Springe zum Inhalt

Wir setzen ein Zeichen für eine offene und inklusive Gesellschaft!

Kalender und News

Abonnieren Sie gern unseren Newsletter. Sie erhalten dann einmal monatlich, sämtliche aktuellen Ausstellungstermine, Veranstaltungen und Events gelistet, die Sie auch auf unserer Website finden.

Nur das Feld mit * ist ein Pflichtfeld:

Ihre persönlichen Angaben

Alle Veranstaltungshinweise ohne Gewähr.

02.07.2025 18:00

Vortrag Saloon Arts Education /// Silke Ballath mit: Philipp Kapitza, Gesa Krebber sowie Studierende der Kunstakademie Münster

Kunstakademie Münster
Seminarraum 3
Leonardo-Campus 2
48149 Münster

Eventbild für Vortrag Saloon Arts Education /// Silke Ballath mit: Philipp Kapitza, Gesa Krebber sowie Studierende der Kunstakademie Münster
Bildcredits © Philipp Kapitza

Kontextspezifische (Aushandlungs-)Räume pluraler Beziehungsweisen: 

Lecture Performance & Booklaunch

Herzliche Einladung zum Vortrag: 

Ende 2011 trat ich die Tätigkeit als Kulturagentin für kreative Schulen mit der Überzeugung an, dass nur subversive Sichtweisen und Praxen – die ich in den Künsten verorte – das Potenzial haben, solche Räume zu schaffen, mit denen bestehende kapitalistische, Ungleichheit produzierende und hegemoniale Strukturen, in Bewegung versetzt, hinterfragt und verändert werden (beispielsweise in Schulen). Diese Überzeugung kollidierte zunehmend mit den Praxiserfahrungen im Modellprogramm. Ausgangspunkt für diese Publikation ist ein Unbehagen. Ein Unbehagen, das durch die Befürchtung entsteht, dass die Künste funktionalisiert werden und ich als Kulturagentin dazu beitrage, die Vereinnahmung des subversiven Potentials von Kunst zu reproduzieren, anstatt die (selbst-)reflexive und kritische Haltung sowie das intervenierende Potenzial, die in den Künsten stecken, zu aktiveren. Ich stelle mir die Frage: Wie entsteht ein Bewusstsein für die vieldimensionalen Verstrickungen, um diesem Unbehagen, das die eigene Position im Feld betrifft, eine Handlungsfähigkeit entgegenzusetzen?

 

CV

Silke Ballath (sie/ihr) begleitet künstlerische Schulentwicklungsprozesse und entwickelt seit vielen Jahren künstlerisch-edukative Projekte. Seit April 2025 ist sie Gastprofessorin für die Themenfelder Inklusion und Antidiskriminierung im Bereich der Kunstdidaktik und Ästhetischen Bildung an der Kunstakademie Münster. Arbeitsschwerpunkte: Zusammenarbeit von Pädagoginnen und Künstlerinnen, kollaborative und erfahrungsbasierte Prozesse der Wissensproduktion, diskriminierungskritische Bildungsarbeit, Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen im Kontext Schule.


Philipp Kapitza (er/ihm) absolvierte 2022 einen B.A. in Kunst und Geschichte auf Lehramt sowie das Diplom für Bildende Künste an der HBK Braunschweig. Aktuell studiert er ebenda im Master Kunst und Geschichte auf Lehramt; zuletzt arbeitete er in der Lehre am Institut für experimentelles Entwerfen der TU Braunschweig, als Kunst-Lehrkraft sowie als freier Kunstvermittler. In seiner künstlerisch-lehrenden Praxis erforscht er gemeinsam mit anderen Möglichkeitsräume kollaborativer Praxen. Im Zentrum seines Interesses liegt die Frage nach der Sichtbarkeit und Involviertheit mehr-als-menschlicher Entitäten in Bildungskontexten.

Zurück zur Übersicht