Preise, Stipendien, Förderungen
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Preisen und Förderungsmöglichkeiten. Über das International Office der Kunstakademie werden zudem Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland vergeben.
Fördermöglichkeiten künstlerischer Projekte von Studierenden der Kunstakademie Münster
Der Bundeswettbewerb wird alle zwei Jahre ausgelobt und sieht sich als Sprungbrett beim erfolgreichen Übergang in die Berufspraxis. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Wettbewerb, das Deutsche Studierendenwerk organisiert ihn. Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung der Preisträger*innen.
Der BUNDESPREIS FÜR KUNSTSTUDIERENDE ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert. Zusätzlich unterstützt ein Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro die Künstler*innen dabei, Werke spezifisch für die Ausstellung zu realisieren. Jede teilnahmeberechtigte Kunsthochschule kann zwei Studierende oder studentische Teams für den Wettbewerb nominieren. Aus den Nominierten wählt eine unabhängige Fachjury anhand von Portfolios bis zu acht Preistragende aus.
Der 27. Bundeswettbewerb ist abgeschlossen. Ausstellungseröffnung und Preisverleihung: 6. November 2025
Ausstellung: 7. November 2025 bis Januar 2026
Nominierungsverfahren
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden. Die Nominierungsphase für den 28. Bundeswettbewerb beginnt im Sommersemester 2026.
Weitere Informationen
Ausschreibung 27. Bundeswettbewerb für Kunststudierende
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Anbindung des Deutschlandstipendiums an der Kunstakademie Münster
"Mit dem Deutschlandstipendium baut die Bundesregierung die Studienfinanzierung durch ein Programm aus, das zugleich eine neue Stipendienkultur in Deutschland anstößt. Bund und private Fördernde – Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen – unterstützen gemeinsam leistungsstarke Studierende. Auf diese Weise übernimmt die Bürgergesellschaft Verantwortung für talentierte Nachwuchskräfte und leistet damit einen Beitrag für die Zukunft Deutschlands." (BMBF). An der Kunstakademie Münster ist das Deutschlandstipendium an den sechsmonatigen Aufenthalt in der Cité Internationale des Arts Paris gekoppelt. Individuelle darüber hinausgehende Bewerbungen sind nicht möglich, da die der Hochschule zur Verfügung stehenden Mittel des BMBF, bereitgestellt über das MKW NRW, entsprechend gewidmet wurden.
Handout: Deutschlandstipendium an der Kunstakademie Münster
Nominierung
Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres auf Nominierung der Klassenleitungen. Je Klassenleitung ist eine Nominierung der Studierenden ihrer Klasse möglich. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus und nominiert diese gegenüber dem federführenden Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW NRW). Die Nominierten werden sodann seitens des MKW NRW gebeten eine Relevanz ihres künstlerischen Projekts hinsichtlich der Stadt Paris und der frz. Kunstszene nachzuweisen. Die abschließende Auswahl erfolgt über die Cité Internationale des Arts Paris.
Inhalt des Stipendiums
Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.
Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 800,00 Euro (650,00 Euro Förderung durch die Freunde der Kunstakademie Münster plus 150,00 Euro aus Mitteln des Deutschlandsstipendiums) zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.
Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und eines weiteren Bewerbungsschritts) für das Wintersemester und das darauffolgende Sommersemester vergeben.
Sind parallele Stipendienförderungen möglich?
Das richtet sich nach Höhe und Art der Stipendienförderungen. Grundsätzlich gilt: Wer schon eine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung erhält, die durchschnittlich 30 Euro oder mehr pro Monat beträgt, kann kein Deutschlandstipendium bekommen. Eine detaillierte tabellarische Übersicht zur Zulässigkeit des gleichzeitigen Bezugs anderer Stipendien mit dem Deutschlandstipendium finden Sie hier
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Die Kunstakademie Münster vergibt den mit 1.000,00 Euro dotierten DAAD Preis an eine/n herausragende/n internationale/n Studierende/n bzw. Doktorand/in, die/der sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan hat. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des kombinierten Stipendien- und Betreuungsprogramms (STIBET).
Engagement:
Dieses Engagement geht über die Studienleistungen hinaus und umfasst nachhaltige Initiativen wie die Gründung einer interkulturellen Austauschgruppe, die Mentorenschaft für Geflüchtete an der Hochschule oder die aktive Mitarbeit in lokalen gemeinnützigen Organisationen. Es zeigt sich in der überdurchschnittlichen Bereitschaft, sich für den Zusammenhalt der Studierendenschaft oder die Integration internationaler Kommiliton*innen einzusetzen, wodurch ein positiver Beitrag zur Hochschulkultur und Gesellschaft geleistet wird. Im Kern wird ein herausragender persönlicher Einsatz gewürdigt, der Brücken zwischen Kulturen baut, soziale Verantwortung übernimmt und vielfältige Perspektiven in den Campusalltag sowie das lokale Umfeld einbringt.
Voraussetzungen:
- sogenannte „Bildungsausländer*innen“ (ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben)
- Studierende in den künstlerischen Klassen oder
- ausländische Jung-Examinierte, deren Abschluss nicht länger als 3 Monate zurückliegt oder
- ausländische Doktorand/innen
- besondere akademische Leistungen
- Beschreibung und aussagekräftiger Nachweis über bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement
Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer sind ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer (deutschen) Schule im Ausland erworben haben oder im Ausland erworbene schulische Qualifikationen durch ein deutsches Studienkolleg ergänzt haben. Nicht vorgeschlagen werden können Gast- und Austauschstudierende, wie auch Studierende, die den DAAD Preis bereits erhalten haben. Neben der Vergabe des DAAD Preises ist auch die Förderung durch eine andere Organisation, Stiftung oder sonstige Förderer möglich. Bei gleichwertigen Anträgen kann die Auswahlkommission einer vorgeschlagenen Person den Vorzug geben, die keine parallele Förderung erhält.
Bewerbungen:
- Eine Bewerbung ist per Nominierung / Vorschlag der Klassenleiter*innen möglich. Studierende können sich hierzu direkt an Ihre*n Klassenleiter*in wenden und u.g. Unterlagen einreichen.
- Bitte reichen Sie die Nominierung (siehe Formular) sowie u.g. Nachweise gemeinsam digital an stoevekt@kunstakademie-muenster.de oder per Postfach von Herrn Stöveken ein.
Bewerbungsunterlagen:
- Vorschlag der Klassenleitung bzw. Betreuer/-in Formular Vorschlag der Klassenleitung
- Nachweis über bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement
Auswahlkommission:
Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und Studentische Angelegenheiten.
Fristen:
Bewerbungsfrist ist der 31.05. (Ausschlussfrist)
Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.
Die Kunstakademie Münster vergibt für Studienabschlussstipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ausländische Studierende, die ihr künstlerisches Examen an der Hochschule absolvieren. Die Teilstipendienraten stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierung durch den DAAD und damit verbundenen Zuwendungsverträgen mit der Kunstakademie Münster. Generell wird eine Förderung in Höhe von mindestens 250,00 Euro für maximal 3 Monate angestrebt, welche jedoch von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Mittel und Bewerbungen abhängt.
Voraussetzungen:
- Ausländische Studierende (Bildungsausländer, die ihre Hochschulzugangsberechtigung oder sonstige schulische Vorbildung im Ausland erworben haben.)
- keine doppelte Staatsbürgerschaft "Deutsch + x", maximal zwei ausländische Staatsbürgerschaften
- eingeschrieben in einem regulären Studiengang an der Kunstakademie Münster (keine Gast-/Austauschstudierenden)
- gute Studienleistungen
- erfolgreicher Studienabschluss voraussichtlich innerhalb eines Jahres (Examensanmeldung)
Bewerbungsunterlagen:
- Ausschreibung
- Bewerbungsformular (ausfüllbares PDF-Dokument, bitte mit Adobe etc. öffnen)
- Stellungnahme der künstlerischen Klassenleitung (ausfüllbares PDF-Dokument, bitte mit Adobe etc. öffnen)
- Studienleistungen (bitte beantragen Sie ein Transcript of Records im Studierendenservice)
Auswahlkommission:
Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und studentische Angelegenheiten.
Fristen:
Bewerbungen sind zum 31.03. (Examen im Sommersemester) und 30.09. (Examen im Wintersemester) möglich.
Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.
Jedes Jahr vergeben die Freunde der Kunstakademie Münster e. V. drei Förderpreise. Von den Klassenleitungen als besonders förderungswürdig nominierte Studierende präsentieren dazu in der Förderpreisausstellung, die in der Kunsthalle Münster stattfindet, ihre Werke.
Der Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung unterstützt. Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Geldpreis von insgesamt 4.500 Euro. Eine externe Fachjury vergibt drei Förderungen, auf die die Gesamtsumme nach Ermessen der Jury (meist zu gleichen Teilen) verteilt wird. Die Nomierten werden seitens der Kunsthalle Münster informiert.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an rektorat[at]kunstakademie-muenster.de
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.
Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.
Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.
Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren.
Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.
Eine Beantragung ist jederzeit möglich.
Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.
- Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege
- Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“
Ansprechpartnerinnen
Prof. Irene Hohenbüchler
Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität
T. +49 251 83 61142
hohenbuechler[at]kunstakademie-muenster.de
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Raum 142
Wiebke Lammert
Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität
T. +49 251 83 61204
w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de
Leonardo-Campus 2
Raum 204
Die Kunstakademie kann 5 Bewerber*innen vorschlagen.
Zeitraum: Aufenthalt im Monat September auf der Insel Gotland in einem Atelier in der Hauptstadt Visby
Höhe: Reisekostenpauschale von 1.000 € sowie Verpflegungsgeld
Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse
Das Stipendium wird über den LWL vergeben: https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpartnerschaften/gotland-stipendium/
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
In Montepulciano steht der Kunstakademie Münster ein einzigartiger Ort für künstlerisches Arbeiten und Forschen zur Verfügung, der insbesondere Studierenden die Möglichkeit bietet, über Disziplingrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und auch im Ausland Auftritts- und Präsentationserfahrungen zu sammeln. Alle Ausschreibungen werden rechtzeitig hochschulintern bekanntgegeben.
Diese Chancen gründen auf dem „Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano“. Es ist eine besondere Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen, an der folgende Hochschulen beteiligt sind:
- die Hochschule für Musik Detmold,
- die Kunstakademie Düsseldorf,
- die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf,
- die Folkwang Universität der Künste Essen,
- die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
- die Kunstakademie Münster,
- sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.
Das Kolleg ist Teil der „Europäischen Akademie der Künste e.V.“ und ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden und Dozierenden intensive Arbeitsaufenthalte im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana). In Projekten und Angeboten wie etwa dem „Labor der Künste“, können diese künstlerisch und wissenschaftlich arbeiten und neue künstlerische und musikalische Zugänge erschließen.
Finanziert wird das Kolleg durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und aus Mitteln des DAAD.
Die am Kolleg beteiligten Hochschulen können den Palazzo Ricci von Ende März bis Anfang Juli und im Oktober zudem auch für eigene Projekte und Exkursionen nutzen. Auch Konzerte, Tagungen oder kleine Ausstellungen vor Ort sind möglich. Die übliche Länge der Aufenthalte ist eine Woche (mit Ankunftstag Sonntag). Eine Nutzungsgebühr für Lehrende und Studierende der Kunstakademie Münster wird nicht erhoben. Anfragen für Nutzungszeiträume müssen bis spätestens 15. Oktober eines Jahres für das jeweilige Folgejahr gestellt werden.
Zur frühzeitigen Planung von Aufenthalten bzw. Projekten vor Ort und diesbezüglicher Beratung können Sie sich gerne wenden an:
Dr. Sybille Fraquelli
Kolleg der Künste Montepulciano
c/o Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Telefon (+49) 221-28380-340
sybille.fraquelli[at]hfmt-koeln.de
Zur Klärung, ob seitens der Kunstakademie Münster im Rahmen von Klassen- und Zentralexkursionen eine Finanzierung/Bezuschussung der Reise- und Aufenthaltskosten (Unterbringung erfolgt üblicherweise in Ferienwohnungen vor Ort) möglich ist, reichen Sie bitte einen Antrag beim Rektorat ein.
Geschichte und Leitgedanke
Die Geschichte des Kollegs und seine besondere Ausrichtung geht auf den Komponisten Hans Werner Henze zurück. 1960 reiste Henze erstmals auf Einladung der örtlichen Politik nach Montepulciano. Zur Wiederbelebung der Kultur gründete er 1976 in Montepulciano das Cantiere internazionale d’arte di Montepulciano – ein Kulturfest, das er mehrere Jahre leitete und das bis heute ein großes, internationales Publikum anzieht. Nachdem er 1980 als Professor für Komposition an die damalige Musikhochschule Köln berufen wurde, verfolgte Henze die Idee, die künstlerische Hochschulausbildung in Nordrhein-Westfalen mit Montepulciano, diesem für ihn besonderen Inspirationsort, zu verbinden – vergleichbar den Stipendienaufenthalten für Künstler*innen in der Villa Massimo in Rom oder der Villa Romana in Florenz. Ende der 1990er Jahre schlossen die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Stadt Montepulciano einen Vertrag, der es der Musikhochschule erlaubte, den historischen Palazzo Ricci zu nutzen. Mit Abschluss der Gründung der „Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst“ als An-Institut der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Jahre 2001 erhielt die durch Henze geschaffene Verbindung in die Toskana schließlich eine feste institutionelle und räumliche Form. Mittlerweile sichert ein Verein, in dem auch Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen Mitglieder sind, die vielfältige kulturelle und hochschulpädagogische Arbeit im Palazzo Ricci.
Der Leitgedanke ist dabei, Begegnungen zwischen jungen hoch begabten Künstler*innen aus Europa zu ermöglichen. Dabei stehen Projekte nordrhein-westfälischer Institutionen im Mittelpunkt. Aber auch in Meister*innenkursen mit international renommierten Lehrenden, in themenbezogenen Projekten und mit Kongressen wird die Idee einer Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie der Internationalität und Toleranz gelebt. Regelmäßig wird die Akademie auch von Kulturpartnern der Region genutzt und kooperiert landesweit mit zahlreichen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen. Sie steht zudem Kulturschaffenden aus aller Welt als Tagungsort für eigene Projekte zu Verfügung.
Nominierung
Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus. Vorausssetzung ist, dass Studierende zum/zur Meisterschüler*in ernannt worden sind.
Förderzeitraum
Die beiden Ateliers werden für ein Jahr (01. April - 31. März des Folgejahres) an Studierende vergeben.
Die Miet- und Nebenkosten werden von der Kunstakademie Münster übernommen.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Ziel und Zweck des Stipendiums
Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer Professor*innen-Kommission anhand der Anträge getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.
Voraussetzungen
- Pro Klasse ein Vorschlag
- Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende*r oder Meisterschüler*in
Bewerbungsunterlagen
- Künstlerisches Portfolio: Die künstlerischen Arbeiten müssen als Abbildungen/Fotos in einer PDF-Datei (max. 20 MB) zusammengefasst und hochgeladen werden. Filme/Videos etc. müssen in Form von Links zu einer gängigen Videoplattform (Vimeo etc.) in die PDF-Datei eingefügt werden.
- Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
- Motivationsschreiben – Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
Höhe des Stipendiums
- maximal 2.500 € Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
- Förderzeitraum 01.01. bis 30.06. des Folgejahres
Wie kann ich mich bewerben?
Die Nominierung findet jährlich zu Beginn des Wintersemesters statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Pro Klasse kann ein Vorschlag eingereicht werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenleiter*in.
Bewerbungsfrist: 01.12.2025 (Die Nominierung ist Voraussetzung für die Bewerbung!)
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Nominierung/Auswahl
Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury aus künstlerischen Professor*innen, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.
Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?
Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als "Schule des Sehens" auf der Festung Hohensalzburg gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.
Jährlich besuchen derzeit ca. 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten ca. 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzurg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn, sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und Kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.
Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00€ pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert junge Frauen und Männer,
- die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
- die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
- die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
- die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
- die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.
Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.
Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.
Auswahlverfahren
Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)
Nominierungs- und Auswahlverfahren
Die Kunstakademie Münster kann max. vier Studierende für ein Stipendium der Studienstiftung nominieren.
Das interne Nominierungs- und Auswahlverfahren der Kunstakademie Münster findet jährlich im Sommersemester statt. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden. Die Auswahl der Nominierten erfolgt durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster.
Die Studienstiftung entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester, Ende Oktober / Anfang November, durchgeführt wird.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium der Studienstiftung des dt. Volkes ist ein postgraduales Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstler*innen vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind.
Stipendienleistungen
- Monatliches Stipendium in Höhe von 1.200 EUR über eine Laufzeit von zwei Jahren
- Gemeinsame Gruppenausstellung der beiden letzten Jahrgänge in der Düsseldorfer Kunsthalle
- Produktion eines Katalogs am Ende der Förderzeit
- Aufnahme in die Studienstiftung, Möglichkeit zur Teilnahme an den Bildungsveranstaltungen
Nominierungsverfahren | Bewerbung
Für das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium der Studienstiftung des dt. Volkes muss man vorgeschlagen werden. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Es liegen noch keine Informationen zur nächsten Ausschreibung vor. Die nächste interne Nominierungsphase wird an dieser Stelle bekannt gegeben.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Start³ Förderung junger Gegenwartskunst der Volksbank im Münsterland eG umfasst fünf Stipendien und wird alle zwei Jahre neu vergeben. Absolvent*innen der Kunstakademie Münster, deren Abschluss nicht mehr als 36 Monate zurückliegt, können sich auf ein Produktionsstipendium, ein Katalogstipendium und drei Startstipendien bewerben. Die Umsetzung des zyklischen Programms erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Kuratorin und einer Vermittlerin und wird von öffentlichen Veranstaltungen begleitet. Die Künstler:innen werden in der entscheidenden Phase der Weiterentwicklung ihrer Praxis erstmals unabhängig vom Ausbildungsgeschehen durch das regionale Engagement der Volksbank im Münsterland eG unterstützt.
Das Förderprogramm 2026/2027:
- Ein Produktionsstipendium für die Konzeption und Produktion eines neuen Werks/Projekts / o.ä. mit Präsentation im Kloster Bentlage oder Falkenhof Museum in Kooperation mit den Städtischen Museen in Rheine in 2027. Höhe des Stipendiums beträgt 8.500 Euro. Davon stehen 7.000 Euro für die Produktion und 1.500 Euro als Zuschuss für die Präsentaion der Neuproduktion zur Verfügung.
- Ein Katalogstipendium für die Konzeption und Produktion eines Einzelkatalogs oder Künstler:innenbuchs, verbunden mit einer Buchpräsentation in Münster (Wert 9.000 €.)
- Drei Startstipendien, verbunden mit einer moderierten Publikumsveranstaltung (Werkpräsentation, Performance, Künstler:innengespräch, Arbeitsvorhaben o.Ä., Wert 6.000 €.)
Bewerbungsfrist: 15.02.2026
Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier
Publikationen zu den vorhergehenden Förderzyklen finden Sie hier
Alle Informationen zu den bisherigen Preisträger*innen und Förderzyklen: https://start3.de/
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Mit „Kunstsommer Westmünsterland“ fördert die Volksbank Westmünsterland eG Meisterschüler*innen der Kunstakademie Münster und unterstützt mit einem Stipendium junge Künstler*innen beim Start ihrer Karrieren im Anschluss an die Akademiezeit.
Stipendienleistungen
Die Künstler*innen im Kunstsommer Westmünsterland erhalten für drei Sommermonate von Juli bis September ein Stipendium und werden in den KompetenzCentern der Volksbank Westmünsterland eG mit regelmäßig wechselnden Originalkunstwerken vorgestellt.
Auswahlverfahren
Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt durch die Volksbank Westmünsterland eG in Zusammenarbeit mit einem Kurator.
Voraussetzungen für eine Förderung sind ein Studium an der Kunstakademie Münster und die Qualität des künstlerischen Schaffens.
Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Bisherige Preisträger*innen
2021: Charlotte Hilboldt, Marvin Wunderlich, Justyna Janetzek
2022: Anna Lisei Math, Lara Kaiser, Malte van de Water
2023: Anna Charlotte Frevel, Rebecca Sprague, Max van Dorsten
2024: Christina Buttler, Hyesung Ryu, Jonah Salomon
2025: Adrian Ferdinand, Finn Froböse, Abdel Aziz Mahmoud
Die Stipendiat*innen werden auf den Seiten der Volksbank Westmünsterland eG vorgestellt
Weiterführende Informationen: Kunstsommer Westmünsterland | Volksbank Westmünsterland eG
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
Das Junge Kolleg steht künstlerischen Talenten sowie herausragenden Promovierten aus Nordrhein-Westfalen offen. Es ist ein Ort für freies Forschen und interdisziplinären Dialog. Mit der Mitgliedschaft ist ein Stipendium für die eigene Forschung oder Kunst in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr verbunden. Die Aufnahme erfolgt für vier Jahre.
Unter dem Dach der Nachhaltigkeitsinitiative Humboldtn kooperiert die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste seit dem Jahr 2022 mit den Universitäten des Landes. Sie hat in diesem Zuge einen thematischen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit im Jungen Kolleg initiiert. Dabei legt das Junge Kolleg einen breiten Nachhaltigkeitsbegriff zugrunde, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte von Nachhaltigkeit berücksichtigt.
Nominierungverfahren | Bewerbung
Stipendienplätze für herausragende Promovierte und Kunstschaffende zur Aufnahme in das Junge Kolleg werden jährlich im Frühjahr vom Jungen Kolleg der Akademie der Wissenschaften und Künste ausgeschrieben. Die Kunstakademie Münster kann herausragende Absolvent*innen (Akademiebrief) für ausgeschriebene Plätze für Kunstschaffende vorschlagen. Im jeweiligen Verfahren findet ein internes Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen statt. Eine Selbstbewerbung ist ebenfalls möglich.
Ausschreibung: voraussichtlich Frühjahr 2026
Weiterführende Informationen zum Jungen Kolleg
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Im Rahmen der Neukonzipierung der LWL-Kulturpreise im Jahr 2022 wurde der LWL-Innovationspreis eingeführt, mit welchem junge Kunstschaffende, die nicht älter als 35 Jahre sind, ausgezeichnet werden sollen.
Der Nachwuchspreis wird an drei junge Künstler*innen in den Sparten Literatur, Kunst und Musik für innovative Formate mit zeitgenössischer Relevanz verliehen. Eine renommierte Fachjury entscheidet über die Vergabe. Die Preisträger*innen sollen einen Westfalenbezug haben, welcher sich weniger durch den Geburts- oder Wohnort ausdrückt, sondern vielmehr durch eine erkennbare Verbundenheit mit der Region.
Je Sparte ist der Preis mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisvergabe ist mit einer öffentlichen Verleihung sowie weiteren Veranstaltungen in Westfalen-Lippe verbunden.
Das erste Vergabeverfahren wird voraussichtlich im Jahr 2027 stattfinden. Für das der Kunstakademie zustehende Vorschlagrecht wird es ein internes Nominierungsverfahren geben, über das die Absolvent*innen der Kunstakademie per E-Mail und an dieser Stelle informiert werden.
Preis für interdisziplinäre Künste LWL-Crossoverpreis
Der LWL-Crossoverpreis wurde mit der Neukonzeptionierung der LWL-Kulturpreise im Jahr 2022 eingeführt und wird voraussichtlich erstmals 2026 verliehen.
Ziel ist es, besonders herausragende Leistungen im Bereich der interdisziplinären Künste auszuzeichnen, bei denen verschiedene Sparten oder Ausdrucksformen miteinander vereint werden. Der Preis ist nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt, sondern fokussiert explizit auf künstlerische Grenzgänge.
Der mit 35.000 Euro dotierte Preis kann sowohl an Einzelpersonen als auch an Initiativen oder Vereine vergeben werden, die z.B. in der Freien Szene aktiv sind. Eine renommierte Fachjury entscheidet über die Vergabe. Die Preisvergabe ist fest verbunden mit einer Präsentation in Westfalen-Lippe.
Nominierungsverfahren
Für das der Kunstakademie zustehende Vorschlagrecht wird es ein internes Nominierungsverfahren geben, über das Absolvent*innen der Kunstakademie per E-Mail und an dieser Stelle informiert werden.
Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpreise/lwl-crossoverpreis/
Auf Antrag unterstützen die Freunde künstlerische Projekte von Studierenden der Kunstakademie Münster.
Das vollstänidg ausgefüllte Antragsformular ist an das Rektorat weiterzuleiten oder dort abzugeben: rektorat@kunstakademie-muenster.de
Beachten Sie bitte für Ihre Planung: Es gibt zwar keine Einreichungsfrist, der Verein entscheidet jedoch nur 2 x im Jahr auf seinen Mitgliederversammlungen (Frühjahr und Herbst) über die Anträge.
Das Kulturbüro Münsterland ist eine zentrale Anlaufstelle für Kunst- und Kulturschaffende in der Region Münstlerland. Sie unterstützen dabei hinsichtlich Vernetzung, Koordination und Förderungen. Wenn Sie ein Projekt planen, können Sie für eine umfassende Beratung direkt Kontakt mit den zuständigen Ansprechpartner*innen auf nehmen.
Alle weiteren Informationen finden Sie im zugehörigen Fact-Sheet und auf der Website .
Das Kulturamt Münster fördert kulturelle Initiativen und Projekte in den Programmlinien „Allgemeine Projektförderung“ und „Präsentationsförderung für freie Kulturprojekte“.
Projekte zur kulturellen Bildung in Münster werden in den Landesprogrammen „Kultur und Schule“ und „Kulturrucksack“ unterstützt, für die sich Kunst-/Kulturschaffende über das Kulturamt Münster bewerben können. Auch das Hochschulfestival „Neue Wände“ ist offen für vielfältige kulturelle Beiträge von Studierenden und Alumn*ae mit Bezug zu Münsters Hochschulen.
Alle Informationen und Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite https://www.stadt-muenster.de/kulturamt/kulturfoerderung
Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:
Ihr Projekt zur künstlerischen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt
Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.
Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.
Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert
Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.
Wissenschaftliches Projektstipendium
Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.
Individuelles Schreibprojekt
Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.
Weitere Information finden Sie in der Infomappe.
Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende
Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.
Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“
Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher
Projektförderung aus dem Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW
Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:
Ihr Projekt zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt
Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.
Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.
Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert
Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.
Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.
Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“
Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?
(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)
Finanzielle Förderung
Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre Promovierenden mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.
Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren Betreuer*innen.
Förderung von Personen in Care-Arbeit (Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW)
Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.
Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.
Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.
Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren.
Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.
Eine Beantragung ist jederzeit möglich.
Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.
- Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege
- Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“
Ansprechpartnerinnen: Prof. Irene Hohenbüchler (Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität und Wiebke Lammert (Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität)
Finanzierung der Promotion (Stellen, Stipendien, Preise, Druckkostenzuschüsse)
Allgemein
- Hochschulkompass. Ein Angebot der Hochschulrektorenkonferenz
- Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
- E-Fellows.net. Das Online-Stipendium & Karrierenetzwerk
- My Stipendium
- scholarshipportal.eu
- Förderungsfonds Wissenschaft der VG Wort GmbH
Kunstgeschichte
- Verband deutscher Kunsthistoriker
- Geschwister Boehringer Ingelheim – Stiftung für Geisteswissenschaften
EJournals und Kongresse für Studierende und junge Absolvent*innen
- The Article – Online Magazin für Kunstwissenschaft
- All-Over. Magazin für Kunst und Ästhetik
- Kunsthistorischer Studierendenkongress (KSK)
- https://www.berlin-university-alliance.de/
Fachinformationen: Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft
Fachinformationsdienste
- arthistoricum.net
- artHist.net – Netzwerk für Kunstgeschichte
- Portal Kunstgeschichte
- Verband deutscher Kunsthistoriker
Initiativen für Nachwuchswissenschaftler*innen
Übersicht über angemeldete und abgeschlossene Promotionen in Deutschland
Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, die im Jahr 2025 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Unseren Alumni stehen zudem vielfältige Förderangebote offen – vom Mentoring für die Wissenschaftskarriere über einen Konferenzmittel-Fonds bis zur Teilnahme am Max-Planck-Programm für Startup-Gründungen.
Wir möchten junge Wissenschaftler*innen ermutigen, den gesellschaftlichen Wert ihrer Forschung selbstbewusst zu vertreten und in die öffentliche Debatte einzubringen. Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnen wir deshalb Promovierte aus, die Forschungsergebnisse vorgelegt haben, die von herausragendem Interesse für die Gesellschaft sind. Schirmherrin des Preises ist die Präsidentin des Deutschen Bundestages Julia Klöckner.
Alle Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.
Der August-Sander-Preis wurde 2018 zum ersten Mal von der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur ausgelobt, gestiftet von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach. Mit der Auslobung verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie zu fördern. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien von August Sander sollen sich die photographischen Werke der Bewerber/der Bewerberinnen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.
Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland (geboren ab dem 1.1.1986) mit dem Schwerpunkt Photographie. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.
Der nächste August-Sander-Preis wird 2026 vergeben, Bewerbungen sind bis zum 16. März 2026 möglich.
Auch dieses Jahr wird der gut dotierte Kunstpreis (10.000€ für den 1. Preis, 6.000€ für den 2. und 4.000€ für den 3. Preis) verliehen, um talentierte Künstlerinnen zu fördern und ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Als derzeit einziger Kunstpreis in Deutschland, der sich ausschließlich der Auszeichnung von Frauen unter 40 Jahren widmet, verfolgt der CeU-Award das Ziel, die künstlerischen Leistungen von Frauen sichtbar zu machen und ihre Bedeutung in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern.
https://ceu-hamburg.eu/ceu-kunst-award-2025
Bewerbungszeitraum: 1. März bis 5. April 2026
culture moves Europe – individuelle Mobilität für Projekte in 40 Creative Europe Ländern
Die Aktionslinie für individuelle Mobilität richtet sich direkt an Kunst- und Kulturschaffende. Es wird über das Creative Europe Programm der Europäischen Union finanziert und vom Goethe-Institut umgesetzt. In diesem Programm der EU kann finanzielle Unterstützung für ein kooperatives Projekt mit einem Partner in einem der 40 Creative Europe Länder beantragt werden.
Das Projekt muss zwischen 7 und 60 Tagen dauern, wenn Sie Ihr Projekt als Einzelperson durchführen, oder zwischen 7 und 21 Tagen, wenn Sie ein Gruppenprojekt durchführen.
Bewerbungsfristen: rollierendes Verfahren; bis 30.04.2026 wird monatlich über eingehende Anträge entschieden. Über das Ergebnis wird innerhalb von 8 Wochen nach der jeweiligen Antragsfrist informiert.
- Januar: 31.01.2026
- Februar: 28.02.2026
- März: 31.03.2026
- April: 30.04.2026
Zur Förderung der zeitgenössischen Kunst und der freien künstlerischen Entfaltung junger Künstler*innen vergeben wir jedes Jahr Förderstipendien in verschiedenen Kunstsparten.
Die Höhe der Förderung beläuft sich in allen Sparten auf jeweils 12.000 Euro. Außerdem geben wir den Preisträger*innen die Möglichkeit, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Bewerbungsfrist: 1. März 2026
Internationaler Designwettbewerb für Studierende aus designorientierten und kreativen Studiengängen
Unter dem Wettbewerbstitel „Glass can …“ sind die Teilnehmer aufgerufen unter dem Motto „Glas kann …“ die besonderen Eigenschaften von Glas herauszustellen und nach Möglichkeit Verbindungen zu anderen Rohstoffen zu schaffen.
Die Teilnehmer dürfen ihre Kreativität und Individualität in die Entwürfe einfließen lassen und können ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und erlernten Techniken aus dem Studium in die Praxis umsetzen. Die Teilnehmer bekommen mit dem Glass Design Award Raum zum Forschen und Experimentieren und können so unter anderem die Grenzen des Möglichen ausloten.
Die Beiträge können künstlerisch oder produktdesignorientiert gestaltet werden. Teilnehmer aller Nationalitäten und Geschlechter sind willkommen und eingeladen am Wettbewerb teilzunehmen!
Der 4. Glass Design Award ist mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert.
Die Stiftung Bauhaus Dessau organisiert die Internationale Sommerschule 2026, die vom 29. Mai bis zum 7. Juni in Zeitz, Sachsen-Anhalt stattfindet, im Rahmen des Reallabors ZEKIWA Zeitz.
Unter dem Titel Irregular Circularities („Offene Kreisläufe”) bringt das zehntägige Summercamp verschiedene Positionen von Wissenschaftler*innen, Architekt*innen, Künstler*innen, Designer*innen, lokalen Akteur*innen und Studierenden zusammen. Gemeinsam werden Visionen für Regionen im Wandel diskutiert und erarbeitet. Durch eine Reihe von praxisbasierten Workshops, experimentellen Lernplattformen und Keynote-Vorträgen werden vielfältige Möglichkeiten untersucht, um lokale, ressourceneffiziente und nachhaltige Impulse für das ehemalige ZEKIWA-Gelände, die Stadt Zeitz und darüber hinaus zu gewinnen.
Derzeit läuft eine offene Ausschreibung für internationale Studierende, Absolvent*innen und Berufseinsteiger*innen aus den Bereichen Kunst, Architektur, Design und verwandten Disziplinen, die sich 10 Tage lang mit der Kreislaufwirtschaft und dem zukünftigen Transformationspotenzial befassen werden.
Bewerbungsfrist: 19. Februar 2026
Unter dem Titel „Wir können Kunst“– fördert der BBK als Programmpartner des BMBFSFJ Kunstprojekte lokaler Bündnisse, die von professionellen Bildenden Künstler:innen für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden, deren Bildungschancen eingeschränkt sind. Die Projektstarts sind ab Mitte Juli möglich – perfekt also für Sommer- und Herbstferienprojekte 2026 sowie kulturelle Bildungsprojekte für das 2. Schulhalbjahr. Die aktuellen Ausschreibungsunterlagen mit allen Informationen zum Förderprogramm, den digitalen Informationsveranstaltungen sowie weitere Handreichungen finden Sie auf der Webseite.
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2026
Im Rahmen des diesjährigen Kunstwettbewerbs unter dem Motto „Gefühle zeigen!“ lädt die Bildungsstätte Anne Frank Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu ein, ihre Gefühlswelt künstlerisch auszudrücken. Denn Kunst ist eine eigene Sprache – sie macht sichtbar, was uns bewegt, berührt andere Menschen und eröffnet neue Perspektiven.
Wir suchen ausdrucksstarke Plakate, die zeigen, welche Emotionen die Kinder und Jugendlichen im letzten Jahr begleitet haben – ob abstraktes Gefühlschaos oder die Darstellung einer einzelnen, besonders prägenden Emotion als fantasievolle Traumbilder, Landschaften oder abstrakte Klekse. Alle Ausdrucksformen sind willkommen, z. B. als Malerei, Zeichnung, Collage oder (digitale) Illustration.
Die eingereichten Plakate werden von einer unabhängigen Fachjury in drei Alterskategorien (bis 14 Jahre, 15-19 Jahre, 20-29 Jahre) bewertet.
Auf die Gewinner*innen warten tolle Preise.
Bewerbungsfrist: 29. April 2026
Mit dem Wettbewerb möchten wir insbesondere Nachwuchskünstler dazu einladen, sich künstlerisch mit Themen wie Natur, Biodiversität und Artenschutz auseinanderzusetzen. Ziel ist es, über Kunst konkrete Arten sichtbar zu machen und gesellschaftliche Aufmerksamkeit für ökologische Zusammenhänge zu schaffen.
Der Wettbewerb richtet sich an volljährige Schüler, Studierende sowie an freie Künstler:innen der bildenden Kunst, einschließlich Design. Neben Geldpreisen werden ausgewählte Werke im Sommer 2026 im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Teilnahmebedingungen und Details zur Einreichung finden Sie unter: www.lovenaturearts.com
Bewerbungsfrist: 15.05.2026
Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist ein zentraler Standort der Kunst- und Kulturszene Oberhausens. Die transdisziplinäre Ausrichtung des Hauses eröffnet Künstler*innen und praxisorientierten Wissenschaftler*innen aller Sparten Freiräume zur (Weiter-) Entwicklung eigener Arbeiten und Forschungsvorhaben. Zugleich ist das Haus ein wichtiger Begegnungs- und Interaktionsraum für alle Bürger*innen der Stadt. Das Residenzprogramm fördert daher explizit die Verschränkung von künstlerischer Praxis, Bildung und Wissenschaft sowie aktive Interventionen mit den Institutionen, Vereinen und Bewohner*innen Oberhausens. Dieser thematische Schwerpunkt des Programms ergibt sich aus dem eigenen Selbstverständnis, eine künstlerische und kulturelle Plattform für die Stadtgesellschaft zu sein.
Bewerbungsvoraussetzungen
Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen und/oder Künstler*innengruppen und Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste, Musik, Film, Literatur, praxisorientierte Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Wohnsitz in NRW. Das Residenzprogramm wurde ins Leben gerufen, um Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft zu fördern. Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist daher besonders interessiert an stadtspezifischen Vorhaben mit längerfristiger Wirkung.
Es gibt keine Altersbeschränkung. Für die Dauer des Residenzprogramms im Kunsthaus Mitte besteht eine Residenzpflicht. Studierende sind ausgeschlossen.
Residenzformate und Dauer
Es sind zwei unterschiedliche Residenzformate ausgeschrieben:
+ Einmonatige Residenzen, die für Projekte ausgelegt sind, deren Ausrichtung noch nicht ausformuliert ist. In diesem Rahmen können beispielsweise Recherchen, Arbeitsskizzen oder experimentelle Ansätze verfolgt werden.
+ Zweimonatige Residenzen sind zur Realisierung von umfangreicheren Projekten vorgesehen. Die zielgerichtete Umsetzung endet idealerweise mit einer öffentlichen Ausstellung, Präsentation, Performance oder anderen künstlerischen Aktionen.
Die Programme unterscheiden sich neben der Dauer auch im Umfang der finanziellen Förderung.
Die einmonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:
- ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
- ein Stipendium in Höhe von 1.000€
- Reisekostenpauschale von 200€
Die zweimonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:
- ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
- ein Stipendium in Höhe von 2.500€
- ein Materialkostenerstattung bis zu 500€
- Reisekostenpauschale von 200€
Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung die präferierte Dauer der Residenz (ein oder zwei Monate) und mindestens einen Zeitraum als Präferenz an.
Das Kunsthaus Mitte unterstützt alle Resident*innen in ihren Arbeitsprozessen und fördert den künstlerischen Austausch mit anderen Nutzern des Hauses, städtischen Institutionen und den Bürger*innen der Stadt.
Programmzeitraum
Juni 2022 – März 2023
Bewerbungsfrist
Es handelt sich um ein offenes Bewerbungsverfahren. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Sollten alle Stipendien vergeben sein, informieren wir umgehend an dieser Stelle darüber.
Bewerbungsverfahren
Folgende Unterlagen werden für das Auswahlverfahren benötigt:
+ Exposé über das geplante Vorhaben (max. zwei DIN-A4-Seiten)
+ Portfolio bisheriger Arbeiten oder Projekte
+ Künstlerischer/Wissenschaftlicher Lebenslauf
+ Angaben zum präferierten Zeitraum und Dauer der Residenz
Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren, das von einer externen Jury begleitet wird.
Die aktuellen Mitglieder der Jury sind:
Dr. Franz Anton Cramer
Nina Dunckmann M.A. (LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen)
Nach Sichtung der Unterlagen wird eine engere Auswahl der Bewerber*innen zu einem Gespräch im Kunsthaus Mitte eingeladen. Vorherige Besichtigungen des Hauses sind nach Absprache möglich.
Bitte richten Sie die Unterlagen als PDF-Datei (max. 10 MB) an:
Vorherige Rückfragen beantworten wir gerne per E-Mail.
Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!
Stipendium für in- und ausländische bildende Künstler und Meisterschüler, aus den Bereichen Malerei und Fotografie, mit dem Ziel der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Stadt Stendal und der Region.
Dauer: 6 Wochen im August und September 2026. In dem Zeitraum ist die Anwesenheit in Stendal notwendig.
Konditionen: Stipendium 1.200 Euro zzgl. Sachkostenzuschuss von 500 Euro.
Und sonst: Ausstellung in der Volksbank Stendal eG
Die Überlassung einer Arbeit für die Sammlung der Stadt Stendal wird erwartet.
Freie Unterbringung und Arbeitsraum: H. und H. Kaschade-Stiftung, Weberstr. 19 in Stendal.
Formlose Bewerbungsunterlagen in digitaler Form, welche die Vita mit künstlerischer Ausbildung, Angaben über bisherige Ausstellungen, Kunstpreise und Stipendien und aussagekräftige Abbildungen der Arbeiten beinhalten, an die Mailadresse: Kunst-Stipendium[at]kaschade-stiftung.de
Einreichungsfrist: 28.02.2026
H. und H. Kaschade-Stiftung
Weberstr. 19
39576 Hansestadt Stendal
Auch 2026 wird der Lesser-Ury-Kunstpreis wieder von der KünstlerGilde e.V. Esslingen vergeben!
Die konkreten Ausschreibungseckdaten des Lesser-Ury-Preises 2026 lauten:
- Preis: Lesser-Ury-Kunstpreis 2026
- Thema: „Kristallin“
- Technik: Malerei mit Öl oder Acryl auf Leinwand
- Größe: maximal 50cm x 70cm; kleiner darf das Werk aber sein; bitte nur 1 Bild einsenden
- Vorgehen: Senden Sie Ihr Werk bitte zunächst digital (Auflösung 300 dpi, max. Datei-Größe 2 MB) an lesser-ury-kunstpreis[at]kuenstlergilde.eu
- Einsendeschluss: 28. Februar 2026
- Voraussetzungen: Schicken Sie uns bitte nebst Ihres digitalen Werks auch einen künstlerischen Werdegang mit einem Ausstellungsverzeichnis zu (max. 1 DIN A4 Seite)
- Alter der Teilnehmer*innen: ab 18 Jahre
- Ausschluss: Informel und übermalte Fotografien
- Preise: Ehre (der Preis ist derzeit nicht dotiert) und Veröffentlichung in unserer Zeitschrift, Homepage, Social Media Kanälen (z.B. Instagram) und in der Presse.
Der LWL-Kulturfonds fördert Kulturprojekte und Publikationen aus verschiedenen Bereichen, darunter Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film. Wichtigste Förderkriterien sind Qualität, ein Westfalenbezug sowie die Relevanz für die Region. Antragsberechtigt für die bis zu 10.000 Euro (bei Publikationen bis zu 2.500€) sind Verbände, eingetragene Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Initiativen, Privatpersonen oder Einrichtungen in Westfalen-Lippe. Eingehende Anträge werden von der LWL-Kulturabteilung in chronologischer Reihenfolge bearbeitet:
- Durchführungszeitraum ab 01.01. (1. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.06. des Vorjahres
- Durchführungszeitraum ab 01.07. (2. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.01. desselben Jahres
Weitere Informationen zum Antragsverfahren und zu den Förderrichtlinien gibt es hier.
Nach der überaus erfolgreichen Pionierphase in 2024 betreten wir gemeinsam das Next Level des Open Towers: eine neue Testphase, in der wir die vielversprechendsten Ideen weiterentwickeln, neue Konzepte ausprobieren und Schritt für Schritt herausfinden, wie der Turm langfristig funktionieren kann.
Bis spätestens 2028 sollen die 25 Räume des Kehlturms dauerhaft genutzt und vermietet sein und damit einen wichtigen Baustein für die vollständige Belebung der Wilhelmsburg bilden.
Nun suchen wir Menschen, Projekte und Unternehmen, die bereit sind, diesen Schritt aktiv mitzugestalten und Impulse für die Zukunft des Turms zu setzen. Open Tower 2.0 richtet sich an alle, die ausprobieren, weiterdenken und mit uns gemeinsam herausfinden möchten, wie der Kehlturm langfristig funktionieren kann.
Die zweite Testphase beginnt während „Stürmt die Burg“ vom 23. Juli bis 09. August 2026 und setzt sich im Laufe des Jahres 2026 mit weiteren Formaten fort. Alle wichtigen Informationen sind auch auf der Homepage der Wilhelmsburg unter www.die-wilhelmsburg.de zu finden.
Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026.
Alle Infos: https://www.die-wilhelmsburg.de/open-tower-2026/
Das Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen ist eine Initiative der Viersener Unternehmerfamilie Peters-Messer und der Stadt Viersen, gegründet zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler am Beginn ihrer Laufbahn.
Seit 2025 steht neben dem monatlichen Salär von 800,00 €, bereitgestellt durch die Familie Peters-Messer, für die Stipendiendauer August bis November eine Wohnung zur Verfügung, so dass wir deutschlandweit ausschreiben.
Mit Bezug zur Graphischen Sammlung der Stadt Viersen richtet sich das Stipendium an Künstlerinnen und Künstler mit dem Werkschwerpunkt Arbeiten auf Papier (Druckgraphik, Zeichnung, Fotografie etc.).
Das Höchstalter der Bewerber*innen liegt bei 38 Jahren, der Studienabschluss soll maximal fünf Jahre zurückliegen.
Alle Infos zum Stipendium
Bewerbungsfrist: 30. April 2026
Die Projektförderung von Interkultur Ruhr versteht sich als Startförderung für neue Vorhaben im Ruhrgebiet. Gefördert werden Projekte, die kulturelle Vielfalt sichtbar machen, Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen und neue Kooperationen zwischen Akteur*innen unterschiedlicher Hintergründe anstoßen.
Die Förderung richtet sich insbesondere an Initiativen, Künstler*innen, Vereine und Kollektive, die neue Ideen erproben, innovative Formate entwickeln oder erstmals ein Projekt im Kontext gesellschaftlicher Diversität umsetzen möchten.
Alle Infos zur Ausschreibung
Förderanträge können bis zum 17. Februar 2026 online gestellt werden.
S+T+ARTS steht für “Innovation at the Nexus of Science, Technology, and the ARTS” und zeichnet innovative Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst mit dem renommierten Medienkunstpreis aus. Bewerbungen sind mit Projekten aus Kunst und Technologie bis zum 4. März 2026 möglich.
Es handelt sich dabei um den Hauptpreis der Europäischen Kommission zur Würdigung von Innovation in Technologie, Industrie und Gesellschaft. Bewerbungen sind in den Kategorien Digital Humanity, New Animation Art, Interactive Art + und u19–create your world möglich. Neben den Goldenen Nicas wird beim Prix Ars Electronica 2026 erstmals auch ein Projekt der AI for Social Impact Initiative ausgezeichnet. Alle Einreichungen zum Prix Ars Electronica sowie zum S+T+ARTS Prize können für diese Initiative berücksichtigt werden. Nähere Infos und Kontaktdaten: www.starts-prize.aec.at
Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Haus für Medienkunst Oldenburg drei Stipendien zur Förderung einer künstlerischen Arbeit im Bereich der Medienkunst (je €12.500).
Das Stipendium der Stiftung Niedersachsen am Haus für Medienkunst Oldenburg fördert ein breites Spektrum der Medienkunst, von Videokunst und netzbasierten Projekten bis hin zu Klang- oder audiovisuellen Installationen. Das Stipendium wird für die Produktion eines neuen Projekts im Bereich der Medienkunst vergeben.
Eine internationale Jury entscheidet über die Vergabe der Stipendien.
Bewerbungsfrist: 26. Februar 2026
Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.
Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de
Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.
Malerei – Bildhauerei – Grafik – Zeichnung
Der Tisa-Preis erinnert an das Leben und Wirken von Tisa von der Schulenburg. Sie wurde 1903 in Tressow geboren und starb 2001 in Dorsten, wo sie seit 1950 als Schwester Paula im Ursulinenkloster lebte und arbeitete. Tisa hat sich zeitlebens intensiv mit Menschen in Grenzsituationen beschäftigt. Situationen, die den Menschen zutiefst betreffen und ihm das Letzte abverlangen. Sie hat nicht nur die körperliche Schwere der industriellen und insbesondere der bergmännischen Arbeit ausdrucksvoll dargestellt, sondern diese „Menschen vor Ort“ in ihrem ganz wesentlichen Teil ihrer Existenz erfasst. Dieser selten ausdrucksstarke existentielle Ernst findet sich auch in den Darstellungen von Aussätzigen in Äthiopien, in politischen Ereignissen (Chile, Vietnam, Südafrika, Kosovo) oder den Judenpogromen bis hin zum Holocaust.
Der Tisa-Preis soll den Geist von Tisa von der Schulenburg (Schwester Paula) weitertragen. Er ist geprägt von einem tiefen Verständnis für die Nöte der Menschen in der Welt, die Verhältnisse der Arbeitswelt und zugleich von starkem Gottvertrauen. Dieser Geist verbindet ein Bewusstsein für die eigene Herkunft mit großer Offenheit und der Aufforderung für die Sorge und den Zusammenhalt. Er ist zugleich geprägt von einem Gefühl für die Schönheit unserer Welt und von Zuversicht in die Gestaltungskraft der Menschen unter der Maßgabe der Humanität.
Bewerbungsfrist: 22. Februar 2026
Wir laden Kunststudent*innen und professionelle bildende Künstler*innen ein, den „Wasserdeckel 2026“ zu gestalten und ihre Verbindung zum Wasser sichtbar zu machen – auf einem kleinen Format mit großer Botschaft.
Was dahinter steckt
Der „Wasserdeckel“ ist unser Symbol für Wasserbewusstsein. Eine Seite trägt die Botschaften von Pure Water for Generations, die andere wird jedes Jahr künstlerisch neu gestaltet. So entsteht eine Verbindung von Wasser, Natur und Kunst. Denn Kunst berührt – und was uns berührt, schützen wir.
So seid ihr dabei
Interessierte Kunststudent:innen und bildende Künstler*innen erhalten von uns den Original-Wasserdeckel, auf dem sie ihr Kunstwerk bis zum 1. März 2026 direkt umsetzen.
Die 33 überzeugendsten Arbeiten zeigen wir im Juni 2026 im Rahmen einer Vernissage an der Donau in Linz.
Das Gewinnerwerk erhält ein Preisgeld von 2.000 € und wird in einer Auflage von 5.000 Exemplaren gedruckt.
Alle Infos
Aufgabe, Teilnahmebedingungen, zugelassenen Techniken, Bewerbungsunterlagen, Ablauf und Fristen gibt es hier: Kunstausschreibung „Wasserdeckel 2026“
Weiterführende Externe Links
Studienförderung
- arbeiterkind.de Unterstützung von Studierenden aus Familien ohne Hochschulerfahrung
- Begabtenförderungswerke – BMBF Stipendienprogramme der deutschen Studienstiftungen
- Stipendienkompass der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
-
DSW: Studienstipendien jenseits der Begabtenförderung - Recherchetipps
- Welcher Studienkredit ist der richtige? - Studis Online
- CHE Studienkredittest 2025
Stipendien für Studienaufenthalte im Ausland
Ausschreibungsplattformen:
- Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK e.V) Internationale Ausschreibungen
- BBK-Bundesverband.de
- BBK-Berlin.de
- callforkunst.de
- Förderkompass NRW
Förderung | Literaturkorpus:
Anträge schreiben, Honorare, Finanzierungmöglichkeiten, Expertentipps, Online Handbücher
https://callforkunst.de/foerderung-literaturkorpus
