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Preise, Stipendien, Förderungen

Die Kunstakademie Münster vergibt jedes Jahr eine Reihe von Stipendien. Außerdem nominiert sie Studierende für weitere angesehene Preise und Stipendien. Die Vergaben und Nominierungen erfolgen jedes Jahr während des "Rundgangs".
Das International Office der Kunstakademie vergibt zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland.
Darüber hinaus informiert die Hochschule ihre Studierenden regelmäßig über externe Wettbewerbe und Stipendien.

+++ CORONA: Aufgrund der aktuellen Situation übernehmen wir keine Gewähr für das tatsächliche Stattfinden der aufgeführten Wettbewerbe etc. Bitte informieren Sie sich ggf. auf den Webseiten der Veranstalter. Sie sollten Reisen im Zusammenhang mit Wettbewerben etc. oder Antritte von Residenz-Stipendien aufgrund der aktuellen Lage dringend überdenken und nur antreten, wenn dies mit den angeordneten / empfohlenen Präventionsmaßnahmen von Bund und Ländern sowie des Robert Koch-Instituts vereinbar ist. +++

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium ist ein Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Begründet wurde es im Jahr 1975 durch Karl Schmidt-Rottluff, der sein privates Vermögen in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Sie kooperiert seit Beginn ihrer Arbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. Die Laufzeit des Stipendiums beträgt zunächst ein Jahr; sie kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Seit 2007 ist auch die Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Kooperationspartner und unterstützt das Stipendium finanziell.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Nominierungsphase beginnt im Herbst 2021. 

Zugangsweg

Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Vorschlagsberechtigt sind:

  • rund 60 Persönlichkeiten aus der freien Kunst und Kunstvermittlung, die von der Studienstiftung eingeladen werden, einen Vorschlag einzureichen,
  • die staatlich anerkannten Kunsthochschulen in Deutschland,
  • die ehemaligen Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Anhand der eingereichten Unterlagen entscheidet die Jury in einer Vorauswahl, welche BewerberInnen zum Hauptauswahlverfahren eingeladen werden. Die FinalistInnen haben im März des jeweiligen Auswahljahres die Möglichkeit, Ihre Arbeiten zu präsentieren. Die mit dem Auswahlverfahren verbundenen Kosten (Transport, Versicherung usw.) trägt der/die Bewerber/in.  

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Voraussetzung für eine Bewerbung ist die deutsche Staatsangehörigkeit (bzw. Bildungsinländer) bzw. die eines EU-Landes/EU-Beitrittslandes, bzw. Nicht-EU-Ausländer mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung (Einzelfallprüfung).
  • BewerberInnen müssen den größten Teil ihres Studiums in Deutschland absolviert und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
  • Das Studium muss spätestens bei Antritt des Stipendiums beendet sein (inkl. Meisterschülerstudium und Aufbaustudiengänge/PhD).
  • Der letzte Studienabschluss darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ein Kunststudium ist jedoch nicht Bedingung für den Zugang zum Auswahlverfahren.
  • Das Höchstalter sollte bei Vorschlag (30. November) 35 Jahre möglichst nicht überschreiten – Einzelfallprüfungen sind möglich (z. B. bei Krankheit, Erziehungszeiten).
  • KünstlerInnen, die ausschließlich im Bereich angewandter Kunst tätig sind, können sich nicht bewerben. 

Art des Stipendiums 

  • Das Stipendium beträgt zurzeit 1.200 € pro Monat. Es gibt keine Auflagen hinsichtlich des Aufenthaltsortes oder des Arbeitsvorhabens.
  • Am Ende der Förderungszeit erhält jede Stipendiatin / jeder Stipendiat einen Katalog, der die im Rhythmus von ca. drei Jahren stattfindende Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff StipendiatInnen dokumentiert.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet den StipendiatInnen die Teilnahme an ihren Programmen an (Sommerakademien, Kurztagungen, Sprachkurse, etc.).

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster, sofern dann die Möglichkeit eines Rundgangs besteht ggf. auch in dessen Rahmen oder als gesonderte Ausstellung oder digital (die weitere Entwicklung der Epidemie bleibt abzuwarten). Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal zwei Studierende für das Stipendium nominieren.

Voraussetzungen:

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zum Vorschlagstermin mindestens im dritten Semester und höchstens im siebten Semester studieren. Bei erfolgreicher Bewerbung fördert das Cusanuswerk sowohl den ersten künstlerischen Studienabschluss (Absolvent / Diplom / Master) wie auch das daran anschließende Meisterschüler-Jahr.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • katholische Konfession,
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedslandes oder der Status eines Bildungsinländers/einer Bildungsinländerin im Sinne des BAföG § 8,
  • Immatrikulation bzw. Zulassung zur Promotion an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerberinnen und Bewerber noch mindestens 5 Semester Regelstudienzeit vor sich haben. Nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss ist die Bewerbung auch unmittelbar vor Beginn eines viersemestrigen Masterstudiengangs möglich.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Inhalt des Stipendiums

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Die Förderung im Cusanuswerk umfasst die finanzielle Unterstützung des Studiums und ein interdisziplinär angelegtes Bildungsprogramm, das zur Diskussion über Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche einlädt.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Weitere Informationen:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, kann maximal vier Studierende für das Stipendium nominieren. 

Voraussetzungen für die Nominierung:

  • Aktuell im 3. bis 6. Semester (Stand: WS 2018/19),
  • Maximal 7 Semester Vorstudium an einer anderen Hochschule vor dem Studium an der Kunstakademie Münster.
  • Zweitstudien können nicht gefördert werden. Ein vorher abgeschlossenes Studium (Master/Diplom/Staatsexamen) in Deutschland oder im Ausland führt zum Bewerbungsausschluss.
  • Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit; Studierende aus Nicht-EU-Ländern, wenn Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit gemäß BAföG § 8 erfüllt sind.

Weitere Informationen:

Nominierung

Die Auswahl erfolgt während des jährlichen Rundgangs der Kunstakademie Münster. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus.

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 650,00 Euro zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) für den Zeitraum 01.04.-30.09. sowie 01.10.-31.03. vergeben.

Weitere Informationen:

Das Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano ist eine einzigartige Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Beteiligte Hochschulen sind

  • die Hochschule für Musik Detmold,
  • die Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf,
  • die Folkwang Universität der Künste Essen,
  • die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
  • die Kunstakademie Münster
  • sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.

Die Einrichtung ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden sowie DozentInnen der beteiligten Hochschulen einen 14-tägigen, intensiven Arbeitsaufenthalt im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana).
Im Rahmen verschiedener Projekte können Studierende und DozentInnen interdisziplinär künstlerisch und wissenschaftlich recherchieren und arbeiten, um erweiterte Zugänge zu allen Bereichen der bildnerischen, medialen und darstellenden Kunst und Musik zu erschließen.
Das Kolleg wird finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Mittel des DAAD.

Weitere Informationen:

Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer ProfessorInnen-Kommission anhand der Anträge und nicht anhand der Exponate auf dem Rundgang getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende/r oder Meisterschüler/in

Bewerbungsunterlagen

  1. Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
  2. Künstlerisches Portfolio (nur digital per Link zu einem Clouddienst z. B. sciebo. Bitte den Zugangslink per E-Mail an Esther Nienhaus nienhaus[at]kunstakademie-muenster.de schicken)
  3. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  4. Bewerbungsformular (erhalten nur nominierte Studierende)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500€ Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum bis zum 31.12. eines Jahres

Wie kann ich mich bewerben?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den/die Klassenleiter/in. Pro Klasse kann ein Vorschlag bis zum 30. November 2020 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 14. Dezember 2020 von den nominierten Studierenden eingereicht werden.

Programm: Wissenschaftliches Projektstipendium für Kunststudierende

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung von Studierenden der Kunstakademie Münster. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren.

Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Studien mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Bei der Bewerbung geht es weniger darum, einen vorgegebenen Standard zu bedienen, als vielmehr für die wissenschaftlichen Entwicklungsinteressen eine passende Projektform zu finden. Das Stipendium kann zudem die eigenständige Vorbereitung und Durchführung einer studentischen Tagung fördern.


Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Studierende (außer Gaststudierende und Gasthörer/Gasthörerinnen) aller Studiengänge an der Kunstakademie Münster, die auch für die Dauer des Projektes an der Kunstakademie ordentlich immatrikuliert sind.
  • Auch Bewerbungen für kooperative Projekte zwischen mehreren Studierenden sind grundsätzlich möglich. Ausschlaggebend bleibt immer die Schlüssigkeit des Projektantrags, über die das Auswahlgremium entscheidet.
  • Es wird grundsätzlich empfohlen, sich für den Projektantrag im Vorfeld der Bewerbung von einer/einem wissenschaftlichen Lehrenden (s. u.) der Kunstakademie Münster beraten zu lassen.


Bewerbungsunterlagen

  1. Bewerbungsformular
  2. CV (PDF)
  3. Projektskizze, aus der die Relevanz des Projektes hervorgeht (1 Seite plus Zeitplan, PDF)


Stipendienleistung

  • Max. 2.000,- Euro für nachgewiesene, erstattungsfähige Kosten.
  • Das Stipendium kann auf mehrere Projektanträge verteilt werden.


Bewerbungsverfahren und Frist

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich und muss an alle Mitglieder des Auswahlgremiums gerichtet werden.


Berichtspflicht

Spätestens 14 Tage nach dem Abschluss des Projekts ist dem Gremium ein Abschlussbericht (3 Seiten, PDF) vorzulegen.


Auswahlgremium

Prof. Dr. Gerd Blum
Prof. Dr. Birgit Engel
Prof. Dr. Nina Gerlach
Stefan Hölscher
Prof. Dr. Georg Imdahl


Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einer der Sprechstunden der Mitglieder des Auswahlgremiums.

Die Wiener Poetry Filmwettbewerbe 2021 sind eröffnet! Die besten Wettbewerbsfilme werden beim Art Visuals & Poetry Film Festival 2021 im November in Wien präsentiert. Unser Dank gilt den Förderpartnern Bund, Stadt Wien und VdFS. Darüber hinaus wurden fürs Festival im Studio Gedichte aufgenommen. Nun liegt der Ball bei den Filmschaffenden und Dichtern! Wir freuen uns schon auf viele neue, bewegende und interessante Wettbewerbsfilme!

Festivalgedicht von Antonio Fian  Der zweite Wettbewerb der SPECIAL AWARD– wird interkontinental nach einem bestimmten Festivalgedicht ausgeschrieben. 2021 fiel die Wahl auf den in Wien lebenden Schriftsteller Antonio Fian und sein Gedicht „ruhwunsch“. Die Tonspur und die Übersetzung werden unter Creative Commons für den Wettbewerb kostenlos bereitgestellt. In diesem Gedichtfilmwettbewerb konkurrieren unterschiedliche Verfilmungen ein und desselben Filmtextes direkt miteinander. Die besten Verfilmungen werden am Festival präsentiert. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Festivalhomepage ausgeführt! Die Anmeldung für die Wettbewerbe erfolgt über die Homepage oder über FilmFreeway. Deadline ist der 31. August 2021.

 

Poetry Film Magazin – Online-Videothek
Über das Filmgenre des Poetry Films und die Frage, was einen guten Poetry Film ausmacht, kann man sich im Online-Filmmagazin von Art Visuals & Poetry informieren. Der aktuelle Beitrag stammt vom britisch-amerikanischen Duo Calum MacDiarmid und Todd Boss und trägt den Titel "On Lockdown".

– english version below –

Begehungen No. 18: LEERZEIT
12.8. – 15.8.2021 in Chemnitz, Deutschland

Züge fahren schon lange nicht mehr.
Güter zirkulieren anderswo,
der Bahnhof bleibt.
Er hat keine Wahl - Hatte er noch nie.
Wir verluden auf seinem Rücken Waren und uns selbst,
Nutzten den Ort als Angelpunkt zwischen hier und dort.
Transit ist ein Privileg.
Seiner Aufgabe enthoben harrt er nun aus,
Wartet auf Befehle, schreibt Leerzeiten in Produktionsnachweise,
Die keiner je prüfen wird.
Verdammt im ewigen Warten. Ein Nutz-Ort, ohne Sinn. Limbus.
Was bleibt?
Leerzeit.

Nun die Unzeit. Geballte, um sich greifende Sinn-Entnahme.
Verordnete Leerzeiten.
Produktion läuft weiter, Freizeit fällt aus. Konsum ja, aber bitte leise.
#derWirtschaftgefälltdas
Umherirren im Wohnumfeld, ein Abschreiten der Stäbe.
Hinter tausend Stäben keine Welt.
Uns fehlen Züge.
Sehnsucht nach Aufbruch.
Ohne Schienen keine Reise. Kann ja nicht alles selber machen.
Wo kommen wir denn da hin.
Flucht muss sicher sein. Zivilisation heißt Komfort.
No way: Sackgasse.

Wir versuchen Lehren aus der Leere zu ziehen.
Besinnen uns auf Basics, lernen Fingerfertigkeiten, backen Brot.
Die Wartehalle stinkt nach Sauerteig.
Kein Survival abseits der Gleise.
Ausrüstung bestellen wir trotzdem im Internet.
Seine Lagerhallen bleiben dennoch leer. Konsum füllt nicht aus.
Leere Hüllen verfallen ohne Füllung.
Trotzdem: eine Erkenntnis erwächst kollektiv:
Es ist an der Zeit, uns selbst zu retten.
Balsam für ausgelaugte Seelen.

Verantwortung trägt der Schaffner,
Mit Ticket sind wir Kunde.
Doch Züge fahren schon lange nicht mehr.
Der Bahnhof hat keine Schuld:
Er trägt uns.
Wir unterbrechen seine Leerzeit mit unserer.
Hektik. Fallen Leerzeiten ins Gewicht?
Was, wenn am Ende gerechnet wird?
Egal, das Jetzt ist sicher, das später unbestimmt.
Schulden zahlt das Zukunfts-Ich.
Heute feiern wir die Leerzeit.
Gehen in ihr auf.
Suchen gemeinsam nach Füllung, die uns Stabil macht.
 

WIR SUCHEN

Unter dem frei interpretierbaren Titel LEERZEIT rufen wir dazu auf, künstlerische Arbeiten einzureichen oder sich mit einem Konzept auf eine vierwöchige Residenz in Chemnitz zu bewerben.

Diese Ausschreibung richtet sich an sämtliche künstlerische Ausdrucksformen, die sich unter diesem Thema eine freie Auseinandersetzung vorstellen können. Alle von einer Fachjury ausgewählten Arbeiten werden in der ehemaligen Lagerhalle und ggf. im Außenbereich des Güterbahnhofs während des gesamten Festivals ausgestellt und unter hoher Medienpräsenz von einem vielfältigen Rahmenprogramm aus Musik, Lesungen und Workshops begleitet.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 09.05.2021, 23.59 Uhr.
Die Jurysitzung findet im Juni statt. Wir geben das Ergebnis Mitte Juni bekannt.
 

WIR BIETEN

  • Künstler*innen ausgewählter Einsendungen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 300,00 € + Portokosten.
  • Residenzkünstler*innen erhalten für eine vierwöchige Residenz eine Aufwandsentschädigung von 1300,00 € sowie ein Budget von 700,00 € für Sachmittel. An- und Abreisekosten werden erstattet sowie eine kostenfreie Unterkunft gestellt. Bei kürzeren Residenzzeiträumen verringert sich die Aufwandsentschädigung sowie das Budget für Sachmitteln anteilig.

Weitere Information zu den Bewerbungsbedingungen sind auf unserer Homepage zu finden: https://www.begehungen-chemnitz.de/de/

HINWEIS BEZÜGLICH DER AKTUELLEN LAGE WEGEN COVID-19
Selbstverständlich ist es unser größtes Anliegen unsere Künstler*innen, Helfer*innen und Besucher*innen keiner gesundheitlichen Gefährdung auszusetzen. Als Veranstalter*innen des Festivals sind wir im ständigen Kontakt mit den zuständigen Behörden. Durch die momentane Ungewissheit in Hinblick auf die kommenden Monate, insbesondere was auch die Einreisebestimmungen betrifft, können wir nicht garantieren, dass ausgewählte internationale Künstler*innen für den Zeitraum der einreisen können. Sollte es absehbar sein, dass das Festival nicht in der geplanten Form stattfinden kann, werden wir mit allen Bewerber*innen und spätestens mit den ausgewählten Künstler*innen in Kontakt treten.

/// Jetzt bewerben

 

ENGLISH VERSION:

Begehungen No. 18: LEERZEIT*
12.8. – 15.8.2021 in Chemnitz, Germany

(* title of this year´s edition - translation: idle time)

Trains do not pass here anymore.
goods are circulating somewhere else,
but the station stays.
It had no choice - it never had.
We loaded the goods and ourselves on its back
and used the place as a pivot between here and there.
Transit is a privilege.
Relieved from its purpose it endures the times,
waits for commands and records idle times which will never be checked.
Doomed to an eternal wait. A functional place without purpose. Limbo.
What remains:
Leerzeit.

Now we face the untimeless.
A concentration of a pervasively removing of meaning.
Enacted Leerzeiten.
The production continues, free time is cancelled.
Yes to consumption, but please keep it quiet.
#theeconomylikesit
Straying in the living environment pacing off the bars.
And behind those thousand bars no world.
We miss trains.
A desire for an departure.
There is no travel without rails. Not everything is DIY.
Where is this supposed to end?
The escape has to be safe. Civilization means comfort.
No way: dead end.

We try to learn a lesson from the void.
We get back to basics, we pick up crafting skills, we are baking bread.
The waiting hall smells like sourdough.
No survival beyond the rails.
But we still keep ordering our gear online.
Its warehouse is nevertheless empty. Consumption does not fill.
Empty shells decay without a content.
Nonetheless: a realisation arises collectively:
It is about time to save ourselves.
a balm for exhausted souls.

The conductor bears the responsibility.
With a ticket we will become customers.
But trains do not pass here anymore.
The station does not bear the blame.
It carries us.
So we disrupt its Leerzeit with ours.

A moment of rush. Are Leerzeiten being taken into account?
What if it will be charged in the end?
Never mind, the now is safe, the later is uncertain.
The future me will pay the debts.
Today we celebrate the Leerzeit.

And are going to be wrapped up in it.
Looking together for the fill, that makes us resilient.
 

WE ARE LOOKING FOR

Under the freely interpretable title LEERZEIT we are calling to submit artistic works or to apply with a concept for a four-week residence in Chemnitz.

This Open Call is addressed to any kind of artistic forms of expression, that can imagine a free discussion under this topic. All works selected by a jury of experts will be exhibited at the festival in the warehouse, if necessary, in the outdoor area of the freight yard and will be accompanied by a diverse supporting program of music, readings and workshops with high media presence.

The deadline for the applications is 09.05.2021 at 23:59 (CEST).
The jury´s meeting will take place in june. The selection is expected to be announced in the middle of june.
 

WE OFFER

  • Artists of selected submissions receive an allowance of 300 € + shipping costs (submissions)
  • Artists who will stay for four weeks in Chemnitz receive an allowance of 1300 € plus 700 € for material resources. Arrival and departure costs will be refunded and a free accommodation will be provided (residencies). Within a shorter period of residency time the allowance and material resources will be reduced proportionally.

Further information on the application conditions can be found on our homepage: https://www.begehungen-chemnitz.de/en/

 

NOTE REGARDING THE CURRENT SITUATION DUE TO COVID-19
Our greatest concern is not to expose our artists, helpers and visitors to any health risks. As the festival organizers, we are in constant contact with the responsible authorities. Due to the current uncertainty with regard to the coming months, especially with regard to the entry requirements, we cannot guarantee that selected international artists can enter for the period of the entry. If it is foreseeable that the festival cannot take place in the planned form, we will get in touch with all applicants and at the latest with the selected artists.

/// Apply now

In Zusammenarbeit mit der Stadt Plauen, der e.o.plauen-Gesellschaft, der Galerie Forum K und der Stadtwerke – Strom Plauen GmbH & Co. KG lobt der Kunstverein Plauen-Vogtland e.V. zum sechsten Mal den Wettbewerb für junge Künstler aus, um den talentierten Nachwuchs auf dem Gebiet der HANDZEICHNUNG zu fördern.

Der Wettbewerb findet alle 3 Jahre statt.

Die Förderung erfolgt auf vier Ebenen:

  • Ausstellung der 100 besten Arbeiten in der Galerie im Malzhaus
  • Vergabe von drei Hauptpreisen
  • Publikation eines sechzehnseitigen Faltblattes für jeden Preisträger
  • Ausstellung der drei Preisträger in der Galerie Forum K

 

Ausschreibung

 

Teilnahmeberechtigte:
Jugendliche, die beabsichtigen, einen Berufsweg mit künstlerischem Schwerpunkt zu wählen oder bereits begonnen haben und Künstlerinnen und Künstler, die ein Studium im Bereich Bildende Kunst absolvieren oder bereits absolviert haben. Altersbegrenzung ist das vollendete 25. Lebensjahr.

Techniken:
Zugelassen sind Handzeichnungen in Graphit, Kohle, Kreide, Feder, Pinsel oder mit Stiften. Die Arbeiten sollten eine maximale Größe von 80 x 110 cm haben.

Anzahl:
Eingereicht werden können bis zu drei Arbeiten, (Serien bis zu fünf Arbeiten zählen als eine Arbeit).

Preise:
1. Hauptpreis von 1.000 Euro
2. Hauptpreis von 800 Euro
3. Hauptpreis von 600 Euro

Alle drei PreisträgerInnen erhalten zusätzlich ein sechzehnseitiges Katalogfaltblatt.

Ort:
In der Galerie im Malzhaus Plauen erfolgt die Ausstellung der 100 besten Arbeiten sowie anschließend im Kundenbüro der Stadtwerke Strom Plauen.
In der Galerie Forum K werden die drei Preisträger mit weiteren Arbeiten aus ihrem Schaffen präsentiert.

Dauer der Ausstellung:
19. September bis 31. Oktober 2021 in der Galerie im Malzhaus und im Forum K

Eröffnung:
19. September 2021 in der Galerie im Malzhaus um 18:00 Uhr.
19. September 2021 in der Galerie Forum K ab 20:00 Uhr.

 

Bewerbung und Abgabe:

 

Kunstwerke sollten als Fotografie oder Bilddateien vorgestellt und beschrieben werden. (u. a. Maße, Technik, Versicherungswert).
Der Bewerbung sind ein kurzer Lebenslauf und künstlerischer Werdegang beizufügen.

An Kunstverein Plauen-Vogtland e.V. | Alter Teich 7-9 | 08527 Plauen oder
info@kunstverein-plauen.net

Eine fachkundige Jury entscheidet über die Zusammenstellung der Ausstellung und die Preisvergabe.

Alle Materialien der Einreichung gehen danach an die Einsender zurück. Ein Bescheid über die Zulassung zur Ausstellung ergeht bis spätestens 15. August 2021. Die zugelassenen Arbeiten sind ungerahmt bis 31. August 2021 in der Galerie im Malzhaus abzugeben oder dieser zuzusenden. Transportkosten werden nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache übernommen.

Die jeweiligen Preisträger werden von der Jury telefonisch bis zum 15. August 2021 benachrichtigt. Eine persönliche Anwesenheit zur Preisübergabe am Sonntag den 19. September 2021 ist erwünscht. Die Fahrtkosten werden erstattet. Die Preisübergabe erfolgt durch den Plauener Oberbürgermeister, den e.o.plauen – Gesellschaftspräsident Dr. Karl-Gerhard Schmidt und den Geschäftsführer der Stadtwerke - Strom Plauen GmbH & Co. KG, Dipl.ing. Peter Kober.

Versicherung:
Es besteht eine Versicherung seitens des Kunstvereins Plauen-Vogtland e.V. für die Zeit der Ausstellung (nicht für Transportschäden). Im Schadensfall ist ein Wertkostennachweis vorzulegen.

Einsendeschluss: 15. Juli 2021

Download: Ausschreibung 2021

Kunstverein Plauen-Vogtland e.V.
Julia Blei
Alter Teich 7-9
08527 Plauen
03741 153232
info@kunstverein-plauen.net
www.kunstverein-plauen.net

Auch in diesem Jahr suchen wir, das Kulturamt der Stadt Bremerhaven, wieder junge talentierte Künstler und Künstlerinnen für die Vergabe des Förderpreises aus der Stiftung der WESPA.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.bremerhaven.de/de/freizeit-kultur/stadtkultur/verleihung-von-preisen.25455.html.

Casa Planas kündigt zusammen mit dem Goethe-Institut die dritte Ausgabe der Künstlerischen Forschungsresidenzen an, um innovative Projekte zu entwickeln und zu produzieren, die die kulturellen Beziehungen zum Planas-Archiv und zur deutschen Kultur reflektieren und beleuchten.

Das Zentrum für künstlerische Forschung und zeitgenössische Kultur, Casa Planas, fördert ein Residenzprogramm, das sich an in Deutschland lebende Kunstschaffende und Denker im Bereich der zeitgenössischen Kunst richtet.
Es ist dringend notwendig, eine neue kulturelle Kartographie zu zeichnen, die die kulturellen Folgen der gegenwärtigen globalen Mobilität mit einbezieht.

Es werden Projekte gesucht, die eine gesellschaftliche Wirkung haben und mit den Themen Archiv, Postkarte, Landschaft, Tourismus und Erinnerung in Verbindung stehen.

Dieses Programm bietet kreative Unterstützung und Treffen zwischen KünstlerInnen, KuratorInnen, Gesellschaftskollektiven und Fachleuten aus dem Bereich.

Zeitraum der Ausführung: 18/10/2021 – 30/11/2021

Anzahl der Stipendien: 2

Dotierung: 5000 € brutto (beinhaltet: Förderpreis, Produktion, Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten).

Deadline für die Einreichung von Bewerbungen: 13. Juni 2021 um 00:00 Uhr

Mehr Informationen: residenciascasaplanas[at]gmail.com  971 966 751

Die Landeshauptstadt Stuttgart vergibt das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium 2022.

Das bundesweit einmalige Tandem-Stipendium umfasst insgesamt 15.000 Euro und stellt den Stipendiat*innen bei ihrem dreimonatigen Aufenthalt in Stuttgart jeweils ein eigenes Wohn-/Arbeitsstudio im GEDOK-Haus Stuttgart sowie zusätzlich ein Projektbudget in Höhe von maximal 9.000 Euro zur Verfügung.

Träger*innen des Stipendiums sind ein*e Autor*in sowie ein*e Künstler*in einer anderen Sparte (Kunst, Musik, Theater, Film, etc.), die gemeinsam ein literarisch-künstlerisches Projekt in Stuttgart umsetzen.

Kriterien für die Vergabe sind die künstlerische Qualität und die spartenübergreifende Ausrichtung des zu realisierenden Projekts. Das Vorhaben soll zudem gesellschaftsrelevante Aspekte miteinbeziehen und neue Impulse für das kulturelle Leben schaffen.

Bewerbungsschluss ist der 15. September 2021.

Die Vergabe des Stipendiums erfolgt im Oktober 2021, der Aufenthalt der Stipendiat*innen vom 15. Januar bis 15. April 2022 im GEDOK-Haus Stuttgart, Hölderlinstr. 17.

Informationen unter: www.stuttgart.de/hannsmann-poethen-literaturstipendium

EIN IMPULS
Sommer / Herbst 2021

Die Initiative jungekunstfreunde bietet in Kooperation mit STRÖER jungen Künstler*innen die Chance, ihre Werke auf digitalen Werbeanlagen im öffentlichen Raum zu zeigen.

Darum geht's

Eure Kunst sichtbar zu machen! Impulse zu setzen und das Denken neu auszurichten!
Auf welche Weise hat die Pandemie Kunst und Kultur verändert? Wie kann das eigene künstlerische Werk auf den gesellschaftlichen Wandel reagieren?

Call to action

Junge Künstler*innen aller Disziplinen sind dazu eingeladen, ihre Arbeiten im bewegten Bild für die digitalen Screens von STRÖER einzureichen. Die ausgewählten Kunstwerke werden auf Bahnhöfen und zentralen Plätzen Kölns impulsartig über eine Dauer von 10 Sekunden in die Programmschleife der digitalen STRÖER-Medien eingebettet.

Die Werke müssen für folgende Formate geeignet sein:

  • INFOSCREENS: 16:9 (1.920 x 1.080 px)
  • STATION VIDEO: 9:16 (1.080 x 1.920 px)
  • FORMATE: .mp4, .mov, 25fps (progressive),
  • keine Tonspur, Bitrate mind. 30 Mbit/s

Einsendeschluss: 30. Juni 2021

Die Auswahl der Werke für die STRÖER – Medien trifft eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kunst- & Kulturszene. Zudem wird ein*e Künstler*in mit einem Preisgeld von 3.000 € sowie der Gestaltung der jungen Edition der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V. geehrt.

Bewerbung

Schickt Eure Arbeit, eine entsprechende Werkbeschreibung/Konzeption sowie eine kurze Info zu Eurer Person an: junge[at]kunstfreunde.koeln

Das Kallmann-Museum Ismaning schreibt dieses Jahr zum vierten Mal den Kallmann-Preis für in Deutschland lebende bildende Künstler*innen aus, die in den Motiv- und Themenkreisen Porträt / Landschaft / Tier arbeiten.

2021 wird der Preis in der Kategorie „Tier“ vergeben.

Der/die Preisträgerin erhält ein Preisgeld, eine Einzelausstellung im Kallmann-Museum Ismaning sowie die Produktion eines Katalogs.

Bewerbungsschluss ist der 20.06.2021

Weitere Informationen zum Preis finden Sie unter: Kallmann-Preis

Das Artist in Residence-Programm des Kunsthauses Essen

Bewerbungsfrist: 20.6.2021

Residenzzeiträume:
A: 1.7. – 31.8.2021
B: 1.9. – 31.10.2021
C: 1.11. – 31.12.2021
(Bitte den gewünschten Zeitraum als Präferenz angeben)

Honorar: 3.000 € (pro Residenzzeitraum)

Artist in Residence-Programme sind Initiativen mit Zukunftspotenzial. Sie fördern dern künstlerischen Ideentransfer, lassen neue Netzwerke entstehen und verknüpfen die beteiligten Künstler*innen mit Institutionen, Ausstellungsorten, Produktionsstätten und ortsansässigen Kulturschaffenden aller künstlerischen Sparten.

Artist in Residence-Programme haben im Kunsthaus Essen eine lange Tradition. Regelmäßig sind im eigens dafür eingerichteten Wohn-Atelier internationale Künstler*innen zu Gast, um im Kunsthaus besondere Projekte zu realisieren, öffentliche Diskurse über kulturrelevante Themen zu führen und Einblicke in die Vielfalt der künstlerischen Ideenwerkstatt zu vermitteln.

Mit dem ausgeschriebenen Artist in Residence-Programm soll Künstler*innen die Möglichkeit geboten werden, jeweils für einen durchgehenden Zeitraum von zwei Monaten im Gastatelier des Kunsthauses Essen zu leben und zu arbeiten.

Zum 5. Mal wird der Wettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS, Ideenwettbewerb für den künstlerischen Nachwuchs“ ausgeschrieben.

Der biennale Wettbewerb wurde im Jahr 2013 erstmalig ausgeschrieben. Der Ideenwettbewerb richtet sich an Studierende und Absolventen*innen der Fachrichtung "Freie Kunst" und anderer Kunst-Studiengänge mit Schwerpunkt "Kunst im öffentlichen Raum" oder „Digitale Kunst“ an deutschen Hochschulen.

Geboten wird die Möglichkeit, Ideen für Projekte zur Kunst im Stadtbild in Wolfsburg vorzuschlagen. Dabei steht es den Teilnehmenden frei wofür sie ihre Projekte entwickeln möchten, den digitalen Stadtraum oder aber auch für freie Bereiche im Stadtgebiet; es muss sich aber stets um öffentliche Räume handeln.

 

Einsendeschluss ist der 3. September 2021

 

Ausschreibung

 

Verfahren und Preise
Aus den eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen benennt die unabhängige Jury max. 10 Nominierte. Der beste Beitrag wird von der Jury zur*m Preisträger*in gekürt. Der Preis besteht aus einer Urkunde verbunden mit einem Preisgeld i. H. v. 1.500 Euro. Die Jury entscheidet, ob bis zu drei weitere Arbeiten eine besondere Anerkennung verdienen, diese sind mit einer abgestuften finanziellen Honorierung i. H. v. jeweils 500 Euro verbunden.


Kontakt:
Stadt Wolfsburg
Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS)
„Ideenwettbewerb zur Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS“
Postfach 10 09 44, 38409 Wolfsburg
Goethestraße 10a, 38440 Wolfsburg
Fon: 0 53 61 27 57 32

izs-stadtarchiv[at]stadt.wolfsburg.de
Aktuelle Informationen zum Ideenwettbewerb 2021 werden auf der Internetseite des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation unter www.wolfsburg.de/izs zeitnah veröffentlicht.

Die Stadt Braunlage mit ihrer Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg und der Nationalpark Harz freuen sich auf Ihre Bewerbung zur Teilnahme an der 27. Kunstausstellung NATUR – MENSCH 2021
vom 19. September bis 31. Oktober.


Das letzte Jahr war ein Jahr voller Herausforderungen. Noch nie hatte ein Ereignis so starken Einfluss auch auf unsere traditionelle Kunstausstellung wie die Corona-Pandemie. Rückblickend sind wir, die Organisatoren und alle beteiligten Kulturschaffenden, erleichtert darüber, dass wir unter Beachtung aller Hygieneregeln in der Lage waren, die Ausstellung 2020 zu öffnen.
Aktuell fordert uns die Pandemie noch immer, doch wir hoffen, dass die Kunstausstellung Natur – Mensch auch in diesem Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich und auch eine Vernissage möglich sein wird.


Die Ausstellung soll am 18. September 2021 um 19 Uhr in der Rathaus-Scheune in Sankt Andreasberg im Rahmen einer Vernissage eröffnet werden. Höhepunkt ist die Verleihung des dem Namenspatron von Sankt Andreasberg gewidmeten Andreas-Kunstpreises. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 € dotiert. Neben dem Andreas-Kunstpreis werden auch 2. und 3. Plätze mit jeweils 500 € ausgelobt.

 

Thema der Ausstellung:
Ausgangspunkt dieses Projekts ist die IUCN- Empfehlung „Künstler für Natur- und Nationalparke“.
Nach weltweit gleichen Kriterien bemühen sich die Nationalparke, eine menschlich ungenutzte Natur zu erhalten und deren Botschaft "Das Naturerbe bewahren" der Bevölkerung zu vermitteln. Es ist aktueller denn je, die Hintergründe dieser Botschaft zu verstehen. Die Ausstellung ist traditionell dem Verhältnis NATUR – MENSCH gewidmet. Sie greift damit das besondere Anliegen der beiden ausrichtenden Stellen auf, die Menschen sowohl für den allgemeinen Umwelt- und Naturschutz als auch für die Erhaltung einer möglichst unbeeinflussten Natur in Großschutzgebieten und für die Wiederanreicherung menschlicher Lebensräume mit Natur zu gewinnen. Unser gemeinsames Ziel mit den teilnehmenden Künstler*innen ist es, den Funken zur Grundphilosophie aller Nationalparke weltweit, nämlich „Natur Natur sein lassen“, überspringen zu lassen. Darüber hinaus wollen wir auch mit den Mitteln der Kunst Mitmenschen nachdenklich stimmen über die Gewalt,
die wir unserer Natur antun und über die vielen Chancen, die uns die Natur bietet. Die Kunst ist gewissermaßen Seismograph, Pädagoge, Katalysator und Visionär zugleich – eine feinfühlige Herausforderung, die zum Nachdenken anregt. Die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis machen diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Alle professionellen KünstlerInnen sind aufgerufen, mit ihren künstlerischen Möglichkeiten aus allen Sparten der Kunst als Multiplikatoren des Naturschutzes die Menschen zu sensibilisieren und sich selbst für den Schutz unserer Natur einzusetzen. Künstler sind wichtige Botschafter für den Naturschutz!

Wir laden alle professionell tätigen Künstlerinnen und Künstler, alle Mitglieder der künstlerischen Fachverbände und die Studierenden der Kunsthochschulen sehr herzlich ein, an der Kunstausstellung 2021 mitzuwirken.

NATUR-MENSCH in Braunlage-Sankt Andreasberg präsentiert im Spätsommer 2021 vom 19. September - 31. Oktober in der Rathaus-Scheune und der Martini-Kirche ca. 100 Werke  von internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Video. Professionell tätige Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, an der Ausstellung mitzuwirken und sich mit einem Werk zum Thema „Natur – Mensch“ für den Andreas-Kunstpreis, dotiert mit 2.000 €, zu bewerben.

 

Der Bewerbungsschluss ist der 21.5.2021!

 

Ausschreibungsunterlagen:

Bewerbungsformular

Ausstellungsbedingungen

Weitere Information zur Ausstellung erhalten Sie auf unserer Internetseite https://www.nationalpark-harz.de/de/kunstkultur/kunst-natur-mensch/

Nationalpark Harz

Außenstelle Oderhaus

Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht

Oderhaus 1

37444 Sankt Andreasberg

juliane.hentze[at]npharz.niedersachsen.de

www.nationalpark-harz.de

Teilnahmebedingungen:
Örtliche Begrenzung NRW

Voraussetzungen:
Absolventen oder ehemalige Absolventen der Hochschule
Bevorzugt werden noch nicht etablierte Künstler (ohne größere Einzel- und Museumsausstellung)

Teilnahmeberechtigt:
Skulptur (abstrakt, Material offen)

Die eingereichten Arbeiten sollen in der Coronazeit entstanden sein und/oder die Auseinandersetzung mit den globalen und/oder persönlichen
Auswirkungen der Coronapandemie widerspiegeln.

Bewerbungsunterlagen:
Unter www.diakonie-michaelshoven.de/ueber-uns/kunstpreis

Jury:
Juroren werden von der Stiftung noch berufen

Preis:
10.000,- € (vorrangig als Stipendium für Atelierkosten oder für Sachkosten) ggf. unter 2 Preisträgern aufteilbar

Außerdem wird zusätzlich ein Publikumspreis (1.000,-) unter allen Einsendungen vergeben, der online ermittelt wird.

Die Preisverleihung erfolgt im Herbst in Köln.

Adresse:
einfach helfen. Stiftung der Diakonie Michaelshoven
Carlos Stemmerich
Pfarrer-te-Reh-Str. 1
D-50999 Köln
0221-9956-1134
Mail: c.stemmerich[at]diakonie-michaelshoven.de

Der Landtag Nordrhein-Westfalen ist als Herz der parlamentarischen Demokratie ein offenes und transparentes Haus, das die politische Willensbildung für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und nachvollziehbar werden lässt. Kunst im Landtag soll anregen und aufrütteln. Sie setzt Impulse am Ort der demokratischen Entscheidungsfindung. Sie ist der Freiheit verpflichtet, der sie sich verdankt.


Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen schreibt anlässlich des 75-jährigen Landtags-Jubiläums den Nachwuchswettbewerb „Kunstpreis des Landtags Nordrhein-Westfalen“ aus. Der „Kunstpreis des Landtags Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich vergeben und dient der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler der Bildenden Kunst, der Bereiche Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Neue Medien und Fotografie.


Über die Vergabe der Preise entscheidet eine durch den Präsidenten des Landtags eingesetzte neun-köpfige Jury. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Der Kunstpreis ist mit 15.000 Euro dotiert.


Die Auszeichnung des Preisträgers/der Preisträgerin findet im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung im Landtag Nordrhein-Westfalen statt.


Teilnahmekriterien:

  • Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Künstlerinnen und Künstler eine Beziehung zum Land Nordrhein-Westfalen haben, die durch künstlerische Ausbildung, Tätigkeit oder Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen nachzuweisen ist.
  • Eine professionelle künstlerische Ausbildung in Bildender Kunst an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Kunstakademie/Hochschule mit Nachweis der aktuellen Immatrikulation oder eine abgeschlossene künstlerische Ausbildung in Bildender Kunst, die nicht länger als 3 Jahre zurück liegt.

Die Teilnehmenden müssen Urheberinnen und Urheber der eingereichten Werke im Sinne des §7 Urheberrechtsgesetzes sein.

 

Ausschreibung

 

Ab Dienstag, den 1. Juni 2021 können sich interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer online anmelden unter dem folgenden Link:

https://lt.nrw/Kunstpreis


Einreichungsschluss: 30. September 2021
 

Ansprechpartner:
Dr. Matthias Schreiber
Tel.: 0211/ 884-2314

Allgemeine E-Mail-Adresse
kunstpreis[at]landtag.nrw.de

Die Majolika Manufaktur zelebriert dieses Jahr ihr 120jähriges Bestehen. Wir möchten dieses Ereignis mit einer Jubiläumsausstellung feiern, die sich mit der künstlerischen Kreativität und dessen Einflüssen auf die Geschichte der Manufaktur beschäftigt. Die verschiedensten Künstler haben Ihre Spuren in der Manufaktur hinterlassen. Einige der Arbeiten, die Sie für die Majolika geschaffen haben sind zum Markenzeichen/Ikonen der Manufaktur geworden.

Ganz oben auf der Liste, und nicht mehr zu trennen von der Majolika, ist das „Reh“ (1936) von Else Bach, später bekannt als „Bambi“. Aber auch Arbeiten wie „Der Tänzer Nijinsky“ (1912) von Fritz Behn oder die „Zitronenvase“ (1921-25) von Max Laeuger sind ikonische Symbole der Majolika geworden. Die Liste der KünstlerInnen, die auch einen Beitrag zu ikonische Arbeiten der Majolika beigetragen haben ist lang und vielfältig. Jedes dieser Objekte hat seine eigne Geschichte und die künstlerische Handschrift Ihres Schöpfers.

Sicher werden in Zukunft andere Kunstwerke, die in oder in Verbindung mit der Majolika Manufaktur geschaffen werden den Status einer Majolika Ikone erreichen.

Unser 120jähriges Jubiläumsjahr ist für die Geschichte der Manufaktur ein ganz besonderes Jahr. Es ist das Jahr in dem die Majolika eine gemeinnützige Kulturinstitution wird. Eine Institution, die das Ziel hat die innovative Anwendung von keramischen Materialien in Kunst, Design und Architektur zu fördern, traditionelle keramischer Prozesse und Techniken zu erhalten und das Wissen darüber zu teilen. Damit öffnet sich die Majolika noch mehr hin zu zeitgenössischen künstlerisch Aspekten und ihre Umsetzungen mit keramischen Materialien.

Um dies zu zelebrieren möchten wir KünstlerInnen auffordern sich speziell mit der Idee der nächsten Majolika Ikone auseinander zu setzen.

Zur Jubiläumsaustellung 2021 sind Künstler dazu aufgerufen sich mit der Idee der nächsten Majolika Ikone in Ihren Arbeiten auseinander zu setzen.

Was beinhaltet ein solches Kunstwerk? Welche konzeptionellen Aspekte sind hier wichtig?

Dabei sind Konzept, Form, Farbe und Grundmaterial generell dem Künstler überlassen, mit einer wichtigen Einschränkung: Das Kunstwerk soll Keramik zumindest als ein prinzipielles Element beinhalten oder komplett aus keramischen Materialien gefertigt sein.


So bewerben Sie sich:

Bitte senden Sie uns

  • Ein Foto des gefertigten Kunstwerks in druckfähiger Qualität
  • Konzeptionelle Beschreibung der Arbeit (nicht mehr als 300 Worte)
  • Künstler CV (nicht mehr als 2 Seiten)

Die Kosten für den Transport zum und vom Veranstaltungsort werden von den Künstlern getragen.
Werke werden anhand konzeptionellen, kreativen und innovativen Gesichtspunkten von unserer Jury ausgewählt.

Bitte schicken Sie ihre Bewerbung bis zum 15.08.2021 an:

info@majolika-karlsruhe.com

Die Teilnahme ist auf Bewerber aus EU-Staaten beschränkt.


Timeline:

  • 15.08.2021 Bewerbungsschluss
  • 03.09.2021 Bekanntgabe der Finalisten auf Webseite und Social Media
  • 24.09.2021 Ankunft der Kunstwerke in der Majolika
  • 16.10.2021 Ausstellungseröffnung und Preisverleihung


Adresse:
Staatliche Majolika Manufaktur
Karlsruhe gGmbH
Ahaweg 6-8, 76131 Karlsruhe


Kontakt:
Telefon: +49 721 912 37 76
info@majolika-karlsruhe.com
www.majolika-karlsruhe.de
 

A LOT OF PEOPLE THINK THAT THERE ARE ONLY A FEW SWIMMING-STROKES EXIST LIKE THE FRONTCRAWL, BACKCRAWL, BREASTSTROKE AND MAYBE THE BUTTERFLY STROKE (OR DOLPHIN STROKE) SOUNDS FAMILIAR TOO. THESE SWIMMING-STROKES ARE USED IN SWIMMING COMPETITIONS AND THAT IS WHERE YOU PROBABLY KNOW THEM FROM. BUT PERHAPS YOU KNOW THESE SWIMMING-STROKES ALSO FROM YOUR LOCAL SWIMMING-POOL WHERE YOU OR YOUR CHILD GET THEIR SWIMMING-LESSONS. NEVERTHELESS, THERE ARE MUCH MORE SWIMMING-STROKES THAN ONE MIGHT THINK!! [1]

[1] www.zwemslagen.nl/EN/IndexEN.html

 

The Art Academy of Latvia is opening the application process for POST –  a new specialization of master’s degree programme in art

Application opens: April 20, 2021
Application closes: June 15, 2021

 

Virtual Open Days: 23 April, 5pm – 6pm, platform Zoom (in English)

To register for the Open Days please send the following information to post[at]lma.lv
including OPEN DAYS 23 in subject line: your name, last name, age, country of residence.

We’ll review applications on a rolling basis therefore early submissions are encouraged.

The Art Academy of Latvia announces POST, a new interdisciplinary master’s degree programme in art, based on art in context. The programme seeks to explore and examine how it is possible to study art today, while being simultaneously in Eastern Europe and Northern Europe, a region with different borders, characterised by a changing environment and a rich experience regarding the forced use of global ideologies and their collapse. Taking into account the cultural, historical and geopolitical contexts and the artistic processes attached to them, we are in an environment of unique experiences. MA POST can be perceived as an open study space for various ideas and experiments, moving along in the zigzagged relief of theory and practice. The structure of this degree programme consists of three interacting blocks: Practice, Theory and Context.

 

Online registration

Students’ application for admission to the POST master’s degree programme for 2021/2023 will be open from 20 April 2021 to 15 June 2021. More information about the admission rules and process as well as the programme is available here: https://www.lma.lv/en/studies/post-faculty-of-visual-arts

 

Lecturers

The syllabus of the POST degree programme is provided by tutors whose backgrounds cover the fields of poetry, philosophy, graphic design, painting, sculpture, music and other areas of art and theory – Kristaps Ancāns, Ieva Astahovska, Atis Jākobsons, Artis Ostups, Jānis Ozoliņš, Gļebs Panteļejevs, Kārlis Vērdiņš, Armands Zelčs and Amanda Ziemele. Every two years, students from Latvia and abroad who have completed their bachelor’s degree and have a wide range of interests, skills, beliefs and an unfocused view of the purpose of life are invited to apply for the programme. Students who lack a portrait in a landscape, sound in a still life and movement on a pedestal.

 

Funding

10 scholarships are available for students from European Union countries; however, we welcome applications from outside the EU as well.

 

Language

Program in English and Latvian

 

Contact

Art Academy of Latvia
Kalpaka boulevard 13, Riga,
LV-1050, Latvia

post[at]lma.lv

AUFTAKT! Neue Projektstipendien KunstKommunikation 21
Textile Objekte als (un-)tragbare Kostüme, zeichnerische Schattenverläufe, ein überdimensioniertes Memoryspiel und Selfies als kreative Bildwelten

Vier spannende Kunstprojekte laden wieder zum Mitmachen und Mitdenken ein:

Warum werden Elemente der Klosterarchitektur zu (un-)tragbaren Kostümen und Requisiten in einer Performance? Wie lässt sich die tägliche Rotation der Erde um sich selbst künstlerisch sichtbar und erfahrbar machen? Was verbindet ein übergroßes Memoryspiel mit der Pop Art? Und wieso gibt es eine Self Service Selfie Box auf dem Klostergrün?
Kunst hautnah erleben, aktiv am Schaffensprozess teilnehmen und sich persönlich mit den Künstlerinnen austauschen – das gibt es nur im Rahmen des Projektstipendiums KunstKommunikation.

Mit welchen künstlerischen Ansätzen sich die Stipendiatinnen beschäftigen, wie sich daraus die Projektidee für das DA, Kunsthaus entwickelt hat und welche Möglichkeiten es gibt, an den Projekten mitzuwirken, erfahren Interessierte im AUFTAKT!-Video auf www.da-kunsthaus.de/DA-goes-on
Folgen Sie hier auch laufend der Entwicklung des künstlerischen Schaffensprozesses!

Julia Arztmann fertigt in »hard working / soft working« textile Objekte an, die einzelne Elemente der Klosterarchitektur aufnehmen, und verbindet diese mit harten Gegenständen aus Metall. Es entstehen (un-)tragbare textile Skulpturen, die anschließend auch als »Kostüme« und Requisiten in Performances eingesetzt werden. +++ Hierfür bittet sie Besucherinnen und Besucher um Materialspenden aus Metall und lädt Mitmach-Interessierte ein, sich als Darstellende an den Performances zu beteiligen.

In ihrem Projekt »Portraits von Tagen und Orten« thematisiert Kati Gausmann die tägliche Rotation der Erde um sich selbst. An ausgewählten Orten in Gravenhorst, Hörstel und Umgebung wird sie den Verlauf des Schattens von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zeichnerisch festhalten. +++ Gäste sind eingeladen am öffentlichen Entstehungsprozess der Zeichnungen teilzuhaben und vor Ort in einen direkten Austausch zur Denk- und Arbeitsweise der Künstlerin, den persönlichen Eindrücken und Impressionen zu kommen

Das Projekt »BANG! BOOM!« von Carola Rümper lädt Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung ein, sich zu beteiligen. In einem Fotoworkshop wird die eigene Lebenswirklichkeit in den Mittelpunkt gestellt und experimentell bearbeitet. Aus den fotografischen Ergebnissen wird am Ende des Projektes ein übergroßes Memoryspiel erstellt. +++ In dieser raumgreifenden Installation sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich »spielerisch« durch den kreativ und sensibel eingefangenen Alltag der Projektteilnehmenden zu bewegen, neue Einblicke zu gewinnen und die eigene Perspektive zu erweitern

An wechselnden Orten im Kreis Steinfurt wird Janina Schmid eine Aktionsbox, die »Self Service Selfie Box« (SSSB) zur Produktion kreativer Selfies bereitstellen. Die Künstlerin präpariert die Selfie Box mit verschiedenfarbigen Stoffen, bunten Lichtern und abstrakten Schaumstoffformen, mit denen Gäste eigene kreative Bildwelten entwickeln können. +++ Denn nun sind die Mitmach-Interessierten gefragt, ihre ganz persönliche Kulisse zu entwerfen und sich darin in Szene zu setzen. Feedback und Ideen für eine Erweiterung des Formenrepertoires sind erwünscht!

Alle infos: https://www.da-kunsthaus.de/projektstipendium/das-stipendium/

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder den Reclaim Award unter dem Motto „Werbung Raus, Kunst Rein“.

Bewerbungsfrist: 27. Juni 2021

Alle relevanten Infos finden Sie über die folgenden Kanäle:

www.reclaim-award.org

Jürgen Naber
Initiator


+49 (0)221 259 06 243
jn[at]reclaim-award.org
www.reclaim-award.org

https://www.instagram.com/reclaimaward/
https://www.facebook.com/reclaimaward/ 

Reclaim Kollektiv
Brüsseler Straße 72
50672 Köln

AUSSCHREIBUNG DER KATEGORIEN

  • Profi-Fotografen*innen, Fotostudenten*innen und Fotoassistenten*innen
  • Amateur-Fotografen*innen
    Amateure können auch in der Kategorie der Profi-Fotografen*innen starten, wenn sie sich der Konkurrenz aus dem Profilager stellen wollen.

Vom 8. Oktober bis 7. November 2021 findet der 16. Schömberger Fotoherbst statt. Der zweijährliche Wettbewerb der Gemeinde Schömberg mit den Kategorien Profis und Amateure integriert Ausstellungen mit Begleitprogramm und bietet Reise- und Reportage-Fotografen*innen ein Forum zur Präsentation ihrer Arbeiten.

Die Wettbewerbsbedingungen im Detail

Thema
Reise- und Reportage-Fotografie. Die Aufnahmen müssen in einem thematischen Zusammenhang stehen und als Serie erkennbar sein.

Bildanzahl
Mindestens 8 und höchstens 10 Aufnahmen pro Bildserie in Farbe oder Schwarz-Weiß. Je Teilnehmer*in ist nur eine Serie zugelassen.

Bildformate
Alle Bilder dürfen aus Präsentationsgründen das Format 18 x 24 cm nicht unter- und 30 x 40 cm nicht überschreiten. Auf DIN A3 gedruckte Bilder müssen aus technischen Gründen beschnitten werden. Die Bilder dürfen weder aufgezogen, noch mit Passepartouts versehen sein. Eine Foto-CD oder ein anderer Datenträger mit den Aufnahmen im JPG-Format ist der Einsendung beizufügen.

Technik
Analoges oder digitales Verfahren, welches im Teilnahmebogen gekennzeichnet wird.

Beschriftung
Folgende Angaben müssen rechts oben auf der Rückseite der einzelnen Abzüge vermerkt sein:
Name und Anschrift, Titel der Serie sowie der Bildtitel mit Nummer.

Jurierung
In einer Vorjury werden bis zu 25 Bildserien ausgewählt und zur Ausstellung zugelassen. Die ausgewählten Bildserien werden während der Ausstellungstage von einer fachkundigen Jury bewertet und prämiert.

Preisverleihung
Die Auszeichnung der prämierten Bildserien findet am Sonntag, 7. November 2021 um 11:00 Uhr anlässlich der Finissage im Schömberger Kurhaus statt.

Preise für den Schömberger Fotoherbst
Jury-Preis in der Kategorie Profi-Fotograf*innen 3.000 €
Publikums-Preis in der Kategorie Profi-Fotograf*innen 1.000 €

Jury-Preis in der Kategorie Amateur-Fotograf*innen 1.200 €
Publikums-Preis in der Kategorie Amateur-Fotograf*innen 500 €

Im Preisgeld enthalten ist der Ankauf der Siegerserie durch die Gemeinde.
Die Jury behält sich vor, für herausragende Arbeiten von Teilnehmenden unter 21 Jahren einen Sonderpreis zu vergeben.

Präsentation
Die ausgewählten Bildserien werden im Rahmen des 16. Schömberger Fotoherbst Festivals öffentlich im Rathaus, im Kurhaus und im Museum Haus Bühler sowie in den Schaufenstergalerien des Schömberger Einzelhandels ausgestellt. Die Vernissage dazu findet am Freitag, 8. Oktober 2021 um 19:00 Uhr im Foyer des neuen Rathauses Schömberg statt.

Katalog
Zum Schömberger Fotoherbst erscheint ein Katalog, in dem die ausgestellten Bildserien und die Angaben ihrer Fotografen*innen veröffentlicht werden. Jede*r für die Präsentation ausgewählte Teilnehmer*in erhält zwei Kataloge.

Bildrechte
Die dem Datenschutz entsprechenden Bildrechte bleiben bei den Fotografen*innen. Die Teilnahme am Wettbewerb genehmigt jedoch die honorarfreie Verwendung ihrer Bilder und die Namensnennung für die Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem Schömberger Fotoherbst, Social-Media-Kanäle und dem Katalog zur Ausstellung.

Kostenbeitrag
Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 €, inkl. Rückporto. Nach Eingang der Bildserien erhalten die Teilnehmer*innen dafür eine Rechnung.

Rücksendung
Nach dem Schömberger Fotoherbst werden die Bildserien an die Teilnehmer*innen zurückgesandt.

Einsendeschluss
18. Juni 2021, Datum des Poststempels.

Anschrift
Die Bildserie mit ausgefülltem Teilnahmeformular und dem Datenträger ist wie folgt zu adressieren:
16. Schömberger Fotoherbst
c/o Frau Birgit Hinz
Burgweg 19
75328 Schömberg

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.

Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de

Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.

 

OPEN CALL FÜR DAS PROJEKT ABSORPTION VON ASAD RAZA
14. AUGUST – 25. SEPTEMBER 2021

 

Über das Projekt – Absorption von Asad Raza
Für die kommende Ruhrtriennale (14. August bis 25. September 2021), entwickeln der USamerikanische Künstler Asad Raza und Urbane Künste Ruhr die Installation Absorption, die in einem ehemaligen Ladenlokal in der Essener Innenstadt zu sehen und zu erleben sein wird. Für das Projekt suchen wir Menschen, die Interesse haben, Teil einer Gruppe von Kultivator*innen (Cultivators) zu werden, die mit entsprechender Vergütung eng mit dem Künstler zusammenarbeiten.

Für Absorption wird Raza aus organischem und anorganischem Material aus dem Ruhrgebiet eine neue Erde, genannt Neosoil, herstellen. Ein Team von Kultivator*innen wird für die Dauer des Projekts vor Ort sein, um die Erde zu mischen, zu analysieren und herzustellen. Darüber hinaus werden die Kultivator*innen auch mit den Besucher*innen interagieren und Informationen über ihre Arbeit geben. Frühere Versionen von Absorption wurden bereits im Kaldor Public Art Project in Sydney und im Gropius Bau in Berlin gezeigt.

Wen und wonach wir suchen
Die Kultivator*innen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler arbeiten, natürlich unter Einhaltung aller geltenden Sicherheitsvorschriften einschließlich der Corona-Vorschriften. Wir suchen nach Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, die im Ruhrgebiet leben, die kommunikativ, aufmerksam und enthusiastisch sind und die Teil des Projekts sein möchten, das im August und September 2021 stattfinden wird.

Bei der Herstellung der Erde übernehmen die Kultivator*innen u. a. die folgenden Aufgaben:

  • Hinzufügen und Mischen von Materialien zur Herstellung von Neosoil
  • Wenden, Harken und Bewässern des Bodens
  • Messen des pH-Wertes, des Wassergehaltes und anderer Eigenschaften der Erde
  • Erläutern der Arbeitsprozesse für die Besucher*innen und Anbieten der Erde zum Mitnehmen

Bei Interesse senden Sie uns bitte eine E-Mail, in der Sie in einigen Sätzen erläutern, warum Sie an dem Projekt teilnehmen möchten ein wenig über sich selbst erzählen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 10. Mai an Anne Mager mit dem Betreff „Asad Raza Cultivators" per E-Mail an am@urbanekuensteruhr.de.

Die einstündigen Gruppeninterviews sind für folgende Termine geplant: Freitag, 21. Mai und Samstag, 22. Mai.

Die Teilnehmer*innen müssen keine vorherige Erfahrung in der Kunst oder als Performer*innen haben. Wir laden alle ein, die 18 Jahre oder älter sind und einen breit gefächerten Hintergrund haben, sich zu bewerben. Die Mitarbeit wird vergütet.

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Über Urbane Künste Ruhr
Urbane Künste Ruhr ist eine dezentrale Institution für zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet. In Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern initiieren wir Projekte im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Residenzprogramme und Veranstaltungen.

Zusammen mit der Ruhrtriennale, der Tanzlandschaft Ruhr und dem ChorWerk Ruhr ist Urbane Künste Ruhr Teil der Kultur Ruhr GmbH, deren Gesellschafter das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr sind und die ihren Sitz in Bochum ist.

Neben dem eigenen Programm unter der künstlerischen Leitung von Britta Peters, steuert Urbane Künste Ruhr auch jedes Jahr ein Projekt zur Ruhrtriennale bei.

Bewerbungsfrist: 10. Mai 2021

Mit den Bildergeschichten von Max und Moritz, 1865 erstmals erschienen und noch heute ein Klassiker der Weltliteratur, schuf Wilhelm Busch eine neue Kunstform, an die neuere Genres wie Comics und Graphic Novels anknüpfen.

Dank einer großzügigen Zustiftung von Herrn Walter Battermann (Laatzen) konnte die Stiftung Deutsche Sprache (Berlin) 2019 erstmals den WB Stiftungspreis Wilhelm Busch vergeben, mit dem das Gesamtwerk des bedeutenden Dichters und Zeichners gewürdigt werden soll. Der Preis wird für die beste deutschsprachige Bachelor- oder Masterarbeit zu dem allgemeinen Rahmenthema „Zeichnung und Literatur“ verliehen, die im jeweils laufenden Studienjahr an einer deutschen oder ausländischen Hochschule eingereicht wird. Er wird alle zwei Jahre anlässlich einer öffentlichen Preisverleihung im Herbst vergeben und ist mit 2.000 € dotiert; die Reisekosten des Preisträgers/der Preisträgerin werden von der Stiftung Deutsche Sprache übernommen.

Die Auswahl der Arbeiten erfolgt durch eine Jury, in der Herr Battermann als Zustifter von Frau Katrin Redemann (Göttingen) vertreten wird; die vom Vorstand der Stiftung Deutsche Sprache benannten Mitglieder sind Prof. Dr. Hans-Joachim Solms (Halle), Prof. Dr. Roland Duhamel (Oostende) und Prof. Dr. Barbara Kaltz (Freiburg) als Vorsitzende.

Wer sich um den WB Stiftungspreis Wilhelm Busch bewerben möchte, wird gebeten, seine Bachelor- oder Masterarbeit samt einem kurzen Lebenslauf bis spätestens 30.06.2021 einzureichen.
Angesichts der derzeit erschwerten Studienbedingungen werden im Rahmen dieser Ausschreibung alle Arbeiten zu dem genannten Rahmenthema Berücksichtigt, die im Zeitraum Wintersemester 2019/20 – Sommersemster 2021 angefertigt wurden bzw. noch werden.
Die Jury legt großen Wert auf die stilistische, grammatische und orthographische Qualität der Arbeiten; weiter wird darauf hingewiesen, dass Gruppenarbeiten und Mehrfachbewerbungen nicht zulässig sind.

Die Unterlagen sind im PDF-Format als Mailanhang an wbpreis[at]stiftung-deutsche-sprache.de zu versenden. Umfangreiche Dateien ggf. auch über WeTransfer o.ä.

www.stiftungdeutschesprache.de

Bewerbungsfrist: 30. Juni 2021

Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professoren, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.

Wissenschaftliches Projektstipendium

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Individuelles Schreibprojekt

Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.

Weitere Information finden Sie in der Infomappe.

Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende

Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“

(Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher)

Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen ProfessorenInnen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.

Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“

Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?

(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)

Finanzielle Förderung

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre PromovendenInnen mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.

Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren BetreuerInnen.

Weiterführende Externe Links