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Maria Domenica Rapicavoli
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 »The Other: a familiar story« hieß die Einzelausstellung von Maria D. Rapicavoli im Westfälischen Kunstverein Münster (08.05. bis 08.08.2021). Darin setzte sich die 1976 in Catania geborene Künstlerin mit dem Thema Migration am Beispiel des frühen 20. Jahrhunderts aus- einander. Ausgehend von einer realen Geschichte, dreht sich die Erzählung um eine Frau namens Mena, die mit der Familie Rapicavoli verwandt ist und die ihrem Mann Anfang des 20. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten folgen musste. Die Geschichte, die von der Großmut- ter und dann von der Mutter der Künstlerin mündlich überliefert wurde, ist Gegenstand einer Arbeit über historische und persönliche Erinnerungen.
Maria D. Rapicavoli lebt seit 2011 in New York mit nach wie vor engen Bindungen an Sizilien und Europa, die ihr einen besonderen Blick auf die politischen, wirtschaftlichen, militärischen und gesellschaftli- chen Beziehungen zwischen den USA und Sizilien/ Italien ermöglichen. Sie erhielt 2001 ihren B.A. an der Academy of Fine Arts in Catania, 2005 ihren Master in Fine Arts an der Goldsmiths University of London und war 2012 Stipendiatin des Whitney Independent Study Program. In den vergangenen Jahren war sie an Gruppenausstellungen beteiligt, u.a. in der White- chapel Gallery, London, im Yerba Buena Center For The Arts, San Francisco, der Parsons New School, New York und der Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turin. Derzeit ist sie Artist Member an der Elizabeth Foundation for the Arts in New York.
M Künstlerin, New York Ü 04.05.2021 N S T E R
L E C T U R E S
  Dr. Eva-Marina Froitzheim
Kuratorin, Stuttgart 11.05.2021
»zwischen system & intuition: KONKRETE KÜNSTLE- RINNEN« lautete eine Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart (26.06.–17.10.2021), die von Eva-Marina Froitzheim kuratiert wurde und erstmals in Deutschland die Gruppe Konkreter Künstlerinnen zum Thema machte. Der zeitliche Bogen spannt sich von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren. Den Schwerpunkt bilden Werkgrup- pen von zwölf Künstlerinnen, beleuchtet werden zudem die Ausbildungs- und Präsentationsbedingungen für Frauen zu dieser Zeit sowie die Netzwerke, innerhalb derer die Künstlerinnen agieren konnten. In der Ausstel- lung vertreten waren Marcelle Cahn, Geneviève Claisse, Sonia Delaunay, Clara Friedrich-Jezler, Lily Greenham, Katarzyna Kobro, Verena Loewensberg, Vera Molnar, Aurelie Nemours, Charlotte Posenenske, Sophie Taeu- ber-Arp und Mary Vieira.
Dr. Eva-Marina Froitzheim, Kuratorin Kunstmuse- um Stuttgart, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie an der Universität zu Köln. Parallel zur Promotion (Studien zum niederländischen und flämischen Göttermahl, Universität Köln 1991) leitete sie die Simultanhalle Köln, einen sehr aufmerksam wahrgenommenen ehemaligen Musterbau des Museum Ludwig in Köln. Einem Volontariat an der Staatlichen Kunsthalle folgte die langjährige Leitung der Städ- tischen Galerie Böblingen, seit 2013 ist Eva Marina Froitzheim Kuratorin am Kunstmuseum Stuttgart, wo sie unter anderem die Ausstellungen zu Gego, Luisa Richter und »Mixed Realitys« kuratierte.
 
























































































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