Termine und News

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14.02.2020 – 21.03.2020

Anna Fiegen /// Territorien

Oranienstraße 46
10969 Berlin
(U-Bahn Moritzplatz)

Eventbild für Anna Fiegen /// Territorien

Liebe Freunde und Kunstinteressierte, am Freitag, den 14. Februar, um 19:00 Uhr eröffnet  „Territorien“ bei SCOTTY in Kreuzberg. Ich freue mich sehr, Sie und euch dort zu treffen!

Beteiligte KünstlerInnen:
Carla Åhlander, Thomas Brinkmann, Juliane Duda, Anna Fiegen, Kenny Garzón, Claudia Grünig, Kris Heide, Anne Hoelck, Rieko Hotta, Karin Kerkmann, Patricia Lambertus, Petra Lottje, Maria Olivares Alfaro, Sharon Paz, Christian Pilz, Sandra Ratkovic, Bettina Schünemann, Katja Staudacher, Sencer Vardarman, Anke Westermann (Titelbild), Clemens Wilhelm, Anne Wölk, Hana Yoo

Territorien sind umkämpft, sie werden angeeignet, abgesteckt und gesichert, sie sind Ausdruckvon Zugehörigkeiten und Machtverhältnissen. SCOTTY möchte diese Verhältnisse auf vielfältige Weise ku?nstlerisch untersuchen und hinterfragen. Dabei geht es um Fragen von Besitz, Aneignung und darum, beides durch ku?nstlerische Interventionen auch subversiv zu durchbrechen. Grenzen werden in Frage gestellt, um Territorien in Möglichkeitsräume zu verwandeln. Freiräume werden genutzt und geschaffen, neue mentale und soziale Räume können entstehen.

Anlässlich des Open Calls zum Jahresthema Territorien haben über 100 KünstlerInnen Beiträge eingeschickt,von denen 23 Positionen nun bei SCOTTY zu sehen sind. Sei es der Anspruch auf Wohnen, auf Abgrenzung, auf Freiheit oder Selbstbestimmung, die hier ausgestellten KünstlerInnen untersuchen auf vielen Ebenen unser Verhältnis zu Territorien. Während Touristen selbstverständlich in jedes Gebiet reisen, auf Luxusdampfern die Freiheit und das Recht auf Urlaub genießen, während sie Zeugnisse dieser Freiheit an Allgemeinplätzen dokumentieren und in die Welt verschicken, sind die Zugänge in die Freiheit für andere verschlossen. Flächen grenzen sich durch unterschiedliche Beschaffenheit dezent voneinander ab. Gebiete und Wege werden abgesteckt, durch Linien sichtbar gemacht. Sie trennen eines von dem anderen, sie bieten Schutz. Bauprojekte verdrängen heimische Tiere aus ihrem Territorium, ein Kind bewacht den unter Trümmern verschütteten Bruder. Im Nebeneinander dieser Erfahrungen stellt sich die Frage nach dem Begriff von Territorien immer wieder aufs Neue.

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