuversichtliche, optimistische Grundhaltung. Es ist für uns, besonders aufgrund der Atmosphäre und gesammelten Erfahrungen, bedeutsam, den Sommercampus durchzuführen und den Künstler*innen eine Plattform zur Verfügung zu stellen.

 

Das Anliegen und die Arbeit der Künstlerstadt

Die Künstlerstadt Kalbe ist ein junges und innovatives Kulturprojekt: Gelegen im Norden Sachsen-Anhalts in Deutschland hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, dem demografischen Wandel mit Kunst- und Kulturangeboten zu begegnen. Unser Ziel ist es zum einen, den Luxus der Leere als potentiellen Gestaltungsraum zu verstehen und ihn für Kunst und Kultur, für soziale Innovation und einem neuen guten Leben zu nutzen. Zum anderen soll durch unser Angebot Kalbe wie auch die gesamte Region Altmark neu belebt, Zuzug ermöglicht und Bleibeperspektiven geschaffen werden.
Dabei verstehen wir uns als soziale Skulptur. Jeder kann sich einbringen und die Künstlerstadt mitgestalten. Übergeordnetes Ziel ist es daher, durch Kunst- und Kulturangebote die kreativen Potentiale vor Ort zu wecken, zu fördern und Räume zum Umsetzen dieser Potentiale zu schaffen.
Mit diesem Anliegen haben wir unsere Arbeit im Jahr 2013 begonnen, wurden vielfach dafür ausgezeichnet und bereits von renommierten Stiftungen, wie der Kulturstiftung des Bundes, der Robert Bosch Stiftung und der schweizerischen Drosos Stiftung, gefördert.

8. Internationaler Sommercampus 2020

Kernstück unserer Arbeit ist der jährlich stattfindende Sommercampus: Über 50 Tage werden nationale und internationale Künstler aller Richtungen (Bildende Kunst, Literatur, Schauspiel, Musik, Film, Photographie, Medienkunst, Performance, interdisziplinäre Projekte) eingeladen in Kalbe zu wohnen und zu arbeiten.
Gemäß unserem Anliegen wünschen wir uns, dass sich die Stipendiat*innen des Sommercampus als Teilnehmer*innen unserer sozialen Skulptur sehen: neben der Arbeit an den eigenen Projekten (oder gern auch in Zusammenhang mit diesen) kann z.B. durch partizipative/interaktive Kunstaktionen oder Workshops mit der Stadt Kalbe und ihren Bewohner*innen interagiert werden. Die Stipendiaten stellen außerdem im Rahmen von wöchentlichen Atelier-Rundgängen, die während des Campus entstandenen oder mitgebrachten Arbeiten der Öffentlichkeit vor.

Vorteile einer Bewerbung:

  • in der Region leben bislang noch wenige Künstler – Kunst wird wahrgenommen
  • das mediale Interesse ist sehr groß
  • neugieriges und interessiertes Publikum
  • Möglichkeit des Austausches mit nationalen und internationalen Künstlern aller Kunstrichtungen

Das Stipendium umfasst

Für alle Stipendiat*innen werden Unterkünfte und Arbeitsräume kostenfrei zur Verfügung. Die Arbeitsräume sind teils über mehrere Jahre ungenutzt von stadtgeschichtlicher Bedeutung, wie dem ehemaligen Gerichtsgebäude von Kalbe. Sie bieten ungewöhnliche, wie einzigartige Möglichkeiten zur künstlerischen Produktion. Genau dies beschreiben wir als „Luxus der Leere“: die Räume bieten bis zu 70 Quadratmeter Platz zur Entfaltung der eigenen Kreativität und stellen zugleich eine gewinnbringende Herausforderung dar: Anders als die oftmals uniformen Arbeitsräumen in den Universitätsstädten sind die Räume der Künstlerstadt oft noch ungeformt, wodurch sie aber gerade eine stimmungsvolle und anregende Arbeitsumgebung bieten.
Aufführungsräume für Lesungen, Konzerte, Performances oder Screenings sind genau wie ein Grundstock an Arbeitsmaterialien, Werkzeug und technischem Equipment bereits vorhanden, weitere Anfragen seitens der Stipendiat*innen können individuell besprochen werden.
Für Visa-Antragsteller mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands können wir eine Reisekostenpauschale und ggf. einen Zuschlag zur Visagebühr zahlen. Derzeit müssen diese Kosten für in Deutschland lebende Künstler*innen noch selbst getragen werden. Möbel und Geschirr werden gestellt, gekocht wird in einer großen gemeinsam genutzten Küche. Jedem Stipendiaten wird ein Pate/Patin als Ansprechpartner zur Seite gestellt. Ein breit aufgestelltes Rahmenprogramm mit Ideenwerkstätten, Radtouren oder gemeinsamen interkulturellen Abendessen bietet Gelegenheit, Stadt, Landschaft sowie ihre Historie kennenzulernen und sich mit eigenen Visionen für die regionale Entwicklung einzubringen.

  • Möglichkeit der Entwicklung neuer Projekte mit den anderen Künstlern
  • Inspiration durch ein neues Umfeld für die eigene Arbeit
  • Zimmer/Wohnung zu Hause kann zwischenzeitlich vermietet werden
  • Teilnahme am 8. Internationalen Sommercampus!
  • Kalbe und die Altmark kennenzulernen

Die Bewerbung

Interessierte Studierende + Künstler*innen können sich bis zum dem 02.06.2020 bewerben.

Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen enthalten den vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen, einen Lebenslauf, ein Portfolio mit max. 10 Belegen der Arbeit (keine Originale!) und eine Kopie der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung und ein Empfehlungsschreiben eines*r Professor*in (falls noch Studierende/r). Bewerber*innen, die in Deutschland leben schicken Ihre Bewerbung per Post an folgende Adresse:

Künstlerstadt Kalbe e.V.
Gerichtsstraße 26A
39624 Kalbe (Milde)

Bewerber*innen, die außerhalb Deutschlands leben, können ihre Bewerbung online einreichen an:

info[at]kuenstlerstadt-kalbe.de

Weitere Informationen erhalten Interessierte gern unter info[at]kuenstlerstadt-kalbe.de.
Einen ersten Ein-blick gibt unsere Homepage unter

www.kuenstlerstadt-kalbe.de

Bewerbungsfrist: 02. Juni 2020

 

DA – Kunst in der Region 20
33. Ausstellung des Kreises Steinfurt im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
10.10. – 22.11.20

Mit der Ausstellungsreihe »Kunst in der Region« präsentiert der Kreis Steinfurt zeitgenössische Kunst in allen seinen Facetten, gibt damit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region ein professionelles Forum und ermöglicht dem kunstinteressierten Publikum, sich einmal jährlich über Trends, Themen und Perspektiven der Kunst in der Region zu informieren. Seit der Eröffnung des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst wird die Ausstellung in den spannenden Räumen des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters präsentiert.

Ausgestellt werden Skulptur/Installationen, Video/mediale Kunst, Fotografie, Malerei/Grafik. Die Bewerbungsarbeiten sollen nicht älter als drei Jahre sein. Juriert wird anhand von Originalwerken. Aufgerufen sind Künstlerinnen und Künstler ab dem 18. Lebensjahr, die in der Region geboren sind oder hier leben und arbeiten. Gemäß dem offenen europäischen Gedanken umfasst die Region das gesamte Münsterland, das Gebiet der Euregio mit den angrenzenden Niederlanden und das Osnabrücker Land.
Über die Teilnahme an der Ausstellung 2020 entscheidet eine fachkundige Jury, bestehend aus:
Jutta Meyer zu Riemsloh M.A. (Kunstverein Münsterland e.V.), Prof. Maik Löbbert (Kunstakademie Münster), Merle Radtke (Kunsthalle Münster).

Zur Anlieferung der Kunstwerke ist unbedingt eine Terminvereinbarung erforderlich unter
Tel.: 02551 694214
Erweiterte Anlieferungstermine: Do 04.06.20, 14:00 – 17:00 Uhr
Fr 05.06.20, 10:00 – 15:00 Uhr | Mo 08.06.20 14:00 – 17:00 Uhr


Bitte beachten Sie aktuelle Hinweise auf da-kunsthaus.de.

Ausstellungsrichtlinien und Bewerbungsunterlagen können unter www.da-kunsthaus.de/programm/kunst-in-der-region heruntergeladen oder unter Tel.: 02551 6942-00 angefordert werden.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstr. 10 | D-48477 Hörstel
Tel. +49 (0) 2551 6942-00
www.da-kunsthaus.de

Der DA! Art Award wird im 2-Jahres-Turnus unter einem jeweils wechselnden Thema vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!) ausgelobt.

Er will Künstlerinnen und Künstler inspirieren, sich kritisch mit Religion und Irrationalismus auseinanderzusetzen.

Der Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die nominierten Werke werden der Öffentlichkeit in einer einwöchigen Ausstellung im Düsseldorfer Stadtmuseum präsentiert.

Die Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die in der Bundesrepublik leben und arbeiten. Zugelassen sind Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik und Bildhauerei sowie Zeichnung, Fotografie und Medienkunst, die sich explizit mit dem Thema ... wirkt nicht über den Placebo-Effekt hinaus! beschäftigen.

Kontakt:
Düsseldorfer Aufklärungsdienst e.V.
c/o Ricarda Hinz
San-Remo-Str. 9
40545 Düsseldorf
Tel.: 0211/273534
da-art-award[at]aufklaerungsdienst.de

>>> Web

Bewerbungsfrist: 08. Juni 2020

Seit 2016 bespielt der KUNSTRAUM 53 die Galerie des Literaturhauses St. Jakobi mit Ausstellungen,
die an die jeweiligen Themen der Spielzeiten anknüpfen.

Diesen September möchten wir diese Kooperation fortführen und die kommende Spielzeit GESTERN mit einer Kunstausstellung eröffnen und begleiten. Sie bildet den ersten Teil der Trias „gestern, morgen, heute“ und wird in der Galerie der St. Jakobi Kirche in Hildesheim stattfinden.

Thematisch möchten wir uns mit der Frage nach der Fragilität unserer Erinnerungen sowie den subjektiven Dimensionen der Wahrnehmung von Vergangenheit auseinandersetzen. Wir wollen die vielfältigen und persönlichen Orte unserer Erinnerungen erkunden, um die Vergangenheit nicht im Sinne einer objektiven Geschichtsschreibung zu verstehen, sondern stattdessen das Gestern als subjektive Projektionsfläche von Heute in den Blick zu nehmen.

Für dieses Projekt suchen wir nach Kunstschaffenden, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten oder dies in der Vergangenheit bereits getan haben. Stichwörter können hier beispielsweise Verfälschung, Identitätskonstruktion, Leerstellen, Nostalgie oder Vergessen sein.
Sowohl das Medium als auch die Art und Weise, wie sich an die Thematik angenähert wird, ist euch freigestellt, bedacht werden sollte jedoch, dass der Ausstellungsraum ca. 40 Quadratmeter groß ist und im Fall einer Gruppenausstellung mit anderen Kunstschaffenden geteilt wird.

Im Rahmen der Ausstellung wird dir ein Künstler*innenhonorar ausgezahlt und wir können dich gegebenenfalls bei anfallenden Material- und Transportkosten unterstützen.

DU SIEHST UNSEREN AUFRUF ALS CHANCE, UM DIE GELEGENHEIT ZUR
INSZENIERUNG DEINER KÜNSTLERISCHEN POSITION ZU NUTZEN?

Schick uns dazu bis zum 15. Juni 2020 deine Idee, dein Konzept oder vorhandene thematisch
passende Arbeiten, wenn möglich mit Bildern oder als Portfolio.
Wir freuen uns auf deine Mail und stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

DU ERREICHST UNS UNTER:
kunstraum.wws53[at]gmail.com // www.kunstraum53.de //
www.facebook.com/kunstraum53 // @53_kunstraum

Einsendefrist: 15. Juni 2020

Auch in diesem Jahr wird der VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE ausgelobt. Es war eine bewusste Entscheidung auch in der aktuellen Krisensituation den Award stattfinden zu lassen um mit seinem Thema ZUHAUSE den Sehnsuchtsort, der stark verbunden ist mit Begriffen, wie Geborgenheit, Heimat und Familie neu zu erkunden.

Vom 1. April bis 30. Juni 2020 können Profi- und NachwuchsfotografInnen Bildserien (6–12 Einzelmotive) zum Thema ZUHAUSE unter award.vonovia.de einreichen.

Dabei ist die gesamte Bandbreite fotografischer Herangehsenweisen gefragt, seien es dokumentarisch-journalistische oder künstlerisch-konzeptionelle Ansätze.

Bereits im letzten Jahr präsentierten die PreisträgerInnen und ShortlistkadidatInnen ein faszinierendes Spektrum dessen, was für sie ZUHAUSE bedeuten kann. Die Serien befassen sich dabei mit autobiografischen Erkundungen der eigenen Vergangenheit, sie tauchen ab in verschiedenen soziale Milieus oder werfen einen analytischen Blick auf in sich abgeschlossene Soziotope. Ihnen allen ist eines gemein: Sie zeigen einen höchst individuellen Blick auf die Welt heute.

Um einen Eindruck dessen zu bekommen wird am 7. April eine digitale Ausstellung mit ausgewählten Positionen der TeilnehmerInnen 2019 gezeigt, ebenso wird es filmische Statements des Kuratoren Dr. Reinhard Spieler dazu geben (online zu finden ab dem 7.4. auf award.vonovia.de und auf Facebook und Instagram).

Mit besten Grüßen
Lynn Kühl

Büro BER Goldmann Public Relations
Reinhardtstr. 6
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 30 787 141 33
Fax: +49 (0) 30 787 121 02

Bewerbungsfrist: 30. Juni 2020

Call for Paper
Format: Tagung/Studierendentag
Titel: Vom Verbergen und Zeigen
Ort:
Draiflessen Collection, Mettingen
Datum:
03.12.-04.12.2020

Anlässlich der im Oktober 2020 eröffnenden Ausstellung „Emil Nolde-a critical approach by Mischa Kuhall" veranstaltet die Draiflessen Collection eine Tagung, die zugleich auch der jähr­lich stattfindende Studierendentag sein wird. Daher richtet sich die Veranstaltung vor allem an Masterstudierende, Doktoranden und Postdocs. Der Künstler Mischa Kuhall(*1959) hat auf Einladung der Draiflessen Collection den Auftrag angenommen, sich mit Emil Nolde (1867- 1956) auseinanderzusetzen. Ausgehend von der Stiftung in Seebüll, nähert sich Kuhall der Person Noldes in Form einer Spurensuche. Mittels filmischer Verfahren thematisiert er etab­lierte Wahrnehmungsmuster der Kunst Noldes, bestätigt sie jedoch nicht. Vielmehr wird der Blick irritiert, häufig verstellt.

Wie die Ausstellung, so orientiert sich auch die Tagung am Themenspektrum des Verbergens. Aufs engste damit verknüpft sind Praktiken des Entfernens und Zeigens, der Akt der Selektion, Benennung und Verwerfung, die einem Objekt Status und Autorität verleihen. Bis in die jüngste Vergangenheit sind das Entfernen, Verbergen, Verschwinden (lassen), aber auch das Zeigen von Werken Vorgänge, die am Beispiel Noldes zu beobachten sind und die aus heutiger Sicht noch Fragen aufwerfen: Wie ist es mit Kontinuitäten und übernahmen aus dem Kaiser­ reich und der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik bestellt? Welche Argumentationszusammenhänge werden bemüht oder hergestellt? Wo gibt es Abbrü­che (oder Kontinuitäten), die oftmals rhetorisch überbrückt oder verschleiert werden? Wie gingen (und gehen) Bildungs- und Forschungsinstitutionen mit ihrer (NS-)Geschichte in der (unmittelbaren) Nachkriegszeit um? Wer oder was vermag die Prozesse von Umdeutungen und Sinnverschiebungen zu katalysieren und dynamisieren?

Die Tagung wird in Anwesenheit der Künstlers Mischa Kuhall stattfinden. Sie lädt dazu ein, divergierende Erinnerungskonzepte und Deutungsansprüche anhand einzelner Fallstudien zu diskutieren. Mit Blick auf das 20. und 21. Jahrhundert ist nach Akteur*innen, Gruppen von Akteur*innen, ihren Interessen sowie nach Aushandlungsprozessen von Geltungsansprüchen im Kontext der jeweiligen politischen Rahmenbedingungen zu fragen.

Sie richtet sich als Studierendentag an Masterstudierende, Volontär*innen in Museen, Dokto­randen und Postdocs aus Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie bietet Anschluss­ möglichkeiten für Vertreter*innen unterschiedlicher Fächer und ist damit interdisziplinär angelegt.

Die Draiflessen Collection zahlt eine Aufwandspauschale von € 250 und übernimmt die Ho­telreservierung und Kosten für eine Übernachtung.

Bitte senden Sie einen Abstract von max. 350 Wörtern und einen Kurz-CV an: Dr. Barbara Segelken, barbara.segelken[at]draiflessen.com

Einsendeschluss: 13. Juli 2020 

3 x 3 KUNST BILDEN!
 
Bereits zum vierten Mal richtet der BDK in diesem Jahr seinen Bundeswettbewerb aus, der sich an alle Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge in Deutschland richtet. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung eines Workshop-Konzepts für Schülerinnen und Schüler, welches eine innovativ-gestalterische Fragestellung bzw. eine Auseinandersetzung mit einer bestimmten künstlerischen Praktik in das Zentrum der Vermittlung stellt. Die drei besten Ideen werden auf dem Herbsttreffen des BDK von einer Jury ermittelt. Die Einreichung kann ausschließlich über ein Online-Formular erfolgen und ist bis zum 15. August 2020 möglich. Auf der Seite finden sich auch nähere Informationen zum Wettbewerbsbeitrag. 

Die drei prämierten Studierenden erhalten auf einer 5-tägigen Reise nach Berlin die Chance, ihre Workshop-Konzepte mit Lernenden an der Jugendkunstschule ATRIUM umzusetzen sowie eine zweijährige Probe-Mitgliedschaft im BDK. Alle kunstpädagogisch ausbildenden Hochschulen werden mit Info-Flyern versehen und gebeten, den Wettbewerb zu unterstützen. Der Verband verspricht sich von diesem Format sowohl die Förderung engagierter Studierender als auch eine höhere Präsenz an den Hochschulen.

Bewerbungsfrist: 15. August 2020

Die Caspar-von-Zumbusch-Stiftung und die Gemeinde Herzebrock-Clarholz vergeben seit 1980 alle fünf Jahre den Caspar-von-Zumbusch-Preis an eine junge Künstlerin oder einen jungen Künstler aus dem Raum Westfalen (Regierungsbezirke Detmold, Arnsberg und Münster), der französischen Metropolregion St. Etienne oder der niederländischen Gemeinde Steenwijkerland. In diesem Jahr soll der Preis zum neunten Mal verliehen werden. Künstlerinnen und Künstler bis 35 Jahre aus dem Bereich Plastik/Skulptur können sich um den mit 2.600 Euro dotierten Förderpreis bewerben.

Alle Medien plastisch-skulpturaler Arbeit, zum Beispiel aus Glas, Keramik, Holz, Metall, Textil oder gemischten Materialien sind als Gestaltungsgrundlage einreichbar. Mit der Auszeichnung ist die Anfertigung eines Katalogs verbunden und der Ankauf eines Kunstwerks wird in Aussicht gestellt. Der Termin für die Preisverleihung ist der 22. November.

Weitere Informationen gibt Julia Kunte im Rathaus Herzebrock-Clarholz:
Tel.: 05245 / 444 117 oder via E-Mail: julia.kunte@gt-net.de

>>> Vergabekriterien und Bewerbungsunterlagen

Bewerbungsfrist: 31. August 2020

Liebe Künstlerinnen, liebe Künstler,
das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. (KFM) plant – nach 2011 und 2016 – für das Jahr 2021 die Fortführung der Kunstprojekt-Reihe KunstOrt MünsterLand unter dem Titel:

KunstOrt MünsterLand | 2021
> VIELFALT

Alle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnort in Münster und den Kreisen Borken, Coesfeld, Warendorf und Steinfurt sowie alle Künstlerinnen des KFM sind eingeladen, sich mit künstlerischen Arbeiten um eine Teilnahme an unserem Projekt zu bewerben.

Die Idee: Vielfalt Kunst trifft Vielfalt Münsterland
Mit unverwechselbarer kultureller, ökologischer und ökonomischer Vielfalt bietet das Münsterland reichhaltige Inspiration und Energie für künstlerisches Schaffen.
Hier knüpft unser Kunst-Projekt mit diesen thematischen Schwerpunkten an:

  • Vielfalt im kulturellen Miteinander
  • Vielfalt in Ökologie
  • Vielfalt im Strukturwandel

Bereits in 2020 geben drei Veranstaltungen Information und Inspiration für die kreative thematische Arbeit der Künstlerinnen und Künstler, die sich bewerben möchten.
In 2021 werden dann die von einer Jury ausgewählten künstlerischen Arbeiten in vier Ausstellungen an vier Orten des Münsterlands präsentiert.
Selbstverständlich bietet > VIELFALT ein Künstler-Honorar sowie Leistungen wie Pressearbeit und Projekt-Dokumentation, Homepage und Katalog.

Liebe Künstlerinnen und Künstler, für das Gelingen dieses ambitionierten Projektes brauchen wir euch und eure sprudelnde Kreativität! Lasst euch anregen von einer überaus interessanten Thematik und bewerbt euch mit euren vielen und vielfältigen künstlerischen Ideen.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und stehen natürlich für Rückfragen zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen als Projekt-Leitung

Waltraud Kleinsteinberg
kleinsteinberg@t-online.de
Tel. 02502 / 1026

Elisabeth Fellermann
e.fellermann[at]web.de

>>> https://www.kunstort-muensterland.de/ausschreibung-2021/
>>> Ausschreibungsunterlagen

Bewerbungsfrist: 7. September 2020

Ddie Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung schreibt in diesem Jahr ihr Ausstellungs- und Katalogförderprogramm „Kataloge für junge Künstler“ zum 38. Mal aus.

In dieser durch die Corona-Pandemie geprägten Zeit, in der die umfangreichen Beschränkungen in Kunst und Kultur viele Künstlerinnen und Künstler betroffen haben, ist es der Krupp-Stiftung besonders wichtig, an dem etablierten Programm festzuhalten und gerade jetzt jungen Künstlern zu ermöglichen, ihre Kunst in Museen und Kunstvereinen auszustellen.

Für das Förderprogramm können bildende Künstler, die nicht älter als 35 Jahre sein sollten, vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind gemeinnützige Ausstellungsträger, die gemeinsam mit dem jungen Künstler eine Ausstellung mit begleitendem Katalog planen. Der Ausstellungs- und Katalogförderpreis soll die Einrichtungen bei der Aufgabe unterstützen, besonders talentierte Nachwuchskünstler mit einer angemessenen Darstellung ihrer Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Fördermittel von bis zu 25.000 € können je zur Hälfte für die Ausrichtung der geplanten Ausstellung und für die Erstellung des dazugehörigen Kataloges eingesetzt werden.

Der Förderantrag muss von dem Ausstellungsträger bei der Stiftung eingereicht werden. Eigenbewerbungen von Künstlern sind nicht möglich. Einsendeschluss für Förderanträge ist der 15. September 2020 (Datum des Poststempels).

Die eingegangenen Anträge werden einer von der Krupp-Stiftung berufenen Jury vorgelegt. Der Jury gehört auch ein Mitglied der Krupp-Stiftung an. Je nach Qualität der eingereichten Unterlagen können bis zu drei Preise vergeben werden.

Die vollständigen Ausschreibungsrichtlinien sowie das Bewerbungsformular finden Sie unter
https://www.krupp-stiftung.de/foerderpreis-kataloge-fuer-junge-kuenstler/.

Einsendeschluss: 15. September 2020

Die Kreissparkasse Bersenbrück bietet im Rahmen des Franz Hecker-Stipendiums jungen Kunstschaffenden im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Graphik und Fotografie) in einem Zeitraum von drei Monaten die Möglichkeit, ohne große wirtschaftliche Belastung künstlerisch tätig zu sein. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz oder Aufenthaltsgenehmigung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Fachjury.

Das Stipendium ist nach dem in Bersenbrück geborenen Maler und Graphiker Franz Hecker (1870-1944) benannt, der Zeit seines Lebens in Osnabrück und im Osnabrücker Land künstlerisch tätig war.

Das Stipendium ist mit insgesamt 10.000 Euro ausgelobt. Dafür soll sich die Stipendiantin/der Stipendiat während des dreimonatigen Stipendiums überwiegend im Umfeld der Hasemühle Bersenbrück (Landkreis Osnabrück) aufhalten und künstlerisch tätig sein. 1293 als Klostermühle des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Bersenbrück in Betrieb genommen, hat die Hasemühle seitdem eine lange interessante Entwicklung erlebt (www.osnabruecker-land.de/erleben/hasemuehle). Heute wird die Hasemühle zur Stromerzeugung und insbesondere als Veranstaltungs- sowie Ausstellungsraum genutzt. Die Unterbringung ist in der gegenüberliegenden Einliegerwohnung vorgesehen. Die mit dem Aufenthalt verbundenen Kosten werden von der Stipendiatin/dem Stipendiaten getragen.

Die Preisträger verpflichten sich, die während des Studienaufenthaltes entstandenen künsterlischen Werke zum Abschluss des Stipendiums oder zu einem abzustimmenden Zeitpunkt in den Ausstellungsräumen der Kreissparkasse Bersenbrück zu präsentieren.

Bewerbungsmodalitäten

Die Bewerber für das Franz Hecker-Stipendium sollen folgende Unterlagen einreichen:

  • Tabellarischen Lebenslauf mit Angaben über die bisherige künstlerische Ausbildung und Tätigkeit.
  • Auflistung von bisherigen Stipendien, Preisen und Ausstellungen (auch Teilnahmen).
  • (Eventuelle) Publikationen oder Zeitungskritiken.

Zur Beurteilung der künstlerischen Qualifikation sind Arbeiten in Reproduktionen (Fotos, Dias, Katalog) nach Rücksprache auch im Original vorzulegen. Wünschenswert ist ein Konzept für die künstlerische Tätigkeit während des Studiums.

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2020

Bewerbung an:

Vorstand der Kreissparkasse Bersenbrück

Lindenstr. 4

49593 Bersenbrück

Weitere Informationen:

Kreissparkasse Bersenbrück

Tel.: 05439/63-218 (Herr Droste)

email: info[at]ksk-bersenbrueck.de

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