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16.11.2022 18:00

Ringvorlesung Saloon Arts Education /// IDEENPOOL #4 Studienprojekte im Praxissemester /// Prof. Dr. Gesa Krebber

Kunstakademie Münster
Seminarraum S03 (3. OG, Raum 318)
Leonardo-Campus 2
48149 Münster

Eventbild für Ringvorlesung Saloon Arts Education /// IDEENPOOL #4 Studienprojekte im Praxissemester /// Prof. Dr. Gesa Krebber
© Robin Bolt

Wir laden herzlich ein zum vierten „Ideenpool Studienprojekte im Praxissemester“. An diesem Abend möchten wir spannende Forschungsideen und -ansätze aus dem Praxissemester im Fach Kunst würdigen und einem breiteren Publikum vorstellen. Die vier Masterstudierenden Robin Bolt, Aylin Kızıltaş, Tomke Niehaus und Emil Schockenbäumer sind zu Gast und bringen vielgestaltige Einblicke in ihre Studienprojekte mit. Zukünftige Praxissemesterstudent*innen erhalten so diverse und exemplarische Einblicke, wie forschendes Lernen in Kunst und Ästhetischer Bildung aussehen kann. Der Abend bietet viele anregende Impulse, um sich zu eigenen Forschungsfragen inspirieren zu lassen und ein erweitertes Spektrum an Forschungsansätzen kennenzulernen. 

Diese Saloon-Veranstaltung findet in Präsenz am 16.11.2022 von 18:00 – 20:00 Uhr (st.) im Seminarraum S03 der Kunstakademie Münster statt. Bitte beachten sie, dass wir um Punkt 18:00 Uhr starten.

Eine Teilnahme für externe Interessierte ist zudem über Zoom möglich. Bitte wenden sie sich für den Zoomlink bis zum 15.11.2022 an Frau Hübecker: a_hueb14[at]uni-muenster.de

 

Robin Bolt studiert Kunst und Anglistik im Master of Education und Freie Kunst an der Kunstakademie Münster sowie an der WWU. In ihrem Studienprojekt "Analoges Arbeiten oder digitales Arbeiten? Die Multimedialität als neues Material im Kunstunterricht" erforscht Robin das Verhältnis zwischen analogem und digitalem Material und deren praktischer Verwendung für skulpturales Arbeiten im Kunstunterricht . Das Studienprojekt baut auf der Hypothese auf, dass digitales Material einen Lebensweltbezug für Schüler*innen darstellt und die Verbindung aus digitaler und analoger Materialität vielfältige Chancen für skulpturale Tätigkeiten und Multimedialität im Kunstunterricht bietet. 

 

Merhaba, benim adım Aylin Kızıltaş und habe die Fächer Kunst und Philosophie an der Uni Köln studiert. Während des Praxissemesters habe ich zum Thema „Die Sprache als perzeptives Element im Kunstunterricht“ geforscht. Dabei wurde eine Intervention durchgeführt, die den Einfluss von Code-Switching auf den kunstpraktischen Entstehungsprozess von türkischsprachigen SuS untersuchte. Diese bezieht sich auf die Vorteile eines, nicht konsequent auf Deutsch ausgelagerten Kunstunterrichts, bei dem türkischsprachigen SchülerInnen über eine verdeckte Akquise die ''Erlaubnis erteilt wird'', informelle Gespräche während kunstpraktischer Gestaltungsphasen mit einer sprachlichen Freiheit zu führen.Görüşmek dileğiyle.

 

Tomke Niehaus studiert die Fächer Kunst und Englisch an der Universität zu Köln. Eigentlich wollte sie im Praxissemester zu Portfolioarbeit und alternativen Prüfungsformen im Kunstunterricht forschen. Vor Ort rückten dann aber ganz andere Inhalte in den Fokus. In einem gemischt künstlerischen und wissenschaftlichen Umgang mit Figuren-Zeichnungen einer 6ten Klasse werden nun diverse Gendernormen beleuchtet. Das entstandene Zine „Pro portion“ fasst die Untersuchung der 31 Zeichnungen zusammen und zeigt damit gleichzeitig welches Potenzial das Fach Kunst als Forschungsstätte bietet

 

Emil Bosse Schockenbäumer ist derzeit in den letzten Zügen seines Sonderpädagogik-Studiums mit den Fächern Ästhetische Erziehung und sprachliche Grundbildung an der Uni Köln. Emil arbeitet als pädagogische Fachkraft an einer Kölner Förderschule. Im Rahmen seines Studienprojektes hat er sich mit den Möglichkeiten künstlerischer Forschung auseinandergesetzt. Es entstand die literarische Arbeit „Aber gerade deshalb“, die die Bedeutung von Emotionalitäten im Praxissemester für die Entwicklung eines eigenen pädagogisch-professionellen Selbstverständnisses thematisiert.

 

Moderator*innen: Prof. Dr. Gesa Krebber (Kunstakademie Münster), Jane Eschment (Universität zu Köln), Gesine Hopstein (Universität zu Köln)

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