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Preise, Stipendien, Förderungen

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des "Rundgangs".
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

+++ CORONA: Aufgrund der aktuellen Situation übernehmen wir keine Gewähr für das tatsächliche Stattfinden der aufgeführten Wettbewerbe etc. Bitte informieren Sie sich ggf. auf den Webseiten der Veranstalter. Sie sollten Reisen im Zusammenhang mit Wettbewerben etc. oder Antritte von Residenz-Stipendien aufgrund der aktuellen Lage dringend überdenken und nur antreten, wenn dies mit den angeordneten / empfohlenen Präventionsmaßnahmen von Bund und Ländern sowie des Robert Koch-Instituts vereinbar ist. +++

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Begründet wurde es im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2019. Die neuen Stipendien werden 2020 vergeben.

Zugangsweg

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Vorschlagsberechtigt sind:

  • rund 60 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen,
  • die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland,
  • die ehemaligen Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche BewerberInnen zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. Die FinalistInnen haben im März des jeweiligen Auswahljahres die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) trägt der/die Bewerber/in.  

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung).
  • BewerberInnen müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums (April 2018) beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD).
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren.
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag (30. November) 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten).
  • KünstlerInnen, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst tätig sind, können sich nicht bewerben. 

Art des Stipendiums 

  • Das Stipendium beträgt zurzeit 1.200 € pro Monat. Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.
  • Am Ende der Förderungszeit erhält jede Stipendiatin / jeder Stipendiat einen Katalog, der die im Rhythmus von ca. drei Jahren stattfindende Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen dokumentiert.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet den StipendiatInnen die Teilnahme an ihren Programmen an (Sommerakademien, Kurztagungen, Sprachkurse, etc.).

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • katholische Konfession,
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2018/19),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 650,00 Euro zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (erhalten nur nominierte Studierende)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum bis zum 31.12. eines Jahres

Wie kann ich mich bewerben?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in. Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 15. November 2019 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 02. Dezember 2019 von den nominierten Studierenden eingereicht werden.

Weitere Informationen:

Zweck des Stipendiums

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen oder Ähnliches können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.

Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und GasthörerInnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer / einem wissenschaftlichen Lehrenden (siehe unten) der Kunstakademie beraten zu lassen.

Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)

Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.

Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Jury entscheidet vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und gegebenen Bedarfe über die Qualität des Antrags.

Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts, ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.

Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum, Prof. Dr. Birgit Engel, Prof. Dr. Nina Gerlach, Prof. Dr. Georg Imdahl, Stefan Hölscher

Weitere Informationen:

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums

Auch in diesem Jahr und somit zum 51. Mal lobt die Stadt Brühl das Max Ernst–Stipendium aus.

Das Bewerbungsverfahren für das zu Ehren Max Ernsts geschaffene Stipendium erfolgt digital. Hierzu sollen neben den persönlichen und beruflichen Angaben je eine Bilddatei von bis zu fünf Kunstwerken hochgeladen werden.

Eingereicht werden können Digitalisate von Arbeiten wie Gemälden, Plastiken, Fotografien, Druckgrafiken, Objekten oder Videos und Multimedia Werken.

Das Preisgeld des Max Ernst-Stipendiums beträgt 10.000 €, welches in gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft e.V. zur Verfügung gestellt wird.

Zusätzlich erhält der/die PreisträgerIn eine Gemeinschaftsausstellung im Max Ernst Museum des LVR in Brühl. Weiterhin behält die Stadt Brühl sich vor, ein Werk anzukaufen, welches dann dauerhaft in der städtischen „Sammlung Junge Kunst“ im öffentlichen Raum zu sehen ist.

Weitere Informationen und Bewerbung

Bewerbungsfrist: 26. Oktober 2020

Die Kreissparkasse Bersenbrück bietet im Rahmen des Franz Hecker-Stipendiums jungen Kunstschaffenden im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Graphik und Fotografie) in einem Zeitraum von drei Monaten die Möglichkeit, ohne große wirtschaftliche Belastung künstlerisch tätig zu sein. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz oder Aufenthaltsgenehmigung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Fachjury.

Das Stipendium ist nach dem in Bersenbrück geborenen Maler und Graphiker Franz Hecker (1870-1944) benannt, der Zeit seines Lebens in Osnabrück und im Osnabrücker Land künstlerisch tätig war.

Das Stipendium ist mit insgesamt 10.000 Euro ausgelobt. Dafür soll sich die Stipendiantin/der Stipendiat während des dreimonatigen Stipendiums überwiegend im Umfeld der Hasemühle Bersenbrück (Landkreis Osnabrück) aufhalten und künstlerisch tätig sein. 1293 als Klostermühle des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Bersenbrück in Betrieb genommen, hat die Hasemühle seitdem eine lange interessante Entwicklung erlebt (www.osnabruecker-land.de/erleben/hasemuehle). Heute wird die Hasemühle zur Stromerzeugung und insbesondere als Veranstaltungs- sowie Ausstellungsraum genutzt. Die Unterbringung ist in der gegenüberliegenden Einliegerwohnung vorgesehen. Die mit dem Aufenthalt verbundenen Kosten werden von der Stipendiatin/dem Stipendiaten getragen.

Die Preisträger verpflichten sich, die während des Studienaufenthaltes entstandenen künsterlischen Werke zum Abschluss des Stipendiums oder zu einem abzustimmenden Zeitpunkt in den Ausstellungsräumen der Kreissparkasse Bersenbrück zu präsentieren.

Bewerbungsmodalitäten

Die Bewerber für das Franz Hecker-Stipendium sollen folgende Unterlagen einreichen:

  • Tabellarischen Lebenslauf mit Angaben über die bisherige künstlerische Ausbildung und Tätigkeit.
  • Auflistung von bisherigen Stipendien, Preisen und Ausstellungen (auch Teilnahmen).
  • (Eventuelle) Publikationen oder Zeitungskritiken.

Zur Beurteilung der künstlerischen Qualifikation sind Arbeiten in Reproduktionen (Fotos, Dias, Katalog) nach Rücksprache auch im Original vorzulegen. Wünschenswert ist ein Konzept für die künstlerische Tätigkeit während des Studiums.

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2020

Bewerbung an:

Vorstand der Kreissparkasse Bersenbrück

Lindenstr. 4

49593 Bersenbrück

Weitere Informationen:

Kreissparkasse Bersenbrück

Tel.: 05439/63-218 (Herr Droste)

email: info[at]ksk-bersenbrueck.de

Bis zum 31. Oktober 2020 haben Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende die Möglichkeit ihre Projekte für das Programm #heimatruhr einzureichen. Mit ihren Vorschlägen und Ideen sollen neue Räume und Orte der künstlerischen sowie kreativen Entfaltung und des gesellschaftlichen Miteinanders entstehen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen stellt im Rahmen des Förderaufrufs bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zum Programm und zur Projektbewerbung sind hier zu finden:

Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2020

Besten Dank und mit freundlichen Grüßen
#heimatruhr-Team
Katharina Friesen & Elisabeth Roos

11. Ausgabe des von der Universität Stettin und Maria – Grzegorzewska – Universität in Warschau veranstalteten Internationalen Fotowettbewerbs „Mathematik im Fokus”.

„Mathematik im Fokus“ ist die Anregung und die Verbreitung der künstlerischen Aspekte der Mathematik. Die Fotografien (mit Titel und kurzer Beschreibung) sollen Begriffe und Regeln der Mathematik anschaulich illustrieren. Gewünscht sind vor allem Arbeiten, die das Thema kreativ, originell und elegant lösen. Die besten Bilder werden prämiert und anschließend publiziert.

Eine Neuheit ist, dass die Teilnahme seit diesem Jahr mit keinerlei Kosten verbunden ist, da die Einsendung von Fotos auf dem Postweg durch eine Einsendung online unter www.mwo.usz.edu.pl ersetzt wurde.

Zur Jury gehören: Mitglieder der Fotogesellschaft, Wissenschaftler  aus der Universität Stettin und Akademie für Sonderpädagogik in Warschau, Mitglieder der Polnischen Mathematikgesellschaft und Didaktiker  der Mathematik.

Altersgruppen: Personen bis zum 20. Lebensjahr; Personen, die älter als 20 Jahre sind.

Einsendeschluss: 1. November 2020.

Informationsposter

Die Frechener Grafik-Triennale, 1970 zunächst als Biennale ins Leben gerufen, findet im Jahr 2021 zum 19. Mal statt. Ihr Ziel ist die Förderung der zeitgenössischen internationalen Druckgrafik. Veranstaltet wird die Grafik-Triennale vom Kunstverein zu Frechen e.V. in Kooperation mit der Stadt Frechen.

Die Grafik-Triennale wird vom 22. August bis zum 12. September 2021 stattfinden. Sie ist eine der ältesten Wettbewerbsausstellungen künstlerischer Druckgrafik.

Weitere Informationen ab 1. Juli 2020 auf www.kunstverein-frechen.de

Bewerbungszeitraum (online): 01. September – 30. November 2020

Der mit 5.000 Euro dotierte Kunstpreis zur Förderung von Nachwuchskünstlern*innen wird zum 8. Mal von der Stiftung ausgeschrieben.

Der Preis wird an Künstler*innen vergeben, die sich mit Lebens­situationen von Menschen in einer sich verändernden Gesell­schaft, insbesondere der Arbeits­welt, be­fassen.

Eigentlich war die Bewerbungsfrist am 01.09. abgelaufen. Durch den lockdown im Frühjahr gab es aber Kommunikationsprobleme. Die erste Sichtung der Bewerbungen haben den Vorstand nach Rücksprache mit den Jurymitgliedern veranlasst, eine Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 15.12.2020 zu gewähren.

Die Wettbewerbsbedingungen und der Bewerbungsbogen enthalten die für eine Bewerbung notwendigen Informationen. Unter http://www.tisa-von-der-schulenburg.de/  stehen diese Unterlagen auch zum Download bereit und Interessierte können sich zudem detailliert über die Stiftung informieren.

Bewerbungsfrist: 15. Dezember 2020 
Die Preisvergabe wird entsprechend erst 2021 erfolgen.

Thema: SELBSTPORTRAIT

Immer wieder setzt sich der bund professioneller portraitfotografen (bpp) für die Förderung der Nachwuchsfotografen ein und ist im Sinne einer modernen Weiterbildung in ganz Europa unterwegs.

Unter der Schirmherrschaft von Vincent Peters und mit freundlicher Unterstützung der Firmen Canon, Nikon, Profoto und Sony schreibt der bpp nun erstmals den YOUNG PHOTO AWARD 2021 aus.

Das Wettbewerbsthema SELBSTPORTRAIT soll die eigene Persönlichkeit in den Fokus stellen. Kreative und künstlerisch anspruchsvolle Arbeiten sind willkommen.

Der bund professioneller portraitfotografen (bpp) vergibt Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro:

1. Platz:    3.000,00 Euro
2. Platz:    1.500,00 Euro
3. Platz:       750,00 Euro

Weitere wertvolle Sachpreise werden von den bpp Industriepartnern an die Plätze 1-10 vergeben. Außerdem wird den Gewinnern eine große mediale Aufmerksamkeit zuteil.

Wettbewerbsbedingungen & Teilnahme:

Der YOUNG PHOTO AWARD 2021 richtet sich an alle jungen Fotografen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Die Altersobergrenze liegt bei 28 Jahren.

Eine internationale Jury aus namhaften Juroren beurteilt die Qualität und den künstlerischen Anspruch der eingereichten Arbeiten. Im Nachgang zum Wettbewerb wird eine Ausstellung der 20 besten Arbeiten initiiert. *

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.

*Die Freigabe des Nutzungsrechts der eingereichten Bilder ist Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb

Teilnehmen können:

  • Studierende der Studienfächer Fotografie, Foto-Design, freie Kunst, Kommunikationsdesign oder Visuelle Kommunikation an staatlich anerkannten Universitäten, Hochschulen oder privatwirtschaftlichen Ausbildungsinstituten aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz.

  • Selbstständige Berufsfotografen mit Gewerbeanmeldung (im Haupterwerb)

  • Berufsfotografen in der Ausbildung

Einsendeschluss: Sonntag, der 31.01.2021

Mit den Bildergeschichten von Max und Moritz, 1865 erstmals erschienen und noch heute ein Klassiker der Weltliteratur, schuf Wilhelm Busch eine neue Kunstform, an die neuere Genres wie Comics und Graphic Novels anknüpfen.

Dank einer großzügigen Zustiftung von Herrn Walter Battermann (Laatzen) konnte die Stiftung Deutsche Sprache (Berlin) 2019 erstmals den WB Stiftungspreis Wilhelm Busch vergeben, mit dem das Gesamtwerk des bedeutenden Dichters und Zeichners gewürdigt werden soll. Der Preis wird für die beste deutschsprachige Bachelor- oder Masterarbeit zu dem allgemeinen Rahmenthema „Zeichnung und Literatur“ verliehen, die im jeweils laufenden Studienjahr an einer deutschen oder ausländischen Hochschule eingereicht wird. Er wird alle zwei Jahre anlässlich einer öffentlichen Preisverleihung im Herbst vergeben und ist mit 2.000 € dotiert; die Reisekosten des Preisträgers/der Preisträgerin werden von der Stiftung Deutsche Sprache übernommen.

Die Auswahl der Arbeiten erfolgt durch eine Jury, in der Herr Battermann als Zustifter von Frau Katrin Redemann (Göttingen) vertreten wird; die vom Vorstand der Stiftung Deutsche Sprache benannten Mitglieder sind Prof. Dr. Hans-Joachim Solms (Halle), Prof. Dr. Roland Duhamel (Oostende) und Prof. Dr. Barbara Kaltz (Freiburg) als Vorsitzende.

Wer sich um den WB Stiftungspreis Wilhelm Busch bewerben möchte, wird gebeten, seine Bachelor- oder Masterarbeit samt einem kurzen Lebenslauf bis spätestens 30.06.2021 einzureichen.
Angesichts der derzeit erschwerten Studienbedingungen werden im Rahmen dieser Ausschreibung alle Arbeiten zu dem genannten Rahmenthema Berücksichtigt, die im Zeitraum Wintersemester 2019/20 – Sommersemster 2021 angefertigt wurden bzw. noch werden.
Die Jury legt großen Wert auf die stilistische, grammatische und orthographische Qualität der Arbeiten; weiter wird darauf hingewiesen, dass Gruppenarbeiten und Mehrfachbewerbungen nicht zulässig sind.

Die Unterlagen sind im PDF-Format als Mailanhang an wbpreis[at]stiftung-deutsche-sprache.de zu versenden. Umfangreiche Dateien ggf. auch über WeTransfer o.ä.

www.stiftungdeutschesprache.de

Bewerbungsfrist: 30. Juni 2021

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.

Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de

Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.

 

Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professoren, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.

Wissenschaftliches Projektstipendium

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Individuelles Schreibprojekt

Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.

Weitere Information finden Sie in der Infomappe.

Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende

Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“

(Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher)

Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen ProfessorenInnen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.

Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“

Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?

(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)

Finanzielle Förderung

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre PromovendenInnen mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.

Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren BetreuerInnen.

Weiterführende Externe Links