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Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen und der daraus folgenden Schließungen der Kultureinrichtungen, können Kunstausstellungen und Kulturveranstaltungen größtenteils aktuell nicht stattfinden. Wir übernehmen  daher keine Gewähr für die hier gelisteten Termine und empfehlen, sich auf der Seite des jeweiligen Veranstalters vorab zu informieren.

13.01.2021 – 20.03.2021

Maarten Van Roy /// Black Hole, Blind Spot, Dead Angle

artothek – Raum für Junge Kunst
Am Hof 50
50667 Köln

Eventbild für Maarten Van Roy /// Black Hole, Blind Spot, Dead Angle

Herzliche Einladung zur Ausstellung.

Ab sofort sind Besichtigungen vor Ort möglich.
Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin bei Astrid Bardenheuer, Leiterin der Artothek,
+49 221 221 22332  oder artothek[at]museenkoeln.de  

Öffnungszeiten: Di – Fr, 13:00 – 19:00 Uhr, Sa, 13:00 – 16:00 Uhr
Eintritt frei

/// Zum Video

Black Hole, Blind Spot und Dead Angle sind Wahrnehmungsphänomene, in denen uns die menschliche visuelle Wahrnehmung nicht das sehen lässt, was vorhanden ist, oder einen Raum kreiert, in dem das Vorhandene verformt zu sehen ist. Maarten Van Roy hat dies zum Ausgangspunkt für seine raumgreifende Installation von Skulpturen und Objekten in der artothek – Raum für junge Kunst genommen.

Lässt das Schwarze Loch im Universum uns dort nichts vermuten, wo gerade die Materie am dichtesten ist, so befinden sich der Blinde Fleck ebenso wie der Tote Winkel in der unmittelbaren Erfahrungswelt der menschlichen Optik. Dass es Bereiche in unserem vertrauten Modell des Raum-Zeit-Kontinuums gibt, denen wir eine temporäre Nichtexistenz zugestehen, scheint für einen Bildhauer ein faszinierendes gedankliches Konstrukt darzustellen.

Maarten Van Roy beschäftigt sich in seinen handgemachten Arbeiten mit Fragestellungen der materiellen Selbstorganisation und stellt diese Skulpturen bildhauerischen Erscheinungsformen von Alltagsgegenständen gegenüber. Beide Bereiche werden gleichberechtigt in Anspruch genommen und räumlich so verortet, dass ein inhaltlicher Dialog entsteht. Eine Scherbe, ein Stück Holz, ein organisch anmutender Football finden ihre Gegenspieler in Wachsgüssen, deren Ausformungen – der Zufall wird hier als schöpferisches Prinzip verstanden – Organe nachzubilden scheinen. Skaliert in verschiedenen Größenordnungen findet der Künstler formale Parallelen und gibt ihnen Raum sich zu entwickeln.

Maarten Van Roy wurde 1985 im belgischen Bonheiden geboren. Er studierte Freie Kunst an der KASK Gent und an der Kunstakademie Münster, die er als Meisterschüler von Henk Visch abschloss. Van Roy realisierte Einzelausstellungen im Spazio Tripla in Bologna, bei fiebach, minninger in Köln, Les Brasseurs – Art Contemporain in Lüttich, im MaximiliansForum in München, in der Simultanhalle in Köln, bei Heimat in Antwerpen, Schmidt & Handrup in Berlin und Boutique – Raum für temporäre Kunst in Köln. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den ersten Preis der Abstracte Schilderkunst, cc Zwaneberg in Heist-Op-Den-Berg, Residenzstipendien an der Cité Internationale des Arts in Paris und auf der Isola Comacina in Italien sowie ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn. Für das Jahr 2021 erhält er ein Recherchestipendium der Fédération Wallonie-Bruxelles. Er lebt und arbeitet aktuell in Brüssel und Köln.

Bei Fragen steht Astrid Bardenheuer, Leiterin der artothek, unter 0221/221-22332 zur Verfügung. Informationen gibt es außerdem unter www.museenkoeln.de/artothek und unter www.maartenvanroy.com 

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The exhibition opens on 13.1.2021 with a soft opening from 4 – 9 p.m. The artist will be present.        

Opening times: Tu – Fr, 1 – 7 p.m., Sa, 1 – 4 p.m.
Free entry

Black Hole, Blind Spot and Dead Angle are phenomena in which human visual perception does not allow us to see what is there or creates a space in which what is there can be seen in an altered way. Maarten Van Roy has taken this as the starting point for his expansive installation of sculptures and objects at artothek - Raum für junge Kunst.

While the black holes in the universe make us assume a void where matter is actually densest, the blind spot as well as the dead angle are located in the immediate experience of human optics. The fact that there are areas in our familiar model of the space-time continuum to which we concede a temporary non-existence seems to represent a fascinating mental construction for a sculptor.

Maarten Van Roy deals, in his handmade works, with questions of self-organizing matter and juxtaposes these sculptures with sculptural manifestations of everyday objects. Both areas are equally engaged and spatially located in such a way as to create a profound dialogue. A shard, a piece of wood, an organic-looking football find their counterparts in unique cire perdue bronze casts, whose formations - chance is understood here as a creative principle - seem to reproduce organs. Over a range of scales, the artist finds formal parallels and gives them the chance to develop.

Maarten Van Roy was born in 1985 in Bonheiden, Belgium. He studied fine arts at the KASK Ghent and at the Kunstakademie Münster, where he graduated as Meisterschüler of Henk Visch. Van Roy realized solo exhibitions at Spazio Tripla in Bologna, fiebach, minninger in Cologne, Les Brasseurs - Art Contemporain in Liège, MaximiliansForum in Munich, Simultanhalle in Cologne, Heimat in Antwerp, Schmidt & Handrup in Berlin and Boutique - Raum für temporäre Kunst in Cologne. He has received numerous awards, including first prize at Abstracte Schilderkunst, cc Zwaneberg in Heist-Op-Den-Berg, residency fellowships at Cité Internationale des Arts in Paris and Isola Comacina in Italy, and a working fellowship from Stiftung Kunstfonds Bonn. For 2021 he received a research grant from the Fédération Wallonie-Bruxelles.
He currently lives and works in Brussels and Cologne.


If you have any questions, please contact Astrid Bardenheuer, director of the artothek, at 0221/221-22332. Information is also available at www.museenkoeln.de/artothek and at www.maartenvanroy.com.

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