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Preise, Stipendien, Förderungen

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des "Rundgangs".
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

+++ CORONA: Aufgrund der aktuellen Situation übernehmen wir keine Gewähr für das tatsächliche Stattfinden der aufgeführten Wettbewerbe etc. Bitte informieren Sie sich ggf. auf den Webseiten der Veranstalter. Sie sollten Reisen im Zusammenhang mit Wettbewerben etc. oder Antritte von Residenz-Stipendien aufgrund der aktuellen Lage dringend überdenken und nur antreten, wenn dies mit den angeordneten / empfohlenen Präventionsmaßnahmen von Bund und Ländern sowie des Robert Koch-Instituts vereinbar ist. +++

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Begründet wurde es im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2021. 

Zugangsweg

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Vorschlagsberechtigt sind:

  • rund 60 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen,
  • die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland,
  • die ehemaligen Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche BewerberInnen zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. Die FinalistInnen haben im März des jeweiligen Auswahljahres die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) trägt der/die Bewerber/in.  

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung).
  • BewerberInnen müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD).
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren.
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag (30. November) 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten).
  • KünstlerInnen, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst tätig sind, können sich nicht bewerben. 

Art des Stipendiums 

  • Das Stipendium beträgt zurzeit 1.200 € pro Monat. Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.
  • Am Ende der Förderungszeit erhält jede Stipendiatin / jeder Stipendiat einen Katalog, der die im Rhythmus von ca. drei Jahren stattfindende Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen dokumentiert.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet den StipendiatInnen die Teilnahme an ihren Programmen an (Sommerakademien, Kurztagungen, Sprachkurse, etc.).

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt im Sommersemester 2021 unabhängig vom Rundgang. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren.  Wenn die Studierenden mit den Bewerbungsunterlagen eine Bescheinigung (z.B. des Prüfungsamtes) vorlegen, dass für sie eine coronabedingt höhere RStZ gilt, kann in diesem Jahr eine höhere Semester-Zahl angesetzt werden. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • katholische Konfession,
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgt im Sommersemester 2021 unabhängig vom Rundgang. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2018/19),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 650,00 Euro zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio (nur digital per Link zu einem Clouddienst z. B. sciebo. Bitte den Zugangslink per E-Mail an Esther Nienhaus nienhaus[at]kunstakademie-muenster.de schicken)
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (erhalten nur nominierte Studierende)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum bis zum 31.12. eines Jahres

Wie kann ich mich bewerben?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in. Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 30. November 2020 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 14. Dezember 2020 von den nominierten Studierenden eingereicht werden.

Programm: Wissenschaftliches Projektstipendium für Kunststudierende

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.


Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und Gasthörer/Gasthörerinnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer/einem wissenschaftlichen Lehrenden (s. u.) der Kunstakademie Münster beraten zu lassen.


Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV (PDF)
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)


Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.


Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich und muss an alle Mitglieder des Auswahlgremiums gerichtet werden.


Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.


Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum
Prof. Dr. Birgit Engel
Prof. Dr. Nina Gerlach
Stefan Hölscher
Prof. Dr. Georg Imdahl


Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums.

Das Karriereportal academics schreibt erneut den mit 5.000 Euro dotierten Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus

Academics, der Stellenmarkt und Karrierebegleiter für Wissenschaft, Forschung, Öffentliches und Gesellschaft sucht den bzw. die Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2021. Der renommierte des Online-Karriereportals von ZEIT Verlag und „Forschung & Lehre“, der Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes, wird in diesem Jahr bereits zum fünfzehnten Mal vergeben. Auch dieses Jahr soll wieder eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert werden, die bzw. der mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet.

Der Nachwuchspreis wird unabhängig vom Fachbereich an eine Einzelperson vergeben, die zu Bewerbungsschluss nicht älter als 35 Jahre sein darf (Erziehungszeiten werden berücksichtigt). Kandidatinnen und Kandidaten können nur von anderen Personen vorgeschlagen werden. Letztes Jahr wurde Dr. Dr. Hanjo Hamann zum Nachwuchswissenschaftler des Jahres gekürt. Der promovierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler forscht am Max-Planck-Institut für Gemeinschaftsgüter in Bonn und als externer Habilitand an der Freien Universität Berlin. Neben diesen beiden Orten führte ihn seine Lehrtätigkeit auch an die Universitäten Bremen, Gießen, Mannheim, Siegen, Zürich und Chengdu (China). Hamann lehrt und forscht schwerpunktmäßig im Vertrags- und Gesellschaftsrecht unter besonderer Berücksichtigung des digitalen Wandels und datengestützter Methoden. Seine Pionierstudien verbinden rechtswissenschaftliche Fragen mit Methoden der Rechtstatsachenforschung, Rechtsökonomik und Rechtskorpuslinguistik.

Die Jury setzt sich zusammen aus Prof. Dr.-Ing. Jutta Binder-Hobbach, Hochschule Worms, N.N., Vizepräsident*in des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Dr. Thomas Bradtke, HAW Hamburg, Prof. Dr. Werner Nau, Jacobs University Bremen und Prof. Dr. Dr. Fabian Theis, Institutsleiter am Helmholtz Zentrum München.

Bewerbungsvorschläge können bis zum 30. September 2021 per E-Mail an nachwuchspreis[at]academics.de eingereicht werden. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird im Verlauf des Novembers bekanntgegeben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.academics.de/nachwuchspreis.

Die Auszeichnung wird wieder im Rahmen der Verleihung des Preises für den „Hochschullehrer des Jahres“ vergeben, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) jährlich ausschreibt.

Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im Ausschreibungstext unter:

http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

Die Wiener Poetry Filmwettbewerbe 2021 sind eröffnet! Die besten Wettbewerbsfilme werden beim Art Visuals & Poetry Film Festival 2021 im November in Wien präsentiert. Unser Dank gilt den Förderpartnern Bund, Stadt Wien und VdFS. Darüber hinaus wurden fürs Festival im Studio Gedichte aufgenommen. Nun liegt der Ball bei den Filmschaffenden und Dichtern! Wir freuen uns schon auf viele neue, bewegende und interessante Wettbewerbsfilme!

Festivalgedicht von Antonio Fian  Der zweite Wettbewerb der SPECIAL AWARD– wird interkontinental nach einem bestimmten Festivalgedicht ausgeschrieben. 2021 fiel die Wahl auf den in Wien lebenden Schriftsteller Antonio Fian und sein Gedicht „ruhwunsch“. Die Tonspur und die Übersetzung werden unter Creative Commons für den Wettbewerb kostenlos bereitgestellt. In diesem Gedichtfilmwettbewerb konkurrieren unterschiedliche Verfilmungen ein und desselben Filmtextes direkt miteinander. Die besten Verfilmungen werden am Festival präsentiert. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Festivalhomepage ausgeführt! Die Anmeldung für die Wettbewerbe erfolgt über die Homepage oder über FilmFreeway. Deadline ist der 31. August 2021.

 

Poetry Film Magazin – Online-Videothek
Über das Filmgenre des Poetry Films und die Frage, was einen guten Poetry Film ausmacht, kann man sich im Online-Filmmagazin von Art Visuals & Poetry informieren. Der aktuelle Beitrag stammt vom britisch-amerikanischen Duo Calum MacDiarmid und Todd Boss und trägt den Titel "On Lockdown".

Ausschreibung für das Jahr 2022

Die Stadt Duisburg und die Interessengemeinschaft der Duisburger Künstler schreiben für das Jahr 2022 ein Aufenthaltsstipendium für ein Atelier im Stadtteil Rheinhausen aus, auf das sich Künstlerinnen und Künstler bewerben können.

 

1. Bewerbungsbedingungen 

Die Ausschreibung erfolgt für die Genres Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst.

Die Aufenthaltsdauer beträgt 1 Jahr (01. Januar – 31. Dezember 2022). Von den Stipendiaten wird erwartet, dass sie in dieser Zeit in Duisburg leben und arbeiten. Parallele Stipendien während des Aufenthalts in Duisburg sind anzuzeigen.

Bewerberinnen und Bewerber müssen

  • ihre Ausbildung vor mindestens einem Jahr abgeschlossen haben
  • dürfen nicht älter als 40 Jahre sein
  • im Rahmen ihrer Bewerbung überzeugend darstellen, dass sie ihre künstlerische Arbeit mit Bezug zu Duisburg beginnen oder fortsetzen wollen.

Studierende sind von einer Bewerbung ausgeschlossen.

 

2. Höhe des Stipendiums   

Der Umfang des Stipendiums umfasst die kostenlose Vergabe eines Ateliers inclusive der Betriebskosten.

Außerdem wird die Unterbringung in einer Wohnung getragen, das beinhaltet die Miete, incl. der Nebenkosten (Betriebskosten, Heizkosten und Wasser). Die Wohnung ist unmöbliert. Stromkosten und GEZ-Gebühren sind nicht Bestandteil des Stipendiums.

 

3. Bewerbung und Postanschrift

Die Bewerbungsfrist läuft am 31.08.2021 ab. Es gilt der Poststempel. Die Zustellung ist für den Empfänger portofrei an folgende Adresse zu richten:
Stadt Duisburg
Kulturbetriebe
Kulturbüro
Stichwort „Stipendium“
Neckarstr. 1
47051 Duisburg

Bitte beachten Sie:

  • Die Bewerbungen werden ausschließlich aufgrund der eingereichten Unterlagen beurteilt.
  • Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehende Einreichungen werden nicht berücksichtigt.
  • Es erfolgt keine Eingangsbestätigung für die Bewerbungsunterlagen und diese werden nicht an den Absender zurück gesendet.
  • Die Entscheidung wird bis 31.10.2021 bekannt gegeben.

 

4. Bewerbungsunterlagen

Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Videokunst, Performance:

Im Rahmen der Bewerbung ist folgendes einzureichen:

  1. vollständig ausgefülltes Antragsformular
  2. künstlerische Vita  
  3. Beschreibung eines Arbeitsvorhabens, das während des Stipendiums realisiert oder fortgesetzt werden soll
  4. Portfolio: Abbildungen von max. 15 künstlerischen Arbeiten der letzten fünf Jahre, im Format DIN A 4
  5. Einreichung eines Kataloges oder eines illustrierten Buches

 

optional für Videokunst und Performance:

  1. Ausschnitte (!) aus max. drei Videoarbeiten oder Dokumentationen von Performances, Länge der Ausschnitte jeweils max. drei Minuten, Format mp4, Videodateien sollen als Download (Link ohne zeitliche Begrenzung) zur Verfügung gestellt werden
  2. Die in Ausschnitten gezeigten Videos bzw. Performances sollen im Rahmen des Portfolios abgebildet und knapp erläutert werden.

Bewerbungen, die diese Begrenzungen nicht erfüllen, können von der Beurteilung ausgeschlossen werden!

 

5. Auswahlverfahren

Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet die Stadt Duisburg nach Empfehlung einer Fachjury.

 

6. Präsentation der Ergebnisse 

Es wird erwartet, dass die Arbeit der Künstlerin oder des Künstlers dem Publikum im Rahmen des „Offenen Ateliers“ vorgestellt wird. Das „offene Atelier Du“ ist eine alljährliche im Herbst an zwei Wochenenden von der Stadt Duisburg organisierte Veranstaltung, bei der die Arbeitsorte der bildenden Kunst für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

 

7. Kontakt/Informationen

Stadt Duisburg
Kulturbetriebe
Kulturbüro
Claudia Bohndorf
Neckarstr. 1
47051 Duisburg
Tel.: 0203-283-62269
Mail: c.bohndorf[at]stadt-duisburg.de
Website: https://www.duisburg.de/microsites/kulturbuero-duisburg/foerderung/aufenthaltsstipendium.php

 

SeelenLeute Saar lobt bundesweit einen Kunstpreis aus, zu dessen Teilnahme Menschen mit psycho-sozialen Beeinträchtigungen und seelischen Leiden aufgerufen sind. Das Motto: „Freundschaft“.

zu gewinnen sind 1. Preis 350 Euro, 2. Preis 200 Euro und 3. Preis 125 Euro. Nach Möglichkeit soll im Herbst im Saarland eine Preisverleihungsfeier stattfinden, auf der die drei Originale der Sieger gezeigt werden. Im Oktober gibt es eine Sonderpräsentation aller Wettbewerbsbeiträge mit Foto-Schau auf der Outsider Art-Plattform art-transmitter.de.

Zugelassen sind unveröffentlichte, gänzlich selbst geschaffene Werke aus den Sparten Malerei, Zeichnung oder Mischtechnik (nicht aber Skulptur, Installation, elektronische Kunstformen u.a.), sowie als Ausnahme das Genre Cartoon.

Bewerbungsschluss: 15. September 2021

Kontakt:

Projektarbeit Selbsthilfe SeelenLeute Saar
c/o Büro für Kultur- und Sozialarbeit Saar
Gangolf Peitz
Lindenstr. 21
D-66359 Bous

Tel.: 0178 / 2831417

sh_seelenlaute-saar@email.de

Rotary Club BONN (Deutschland), STRASSBURG (Frankreich) und NOVARA (Italien)
Deutsch-französisch-italienischer Kunstpreis

Thema der Ausschreibung:

„Abstand – Nähe / Distance – Proximité / Distance – Proximity „

Wir leben in einer herausfordernden Zeit. Herausfordernd heißt, dass wir auch diese Zeit aktiv gestalten müssen. Der Blick soll in die Zukunft gerichtet sein.
Nach einer Zeit des Abstandes hoffen wir auf neue Nähe. Haben wir nicht auf andere Art in den letzten Monaten auch Nähe herstellen können, sie vielleicht zu Menschen, die uns wichtig sind, sogar intensiviert?
Für die Gestaltung der Zukunft bedarf es der Empathie. Die USAutorin Leslie Jamison beschreibt dies in ihrem 2013 erschienen Werk „The Empathy Exams“:
“Empathy comes from the Greek empatheia - em (into) and pathos (feeling) - a penetration, a kind of travel. It suggests you enter another person's pain as you'd enter another country, through immigration and customs, border crossing by way of query: What grows where you are? What are the laws? What animals graze there?”
― Leslie Jamison, The Empathy Exams

Die Arbeiten der Kandidaten zu der Ausschreibung Contemporary sollen sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Der Preisträger bzw. die Preisträgerin (m/w/d) erhält 5.000 €, eine Ausstellung in Bonn, in Novara und in Strasbourg.

******

Nous vivons une époque difficile. Un défi signifie que nous devons façonner activement cette époque. Le regard doit être orientée vers l'avenir. Après un temps d'éloignement, nous espérons une nouvelle proximité. N'avons-nous pas été en mesure de créer une proximité par d'autres moyens au cours des derniers mois, peut-être même de l'intensifier avec des personnes qui sont importantes pour nous?

L'empathie est nécessaire pour façonner l'avenir. L'auteure américaine Leslie Jamison décrit ce phénomène dans son ouvrage de 2013 intitulé "The Empathy Exams":
" L'empathie vient du grec empatheia - em (dans) et pathos (sentiment) - une pénétration, une sorte de voyage. Il vous suggère d'entrer dans la douleur d'une autre personne comme vous entreriez dans un autre pays, en passant par l'immigration et les douanes, le passage de la frontière par le biais d'une requête: Qu'est-ce qui pousse là où vous êtes ? Quelles sont les lois ? Quels animaux y paissent?"
- Leslie Jamison, Les examens de l'empathie
Les oeuvres des candidatures proposées au prix Contemporary doivent traiter ce sujet.

Le prix a pour but de promouvoir de jeunes artistes prometteurs jusqu'à l'âge de 40 ans. La dotation du 1er prix est de de 5000 euros. Le lauréat est invité à participer à une exposition à Bonn (Allemagne), Novara (Italie) et Strasbourg (France).

Einsendeschluss: 15. August 2021

Jetzt bewerben bis zum 30. August 2021!

Die Europa-Union Nordrhein-Westfalen freut sich sehr, als Partner des Kreisverbandes Leverkusen, in 2021 den Europäischen Künstlerwettbewerb mit ausrichten zu können - auf Grund der Coronapandemie komplett online. Die Teilnahme am Wettbewerb steht jeder Künstlerin und jedem Künstler offen ohne Beschränkungen hinsichtlich Alter, Wohnort oder Staatsangehörigkeit. Künstlerinnen und Künstler aller Sparten der Bildenden Kunst können sich mit einer Arbeit zum Thema „Künstler entdecken Europa“  bewerben. Sie sind herzlich eingeladen!

Informieren Sie sich hier, wie Sie mitmachen können: https://european-artist-competition.eu


Hintergrund

Jean Monnet: „Wenn ich nochmals mit dem Aufbau Europas beginnen könnte, dann würde ich mit der Kultur beginnen."

26 Jahre ist es her, dass der europäische Künstlerwettbewerb ins Leben gerufen wurde, 1995 zum ersten Mal ausgelobt. Seither findet er im 4-Jahresrythmus statt. Vergeben wurden der Hauptpreis (Grand Prix - Europäischer Künstlerpreis), Ehren- und Sonderpreise der Sponsoren sowie Jugendpreise. Für den ersten Wettbewerb, der sich noch auf Europa in Leverkusen bezog, wurden rund 300 Ausschreibungen verteilt, heute sind es Tausende. Damals bewarben sich 28 Kreative aus Leverkusen, 2015 waren es über 300 Künstlerinnen und Künstler aus 38 Ländern weltweit und aus allen Bereichen der Bildenden Kunst.  Die Mehrzahl der Bewerber um den 6. Europäischen Künstlerpreis waren in alphabetischer Reihenfolge auf der Online-Galerie „EU Lev für Dialog und Frieden in Europa“ der Europa-Union Leverkusen ausgestellt.

Die Europa-Union dankt allen 545 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt für Ihre Bereitschaft, sich mit ihrer Kunst für Europa einzusetzen. Sie alle wurden mit der Ernennung zu Europa-Künstlern ausgezeichnet!

Kunst ist ein wichtiger Baustein an der Basis der Weltkultur, überwindet Unterschiede, fördert Dialog.

Die Landeshauptstadt Stuttgart vergibt das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium 2022.

Das bundesweit einmalige Tandem-Stipendium umfasst insgesamt 15.000 Euro und stellt den Stipendiat*innen bei ihrem dreimonatigen Aufenthalt in Stuttgart jeweils ein eigenes Wohn-/Arbeitsstudio im GEDOK-Haus Stuttgart sowie zusätzlich ein Projektbudget in Höhe von maximal 9.000 Euro zur Verfügung.

Träger*innen des Stipendiums sind ein*e Autor*in sowie ein*e Künstler*in einer anderen Sparte (Kunst, Musik, Theater, Film, etc.), die gemeinsam ein literarisch-künstlerisches Projekt in Stuttgart umsetzen.

Kriterien für die Vergabe sind die künstlerische Qualität und die spartenübergreifende Ausrichtung des zu realisierenden Projekts. Das Vorhaben soll zudem gesellschaftsrelevante Aspekte miteinbeziehen und neue Impulse für das kulturelle Leben schaffen.

Bewerbungsschluss ist der 15. September 2021.

Die Vergabe des Stipendiums erfolgt im Oktober 2021, der Aufenthalt der Stipendiat*innen vom 15. Januar bis 15. April 2022 im GEDOK-Haus Stuttgart, Hölderlinstr. 17.

Informationen unter: www.stuttgart.de/hannsmann-poethen-literaturstipendium

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2022 sind wir auf der Suche nach neuen Motiven für unsere Materialien. Daher schreiben wir den Kreativwettbewerb zum Motto „Haltung zeigen“ mit einem Preisgeld von bis zu 1.000 Euro aus.

Mehr Informationen auf unserer Homepage unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/kreativwettbewerb_iwgr2022

oder in der Ausschreibung zum Download

Einsendeschluss: 12. September 2021

 

INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS

_____________________________________

Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Goebelstraße 21 a
64293 Darmstadt

Tel.: 06151/339195
Fax: 06151/3919740

https://stiftung-gegen-rassismus.de/

  • Die KUBOSHOW KUNSTMESSE präsentiert seit über 25 Jahren in den Flottmann-Hallen in Herne junge Kunst von Studenten und Absolventen der dt. Kunstakademien, sowie von jungen freischaffenden Künstler*innen.
  • ONLY ONLINE ist die digitale Messevariante der KUBOSHOW.
  • Ziel der Messe ist es, jungen Künstler*innen eine faire und nachhaltige
  • Verkaufsmöglichkeit mit hoher öffentlicher Wahrnehmung zu stellen.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • 100 Künstler*innen nehmen teil.
  • Das Bewerbungsverfahren funktioniert nur online, ist simpel und geht schnell.
     

Teilnahmeberechtigt ist:

  • Malerei
  • Skulptur
  • Fotografie
  • Grafik
  • Neue Medien (kein Video)
  • Computerunterstütze Kunst

Bewerbungsinfos über die Homepage anfordern: www.kuboshow.de

Kontakt:
Veilchenweg 16
44651 Herne

Telefon 02325 797972
Mobil 0178 7979720

info[at]kuboshow.de
www.kuboshow.de

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2021

Zum 5. Mal wird der Wettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS, Ideenwettbewerb für den künstlerischen Nachwuchs“ ausgeschrieben.

Der biennale Wettbewerb wurde im Jahr 2013 erstmalig ausgeschrieben. Der Ideenwettbewerb richtet sich an Studierende und Absolventen*innen der Fachrichtung "Freie Kunst" und anderer Kunst-Studiengänge mit Schwerpunkt "Kunst im öffentlichen Raum" oder „Digitale Kunst“ an deutschen Hochschulen.

Geboten wird die Möglichkeit, Ideen für Projekte zur Kunst im Stadtbild in Wolfsburg vorzuschlagen. Dabei steht es den Teilnehmenden frei wofür sie ihre Projekte entwickeln möchten, den digitalen Stadtraum oder aber auch für freie Bereiche im Stadtgebiet; es muss sich aber stets um öffentliche Räume handeln.

 

Einsendeschluss ist der 3. September 2021

 

Ausschreibung

 

Verfahren und Preise
Aus den eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen benennt die unabhängige Jury max. 10 Nominierte. Der beste Beitrag wird von der Jury zur*m Preisträger*in gekürt. Der Preis besteht aus einer Urkunde verbunden mit einem Preisgeld i. H. v. 1.500 Euro. Die Jury entscheidet, ob bis zu drei weitere Arbeiten eine besondere Anerkennung verdienen, diese sind mit einer abgestuften finanziellen Honorierung i. H. v. jeweils 500 Euro verbunden.


Kontakt:
Stadt Wolfsburg
Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)
„Ideenwettbewerb zur Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS“
Postfach 10 09 44, 38409 Wolfsburg
Goethestraße 10a, 38440 Wolfsburg
Fon: 0 53 61 27 57 32

izs-stadtarchiv[at]stadt.wolfsburg.de
Aktuelle Informationen zum Ideenwettbewerb 2021 werden auf der Internetseite des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation unter www.wolfsburg.de/izs zeitnah veröffentlicht.

Die Stadt Braunlage mit ihrer Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg und der Nationalpark Harz freuen sich auf Ihre Bewerbung zur Teilnahme an der 27. Kunstausstellung NATUR – MENSCH 2021
vom 19. September bis 31. Oktober.


Das letzte Jahr war ein Jahr voller Herausforderungen. Noch nie hatte ein Ereignis so starken Einfluss auch auf unsere traditionelle Kunstausstellung wie die Corona-Pandemie. Rückblickend sind wir, die Organisatoren und alle beteiligten Kulturschaffenden, erleichtert darüber, dass wir unter Beachtung aller Hygieneregeln in der Lage waren, die Ausstellung 2020 zu öffnen.
Aktuell fordert uns die Pandemie noch immer, doch wir hoffen, dass die Kunstausstellung Natur – Mensch auch in diesem Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich und auch eine Vernissage möglich sein wird.


Die Ausstellung soll am 18. September 2021 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune in Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet werden. Höhepunkt ist die Verleihung des dem Namenspatron von Sankt Andreasberg gewidmeten Andreas-Kunstpreises. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 € dotiert. Neben dem Andreas-Kunstpreis werden auch 2. und 3. Plätze mit jeweils 500 € ausgelobt.

 

Thema der Ausstellung:
Ausgangspunkt dieses Projekts ist die IUCN- Empfehlung „Künstler für Natur- und Nationalparke“.
Nach weltweit gleichen Kriterien bemühen sich die Nationalparke, eine menschlich ungenutzte Natur zu erhalten und deren Botschaft "Das Naturerbe bewahren" der Bevölkerung zu vermitteln. Es ist aktueller denn je, die Hintergründe dieser Botschaft zu verstehen. Die Ausstellung ist traditionell dem Verhältnis NATUR – MENSCH gewidmet. Sie greift damit das besondere Anliegen der beiden ausrichtenden Stellen auf, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz als auch für die Erhaltung einer möglichst unbeeinflussten Natur in Großschutzgebieten und für die Wiederanreicherung menschlicher Lebensräume mit Natur zu gewinnen. Unser gemeinsames Ziel mit den teilnehmenden Künstler*innen ist es, den Funken zur Grundphilosophie aller Nationalparke weltweit, nämlich „Natur Natur sein lassen“, überspringen zu lassen. Darüber hinaus wollen wir auch mit den Mitteln der Kunst Mitmenschen nachdenklich stimmen über die Gewalt,
die wir unserer Natur antun und über die vielen Chancen, die uns die Natur bietet. Die Kunst ist gewissermaßen Seismograph, Pädagoge, Katalysator und Visionär zugleich – eine feinfühlige Herausforderung, die zum Nachdenken anregt. Die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis machen diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Alle professionellen KünstlerInnen sind aufgerufen, mit ihren künstlerischen Möglichkeiten aus allen Sparten der Kunst als Multiplikatoren des Naturschutzes die Menschen zu sensibilisieren und sich selbst für den Schutz unserer Natur einzusetzen. Künstler sind wichtige Botschafter für den Naturschutz!

Wir laden alle professionell tätigen Künstlerinnen und Künstler, alle Mitglieder der künstlerischen Fachverbände und die Studierenden der Kunsthochschulen sehr herzlich ein, an der Kunstausstellung 2021 mitzuwirken.

NATUR-MENSCH in Braunlage-Sankt Andreasberg präsentiert im Spätsommer 2021 vom 19. September - 31. Oktober in der Rathaus-Scheune und der Martini-Kirche ca. 100 Werke  von internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Video. Professionell tätige Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, an der Ausstellung mitzuwirken und sich mit einem Werk zum Thema „Natur – Mensch“ für den Andreas-Kunstpreis, dotiert mit 2.000 €, zu bewerben.

 

Der Bewerbungsschluss ist der 21.5.2021!

 

Ausschreibungsunterlagen:

Bewerbungsformular

Ausstellungsbedingungen

Weitere Information zur Ausstellung erhalten Sie auf unserer Internetseite https://www.nationalpark-harz.de/de/kunstkultur/kunst-natur-mensch/

Nationalpark Harz

Außenstelle Oderhaus

Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht

Oderhaus 1

37444 Sankt Andreasberg

juliane.hentze[at]npharz.niedersachsen.de

www.nationalpark-harz.de

Der Verein Künstlerbahnhof Ebernburg e.V. vergibt 2 bis 3 Mal für je 2 Monate im Jahr ein Stipendium an Künstler/Innen, deren künstlerisches Schaffen der Mittelpunkt ihrer Tätigkeit ist.
Vorzugsweise soll jungen Künstler/Innen die Möglichkeit gegeben werden, ungestört und unabhängig in einer wunderbaren Umgebung frei arbeiten zu kön­nen. Es wird erwartet, aber nicht verlangt, daß der Künstler während des Aufenthalts im Künstlerbahnhof Ebernburg sich mit der ursprünglichen, tra­di­tions­reich­en und einmaligen Landschaft und Umgebung auseinandersetzt.


In der zweiten Hälfte des zweimonatigen Aufenthalts ist jeweils eine Ausstellung des Stipendiaten vorgesehen. In der Ausstellung werden die hier entstandenen aber auch frühere, mitgebrachten Werke präsentiert.


Neben den Ausstellungs- bzw. Arbeitsräumen im Erdgeschoss wird im Obergeschoss des Gebäudes eine möblierte Wohnung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Kosten für den Lebensunterhalt sowie für die An- und Abreise trägt der/die Stipendiat/in . Der Aufenthalt ist für alle Sparten der Kunst geeignet - außer Feuer und Wasser. Im Kellergeschoß verfügt der Künstlerbahnhof über einen Brennofen für Keramik bzw. Glas. Im Erdgeschoß kann eine Druckpresse benutzt werden (Bitte notfalls nachfragen).


Der Verein stellt dem Stipendiaten die Räumlichkeiten (Grundriss) kostenfrei zur Verfügung.
Er übernimmt die Erstellung und den Versand der Einladungen und Plakate sowie die Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung. Er trägt die Versicherung der aus­ge­stell­ten Exponate der Künstler während der offiziellen Ausstellung.


Der Stipendiat erhält ein Taschengeld von 300,- € je Monat. Außerdem garantiert der Förderverein jedem Stipendiaten den Ankauf eines Kunstwerks im Wert bis zu 1000 €. Darin enthalten ist ein Nachlass von 20%. Für den Verkauf von Exponaten an Interessenten durch den Künstler wird von Seiten des Fördervereins keine Abgabe erhoben, eine Spende als Unkostenbeitrag ist willkommen. Ordentliche Mitglieder des Fördervereins erhalten bei einem Ankauf ebenfalls einen Nachlass von 20%.


Die Ausstellungen sind jeweils von Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit müssen der/die Künstler/in anwesend sein.


Bewerben sollten sich Künstler/innen, die vorzugsweise akademisch ausgebildet sind und deren künstlerisches Schaffen der Mit­tel­punkt ihrer Tätigkeit ist. Die Bewerber/innen werden nach den eingereichten Unterlagen von einem Kuratorium für das Stipendium ausgewählt.

Download des Bewerbungsformulars (PDF): Kurzdarstellung zur Bewerbung für einen Arbeitsaufenthalt (Application form for residence)


Bewerbung

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis zum 31. Oktober 2021 für das Stipendien-Jahr 2022.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung ausschließlich per Post an:

Künstlerbahnhof Ebernburg
Postfach 1238,
55580 Bad Kreuznach

Der Bezirk Schwaben verleiht seit 1966 einen Kunstpreis für besondere künstlerische Arbeiten aus dem Bereich bildende Künste. Aktuell wird dieser Preis im Wechsel alle zwei Jahre verliehen: entweder an junge Kunstschaffende unter 35 Jahren oder für das Gesamtwerk einer Künstlerin beziehungsweise eines Künstlers unabhängig von deren Alter.


Teilnahmebedingungen

  1. Die Kunstschaffenden dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  2. Sie müssen einen künstlerischen Hochschulabschluss vorweisen.
  3. Sie stammen aus dem Bezirk Schwaben oder haben dort ihren Arbeits-/Lebensmittelpunkt oder schlagen ein Projekt vor, das einen direkten Zusammenhang zu den Aufgabenbereichen des Bezirks Schwaben herstellt (z. B. gesellschaftlich, kulturell, landschaftlich).


Preisgeld und Vergabe

Der mit 15.000,00 EUR dotierte Kunstpreis soll in diesem Jahr an eine Künstlerin, einen Künstler oder ein Künstlerkollektiv unter 35 Jahren gehen. Erwartet wird ein Konzept für ein herausragendes Projekt. Zu dessen Realisierung sind alle Techniken zugelassen: von Malerei über Grafik, Bildhauerei, Objektkunst bis zu Foto- und Videoarbeiten. Das Konzept soll sowohl inhaltlich als auch gestalterisch überzeugen und innovative Ideen beinhalten. 


Bewerbung

Die Bewerbung soll folgende Unterlagen enthalten:

  • eine kurze schlüssige Erläuterung des Projektvorhabens (ein bis zwei Seiten),
  • analoge Arbeitsproben in Form von Fotografien, Foldern, Katalogen
    (keine originalen Arbeiten),
  • ausführlicher CV mit Nachweis des Studienabschlusses.

Das Format darf DIN B4 nicht überschreiten. (Unterlagen werden andernfalls zurückgesandt).


Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 15. August postalisch an:

Museum Oberschönenfeld
Kunstpreis
Oberschönenfeld 4
86459 Gessertshausen


Die Jurysitzung findet Anfang September statt. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern des Bezirks Schwaben, Museumsfachleuten, Kunstakademie-Lehrenden und Vorsitzenden des Berufsverbands Bildender Künstler (BBK).

 

Der Landtag Nordrhein-Westfalen ist als Herz der parlamentarischen Demokratie ein offenes und transparentes Haus, das die politische Willensbildung für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und nachvollziehbar werden lässt. Kunst im Landtag soll anregen und aufrütteln. Sie setzt Impulse am Ort der demokratischen Entscheidungsfindung. Sie ist der Freiheit verpflichtet, der sie sich verdankt.


Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen schreibt anlässlich des 75-jährigen Landtags-Jubiläums den Nachwuchswettbewerb „Kunstpreis des Landtags Nordrhein-Westfalen“ aus. Der „Kunstpreis des Landtags Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich vergeben und dient der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler der Bildenden Kunst, der Bereiche Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Neue Medien und Fotografie.


Über die Vergabe der Preise entscheidet eine durch den Präsidenten des Landtags eingesetzte neun-köpfige Jury. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Der Kunstpreis ist mit 15.000 Euro dotiert.


Die Auszeichnung des Preisträgers/der Preisträgerin findet im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung im Landtag Nordrhein-Westfalen statt.


Teilnahmekriterien:

  • Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Künstlerinnen und Künstler eine Beziehung zum Land Nordrhein-Westfalen haben, die durch künstlerische Ausbildung, Tätigkeit oder Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen nachzuweisen ist.
  • Eine professionelle künstlerische Ausbildung in Bildender Kunst an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Kunstakademie/Hochschule mit Nachweis der aktuellen Immatrikulation oder eine abgeschlossene künstlerische Ausbildung in Bildender Kunst, die nicht länger als 3 Jahre zurück liegt.

Die Teilnehmenden müssen Urheberinnen und Urheber der eingereichten Werke im Sinne des §7 Urheberrechtsgesetzes sein.

 

Ausschreibung

 

Ab Dienstag, den 1. Juni 2021 können sich interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer online anmelden unter dem folgenden Link:

https://lt.nrw/Kunstpreis


Einreichungsschluss: 30. September 2021
 

Ansprechpartner:
Dr. Matthias Schreiber
Tel.: 0211/ 884-2314

Allgemeine E-Mail-Adresse
kunstpreis[at]landtag.nrw.de

Seit dem 1. Juli 2021 läuft der Bewerbungszeitraum zum 38. Kunstpreis »junger westen« der Stadt Recklinghausen. Der Kunstpreis wird 2021 für Grafik, Zeichnung und Fotografie ausgeschrieben und ist mit 10.000 € dotiert. Zum Wettbewerb zugelassen sind alle Künstler*innen deutscher Staatsangehörigkeit und solche, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, ab Jahrgang 1986 einschließlich. Die Anmeldung zum Wettbewerb erfolgt zwischen dem 1. Juli und 15. August 2021 über die Homepage der Kunsthalle: www.kunsthalle-recklinghausen.de 

Als erster kommunaler Kunstpreis in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg, wird er bereits seit 1948 von der Stadt Recklinghausen vergeben. Der Förderpreis erinnert an die 1947 in Recklinghausen gegründete Künstlergruppe »junger westen« um die Maler Gustav Deppe, Thomas Grochowiak und Emil Schumacher, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen und den Bildhauer Ernst Hermanns. 


Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Weber
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kunsthalle Recklinghausen
Große-Perdekamp-Str. 25-27
45657 Recklinghausen

Stadt Recklinghausen
Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte

T 02361 50-1937
F 02361 50-1932

weber[at]kunst-re.de
www.kunsthalle-recklinghausen.de

Der siebte landesweite Klimaschutzwettbewerb des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern ist gestartet. Unter dem Motto „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“ geht es erneut um eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel.

Teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen aus Mecklenburg-Vorpommern mit Beiträgen in den Kategorien Malerei/Grafik, Plakat/Collage, Kurzfim und einer offenen Kategorie für künstlerische Werke unterschiedlicher Art. Zu gewinnen sind Preisgelder von insgesamt 15.000 Euro.

Die besten Beiträge werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt: Nach einer Vorauswahl prämiert eine Experten-Jury die PreisträgerInnen in den verschiedenen Kategorien. Unterschieden wird jeweils zwischen Beiträgen von Erwachsenen und denen von Kindern und Jugendlichen. Bei der Bewertung steht neben den künstlerischen Aspekten der thematische Bezug zum Klimaschutz und Klimawandel im Vordergrund.

Bewerbungsschluss: 31. August 2021

Kontakt:
ecolo GmbH & Co. KG
Wettbewerbsbüro KlimaSichten
im Auftrag des
Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Jakobistr. 20
28195 Bremen

Tel.: 0421 / 23001120
E-Mail: klimasichten@em.mv-regierung.de

Informationen zum Wettbewerb: https://klimasichten.de/

 

Die Majolika Manufaktur zelebriert dieses Jahr ihr 120jähriges Bestehen. Wir möchten dieses Ereignis mit einer Jubiläumsausstellung feiern, die sich mit der künstlerischen Kreativität und dessen Einflüssen auf die Geschichte der Manufaktur beschäftigt. Die verschiedensten Künstler haben Ihre Spuren in der Manufaktur hinterlassen. Einige der Arbeiten, die Sie für die Majolika geschaffen haben sind zum Markenzeichen/Ikonen der Manufaktur geworden.

Ganz oben auf der Liste, und nicht mehr zu trennen von der Majolika, ist das „Reh“ (1936) von Else Bach, später bekannt als „Bambi“. Aber auch Arbeiten wie „Der Tänzer Nijinsky“ (1912) von Fritz Behn oder die „Zitronenvase“ (1921-25) von Max Laeuger sind ikonische Symbole der Majolika geworden. Die Liste der KünstlerInnen, die auch einen Beitrag zu ikonische Arbeiten der Majolika beigetragen haben ist lang und vielfältig. Jedes dieser Objekte hat seine eigne Geschichte und die künstlerische Handschrift Ihres Schöpfers.

Sicher werden in Zukunft andere Kunstwerke, die in oder in Verbindung mit der Majolika Manufaktur geschaffen werden den Status einer Majolika Ikone erreichen.

Unser 120jähriges Jubiläumsjahr ist für die Geschichte der Manufaktur ein ganz besonderes Jahr. Es ist das Jahr in dem die Majolika eine gemeinnützige Kulturinstitution wird. Eine Institution, die das Ziel hat die innovative Anwendung von keramischen Materialien in Kunst, Design und Architektur zu fördern, traditionelle keramischer Prozesse und Techniken zu erhalten und das Wissen darüber zu teilen. Damit öffnet sich die Majolika noch mehr hin zu zeitgenössischen künstlerisch Aspekten und ihre Umsetzungen mit keramischen Materialien.

Um dies zu zelebrieren möchten wir KünstlerInnen auffordern sich speziell mit der Idee der nächsten Majolika Ikone auseinander zu setzen.

Zur Jubiläumsaustellung 2021 sind Künstler dazu aufgerufen sich mit der Idee der nächsten Majolika Ikone in Ihren Arbeiten auseinander zu setzen.

Was beinhaltet ein solches Kunstwerk? Welche konzeptionellen Aspekte sind hier wichtig?

Dabei sind Konzept, Form, Farbe und Grundmaterial generell dem Künstler überlassen, mit einer wichtigen Einschränkung: Das Kunstwerk soll Keramik zumindest als ein prinzipielles Element beinhalten oder komplett aus keramischen Materialien gefertigt sein.


So bewerben Sie sich:

Bitte senden Sie uns

  • Ein Foto des gefertigten Kunstwerks in druckfähiger Qualität
  • Konzeptionelle Beschreibung der Arbeit (nicht mehr als 300 Worte)
  • Künstler CV (nicht mehr als 2 Seiten)

Die Kosten für den Transport zum und vom Veranstaltungsort werden von den Künstlern getragen.
Werke werden anhand konzeptionellen, kreativen und innovativen Gesichtspunkten von unserer Jury ausgewählt.

Bitte schicken Sie ihre Bewerbung bis zum 15.08.2021 an:

info@majolika-karlsruhe.com

Die Teilnahme ist auf Bewerber aus EU-Staaten beschränkt.


Timeline:

  • 15.08.2021 Bewerbungsschluss
  • 03.09.2021 Bekanntgabe der Finalisten auf Webseite und Social Media
  • 24.09.2021 Ankunft der Kunstwerke in der Majolika
  • 16.10.2021 Ausstellungseröffnung und Preisverleihung


Adresse:
Staatliche Majolika Manufaktur
Karlsruhe gGmbH
Ahaweg 6-8, 76131 Karlsruhe


Kontakt:
Telefon: +49 721 912 37 76
info@majolika-karlsruhe.com
www.majolika-karlsruhe.de
 

AUFTAKT! Neue Projektstipendien KunstKommunikation 21
Textile Objekte als (un-)tragbare Kostüme, zeichnerische Schattenverläufe, ein überdimensioniertes Memoryspiel und Selfies als kreative Bildwelten

Vier spannende Kunstprojekte laden wieder zum Mitmachen und Mitdenken ein:

Warum werden Elemente der Klosterarchitektur zu (un-)tragbaren Kostümen und Requisiten in einer Performance? Wie lässt sich die tägliche Rotation der Erde um sich selbst künstlerisch sichtbar und erfahrbar machen? Was verbindet ein übergroßes Memoryspiel mit der Pop Art? Und wieso gibt es eine Self Service Selfie Box auf dem Klostergrün?
Kunst hautnah erleben, aktiv am Schaffensprozess teilnehmen und sich persönlich mit den Künstlerinnen austauschen – das gibt es nur im Rahmen des Projektstipendiums KunstKommunikation.

Mit welchen künstlerischen Ansätzen sich die Stipendiatinnen beschäftigen, wie sich daraus die Projektidee für das DA, Kunsthaus entwickelt hat und welche Möglichkeiten es gibt, an den Projekten mitzuwirken, erfahren Interessierte im AUFTAKT!-Video auf www.da-kunsthaus.de/DA-goes-on
Folgen Sie hier auch laufend der Entwicklung des künstlerischen Schaffensprozesses!

Julia Arztmann fertigt in »hard working / soft working« textile Objekte an, die einzelne Elemente der Klosterarchitektur aufnehmen, und verbindet diese mit harten Gegenständen aus Metall. Es entstehen (un-)tragbare textile Skulpturen, die anschließend auch als »Kostüme« und Requisiten in Performances eingesetzt werden. +++ Hierfür bittet sie Besucherinnen und Besucher um Materialspenden aus Metall und lädt Mitmach-Interessierte ein, sich als Darstellende an den Performances zu beteiligen.

In ihrem Projekt »Portraits von Tagen und Orten« thematisiert Kati Gausmann die tägliche Rotation der Erde um sich selbst. An ausgewählten Orten in Gravenhorst, Hörstel und Umgebung wird sie den Verlauf des Schattens von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zeichnerisch festhalten. +++ Gäste sind eingeladen am öffentlichen Entstehungsprozess der Zeichnungen teilzuhaben und vor Ort in einen direkten Austausch zur Denk- und Arbeitsweise der Künstlerin, den persönlichen Eindrücken und Impressionen zu kommen

Das Projekt »BANG! BOOM!« von Carola Rümper lädt Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung ein, sich zu beteiligen. In einem Fotoworkshop wird die eigene Lebenswirklichkeit in den Mittelpunkt gestellt und experimentell bearbeitet. Aus den fotografischen Ergebnissen wird am Ende des Projektes ein übergroßes Memoryspiel erstellt. +++ In dieser raumgreifenden Installation sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich »spielerisch« durch den kreativ und sensibel eingefangenen Alltag der Projektteilnehmenden zu bewegen, neue Einblicke zu gewinnen und die eigene Perspektive zu erweitern

An wechselnden Orten im Kreis Steinfurt wird Janina Schmid eine Aktionsbox, die »Self Service Selfie Box« (SSSB) zur Produktion kreativer Selfies bereitstellen. Die Künstlerin präpariert die Selfie Box mit verschiedenfarbigen Stoffen, bunten Lichtern und abstrakten Schaumstoffformen, mit denen Gäste eigene kreative Bildwelten entwickeln können. +++ Denn nun sind die Mitmach-Interessierten gefragt, ihre ganz persönliche Kulisse zu entwerfen und sich darin in Szene zu setzen. Feedback und Ideen für eine Erweiterung des Formenrepertoires sind erwünscht!

Alle infos: https://www.da-kunsthaus.de/projektstipendium/das-stipendium/

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.

Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de

Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.

 

Am 1. Juli 2021 startet die Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Kunstwettbewerb zum Thema VULNERABLE – VERLETZLICH.

Schirmherr ist Bischof Dr. Gebhard Fürst, ausführende Institution ist das Diözesanmuseum Rottenburg unter Leitung von Frau Dr. Melanie Prange.

Eingeladen sind StudentInnen und AbsolventInnen an Kunstakademien und Hochschulen in allen kreativen Studiengängen.

Der Wettbewerb ist offen für alle Formen der bildenden Kunst, der Medienkunst und der Performance.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ausschreibung über Ihren Verteiler publik machen könnten.

Im Anhang finden Sie ein Anschreiben und unseren Flyer/unser Plakat mit weiterführenden Informationen.

Die Homepage zum Wettbewerb wird am 1. Juli 2021 online gehen: https://dioezesanmuseum-rottenburg.de/vulnerable/

Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professoren, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.

Wissenschaftliches Projektstipendium

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Individuelles Schreibprojekt

Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.

Weitere Information finden Sie in der Infomappe.

Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende

Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“

(Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher)

Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen ProfessorenInnen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.

Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“

Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?

(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)

Finanzielle Förderung

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre PromovendenInnen mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.

Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren BetreuerInnen.

Weiterführende Externe Links