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Wir setzen ein Zeichen für eine offene und inklusive Gesellschaft!

Preise, Stipendien, Förderungen

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Preisen und Förderungsmöglichkeiten.

(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Über die Kunstakademie werden verschiedene Stipendien zur Förderung von Studienaufenthalten oder Praktika im Ausland vergeben, die aus Drittmitteln (EU/DAAD) zur Verfügung stehen.
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Seite des International Office im Klapper > Outgoing

(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Der BUNDESPREIS FÜR KUNSTSTUDIERENDE ist mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert. Zusätzlich unterstützt ein Produktionsstipendium von insgesamt 18.000 Euro die Künstler*innen dabei, Werke spezifisch für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zu realisieren. Jede teilnahmeberechtigte Kunsthochschule kann zwei Studierende oder studentische Teams für den Wettbewerb nominieren. Aus den Nominierten wählt eine unabhängige Fachjury anhand von Portfolios bis zu acht Preistragende aus.

Der Bundeswettbewerb sieht sich als Sprungbrett beim erfolgreichen Übergang in die Berufspraxis. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Wettbewerb, das Deutsche Studierendenwerk organisiert ihn. Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt die Ausstellung der Preisträger*innen. Weitere Informationen www.kunst-wettbewerb.de

Nominierungsverfahren 

Der Bundeswettbewerb wird alle zwei Jahre ausgelobt. Die Kunstakademie Münster kann max. zwei Studierende oder studentische Teams für den Bundespreis für Kunststudierende nominieren. Die Auswahl der Nominierten erfolgt jeweils im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission. Für die interne Vorauswahl kann je Klasse ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.

Der 27. Bundeswettbewerb ist abgeschlossen. 

Die Nominierungsphase für den 28. Bundeswettbewerb beginnt voraussichtlich im Sommersemester 2026.

 

 

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103

Anbindung des Deutschlandstipendiums an der Kunstakademie Münster

"Mit dem Deutschlandstipendium baut die Bundesregierung die Studienfinanzierung durch ein Programm aus, das zugleich eine neue Stipendienkultur in Deutschland anstößt. Bund und private Fördernde – Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen – unterstützen gemeinsam leistungsstarke Studierende. Auf diese Weise übernimmt die Bürgergesellschaft Verantwortung für talentierte Nachwuchskräfte und leistet damit einen Beitrag für die Zukunft Deutschlands." (BMBF). An der Kunstakademie Münster ist das Deutschlandstipendium an den sechsmonatigen Aufenthalt in der Cité Internationale des Arts Paris gekoppelt. Individuelle darüber hinausgehende Bewerbungen sind nicht möglich, da die der Hochschule zur Verfügung stehenden Mittel des BMBF, bereitgestellt über das MKW NRW, entsprechend gewidmet wurden.

Handout: Deutschlandstipendium an der Kunstakademie Münster

 

Nominierung

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres auf Nominierung der Klassenleitungen. Je Klassenleitung ist eine Nominierung der Studierenden ihrer Klasse möglich. Eine Fachjury, gewählt durch den Senat der Hochschule, wählt zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume aus und nominiert diese gegenüber dem federführenden Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW NRW). Die Nominierten werden sodann seitens des MKW NRW gebeten eine Relevanz ihres künstlerischen Projekts hinsichtlich der Stadt Paris und der frz. Kunstszene nachzuweisen. Die abschließende Auswahl erfolgt über die Cité Internationale des Arts Paris.

 

Inhalt des Stipendiums

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms „Deutschlandstipendium“ und mit Unterstützung der „Freunde der Kunstakademie Münster e. V.“ ermöglicht die Kunstakademie Münster einen 6-monatigen Aufenthalt in der Cité International des Arts Paris.

Das Stipendium umfasst die Übernahme der Atelierkosten sowie einen persönlichen Zuschuss in Höhe von zur Zeit monatlich 800,00 Euro (650,00 Euro Förderung durch die Freunde der Kunstakademie Münster plus 150,00 Euro aus Mitteln des Deutschlandsstipendiums) zum Bestreiten des Lebensunterhalts in der französischen Hauptstadt.

Das Atelier in der Cité International des Arts Paris wird jährlich (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und eines weiteren Bewerbungsschritts) für das Wintersemester und das darauffolgende Sommersemester vergeben.

 

Sind parallele Stipendienförderungen möglich?

Das richtet sich nach Höhe und Art der Stipendienförderungen. Grundsätzlich gilt: Wer schon eine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung erhält, die durchschnittlich 30 Euro oder mehr pro Monat beträgt, kann kein Deutschlandstipendium bekommen. Eine detaillierte tabellarische Übersicht zur Zulässigkeit des gleichzeitigen Bezugs anderer Stipendien mit dem Deutschlandstipendium finden Sie hier

 

Weitere Informationen:

 

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Die Kunstakademie Münster vergibt den mit 1.000,00 Euro dotierten DAAD Preis an eine/n herausragende/n internationale/n Studierende/n bzw. Doktorand/in, die/der sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan hat. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des kombinierten Stipendien- und Betreuungsprogramms (STIBET). 

Engagement:

Dieses Engagement geht über die Studienleistungen hinaus und umfasst nachhaltige Initiativen wie die Gründung einer interkulturellen Austauschgruppe, die Mentorenschaft für Geflüchtete an der Hochschule oder die aktive Mitarbeit in lokalen gemeinnützigen Organisationen. Es zeigt sich in der überdurchschnittlichen Bereitschaft, sich für den Zusammenhalt der Studierendenschaft oder die Integration internationaler Kommiliton*innen einzusetzen, wodurch ein positiver Beitrag zur Hochschulkultur und Gesellschaft geleistet wird. Im Kern wird ein herausragender persönlicher Einsatz gewürdigt, der Brücken zwischen Kulturen baut, soziale Verantwortung übernimmt und vielfältige Perspektiven in den Campusalltag sowie das lokale Umfeld einbringt.

Voraussetzungen:

  • sogenannte „Bildungsausländer*innen“ (ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben)
  • Studierende in den künstlerischen Klassen oder
  • ausländische Jung-Examinierte, deren Abschluss nicht länger als 3 Monate zurückliegt oder
  • ausländische Doktorand/innen
  • besondere akademische Leistungen
  • Beschreibung und aussagekräftiger Nachweis über bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement

Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer sind ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer (deutschen) Schule im Ausland erworben haben oder im Ausland erworbene schulische Qualifikationen durch ein deutsches Studienkolleg ergänzt haben. Nicht vorgeschlagen werden können Gast- und Austauschstudierende, wie auch Studierende, die den DAAD Preis bereits erhalten haben. Neben der Vergabe des DAAD Preises ist auch die Förderung durch eine andere Organisation, Stiftung oder sonstige Förderer möglich. Bei gleichwertigen Anträgen kann die Auswahlkommission einer vorgeschlagenen Person den Vorzug geben, die keine parallele Förderung erhält.

Bewerbungen:

  • Eine Bewerbung ist per Nominierung / Vorschlag der Klassenleiter*innen möglich. Studierende können sich hierzu direkt an Ihre*n Klassenleiter*in wenden und u.g. Unterlagen einreichen.
  • Bitte reichen Sie die Nominierung (siehe Formular) sowie u.g. Nachweise gemeinsam digital an stoevekt@kunstakademie-muenster.de oder per Postfach von Herrn Stöveken ein.

Bewerbungsunterlagen:

Auswahlkommission:

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und Studentische Angelegenheiten.

Fristen:

Bewerbungsfrist ist der 31.05. (Ausschlussfrist)

Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.

Die Kunstakademie Münster vergibt für Studienabschlussstipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ausländische Studierende, die ihr künstlerisches Examen an der Hochschule absolvieren. Die Teilstipendienraten stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierung durch den DAAD und damit verbundenen Zuwendungsverträgen mit der Kunstakademie Münster. Generell wird eine Förderung in Höhe von mindestens 250,00 Euro für maximal 3 Monate angestrebt, welche jedoch von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Mittel und Bewerbungen abhängt.

Voraussetzungen:

  • Ausländische Studierende (Bildungsausländer, die ihre Hochschulzugangsberechtigung oder sonstige schulische Vorbildung im Ausland erworben haben.)
  • keine doppelte Staatsbürgerschaft "Deutsch + x", maximal zwei ausländische Staatsbürgerschaften
  • eingeschrieben in einem regulären Studiengang an der Kunstakademie Münster (keine Gast-/Austauschstudierenden)
  • gute Studienleistungen
  • erfolgreicher Studienabschluss voraussichtlich innerhalb eines Jahres (Examensanmeldung)

Bewerbungsunterlagen:

Auswahlkommission:

Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission aus Vertreter/-innen des Rektorats und des Dezernats Akademische und studentische Angelegenheiten.

Fristen:

Bewerbungen sind zum 31.03. (Examen im Sommersemester) und 30.09. (Examen im Wintersemester) möglich.

Die Stipendien werden vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch den DAAD ausgeschrieben und vergeben; ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.

Jedes Jahr vergeben die Freunde der Kunstakademie Münster e. V. drei Förderpreise. Von den Klassenleitungen als besonders förderungswürdig nominierte Studierende präsentieren dazu in der Förderpreisausstellung, die in der Kunsthalle Münster stattfindet, ihre Werke.
Der Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung unterstützt. Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Geldpreis von insgesamt 4.500 Euro. Eine externe Fachjury vergibt drei Förderungen, auf die die Gesamtsumme nach Ermessen der Jury (meist zu gleichen Teilen) verteilt wird. Die Nomierten werden seitens der Kunsthalle Münster informiert.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an rektorat[at]kunstakademie-muenster.de

 

(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.

Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.

Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.

Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren. 

Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.

Eine Beantragung ist jederzeit möglich. 

Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.

Ansprechpartnerinnen

Prof. Irene Hohenbüchler

Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität

Wiebke Lammert

Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität

T. +49 251 83 61204
w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de
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(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Die Kunstakademie kann 5 Bewerber*innen vorschlagen.

Zeitraum: Aufenthalt im Monat September auf der Insel Gotland in einem Atelier in der Hauptstadt Visby

Höhe: Reisekostenpauschale von 1.000 € sowie Verpflegungsgeld

Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse

Nominierungsverfahren 
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich beim Rundgang durch die vom Senat gewählte Stipendienjury. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.

Das Stipendium wird über den LWL vergeben: https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpartnerschaften/gotland-stipendium/

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Raum 207

(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung) 

In Montepulciano steht der Kunstakademie Münster ein einzigartiger Ort für künstlerisches Arbeiten und Forschen zur Verfügung, der insbesondere Studierenden die Möglichkeit bietet, über Disziplingrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und auch im Ausland Auftritts- und Präsentationserfahrungen zu sammeln. 

Bewerbung: Alle Ausschreibungen werden rechtzeitig hochschulintern bekanntgegeben. Die Bewerbungen erfolgen direkt über die Webseite des Kollegs. 
Projekt Labor der Künste
Projekt students-in-residence (für Meisterschüler*innen) 

Diese Chancen gründen auf dem „Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano“. Es ist eine besondere Kooperation der Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen, an der folgende Hochschulen beteiligt sind:

Das Kolleg ist Teil der „Europäischen Akademie der Künste e.V.“ und ermöglicht besonders qualifizierten Studierenden und Dozierenden intensive Arbeitsaufenthalte im Palazzo Ricci in Montepulciano (Toskana). In Projekten und Angeboten wie etwa dem „Labor der Künste“, können diese künstlerisch und wissenschaftlich arbeiten und neue künstlerische und musikalische Zugänge erschließen.

Finanziert wird das Kolleg durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und aus Mitteln des DAAD.

Die am Kolleg beteiligten Hochschulen können den Palazzo Ricci von Ende März bis Anfang Juli und im Oktober zudem auch für eigene Projekte und Exkursionen nutzen. Auch Konzerte, Tagungen oder kleine Ausstellungen vor Ort sind möglich. Die übliche Länge der Aufenthalte ist eine Woche (mit Ankunftstag Sonntag). Eine Nutzungsgebühr für Lehrende und Studierende der Kunstakademie Münster wird nicht erhoben. Anfragen für Nutzungszeiträume müssen bis spätestens 15. Oktober eines Jahres für das jeweilige Folgejahr gestellt werden.

Zur frühzeitigen Planung von Aufenthalten bzw. Projekten vor Ort und diesbezüglicher Beratung können Sie sich gerne wenden an:

Dr. Sybille Fraquelli
Kolleg der Künste Montepulciano
c/o Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln
Telefon (+49) 221-28380-340
sybille.fraquelli[at]hfmt-koeln.de

Zur Klärung, ob seitens der Kunstakademie Münster im Rahmen von Klassen- und Zentralexkursionen eine Finanzierung/Bezuschussung der Reise- und Aufenthaltskosten (Unterbringung erfolgt üblicherweise in Ferienwohnungen vor Ort) möglich ist, reichen Sie bitte einen Antrag beim Rektorat ein.


Geschichte und Leitgedanke

Die Geschichte des Kollegs und seine besondere Ausrichtung geht auf den Komponisten Hans Werner Henze zurück. 1960 reiste Henze erstmals auf Einladung der örtlichen Politik nach Montepulciano. Zur Wiederbelebung der Kultur gründete er 1976 in Montepulciano das Cantiere internazionale d’arte di Montepulciano – ein Kulturfest, das er mehrere Jahre leitete und das bis heute ein großes, internationales Publikum anzieht. Nachdem er 1980 als Professor für Komposition an die damalige Musikhochschule Köln berufen wurde, verfolgte Henze die Idee, die künstlerische Hochschulausbildung in Nordrhein-Westfalen mit Montepulciano, diesem für ihn besonderen Inspirationsort, zu verbinden – vergleichbar den Stipendienaufenthalten für Künstler*innen in der Villa Massimo in Rom oder der Villa Romana in Florenz. Ende der 1990er Jahre schlossen die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Stadt Montepulciano einen Vertrag, der es der Musikhochschule erlaubte, den historischen Palazzo Ricci zu nutzen. Mit Abschluss der Gründung der „Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst“ als An-Institut der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Jahre 2001 erhielt die durch Henze geschaffene Verbindung in die Toskana schließlich eine feste institutionelle und räumliche Form. Mittlerweile sichert ein Verein, in dem auch Kunst- und Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen Mitglieder sind, die vielfältige kulturelle und hochschulpädagogische Arbeit im Palazzo Ricci.

Der Leitgedanke ist dabei, Begegnungen zwischen jungen hoch begabten Künstler*innen aus Europa zu ermöglichen. Dabei stehen Projekte nordrhein-westfälischer Institutionen im Mittelpunkt. Aber auch in Meister*innenkursen mit international renommierten Lehrenden, in themenbezogenen Projekten und mit Kongressen wird die Idee einer Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie der Internationalität und Toleranz gelebt. Regelmäßig wird die Akademie auch von Kulturpartnern der Region genutzt und kooperiert landesweit mit zahlreichen Kunst- und Wissenschaftseinrichtungen. Sie steht zudem Kulturschaffenden aus aller Welt als Tagungsort für eigene Projekte zu Verfügung.

 

 

Mit „Kunstsommer Westmünsterland“ fördert die Volksbank Westmünsterland eG Meisterschüler*innen der Kunstakademie Münster und unterstützt mit einem Stipendium junge Künstler*innen beim Start ihrer Karrieren im Anschluss an die Akademiezeit.

Stipendienleistungen

Die Künstler*innen im Kunstsommer Westmünsterland erhalten für drei Sommermonate von Juli bis September ein Stipendium und werden in den KompetenzCentern der Volksbank Westmünsterland eG mit regelmäßig wechselnden Originalkunstwerken vorgestellt.

Auswahlverfahren

Die Auswahl der Stipendiat*innen erfolgt durch die Volksbank Westmünsterland eG in Zusammenarbeit mit einem Kurator.

Voraussetzungen für eine Förderung sind ein Studium an der Kunstakademie Münster und die Qualität des künstlerischen Schaffens.

Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.

Bisherige Preisträger*innen

2021: Charlotte Hilboldt, Marvin Wunderlich, Justyna Janetzek

2022: Anna Lisei Math, Lara Kaiser, Malte van de Water

2023: Anna Charlotte Frevel, Rebecca Sprague, Max van Dorsten

2024: Christina Buttler, Hyesung Ryu, Jonah Salomon

2025: Adrian Ferdinand, Finn Froböse, Abdel Aziz Mahmoud

Die Stipendiat*innen werden auf den Seiten der Volksbank Westmünsterland eG vorgestellt

Weiterführende Informationen: Kunstsommer Westmünsterland | Volksbank Westmünsterland eG 

Nominierung

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres beim Rundgang durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster. Es werden zwei Studierende für die jeweiligen Förderzeiträume ausgewählt. Vorausssetzung ist, dass Studierende zum/zur Meisterschüler*in ernannt worden sind. 

Förderzeitraum | Stipendienleistung

Die beiden Ateliers werden für ein Jahr (01. April - 31. März des Folgejahres) an Studierende vergeben.

Die Miet- und Nebenkosten werden von der Kunstakademie Münster übernommen.

Weitere Informationen:

Ateliergemeinschaft Schulstraße e. V. in Münster

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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Ziel und Zweck des Stipendiums

Aus Mitteln der Qualitätsverbesserungskommission können zwei (Reise-)Stipendien in Höhe von maximal je 2.500 € pro Jahr vergeben werden. Die Entscheidung wird von einer Professor*innen-Kommission anhand der Anträge getroffen. Die Grundidee des Stipendiums ist es, den Studierenden eine andere Form der anschaulichen Auseinandersetzung mit Orten, Kulturen und künstlerischen Szenen zu ermöglichen.

Voraussetzungen

  • Pro Klasse ein Vorschlag
  • Immatrikulation während des Reiseprojekts als Studierende*r oder Meisterschüler*in

Bewerbungsunterlagen

  1. Künstlerisches Portfolio: Die künstlerischen Arbeiten müssen als Abbildungen/Fotos in einer PDF-Datei (max. 20 MB) zusammengefasst und hochgeladen werden. Filme/Videos etc. müssen in Form von Links zu einer gängigen Videoplattform (Vimeo etc.) in die PDF-Datei eingefügt werden. 
  2. Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
  3. Motivationsschreiben – Darstellung des Reiseprojekts und des damit geplanten künstlerischen Vorhabens (das örtliche Ziel, das künstlerische Ziel / den Zweck sowie den Zeitraum, Finanzierungsplan)

Höhe des Stipendiums

  • maximal 2.500 € Reisekostenpauschale (keine Erhöhung möglich bei Förderungen von Teams oder Gruppen)
  • Förderzeitraum 01.01. bis 30.06. des Folgejahres

Wie kann ich mich bewerben?

Die Nominierung findet jährlich zu Beginn des Wintersemesters statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. 
Pro Klasse kann ein Vorschlag eingereicht werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenleiter*in.

Bewerbungsfrist: 01.12.2025 (Die Nominierung ist Voraussetzung für die Bewerbung!)

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Über das Arbeitsstipendium
Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) und die Kunstakademie Münster loben zwei Arbeitsstipendien für Studierende der Kunstakademie Münster aus. Die Bewerbung für das Stipendium steht allen Studierenden der Kunstakademie Münster offen. Bewerber*innen können den Stipendium-Zeitraum von zwei Monaten zwischen Juni und Dezember selbst festlegen.

Mögliche Projekte
Bewerben können sich alle Studierenden mit künstlerischen Projekten oder Recherchevorhaben für künstlerische Projekte. Eine Themenvorgabe gibt es nicht. Die Projektvorhaben können auch bereits bestehende Arbeiten und deren Weiterentwicklung, Recherche, Ausarbeitung etc. enthalten.

Die Arbeitsergebnisse der Stipendienprojekte werden öffentlich im Rahmen des Formats Schaukasten präsentiert (voraussichtlich November oder Dezember). Für eine den Schaukasten begleitende Publikation ist von den Stipendiat*innen jeweils ein inhaltlicher Beitrag beizusteuern.

Aus den Einsendungen werden zwei Projektbewerbungen ausgewählt.

Infos zur Bewerbung entnehmen Sie bitte aus der aktuellen Ausschreibung.

Zu Burg Hülshoff – Center for Literaure (CfL):
Die Poetin Annette von Droste-Hülshoff bewohnte die beiden Orte Burg Hülshoff in Havixbeck und Haus Rüschhaus in Münster. Die gemeinnützige Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung hat die Aufgabe, das Erbe der Familie und insbesondere der Dichterin zu vermitteln.
Die Stiftungsarbeit umfasst drei Säulen: Erstens erhält sie die Baudenkmäler und die Landschaft, die diese umgibt, auch als wichtige kulturtouristische Ziele in Westfalen. Zweitens fördert sie Forschung und ermöglicht Residenzen.
Drittens entwickelt sie ein dauerhaftes Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm. In diesem Rahmen hat die Stiftung 2018 Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) gegründet. Zwischen Stadt und Land, zwischen regionaler Verankerung und internationaler Vernetzung stehen die Orte des CfL für offene Gespräche und konstruktives Streiten. Das künstlerische Programm versteht sie in diesem Geist.
(Auszug aus dem Leitbild der Stiftung)

Rückfragen können jederzeit per Mail an Dominik Otremba, residenzen[at]burg-huelshoff.de gestellt werden.

Weitere Informationen
https://www.burg-huelshoff.de/
https://digitale-burg.de/

Nominierung/Auswahl

Die interne Auswahl erfolgt Anfang jeden Jahres. Eine Fachjury aus künstlerischen Professor*innen, gewählt durch den Senat der Kunstakademie Münster, kann zwei Studierende für das Stipendium nominieren. Nach der Nominierung erfolgt die Bewerbung direkt an der Salzburger Sommerakademie.

Was ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg?

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, 1953 von Oskar Kokoschka als "Schule des Sehens" auf der Festung Hohensalzburg gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa.
Jährlich besuchen derzeit ca. 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten ca. 20 Kurse an den zwei fixen Kursorten Festung Hohensalzurg und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn, sowie an temporären Standorten. Renommierte KünstlerInnen aus der ganzen Welt geben Kurse in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, (Stein)Bildhauerei, Installation, Mixed Media, Architektur, Schmuckgestaltung, Fotografie, Video, Performance und Kuratorischer Praxis. Die organisatorische Struktur der Sommerakademie ermöglicht es ihr, kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen des Kunstbetriebs zu reagieren und jüngste Tendenzen mitzuprägen.

Das Stipendium umfasst einen Betrag von max. 1.600,00€ pro Person mit dem Kurse, Übernachtungen, Reisekosten etc. bezahlt werden müssen.

Weitere Informationen:

https://www.summeracademy.at/

Ansprechpartnerin

Anna Lea Fächner

Studierendenservice

T. +49 251 83 61208
faechner[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo. – Do., 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr
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(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Das Cusanuswerk vergibt staatliche Fördermittel an deutsche und europäische Studierende katholischer Konfession in allen Fachbereichen und Hochschultypen. Das Cusanuswerk fördert Studierende,

  • die ihr Studium mit hohem intellektuellem Einsatz und schöpferischer Phantasie betreiben,
  • die um ihre Begabung wissen und diese annehmen, ausbilden und wirksam machen wollen,
  • die nachdenklich und beharrlich sind, Fragen stellen und sich mit schnellen Antworten nicht zufrieden geben,
  • die bereit sind, persönlich Stellung zu beziehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen,
  • die ihren Glaubensweg ernst nehmen, mit der Kirche leben und sie gestalten wollen.

Neben einem monatlichen Stipendium und der finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten besteht die Förderung in einem umfangreichen Bildungsprogramm und einer individuellen studienbegleitenden Beratung. Die Höhe des monatlichen Stipendiums orientiert sich an den Regelungen des BAföG und errechnet sich familieneinkommensabhängig.

Eine Förderung von Aufbau-, Ergänzungs- oder Zweitstudien nach einem abgeschlossenen Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamen- oder Promotionsstudium ist nicht möglich.

Nominierungsverfahren
Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden.
Die Auswahl der Nominierten erfolgt jährlich im Sommersemester durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie.

Das Cusanuswerk entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester durchgeführt wird.

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen". Die Auswahl und Förderung der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. (Quelle: Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes)

Nominierungs- und Auswahlverfahren

Die Kunstakademie Münster kann max. vier Studierende für ein Stipendium der Studienstiftung nominieren. 

Das interne Nominierungs- und Auswahlverfahren der Kunstakademie Münster findet jährlich im Sommersemester statt. Je Klasse kann ein*e Studierende*r durch die Klassenleitung vorgeschlagen werden. Die Auswahl der Nominierten erfolgt durch die vom Senat gewählte Stipendienkommission der Kunstakademie Münster.

Die Studienstiftung entscheidet über die Vergabe in einem eigenen Bewerbungsverfahren, das in der Regel im darauffolgenden Wintersemester (ca. Ende Oktober / Anfang November), durchgeführt wird.
 

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Raum 103

(Nominierungsverfahren, keine Selbstbewerbung möglich)

Das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium der Studienstiftung des dt. Volkes ist ein postgraduales Stipendium für hervorragende künstlerische Leistungen. Im Rhythmus von zwei Jahren werden bis zu fünf Stipendien an bildende Künstler*innen vergeben, die ausschließlich oder überwiegend freiberuflich tätig sind. 

Stipendienleistungen

  • Monatliches Stipendium in Höhe von 1.200 EUR über eine Laufzeit von zwei Jahren
  • Gemeinsame Gruppenausstellung der beiden letzten Jahrgänge in der Düsseldorfer Kunsthalle
  • Produktion eines Katalogs am Ende der Förderzeit
  • Aufnahme in die Studienstiftung, Möglichkeit zur Teilnahme an den Bildungsveranstaltungen

Nominierungsverfahren 

Die Kunstakademie führt ein internes Vorschlags-/Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen durch. Die Entscheidung über den Vorschlag der Kunstakademie Münster trifft die vom Senat der Kunstakademie gewählte Stipendienkommission.

Das nächste interne Nominierungsverfahren wird voraussichtlich im Sommer 2026 durchgeführt. Das Bewerbungsverfahren der Studienstiftung folgt voraussichtlich im Herbst 2026 (bis Ende des Jahres). 

Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Start³ Förderung junger Gegenwartskunst der Volksbank im Münsterland eG umfasst fünf Stipendien und wird alle zwei Jahre neu vergeben. Absolvent*innen der Kunstakademie Münster, deren Abschluss nicht mehr als 36 Monate zurückliegt, können sich auf ein Produktionsstipendium, ein Katalogstipendium und drei Startstipendien bewerben. Die Umsetzung des zyklischen Programms erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Kuratorin und einer Vermittlerin und wird von öffentlichen Veranstaltungen begleitet. Die Künstler:innen werden in der entscheidenden Phase der Weiterentwicklung ihrer Praxis erstmals unabhängig vom Ausbildungsgeschehen durch das regionale Engagement der Volksbank im Münsterland eG unterstützt.

Das Förderprogramm 2026/2027:

  1. Ein Produktionsstipendium für die Konzeption und Produktion eines neuen Werks/Projekts / o.ä. mit Präsentation im Kloster Bentlage oder Falkenhof Museum in Kooperation mit den Städtischen Museen in Rheine in 2027. Höhe des Stipendiums beträgt 8.500 Euro. Davon stehen 7.000 Euro für die Produktion und 1.500 Euro als Zuschuss für die Präsentaion der Neuproduktion zur Verfügung.
  2. Ein Katalogstipendium für die Konzeption und Produktion eines Einzelkatalogs oder Künstler:innenbuchs, verbunden mit einer Buchpräsentation in Münster (Wert 9.000 €.)
  3. Drei Startstipendien, verbunden mit einer moderierten Publikumsveranstaltung (Werkpräsentation, Performance, Künstler:innengespräch, Arbeitsvorhaben o.Ä., Wert 6.000 €.)

Die Bewerbungsfrist für den Förderzyklus 2026/27 ist abgelaufen. Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2028.

Publikationen zu vorhergehenden Förderzyklen finden Sie hier 

Alle Informationen zu den bisherigen Preisträger*innen und Förderzyklen: https://start3.de/

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
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(mit der Möglichkeit zur Selbstbewerbung)

Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Das Junge Kolleg steht künstlerischen Talenten sowie herausragenden Promovierten aus Nordrhein-Westfalen offen. Es ist ein Ort für freies Forschen und interdisziplinären Dialog. Mit der Mitgliedschaft ist ein Stipendium für die eigene Forschung oder Kunst in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr verbunden. Die Aufnahme erfolgt für vier Jahre. 

Unter dem Dach der Nachhaltigkeitsinitiative Humboldtn kooperiert die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste seit dem Jahr 2022 mit den Universitäten des Landes. Sie hat in diesem Zuge einen thematischen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit im Jungen Kolleg initiiert. 

Nominierungverfahren | Bewerbung

Stipendienplätze für herausragende Promovierte und Kunstschaffende zur Aufnahme in das Junge Kolleg werden jährlich im Frühjahr vom Jungen Kolleg der Akademie der Wissenschaften und Künste ausgeschrieben. Die Kunstakademie Münster kann herausragende Absolvent*innen (Akademiebrief) für ausgeschriebene Plätze vorschlagen. Im jeweiligen Verfahren findet ein internes Nominierungsverfahren über die (ehemaligen) Klassenleitungen statt. Eine Selbstbewerbung ist ebenfalls möglich.

Aktuelle Bewerbungsfrist (Selbstbewerbung): 10.05.2026 Ausschreibung_fuer_das_Junge_Kolleg_2027.pdf

Weiterführende Informationen zum Jungen Kolleg  

 

Ansprechpartnerin

Sandra Musholt

Stabsstelle Presse, Kommunikation, Medien / Angebote für Studieneingangsphase / Alumni

T. +49 251 83 61102
musholt[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: Mo – Fr 9:00 – 14:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 103

(Verfahren noch offen)

Im Rahmen der Neukonzipierung der LWL-Kulturpreise im Jahr 2022 wurde der LWL-Innovationspreis eingeführt, mit welchem junge Kunstschaffende, die nicht älter als 35 Jahre sind, ausgezeichnet werden sollen.

Der Nachwuchspreis wird an drei junge Künstler*innen in den Sparten Literatur, Kunst und Musik für innovative Formate mit zeitgenössischer Relevanz verliehen. Eine renommierte Fachjury entscheidet über die Vergabe. Die Preisträger*innen sollen einen Westfalenbezug haben, welcher sich weniger durch den Geburts- oder Wohnort ausdrückt, sondern vielmehr durch eine erkennbare Verbundenheit mit der Region.

Je Sparte ist der Preis mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisvergabe ist mit einer öffentlichen Verleihung sowie weiteren Veranstaltungen in Westfalen-Lippe verbunden.

Das erste Vergabeverfahren wird voraussichtlich im Jahr 2027 stattfinden. Für das der Kunstakademie zustehende Vorschlagrecht wird es ein internes Nominierungsverfahren geben, über das die Absolvent*innen der Kunstakademie per E-Mail und an dieser Stelle informiert werden.

https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpreise/lwl-innovationspreis/verleihbestimmungen-lwl-innovationspreis/ 

 

(Verfahren noch offen)

Preis für interdisziplinäre Künste LWL-Crossoverpreis

Der LWL-Crossoverpreis wurde mit der Neukonzeptionierung der LWL-Kulturpreise im Jahr 2022 eingeführt und wird voraussichtlich erstmals 2026 verliehen.

Ziel ist es, besonders herausragende Leistungen im Bereich der interdisziplinären Künste auszuzeichnen, bei denen verschiedene Sparten oder Ausdrucksformen miteinander vereint werden. Der Preis ist nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt, sondern fokussiert explizit auf künstlerische Grenzgänge.

Der mit 35.000 Euro dotierte Preis kann sowohl an Einzelpersonen als auch an Initiativen oder Vereine vergeben werden, die z.B. in der Freien Szene aktiv sind. Eine renommierte Fachjury entscheidet über die Vergabe. Die Preisvergabe ist fest verbunden mit einer Präsentation in Westfalen-Lippe.

Nominierungsverfahren

Für das der Kunstakademie zustehende Vorschlagrecht wird es ein internes Nominierungsverfahren geben, über das Absolvent*innen der Kunstakademie per E-Mail und an dieser Stelle informiert werden.
Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.

https://www.lwl-kultur.de/de/kulturpreise/lwl-crossoverpreis/

Auf Antrag unterstützen die Freunde künstlerische Projekte von Studierenden der Kunstakademie Münster.

Das vollstänidg ausgefüllte Antragsformular ist an das Rektorat weiterzuleiten oder dort abzugeben: rektorat@kunstakademie-muenster.de

Beachten Sie bitte für Ihre Planung: Es gibt zwar keine Einreichungsfrist, der Verein entscheidet jedoch nur 2 x im Jahr auf seinen Mitgliederversammlungen (Frühjahr und Herbst) über die Anträge.

Das Kulturbüro Münsterland ist eine zentrale Anlaufstelle für Kunst- und Kulturschaffende in der Region Münstlerland. Sie unterstützen dabei hinsichtlich Vernetzung, Koordination und Förderungen. Wenn Sie ein Projekt planen, können Sie für eine umfassende Beratung direkt Kontakt mit den zuständigen Ansprechpartner*innen auf nehmen.

Alle weiteren Informationen finden Sie im zugehörigen Fact-Sheet und auf der Website .

Das Kulturamt Münster fördert kulturelle Initiativen und Projekte in den Programmlinien „Allgemeine Projektförderung“ und „Präsentationsförderung für freie Kulturprojekte“.

Projekte zur kulturellen Bildung in Münster werden in den Landesprogrammen „Kultur und Schule“ und „Kulturrucksack“ unterstützt, für die sich Kunst-/Kulturschaffende über das Kulturamt Münster bewerben können. Auch das Hochschulfestival „Neue Wände“ ist offen für vielfältige kulturelle Beiträge von Studierenden und Alumn*ae mit Bezug zu Münsters Hochschulen.

Alle Informationen und Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite https://www.stadt-muenster.de/kulturamt/kulturfoerderung

Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:

Ihr Projekt zur künstlerischen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt

Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.

Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.

Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“

Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert

Die Kunstakademie Münster fördert ein gesondertes wissenschaftliches Interesse bereits während des Studiums. Neben den einzelnen Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die auch zur Vorbereitung einer Bachelor- oder Masterarbeit besucht werden können, stehen Studierenden verschiedene Formate zur Verfügung, um die eigene wissenschaftliche Ambition frühzeitig, möglichst eigenständig zu erproben.

Wissenschaftliches Projektstipendium

Das Stipendium dient der wissenschaftlichen Qualifikation und Weiterbildung. Es ist mit dem Ziel verknüpft, wissenschaftlichen Nachwuchs unter den Kunststudierenden zu fördern und bereits während des Studiums die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Studienleistungen hinaus für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten zu qualifizieren. Gefördert werden vertiefende wissenschaftliche Projekte mit einem vom Studierenden selbst gewählten thematischen Fokus. Diese können beispielhaft auf die aktive Teilnahme an einem Studierendenkongress oder auf die Erstellung einer fachwissenschaftlichen Publikation zielen. Auch der Besuch von Summer Schools oder Archivkursen als wissenschaftliche Weiterbildungsmaßnahme oder zielgerichtete Studienaufenthalte in Bibliotheken, Museen, Schulen, Kunstschulen o.a. können bei entsprechender thematischer Ausrichtung Bestandteil eines solchen Projektes sein.

Individuelles Schreibprojekt

Das individuelle Schreibprojekt kann im Studiengang Freie Kunst geschrieben werden. Es bietet die Chance, die eigene künstlerische Arbeit bzw. ihre Prozesse wissenschaftlich (z.B. kunsthistorisch, -theoretisch, -pädagogisch usw.) zu kontextualisieren und zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein eigenes kunstbezogenes theoretisches bzw. -wissenschaftliches Thema zu bearbeiten.

Weitere Information finden Sie in der Infomappe.

Open Frame – (Post-)disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende

Die Veranstaltung bietet Studierenden aller Qualifikationsebenen jedes Semester die Möglichkeit, abseits thematisch festgelegter Veranstaltungen ein selbst gewähltes Thema in Begleitung der Dozierenden weitgehend eigenständig wissenschaftlich auszuarbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis und auf Veranstaltungsreihen und Projekte: „Kolloquium Open Frame“

Prof. Dr. Nina Gerlach und Stefan Hölscher

Projektförderung aus dem Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW

Studierenden und Lehrende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Förderung zu stellen, wenn:

Ihr Projekt zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation bzw. Ihre Lehrveranstaltung thematisch auf Gleichstellung und /oder Geschlechtergerechtigkeit Bezug nimmt

Auch sonstige Maßnahmen zur Gleichstellung aller Geschlechter und zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit insgesamt können berücksichtigt werden.

Anträge auf Förderung sind vollständig und unter Verwendung des Antragsformulars (Antrag auf Förderung) und allen geforderten Unterlagen bei der Gleichstellungsstelle Wiebke Lammert w.lammert@kunstakademie-muenster.de jederzeit zu stellen.

Richtlinie des Rektorats der Kunstakademie Münster zur Verwendung der Mittel aus dem Landesprogramm „Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern – Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“

Ansprechpartnerin: Wiebke Lammert

Informationen zu Voraussetzungen und Bestandteilen einer Promotion an der Kunstakademie entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Neben den Forschungskolloquien der hauptamtlichen wissenschaftlichen Professor*innen, die regelmäßig Gelegenheit bieten, die eigene Forschung zu präsentieren und zu diskutieren, eröffnen weitere Formate und Finanzierungsoptionen die Möglichkeit, sich zielgerichtet in der Wissenschaft zu vernetzen sowie sich grundlegend über den Verlauf einer Promotion und das Berufsziel „Wissenschaft“ zu informieren.

Informationenveranstaltung zur Promotion und zum Berufsziel „Wissenschaft“

Die Veranstaltung bietet aus der Perspektive von Frau Prof. Dr. Gerlach einen Überblick über zentrale Fragen, die mit einem Promotionsvorhaben einhergehen, z.B.: Was sind gute und schlechte Gründe zu promovieren? Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein Exposé und aus welchen Bestandteilen besteht es? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet es, mit dem Berufsziel „Wissenschaft“ zu promovieren?

(4-stündiger Block im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Nina Gerlach. Die Ankündigung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.)

Finanzielle Förderung

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel und Bedarfe unterstützt die Kunstakademie Münster ihre Promovierenden mit Bezuschussungen von internationalen und nationalen Forschungs-, Kooperations- und Kongressreisen sowie Tagungsorganisationen. Sie bietet ihnen darüber hinaus bei Bedarf und entsprechender Eignung die Möglichkeit zur Lehrtätigkeit.

Bitte besprechen Sie diese und weitere finanzielle Fördermöglichkeiten mit Ihren Betreuer*innen.

Förderung von Personen in Care-Arbeit (Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen in NRW)

Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege zu stellen.

Voraussetzung ist eine nachgewiesene Bedürftigkeit, für die grundsätzlich die jeweils aktuellen Armutsgrenzen in Deutschland zugrunde gelegt wird.

Eine finanzielle Unterstützung kann nur für tatsächlich entstehende Betreuungskosten (z.B. für Kita-Betreuung, Tagesmutter, Pflegekraft) bzw. sonstige Aufwendungen gewährt werden.

Die Bedürftigkeit sowie die voraussichtlich entstehenden Kosten sind durch geeignete Belege zu dokumentieren. 

Über die Anträge auf finanzielle Unterstützung entscheidet das Rektorat im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten.

Eine Beantragung ist jederzeit möglich. 

Die Anträge sind dafür vollständig per Email bei der Gleichstellungsstelle (w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de) einzureichen.

Ansprechpartnerinnen: Prof. Irene Hohenbüchler (Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität und Wiebke Lammert (Stellv. Gleichstellungsbeauftragte / Beauftragte für Diversität)

Natur – Mensch in Braunlage-Sankt Andreasberg präsentiert im Spätsommer 2026 vom 3. Oktober – 31. Oktober an drei Standorten – Rathaus-Scheune, Altes Rathaus und Martini-Kirche - Werke von ca. 100 internationale Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Video.

Professionell tätige Künstlerinnen und Künstler und Studierende der Kunsthochschulen sind eingeladen, an der Ausstellung mitzuwirken und sich mit einem Werk zum Thema „Natur – Mensch“ für den Andreas-Kunstpreis, dotiert mit 2.000€, zu bewerben. Zugelassen sind alle Sparten der Bildenden Kunst.

Bewerbungsschluss ist der 17.5.2026 

„Künstler für Natur- und Nationalparke“ – unter dieser Überschrift stehen weltweite Projekte, in denen Künstlerinnen und Künstler die Natur und das Verhältnis des Menschen zu ihr mit ihren Augen betrachten.

Berühren, Reflektieren, Erkenntnis gewinnen! Die Ausstellung will mit den Mitteln der Kunst einen emotionalen Zugang zur Natur schaffen. Die Kunst ist gewissermaßen Seismograph, Pädagoge, Katalysator und Visionär zugleich – eine feinfühlige Herausforderung, die zum Nachdenken anregt.

Mehr Infos und die Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie unter https://www.nationalpark-harz.de/de/kunstkultur/kunst-natur-mensch/

culture moves Europe – individuelle Mobilität für Projekte in 40 Creative Europe Ländern

Die Aktionslinie für individuelle Mobilität richtet sich direkt an Kunst- und Kulturschaffende. Es wird über das Creative Europe Programm der Europäischen Union finanziert und vom Goethe-Institut umgesetzt.  In diesem Programm der EU kann finanzielle Unterstützung für ein kooperatives Projekt mit einem Partner in einem der 40 Creative Europe Länder beantragt werden. 

Das Projekt muss zwischen 7 und 60 Tagen dauern, wenn Sie Ihr Projekt als Einzelperson durchführen, oder zwischen 7 und 21 Tagen, wenn Sie ein Gruppenprojekt durchführen.

Bewerbungsfristen: rollierendes Verfahren;  bis 30.04.2026 wird monatlich über eingehende Anträge entschieden. Über das Ergebnis wird innerhalb von 8 Wochen nach der jeweiligen Antragsfrist informiert.

  • Januar: 31.01.2026
  • Februar: 28.02.2026
  • März: 31.03.2026
  • April: 30.04.2026

Zur gesamten Ausschreibung 

Zur Webseite

Der DAAD fördert Praktika an Schulen im Ausland (ohne die 33 Erasmus+ Programmländer (EU, Island, Lichtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei).

Bewerbungszeiträume:

  • 01.03. – 31.03. für Praktika, die vom 01.06. – 31.08. beginnen.
  • 01.06. – 30.06. für Praktika, die vom 01.09. – 01.12. beginnen.
  • 01.10. – 31.10. für Praktika, die vom 01.01. – 31.05. beginnen

Die Bewerbungen erfolgen direkt über den DAAD

Alle Infos https://www.studieren-weltweit.de/infocard/lehramt-international-stipendium-fuer-studierende/

 

Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.

Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Wissenschaftspreis: 10.000 €

für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)

  • Initiativpreis: 10.000 €

für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung

Die Ausschreibung erfolgt bundesweit. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2026.

Alle Infos

Stipendienausschreibung
Informationen zu den Stipendien und der Bewerbung finden Sie hier!
Bewerbungsfrist: 7. April 2026.

Die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg stellt das aktuelle Kursprogramm vor. Der Titel Common Ground soll die Sommerakademie als Ort der Gemeinsamkeiten und der Zusammengehörigkeit herausstellen – ein Gegenpol zu den Herausforderungen in der Welt. Ein Ort geprägt von einer bewusst gepflegten Kultur der Diskussion, der künstlerischen Arbeit und der persönlichen Begegnung. Unterschiedliche Hintergründe und Lebenswelten der einzelnen Teilnehmer*innen treffen in kurzer Zeit aufeinander und ermöglichen ein fruchtbares Miteinander. In der Unterschiedlichkeit der Teilnehmer*innen liegt die Stärke und das Potenzial der Sommerakademie. Die Diversität, auch in Bezug auf Alter und Ausbildung, führt zu einem einzigartigen Austausch, bei dem alle profitieren.
21 Kurse werden in diesem Jahr an den zwei Kursorten Festung Hohensalzburg und Steinbruch Untersberg stattfinden.

Informationen zum gesamten Kursprogramm finden Sie hier!
 

Das Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V. sucht derzeit wieder Nachwuchskräfte mit Interesse an Japan für das vierwöchige Stipendienprogramm „Japan erleben“.

Im Rahmen des Stipendienprogramms lernen die Teilnehmenden von Ende September bis Mitte Oktober 2026 Japan, seine Lebensweise und Arbeitswelt kennen. Der Japanaufenthalt schließt eine Studienreise durch verschiedene japanische Städte – auch abseits der üblichen „Touristenpfade“ – und ein Kurz-Praktikum in Tokio ein. In zahlreichen Terminen kommen die Stipendiaten mit jungen Japanerinnen und Japanern und Gesprächspartnern u.a. aus Wirtschaft, Politik und Kultur in Kontakt.

Details zum Programm entnehmen Sie bitte der beigefügten Ausschreibung sowie unserer Homepage.

Die „Kulturstiftung Sparkasse UnnaKamen“ schreibt auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium für junge Bildende Künstler aus. Es trägt den Titel „Kunst und Wissenschaft“.

Bewerben können sich Nachwuchskünstler*innen, die im Raum Westfalen Lippe oder in der Metropole Ruhr geboren sind oder dort leben. Bewerbungsvoraussetzungen und Einzelheiten zu den Bedingungen erhalten Sie hier [Download].

Bewerbungsfrist: 15.05.2026

Bildhauerei im Fokus: Bewerbungsphase für den Kunstpreis der Dr. Marlene Trentwedel-Stiftung startet! 
 

Er ist einer der renommiertesten und höchstdotierten Kunstpreise in Niedersachsen: Der Preis der Bremervörder Dr. Marlene Trentwedel-Stiftung. Nachdem die letzte  Preisverleihung im Jahre 2019 stattfand, soll der mit 6.000 Euro dotierte Bremervörder Kunstpreis 2027 nun zum insgesamt siebten Mal verliehen werden.  

Das Wichtigste in Kürze: 
Die Stiftung bittet teilnehmende Künstlerinnen und Künstler, bis zum 10. August 2026 ihrer Bewerbung eine Skizze der Skulptur sowie eine Beschreibung mit Angaben über Höhe/Breite der Skulptur, das verwendete Material sowie die zu erwartenden Materialkosten beizulegen. Des Weiteren den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogen.


Die Unterlagen sind einzureichen bei der  
Dr. Marlene Trentwedel-Stiftung 
Herrn Bürgermeister und Vorsitzenden des Kuratoriums Michael Hannebacher 
Rathausmarkt 1 
27432 Bremervörde.  

 

Die Künstlerinnen und Künstler aus der engeren Vorauswahl werden zu gegebener Zeit gebeten, ein Modell der zu erschaffenden Skulptur einzureichen. 

Mit der Einreichung erkennen die Künstlerinnen und Künstler die Teilnahmebedingungen an. Die Teilnahme unter einem Pseudonym ist nicht erlaubt. Nach der Entscheidung der Jury über die Preisvergabe werden die eingereichten Unterlagen unaufgefordert und zeitnah zurückgesendet. 

Weitere Informationen sowie der Bewerbungsbogen sind bei der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH unter der Telefonnummer 04761-987140 erhältlich.  

Das Kuratorium wird sich bei seiner Entscheidung dem Rat externer Sachverständiger bedienen. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung ist ausgeschlossen. 

Alle Infos

  pdf Bewerbungsbogenausfüllbar Verleihung 2027 doc(77 KB)

  pdf Ausschreibungstext Trentwedel Preis Verleihung 2027 doc(98 KB)

Im Rahmen des diesjährigen Kunstwettbewerbs unter dem Motto „Gefühle zeigen!“ lädt die Bildungsstätte Anne Frank Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu ein, ihre Gefühlswelt künstlerisch auszudrücken. Denn Kunst ist eine eigene Sprache – sie macht sichtbar, was uns bewegt, berührt andere Menschen und eröffnet neue Perspektiven.

Wir suchen ausdrucksstarke Plakate, die zeigen, welche Emotionen die Kinder und Jugendlichen im letzten Jahr begleitet haben – ob abstraktes Gefühlschaos oder die Darstellung einer einzelnen, besonders prägenden Emotion als fantasievolle Traumbilder, Landschaften oder abstrakte Klekse. Alle Ausdrucksformen sind willkommen, z. B. als Malerei, Zeichnung, Collage oder (digitale) Illustration.

Die eingereichten Plakate werden von einer unabhängigen Fachjury in drei Alterskategorien (bis 14 Jahre, 15-19 Jahre, 20-29 Jahre) bewertet.

Auf die Gewinner*innen warten tolle Preise.

Alle Infos zur Ausschreibung

Bewerbungsfrist: 29. April 2026

Die Gemeinde und Samtgemeinde Meinersen haben sich zum Ziel gesetzt, junge zeitgenössische Kunst zu fördern und gleichzeitig dem kulturellen Angebotsspektrum der Region aktuelle Impulse zu geben. Um dieses Ziel zu fördern, schreiben sie ein Stipendium mit Aufenthalt im Künstlerhaus Meinersen aus.

Das Stipendium ist auf maximal zwölf Monate ausgelegt. Die Stipendiums-Zeit beginnt nach Absprache zum 1. Oktober 2026

Die Organisation und Durchführung des Stipendiums sind dem Verein Künstlerhaus Meinersen
e.V. übertragen worden.

Teilnahmeberechtigung: Bewerben können sich vorzugsweise Absolvent/innen von Kunsthochschulen deren Hochschulabschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt


Thema: MALEREI


Das diesjährige Stipendien-Thema ist die Malerei, die nach wie vor innerhalb der Vielfalt der Medien im zeitgenössischen Kunstschaffen ihren Platz behauptet. Erwünscht sind alle Ausdrucksformen, die sich mit dem Phänomen der Malerei, ihrer Tradition wie auch ihrer Aktualität auseinandersetzen. Der formalen wie inhaltlichen Interpretation der Malerei
sind keine Grenzen gesetzt.

Bewerbungsfrist: 11. Juli 2026

weitere Infos hier

Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist ein zentraler Standort der Kunst- und Kulturszene Oberhausens. Die transdisziplinäre Ausrichtung des Hauses eröffnet Künstler*innen und praxisorientierten Wissenschaftler*innen aller Sparten Freiräume zur (Weiter-) Entwicklung eigener Arbeiten und Forschungsvorhaben. Zugleich ist das Haus ein wichtiger Begegnungs- und Interaktionsraum für alle Bürger*innen der Stadt. Das Residenzprogramm fördert daher explizit die Verschränkung von künstlerischer Praxis, Bildung und Wissenschaft sowie aktive Interventionen mit den Institutionen, Vereinen und Bewohner*innen Oberhausens. Dieser thematische Schwerpunkt des Programms ergibt sich aus dem eigenen Selbstverständnis, eine künstlerische und kulturelle Plattform für die Stadtgesellschaft zu sein.

 

Bewerbungsvoraussetzungen 

Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler*innen und/oder Künstler*innengruppen und Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste, Musik, Film, Literatur, praxisorientierte Wissenschaft, Forschung und Bildung mit Wohnsitz in NRW. Das Residenzprogramm wurde ins Leben gerufen, um Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft zu fördern. Das Kunsthaus Mitte in Oberhausen ist daher besonders interessiert an stadtspezifischen Vorhaben mit längerfristiger Wirkung. 

Es gibt keine Altersbeschränkung. Für die Dauer des Residenzprogramms im Kunsthaus Mitte besteht eine Residenzpflicht. Studierende sind ausgeschlossen.

 

Residenzformate und Dauer

Es sind zwei unterschiedliche Residenzformate ausgeschrieben:

+ Einmonatige Residenzen, die für Projekte ausgelegt sind, deren Ausrichtung noch nicht ausformuliert ist. In diesem Rahmen können beispielsweise Recherchen, Arbeitsskizzen oder experimentelle Ansätze verfolgt werden. 

+ Zweimonatige Residenzen sind zur Realisierung von umfangreicheren Projekten vorgesehen. Die zielgerichtete Umsetzung endet idealerweise mit einer öffentlichen Ausstellung, Präsentation, Performance oder anderen künstlerischen Aktionen.

Die Programme unterscheiden sich neben der Dauer auch im Umfang der finanziellen Förderung. 

 

Die einmonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:

  • ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
  • ein Stipendium in Höhe von 1.000€
  • Reisekostenpauschale von 200€

 

Die zweimonatige Künstler*innenresidenz umfasst die folgenden Leistungen:

  • ein möbliertes Wohn-/Arbeitsstudio
  • ein Stipendium in Höhe von 2.500€
  • ein Materialkostenerstattung bis zu 500€ 
  • Reisekostenpauschale von 200€

 

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung die präferierte Dauer der Residenz (ein oder zwei Monate) und mindestens einen Zeitraum als Präferenz an. 

Das Kunsthaus Mitte unterstützt alle Resident*innen in ihren Arbeitsprozessen und fördert den künstlerischen Austausch mit anderen Nutzern des Hauses, städtischen Institutionen und den Bürger*innen der Stadt.

 

Programmzeitraum

Juni 2022 – März 2023

 

Bewerbungsfrist

Es handelt sich um ein offenes Bewerbungsverfahren. Bewerbungen sind ab sofort möglich. 

Sollten alle Stipendien vergeben sein, informieren wir umgehend an dieser Stelle darüber. 

 

Bewerbungsverfahren

Folgende Unterlagen werden für das Auswahlverfahren benötigt: 

+ Exposé über das geplante Vorhaben (max. zwei DIN-A4-Seiten) 

+ Portfolio bisheriger Arbeiten oder Projekte

+ Künstlerischer/Wissenschaftlicher Lebenslauf 

+ Angaben zum präferierten Zeitraum und Dauer der Residenz

 

Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren, das von einer externen Jury begleitet wird. 

Die aktuellen Mitglieder der Jury sind: 

Dr. Franz Anton Cramer

Nina Dunckmann M.A. (LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen)

Nach Sichtung der Unterlagen wird eine engere Auswahl der Bewerber*innen zu einem Gespräch im Kunsthaus Mitte eingeladen. Vorherige Besichtigungen des Hauses sind nach Absprache möglich.

 

Bitte richten Sie die Unterlagen als PDF-Datei (max. 10 MB) an: 

 residenz[at]kunsthausmitte.de

Vorherige Rückfragen beantworten wir gerne per E-Mail. 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Wer?

Lehramt.International gibt es auch für Absolventinnen und Absolventen von Lehramtsstudiengängen (Master oder Staatsexamen) an deutschen Hochschulen aller Fächerkombinationen und aller Schulformen.

Du bist schon fertig mit dem Studium, hast das Referendariat noch nicht angefangen und planst ein Praktikum an einer Schule im Ausland? Förderungen von Praktika sind an Schulen in vielen Ländern der Welt möglich. Ausgeschlossen sind nur die 33 Erasmus+ Programmländer (EU, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei).

Wie lange?

Das Programm fördert Praktika ab 90 Kalendertagen und bis zu 12 Monaten.

Was bekommst du?

  • Eine monatliche Stipendienrate. Die Höhe ist abhängig vom Zielland. Für Bolivien gibt es z.B. 1.325 Euro pro Monat, für USA 1.400 Euro.
  • Reisekostenpauschale. Auch deren Höhe ist abhängig davon, wohin es geht.
  • Kranken-, Unfall und private Haftpflichtversicherung

Wann musst du dich bewerben?

Bewerbungszeiträume:

  • 01.03. – 31.03. für Praktika, die vom 01.06. – 31.08. beginnen.
  • 01.06. – 30.06. für Praktika, die vom 01.09. – 01.12. beginnen.
  • 01.10. – 31.10. für Praktika, die vom 01.01. – 31.05. beginnen. Achtung in 2026 geändert: 01.10. – 30.10.26

Du möchtest wissen, wie eine Bewerbung abläuft, und was die genauen Bewerbungsvoraussetzungen sind? Dann informiere dich in der DAAD-Stipendiendatenbank. Hier kannst du auch deine Bewerbung einreichen. 

Fürth leuchtet wieder

Seit 2018 zaubern die Fürther Glanzlichter im Spätherbst ein ganz besonderes Leuchten in die Kleeblattstadt und sind längst zu einem strahlenden Highlight im Veranstaltungskalender geworden. Denn der November hat für Fürth eine ganz besondere Bedeutung: In diesem Monat wurde die Stadt vor über 1000 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnt und feiert zudem ihre über 200-jährige Erhebung zur Stadt erster Klasse. Der November ist somit der “Geburtstagsmonat” Fürths – ein Anlass, der mit den Fürther Glanzlichtern jedes Jahr aufs Neue gefeiert wird.

Kunstschaffende sind eingeladen, verschiedene Orte der Stadt mit ihren Lichtinstallationen zu inszenieren und diese auf künstlerische Weise zu bespielen. Die Neuauflage der Glanzlichter findet Freitag, 6., und am Samstag, 7. November 2026, jeweils von 17 bis 22 Uhr statt. Konsequenterweise sind die vorgegebenen Spielthemen der Veranstaltung Jubiläen oder Gedenktage, die 2026 begangen werden. Welche spezifischen Jubiläen oder historischen Momente die Künstlerinnen und Künstler in ihre Werke einfließen lassen, bleibt ihnen freigestellt und eröffnet eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten.

Auf unserer Unterseite finden Kunstschaffende Informationen unter anderem zu den Wettbewerbsbedingungen, zum Honorar und den Bewerbungskosten, zu den Urheber- und Eigentumsrechten sowie zur Wettbewerbsjury. 

Einreichfrist: 18.06.2026

Der LWL-Kulturfonds fördert Kulturprojekte und Publikationen aus verschiedenen Bereichen, darunter Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film. Wichtigste Förderkriterien sind Qualität, ein Westfalenbezug sowie die Relevanz für die Region. Antragsberechtigt für die bis zu 10.000 Euro (bei Publikationen bis zu 2.500€) sind Verbände, eingetragene Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Initiativen, Privatpersonen oder Einrichtungen in Westfalen-Lippe. Eingehende Anträge werden von der LWL-Kulturabteilung in chronologischer Reihenfolge bearbeitet:

  • Durchführungszeitraum ab 01.01. (1. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.06. des Vorjahres
  • Durchführungszeitraum ab 01.07. (2. Halbjahr): Startzeitpunkt für Antragstellungen jeweils 01.01. desselben Jahres
     
    Weitere Informationen zum Antragsverfahren und zu den Förderrichtlinien gibt es hier.

Kunstschaffende aller Sparten mit Arbeitsmittelpunkt in Deutschland Kurzbeschreibung: Das Mentoring-Programm "re:balance" unterstützt Kunstschaffende - insbesondere Frauen sowie trans, inter und nichtbinäre Personen - über sieben Monate hinweg durch individuelle Tandemarbeit mit erfahrenen MentorInnen. Im Fokus stehen künstlerische und strategische Fragestellungen zur Weiterentwicklung der eigenen Karriere. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Netzwerkangebote und Austauschformate.

Bewerbung bis 19.04.2026

weitere Infos hier

mit Verleihung des Kunstpreises und Publikumspreises der Sparkasse Mitten im Sauerland
06. - 12. Juli 2026
Thema: Waldarbeit

Unsere Unsere heimischen Wälder sind keine Urwälder. Sie sind Gewächse, in denen die Arbeit des Menschen steckt. Sie wurden gepflanzt, gehegt und gepflegt, sie werden genutzt. Viele Wälder im Sauerland sind Wirtschaftswälder, oft Fichtenkulturen, zum vielfältigen Gebrauch bestimmter Hölzer. Trockenheit und Borkenkäfer haben diesen Wäldern arg zugesetzt, die Spuren sind überall im Sauerland zu sehen. Aber es regt sich neues Leben. Pflanzen siedeln sich an, andere Baumsorten werden gepflanzt, der Wald wird diverser und soll so im Klimawandel bestehen können.

So sind unsere Wälder immer noch und auch in Zukunft vitale Natur. Der Kreislauf von Heranwachsen, Vergehen und erneut Erblühen setzt sich fort. In welcher Weise hängt nun entscheidend auch vom Menschen ab, wie er dem Wald, der Natur begegnet.
Die Kunst hat immer in besondere Weiser der Naturbegegnung praktiziert. Sie hat sich von der Natur inspizieren lassen. Nicht zuletzt die Epoche der Romantik hat uns die Bedeutung der Wälder für Gemüt und Lebensgefühl deutlich gemacht. Künstlerinnen und Künstler arbeiten in der Natur, ausgiebig inspirierten es z.B. die Impressionisten. Das Gefühl für die Landschaft, das Licht, die Atmosphäre eines Ortes, die Aufmerksamkeit eines Ortes, die die Aufmerksamkeit für die Formenvielfalt der Böden, Gesteine, Pflanzen, Tiere – diese Sensibilität zeichnet die künstlerische Annäherung aus. Die Waldarbeit, die dadurch angeregt wird, praktiziert eine besondere Weise der Kreativität. Kreativ ist auch die Arbeit, die den Nutzen des Waldes mehrt, etwa die Arbeit der Biologen und Förster. Die künstlerische Kreativität übt die Einfühlung in die Natur und die Entfaltung der Einbildungskraft. Wenn ein Wissen um Beschaffenheit von Pflanzen und Tieren sowie natürlichen Prozessen hinzutritt, kann es die imaginäre Arbeit beflügeln. So trägt die Waldarbeit der Künstlerinnen und Künstler dazu bei, die Augen der Betrachter für den Lebensraum Wald zu öffnen, das Gefühl für ihn zu sensibilisieren, und ihn erneut als Ort der Stimulierung von Phantasie und Träumen zu entdecken - was er vor Urzeiten war, wovon die überlieferten Mythen, Sagen und Märchen zeugen.

Das Offene Atelier 2026 des Kunstvereins Brilon lädt Künstlerinnen und Künstler zu vielgestaltiger, individueller Waldarbeit vor Ort ein. Alle Medien der Bildenden Kunst sind möglich. Die Besucher können im Laufe der Tage den Fortgang der Arbeiten beobachten und die entstandenen Werke an Ort und Stelle in der abschließenden Ausstellung betrachten. So können sie teilhaben und sich ihrerseits inspirieren lassen von der spezifisch künstlerischen Annäherung an die Natur, Gefühl, Verstand und Einbildungskraft verbindet und so ein Bespiel gibt für eine achtsame Umgangsweise mit der Natur.

Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle

Das Offene Atelier am Rothaarsteig mit der Verleihung des Kunstpreises ist eine Kooperation des Kunstvereins Brilon e.V. und „Brilon natürlich", einer Initiative der Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH.

Schirmherr ist der Landrat des Hochsauerlandkreises, Thomas Grosche. Das Projekt bietet Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten die Gelegenheit, in freier Natur unter einem großen Zelt im idyllischen Tal der Hillbringse am Rothaarsteig bei Brilon zu arbeiten.

Die Öffentlichkeit erhält die Möglichkeit, die Schaffensprozesse und die Entstehung der Kunstwerke zu beobachten und zu erleben. Das offene Atelier wird am Sonntag, den 12. Juli 2026, mit einer Finissage abgeschlossen. Die Abreise ist für Montag, den 28. August 2023, geplant.

Teilnahmebedingungen

Eingeladen zur Teilnahme am 7. Offenen Atelier am Rothaarsteig sind Künstlerinnen und Künstler aller Sparten. Es ist maximal eine zweimalige Teilnahme am Offenen Atelier möglich.

Eine fachkundige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen die Teilnehmer/innen aus. Der Rechtsweg ist bei allen Entscheidungen der Jury ausgeschlossen. Die teilnehmenden Künstler/innen erklären sich bereit, ihre Kunstwerke während des Offenen Ateliers sowie für damit im Zusammenhang stehende Publikationszwecke kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Sie erhalten eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 500 €. Die Veranstalter tragen die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Mit der vorgenannten Aufwandsentschädigung sind sämtliche Kosten wie Transportkosten, Material usw. pauschal abgegolten. Die von der Jury ausgewählte beste Arbeit wird mit einem Preis von 1.000 € dotiert. Dieser wird während der Finissage überreicht. Zusätzlich stiftet die Sparkasse Mitten im Sauerland einen Publikumspreis in Höhe von 500 €. Die Gelder werden jeweils auf die Konten der Wettbewerbsteilnehmer überwiesen.

Die Künstler/innen verpflichten sich, ihre Arbeitsbereiche während der vom Veranstalter festgelegten Zeiten zu öffnen, während der Veranstaltungsdauer dort zu arbeiten und einem interessierten Publikum Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. Eine Vorbesichtigung des Geländes ist nach Absprache möglich. Die entstandenen Werke sind bis Ende September abzuholen. Nach Ablauf dieser Frist erlischt die Aufbewahrungspflicht des Veranstalters.
Die Kunstwerke können während des Offenen Ateliers wegen des Arbeitens im Freien nicht versichert werden, lassen sich aber nachts in geschlossenen Hütten aufbewahren.

Bewerbung

Bitte bis zum 18.04.2026 (Poststempel) an

Kunstverein Brilon e.V.
Gertrud Schüle
1. Vorsitzende
Gartenstraße 24
59929 Brilon

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:

• Entwürfe und Beschreibungen zu den geplanten Projekten
• Künstlerbiografie
• Maximal 5 Fotos Ihrer Arbeiten

Möchten Sie Ihre Unterlagen zurückerhalten, legen Sie bitte einen an Sie adressierten und frankierten Umschlag bei.
Der Juryentscheid erfolgt in der zweiten Aprilhälfte. Bis 30.04.2026 werden alle Bewerber*innen über das Ergebnis benachrichtigt.

Rückfragen richten Sie bitte per Mail an info@kunstverein-brilon.de oder an oben genannte Postadresse.

Vorstand Kunstverein Brilon, e.V.
Gertrud Schüle, Vorsitzende
Reinhard Hoffmann, 1. Stellvertreter.
Dr. Bernhard Thies, Kassierer und 2. Stellvertreter

Das Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen ist eine Initiative der Viersener Unternehmerfamilie Peters-Messer und der Stadt Viersen, gegründet zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler am Beginn ihrer Laufbahn.

Seit 2025 steht neben dem monatlichen Salär von 800,00 €, bereitgestellt durch die Familie Peters-Messer, für die Stipendiendauer August bis November eine Wohnung zur Verfügung, so dass wir deutschlandweit ausschreiben. 

Mit Bezug zur Graphischen Sammlung der Stadt Viersen richtet sich das Stipendium an Künstlerinnen und Künstler mit dem Werkschwerpunkt Arbeiten auf Papier (Druckgraphik, Zeichnung, Fotografie etc.). 
Das Höchstalter der Bewerber*innen liegt bei 38 Jahren, der Studienabschluss soll maximal fünf Jahre zurückliegen.

Alle Infos zum Stipendium 

Bewerbungsfrist: 30. April 2026

QueerScope – Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e. V. unterstützt Filmschaffende bei der Produktion von queer-thematischen Kurzfilmen im Rahmen des QueerScope-Kurzfilmförderfonds. Gefördert werden innovative queere Kurzfilmprojekte mit einer Vorführdauer von bis zu 30 Minuten, die für die öffentliche Vorführung im Kino oder auf Filmfestivals bestimmt und geeignet sind. Bewerben können sich Filmschaffende mit Wohnsitz in Deutschland. Es kann eine Förderung von bis zu 2.500 Euro für Drehbuch, Herstellung oder Postproduktion beantragt werden. Die Projekte werden einer Jury aus der queeren deutschen Film- und Kinolandschaft vorgelegt.

Bewerbungsschluss ist am 1. Mai 2026

Weitere Informationen

Die Kreissparkasse Steinfurt fördert den Nachwuchspreis Kultur, der mit 2.000 € dotiert ist. Neben der Nominierung von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Literatur, Theater, Tanz, Musik, Bildende Kunst, Architektur etc., können auch Akteure, Projekte und Initiativen beachtet und gefördert werden, die sich für die kulturelle Nachwuchsförderung einsetzen.

Interessenten (bis 27 Jahre) des Kreises Steinfurt haben die Möglichkeit, ihre Vorschläge per Post oder E-Mail (nachwuchspreis[at]kreis-steinfurt.de) einzureichen. Die Richtlinien sowie den Nominierungsbogen finden Sie unter www.kreis-steinfurt.de/spk-nachwuchspreis.

Bewerbungsfrist: 13.04.2026

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.

Kontakt:
Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung
Tel.: 030 - 28 534 - 400
telefonische Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 13:00 Uhr
E-Mail: studienwerk[at]boell.de

Zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr: Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September des Jahres.

 

Die Veranstaltung ist für Künstlerinnen und Künstler entwickelt worden, die sich noch am Anfang ihres Berufswegs befinden und nach dem Studium entschieden haben, professionell in die Kunstbranche einzusteigen. Die Sommerakademie vermittelt Künstler*innen Grundkenntnisse über den Kunstmarkt und den Beruf Künstler*in. Ein zentraler Aspekt der Akademie ist die Entwicklung einer persönlichen Strategie zur Vermarktung des eigenen künstlerischen Werkes.

Die Sommerakademie findet vom 29. Juni bis 4. Juli 2026 im Seminarzentrum Gut Siggen in Schleswig-Holstein statt. Die großzügige Förderung durch die Alfred Toepfer Stiftung ermöglicht die kostenfreie Teilnahme am Seminar.

Konzipiert und geleitet wird die Veranstaltung von Andrea Jacobi und Holger Priess, beide Kunsthistoriker*innen und seit über 30 Jahren als Galerist*in und Art Consulter*in in vielen Feldern des Kunstmarktes tätig. Zudem geben drei externe Referent*innen ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiter.

Die Bewerbungsfrist für die Sommerakademie „Von Kunst leben“ endet am Sonntag, den 10. Mai 2026.

Ausschreibung

Seit 1984 vergibt die Winckelmann-Gesellschaft den Wilhelm-Höpfner-Preis. Mit ihm werden vorrangig junge Künstlerinnen und Künstler geehrt, die in ihren Werken Themen der Antike oder der Archäologie aufgreifen oder sich von Werken des Altertums inspirieren lassen.

In der Nachfolge des Magdeburger Malers und Graphikers Wilhelm Höpfner (1899–1968), dessen Nachlass das Winckelmann-Museum in Stendal verwaltet, wird der Preis ausschließlich für druckgraphische, ggf. auch zeichnerische Arbeiten vergeben und richtet sich an professionell tätige Künstlerinnen und Künstler, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Das Preisgeld beträgt 2.000 Euro.

Bewerbungsfrist: 10.05.2026

Alle Infos

Studienförderung

Datenbanken zu Studienstipendienprogrammen

Studienförderung für spezielle Gruppen

Studiendarlehen/-Kredite zur Studien(abschluss)finanzierung

Ausschreibungsportale | Datenbanken zur Recherche

Datenbanken zu Residencies

  • Start Art e.V | Start Art Week: Umfangreicher Downloadbereich mit Handouts zu Projektanträge schreiben, Projektmanagement kompakt, Sponsoring, Pressemitteilung, Mustervorlagen etc. linktr.ee/startartweek
     
  • Call for Kunst - Förderung Literaturkorpus: Tipps zu Crowdfunding u.a. Finanzierungsmöglichkeiten, Expert*innen, die über ihre Erfahrungen und Ansichten als Mitglieder in Auswahlkommissionen und Jurys geben, Online-Handbücher zu weiteren Themenbereichen wie “Anträge schreiben”, Honorare etc. Callforkunst.de Bereich > Finanzierungsmöglichkeiten anwählen
     
  • Kreativkultur Berlin kreativkultur.berlin Infothek - Tipps zur Antragstellung