Preise, Stipendien, Förderungen
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Preisen und Förderungsmöglichkeiten.
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Über die Kunstakademie werden verschiedene Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland vergeben, die aus Drittmitteln (EU/DAAD) zur Verfügung stehen.
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Seite des International Office im Klapper > Outgoing
(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)
Der BUNDESPREIS FÜR KUNSTSTUDIERENDE ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert. Zusätzlich unterstützt ein Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro ausgewählte Künstler*innen dabei, Werke spezifisch für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zu realisieren. Jede teilnahmeberechtigte Kunsthochschule kann zwei Studierende oder studentische Teams für den Wettbewerb nominieren. Aus den Nominierten wählt eine unabhängige Fachjury anhand von Portfolios bis zu acht Preistragende aus.
Der Bundeswettbewerb sieht sich als Sprungbrett beim erfolgreichen Übergang in die Berufspraxis. Die Trägerschaft für den Bundeswettbewerb liegt seit 2026 bei der Kunsthochschulkonferenz (KHK). Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung der Preisträger*innen. Weitere Informationen www.kunst-wettbewerb.de
Nominierungsverfahren
Der Bundeswettbewerb wird alle zwei Jahre ausgelobt. Die Kunstakademie Münster kann max. zwei Studierende oder studentische Teams für den Bundespreis für Kunststudierende nominieren. Die Auswahl der Nominierten erfolgt jeweils im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission. Für die interne Vorauswahl kann je Klasse ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.
Die Nominierungsphase für den 28. Bundeswettbewerb findet im im Sommersemester 2026 statt.
Eröffnung der Ausstellung des 28. Bundeswettbewerbs: 28. Oktober 2027
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Raum 103
Anbindung des Deutschlandstipendiums an der Kunstakademie Münster
"Mit dem Deutschlandstipendium baut die Bundesregierung die Studienfinanzierung durch ein Programm aus, das zugleich eine neue Stipendienkultur in Deutschland anstößt. Bund und private Fördernde – Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen – unterstützen gemeinsam leistungsstarke Studierende. Auf diese Weise übernimmt die Bürgergesellschaft Verantwortung für talentierte Nachwuchskräfte und leistet damit einen Beitrag für die Zukunft Deutschlands." (BMBF). An der Kunstakademie Münster ist das Deutschlandstipendium an den sechsmonatigen Aufenthalt in der Cité Internationale des Arts Paris gekoppelt. Individuelle darüber hinausgehende Bewerbungen sind nicht möglich, da die der Hochschule zur Verfügung stehenden Mittel des BMBF, bereitgestellt über das MKW NRW, entsprechend gewidmet wurden.
Handout: Deutschlandstipendium an der Kunstakademie Münster
Nominierung
Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres auf Nominierung der Klassenleitungen. Je Klassenleitung ist eine Nominierung der Studierenden ihrer Klasse möglich. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus und nominiert diese gegenüber dem federführenden Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW NRW). Die Nominierten werden sodann seitens des MKW NRW gebeten eine Relevanz ihres künstlerischen Projekts hinsichtlich der Stadt Paris und der frz. Kunstszene nachzuweisen. Die abschließende Auswahl erfolgt über die Cité Internationale des Arts Paris.
Inhalt des Stipendiums
Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.
Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 800,00 Euro (650,00 Euro Förderung durch die Freunde der Kunstakademie Münster plus 150,00 Euro aus Mitteln des Deutschlandsstipendiums) zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.
Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und eines weiteren Bewerbungsschritts) für das Wintersemester und das darauffolgende Sommersemester vergeben.
Sind parallele Stipendienförderungen möglich?
Das richtet sich nach Höhe und Art der Stipendienförderungen. Grundsätzlich gilt: Wer schon eine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung erhält, die durchschnittlich 30 Euro oder mehr pro Monat beträgt, kann kein Deutschlandstipendium bekommen. Eine detaillierte tabellarische Übersicht zur Zulässigkeit des gleichzeitigen Bezugs anderer Stipendien mit dem Deutschlandstipendium finden Sie hier
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Die Kunstakademie Münster vergibt den mit 1.000,00 Euro dotierten DAAD Preis an eine/n herausragende/n internationale/n Studierende/n bzw. Doktorand/in, die/der sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan hat. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des kombinierten Stipendien- und Betreuungsprogramms (STIBET).
Engagement:
Dieses Engagement geht über die Studienleistungen hinaus und umfasst nachhaltige Initiativen wie die Gründung einer interkulturellen Austauschgruppe, die Mentorenschaft für Geflüchtete an der Hochschule oder die aktive Mitarbeit in lokalen gemeinnützigen Organisationen. Es zeigt sich in der überdurchschnittlichen Bereitschaft, sich für den Zusammenhalt der Studierendenschaft oder die Integration internationaler Kommiliton*innen einzusetzen, wodurch ein positiver Beitrag zur Hochschulkultur und Gesellschaft geleistet wird. Im Kern wird ein herausragender persönlicher Einsatz gewürdigt, der Brücken zwischen Kulturen baut, soziale Verantwortung übernimmt und vielfältige Perspektiven in den Campusalltag sowie das lokale Umfeld einbringt.
Voraussetzungen:
- sogenannte „Bildungsausländer*innen“ (ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben)
- Studierende in den künstlerischen Klassen oder
- ausländische Jung-Examinierte, deren Abschluss nicht länger als 3 Monate zurückliegt oder
- ausländische Doktorand/innen
- besondere akademische Leistungen
- Beschreibung und aussagekräftiger Nachweis über bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement
Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer sind ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer (deutschen) Schule im Ausland erworben haben oder im Ausland erworbene schulische Qualifikationen durch ein deutsches Studienkolleg ergänzt haben. Nicht vorgeschlagen werden können Gast- und Austauschstudierende, wie auch Studierende, die den DAAD Preis bereits erhalten haben. Neben der Vergabe des DAAD Preises ist auch die Förderung durch eine andere Organisation, Stiftung oder sonstige Förderer möglich. Bei gleichwertigen Anträgen kann die Auswahlkommission einer vorgeschlagenen Person den Vorzug geben, die keine parallele Förderung erhält.
Bewerbungen:
- Eine Bewerbung ist per Nominierung / Vorschlag der Klassenleiter*innen möglich. Studierende können sich hierzu direkt an Ihre*n Klassenleiter*in wenden und u.g. Unterlagen einreichen.
- Bitte reichen Sie die Nominierung (siehe Formular) sowie u.g. Nachweise gemeinsam digital an stoevekt@kunstakademie-muenster.de oder per Postfach von Herrn Stöveken ein.
Bewerbungsunterlagen:
- Vorschlag der Klassenleitung bzw. Betreuer/-in Formular Vorschlag der Klassenleitung
- Nachweis über bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement
Auswahlkommission:
Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und Studentische Angelegenheiten.
Fristen:
Bewerbungsfrist ist der 31.05. (Ausschlussfrist)
Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.
Die Kunstakademie Münster vergibt für Studienabschlussstipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ausländische Studierende, die ihr künstlerisches Examen an der Hochschule absolvieren. Die Teilstipendienraten stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierung durch den DAAD und damit verbundenen Zuwendungsverträgen mit der Kunstakademie Münster. Generell wird eine Förderung in Höhe von mindestens 250,00 Euro für maximal 3 Monate angestrebt, welche jedoch von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Mittel und Bewerbungen abhängt.
Voraussetzungen:
- Ausländische Studierende (Bildungsausländer, die ihre Hochschulzugangsberechtigung oder sonstige schulische Vorbildung im Ausland erworben haben.)
- keine doppelte Staatsbürgerschaft "Deutsch + x", maximal zwei ausländische Staatsbürgerschaften
- eingeschrieben in einem regulären Studiengang an der Kunstakademie Münster (keine Gast-/Austauschstudierenden)
- gute Studienleistungen
- erfolgreicher Studienabschluss voraussichtlich innerhalb eines Jahres (Examensanmeldung)
Bewerbungsunterlagen:
- Ausschreibung
- Bewerbungsformular (ausfüllbares PDF-Dokument, bitte mit Adobe etc. öffnen)
- Stellungnahme der künstlerischen Klassenleitung (ausfüllbares PDF-Dokument, bitte mit Adobe etc. öffnen)
- Studienleistungen (bitte beantragen Sie ein Transcript of Records im Studierendenservice)
Auswahlkommission:
Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und studentische Angelegenheiten.
Fristen:
Bewerbungen sind zum 31.03. (Examen im Sommersemester) und 30.09. (Examen im Wintersemester) möglich.
Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.
Jedes Jahr vergeben die Freunde der Kunstakademie Münster e. V. drei Förderpreise. Von den Klassenleitungen als besonders förderungswürdig nominierte Studierende präsentieren dazu in der Förderpreisausstellung, die in der Kunsthalle Münster stattfindet, ihre Werke.
Der Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung unterstützt. Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Geldpreis von insgesamt 4.500 Euro. Eine externe Fachjury vergibt drei Förderungen, auf die die Gesamtsumme nach Ermessen der Jury (meist zu gleichen Teilen) verteilt wird. Die Nomierten werden seitens der Kunsthalle Münster informiert.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an rektorat[at]kunstakademie-muenster.de
Dokumentationen vergangener Förderpreisausstellungen finden Sie auf der Seite Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster e.V.
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.
Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.
Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.
Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren.
Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.
Eine Beantragung ist jederzeit möglich.
Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.
- Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege
- Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“
Ansprechpartnerinnen
Prof. Irene Hohenbüchler
Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität
T. +49 251 83 61142
hohenbuechler@kunstakademie-muenster.de
team.gleichstellung@kunstakademie-muenster.de
Leonardo-Campus 2
Raum 142
Wiebke Lammert
Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität
T. +49 251 83 61204
w.lammert@kunstakademie-muenster.de
team.gleichstellung@kunstakademie-muenster.de
Leonardo-Campus 2
Raum 204
(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)
Die Kunstakademie kann 5 Bewerber*innen vorschlagen.
Zeitraum: Aufenthalt im Monat September auf der Insel Gotland in einem Atelier in der Hauptstadt Visby
Höhe: Reisekostenpauschale von 1.000 € sowie Verpflegungsgeld
Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse
Nominierungsverfahren
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich beim Rundgang durch die vom Senat gewählte Stipendienjury. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.
Das Stipendium wird über den LWL vergeben: https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpartnerschaften/gotland-stipendium/
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
Leonardo-Campus 2
Raum 207
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
In Montepulciano steht der Kunstakademie Münster ein einzigartiger Ort für künstlerisches Arbeiten und Forschen zur Verfügung, der insbesondere Studierenden die Möglichkeit bietet, über Disziplingrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und auch im Ausland Auftritts- und Präsentationserfahrungen zu sammeln.
Bewerbung: Alle Ausschreibungen werden rechtzeitig hochschulintern bekanntgegeben. Die Bewerbungen erfolgen direkt über die Webseite des Kollegs.
Projekt Labor der Künste
Projekt students-in-residence (für Meisterschüler*innen)
Diese Chancen gründen auf dem „Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano“. Es ist eine besondere Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen, an der folgende Hochschulen beteiligt sind:
- die Hochschule für Musik Detmold,
- die Kunstakademie Düsseldorf,
- die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf,
- die Folkwang Universität der Künste Essen,
- die Hochschule für Musik und Tanz Köln,
- die Kunstakademie Münster,
- sowie die Kunsthochschule für Medien Köln.
Das Kolleg ist Teil der „Europäischen Akademie der Künste e.V.“ und ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden und Dozierenden intensive Arbeitsaufenthalte im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana). In Projekten und Angeboten wie etwa dem „Labor der Künste“, können diese künstlerisch und wissenschaftlich arbeiten und neue künstlerische und musikalische Zugänge erschließen.
Finanziert wird das Kolleg durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und aus Mitteln des DAAD.
Die am Kolleg beteiligten Hochschulen können den Palazzo Ricci von Ende März bis Anfang Juli und im Oktober zudem auch für eigene Projekte und Exkursionen nutzen. Auch Konzerte, Tagungen oder kleine Ausstellungen vor Ort sind möglich. Die übliche Länge der Aufenthalte ist eine Woche (mit Ankunftstag Sonntag). Eine Nutzungsgebühr für Lehrende und Studierende der Kunstakademie Münster wird nicht erhoben. Anfragen für Nutzungszeiträume müssen bis spätestens 15. Oktober eines Jahres für das jeweilige Folgejahr gestellt werden.
Zur frühzeitigen Planung von Aufenthalten bzw. Projekten vor Ort und diesbezüglicher Beratung können Sie sich gerne wenden an:
Dr. Sybille Fraquelli
Kolleg der Künste Montepulciano
c/o Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Telefon (+49) 221-28380-340
sybille.fraquelli[at]hfmt-koeln.de
Zur Klärung, ob seitens der Kunstakademie Münster im Rahmen von Klassen- und Zentralexkursionen eine Finanzierung/Bezuschussung der Reise- und Aufenthaltskosten (Unterbringung erfolgt üblicherweise in Ferienwohnungen vor Ort) möglich ist, reichen Sie bitte einen Antrag beim Rektorat ein.
Geschichte und Leitgedanke
Die Geschichte des Kollegs und seine besondere Ausrichtung geht auf den Komponisten Hans Werner Henze zurück. 1960 reiste Henze erstmals auf Einladung der örtlichen Politik nach Montepulciano. Zur Wiederbelebung der Kultur gründete er 1976 in Montepulciano das Cantiere internazionale d’arte di Montepulciano – ein Kulturfest, das er mehrere Jahre leitete und das bis heute ein großes, internationales Publikum anzieht. Nachdem er 1980 als Professor für Komposition an die damalige Musikhochschule Köln berufen wurde, verfolgte Henze die Idee, die künstlerische Hochschulausbildung in Nordrhein-Westfalen mit Montepulciano, diesem für ihn besonderen Inspirationsort, zu verbinden – vergleichbar den Stipendienaufenthalten für Künstler*innen in der Villa Massimo in Rom oder der Villa Romana in Florenz. Ende der 1990er Jahre schlossen die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Stadt Montepulciano einen Vertrag, der es der Musikhochschule erlaubte, den historischen Palazzo Ricci zu nutzen. Mit Abschluss der Gründung der „Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst“ als An-Institut der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Jahre 2001 erhielt die durch Henze geschaffene Verbindung in die Toskana schließlich eine feste institutionelle und räumliche Form. Mittlerweile sichert ein Verein, in dem auch Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen Mitglieder sind, die vielfältige kulturelle und hochschulpädagogische Arbeit im Palazzo Ricci.
Der Leitgedanke ist dabei, Begegnungen zwischen jungen hoch begabten Künstler*innen aus Europa zu ermöglichen. Dabei stehen Projekte nordrhein-westfälischer Institutionen im Mittelpunkt. Aber auch in Meister*innenkursen mit international renommierten Lehrenden, in themenbezogenen Projekten und mit Kongressen wird die Idee einer Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie der Internationalität und Toleranz gelebt. Regelmäßig wird die Akademie auch von Kulturpartnern der Region genutzt und kooperiert landesweit mit zahlreichen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen. Sie steht zudem Kulturschaffenden aus aller Welt als Tagungsort für eigene Projekte zu Verfügung.
Mit „Kunstsommer Westmünsterland“ fördert die Volksbank Westmünsterland eG Meisterschüler*innen der Kunstakademie Münster und unterstützt mit einem Stipendium junge Künstler*innen beim Start ihrer Karrieren im Anschluss an die Akademiezeit.
Stipendienleistungen
Die Künstler*innen im Kunstsommer Westmünsterland erhalten für drei Sommermonate von Juli bis September ein Stipendium und werden in den KompetenzCentern der Volksbank Westmünsterland eG mit regelmäßig wechselnden Originalkunstwerken vorgestellt.
Auswahlverfahren
Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt durch die Volksbank Westmünsterland eG in Zusammenarbeit mit einem Kurator.
Voraussetzungen für eine Förderung sind ein Studium an der Kunstakademie Münster und die Qualität des künstlerischen Schaffens.
Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Bisherige Preisträger*innen
2021: Charlotte Hilboldt, Marvin Wunderlich, Justyna Janetzek
2022: Anna Lisei Math, Lara Kaiser, Malte van de Water
2023: Anna Charlotte Frevel, Rebecca Sprague, Max van Dorsten
2024: Christina Buttler, Hyesung Ryu, Jonah Salomon
2025: Adrian Ferdinand, Finn Froböse, Abdel Aziz Mahmoud
Die Stipendiat*innen werden auf den Seiten der Volksbank Westmünsterland eG vorgestellt
Weiterführende Informationen: Kunstsommer Westmünsterland | Volksbank Westmünsterland eG
Nominierung
Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres beim Rundgang durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster. Es werden zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume ausgewählt. Vorausssetzung ist, dass Studierende zum/zur Meisterschüler*in ernannt worden sind.
Förderzeitraum | Stipendienleistung
Die beiden Ateliers werden für ein Jahr (01. April - 31. März des Folgejahres) an Studierende vergeben.
Die Miet- und Nebenkosten werden von der Kunstakademie Münster übernommen.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Ziel und Zweck des Stipendiums
Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer Professor*innen-Kommission anhand der Anträge getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.
Voraussetzungen
- Pro Klasse ein Vorschlag
- Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende*r oder Meisterschüler*in
Bewerbungsunterlagen
- Künstlerisches Portfolio: Die künstlerischen Arbeiten müssen als Abbildungen/Fotos in einer PDF-Datei (max. 20 MB) zusammengefasst und hochgeladen werden. Filme/Videos etc. müssen in Form von Links zu einer gängigen Videoplattform (Vimeo etc.) in die PDF-Datei eingefügt werden.
- Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
- Motivationsschreiben – Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)
Höhe des Stipendiums
- maximal 2.500 € Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
- Förderzeitraum 01.01. bis 30.06. des Folgejahres
Wie kann ich mich bewerben?
Die Nominierung findet jährlich zu Beginn des Wintersemesters statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Pro Klasse kann ein Vorschlag eingereicht werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenleiter*in.
Bewerbungsfrist: 01.12.2025 (Die Nominierung ist Voraussetzung für die Bewerbung!)
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
Leonardo-Campus 2
Raum 207
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Über das Arbeitsstipendium
Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) und die Kunstakademie Münster loben zwei Arbeitsstipendien für Studierende der Kunstakademie Münster aus. Die Bewerbung für das Stipendium steht allen Studierenden der Kunstakademie Münster offen. Bewerber*innen können den Stipendium-Zeitraum von zwei Monaten zwischen Juni und Dezember selbst festlegen.
Mögliche Projekte
Bewerben können sich alle Studierenden mit künstlerischen Projekten oder Recherchevorhaben für künstlerische Projekte. Eine Themenvorgabe gibt es nicht. Die Projektvorhaben können auch bereits bestehende Arbeiten und deren Weiterentwicklung, Recherche, Ausarbeitung etc. enthalten.
Die Arbeitsergebnisse der Stipendienprojekte werden öffentlich im Rahmen des Formats Schaukasten präsentiert (voraussichtlich November oder Dezember). Für eine den Schaukasten begleitende Publikation ist von den Stipendiat*innen jeweils ein inhaltlicher Beitrag beizusteuern.
Aus den Einsendungen werden zwei Projektbewerbungen ausgewählt.
Infos zur Bewerbung entnehmen Sie bitte aus der aktuellen Ausschreibung.
Zu Burg Hülshoff – Center for Literaure (CfL):
Die Poetin Annette von Droste-Hülshoff bewohnte die beiden Orte Burg Hülshoff in Havixbeck und Haus Rüschhaus in Münster. Die gemeinnützige Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung hat die Aufgabe, das Erbe der Familie und insbesondere der Dichterin zu vermitteln.
Die Stiftungsarbeit umfasst drei Säulen: Erstens erhält sie die Baudenkmäler und die Landschaft, die diese umgibt, auch als wichtige kulturtouristische Ziele in Westfalen. Zweitens fördert sie Forschung und ermöglicht Residenzen.
Drittens entwickelt sie ein dauerhaftes Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm. In diesem Rahmen hat die Stiftung 2018 Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) gegründet. Zwischen Stadt und Land, zwischen regionaler Verankerung und internationaler Vernetzung stehen die Orte des CfL für offene Gespräche und konstruktives Streiten. Das künstlerische Programm versteht sie in diesem Geist.
(Auszug aus dem Leitbild der Stiftung)
Rückfragen können jederzeit per Mail an Dominik Otremba, residenzen[at]burg-huelshoff.de gestellt werden.
Weitere Informationen
https://www.burg-huelshoff.de/
https://digitale-burg.de/
Nominierung/Auswahl
Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury aus künstlerischen Professor*innen, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.
Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?
Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als "Schule des Sehens" auf der Festung Hohensalzburg gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.
Jährlich besuchen derzeit ca. 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten ca. 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzurg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn, sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und Kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.
Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00€ pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Anna Lea Fächner
Studierendenservice
T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
Leonardo-Campus 2
Raum 207
(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)
Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert Studierende,
- die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
- die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
- die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
- die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
- die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.
Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.
Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.
Nominierungsverfahren
Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie.
Das Cusanuswerk entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester durchgeführt wird.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103
(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)
Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)
Nominierungs- und Auswahlverfahren
Die Kunstakademie Münster kann max. vier Studierende für ein Stipendium der Studienstiftung nominieren.
Das interne Nominierungs- und Auswahlverfahren der Kunstakademie Münster findet jährlich im Sommersemester statt. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden. Die Auswahl der Nominierten erfolgt durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster.
Die Studienstiftung entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester (ca. Ende Oktober / Anfang November), durchgeführt wird.
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103
(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)
Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium der Studienstiftung des dt. Volkes ist ein postgraduales Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstler*innen vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind.
Stipendienleistungen
- Monatliches Stipendium in Höhe von 1.200 EUR über eine Laufzeit von zwei Jahren
- Gemeinsame Gruppenausstellung der beiden letzten Jahrgänge in der Düsseldorfer Kunsthalle
- Produktion eines Katalogs am Ende der Förderzeit
- Aufnahme in die Studienstiftung, Möglichkeit zur Teilnahme an den Bildungsveranstaltungen
Nominierungsverfahren
Die Kunstakademie führt ein internes Vorschlags-/Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen durch. Die Entscheidung über den Vorschlag der Kunstakademie Münster trifft die vom Senat der Kunstakademie gewählte Stipendienkommission.
Das nächste interne Nominierungsverfahren wird voraussichtlich im Sommer 2026 durchgeführt. Das Bewerbungsverfahren der Studienstiftung folgt voraussichtlich im Herbst 2026 (bis Ende des Jahres).
Weitere Informationen:
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Start³ Förderung junger Gegenwartskunst der Volksbank im Münsterland eG umfasst fünf Stipendien und wird alle zwei Jahre neu vergeben. Absolvent*innen der Kunstakademie Münster, deren Abschluss nicht mehr als 36 Monate zurückliegt, können sich auf ein Produktionsstipendium, ein Katalogstipendium und drei Startstipendien bewerben. Die Umsetzung des zyklischen Programms erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Kuratorin und einer Vermittlerin und wird von öffentlichen Veranstaltungen begleitet. Die Künstler:innen werden in der entscheidenden Phase der Weiterentwicklung ihrer Praxis erstmals unabhängig vom Ausbildungsgeschehen durch das regionale Engagement der Volksbank im Münsterland eG unterstützt.
Das Förderprogramm 2026/2027:
- Ein Produktionsstipendium für die Konzeption und Produktion eines neuen Werks/Projekts / o.ä. mit Präsentation im Kloster Bentlage oder Falkenhof Museum in Kooperation mit den Städtischen Museen in Rheine in 2027. Höhe des Stipendiums beträgt 8.500 Euro. Davon stehen 7.000 Euro für die Produktion und 1.500 Euro als Zuschuss für die Präsentation der Neuproduktion zur Verfügung.
- Ein Katalogstipendium für die Konzeption und Produktion eines Einzelkatalogs oder Künstler:innenbuchs, verbunden mit einer Buchpräsentation in Münster (Wert 9.000 €.)
- Drei Startstipendien, verbunden mit einer moderierten Publikumsveranstaltung (Werkpräsentation, Performance, Künstler:innengespräch, Arbeitsvorhaben o.Ä., Wert 6.000 €.)
Die Bewerbungsfrist für den Förderzyklus 2026/27 ist abgelaufen. Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2028.
Publikationen zu vorhergehenden Förderzyklen finden Sie hier
Alle Informationen zu den bisherigen Preisträger*innen und Förderzyklen: https://start3.de/
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103
(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)
Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
Das Junge Kolleg steht künstlerischen Talenten sowie herausragenden Promovierten aus Nordrhein-Westfalen offen. Es ist ein Ort für freies Forschen und interdisziplinären Dialog. Mit der Mitgliedschaft ist ein Stipendium für die eigene Forschung oder Kunst in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr verbunden. Die Aufnahme erfolgt für vier Jahre.
Unter dem Dach der Nachhaltigkeitsinitiative Humboldtn kooperiert die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste seit dem Jahr 2022 mit den Universitäten des Landes. Sie hat in diesem Zuge einen thematischen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit im Jungen Kolleg initiiert.
Nominierungverfahren | Bewerbung
Stipendienplätze für herausragende Promovierte und Kunstschaffende zur Aufnahme in das Junge Kolleg werden jährlich im Frühjahr vom Jungen Kolleg der Akademie der Wissenschaften und Künste ausgeschrieben. Die Kunstakademie Münster kann herausragende Absolvent*innen (Akademiebrief) für ausgeschriebene Plätze vorschlagen. Im jeweiligen Verfahren findet ein internes Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen statt. Eine Selbstbewerbung ist ebenfalls möglich.
Aktuelle Bewerbungsfrist (Selbstbewerbung): 10.05.2026 Ausschreibung_fuer_das_Junge_Kolleg_2027.pdf
Weiterführende Informationen zum Jungen Kolleg
Ansprechpartnerin
Sandra Musholt
Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni
T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103
Auf Antrag unterstützen die Freunde künstlerische Projekte von Studierenden der Kunstakademie Münster.
Das vollstänidg ausgefüllte Antragsformular ist an das Rektorat weiterzuleiten oder dort abzugeben: rektorat@kunstakademie-muenster.de
Beachten Sie bitte für Ihre Planung: Es gibt zwar keine Einreichungsfrist, der Verein entscheidet jedoch nur 2 x im Jahr auf seinen Mitgliederversammlungen (Frühjahr und Herbst) über die Anträge.
Das Kulturbüro Münsterland ist eine zentrale Anlaufstelle für Kunst- und Kulturschaffende in der Region Münstlerland. Sie unterstützen dabei hinsichtlich Vernetzung, Koordination und Förderungen. Wenn Sie ein Projekt planen, können Sie für eine umfassende Beratung direkt Kontakt mit den zuständigen Ansprechpartner*innen auf nehmen.
Alle weiteren Informationen finden Sie im zugehörigen Fact-Sheet und auf der Website .
Das Kulturamt Münster fördert kulturelle Initiativen und Projekte in den Programmlinien „Allgemeine Projektförderung“ und „Präsentationsförderung für freie Kulturprojekte“.
Projekte zur kulturellen Bildung in Münster werden in den Landesprogrammen „Kultur und Schule“ und „Kulturrucksack“ unterstützt, für die sich Kunst-/Kulturschaffende über das Kulturamt Münster bewerben können. Auch das Hochschulfestival „Neue Wände“ ist offen für vielfältige kulturelle Beiträge von Studierenden und Alumn*ae mit Bezug zu Münsters Hochschulen.
Alle Informationen und Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite https://www.stadt-muenster.de/kulturamt/kulturfoerderung
Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:
Ihr Projekt zur künstlerischen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt
Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.
Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.
Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert
Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.
Wissenschaftliches Projektstipendium
Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.
Individuelles Schreibprojekt
Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.
Weitere Information finden Sie in der Infomappe.
Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende
Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.
Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“
Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher
Projektförderung aus dem Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW
Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:
Ihr Projekt zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt
Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.
Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.
Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert
Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.
Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.
Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“
Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?
(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)
Finanzielle Förderung
Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre Promovierenden mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.
Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren Betreuer*innen.
Förderung von Personen in Care-Arbeit (Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW)
Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.
Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.
Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.
Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren.
Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.
Eine Beantragung ist jederzeit möglich.
Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.
- Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege
- Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“
Ansprechpartnerinnen: Prof. Irene Hohenbüchler (Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität und Wiebke Lammert (Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität)
Finanzierung der Promotion (Stellen, Stipendien, Preise, Druckkostenzuschüsse)
Allgemein
- Hochschulkompass. Ein Angebot der Hochschulrektorenkonferenz
- Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
- E-Fellows.net. Das Online-Stipendium & Karrierenetzwerk
- My Stipendium
- scholarshipportal.eu
- Förderungsfonds Wissenschaft der VG Wort GmbH
Kunstgeschichte
- Verband deutscher Kunsthistoriker
- Geschwister Boehringer Ingelheim – Stiftung für Geisteswissenschaften
EJournals und Kongresse für Studierende und junge Absolvent*innen
- The Article – Online Magazin für Kunstwissenschaft
- All-Over. Magazin für Kunst und Ästhetik
- Kunsthistorischer Studierendenkongress (KSK)
- https://www.berlin-university-alliance.de/
Fachinformationen: Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft
Fachinformationsdienste
- arthistoricum.net
- artHist.net – Netzwerk für Kunstgeschichte
- Portal Kunstgeschichte
- Verband deutscher Kunsthistoriker
Initiativen für Nachwuchswissenschaftler*innen
Übersicht über angemeldete und abgeschlossene Promotionen in Deutschland
Die Kunstakademie Münster ist nicht für die einzelnen Ausschreibungen verantwortlich. Alle Angaben zu den Ausschreibungen erfolgen ohne Gewähr.
Wen suchst du?
Gestaltung eines Impuls- und Resonanzortes im Kirchenraum
Die Initiative ars LITURGICA lobt seit 2010 künstlerische Gestaltungswettbewerbe unter dem Titel ars LITURGICA aus. Dabei soll jeweils eine Gestaltungsaufgabe aus dem sakralen Bereich bearbeitet werden: ein liturgisches Gerät oder Geräteensemble, liturgische Kleidung, ein liturgischer Ort, ein liturgisches Buch oder ein Element der künstlerischen Ausstattung.
In den bisherigen Wettbewerben konnten so ein Evangelistar, ein Fastentuch und ein Vortragekreuz für den liturgischen Gebrauch sowie eine Weihnachtskrippe realisiert werden. Zuletzt galt der Wettbewerb der Gestaltung eines Corona-Denkortes.
Der Wettbewerb 2026 bezieht sich auf die Kirche St. Dionysius in Nordwalde bei Münster/Westfalen.
Viele Kirchen erzählen in ihrer künstlerischen Ausgestaltung nur von einer kleinen – primär männlichen – Gruppe von Glaubenszeugen und -trägern. Dieser Einseitigkeit soll in St. Dionysius, Nordwalde, direkt im Eingangsbereich der Kirche mit einer „neuen Schlüsselposition“ entschieden entgegengetreten werden. Bei den inhaltlichen Vorüberlegungen in der Kirchengemeinde spielte die biblische Gestalt der Maria Magdalena eine zentrale Rolle.
Erwartet wird eine zeitgenössische künstlerische Gestaltung. So sollen insbesondere Themen wie Teilhabe und Berufung, Verkündigung und Verantwortung zum Ausdruck gebracht werden – auf hohem künstlerischen Niveau in lebendiger Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Sprachen der Kunst und der Gestaltung. Ausgelobt werden ein 1. Preis in Höhe von 5.000 Euro, ein 2. Preis in Höhe von 3.000 Euro und ein 3. Preis in Höhe von 1.000 Euro.
Ausschreibungsunterlagen und Informationen zum Rückfragen-Kolloquium am 12. Juni 2026: https://arsliturgica.liturgie.de
Einsendeschluss:
17. November 2026. 18:00 Uhr
Ab Januar 2027 für ein Jahr in Duisburg leben und künstlerisch arbeiten: Die Stadt Duisburg vergibt zum neunten Mal gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler das begehrte Aufenthaltsstipendium. U40-Kulturschaffende aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, sich bis zum 31. August auf ein kostenfrei gestelltes Atelier im Stadtteil Rheinhausen zu bewerben. Außerdem erwartet die Stipendiatin oder den Stipendiaten für die einjährige Aufenthaltsdauer weitere Benefits, die frei gestellt sind: Neben einer Wohnung und einem Deutschlandticket der Duisburger Verkehrsgesellschaft gibt es eine eigene Ausstellung sowie eine Publikation, die die künftigen Duisburger Arbeiten bündelt.
Der DAAD fördert Praktika an Schulen im Ausland (ohne die 33 Erasmus+ Programmländer (EU, Island, Lichtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei).
Bewerbungszeiträume:
- 01.03. – 31.03. für Praktika, die vom 01.06. – 31.08. beginnen.
- 01.06. – 30.06. für Praktika, die vom 01.09. – 01.12. beginnen.
- 01.10. – 31.10. für Praktika, die vom 01.01. – 31.05. beginnen
Die Bewerbungen erfolgen direkt über den DAAD
Alle Infos https://www.studieren-weltweit.de/infocard/lehramt-international-stipendium-fuer-studierende/
Einladung zum Deutschen Fotobuchpreis 2026 – Zeigen Sie uns Ihre Vision!
Fotobücher sind mehr als nur bedrucktes Papier. Sie sind gebundene Zeitreisen, künstlerische Statements und visuelle Forschung. Das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER lädt Sie herzlich ein, am Wettbewerb um den Deutschen Fotobuchpreis 2026 teilzunehmen.
Wir feiern nicht nur das fotografische Bild, sondern auch das Wort!
Eine Besonderheit unseres Preises ist die Würdigung der Theorie: In der neu geschaffenen Kategorie »Fototheorie und Essayistik« suchen wir nach Werken, die das Fotografische reflektieren. Wir geben auch dem Nachdenken über Fotografie eine Bühne. Vom Essay bis zur wissenschaftlichen Abhandlung.
Warum einreichen?
Wir machen Fotobücher und die Ideen dahinter sichtbar. In zwölf Kategorien zeichnet unsere Jury die besten Publikationen mit Gold, Silber und Bronze aus.
Präsenz: Alle Nominierten werden erstmals auf der Frankfurter Buchmesse (7.–11. Oktober 2026) ausgestellt.
Feierlichkeit: Die Preisverleihung findet am 21. November 2026 in der Städtischen Galerie in Regensburg statt.
Spektrum: Vom Ausstellungskatalog über das Künstlerbuch und die wissenschaftliche Abhandlung bis hin zur studentischen Abschlussarbeit ist jeder Beitrag willkommen.
Das Wichtigste auf einen Blick!
Was wird gesucht? Fotobücher, Bildbände sowie fototheoretische Textbände (D-A-CH-Raum). Teilnehmen kann, wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz geboren wurde, lebt oder arbeitet.
Veröffentlichungszeitraum der Publikationen: 15. Juni 2025 bis 14. Juni 2026.
Deadline: Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2026 online möglich.
Gesucht werden Projekte aller Sparten und Kunstgattungen, die untersuchen, wie Künstliche Intelligenz unsere Formen des Wahrnehmens, Erzählens und Zusammenwirkens verändert – und diese Fragen in neue künstlerische Formate übersetzen: auf Bühnen, in Ausstellungsräumen, an Kulturorten oder in digitalen Öffentlichkeiten.
„Echoing Intelligence“ begreift KI als Resonanzraum gesellschaftlicher Aushandlungen. Die Residenzen laden dazu ein, mit den unerwarteten Rückkopplungen zwischen Mensch, Maschine und Umwelt zu arbeiten und KI nicht nur als technologische Möglichkeit, sondern auch in ihren Bedingungen, Wirkungen und Verantwortlichkeiten künstlerisch zu befragen. Im Zentrum stehen Projekte, die ästhetisches Experiment, künstlerisch-technische Suchbewegung und kritische Reflexion miteinander verbinden.
Die wichtigsten Informationen im Überblick:
- 10 sechsmonatige Residenzen
- Start: Januar 2027 oder voraussichtlich September 2027
- Residenzorte: Dortmund, Havixbeck und Witten
- Förderung: 2.500 Euro monatliches Stipendium pro geförderter Person
- zusätzlich: Produktionskostenbudget von voraussichtlich 7.500 Euro pro Projekt
- Online-Beratungstermine: 24.06.2026 und 03.07.2026, jeweils 11:00–12:00 Uhr unter folgendem Link:
https://th-koeln.zoom-x.de/j/63207346907?pwd=anDyukQq7j7aWmrbbtxdM6GiQ5QOr8.1
Meeting-ID: 632 0734 6907
Kenncode: 254522 - Einreichungsfrist ist der 12.07.2026.
Weitere Informationen, Vergaberichtlinien und FAQ findet ihr auf unserer Website.
Das Institut für Ethnologie und das International Office der Universität Münster bieten in Zusammenarbeit mit Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V. im August 2026 die Summer School „European Campus of Intercultural Perspectives“ an. Die Themen der Summer School sind interkulturelle Kompetenz und Kommunikation, Missverständnisse und Konfliktlösungsstrategien, Rassismus, Diskriminierung und postkoloniale Verantwortung.
Die Summer School ist in diesem Jahr für teilnehmende Studierende kostenfrei und es sind alle in Münster eingeschriebenen Studierenden eingeladen.
Einige weitere Infos: Die Summer School wird auf Englisch durchgeführt und es können zwei ECTS Credits erworben werden. Zur Vorbereitung gibt es eine Forschungsaufgabe, an der auch während der Summer School weitergearbeitet wird.
Die Summer School findet vom 24. bis 28.08.2026 statt.
Anmeldefrist: 15.06.2026
Weitere Informationen sind auf der Summer School-Webseite zu finden und zum Downloaden [PDF].
Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.
Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:
- Wissenschaftspreis: 10.000 €
für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
- Initiativpreis: 10.000 €
für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung
Die Ausschreibung erfolgt bundesweit. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2026.
Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene, verliehen von Deutschlandfunk Kultur in Zusammenarbeit mit ARD, ORF und SRF.
Eingereicht werden kann ein maximal 15-minütiges unabhängig produziertes Hörstück.
Zu gewinnen ist ein Preisgeld von 1.000 Euro, die Teilnahme an dem Festival „ARD-Hörspieltage“ im ZKM Karlsruhe und eine Sendung im Deutschlandfunk Kultur.
Teilnahmeschluss ist der 1. September 2026.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite
Der Kunstpreis der Kunsthalle Hochschwarzwald Stiftung wird jährlich abwechselnd in den Kategorien „Bildende Kunst“ (mit Schwerpunkt Druckkunst) und „Darstellende Kunst“ gewährt. Er wird erstmals 2026 in der Kategorie „Bildende Kunst“ vergeben.
Ausgezeichnet werden drei der eingereichten Bewerbungen, wobei der erste Preis mit 1.500 Euro, der zweite Preis mit 1.000 Euro und der dritte Preis mit 500 Euro dotiert ist. Zudem erhalten die Preisträger einen Zuschuss von 500 Euro Spesen für die Anreise und Ausstellung ihrer Werke bzw. die Durchführung einer Veranstaltung in der Kunsthalle Hochschwarzwald Wieden im Rahmen der Preisverleihung.
Bewertbare Bewerbungen sind digitale Portfolios (inkl. Lebenslauf und Kontaktdaten) im PDF-Format, maximal 20 Seiten, als ein zusammenhängendes Dokument, aus dem das künstlerische Werk hervorgeht, das ausstellungs- oder aufführungsfähig ist.
Bewerbungsfrist: 30.08.2026
Zur gesamten Ausschreibung
Bildhauerei im Fokus: Bewerbungsphase für den Kunstpreis der Dr. Marlene Trentwedel-Stiftung startet!
Er ist einer der renommiertesten und höchstdotierten Kunstpreise in Niedersachsen: Der Preis der Bremervörder Dr. Marlene Trentwedel-Stiftung. Nachdem die letzte Preisverleihung im Jahre 2019 stattfand, soll der mit 6.000 Euro dotierte Bremervörder Kunstpreis 2027 nun zum insgesamt siebten Mal verliehen werden.
Das Wichtigste in Kürze:
Die Stiftung bittet teilnehmende Künstlerinnen und Künstler, bis zum 10. August 2026 ihrer Bewerbung eine Skizze der Skulptur sowie eine Beschreibung mit Angaben über Höhe/Breite der Skulptur, das verwendete Material sowie die zu erwartenden Materialkosten beizulegen. Des Weiteren den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogen.
Die Unterlagen sind einzureichen bei der
Dr. Marlene Trentwedel-Stiftung
Herrn Bürgermeister und Vorsitzenden des Kuratoriums Michael Hannebacher
Rathausmarkt 1
27432 Bremervörde.
Die Künstlerinnen und Künstler aus der engeren Vorauswahl werden zu gegebener Zeit gebeten, ein Modell der zu erschaffenden Skulptur einzureichen.
Mit der Einreichung erkennen die Künstlerinnen und Künstler die Teilnahmebedingungen an. Die Teilnahme unter einem Pseudonym ist nicht erlaubt. Nach der Entscheidung der Jury über die Preisvergabe werden die eingereichten Unterlagen unaufgefordert und zeitnah zurückgesendet.
Weitere Informationen sowie der Bewerbungsbogen sind bei der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH unter der Telefonnummer 04761-987140 erhältlich.
Das Kuratorium wird sich bei seiner Entscheidung dem Rat externer Sachverständiger bedienen. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung ist ausgeschlossen.
pdf Bewerbungsbogenausfüllbar Verleihung 2027 doc(77 KB)
pdf Ausschreibungstext Trentwedel Preis Verleihung 2027 doc(98 KB)
Die Blaue Nacht am 24. April 2027 ist Nürnbergs biennal stattfindende Lange Nacht der Kunst und Kultur mit ca. 10.000 verkauften Tickets und über 100.000 Besucher*innen, die durch die blau leuchtende Stadt flanieren. Rund 50 Institutionen haben an diesem Abend etwa 200 Programmpunkte im Angebot.
Teil der Blauen Nacht ist der traditionelle Kunstwettbewerb. Vor allem immersive, partizipative oder atmosphärische Werke in verschiedenen künstlerischen Medien werden an Orten in der Altstadt gezeigt, in Innenhöfen oder ungewöhnlichen Innenräumen. Die Arbeiten sind während der Blauen Nacht und einen Tag vorher während der Preview zu sehen, am 23. und 24. April 2027. Dotiert ist der Wettbewerb mit 1.500€ Honorar und maximal 4.500€ Produktionskostenerstattung für jede der 10-12 von einer Jury ausgewählten Arbeiten.
Bewerbungen werden bis 31. Juli 2026 angenommen. Es gibt keine regionale Eingrenzung, der Wettbewerb ist offen.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite des Kunstwettbewerbs: https://www.nuernberg.de/internet/dieblauenacht/ausschreibung_blaue_nacht_kunstwettbewerb.html
Die Gemeinde und Samtgemeinde Meinersen haben sich zum Ziel gesetzt, junge zeitgenössische Kunst zu fördern und gleichzeitig dem kulturellen Angebotsspektrum der Region aktuelle Impulse zu geben. Um dieses Ziel zu fördern, schreiben sie ein Stipendium mit Aufenthalt im Künstlerhaus Meinersen aus.
Das Stipendium ist auf maximal zwölf Monate ausgelegt. Die Stipendiums-Zeit beginnt nach Absprache zum 1. Oktober 2026
Die Organisation und Durchführung des Stipendiums sind dem Verein Künstlerhaus Meinersen
e.V. übertragen worden.
Teilnahmeberechtigung: Bewerben können sich vorzugsweise Absolvent/innen von Kunsthochschulen deren Hochschulabschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt
Thema: MALEREI
Das diesjährige Stipendien-Thema ist die Malerei, die nach wie vor innerhalb der Vielfalt der Medien im zeitgenössischen Kunstschaffen ihren Platz behauptet. Erwünscht sind alle Ausdrucksformen, die sich mit dem Phänomen der Malerei, ihrer Tradition wie auch ihrer Aktualität auseinandersetzen. Der formalen wie inhaltlichen Interpretation der Malerei
sind keine Grenzen gesetzt.
Bewerbungsfrist: 11. Juli 2026
weitere Infos hier
Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist ein zentraler Standort der Kunst- und Kulturszene Oberhausens. Die transdisziplinäre Ausrichtung des Hauses eröffnet Künstler*innen und praxisorientierten Wissenschaftler*innen aller Sparten Freiräume zur (Weiter-) Entwicklung eigener Arbeiten und Forschungsvorhaben. Zugleich ist das Haus ein wichtiger Begegnungs- und Interaktionsraum für alle Bürger*innen der Stadt. Das Residenzprogramm fördert daher explizit die Verschränkung von künstlerischer Praxis, Bildung und Wissenschaft sowie aktive Interventionen mit den Institutionen, Vereinen und Bewohner*innen Oberhausens. Dieser thematische Schwerpunkt des Programms ergibt sich aus dem eigenen Selbstverständnis, eine künstlerische und kulturelle Plattform für die Stadtgesellschaft zu sein.
Bewerbungsvoraussetzungen
Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen und/oder Künstler*innengruppen und Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste, Musik, Film, Literatur, praxisorientierte Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Wohnsitz in NRW. Das Residenzprogramm wurde ins Leben gerufen, um Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft zu fördern. Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist daher besonders interessiert an stadtspezifischen Vorhaben mit längerfristiger Wirkung.
Es gibt keine Altersbeschränkung. Für die Dauer des Residenzprogramms im Kunsthaus Mitte besteht eine Residenzpflicht. Studierende sind ausgeschlossen.
Residenzformate und Dauer
Es sind zwei unterschiedliche Residenzformate ausgeschrieben:
+ Einmonatige Residenzen, die für Projekte ausgelegt sind, deren Ausrichtung noch nicht ausformuliert ist. In diesem Rahmen können beispielsweise Recherchen, Arbeitsskizzen oder experimentelle Ansätze verfolgt werden.
+ Zweimonatige Residenzen sind zur Realisierung von umfangreicheren Projekten vorgesehen. Die zielgerichtete Umsetzung endet idealerweise mit einer öffentlichen Ausstellung, Präsentation, Performance oder anderen künstlerischen Aktionen.
Die Programme unterscheiden sich neben der Dauer auch im Umfang der finanziellen Förderung.
Die einmonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:
- ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
- ein Stipendium in Höhe von 1.000€
- Reisekostenpauschale von 200€
Die zweimonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:
- ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
- ein Stipendium in Höhe von 2.500€
- ein Materialkostenerstattung bis zu 500€
- Reisekostenpauschale von 200€
Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung die präferierte Dauer der Residenz (ein oder zwei Monate) und mindestens einen Zeitraum als Präferenz an.
Das Kunsthaus Mitte unterstützt alle Resident*innen in ihren Arbeitsprozessen und fördert den künstlerischen Austausch mit anderen Nutzern des Hauses, städtischen Institutionen und den Bürger*innen der Stadt.
Programmzeitraum
Juni 2022 – März 2023
Bewerbungsfrist
Es handelt sich um ein offenes Bewerbungsverfahren. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Sollten alle Stipendien vergeben sein, informieren wir umgehend an dieser Stelle darüber.
Bewerbungsverfahren
Folgende Unterlagen werden für das Auswahlverfahren benötigt:
+ Exposé über das geplante Vorhaben (max. zwei DIN-A4-Seiten)
+ Portfolio bisheriger Arbeiten oder Projekte
+ Künstlerischer/Wissenschaftlicher Lebenslauf
+ Angaben zum präferierten Zeitraum und Dauer der Residenz
Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren, das von einer externen Jury begleitet wird.
Die aktuellen Mitglieder der Jury sind:
Dr. Franz Anton Cramer
Nina Dunckmann M.A. (LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen)
Nach Sichtung der Unterlagen wird eine engere Auswahl der Bewerber*innen zu einem Gespräch im Kunsthaus Mitte eingeladen. Vorherige Besichtigungen des Hauses sind nach Absprache möglich.
Bitte richten Sie die Unterlagen als PDF-Datei (max. 10 MB) an:
Vorherige Rückfragen beantworten wir gerne per E-Mail.
Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!
Wer?
Lehramt.International gibt es auch für Absolventinnen und Absolventen von Lehramtsstudiengängen (Master oder Staatsexamen) an deutschen Hochschulen aller Fächerkombinationen und aller Schulformen.
Du bist schon fertig mit dem Studium, hast das Referendariat noch nicht angefangen und planst ein Praktikum an einer Schule im Ausland? Förderungen von Praktika sind an Schulen in vielen Ländern der Welt möglich. Ausgeschlossen sind nur die 33 Erasmus+ Programmländer (EU, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei).
Wie lange?
Das Programm fördert Praktika ab 90 Kalendertagen und bis zu 12 Monaten.
Was bekommst du?
- Eine monatliche Stipendienrate. Die Höhe ist abhängig vom Zielland. Für Bolivien gibt es z.B. 1.325 Euro pro Monat, für USA 1.400 Euro.
- Reisekostenpauschale. Auch deren Höhe ist abhängig davon, wohin es geht.
- Kranken-, Unfall und private Haftpflichtversicherung
Wann musst du dich bewerben?
Bewerbungszeiträume:
- 01.03. – 31.03. für Praktika, die vom 01.06. – 31.08. beginnen.
- 01.06. – 30.06. für Praktika, die vom 01.09. – 01.12. beginnen.
- 01.10. – 31.10. für Praktika, die vom 01.01. – 31.05. beginnen. Achtung in 2026 geändert: 01.10. – 30.10.26
Du möchtest wissen, wie eine Bewerbung abläuft, und was die genauen Bewerbungsvoraussetzungen sind? Dann informiere dich in der DAAD-Stipendiendatenbank. Hier kannst du auch deine Bewerbung einreichen.
Fürth leuchtet wieder
Seit 2018 zaubern die Fürther Glanzlichter im Spätherbst ein ganz besonderes Leuchten in die Kleeblattstadt und sind längst zu einem strahlenden Highlight im Veranstaltungskalender geworden. Denn der November hat für Fürth eine ganz besondere Bedeutung: In diesem Monat wurde die Stadt vor über 1000 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnt und feiert zudem ihre über 200-jährige Erhebung zur Stadt erster Klasse. Der November ist somit der “Geburtstagsmonat” Fürths – ein Anlass, der mit den Fürther Glanzlichtern jedes Jahr aufs Neue gefeiert wird.
Kunstschaffende sind eingeladen, verschiedene Orte der Stadt mit ihren Lichtinstallationen zu inszenieren und diese auf künstlerische Weise zu bespielen. Die Neuauflage der Glanzlichter findet Freitag, 6., und am Samstag, 7. November 2026, jeweils von 17 bis 22 Uhr statt. Konsequenterweise sind die vorgegebenen Spielthemen der Veranstaltung Jubiläen oder Gedenktage, die 2026 begangen werden. Welche spezifischen Jubiläen oder historischen Momente die Künstlerinnen und Künstler in ihre Werke einfließen lassen, bleibt ihnen freigestellt und eröffnet eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten.
Auf unserer Unterseite finden Kunstschaffende Informationen unter anderem zu den Wettbewerbsbedingungen, zum Honorar und den Bewerbungskosten, zu den Urheber- und Eigentumsrechten sowie zur Wettbewerbsjury.
Einreichfrist: 18.06.2026
Der LWL-Kulturfonds fördert Kulturprojekte und Publikationen aus verschiedenen Bereichen, darunter Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film. Wichtigste Förderkriterien sind Qualität, ein Westfalenbezug sowie die Relevanz für die Region. Antragsberechtigt für die bis zu 10.000 Euro (bei Publikationen bis zu 2.500€) sind Verbände, eingetragene Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Initiativen, Privatpersonen oder Einrichtungen in Westfalen-Lippe. Eingehende Anträge werden von der LWL-Kulturabteilung in chronologischer Reihenfolge bearbeitet:
- Durchführungszeitraum ab 01.01. (1. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.06. des Vorjahres
- Durchführungszeitraum ab 01.07. (2. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.01. desselben Jahres
Weitere Informationen zum Antragsverfahren und zu den Förderrichtlinien gibt es hier.
Die Märkische Kulturkonferenz e.V. schreibt für das Jahr 2027 das Märkische Stipendium für Bildende Kunst im Fach Plastik aus. Die Stipendiumshöhe beträgt 12.000 Euro, die in monatlichen Teilbeträgen von 1.000 Euro ausgezahlt werden.
Bewerbungsfrist: 01.08.2026
Alle Infos zur Ausschreibung: https://mkk-online.de/ausschreibung/ oder als Download [PDF]
Residence NRW⁺ bietet für den Zeitraum 1.10.2026 bis 30.9.2027:
- 4 zwölfmonatige Stipendien für Künstler*innen
- 4 sechsmonatige Stipendien für Kurator*innen (je zwei Stipendien vom 1.10.2026 bis 31.3.2027 sowie vom 1.4. bis 30.9.2027; zwei der vier Stipendien sind exklusiv für Personen mit Bezug zur Schweiz).
Die Stipendienzuwendung beträgt für:
- Künstler*innen: 12x 1.700 Euro (inkl. 200 Euro/Monat Produktionszuschuss)
- Kurator*innen: 6x 1.500 Euro (+ Fahrtkostenpauschale 500 Euro bzw. 1.000 Euro für die Stipendiat:innen aus der Schweiz).
Voraussetzungen sind:
- Abschluss einer professionellen Ausbildung – Künstler*innen: Akademie, Kunsthochschule; Kurator*innen: Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften etc.
- NRW-Bezug (geboren o. lebt o. arbeitet o. ausgebildet …) bzw. für zwei Kurator*innen Bezug zur Schweiz
- Residenz im gemeinsamen Residenzgebäude in Münster (mietfrei, Leben & Arbeiten unter einem Dach)
- Teilnahme an allen Programmen.
Es besteht keine Altersgrenze. Da unsere Expertise in der Nachwuchsförderung liegt, gilt bei Erfüllung o.g. Voraussetzungen: Bewerben können sich alle Künstler*innen, die bei Antritt des Stipendiums max. 40 Jahre sind, alle Kurator*innen, die max. 35 Jahre sind. Sind Personen älter, können sie sich bewerben, wenn der Abschluss der letzten fachbezogenen Ausbildung max. 5 Jahre zurückliegt.
Die Stipendiat*innen leben und arbeiten gemeinsam am zentrumsnahen Residenzort. Der Aufenthalt ist mietfrei. Die Stipendien werden begleitet von einer Fachperson als Ansprechpartner für alle inhaltlichen Belange.
Die beiden zeitgleich anwesenden Kurator*innen mit NRW-Bezug und aus der Schweiz bilden ein Arbeitsduo, um zwei Projekte an den Kooperationsorten zu entwickeln und umzusetzen, bezuschusst mit 10.000 Euro bzw. 12.000 Euro:
- in den ersten 6 Monaten: Stiftung Museum Schloss Moyland und Linienstraße Düsseldorf
- in den zweiten 6 Monaten: Josef Albers Museum. Quadrat Bottrop und Neue Galerie Gladbeck –letztere für die Ausstellung der Künstlerstipendiat*innen.
Kontakt: Marcus Lütkemeyer, stipendium[at]residencenrw.de
Ausschreibungs-/Bewerbungsinformationen
Bewerbungsfrist: 5. Juli 2026
Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.
Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de
Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.
Programm 2027
Kunstpavillon & Neue Galerie
Thresholds
Eine Gesellschaft, die nicht mehr dazu in der Lage ist, die sie umgebenden Systeme zu deuten und zu verstehen, erleidet eine Art Schockzustand, der stetig wachsende Teile der Gesellschaft in konservative und restriktive Muster flüchten lässt. Misogynie als machtstabilisierende Praxis ist eines von vielen Symptomen volatiler Zeiten. Das Gefühl eines Kontrollverlusts, inszeniert als gescheiterte Männlichkeit, trägt autoritäre Einstellungen immer stärker in den gesellschaftlichen Mainstream.
Die Künstler*innen Vereinigung Tirol widmet sich in ihrem Jahresprogramm 2027 Thresholds Ausstellungen und künstlerischen Positionen, die Gegenmodelle oder gegenkulturelle Dynamiken zu diesem konservativen, antimodernen und autoritären Backlash aufzeigen und alternative Strategien erproben.
Schlagwörter: Demokratie – Komplexität – Flash Crash – antimoderne Tendenzen – Misogynie
Einreichfrist: 30.06.2026
CALL FOR ENTRIES
Thema: Nightshift
Bewerbungsfrist: Montag, 20. Juli 2026
Urban Space Filmpreis: 1. Platz 1.000 Euro, 2. Platz 400 Euro, 3. Platz 250 Euro
Veranstaltung: Freitag, 11. September 2026, 19:00 Uhr in Düsseldorf
Bereits zum achten Mal richtet das WELTKUNSTZIMMER in Düsseldorf den URBAN SPACE VIDEO WALK aus.
Filmemacher*innen, Videokünstler*innen und Freund*innen des bewegten Bildes sind herzlich eingeladen bis zum 20. Juli 2026 Kurzfilme zum Thema „Nightshift“ einzusenden.
CALL FOR ENTRIES mit allen relevanten Informationen: https://weltkunstzimmer.de/9-urban-space-video-walk-nightshift/
Die Förderrichtlinie „VIELFALT VERBINDET“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt geht weiter.
Das Bundesforschungsministerium unterstützt Projekte mit bis zu 50.000 € bei einer Laufzeit von maximal 18 Monaten. Ob Hochschulen, studentische Organisationen, Vereine, Stiftungen oder Bildungsträger - alle, die sich für Vielfalt in der Wissenschaft engagieren, können sich ab sofort und bis zum 31.07.2026 für den 2. Call bewerben.
Die Projekte können dem Auf- und Ausbau von Kooperationen zwischen Hochschulakteuren und Interessensvertretungen dienen, den Erfahrungsaustausch stärken oder Netzwerktätigkeiten im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung initiieren. Mögliche Maßnahmen sind z. B. Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden. Weitere Informationen finden Sie in der Förderrichtlinie und unter diesem Link.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR Projektträger unter 02 28/38 21-1890 oder vielfalt[at]dlr.de gern zur Verfügung. Zudem findet am 20.05.2026,10-12:00 Uhr, eine digitale Informationsveranstaltung statt, für die Sie sich über das Anmeldetool des DLR Projektträgers registrieren können.
Studienförderung
Datenbanken zu Studienstipendien und Finanzierungsprogrammen
- BaföG Förderung für Studierende nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz
BaföG Studierendenwerk Münster Beratungs- und Antragsstelle für BaföG in Münster - Begabtenförderungswerke – BMBF Stipendienprogramme der deutschen Studienstiftungen
www.stipendiumplus.de - die Begabtenförderungswerke im Profil - Stipendienkompass der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
- stiftungssuche.de Bundesverband Deutscher Stiftungen
- Stipendiendatenbank DAAD Auslandsstudium-/Praktika
- studieren-weltweit.de/infos-finden
Studiendarlehen/-Kredite zur Studien(abschluss)finanzierung- Bafoeg Studienabschlusshilfe
- Studienfinanzierung Daka Studiendarlehen Zinslose DAKA-Studiendarlehen der Studierendenwerke
- CHE Überblick zu Studienkrediten - kurz und kompakt
- CHE Studienkredittest 2025
- studis-online.de/studienfinanzierung
Förderung für spezielle Gruppen
- DSW: Studienstipendien jenseits der Begabtenförderung - Recherchetipps
- Studieren-mit-Behinderung: Tipps zu Finanzierung und Stipendien
- arbeiterkind.de Unterstützung und Beratung von Studierenden aus Familien ohne Hochschulerfahrung
- pfungst-stiftung.de/stipendium/ Stipendium für finanziell bedürftige Studierende
- Madame Courage Stipendien zur Unterstützung von alleinerziehenden Studierenden in Münster
- Deutschlandstiftung Integration: Förderprogramm „Vielfalt Stiften“, Ausschreibungen für Hospitationen bei Stiftungen, Traineeprogramm für Studierende und Absolvent:innen mit Migrationsbiografien
Ausschreibungsportale | Datenbanken zur Recherche
- BBK Bundesverband
- callforkunst.de/open-calls
- Internationale Gesellschaft der bildenden Künste IGBK e.V.
- touring-artists Förderdatenbank
- On the Move
- Goethe-Institut - Kulturförderung
- ifa - Institut für Auslandsbeziehungen
- Start Art e.V. | Start Art Week: Linksammlung-Foerdermittelrecherche
- BBK Berlin: Institutionen und Initiativen zur Unterstützung künstlerischer Arbeit
- Förderfinder Kreativkultur Berlin
- Förderkompass NRW
Datenbanken zu Residencies
- Künstlerhäuser in Deutschland
- Res Artis – Worldwide Network of Arts Residencies
- Residencies in Deutschland Map Residencies in Deutschland, filterbar nach Region, Sparte, Thema
- TransArtists Datenbank für internationale Residencies: über 1.400 Artist-in-Residence-Programme weltweit, filterbar nach Land, Sparte und Thema
- Start Art e.V | Start Art Week: Umfangreicher Downloadbereich mit Handouts zu Projektanträge schreiben, Projektmanagement kompakt, Sponsoring, Pressemitteilung, Mustervorlagen etc. linktr.ee/startartweek
- Call for Kunst - Förderung Literaturkorpus: Tipps zu Crowdfunding u.a. Finanzierungsmöglichkeiten, Expert*innen, die über ihre Erfahrungen und Ansichten als Mitglieder in Auswahlkommissionen und Jurys geben, Online-Handbücher zu weiteren Themenbereichen wie “Anträge schreiben”, Honorare etc. Callforkunst.de Bereich > Finanzierungsmöglichkeiten anwählen
- Kreativkultur Berlin kreativkultur.berlin Infothek - Tipps zur Antragstellung
