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22.10.2021 – 12.12.2021

Klasse Mariana Castillo Deball /// nichts nichts nichts, außer aber alles

Alten Villa des Kunstmuseums
Horster Str. 5–7
45897 Gelsenkirchen

Eventbild für Klasse Mariana Castillo Deball /// nichts nichts nichts, außer aber alles

Wird die Ausstellung stattfinden? Wird sie verschoben? Wird sie abgesagt? Eine Ungewissheit, die in dieser Zeit viele empfinden, ist auch bei der Planung der Ausstellung spürbar. Liegt es an der aktuellen Zeit, der aktuellen Lage oder hilft sie uns nur, sich manchen inneren Prozessen bewusst zu werden?

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „LEHRER*INNEN – SCHÜLER*INNEN“ lädt der Kunstverein Gelsenkirchen e.V. die Klasse Deball der Kunstakademie Münster ein.

Ob in Bezug auf die eigene Herkunft oder im Eintauchen in Dilemmata, beim Bau von Brücken oder dem Abtragen des Selbst — Die Ausstellung ‚nichts nichts nichts, außer aber alles‘ setzt sich mit individuellen Suchen auseinander: Der Suche nach individueller und auch kollektiver Identität, der Suche nach Kontrasten, nach Nähe und nach Möglichkeiten der Verbindung, der Suche nach Herkunft, nach Schutz und nach neuem Verständnis. Und der Frage, ob es überhaupt eine Antwort darauf gibt.

Gerade diese Zeit zeichnet sich aus durch ein In-der-Schwebe-Sein, durch Innehalten, zudem durch eine Planung hinein ins Ungewisse. Dieses Verzweiflungsmoment wechselt sich ab mit dem Gefühl, dass eine Vielzahl an Ereignissen aufeinander folgt, alles ist neu und unbekannt. Als Ausdruck für Frustration, als Verarbeitung der Eindrücke, die trotz oder gerade wegen der Isolation auf uns einströmen, wird hinterfragt, wie Zeit funktioniert und nicht zuletzt, was dies für uns als Menschen und somit für die gezeigten Arbeiten bedeutet.

Die Klasse Deball ist eine interkulturelle und interdisziplinär arbeitende künstlerische Klasse, deren Studierende sich in Form von unterschiedlichen Medien und Ausdrucksweisen mit individuellen Standpunkten auseinandersetzen.
Ein Konvolut an forschenden Gedanken, das sich schwer fassen lässt, spiegelt sich in den verschiedenen Arbeiten und Positionen der Studierenden wider. Von Seife und Bucheckernhülsen über Schrift und Sprache bis hin zu Schlafsäcken findet sich auf den drei Etagen des Kunstvereins Arbeiten verschiedener Kontexte und Medien, die eine eigene Identität und Zeitlichkeit aufweisen.

Mit Arbeiten von Mandkhai Ariunbold, Jannik Bergfelder, Merle Borgmann, Anastasia Teodora Comanescu, Tuğba Durukan, Lisa Felden, Katrin Fischer, Hansol Kang, Masako Kato, Suyeon Kim, Katharina Kneip, Hannah Kons, Maria Alejandra Medina Fuentes, Jakob Mönch, Elena Mohr, Maria Reneé Morales Garcia, Jin Soo Park, Joshua Karan Singh, Yui Tombana, Johanna Wiesen.

Die Ausstellung ‚nichts nichts nichts, außer aber alles‘ wird am Freitag, den 22.10.2021, um 19 Uhr eröffnet und ist bis Sonntag, den 12.12.2021 in der Alten Villa des Kunstmuseums (Horster Str. 5-7, 45897 Gelsenkirchen) zu sehen. (Die Ausstellung kann unter aktuellen Covid-19-Vorgaben besucht werden.)

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