Termine und News

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Wichtiger Hinweis

Aufgrund der Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen können Kunstausstellungen und Kulturveranstaltungen (teils) wieder stattfinden. Wir übernehmen keine Gewähr für die hier gelisteten Termine und empfehlen, sich auf der Seite des jeweiligen Veranstalters zu informieren.

02.07.2020 – 15.08.2020

Thomas Musehold /// possibilities on paper

fiebach, minninger GbR
Venloer Str. 26
50672 Köln

Eventbild für Thomas Musehold /// possibilities on paper

Wir freuen uns, die nächste Ausstellung possibilities on paper kuratiert von Luisa Schlotterbeck ankündigen zu dürfen.

Die Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag, den 02. Juli 2020, um 16:00 – 21:00 Uhr.

possibilities on paper ist eine konzeptuelle Ausstellung, die keine Werke im klassischen Sinne der Autorenschaft zeigt. Die Ausstellung präsentiert eine Reihe schwarz-weißer Kopien, die von verschiedenen Persönlichkeiten aus diversen Bereichen der Gesellschaft gestaltet und beschrieben wurden. 

Hierfür hat die Kuratorin unter anderem Künstler, Galeristen, Ökonomen, Unternehmer, Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und Kuratoren um Beiträge und Gedanken gebeten, die die derzeitige Ausnahmesituation in Folge der Corona-Pandemie wiederspiegeln. Die Blätter werden in Stapeln im Galerieraum verteilt und zum Mitnehmen angeboten. Reaktionen auf das Projekt oder auf einzelne Beiträge werden gesucht und gesammelt. 

possibilities on paper verwandelt den Galerieraum in einen Gedankenraum und versammelt Aussagen, Standpunkte, oszillierende Ideen, Ideale, Glaubensfragen, pragmatische Formulierungen, Wissen oder Hoffnungen zur Gegenwart. Stimmen aus diversen gesellschaftlichen Bereichen äußern sich zu einem oder ihrem Jetzt. Die Frage der Ausstellung zielt auf ein situiertes bzw. historisches Jetzt. Was kann ein präsentisches Lebensmodell sein? Wo ist es anachronistisch? Was ist ein jetziges Jetzt und was kann der Begriff Zeitgenossenschaft? Die Frage ist nicht neu, die Zeit schon. 

Die Ausstellung kann als Geste des Innehaltens verstanden werden in dem bislang größten Einschnitt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Ernsthaftigkeit, aber auch die daraus entstehenden Hoffnungen, will die Kuratorin in diesem Ausstellungsexperiment betrachten. Sie lädt dazu ein, in Zeiten der sprintenden Kommunikation, einen Schritt zur Seite zu gehen, durchzuatmen und, mit einem Blick nach innen, das Jetzt zu betrachten. Welches Bild sich aus diesen Blicken konstruiert, bleibt auch der Kuratorin bis zum Eröffnungszeitpunkt unbekannt. 

Das Projekt basiert auf der Großzügigkeit und dem Willen der Autoren und ist nicht kommerziell. 

Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihren Besuch.

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