Springe zum Inhalt

Prof. Cornelius Völker

Malerei

T. +49 251 8361 033
voelker[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Klasse Raum 033

Website von Cornelius Völker
Website der Klasse Völker

Cornelius Völker, geboren 1965 in Kronach, studierte von 1989 bis 1995 an der Kunstakademie Düsseldorf. In der Zeit von 1993 bis 1995 verfasste er – gemeinsam mit vier Freunden – das Buch, führte Regie und produzierte den Spielfilm "Die Hermannsschlacht", der in deutschen Programmkinos und auf Filmfestivals gezeigt wurde.

Seit 1991 ist Cornelius Völker an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt, unter anderem 2011 im Museum Villa Stuck München, 2012 in der von der Heydt-Kunsthalle Wuppertal, 2014 im dänischen Esbjerg Kunstmuseum, 2015 in der Kunsthalle Emden, 2016 in der Kunsthalle Münster, sowie in Galerien in Berlin, Kopenhagen, Taipeh, San Francisco und New York.

Cornelius Völker ist seit 2005 Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster, außerdem seit 2018 ordentliches Mitglied der nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Er lebt in Düsseldorf und New York.

Von der riesigen Schokoladentafel zum kleinformatigen Meerschweinchen, von Teebeuteln, Badeschlappen und Küchentüchern bis hin zu Halbfiguren, die sich Pullover über den Kopf ziehen oder in Feinripp daherkommen – für Cornelius Völker gibt es kein alltägliches Motiv, das er nicht in ein veritables Gemälde verwandeln würde.

Seine teils großformatigen Werke spielen mit dem Blick auf die Kunstgeschichte und der Präsenz seiner Motive im Gegenwärtigen. Die dabei in allen Varianten erprobte Farbe bildet die bewusst fragwürdig gewählten Gegenstände dieser Malerei nicht nur ab, sondern stellt sich dabei in all ihren Möglichkeiten auch selbst aus.

Völkers Kunst ist eine Gratwanderung zwischen den Polen Abstraktion und Gegenstand, zwischen Malerei und Mimesis, zwischen Thema und Komposition – eine Malerei, die konzeptuell in hohem Maße anspruchsvoll und medial selbstreflexiv ist und gleichzeitig mit größter Lust an Farbe agiert.