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Wir setzen ein Zeichen für eine offene und inklusive Gesellschaft!

Preise, Stipendien, Förderungen

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Preisen und Förderungsmöglichkeiten.

(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Über die Kunstakademie werden verschiedene Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland vergeben, die aus Drittmitteln (EU/DAAD) zur Verfügung stehen.
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Seite des International Office im Klapper > Outgoing

(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Der BUNDESPREIS FÜR KUNSTSTUDIERENDE ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert. Zusätzlich unterstützt ein Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro ausgewählte Künstler*innen dabei, Werke spezifisch für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zu realisieren. Jede teilnahmeberechtigte Kunsthochschule kann zwei Studierende oder studentische Teams für den Wettbewerb nominieren. Aus den Nominierten wählt eine unabhängige Fachjury anhand von Portfolios bis zu acht Preistragende aus.

Der Bundeswettbewerb sieht sich als Sprungbrett beim erfolgreichen Übergang in die Berufspraxis. Die Trägerschaft für den Bundeswettbewerb liegt seit 2026 bei der Kunsthochschulkonferenz (KHK). Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung der Preisträger*innen. Weitere Informationen www.kunst-wettbewerb.de

Nominierungsverfahren 

Der Bundeswettbewerb wird alle zwei Jahre ausgelobt. Die Kunstakademie Münster kann max. zwei Studierende oder studentische Teams für den Bundespreis für Kunststudierende nominieren. Die Auswahl der Nominierten erfolgt jeweils im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission. Für die interne Vorauswahl kann je Klasse ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.

Die Nominierungsphase für den 28. Bundeswettbewerb findet im im Sommersemester 2026 statt.

Eröffnung der Ausstellung des 28. Bundeswettbewerbs: 28. Oktober 2027

 

 

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Raum 103

Anbindung des Deutschlandstipendiums an der Kunstakademie Münster

"Mit dem Deutschlandstipendium baut die Bundesregierung die Studienfinanzierung durch ein Programm aus, das zugleich eine neue Stipendienkultur in Deutschland anstößt. Bund und private Fördernde – Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen – unterstützen gemeinsam leistungsstarke Studierende. Auf diese Weise übernimmt die Bürgergesellschaft Verantwortung für talentierte Nachwuchskräfte und leistet damit einen Beitrag für die Zukunft Deutschlands." (BMBF). An der Kunstakademie Münster ist das Deutschlandstipendium an den sechsmonatigen Aufenthalt in der Cité Internationale des Arts Paris gekoppelt. Individuelle darüber hinausgehende Bewerbungen sind nicht möglich, da die der Hochschule zur Verfügung stehenden Mittel des BMBF, bereitgestellt über das MKW NRW, entsprechend gewidmet wurden.

Handout: Deutschlandstipendium an der Kunstakademie Münster

 

Nominierung

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres auf Nominierung der Klassenleitungen. Je Klassenleitung ist eine Nominierung der Studierenden ihrer Klasse möglich. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus und nominiert diese gegenüber dem federführenden Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW NRW). Die Nominierten werden sodann seitens des MKW NRW gebeten eine Relevanz ihres künstlerischen Projekts hinsichtlich der Stadt Paris und der frz. Kunstszene nachzuweisen. Die abschließende Auswahl erfolgt über die Cité Internationale des Arts Paris.

 

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 800,00 Euro (650,00 Euro Förderung durch die Freunde der Kunstakademie Münster plus 150,00 Euro aus Mitteln des Deutschlandsstipendiums) zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und eines weiteren Bewerbungsschritts) für das Wintersemester und das darauffolgende Sommersemester vergeben.

 

Sind parallele Stipendienförderungen möglich?

Das richtet sich nach Höhe und Art der Stipendienförderungen. Grundsätzlich gilt: Wer schon eine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung erhält, die durchschnittlich 30 Euro oder mehr pro Monat beträgt, kann kein Deutschlandstipendium bekommen. Eine detaillierte tabellarische Übersicht zur Zulässigkeit des gleichzeitigen Bezugs anderer Stipendien mit dem Deutschlandstipendium finden Sie hier

 

Weitere Informationen:

 

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Die Kunstakademie Münster vergibt den mit 1.000,00 Euro dotierten DAAD Preis an eine/n herausragende/n internationale/n Studierende/n bzw. Doktorand/in, die/der sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan hat. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des kombinierten Stipendien- und Betreuungsprogramms (STIBET). 

Engagement:

Dieses Engagement geht über die Studienleistungen hinaus und umfasst nachhaltige Initiativen wie die Gründung einer interkulturellen Austauschgruppe, die Mentorenschaft für Geflüchtete an der Hochschule oder die aktive Mitarbeit in lokalen gemeinnützigen Organisationen. Es zeigt sich in der überdurchschnittlichen Bereitschaft, sich für den Zusammenhalt der Studierendenschaft oder die Integration internationaler Kommiliton*innen einzusetzen, wodurch ein positiver Beitrag zur Hochschulkultur und Gesellschaft geleistet wird. Im Kern wird ein herausragender persönlicher Einsatz gewürdigt, der Brücken zwischen Kulturen baut, soziale Verantwortung übernimmt und vielfältige Perspektiven in den Campusalltag sowie das lokale Umfeld einbringt.

Voraussetzungen:

  • sogenannte „Bildungsausländer*innen“ (ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben)
  • Studierende in den künstlerischen Klassen oder
  • ausländische Jung-Examinierte, deren Abschluss nicht länger als 3 Monate zurückliegt oder
  • ausländische Doktorand/innen
  • besondere akademische Leistungen
  • Beschreibung und aussagekräftiger Nachweis über bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement

Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer sind ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer (deutschen) Schule im Ausland erworben haben oder im Ausland erworbene schulische Qualifikationen durch ein deutsches Studienkolleg ergänzt haben. Nicht vorgeschlagen werden können Gast- und Austauschstudierende, wie auch Studierende, die den DAAD Preis bereits erhalten haben. Neben der Vergabe des DAAD Preises ist auch die Förderung durch eine andere Organisation, Stiftung oder sonstige Förderer möglich. Bei gleichwertigen Anträgen kann die Auswahlkommission einer vorgeschlagenen Person den Vorzug geben, die keine parallele Förderung erhält.

Bewerbungen:

  • Eine Bewerbung ist per Nominierung / Vorschlag der Klassenleiter*innen möglich. Studierende können sich hierzu direkt an Ihre*n Klassenleiter*in wenden und u.g. Unterlagen einreichen.
  • Bitte reichen Sie die Nominierung (siehe Formular) sowie u.g. Nachweise gemeinsam digital an stoevekt@kunstakademie-muenster.de oder per Postfach von Herrn Stöveken ein.

Bewerbungsunterlagen:

Auswahlkommission:

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und Studentische Angelegenheiten.

Fristen:

Bewerbungsfrist ist der 31.05. (Ausschlussfrist)

Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.

Die Kunstakademie Münster vergibt für Studienabschlussstipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ausländische Studierende, die ihr künstlerisches Examen an der Hochschule absolvieren. Die Teilstipendienraten stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierung durch den DAAD und damit verbundenen Zuwendungsverträgen mit der Kunstakademie Münster. Generell wird eine Förderung in Höhe von mindestens 250,00 Euro für maximal 3 Monate angestrebt, welche jedoch von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Mittel und Bewerbungen abhängt.

Voraussetzungen:

  • Ausländische Studierende (Bildungsausländer, die ihre Hochschulzugangsberechtigung oder sonstige schulische Vorbildung im Ausland erworben haben.)
  • keine doppelte Staatsbürgerschaft "Deutsch + x", maximal zwei ausländische Staatsbürgerschaften
  • eingeschrieben in einem regulären Studiengang an der Kunstakademie Münster (keine Gast-/Austauschstudierenden)
  • gute Studienleistungen
  • erfolgreicher Studienabschluss voraussichtlich innerhalb eines Jahres (Examensanmeldung)

Bewerbungsunterlagen:

Auswahlkommission:

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und studentische Angelegenheiten.

Fristen:

Bewerbungen sind zum 31.03. (Examen im Sommersemester) und 30.09. (Examen im Wintersemester) möglich.

Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.

Jedes Jahr vergeben die Freunde der Kunstakademie Münster e. V. drei Förderpreise. Von den Klassenleitungen als besonders förderungswürdig nominierte Studierende präsentieren dazu in der Förderpreisausstellung, die in der Kunsthalle Münster stattfindet, ihre Werke.

Der Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung unterstützt. Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Geldpreis von insgesamt 4.500 Euro. Eine externe Fachjury vergibt drei Förderungen, auf die die Gesamtsumme nach Ermessen der Jury (meist zu gleichen Teilen) verteilt wird. Die Nomierten werden seitens der Kunsthalle Münster informiert.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an rektorat[at]kunstakademie-muenster.de

Dokumentationen vergangener Förderpreisausstellungen finden Sie auf der Seite Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster e.V.

 

 

(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.

Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.

Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.

Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren. 

Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.

Eine Beantragung ist jederzeit möglich. 

Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.

Ansprechpartnerinnen

Prof. Irene Hohenbüchler

Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität

T. +49 251 83 61142
hohenbuechler@kunstakademie-muenster.de
team.gleichstellung@kunstakademie-muenster.de
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Raum 142

Website der Klasse Kooperative Strategien

Wiebke Lammert

Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität

T. +49 251 83 61204
w.lammert@kunstakademie-muenster.de
team.gleichstellung@kunstakademie-muenster.de
Leonardo-Campus 2
Raum 204

(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Die Kunstakademie kann 5 Bewerber*innen vorschlagen.

Zeitraum: Aufenthalt im Monat September auf der Insel Gotland in einem Atelier in der Hauptstadt Visby

Höhe: Reisekostenpauschale von 1.000 € sowie Verpflegungsgeld

Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse

Nominierungsverfahren 
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich beim Rundgang durch die vom Senat gewählte Stipendienjury. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.

Das Stipendium wird über den LWL vergeben: https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpartnerschaften/gotland-stipendium/

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung) 

In Montepulciano steht der Kunstakademie Münster ein einzigartiger Ort für künstlerisches Arbeiten und Forschen zur Verfügung, der insbesondere Studierenden die Möglichkeit bietet, über Disziplingrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und auch im Ausland Auftritts- und Präsentationserfahrungen zu sammeln. 

Bewerbung: Alle Ausschreibungen werden rechtzeitig hochschulintern bekanntgegeben. Die Bewerbungen erfolgen direkt über die Webseite des Kollegs. 
Projekt Labor der Künste
Projekt students-in-residence (für Meisterschüler*innen) 

Diese Chancen gründen auf dem „Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano“. Es ist eine besondere Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen, an der folgende Hochschulen beteiligt sind:

Das Kolleg ist Teil der „Europäischen Akademie der Künste e.V.“ und ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden und Dozierenden intensive Arbeitsaufenthalte im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana). In Projekten und Angeboten wie etwa dem „Labor der Künste“, können diese künstlerisch und wissenschaftlich arbeiten und neue künstlerische und musikalische Zugänge erschließen.

Finanziert wird das Kolleg durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und aus Mitteln des DAAD.

Die am Kolleg beteiligten Hochschulen können den Palazzo Ricci von Ende März bis Anfang Juli und im Oktober zudem auch für eigene Projekte und Exkursionen nutzen. Auch Konzerte, Tagungen oder kleine Ausstellungen vor Ort sind möglich. Die übliche Länge der Aufenthalte ist eine Woche (mit Ankunftstag Sonntag). Eine Nutzungsgebühr für Lehrende und Studierende der Kunstakademie Münster wird nicht erhoben. Anfragen für Nutzungszeiträume müssen bis spätestens 15. Oktober eines Jahres für das jeweilige Folgejahr gestellt werden.

Zur frühzeitigen Planung von Aufenthalten bzw. Projekten vor Ort und diesbezüglicher Beratung können Sie sich gerne wenden an:

Dr. Sybille Fraquelli
Kolleg der Künste Montepulciano
c/o Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Telefon (+49) 221-28380-340
sybille.fraquelli[at]hfmt-koeln.de

Zur Klärung, ob seitens der Kunstakademie Münster im Rahmen von Klassen- und Zentralexkursionen eine Finanzierung/Bezuschussung der Reise- und Aufenthaltskosten (Unterbringung erfolgt üblicherweise in Ferienwohnungen vor Ort) möglich ist, reichen Sie bitte einen Antrag beim Rektorat ein.


Geschichte und Leitgedanke

Die Geschichte des Kollegs und seine besondere Ausrichtung geht auf den Komponisten Hans Werner Henze zurück. 1960 reiste Henze erstmals auf Einladung der örtlichen Politik nach Montepulciano. Zur Wiederbelebung der Kultur gründete er 1976 in Montepulciano das Cantiere internazionale d’arte di Montepulciano – ein Kulturfest, das er mehrere Jahre leitete und das bis heute ein großes, internationales Publikum anzieht. Nachdem er 1980 als Professor für Komposition an die damalige Musikhochschule Köln berufen wurde, verfolgte Henze die Idee, die künstlerische Hochschulausbildung in Nordrhein-Westfalen mit Montepulciano, diesem für ihn besonderen Inspirationsort, zu verbinden – vergleichbar den Stipendienaufenthalten für Künstler*innen in der Villa Massimo in Rom oder der Villa Romana in Florenz. Ende der 1990er Jahre schlossen die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Stadt Montepulciano einen Vertrag, der es der Musikhochschule erlaubte, den historischen Palazzo Ricci zu nutzen. Mit Abschluss der Gründung der „Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst“ als An-Institut der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Jahre 2001 erhielt die durch Henze geschaffene Verbindung in die Toskana schließlich eine feste institutionelle und räumliche Form. Mittlerweile sichert ein Verein, in dem auch Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen Mitglieder sind, die vielfältige kulturelle und hochschulpädagogische Arbeit im Palazzo Ricci.

Der Leitgedanke ist dabei, Begegnungen zwischen jungen hoch begabten Künstler*innen aus Europa zu ermöglichen. Dabei stehen Projekte nordrhein-westfälischer Institutionen im Mittelpunkt. Aber auch in Meister*innenkursen mit international renommierten Lehrenden, in themenbezogenen Projekten und mit Kongressen wird die Idee einer Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie der Internationalität und Toleranz gelebt. Regelmäßig wird die Akademie auch von Kulturpartnern der Region genutzt und kooperiert landesweit mit zahlreichen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen. Sie steht zudem Kulturschaffenden aus aller Welt als Tagungsort für eigene Projekte zu Verfügung.

 

 

Mit „Kunstsommer Westmünsterland“ fördert die Volksbank Westmünsterland eG Meisterschüler*innen der Kunstakademie Münster und unterstützt mit einem Stipendium junge Künstler*innen beim Start ihrer Karrieren im Anschluss an die Akademiezeit.

Stipendienleistungen

Die Künstler*innen im Kunstsommer Westmünsterland erhalten für drei Sommermonate von Juli bis September ein Stipendium und werden in den KompetenzCentern der Volksbank Westmünsterland eG mit regelmäßig wechselnden Originalkunstwerken vorgestellt.

Auswahlverfahren

Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt durch die Volksbank Westmünsterland eG in Zusammenarbeit mit einem Kurator.

Voraussetzungen für eine Förderung sind ein Studium an der Kunstakademie Münster und die Qualität des künstlerischen Schaffens.

Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.

Die Stipendiat*innen werden auf den Seiten der Volksbank Westmünsterland eG vorgestellt

Weiterführende Informationen und Vorstellung der Stipendiat*innen: Kunstsommer Westmünsterland | Volksbank Westmünsterland eG 

Nominierungsverfahren

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres beim Rundgang durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster. Es werden zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume ausgewählt. Vorausssetzung ist, dass Studierende zum*zur Meisterschüler*in ernannt worden sind. 

Förderzeitraum | Stipendienleistung

Die beiden Ateliers werden für ein Jahr (01. April - 31. März des Folgejahres) an Studierende vergeben.

Die Miet- und Nebenkosten werden von der Kunstakademie Münster übernommen.

Weitere Informationen:

Ateliergemeinschaft Schulstraße e. V. in Münster

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer Professor*innen-Kommission anhand der Anträge getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende*r oder Meisterschüler*in

Bewerbungsunterlagen

  1. Künstlerisches Portfolio: Die künstlerischen Arbeiten müssen als Abbildungen/Fotos in einer PDF-Datei (max. 20 MB) zusammengefasst und hochgeladen werden. Filme/Videos etc. müssen in Form von Links zu einer gängigen Videoplattform (Vimeo etc.) in die PDF-Datei eingefügt werden. 
  2. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  3. Motivationsschreiben – Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500 € Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum 01.01. bis 30.06. des Folgejahres

Wie kann ich mich bewerben?

Die Nominierung findet jährlich zu Beginn des Wintersemesters statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. 
Pro Klasse kann ein Vorschlag eingereicht werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenleiter*in.

Bewerbungsfrist: 01.12.2025 (Die Nominierung ist Voraussetzung für die Bewerbung!)

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Über das Arbeitsstipendium
Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) und die Kunstakademie Münster loben zwei Arbeitsstipendien für Studierende der Kunstakademie Münster aus. Die Bewerbung für das Stipendium steht allen Studierenden der Kunstakademie Münster offen. Bewerber*innen können den Stipendium-Zeitraum von zwei Monaten zwischen Juni und Dezember selbst festlegen.

Mögliche Projekte
Bewerben können sich alle Studierenden mit künstlerischen Projekten oder Recherchevorhaben für künstlerische Projekte. Eine Themenvorgabe gibt es nicht. Die Projektvorhaben können auch bereits bestehende Arbeiten und deren Weiterentwicklung, Recherche, Ausarbeitung etc. enthalten.

Die Arbeitsergebnisse der Stipendienprojekte werden öffentlich im Rahmen des Formats Schaukasten präsentiert (voraussichtlich November oder Dezember). Für eine den Schaukasten begleitende Publikation ist von den Stipendiat*innen jeweils ein inhaltlicher Beitrag beizusteuern.

Aus den Einsendungen werden zwei Projektbewerbungen ausgewählt.

Infos zur Bewerbung entnehmen Sie bitte aus der aktuellen Ausschreibung.

Zu Burg Hülshoff – Center for Literaure (CfL):
Die Poetin Annette von Droste-Hülshoff bewohnte die beiden Orte Burg Hülshoff in Havixbeck und Haus Rüschhaus in Münster. Die gemeinnützige Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung hat die Aufgabe, das Erbe der Familie und insbesondere der Dichterin zu vermitteln.
Die Stiftungsarbeit umfasst drei Säulen: Erstens erhält sie die Baudenkmäler und die Landschaft, die diese umgibt, auch als wichtige kulturtouristische Ziele in Westfalen. Zweitens fördert sie Forschung und ermöglicht Residenzen.
Drittens entwickelt sie ein dauerhaftes Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm. In diesem Rahmen hat die Stiftung 2018 Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) gegründet. Zwischen Stadt und Land, zwischen regionaler Verankerung und internationaler Vernetzung stehen die Orte des CfL für offene Gespräche und konstruktives Streiten. Das künstlerische Programm versteht sie in diesem Geist.
(Auszug aus dem Leitbild der Stiftung)

Rückfragen können jederzeit per Mail an Dominik Otremba, residenzen[at]burg-huelshoff.de gestellt werden.

Weitere Informationen
https://www.burg-huelshoff.de/
https://digitale-burg.de/

Nominierung/Auswahl

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury aus künstlerischen Professor*innen, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.

Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als "Schule des Sehens" auf der Festung Hohensalzburg gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.
Jährlich besuchen derzeit ca. 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten ca. 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzurg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn, sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und Kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.

Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00€ pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.

Weitere Informationen:

https://www.summeracademy.at/

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert Studierende,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Nominierungsverfahren
Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie.

Das Cusanuswerk entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester durchgeführt wird.

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierungs- und Auswahlverfahren

Die Kunstakademie Münster kann max. vier Studierende für ein Stipendium der Studienstiftung nominieren. 

Das interne Nominierungs- und Auswahlverfahren der Kunstakademie Münster findet jährlich im Sommersemester statt. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden. Die Auswahl der Nominierten erfolgt durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster.

Die Studienstiftung entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester (ca. Ende Oktober / Anfang November), durchgeführt wird.
 

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Einen umfangreichen Informationsbereich für Alumn*ae mit der Möglichkeit zur Anmeldung zum Alumn*ae-Netzwerk der Kunstakademie Münster finden Sie auf der Seite www.kunstakademie-muenster.de/alumni

(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium der Studienstiftung des dt. Volkes ist ein postgraduales Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstler*innen vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. 

Stipendienleistungen

  • Monatliches Stipendium in Höhe von 1.200 EUR über eine Laufzeit von zwei Jahren
  • Gemeinsame Gruppenausstellung der beiden letzten Jahrgänge in der Düsseldorfer Kunsthalle
  • Produktion eines Katalogs am Ende der Förderzeit
  • Aufnahme in die Studienstiftung, Möglichkeit zur Teilnahme an den Bildungsveranstaltungen

Nominierungsverfahren 

Die Kunstakademie führt ein internes Vorschlags-/Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen durch. Die Entscheidung über den Vorschlag der Kunstakademie Münster trifft die vom Senat der Kunstakademie gewählte Stipendienkommission.

Das interne Nominierungsverfahren wird im Sommersemester 2026 durchgeführt. Das Bewerbungsverfahren der Studienstiftung folgt voraussichtlich im Herbst 2026 (bis Ende des Jahres). 

Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Sommersemester 2028. 

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Start³ Förderung junger Gegenwartskunst der Volksbank im Münsterland eG umfasst fünf Stipendien und wird alle zwei Jahre neu vergeben. Absolvent*innen der Kunstakademie Münster, deren Abschluss nicht mehr als 36 Monate zurückliegt, können sich auf ein Produktionsstipendium, ein Katalogstipendium und drei Startstipendien bewerben. Die Umsetzung des zyklischen Programms erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Kuratorin und einer Vermittlerin und wird von öffentlichen Veranstaltungen begleitet. Die Künstler:innen werden in der entscheidenden Phase der Weiterentwicklung ihrer Praxis erstmals unabhängig vom Ausbildungsgeschehen durch das regionale Engagement der Volksbank im Münsterland eG unterstützt.

Das Förderprogramm 2026/2027:

  1. Ein Produktionsstipendium für die Konzeption und Produktion eines neuen Werks/Projekts / o.ä. mit Präsentation im Kloster Bentlage oder Falkenhof Museum in Kooperation mit den Städtischen Museen in Rheine in 2027. Höhe des Stipendiums beträgt 8.500 Euro. Davon stehen 7.000 Euro für die Produktion und 1.500 Euro als Zuschuss für die Präsentation der Neuproduktion zur Verfügung.
  2. Ein Katalogstipendium für die Konzeption und Produktion eines Einzelkatalogs oder Künstler:innenbuchs, verbunden mit einer Buchpräsentation in Münster (Wert 9.000 €.)
  3. Drei Startstipendien, verbunden mit einer moderierten Publikumsveranstaltung (Werkpräsentation, Performance, Künstler:innengespräch, Arbeitsvorhaben o.Ä., Wert 6.000 €.)

Die Bewerbungsfrist für den Förderzyklus 2026/27 ist abgelaufen. Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2028.

Publikationen zu vorhergehenden Förderzyklen finden Sie hier 

Alle Informationen zu den bisherigen Preisträger*innen und Förderzyklen: https://start3.de/

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103

(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Das Junge Kolleg steht künstlerischen Talenten sowie herausragenden Promovierten aus Nordrhein-Westfalen offen. Es ist ein Ort für freies Forschen und interdisziplinären Dialog. Mit der Mitgliedschaft ist ein Stipendium für die eigene Forschung oder Kunst in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr verbunden. Die Aufnahme erfolgt für vier Jahre. 

Unter dem Dach der Nachhaltigkeitsinitiative Humboldtn kooperiert die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste seit dem Jahr 2022 mit den Universitäten des Landes. Sie hat in diesem Zuge einen thematischen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit im Jungen Kolleg initiiert. 

Nominierungverfahren | Bewerbung

Stipendienplätze für herausragende Promovierte und Kunstschaffende zur Aufnahme in das Junge Kolleg werden jährlich im Frühjahr vom Jungen Kolleg der Akademie der Wissenschaften und Künste ausgeschrieben. Die Kunstakademie Münster kann herausragende Absolvent*innen (Akademiebrief) für ausgeschriebene Plätze vorschlagen. Im jeweiligen Verfahren findet ein internes Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen statt. Eine Selbstbewerbung ist ebenfalls möglich.

Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2027.

Weiterführende Informationen zum Jungen Kolleg  

 

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103

Auf Antrag unterstützen die Freunde künstlerische Projekte von Studierenden der Kunstakademie Münster.

Das vollstänidg ausgefüllte Antragsformular ist an das Rektorat weiterzuleiten oder dort abzugeben: rektorat@kunstakademie-muenster.de

Beachten Sie bitte für Ihre Planung: Es gibt zwar keine Einreichungsfrist, der Verein entscheidet jedoch nur 2 x im Jahr auf seinen Mitgliederversammlungen (Frühjahr und Herbst) über die Anträge.

Das Kulturbüro Münsterland ist eine zentrale Anlaufstelle für Kunst- und Kulturschaffende in der Region Münstlerland. Sie unterstützen dabei hinsichtlich Vernetzung, Koordination und Förderungen. Wenn Sie ein Projekt planen, können Sie für eine umfassende Beratung direkt Kontakt mit den zuständigen Ansprechpartner*innen auf nehmen.

Alle weiteren Informationen finden Sie im zugehörigen Fact-Sheet und auf der Website .

Das Kulturamt Münster fördert kulturelle Initiativen und Projekte in den Programmlinien „Allgemeine Projektförderung“ und „Präsentationsförderung für freie Kulturprojekte“.

Projekte zur kulturellen Bildung in Münster werden in den Landesprogrammen „Kultur und Schule“ und „Kulturrucksack“ unterstützt, für die sich Kunst-/Kulturschaffende über das Kulturamt Münster bewerben können. Auch das Hochschulfestival „Neue Wände“ ist offen für vielfältige kulturelle Beiträge von Studierenden und Alumn*ae mit Bezug zu Münsters Hochschulen.

Alle Informationen und Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite https://www.stadt-muenster.de/kulturamt/kulturfoerderung

Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:

Ihr Projekt zur künstlerischen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt

Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.

Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.

Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“

Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert

Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.

Wissenschaftliches Projektstipendium

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Individuelles Schreibprojekt

Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.

Weitere Information finden Sie in der Infomappe.

Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende

Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“

Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher

Projektförderung aus dem Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW

Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:

Ihr Projekt zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt

Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.

Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.

Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“

Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert

Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.

Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“

Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?

(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)

Finanzielle Förderung

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre Promovierenden mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.

Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren Betreuer*innen.

Förderung von Personen in Care-Arbeit (Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW)

Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.

Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.

Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.

Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren. 

Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.

Eine Beantragung ist jederzeit möglich. 

Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.

Ansprechpartnerinnen: Prof. Irene Hohenbüchler (Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität und Wiebke Lammert (Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität)

Die Kunstakademie Münster ist nicht für die einzelnen Ausschreibungen verantwortlich. Alle Angaben zu den Ausschreibungen erfolgen ohne Gewähr.

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Gestaltung eines Impuls- und Resonanzortes im Kirchenraum

Die Initiative ars LITURGICA lobt seit 2010 künstlerische Gestaltungswettbewerbe unter dem Titel ars LITURGICA aus. Dabei soll jeweils eine Gestaltungsaufgabe aus dem sakralen Bereich bearbeitet werden: ein liturgisches Gerät oder Geräteensemble, liturgische Kleidung, ein liturgischer Ort, ein liturgisches Buch oder ein Element der künstlerischen Ausstattung.

In den bisherigen Wettbewerben konnten so ein Evangelistar, ein Fastentuch und ein Vortragekreuz für den liturgischen Gebrauch sowie eine Weihnachtskrippe realisiert werden. Zuletzt galt der Wettbewerb der Gestaltung eines Corona-Denkortes. 

Der Wettbewerb 2026 bezieht sich auf die Kirche St. Dionysius in Nordwalde bei Münster/Westfalen.

Viele Kirchen erzählen in ihrer künstlerischen Ausgestaltung nur von einer kleinen – primär männlichen – Gruppe von Glaubenszeugen und -trägern. Dieser Einseitigkeit soll in St. Dionysius, Nordwalde, direkt im Eingangsbereich der Kirche mit einer „neuen Schlüsselposition“ entschieden entgegengetreten werden. Bei den inhaltlichen Vorüberlegungen in der Kirchengemeinde spielte die biblische Gestalt der Maria Magdalena eine zentrale Rolle. 

Erwartet wird eine zeitgenössische künstlerische Gestaltung. So sollen insbesondere Themen wie Teilhabe und Berufung, Verkündigung und Verantwortung zum Ausdruck gebracht werden – auf hohem künstlerischen Niveau in lebendiger Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Sprachen der Kunst und der Gestaltung. Ausgelobt werden ein 1. Preis in Höhe von 5.000 Euro, ein 2. Preis in Höhe von 3.000 Euro und ein 3. Preis in Höhe von 1.000 Euro. 

Ausschreibungsunterlagen und Informationen zum Rückfragen-Kolloquium am 12. Juni 2026: https://arsliturgica.liturgie.de

 

Einsendeschluss:

17. November 2026. 18:00 Uhr

Der .ART Award 2026 ist ein weltweiter Kunstpreis für Künstler aller Disziplinen ab 18 Jahren. Anstelle eines klassischen Formulars wird eine digitale Präsenz (Website, Portfolio oder Social-Media-Profil) eingereicht, die zwingend über eine .ART-Domain verlinkt sein muss.

 

Die Einreichung erfordert eine Kurzbiografie (min. 100 Wörter), eine hochauflösende Werkpräsentation mit technischen Details sowie eine erzählung über den Entstehungsprozess (Text oder 30-Sekunden-Video). Es werden Preise im Gesamtwert von über 50.000 USD vergeben, darunter ein Hauptgewinn von 15.000 USD in bar, Resienzn in Frankreich und Spanien sowie redaktionelle Berichterstattung. Die Teilnahme ist gebührenfrei.

 

Bewerbungsschluss: 01.11.2026

.ART Award

www.award.art

Das Stipendium möchte eine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leben und den Werken des Bildhauers Carlernst Kürten (1921–2000) ermöglichen. Kürten war einer der bedeutenden Vertreter der konkreten und konstruktiv geprägten Bildhauerei in Nordrhein-Westfalen. Die Carlernst Kürten-Stiftung betreibt in seinem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus ein Ausstellungs- und Entwicklungszentrum, das seine künstlerische Haltung und Werkspuren in die Gegenwart trägt. 

Bewerbungsfrist: 15.09.2026, 24:00 Uhr (Eingang per E-Mail). Bewerbung an: E-Mail: info[at]carlernst-kuerten-stiftung.de.

Alle wichtigen Informationen zum Umfang, zu den Fördervoraussetzungen und dem Bewerbungsverfahren entnehmen Sie unserer Webseite.

Im Rahmen des wissenschaftlichen Projekts „fair*Körpert – Wissen und Diversität in der Gynäkologie fördern“ der Fakultät für Gesundheitswissenschaften (Universität Bielefeld) arbeiten wir an einem Sachbuch, das sich diversitätssensibel und wissenschaftstransparent mit SRGR (sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit) beschäftigt. Für ein Buch, dass auch die breite Öffentlichkeit erreichen soll, sind wir auf der Suche nach Interessent*innen, die Lust haben, ein Cover für uns zu gestalten.

Da sich unser Call for Artists gezielt an kreative Köpfe richtet, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie den Aufruf über Ihren Verteiler oder Info-Kanal weiterleiten könnten. 

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • Wer? Studierende, Gestalter*innen, Designer*innen, Illustrator*innen, Nachwuchskünstler*innen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Design, Kunst, Medien)
  • Was? Ein buntes, diversitätssensibles Cover für ein SRGR-Sachbuch
  • Deadline für Einreichungen bisheriger Arbeiten (nicht das Cover!): 30.08.2026

Angaben zu Honorarvorstellungen und Verfügbarkeit
Die eigentliche Cover-Gestaltung erfolgt erst nach Beauftragung und wird entsprechend vergütet.

Alle Infos [PDF Download]

Ab Januar 2027 für ein Jahr in Duisburg leben und künstlerisch arbeiten: Die Stadt Duisburg vergibt zum neunten Mal gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler das begehrte Aufenthaltsstipendium. U40-Kulturschaffende aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, sich bis zum 31. August auf ein kostenfrei gestelltes Atelier im Stadtteil Rheinhausen zu bewerben. Außerdem erwartet die Stipendiatin oder den Stipendiaten für die einjährige Aufenthaltsdauer weitere Benefits, die frei gestellt sind: Neben einer Wohnung und einem Deutschlandticket der Duisburger Verkehrsgesellschaft gibt es eine eigene Ausstellung sowie eine Publikation, die die künftigen Duisburger Arbeiten bündelt.

Alle Infos

Der Blu Sky Artist Award, Ausgabe August 2026, ist ein internationaler Kunstpreis, der von der Ten Moir Gallery veranstaltet wird und sich an Künstler richtet, die nach bedeutender Präsenz, professioneller Anerkennung und echtem Werbewert suchen. Zwei Künstler erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 US-Dollar, einer in der Kategorie “Traditionelle/gemischte Medien” und einer in der Kategorei “Fotografie/Digital”, wobei weitere Finalisten für Präsentationsmöglichkeiten ausgewählt werden. Das Preispaket umasst Künstlerinterviews, die Verbreitung von Pressemitteilungen, die Aufnahme in einen auf Sammler ausgerichteten Katalog, Urkunden, Abzeichen und eine dauerhafte Platzierung auf der Website. Der Preis ist weitweit offen, akzeptiert 2D- und 3D-Medien und ermöglicht es Künstler, bis zu 10 Bilder einzureichen. Für diese Ausgabe wurde die Gebühr auf einen niedrigeren Pauschalbetrag von 28 US-Dollar vereinfacht; in den USA sind sogenannte “Fees” leider durchaus üblich.

Einsendeschluss: 15.08.2026

Website: https://www.tenmoirgallery.com/blu-sky-emerging-artist-award/

Die Steiger Gallery sucht künstlerische Konzepte für den Wassergarten im Erlebnisort Reden im Saarland. Bewerben können sich sowohl aufstrebende als auch etablierte Künstler aller Sparten. Regionale, nationale und internationale Einreichungen sind ausdrücklich erwünscht.

Gesucht werden Konzepte für dauerhaft im Wassergarten installierte Kunstwerke. Die Arbeiten sollen einen Bezug zum Ort herstellen und sich mit Themen wie Bergbaukultur, Industriegeschichte, Wandel, Transformation, Zukunft, Architektur oder der umliegenden Natur befassen.

Deadline: 30.08.2026

Bewerbung: ausschließlich über das Bewerbungsportal

Weitere Informationen zum Call finden Sie hier: https://steiger-gallery.de/call-for-concepts/

Künstlerische Forschung und Praxis an und mit den Archivbeständen des ZADIK

Das ZADIK │ Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung vergibt in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung des ZADIK e.V. das Carte Blanche Fellowship. Jährlich werden Kunstschaffende gesucht, die sich im Rahmen eines künstlerischen Forschungsprojekts mit Archivbeständen des ZADIK auseinandersetzen. Hierbei erhält der/die Carte Blanche Fellow neben dem Honorar auch eine Betreuung durch das Team des Zentralarchivs für deutsche und internationale Kunstmarktforschung in der Arbeit mit den ausgewählten Archivbeständen. Ziel soll eine künstlerische Auseinandersetzung mit Archivalien des ZADIK sein, die ein tiefergreifendes Verständnis künstlerischer Perspektiven auf Themen und Inhalte des Archives und seiner Bestände fördern. Der Rahmen darf hierbei frei im Sinne künstlerischer Forschung von dem/der Carte Blanche Fellow selbst gesteckt werden.

Weitere Infos und Bewerbung

Bewerbungsfrist: 01.10.2026

Der DAAD fördert Praktika an Schulen im Ausland (ohne die 33 Erasmus+ Programmländer (EU, Island, Lichtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei).

Bewerbungszeiträume:

  • 01.03. – 31.03. für Praktika, die vom 01.06. – 31.08. beginnen.
  • 01.06. – 30.06. für Praktika, die vom 01.09. – 01.12. beginnen.
  • 01.10. – 31.10. für Praktika, die vom 01.01. – 31.05. beginnen

Die Bewerbungen erfolgen direkt über den DAAD

Alle Infos https://www.studieren-weltweit.de/infocard/lehramt-international-stipendium-fuer-studierende/

 

Der Lappan Verlag in der Carlsen Verlag GmbH und die Frankfurter Buchmesse laden zur Teilnahme am Deutschen Cartoonpreis ein. Gesucht werden die besten Cartoons, die seit November 2025 entstanden sind. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Beste Bilder – Die Cartoons des Jahres 2026“.

Neu zum 20. Jubiläum des Deutschen Cartoonpreises: 
Zusätzlich vergeben wir einen Förderpreis „Neuentdeckung des Jahres“
Mit dem Förderpreis, der mit 1000 € dotiert ist, zeichnen wir eine Cartoonistin/einen Cartoonisten aus, die/der als neue Stimme besonders überzeugt – und zugleich noch am Anfang der überregionalen Sichtbarkeit steht. 

Cartoonistinnen und Cartoonisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sind aufgerufen, ihre Arbeiten bis spätestens Donnerstag, den 03.09.2026, 17 Uhr einzureichen. Die besten Cartoons werden nicht nur mit attraktiven Geldpreisen ausgezeichnet, sondern finden auch Eingang in das gleichnamige Buch „Beste Bilder 17 – Die Cartoons des Jahres 2026“, das am 29. Oktober 2026 erscheint und vorab auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wird.
Die Cartoons müssen von Menschen erdacht und gezeichnet sein und nicht von einer generativen KI.

Teilnahmebedingung für den Förderpreis: 
Für die Auszeichnung „Neuentdeckung des Jahres“ können nur Cartoonistinnen und Cartoonisten berücksichtigt werden, die höchstens drei Mal in der Sammlung „Beste Bilder“ veröffentlicht wurden.

Dotierung des Deutschen Cartoonpreises 2026:

  1. Preis: 3.000 Euro
  2. Preis: 2.000 Euro
  3. Preis: 1.000 Euro

Neuentdeckung des Jahres: 1.000 Euro

Zusätzlich vergibt die Stadt Kassel gemeinsam mit der Caricatura Galerie den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis.

Einreichung der Cartoons: 
Die Cartoons können als zip-Datei per E-Mail an 2026[at]deutschercartoonpreis.de gesendet werden (max. 10 MB) oder per Cloud-Dienst (z.B. SwissTransfer, Dropbox, OneDrive) übermittelt werden. Die Dateien sollten nach folgendem Muster benannt sein: Nachname_Vorname_1 usw. Es können bis zu 50 Cartoons eingereicht werden. Entscheidend ist die Qualität – gesucht werden die besten Arbeiten!

zur Homepage

Die Frechener Grafik-Triennale, 1970 zunächst als Biennale ins Leben gerufen, findet im Jahr 2027 zum 21. Mal statt. Ihr Ziel ist die Förderung der zeitgenössischen internationalen Druckgrafik. Veranstaltet wird die Grafik-Triennale vom Kunstverein zu Frechen e.V. in Kooperation mit der Stadt Frechen.

Es werden drei Preise in Höhe von 3.000 Euro, 2.000 Euro und 1.500 Euro vergeben. Zusätzlich wird ein Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro für Künster*innen, die sich noch in der Ausbildung befinden, verliehen. Und ein Publikumspreis in Höhe von 200 Euro vergeben für das Bild, das von den Besucher*innen der Ausstellung besonders geschätzt wurde.

Alle weiteren Infos

Bewerbungsfrist: 29. September 2026

Dr. Dormagen-Guffanti Stiftung vergibt mit 10.000 Euro dotiertes Stipendium.

Bewerbungsfrist: 31. August 2026 

Alle Infos und das Bewerbungsformular unter: 
Ausschreibung Dr. Dormagen-Guffanti-Stipendium 2026 – Stadt Köln

Im Kultursektor eröffnet KI vielfältige, kreative Möglichkeiten. Neben Offenheit und Neugier bestehen gleichzeitig Fragen im Umgang mit der neuen Technologie. Diesem Themenfeld widmet sich die LWL-Kulturstiftung in ihrem vierten Förderschwerpunkt, bei dem KI auf Kultur trifft. Kulturschaffende, die bereits KI in ihrer künstlerischen Arbeit anwenden oder sich dafür interessieren, bekommen hier Raum, um neue Wege auszuloten, KI kritisch zu hinterfragen und die Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten.

Das Ziel: Starke kulturelle Kompetenz in der Region und ein vielfältiges, gemeinsames Kulturprogramm im Jahr 2028.

Hier die Facts:

  • Fristen: 31.8.2026 & 28.2.2027*
  • Anwendung von KI als unterstützendes Werkzeug
  • Erläuterung der Rolle von KI im Antrag
  • Allgemeine Förderkriterien und -richtlinien
  • Veranstaltungen & Angebote in 2028

* Zu den genannten Fristen können auch Projektanträge ohne Bezug zu „KI & Kultur“ eingereicht werden.

Bei Fragen:

Alle Infos: lwl-kulturstiftung.de/kikultur

  

Sie haben bereits eine Projektidee und möchten sich dazu abstimmen:

Das Team der LWL-Kulturstiftung berät Interessierte gern vor der Antragstellung. Als Gesprächsgrundlage kann eine schriftliche Projektskizze dienen und – wenn bereits vorhanden – ein erster Kosten- und Finanzierungsplan. Ihre Ansprechpartnerin für Projektberatungen zu „KI & Kultur“ ist Corinna Grundmann.

Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Wissenschaftspreis: 10.000 €

für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)

  • Initiativpreis: 10.000 €

für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung

Die Ausschreibung erfolgt bundesweit. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2026.

Alle Infos

Die Stadt Speyer hat 1965 anlässlich des 85. Geburtstages von Hans Purrmann den Förderpreis „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ gestiftet. Seit 2012 wird mit dem „Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer“ ein weiterer Preis vergeben, der von der Hans Purrmann Stiftung getragen wird, wie ebenso der Förderpreis seit 2017.

Der „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ soll, so der ausdrückliche Wunsch von Hans Purrmann, an förderungswürdige junge Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die vergleichbar den Lebensstationen Hans Purrmanns (Geburt in der Pfalz, Lebens- und Arbeitsstationen in München, Berlin, Paris, Rom, Florenz, aber auch der Schweiz sowie dem Bodensee) einen europäischen Blick und Bezug, aber auch einen Bogen von europäischen Metropolen und ländlichen Räumen aufweisen. Jeder, der diese Bedingung erfüllt und das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten hat, kann sich während der Ausschreibungsphase um den mit einem Preisgeld in Höhe von 6.000 € sowie einer eigenen Katalogpublikation dotierten Förderpreis bewerben. 

Die Ausschreibung für den Förderpreis startet am 01. August bis einschließlich 30. September 2026. 

Über das Onlineportal können die erforderlichen Bewerbungsunterlagen hochgeladen werden. 

weitere Infos hier

Das Hodder Fellowship der Lewis Center for the Arts der Princeton University ist eine zehnmonatige Residency für Künstler/innen. Zu den zugelassenen Disziplinen zählt Visual Arts, dessen Programmschiene neben Malerei, Fotografie und Skulptur auch Film und Video umfasst. Während der Residency in Princeton besteht keine Lehrverpflichtung, die Zeit dient ausschließlich der Arbeit an einem eigenen Projekt. Die Bewerbung verlangt Lebenslauf, Projektvorschlag und Arbeitsproben.

Teilnahmebedingungen:

Weltweit offen, keine US-Staatsbürgerschaft nötig. In dieser Runde zugelassene Disziplinen: Dance, Theater/Music Theater, Visual Arts (inklusive Film/Video) und Music. Bewerbungen sind maximal zweimal im Leben möglich. Frühere Stipendiat/innen des Princeton Arts Fellowship sind ausgeschlossen. Die Arbeit darf nicht zu einem akademischen Abschluss führen.

Für die Dauer der zehnmonatigen Ernennung als Visiting Fellow stellt die Universität ein äußerst großzügiges Geldstipendium in Höhe von 93.000 USD zur Verfügung.

Bewerbungsschluss 08.09.2026

weitere Infos

Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene, verliehen von Deutschlandfunk Kultur in Zusammenarbeit mit ARD, ORF und SRF. 

Eingereicht werden kann ein maximal 15-minütiges unabhängig produziertes Hörstück.

Zu gewinnen ist ein Preisgeld von 1.000 Euro, die Teilnahme an dem Festival „ARD-Hörspieltage“ im ZKM Karlsruhe und eine Sendung im Deutschlandfunk Kultur.

Teilnahmeschluss ist der 1. September 2026.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite

Die Internationale Grafik-Triennale in Frechen ist ein weltweit ausgeschriebener Grafik-Wettbewerb. Sie gilt als größter internationaler Wettbewerb für künstlerische Druckgrafik in Deutschland.1970 ins Leben gerufen findet sie im Jahr 2027 zum 21. Mal statt. Ihr Ziel ist die Förderung der zeitgenössischen internationalen Druckgrafik. Veranstaltet wird die Grafik-Triennale vom Kunstverein zu Frechen e.V. in Kooperation mit der Stadt Frechen.

Eine Bewerbung (deutsch/englisch) ist vom 15. Juli bis zum 29. September 2026 möglich über folgenden Link:

https://forms.kdvz.nrw:443/form/alias/1/form_1919

Zulassungsbedingungen 

Zugelassen sind professionelle Künstler und Künstlerinnen. Die eingereichten Arbeiten müssen der Druckgrafik zuzuordnen sein, wobei neue grafische Techniken wie Computerdruck ebenso akzeptiert werden wie die traditionellen Drucktechniken Holzschnitt, Linolschnitt, Siebdruck, Radierung etc..Die jeweilige Technik muss als Mittel inhaltlicher und formaler Ausdruckskraft überzeugen und soll nicht als reine Reproduktionstechnik verstanden werden. Dreidimensionale Arbeiten und Unikate sind – soweit sie dem Bereich der Druckgrafik zuzuordnen sind – ebenfalls zugelassen.

Maximalgröße aller Arbeiten: Die Summe von Länge + Breite kleiner als 250 cm, bei dreidimensionalen Arbeiten die Summe von l+b+h kleiner als 250 cm. Ausschlaggebend für die Auswahl ist die innovative künstlerische Qualität. Die Werke müssen in den letzten drei Jahren entstanden sein (2023 und später). 

Jeder Künstler, jede Künstlerin kann Dateien von bis zu 4 Arbeiten einreichen, die mit Nummern versehen sind, auf welche sich die Angaben in den Anmeldefeldern beziehen müssen: Name des Künstlers/der Künstlerin, Titel, Jahr, Technik, Preis und Maße der Arbeiten. Das Anmeldeformular muss vollständig ausgefüllt sein und auch ein kurzes CV enthalten.

Für die Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2027 sind wir auf der Suche nach neuen Motiven für unsere Materialien. Daher schreiben wir den Kreativwettbewerb zum Motto „100% Menschenwürde. Zukunft bunt gestalten“ mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2.150 € aus. Einsendeschluss ist der 10. September 2026.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Ausschreibung oder auf unserer Homepage unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/aktionswochen/kreativwettbewerb-2027.

Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Goebelstraße 21 a
64293 Darmstadt

Tel.: 06151/6678259
Fax: 06151/3919740

https://stiftung-gegen-rassismus.de/

Seit 1989 ist das Künstler*dorf Schöppingen eine international agierende kulturelle Produktions- und Residenzstätte für Künstlerinnen und Künstler. Der stipendiengeförderte Aufenthalt von zwei bis sechs Monaten ermöglicht die Umsetzung von Projekten in den Bereichen Literatur, Visuelle Kunst und Komposition.

Wann:
Bewerbungen für das Jahr 2027 können vom 27. Juni bis zum 31. August 2026 (Mitternacht CET) eingereicht werden. In diesem Zeitraum ist das Bewerbungsportal geöffnet.

Wer:
Bewerben können sich professionelle bildende Künstler:innen, Autor:innen und Komponist:innen. Seit 2023 werden auch Bewerbungen von Kollektiven zugelassen. Die Ausschreibung richtet sich an Menschen jeder Nationalität und jeden Alters.
Eine Unterkunft für Partner, Familienangehörige oder Assistenz kann nach Absprache und Verfügbarkeit bereitgestellt werden. Im Falle körperlicher, kognitiver oder sinnestechnischer Einschränkungen bitten wir Sie um eine Kontaktaufnahme, um vorhandene Barrieren zu erläutern.

Was:
Stipendien betragen monatlich 1.500,- Euro, abzüglich ca. 100,- bis 200,- Euro Miet- und Betriebskosten.

Das Stipendium für Kollektive beträgt 1.000,- Euro pro Person, jedoch maximal 3.000,- Euro abzgl. Miet- und Betriebskosten.

Bewerben

 

 

Der Kunstpreis der Kunsthalle Hochschwarzwald Stiftung wird jährlich abwechselnd in den Kategorien „Bildende Kunst“ (mit Schwerpunkt Druckkunst) und „Darstellende Kunst“ gewährt. Er wird erstmals 2026 in der Kategorie „Bildende Kunst“ vergeben.

Ausgezeichnet werden drei der eingereichten Bewerbungen, wobei der erste Preis mit 1.500 Euro, der zweite Preis mit 1.000 Euro und der dritte Preis mit 500 Euro dotiert ist. Zudem erhalten die Preisträger einen Zuschuss von 500 Euro Spesen für die Anreise und Ausstellung ihrer Werke bzw. die Durchführung einer Veranstaltung in der Kunsthalle Hochschwarzwald Wieden im Rahmen der Preisverleihung.

Bewertbare Bewerbungen sind digitale Portfolios (inkl. Lebenslauf und Kontaktdaten) im PDF-Format, maximal 20 Seiten, als ein zusammenhängendes Dokument, aus dem das künstlerische Werk hervorgeht, das ausstellungs- oder aufführungsfähig ist.

Bewerbungsfrist: 30.08.2026

Zur gesamten Ausschreibung

PERFORMING ENVIRONMENTS!

Unter dem thematischen Schwerpunkt Performing Environments! sucht Kunst im öffentlichen Raum Tirol 2027 nach ortsspezifischen Interventionen, die ihre physische Umgebung durch Performance mit kollektiven Erinnerungen und subjektiven Erzählungen verbinden. Dabei soll der öffentliche Raum – egal ob ländlich oder urban – nicht nur als Bühne, sondern als handlungsfähiges Gegenüber verstanden werden.

Ob Gesten, die unseren Alltag begleiten, Realitäten und Öffentlichkeit formen oder Orte initial aktivieren, die Verbindung zwischen Performance und Ort kann durch unterschiedlichste künstlerische Praktiken formuliert werden. Die Förderschiene Kunst im öffentlichen Raum Tirol lädt für ihr Jahresprogramm künstlerische Interventionen, Performances und Klangarbeiten ein, neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Körper, Raum und Identität zu eröffnen und den öffentlichen Raum als lebendigen, vielstimmigen Erfahrungsraum neu zu verhandeln.

Schlagwörter: Körperlichkeit – Performance – Umwelt – Interventionen – Öffentlichkeit

Dotierung: 
Die Aktion Kunst im öffentlichen Raum des Landes Tirol ist im Jahr 2027 mit 80.000 Euro dotiert. Die Höhe der Förderung des Landes der zur Umsetzung empfohlenen Projekte aus dieser Aktion kann nach Empfehlung der Jury bis 100% der förderbaren Gesamtkosten betragen. Aus den eingereichten Projekten werden bis zu drei Projekte zur Realisierung geladen.

Einreichfrist: 14.08.2026

Alle Infos und Einreichung

Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist ein zentraler Standort der Kunst- und Kulturszene Oberhausens. Die transdisziplinäre Ausrichtung des Hauses eröffnet Künstler*innen und praxisorientierten Wissenschaftler*innen aller Sparten Freiräume zur (Weiter-) Entwicklung eigener Arbeiten und Forschungsvorhaben. Zugleich ist das Haus ein wichtiger Begegnungs- und Interaktionsraum für alle Bürger*innen der Stadt. Das Residenzprogramm fördert daher explizit die Verschränkung von künstlerischer Praxis, Bildung und Wissenschaft sowie aktive Interventionen mit den Institutionen, Vereinen und Bewohner*innen Oberhausens. Dieser thematische Schwerpunkt des Programms ergibt sich aus dem eigenen Selbstverständnis, eine künstlerische und kulturelle Plattform für die Stadtgesellschaft zu sein.

 

Bewerbungsvoraussetzungen 

Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen und/oder Künstler*innengruppen und Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste, Musik, Film, Literatur, praxisorientierte Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Wohnsitz in NRW. Das Residenzprogramm wurde ins Leben gerufen, um Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft zu fördern. Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist daher besonders interessiert an stadtspezifischen Vorhaben mit längerfristiger Wirkung. 

Es gibt keine Altersbeschränkung. Für die Dauer des Residenzprogramms im Kunsthaus Mitte besteht eine Residenzpflicht. Studierende sind ausgeschlossen.

 

Residenzformate und Dauer

Es sind zwei unterschiedliche Residenzformate ausgeschrieben:

+ Einmonatige Residenzen, die für Projekte ausgelegt sind, deren Ausrichtung noch nicht ausformuliert ist. In diesem Rahmen können beispielsweise Recherchen, Arbeitsskizzen oder experimentelle Ansätze verfolgt werden. 

+ Zweimonatige Residenzen sind zur Realisierung von umfangreicheren Projekten vorgesehen. Die zielgerichtete Umsetzung endet idealerweise mit einer öffentlichen Ausstellung, Präsentation, Performance oder anderen künstlerischen Aktionen.

Die Programme unterscheiden sich neben der Dauer auch im Umfang der finanziellen Förderung. 

 

Die einmonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:

  • ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
  • ein Stipendium in Höhe von 1.000€
  • Reisekostenpauschale von 200€

 

Die zweimonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:

  • ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
  • ein Stipendium in Höhe von 2.500€
  • ein Materialkostenerstattung bis zu 500€ 
  • Reisekostenpauschale von 200€

 

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung die präferierte Dauer der Residenz (ein oder zwei Monate) und mindestens einen Zeitraum als Präferenz an. 

Das Kunsthaus Mitte unterstützt alle Resident*innen in ihren Arbeitsprozessen und fördert den künstlerischen Austausch mit anderen Nutzern des Hauses, städtischen Institutionen und den Bürger*innen der Stadt.

 

Programmzeitraum

Juni 2022 – März 2023

 

Bewerbungsfrist

Es handelt sich um ein offenes Bewerbungsverfahren. Bewerbungen sind ab sofort möglich. 

Sollten alle Stipendien vergeben sein, informieren wir umgehend an dieser Stelle darüber. 

 

Bewerbungsverfahren

Folgende Unterlagen werden für das Auswahlverfahren benötigt: 

+ Exposé über das geplante Vorhaben (max. zwei DIN-A4-Seiten) 

+ Portfolio bisheriger Arbeiten oder Projekte

+ Künstlerischer/Wissenschaftlicher Lebenslauf 

+ Angaben zum präferierten Zeitraum und Dauer der Residenz

 

Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren, das von einer externen Jury begleitet wird. 

Die aktuellen Mitglieder der Jury sind: 

Dr. Franz Anton Cramer

Nina Dunckmann M.A. (LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen)

Nach Sichtung der Unterlagen wird eine engere Auswahl der Bewerber*innen zu einem Gespräch im Kunsthaus Mitte eingeladen. Vorherige Besichtigungen des Hauses sind nach Absprache möglich.

 

Bitte richten Sie die Unterlagen als PDF-Datei (max. 10 MB) an: 

 residenz[at]kunsthausmitte.de

Vorherige Rückfragen beantworten wir gerne per E-Mail. 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Der Weilburger Kunstpreis ist mit 2.500, - € dotiert. Zusätzlich werden die Werke der Endauswahl in einer Ausstellung im „Kleinen Kabinett“ des Bergbau- und Stadtmuseums gezeigt (voraussichtlich 24.10.-23.12.2026).
Das Siegerwerk geht mit der Auszahlung des Preisgeldes in das Eigentum der Stadt Weilburg über.
 

Teilnahmegebühr:
10.-€, vor Einreichung auf eines der untenstehenden Konten mit dem Verwendungszweck „Kunstpreis 2026“ einzuzahlen. Ohne Zahlungseingang wird die Bewerbung nicht der Jury vorgelegt.
 

Bewerbungsschluss: 15.08.2026

Ausschreibung

Kunstwettbewerb zum Motto „100% Menschenwürde. Zukunft bunt gestalten“

Für die Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2027 sind wir auf der Suche nach neuen Motiven für unsere Materialien. Daher schreiben wir den Kunstwettbewerb zum Motto „100% Menschenwürde. Zukunft bunt gestalten“ mit Preisgeldern von insgesamt 2.150 Euro aus.

Eure Kreativität ist gefragt!

Das Motto der UN-Wochen gegen Rassismus 2027 lautet „100% Menschenwürde. Zukunft bunt gestalten“.

Jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verletzt die Würde des Menschen. Rechtsextremismus spaltet, bedroht und zerstört. Doch wir stehen zusammen. Für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Menschenwürde kennt keine Hautfarbe, keinen Glauben, keine Herkunft. Wir setzen ein klares Zeichen: Gegen Hass, gegen Hetze, gegen Ausgrenzung. Für eine bunte Zukunft und Gesellschaft, in der Würde unantastbar bleibt – für alle.

Diesem Ziel widmet sich der von uns ausgeschriebene Wettbewerb in künstlerischer Weise.

Eingeladen sind alle Kunstschaffenden aus den Bereichen Malerei, Grafik, Foto- und Typografie.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können zusammen mit einer/m Erziehungsberechtigten teilnehmen, die/der dann auch Hauptverantwortliche/r ist.

In der Kategorie Plakatmotive sind die Preise mit 400, 300 und 200 € dotiert, bei den Postkartenmotiven mit 300, 250 und 150 € und bei den Stickermotiven mit 250, 200 und 150 €.

Einsendeschluss ist der 10. September 2026

Bei kleinerer Datenmenge direkt per Mail, ansonsten als ZIP-komprimierter Ordner oder per Dropbox oder Wetransfer-Link an: iwgr[at]stiftung-gegen-rassismus.de

Wichtig! Zusätzlich muss die ausgefüllte Einverständniserklärung und das Teilnahmeformular eingereicht werden.

weitere Infos gibt es hier

Wer?

Lehramt.International gibt es auch für Absolventinnen und Absolventen von Lehramtsstudiengängen (Master oder Staatsexamen) an deutschen Hochschulen aller Fächerkombinationen und aller Schulformen.

Du bist schon fertig mit dem Studium, hast das Referendariat noch nicht angefangen und planst ein Praktikum an einer Schule im Ausland? Förderungen von Praktika sind an Schulen in vielen Ländern der Welt möglich. Ausgeschlossen sind nur die 33 Erasmus+ Programmländer (EU, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei).

Wie lange?

Das Programm fördert Praktika ab 90 Kalendertagen und bis zu 12 Monaten.

Was bekommst du?

  • Eine monatliche Stipendienrate. Die Höhe ist abhängig vom Zielland. Für Bolivien gibt es z.B. 1.325 Euro pro Monat, für USA 1.400 Euro.
  • Reisekostenpauschale. Auch deren Höhe ist abhängig davon, wohin es geht.
  • Kranken-, Unfall und private Haftpflichtversicherung

Wann musst du dich bewerben?

Bewerbungszeiträume:

  • 01.03. – 31.03. für Praktika, die vom 01.06. – 31.08. beginnen.
  • 01.06. – 30.06. für Praktika, die vom 01.09. – 01.12. beginnen.
  • 01.10. – 31.10. für Praktika, die vom 01.01. – 31.05. beginnen. Achtung in 2026 geändert: 01.10. – 30.10.26

Du möchtest wissen, wie eine Bewerbung abläuft, und was die genauen Bewerbungsvoraussetzungen sind? Dann informiere dich in der DAAD-Stipendiendatenbank. Hier kannst du auch deine Bewerbung einreichen. 

Die achte Ausgabe der Lihpao Sculpture Biennial Awards, gemeinsam ausgerichtet von der Lihpao Cultural Arts Foundation und dem Austrian Office Taipei mit Unterstützung des Kulturministeriums von Taiwan, hat ihre internationale Ausschreibung bekannt gegeben, die bis zum 30. September 2026 läuft. Die Biennale hat ihren Sitz bei der Lihpao Cultural Arts Foundation in New Taipei City.

Seit ihrer Gründung haben die Lihpao Sculpture Biennial Awards 1.347 Künstler aus 68 Ländern angezogen, mit über hundert Preisträgern. Wu Pao-tien, Vorsitzender der Lihpao-Gruppe, betonte, dass diese Ausgabe in Zusammenarbeit mit dem Austrian Office Taipei entsteht, verwies auf das reiche kulturelle Erbe Österreichs und seine bedeutende Stellung auf der kulturellen Weltkarte und stellte die Biennale als Plattform vor, die Bildhauer international verbindet.

Der Preis bietet Bildhauern weltweit eine bedeutende Bühne und die Möglichkeit, an einem langjährigen internationalen Wettbewerb mit einer starken Geschichte grenzüberschreitender Beteiligung teilzunehmen. Die vollständigen Teilnahmebedingungen, Kategorien und Einreichungsmodalitäten sind bei der Stiftung erhältlich.

Bewerbungsschluss: 30.09.2026

Die Gewinnerin oder der Gewinner des Hauptpreises erhält ein reisgeld von 45.000 USD. Für den zweiten Platz werden immer noch beachtliche 25.000 USD vergeben.

weitere Infos

Der LWL-Kulturfonds fördert Kulturprojekte und Publikationen aus verschiedenen Bereichen, darunter Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film. Wichtigste Förderkriterien sind Qualität, ein Westfalenbezug sowie die Relevanz für die Region. Antragsberechtigt für die bis zu 10.000 Euro (bei Publikationen bis zu 2.500€) sind Verbände, eingetragene Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Initiativen, Privatpersonen oder Einrichtungen in Westfalen-Lippe. Eingehende Anträge werden von der LWL-Kulturabteilung in chronologischer Reihenfolge bearbeitet:

  • Durchführungszeitraum ab 01.01. (1. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.06. des Vorjahres
  • Durchführungszeitraum ab 01.07. (2. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.01. desselben Jahres
     
    Weitere Informationen zum Antragsverfahren und zu den Förderrichtlinien gibt es hier.

Das Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen für Medienkünstlerinnen richtet sich exklusiv an Frauen, um die Sichtbarkeit sowie die Förderung von Medienkünstlerinnen zu stärken. Die Bewerberinnen müssen ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben und ein neues Projekt im Bereich der Medienkunst und digitalen Kultur planen. Es gibt keine thematischen Einschränkungen, und die Stipendien sind unabhängig von einer Residenzpflicht. Zudem sind Künstlerinnen aller Altersgruppen eingeladen, sich zu bewerben. 

Das erstmals 2000 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft ausgeschriebene Stipendium soll talentierten Künstlerinnen den Freiraum schaffen, um neue, unkonventionelle Herangehensweisen zu erforschen, ihre Vorhaben zu verwirklichen und den zeitgenössischen Medienkunstdiskurs in Nordrhein-Westfalen aktiv mitzugestalten.

Ab 2027 werden vier Stipendien vergeben, die mit 9.900 Euro (zuvor 7.660 Euro) dotiert sind. Geplant ist, den Stipendiatinnen im Anschluss an die Zeit ihres Stipendiums die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Arbeiten zu geben. Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Stipendiums.

weitere Infos hier

Bewerbungsschluss: 15.09.2026

Rückfragen können gerichtet werden an:
foerderung[at]medienwerk-nrw.de

 

Filmwerkstatt Münster

Kuratiert das Programm des filmclub münster 2027 mit.
Thema: entschlossen

Was bedeutet es, entschlossen zu sein? Wie fühlt sich Entschlossenheit an? Und welche Bilder erzählen davon?

Was suchen wir?
Der filmclub münster sucht Filme, die Entschlossenheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Zeigt Euch entschlossen und macht mit! Schickt uns eure Vorschläge bis zum 15.09.2026 über das Online-Formular und gestaltet so gemeinsam mit uns das Programm des filmclub münster 2027. Für die Umsetzung eurer Filmreihe übernehmen wir die Kosten für Filmlizenzen, Spielorte und Gäst:innen. Eure kuratorische und organisatorische Arbeit wird mit einer Aufwandspauschale vergütet.

Was meinen wir mit entschlossen?
Entschlossenheit beschreibt den Moment, in dem aus einer Beobachtung eine Entscheidung wird – und aus einer Entscheidung eine Haltung. Doch sie entsteht nie losgelöst von ihrer Zeit. Gesellschaftliche Veränderungen, politische Umbrüche und persönliche Erfahrungen prägen, wofür wir einstehen, welche Geschichten wir erzählen und welche Perspektiven sichtbar werden. Wie verändern gesellschaftliche Entwicklungen unser Verständnis von Haltung? Wer kann es sich leisten, entschlossen zu handeln oder sichtbar zu werden – und wer nicht? Wann fordert Kunst eine klare Position heraus – und wann liegt ihre Stärke gerade darin, Widersprüche auszuhalten? Welche Filme eröffnen neue Perspektiven auf diese Fragen?

Welche Filme sind gefragt?
Schickt uns Eure Vorschläge für Filme, die von Entscheidungen und ihren Folgen erzählen, von Verantwortung und Widerstand, von Aufbruch, Zweifel und Veränderung. Uns interessieren Werke, die Entschlossenheit zeigen, die aber keine eindeutigen Antworten geben. Im Vordergrund steht der Prozess, sich zu positionieren – in der Gesellschaft, in der Kunst und im persönlichen Handeln.

Welche Filme sind nicht gefragt?
Bitte schlagt keine eigenen Filme vor, die ihr produziert habt. Anders als bei Filmfestivals, bei denen ihr eigene Produktionen einreichen könnt, wollen wir das Jahresprogramm mit Euch kuratieren, also gemeinsam in die Vergangenheit und die Gegenwart des Films schauen.

Was muss ich einreichen?
Sendet uns eure dokumentarischen, fiktionalen, experimentellen oder hybriden Vorschläge über unser Formular bis zum 15.09.2026. Bitte macht deutlich, wie genau ihr das Thema entschlossen mit euren Vorschlägen aufgreift. Eure Einreichung kann die Konzeption von einem Abendprogramm (120 Minuten) bis hin zu maximal drei Abenden (3 x 120 Minuten) umfassen. Der filmclub münster sucht aus allen Vorschlägen ca. fünf aus. Rückfragen bitte via E-Mail an info@filmwerkstatt-muenster.de.

Kommt es zur Zusammenarbeit, verpflichten sich alle Beteiligten auf einen Code of Conduct . Eine Rückmeldung zu euren Vorschlägen erfolgt noch 2026. Die Auswahl wird auf www.filmclub-muenster.de bekanntgegeben und im Laufe des Jahres 2027 gezeigt.

Für ein Kunstprojekt im Zeitraum März-Oktober 2027 sucht das Museum Haus im Schluh eine Künstler*in / Student*in zur Konzeption und Umsetzung einer interaktiven analogen Klang- und Lichtinstallation.

Einsendeschluss ist der 30. September 2026!
 

Im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung der vier Museen des Worpsweder Museumsverbundes zum 100. Jubiläums der Großen Kunstschau Worpswede 2027 stellt das Haus im Schluh ein Kabinett für die Präsentation einer Installation zur Verfügung. 

Ziel ist es, dass das Werk bei den Besucher*innen ein Gefühl von Festlichkeit und Freude auslöst.
 

Mehr Informationen und zu den Ausschreibungsunterlagen

Der Verein EnzymKultur lädt Künstlerinnen und Künstler zur Einreichung von Videoarbeiten für eine Veranstaltungsreihe im Jahr 2027 zum Thema Pfade, Wege, Straßen ein. Die ausgewählten Arbeiten werden in ungewöhnlichen Alltagsorten wie Garage, Garten oder Keller präsentiert. 

Damit knüpft EnzymKultur an frühere Projekte wie “KammerPerformance” und “gARTen” an. Gesucht werden experimentelle, dokumentarische, narrative oder freie künstlerische Positionen zum Thema.

Rahmenbedingungen: Länge von maximal 20 Minuten, Format mp4 und nicht deutschsprachige Arbeiten mit Untertiteln.

Ein Aufführungshonorar von bis zu 100 € vorbehaltlich erfolgreicher Förderung ist vorgesehen.

Bewerbungsschluss: 30.09.2026

Weitere Informationen: www.enzymkultur.de

Die Ausschreibung zur Projektförderung Medienkunst 2027 des Landes Nordrhein-Westfalen ist gestartet. Sie richtet sich an Institutionen und freie Initiativen der Medienkunst und digitalen Kultur. Bis zum 15. September 2026 können Förderanträge beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht werden.

Das Büro medienwerk.nrw koordiniert die Ausschreibung im Auftrag des Ministeriums und begleitet die Förderprogramme inhaltlich und organisatorisch.

Allen Informationen zu den Förderprogrammen Medienkunstfonds, Medienkunstfellows und Allgemeine Projektförderung Medienkunst finden Sie auf der Webseite.

Residenz Aufenthalte im Jahr 2027

Bewerbungsschluss 31 August 2026

Die SÍM Residency ist ein internationales, gemeinnütziges Residenzprogramm in Reykjavík, Island, für zeitgenössische Künstler und Kulturschaffende, das von SÍM – The Association of Icelandic Visual Artists – betrieben wird. Es ist eines der etabliertesten Künstler-Residenz-Programme der nordischen Region und begrüßt jedes Jahr rund 200 Künstler und Kulturschaffende aus der ganzen Welt.

Die Residenz bietet Künstlern ein nachhaltiges Arbeits- und Wohnumfeld, das Reflexion, Experimentieren und kreative Zusammenarbeit fördert.

​Die Teilnehmer haben Zugang zu privaten und gemeinsamen Studios und Möglichkeiten für öffentliche Präsentationen in einem flexiblen Residenzumfeld, das verschiedene künstlerische Praktiken und Forschungsinteressen unterstützt.​

​Künstler können Aufenthalte von ein bis drei Monaten beantragen.

​​Das Residenzprogramm Umfasst

​Unterkunft und Studioeinrichtungen

  • Orientierung und Einführungstreffen
  • Künstlerpräsentation auf der Website von SÍM Residency und Social Media Kanälen
  • Möglichkeiten für öffentliche Präsentationen und Künstlergespräche
  • Zeit und Raum für künstlerische Forschung, Entwicklung und Produktion

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Bewerbungen für Aufenthalte im Jahr 2027 werden nach Ablauf der Frist geprüft.

Die Bewerber werden vor Ende September 2026 benachrichtigt.

​​Eine begrenzte Anzahl von Kurzanzeigen-Aufenthaltsmöglichkeiten kann im Jahr 2026 zur Verfügung stehen.

Bewerber, die an diesen Möglichkeiten interessiert sind, werden ermutigt, ihre Verfügbarkeit im Antragsformular anzugeben.

​Bei Fragen zum Residenzprogramm oder Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an residency[at]sim.is

Detaillierte Informationen hier

Von 01. Juni bis 31. Dezember 2026 sind Künstler:innen weltweit dazu eingeladen, ihr Portfolio an Karikaturen und satirischer Grafik für den SOKOL – Preis für digitale Karikatur, kritische Zeichenkunst und Satire einzureichen. Teilnehmen können Künstler:innen, Studierende und Absolvent:innen einer künstlerischen oder grafischen Ausbildung sowie künstlerisch tätige Personen aus dem In- und Ausland ab der Vollendung des 18. Lebensjahrs. Die Wahl des Themas bleibt den Künstler:innen überlassen. 

Der SOKOL-Preis, der 2018 ins Leben gerufen wurde, widmet sich der Sichtbarmachung zeitgenössischer Positionen an der Schnittstelle von Zeichnung, Satire und gesellschaftskritischer Reflexion. Zugleich ehrt er den Namensgeber des Preises – Erich Sokol, einen Künstler, der international für seine innovative und zukunftsorientierte Haltung bekannt war In einem 5-Jahres-Rhythmus wird die internationale Auszeichnung vom Land Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Karikaturmuseum Krems vergeben. Ein neuer Schwerpunkt liegt auf Arbeiten, die sich kritisch mit Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen.

Der Erich-Sokol-Preis würdigt in seiner Hauptkategorie das Lebenswerk oder besondere Leistungen im Bereich der Karikatur mit 11.000 €. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die zeichnerische Qualität, aber auch der satirische Gehalt sowie die politischen Aussagen des Gesamtwerks. Der Preis berücksichtigt insbesondere traditionell gefertigte Arbeiten – etwa mit Bleistift, Tusche oder Acryl ausgeführt. Ausgezeichnet werden Künstler:innen mit klarer Haltung, deren Werk unbequem ist, gesellschaftliche Reibung erzeugt und von großen satirischen Ideen getragen wird.

Darüber hinaus würdigt der Preis eine satirische Haltung als lebenslange künstlerische Praxis – ein über Jahrzehnte entwickeltes Selbstverständnis, das Satire nicht als Stilmittel, sondern als Lebenseinstellung und kontinuierliche gesellschaftliche Intervention begreift.

Bewerbungsschluss: 31.12.2026

Weitere Informationen gibt es hier

Spreewaldatelier /// Bildhauer + Karikaturisten Open Air

Bewerben Sie sich jetzt für das SPREEWALDATELIER 2027 mit dem Thema TRANSFORMATION! 

Bitte nähertreten! Es ist nur Kunst.

Das SPREEWALDATELIER, Bildhauer + Karikaturisten Open Air, nimmt den Begriff „Kunst im öffentlichen Raum“ beim Wort und versammelt alle zwei Jahre im September etwa 20 Bildhauer und Karikaturisten im Herzen der Lübbenauer Altstadt.

Vor den Augen des Publikums greifen Künstler*innen aus der ganzen Welt eine Woche lang zu Kettensäge und Stift, um einzigartige Momentaufnahmen aufzufangen und in ihre jeweilige künstlerische Ausdrucksform zu bringen.

Dabei entstehen ausdrucksstarke Objekte aus Stammholz und messerscharfe Pointen auf Papier. Das Faszinierende dabei: Alles passiert hautnah, live und auf Augenhöhe zwischen den Besucher*innen und den Künstler*innen. Zwischen all den Spänen bleibt noch Zeit für das eine oder andere Gespräch untereinander und mit den Besucher*innen in lockerer Atmosphäre.

Kurzfilme mit Impressionen zu den SPREEWALDATELIERs der vergangenen Jahre finden Sie unter spreewaldatelier.de

Der zentral gelegene Werkplatz zwischen Kirche, Rathaus und Altstadtgeschäftigkeit machen das SPREEWALDATELIER 2027 komplett. Der Duft nach Holz und Acryl, überall Späne, Kettensägen, das dumpfe Klopfen der Beitel und farbenfrohe Skizzen ergänzen das Erlebnis für alle Sinne!

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.

Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de

Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.

 

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt seit 1982 in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang Stipendien für zeitgenössische deutsche Fotografie. Die Förderung wendet sich an Fotograf*innen (ohne Altersbegrenzung), die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten möchten. Die Ausschreibung ist weder thematisch gebunden noch einem bestimmten Bereich der fotografischen Praxis zugeordnet.

Die Stiftung möchte mit diesem offen gehaltenen Förderprogramm eine zeitgemäße bildnerische Auseinandersetzung mit fotografischen Sicht- und Darstellungsweisen fördern. Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang betreut dieses Förderprogramm.

Das Stipendienprogramm wird vom 1. Juli bis 31. August 2026 wieder ausgeschrieben.

Für das Förderprogramm erfolgt die Bewerbung ausschließlich über das digitale Bewerbungsportal der Krupp-Stiftung.

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Studienfinanzierung und Förderprogramme

Förderung für spezielle Gruppen

  • Start Art e.V | Start Art Week: Umfangreicher Downloadbereich mit Handouts zu Projektanträge schreiben, Projektmanagement kompakt, Sponsoring, Pressemitteilung, Mustervorlagen etc. linktr.ee/startartweek
     
  • Call for Kunst - Förderung Literaturkorpus: Tipps zu Crowdfunding u.a. Finanzierungsmöglichkeiten, Expert*innen, die über ihre Erfahrungen und Ansichten als Mitglieder in Auswahlkommissionen und Jurys geben, Online-Handbücher zu weiteren Themenbereichen wie “Anträge schreiben”, Honorare etc. Callforkunst.de Bereich > Finanzierungsmöglichkeiten anwählen
     
  • Kreativkultur Berlin kreativkultur.berlin Infothek - Tipps zur Antragstellung