Kunstbezogene Wissenschaften

Dem Studiengang sowie den individuellen Entwicklungszielen der Studierenden entsprechend wird das künstlerische Atelierstudium mit weiteren Studienelementen verknüpft, die dem Bereich der kunstbezogenen Wissenschaften zugeordnet sind.

Lehre und Forschung der akademischen Disziplin Kunstgeschichte umfassen die Geschichte der westlichen Kunst seit der Spätantike bis in die Gegenwart hinein in ihrer unterkulturellen und globalen Verflechtung sowie die Kunst der globalen Moderne.

Besondere Schwerpunkte in der kunsthistorischen Lehre an der Kunstakademie Münster sind eine einführende, obligatorische Veranstaltung über Epochen und Epochenkonstruktionen der westlichen Kunstgeschichte im Hinblick auf Hauptwerke und Übungen der Werk- und Kontextanalyse vor Originalen (regelmäßiges wöchentliches Kurzexkursionsseminar "Münster vor Ort", Seminare im LWL-Museum...). Auch bieten wir regelmäßig eine Einführung in das kunsthistorische Recherchieren und Arbeiten an. Diese ist besonders wichtig für alle Studierende, die keine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten an der Universität erhalten, da sie Freie Kunst oder Lehramt ohne Zweitfach studieren.

Eine kritische und gegenwartsbezogene Analyse von Methoden der Kunstgeschichtsschreibung und Kunstwissenschaft steht im Zentrum weiterführender Seminaren ebenso wie Bilder und Texte aus den klassischen Epochen der Kunstgeschichte seit dem Mittelalter. Dabei bereichern Honorarprofessuren und Lehraufträge die Vermittlung der Gegenstände und Methoden des Faches Kunstgeschichte.

Auf diese Weise wird die Entwicklung einer eigenständigen, kontextbewussten und reflektierten Orientierung für das Verständnis von historischer und aktueller Kunst angeregt und gefördert. Darüber hinaus wird den Studierenden ein grundlegendes Repertoire beispielhafter historischer und aktueller Werke sowie den damit zusammenhängenden künstlerischen Konzeptionen und spezifischen historischen und kulturellen Hintergründen vermittelt.


Prof. Dr. Gerd Blum

Kunstgeschichte / Kunstwissenschaften

T. +49 251 8361 225
blum[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde in der Vorlesungszeit:
mittwochs 14.30–16.00 Uhr
Leonardo-Campus 2
Raum 225

Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Klassischen Archäologie an den Universitäten München, Bochum, Berlin, Basel und an der Scuola Normale Superiore di Pisa. Dissertation über „Hans von Marées. Private Ikonographie und formale Abstraktion" (Basel 1999), Habilitation mit einer Studie über "Idealer Ort und inszenierter Ausblick. Architektur und Landschaft in der italienischen Renaissance" (ebenfalls an der Universität Basel, 2010).

2010 Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung Hamburg. Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/11 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz (am Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration"). Im Sommersemester 2014 Gastprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universiät Wien. Seit 2017 Honorarprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien.

Veröffentlichungen zu Kunsthistoriographie, Malerei und Architektur der italienischen Renaissance; zur autobiographischen Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zur Vorgeschichte der Abstraktion; zu Kunst und Photographie des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, so zu Retromodernismen in der zeitgenössischen Kunst und jüngst zu zeitgenössischer Kunst und Kosmologie (zusammen mit Johan F. Hartle). 

2003/2004 und 2005-2007 Prorektor für Wissenschaft und Lehre; 2007-2012 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der „Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft“; Mitglied im Beirat des Westfälischen Kunstvereins in Münster.

Ein besonderer Fokus liegt in der Lehre und Forschung von Prof. Dr. Gerd Blum auf epochenübergreifenden Themen wie der Geschichte des Geniebegriffs; der Ortsspezifität; der Profanierung und (Re-)Sakralisierung der Kunst in Kunstreligion und auch Kunstwissenschaft der Frühen Neuzeit. Ebenso fließen Erfahrungen aus internationalen Gast-und Honorarprofessuren und Forschungsaufenthalten in seine Lehre mit ein.

Historische Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind: Kunst und Kunstliteratur der Renaissance in Italien; Architektur und architektonisch inszenierte Ausblicke der Frühen Neuzeit in Italien; Moderne Malerei und Malerei des modernen Lebens um 1870 (Marées und Manet); Rückgriffe der Fotografie des 20. Jahrhunderts auf den kunsthistorischem Kanon; Retromodernismus als Methode, Modell und Mode in der Gegenwartkunst und dessen Vorgeschichte seit 1500. Zurzeit im Speziellen: Vasaris Viten; die Wirkungsgeschichte des Moses und von dessen Bundeslade/Bezalel/ Bilderverbot in der Kunst der Reaissance und in der Kunstreligion des bürgerlichen Zeitalters, etwa bei Freud.

Aktuelle Forschungsprojekte:

  • Michelangelo als Mose. Das Bild des Bildverneiners und der neuzeitliche Kunstdiskurs zwischen Religion und Wissenschaft
  • The Tabernacle of Bezalel and Moses as Model Art and Art Historiography since Antiquity
  • Bezalel in the Renaissance / Renaissance of Bezalel? - The First Biblical Artist and His Reception in the Early Modern Era.
  • Ein Buchmanuskript über Kunstgeschichte als Kunstwissenschaft: Dritte Wege deutschsprachiger Kunstgeschichte zwischen Formanalyse und Ikonologie. Diese Einführung in deutschsprachige Methodendiskurse des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart (Arbeitstitel) befindet sich in der Ausarbeitung, in Hinblick auf eine chinesiche Publikation auf Einladung der Tongji University Shanghai.
  • 2003 / 2004 und 2005-2007 Prorektor für Wissenschaft und Lehre
  • 2007-2012 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der „Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft“
  • Mitglied im Beirat des Westfälischen Kunstvereins in Münster
  • Seit 2017 Honorarprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universiät Wien
  • 2010 Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung Hamburg
  • Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/11 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz (am Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration")

Die Kunst der Flucht. Merkel
Roman
Berlin, Wolff Verlag, 2019, Hardcover
ISBN 978-3-941461-38-3
ebook: ISBN 978-3-941461-39-0

Münster, Verlag Josef Kleinheinrich, 2019, in Leinen gebunden mit einem Umschlag aus amalfitanischem Hand-Bütten.

Einmalige bibliophile Ausgabe mit einem Siebdruck von Klaus Merkel in handgefertigter Kladde, limitiert auf 60 Exemplare plus 10 h.c.- und 10 E.A. -Ex.
ISBN 978-3-945237-43-4

Kürzlich erschienen:

  • "Autobiographical Visual Arts, esp. Painting", in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.), Handbook of Autobiography/Autofiction, 3 Bde., Berlin und Boston: De Gruyter 2019, hier Bd. 1: Theory and Concepts, S. 485-96
  • "Autobiographical History of Art", in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.), Handbook of Autobiography/Autofiction, 3 Bde., Berlin und Boston: De Gruyter 2019, hier Bd. 1: Theory and Concepts, S. 82-94

Neuauflage:

  • Fenestra prospectiva. Architektonisch inszenierte Ausblicke: Alberti, Palladio, Agucchi (Studien aus dem Warburg-Haus, Bd. 15). Mit einem Vorwort von Kurt W. Forster, Berlin und Boston: Verlag Walter De Gruyter, 2015 (aktualisierte Fassung der Habil.-Schrift, Universität Basel 2010) (471 Seiten mit 135 Abbildungen)
  • Giorgio Vasari. Der Erfinder der Renaissance. Eine Biographie, München: C.H. Beck, 2011 (320 Seiten mit 43 Abbildungen)
  • Hans von Marees. Autobiographische Malerei zwischen Mythos und Moderne, Berlin und München: Deutscher Kunstverlag, 2005 (erweiterte und aktualisierte Fassung der Diss., Universitä Basel 1999) (359 Seiten mit 115 Abb.)
  • (zusammen mit Johan F. Hartle) Harald F. Müller – First Cuts, Zürich: Lars Müller Publishing, (mit Texten von Gerd Blum, Johan F. Hartle, Mike Guyer) 2013
  • Heidrun Sandbichler, Gewölbe. Arbeiten 1995–2009, Studienverlag/Edition Skarabäus: Innsbruck und Wien 2009
  • (zusammen mit Steffen Bogen, David Ganz und Marius Rimmele) Pendant Plus. Praktiken der Bildkombinatorik, Berlin: Reimer Verlag 2012 (Bild + Bild, Bd. 2; zugleich Festschrift für Felix Thürlemann)
  • (zusammen mit Steffen Bogen, David Ganz und Marius Rimmele), Reihe „Bild + Bild“, Berlin: Reimer Verlag 2010– (bisher drei Bände erschienen; Bd. 4 und 5 in Vorbereitung)

im Erscheinen:

  • „Fernsicht über Bücherschrank. Die Vedute des Studiolo von Urbino als Ergebnis synkretistischer Aemulatio,“ erscheint in: Nahsicht, Fernsicht. Kunst und die Erfahrung der Natur in Italien vom 14. bis zum 16. Jahrhundert (Akten einer internationalen Tagung an der Universität Frankfurt am Main, 11.– 12. Juli 2014), hg. von Hans Aurenhammer und Kathrin Müller, Frankfurt am Main 2016/2017 (30 S.)
  • „Das Territorium als Theater: Antike Topoi idealer Topographie und ihre Bedeutung für die Architektur der italienischen Renaissance“, erscheint in: Christel Meier-Staubach und Dorothee Linnemann (Hgg.), Intertheatralität. Die Bühne als Institution und Paradigma der frühneuzeitlichen Gesellschaft (Schriftenreihe SFB Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme; n.n.), Münster: Rhema 2016 (25 S.).


erschienen:

  • "Autobiographical Visual Arts, esp. Painting", in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.), Handbook of Autobiography/Autofiction, 3 Bde., Berlin und Boston: De Gruyter 2019, hier Bd. 1: Theory and Concepts, S. 485-96
  • "Autobiographical History of Art", in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.), Handbook of Autobiography/Autofiction, 3 Bde., Berlin und Boston: De Gruyter 2019, hier Bd. 1: Theory and Concepts, S. 82-94
  • „Berge als Bauten und Begrenzung. Giovanni Battista Agucchi, Giordano Bruno, Galileo Galilei und die Aussicht der Villa Aldobrandini über Frascati.“ In: Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Hrsg.), Heilige Landschaft – Heilige Berge (Achter Internationaler Barocksommerkurs Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Einsiedeln 2007), Zürich: Verlag gta / ETH Zürich, 2015, S. 130-145
  • „Der Künstler als Modell für Gott. Die Umkehrung der Analogie von Gott und Künstler bei Leon Battista Alberti, Anton Francesco Doni und Giorgio Vasari.“ In: Christoph Bertsch u. Viola Vahrson (Hrsg.), Gegenwelten (Akten der gleichnamigen Konferenz an der Universität Innsbruck, 2013, sowie AK Schloss Ambras, Innsbruck und Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim 2013/14), Innsbruck und Wien: Haymon Verlag 2014, S. 304-315
  • „Zur Geschichtstheologie von Vasaris Vite (1550). Kunstgeschichte als große Erzählung und Bildsystem,“ in: Mei shu shi yu guan nian shi = History of Art and History of Ideas (Nanjing Normal University Press), Vol. 15, 2014, S. 104–123 (in chinesischer Sprache; Übersetzung von: „Zur Geschichtstheologie von Vasaris 'Vite' (1550): Kunstgeschichte als ‚große Erzählung’ und Bildsystem“, in: David Ganz/Felix Thürlemann (Hg.), Das Bild im Plural. Mehrteilige Bildformen zwischen Mittelalter und Gegenwart (Bild und Bild; 1), Berlin: Reimer 2010, S. 271–288)
  • „Vasari on the Jews: Christian Canon, Conversion, and the Moses of Michelangelo,“ in: The Art Bulletin, Vol. XCV, Heft 4, December 2013, S. 557–578
  • zusammen mit Johan F. Hartle: „Der Kosmos ist zu groß. Fortschrittsnostalgie in Harald F. Müllers First Cuts / The Cosmos is too Large. The Nostalgia of Progress in Harald F. Müllers First Cuts.“ In: Gerd Blum und Johan F. Hartle, Harald F. Müller – First Cuts, Zürich: Lars Müller Publishing, 2013, S. 27–137
  • „Gesamtgeschichtliches Erzählen am Beginn der Frühen Neuzeit. Michelangelo und Vasari.“ In: Gerd Blum/Steffen Bogen/David Ganz/Marius Rimmele (Hg.), Pendant Plus. Praktiken der Bildkombinatorik, Berlin 2012, S. 131–155
  • „Epikureische Aufmerksamkeit und euklidische Abstraktion. Alberti, Lukrez und das Fenster als bildgebendes Dispositiv der Neuzeit,“ In: Horst Bredekamp/Christiane Kruse/Pablo Schneider (Hg.), Imagination und Repräsentation. Zwei Bildsphären der frühen Neuzeit, Paderborn 2010, S. 79–118
  • „Provvidenza e progresso: La teologia della storia nelle ’Vite’ vasariane; con alcune considerazioni su periodizzazione e paginatura nella Torrentiniana.“ In: Katja Burzer/Charles Davis/Sabine Feser/Alessandro Nova (Hg.), Die Vite Vasaris: Genesis, Topoi, Rezeption/Le Vite del Vasari: Genesi, topoi, ricezione, Venedig 2010, S. 131–152
  • „Zur Geschichtstheologie von Vasaris 'Vite' (1550): Kunstgeschichte als ‚große Erzählung’ und Bildsystem.“ In: David Ganz/Felix Thürlemann (Hg.), Das Bild im Plural. Mehrteilige Bildformen zwischen Mittelalter und Gegenwart, Berlin 2010 (Bild + Bild; Bd. 1), S. 271–288
  • „Naturtheater und Fensterbild. Architektonisch inszenierte Landschaften der frühen Neuzeit: Alberti, Giuliano da Sangallo, Palladio, Michelangelo, Vasari, Agucchi.“ In: Andreas Beyer, Matteo Burioni, Johannes Grave (Hg.), Das Auge der Architektur. Zur Frage der Bildlichkeit der Baukunst / The Iconicity of Architecture (Schriftenreihe eikones, NFS Bildkritik), München 2010, S. 177–220
  • „’Bismarck-Barometer’. Militaristische Stereotype in Künstlerdarstellungen der Gründerzeit und des Wilhelminismus.“ In: Elisabeth Walde et al. (Hgg.), Bildmagie und Brunnensturz. Visuelle Kommunikation von der klassischen Antike bis zur aktuellen medialen Kriegsberichterstattung, Bozen-Innsbruck-Wien 2009 , S. 451–491
  • zusammen mit Johan Frederik Hartle: „Modernisme noir. Revisionen des Modernismus in der zeitgenössischen Kunst“. In: Christoph Bertsch, Silvia Höller (Hgg.), Cella. Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung (AK Rom, Complesso monumentale di S. Michele a Ripa 2009), Studienverlag Bozen-Innsbruck-Wien, 2009, S. 225–234
    Italienische Übersetzung: ebd., S. 199–206
  • zusammen mit Johan Frederik Hartle: „Zelle, Raster, Würfel. Überlegungen zu Michel Foucault, Peter Halley und Gregor Schneider.“ In: Christoph Bertsch, Silvia Höller (Hgg.), Cella. Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung (AK Rom, Complesso monumentale di S. Michele a Ripa 2009), Studienverlag Bozen-Innsbruck-Wien, 2009, S. 207–215
    Italienische Übersetzung: ebd., S. 216–224
  • „Hans von Marees: der Maler als Modell. Werk und Wirkung zwischen Moltke und Duchamp,“ in: Hans von Marees. Sehnsucht nach Gemeinschaft (Ausstellungskatalog Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie), hrsg. von Angelika Wesenberg, Dresden 2008, S. 17–26
  • „’Fenestra prospectiva.’ Das Fenster als symbolische Form bei Leon Battista Alberti und in Urbino.“ In: Joachim Poeschke, Candida Syndikus (Hgg.), Leon Battista Alberti. Humanist, Kunsttheoretiker, Architekt. Akten des internationalen Kongresses Münster, 29.–30. Oktober 2004 (Beiträge zur Kunstgeschichte des Mittelalters und der Renaissance; Bd. 10), Münster 2008, S. 77–122
  • „Michelangelo als Mose: Vasari, Nietzsche, Freud, Thomas Mann.“ In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft 53 (2008), H. 1, S. 73–106
  • „Palladios Villa Rotonda und die Tradition des ‚idealen Ortes’: Literarische Topoi und die landschaftliche Situierung von Villen der Renaissance.“ In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 70 (2007), S. 159–200
  • zusammen mit Klaus Sachs-Hombach und Jörg R. J. Schirra, „Kunsthistorische Bildanalyse und allgemeine Bildwissenschaft: Eine Gegenüberstellung am konkreten Beispiel – Die Fotografie Terror of War von Nick Ut (Vietnam, 1972).“ In: Ästhetik in metaphysikkritischen Zeiten, hg. von Josef Früchtl et al. (=Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, Sonderhefte; 8), Hamburg 2007, S. 117–152
  • „Kunst als Autobiographie: Hans von Marees und die antike Kunst Neapels.“ In: Lea Ritter Santini, Christiane Groeben (Hg.), Arte come Autobiografia/Die Kunst als Autobiographie: Hans von Marees. Neapel 2005 (Pubblicazioni della Stazione Zoologica Anton Dohrn; 1), S. 237–255
    Italienische Übersetzung „Hans von Marees a Napoli: Arte e autobiografia.“ In: ebd., S. 217– 237
    Englische Übersetzung „Art as Autobiography: Hans von Marees and his Autobiographical Interpretation of the Antiques of Naples.“ In: Art as Autobiography: Hans von Marees, ed. Lea Ritter Santini and Christiane Groeben, Naples: Macchiaroli, 2008 (Pubblicazioni della Stazione Zoologica Anton Dohrn; 2), S. 125–149
  • „Ein Bild schreit. Komposition als Bedeutungsträger in Nick Uts Fotografie Vietnam Napalm (8.6.1972).“ In: Gottfried Jäger/Jörg Boström (Hgg.), Kann Fotografie unsere Zeit in Bilder fassen?/Can Photography Capture Our Time in Images? 25 Jahre Bielefelder Symposium über Fotografie und Medien, Bielefeld 2004, S. 31–34
    Englische Übersetzung: „A Picture Screams. Composition as a Way of Conveying Meaning in Nick Uts Photograph Vietnam Napalm (8.6.1972).“ In: ebd., S. 35–37
  • „Abschied von der Analogie. Arnulf Rainers Malerei und die Theorie des neuzeitlichen Bildes.“ In: Reinhard Hoeps (Hg.), Arnulf Rainer, Bild und Theologie, München/ Paderborn 2005, S. 93–106
  • „Edouard Manet : Le De jeuner sur l herbe. Die Erfindung der Moderne aus der Vergangenheit.“ In: Reingard M. Nischik, Caroline Rosenthal (Hgg.), Schwellentexte der Weltliteratur, Konstanz 2001, S. 201–232
  • „Über Geltung und Grenzen von Fiedlers Urteil über Marees.“ In: Stefan Majetschak (Hg.), Auge und Hand. Konrad Fiedlers Kunsttheorie im Kontext, München 1997, S. 237–263
  • “’Symbolische Akte.’ Zum Mittelbild des Hesperidentriptychons von Hans von Marees.“ In: Münchener Jahrbuch für Kunstgeschichte, Dritte Folge, Band XLVII (1996), S. 147–166
  • „Jan J. Schoonhoven, Die weißen Reliefs R77-1 und R77-2.“ In: Kunstsammlungen der Universität Bochum (Hg.), Situation Kunst für Max Imdahl, Düsseldorf 1992, S. 86–88
  • „Verdichtungen der Wirklichkeit, Zum Verhältnis von Bild und Realität bei Walker Evans und Hopper.“ In: Edward Hopper und die Photographie (Ausst.-Kat. Folkwang Museum Essen), hg. von Heinz Liesbrock, Köln 1992, S. 129–146
  • Katalogeintrag „Giorgio Vasari, Le vite de’ piu eccellenti pittori, scultori, et architettori ... [Lebensbeschreibungen der ausgezeichnetsten Maler, Bildhauer und Architekten], 3 Bde., Florenz: Giunti 1568“, in: Maniera: Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici (Ausst.- Kat. Städel Museum, Frankfurt am Main), hg. von Bastian Eclercy, München, London und New York: Prestel, 2016, S. 290 f. (Kat.-Nr. 128)
    (Engl. Übersetzung: „Giorgio Vasari, Le vite de’ piu eccellenti pittori, scultori, et architettori ... [Lives of the Most Eminent Painters, Sculptors, and Architects], 3 vols., Florenz: Giunti 1568“, in: Maniera: Pontormo, Bronzino, and Medici Florence (Exh.-Cat. Städel Museum, Frankfurt am Main), ed. Bastian Eclercy, München, London, and New York: Prestel, 2016, pp. 280 sq. (No. 128)
  • „Nur durch Widerrede entsteht Großes. Heinz Georg Held über die Rolle des Kunstgesprächs in der italienischen Renaissance,“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juli 2016, S. 10 (Rezension von: Heinz Georg Held: „Die Leichtigkeit der Pinsel und Federn“. Italienische Kunstgespräche der Renaissance. Eine Anleitung zur Bildbetrachtung in 21 Dialogen. Berlin: Verlag Klaus Wagenbach, 2016)
  • „How Western 'Art History’ Began: Vasari’s Lives, Christian Historiography, and the Modern Autonomy of 'Art'“, Übersetzung meines Vortrags im Shanghai-Museum, in: Wenhui Bao (Wenhui Daily), Shanghai, 5. Februar 2016, S. 9–11 (in chinesischer Sprache)
  • „Künstlerviten. Eine neue Sicht auf Vasaris Gesamtwerk. Zum Abschluss der Berliner Edition,“ in: Neue Zürcher Zeitung, 28.Oktober 2015, S. 41
  • „Meditationen nach großen Erzählungen. Zur Malerei von Qiwei Zhang“, in: Ausst.-Kat. Qiwei Zhang / Xiao Dan Chen. Bloom & Narration (XLY MoMA, Chengdu), Chengdu (VR China), 2015 o. P. (in chin. Sprache), wiederabgedruckt in: Ausst.-Kat. Qiwei Zhang: Camouflage, Kunstverein Lippstadt, hg. v. Erich Franz, S. 5–7
  • „Das Fenster als Bild. Wie die Renaissance die Aussicht entdeckte – und wie Bauten heute Bilder generieren.“ In: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 56, 8. März 2014, Literatur und Kunst, S. 28
  • mit Jürgen Stöhr, „Weniger ist mehr, zuviel ist nicht genug, ein bisschen ist perfekter / Less is More, too Much is not Enough, a Bit is More Perfect.“ In: Aust.-Kat. Sculpture Garden. Maik und Dirk Löbbert [anläßlich der Retrospektive "MDL 25", H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg, 10.09.2010 – 27.03.2011], hrsg. von Thomas Elsen und Christof Trepesch, Heidelberg 2013, S. 416–422
  • „Vorwort“, in: Aust.-Kat. Peristasien, ed. Stephanie Regenbrecht, Qiwei Zhang et al., Münster: Kunstakademie Münster 2012, o.P
  • "’Störfall Kunst.’ Die Fotomontagen des Klaus Staeck.“ In: Gerhard Paul (Hg.), Bilderatlas des 20. Jahrhunderts, 2 Bde., Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht / Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2009, Bd. 2., S. 218–225
  • „Joseph Kosuth, Lokalisierte Welt, Singen/Located World, Singen: ‚Entmystifizierung und Wiederherstellung von Bedeutung’“. In: Hier Da Und Dort. Kunst in Singen. Internationales Kunstprojekt im öffentlichen Raum (AK Singen am Hohentwiel, 5. Mai – 8. Oktober 2000), hg. von Jean-Christophe Ammann, Michael Brunner et al., Darmstadt 2000, S. 152–158
  • „Singen sehen. Harald F. Müller.“ In: Hier, Da und Dort. Kunst in Singen. Internationales Kunstprojekt im öffentlichen Raum (AK Singen am Hohentwiel 5. Mai – 8. Oktober 2000), hg. von Jean-Christophe Ammann, Michael Brunner et al., Darmstadt 2000, S. 206–219
  • Herausgeber und Mitverfasser (zusammen mit Felix Thürlemann): „Studierende der Arbeitsgruppe Kunstwissenschaft der Universität Konstanz berichten über das internationale Kunstprojekt ‚Hier Da Und Dort‘ in Singen“ – ganzseitige Beiträge für die Zeitung Südkurier, Konstanz: Joseph Kosuth (2.6. 2000), Emilia und Ilya Kabakov (16.6.2000), Harald F. Müller (1.7.2000), Laura Ruggeri (15.7.2000), Pipilotti Rist (28.7.2000), Mira Schumann (12.8.2000), Roman Signer (26.8.2000), Martin Gostner (9.9.2000), Monica Bonvicini (23.9.2000), Gerold Miller (7.10.2000)
  • Herausgeber und Mitverfasser (zusammen mit Felix Thürlemann) der Webseiten „Kunst im Rahmen der LG 2000: Studierende der Universitüt Konstanz berichten über das internationale Kunstprojekt „Hier Da und Dort“ in Singen. Auf der Website der Universität Konstanz (http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/LitWiss/KunstWiss/singen/index.html mit Beiträgen zu Bonvicini, Gostner, Kabakov, Kosuth, Miller, Müller, Rist, Ruggeri, Schumann (zuletzt abgerufen am 10.10.2007)
  • „Proteus der Forschung. Ein Kolloquium über Leonardos Naturverständnis“ (Besprechung eines Leonardo-Kolloquiums am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen), in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. März 1995 (Nr. 63), Seite N 5
  • (zusammen mit Gudrun Inboden). „Gespräch über die Ausstellung Nahdistanzen.“ In: Platino – Nahdistanzen (Ausst.-Kat. Staatsgalerie Stuttgart, 15. April bis 25. Juni 2000), hg. von Gudrun Inboden, S. 109–123
  • „Wie man die Wahrnehmung verändert, Maria Nordman in Luzern.“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Juni 1992 (Nr.126), Seite 35
  • „Bildenergien und Raumenergien, Fotoarbeiten von Platino im Kunsthaus Zug.“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.November 1992 (Nr. 263), Seite 37
  • (zusammen mit Angeli Janhsen und anderen) „Gespräch mit Donald Judd“. In: Donald Judd (Ausst.-Kat. Kunstverein St.Gallen, 21. April–29. Juli 1990), hg. von Roland Wäspe, St. Gallen 1990, S. 39–47
  • 2017  "Out of peace", Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Dem Lehr- und Forschungsbereich der Kunstdidaktik und der Ästhetischen Bildung kommt innerhalb der Lehramtsausbildung im Fach Kunst an der Kunstakademie Münster zentrale Bedeutung zu. Seine Relevanz – insbesondere für Studierende im Großfach – besteht darin, Theorie und Praxis sowie Kunst und ihre Vermittlung in einer spezifischen Weise zu verknüpfen. Er ist studiengangübergreifend für alle interessant, die nach ihrem Studium eine kunstpädagogische Tätigkeit in außerschulischen Praxisfeldern oder im Bereich der Kulturellen Bildung anstreben.

Im Zentrum stehen Fragen der künstlerischen und der ästhetischen Bildung ebenso wie die tradierten und aktuellen Grundlagen und Praktiken ihrer Vermittlung. Hierbei geht es um kunstbezogene Vermittlungsformate, das heißt die Gestaltung und die Erforschung geeigneter Bedingungen eines reflexiven Transfers künstlerischer und ästhetischer Erfahrungen auf die kunstdidaktische Praxis. Im Verlauf und Aufbau des Studiums sowie in schulischen und außerschulischen Praxisphasen kann diese Grundorientierung erprobt und reflexiv fundiert werden.
Hierbei zeigen sich Begegnungszonen und Grenzverschiebungen zwischen Kunst und ihrer Vermittlung auf verschiedenen theoretischen und praktischen Ebenen. An zentralen Beispielen des kunstpädagogischen Diskurses aus Vergangenheit und Gegenwart, aus nationalen und internationalen Kontexten werden Vermittlungsfragen immer auch als (politisch) bildende Fragen reflektiert ebenso wie innerhalb künstlerisch-gestalterischer und sinnlich-leiblicher Übungen erprobt und interpretiert. In diesen exemplarischen Erfahrungen erleben und reflektieren die Studierenden das spezifische mediale Potenzial traditioneller aber auch ganz neuer Material- und Gestaltungsangebote im Hinblick auf ihre mögliche bildende Relevanz und im Hinblick auf die Bedeutung der jeweiligen kontextuellen Einbindung.

Im Transfer und der kritischen Reflexion dieser und weiterer Erfahrungen auf die Gestaltung kunstdidaktischer Praxis kann sich im Verlauf und Aufbau des Studiums und der in ihm stattfindenden Praxisphasen eine eigenständige kunstpädagogische Orientierung und ein künstlerisch offenes und zugleich pädagogisch verantwortliches Handeln erproben und festigen. Dieses findet Begründungszusammenhänge in der Begegnung mit theoretischen Diskursen der Kunst-, Kultur- und Bildungswissenschaften. Es verbindet sich mit einer kritischen Reflexion der strukturellen Bedingungen und Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, einem Anspruch zur Öffnung für Diversität und Vielfalt ebenso wie zu einer wahrnehmungssensiblen und kritischen Teilhabe an Gesellschaft und Lebenswelt.


Prof. Dr. Birgit Engel

Kunstdidaktik

T +49 251 8361 304
engel[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten:
Mittwochs 10:00-12:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Leonardo-Campus 2
Raum 304

Prof. Dr. Birgit Engel besetzt seit 2011 an der Kunstakademie Münster die Professur für Kunstdidaktik. Sie vertritt eine (fach-)didaktische Lehre, die sie als raum- und zeitbezogenen erfahrungsoffenen Bildungsprozess versteht. An der Schnittstelle von Hochschule, Schule und kulturell-ästhetischer Bildung verfolgen ihre wissenschaftlichen Arbeiten eine anthropologisch und bildungsphilosophisch orientierte Forschungsausrichtung. Künstlerischer Praxis und ästhetischer Wahrnehmung kommen hierbei auf vielfältigen Ebenen innovative und bildende Bedeutungen zu.

Nach einem Studium der Kunst, Kunstdidaktik und Erziehungswissenschaft im Rahmen der einphasigen Lehrerausbildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – u. a. bei Rudolf zur Lippe – war sie viele Jahre als Studienrätin, Oberstudienrätin und Koordinatorin für Ästhetische Bildung an Gymnasien und Gesamtschule tätig. Ihre Dissertation mit dem Titel "Spürbare Bildung  – Über den Sinn des Ästhetischen im Bildungsgeschehen des Unterrichts" entstand im Rahmen des Bielefeld-Kasseler Graduiertenkollegs "Schulentwicklungsforschung an Reformschulen" an der Universität Bielefeld bei Ludwig Huber, Harm Paschen und Rudolf zur Lippe.

In der Folge initiierte sie im Rahmen des Schulentwicklungskonzepts "Schule als KunstOrt" (2005-2011) vielfältige künstlerische Projekte an Schulen auf der Basis eingeworbener Drittmittel und bezog sich auf diese auch in ihrer wissenschaftlichen Forschung. Begleitend hierzu und zu ihrer schulischen Praxis lehrte und forschte sie an der Universität Bielefeld in den Bereichen der Kunstpädagogik, der Bildungswissenschaft, der interkulturellen Bildung und der Kulturarbeit.

Vita von Prof. Dr. Birgit Engel als PDF

  • Forschungsatelier – Regelmäßige (nach Voranmeldung) offen zugängliche – auch (inter)national übergreifende- Forschungskolloquien im Semesterturnus seit 2014. Das Kolloquium verfolgt methodologische Forschungsschwerpunkte im Bereich der professionsbezogenen Bildung im Rahmen ästhetischer und künstlerischer Bildungsprozesse, insbesondere im Sinne einer Verknüpfung von Forschung und Lehre (Termine im VV und nach Rückfrage)
  • Im Wahrnehmen Beziehungs- und Erkenntnisräume öffnen. Ästhetische Wahrnehmung in Kunst, Bildung und Forschung. Tagung an der Kunstakademie Münster vom 24. bis 26.11.2017
  • Ver-handeln - Begegnungen im öffentlichen Raum der Kunst. Ein kunstpädagogisches Wochenende zu den Skulptur Projekten Münster 2017, veranstaltet von der Kunstdidaktik der Kunstakademie Münster in Kooperation mit der Kunstvermittlung Skulptur Projekte 2017, gemeinsam mit Stefan Hölscher, Ingrid Fisch, Stephanie Sczepanek, Katja Böhme, Anna-Lena Treese und Sefanie Bringezu - 07.07 - 9.07.2017, Trafostation, Schlaunstraße 15 in Münster
  • Didaktische Logiken des Unbestimmten – Professionalisierungsprozesse in der LehrerInnenbildung im Fokus ästhetischer und künstlerischer Bildung. Tagung an der Kunstakademie Münster vom 16.-17.5.2014
  • Impuls – pädagogische KunstOrte. Herausforderungen des Gegenwärtigen. Tagung am Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld gemeinsam mit Dr. Britta Hoffarth, der Universität Bielefeld und dem fkf-ostwestfalen-lippe, 2009

Kunst und Didaktik in Bewegung – Kunstdidaktische Installationen als Professionalisierungsimpuls (Didaktische Logiken des Unbestimmten Bd. 1), München 2014, (Hg. - gemeinsam mit Böhme, Katja)

Didaktische Logiken des Unbestimmten – Immanente Qualitäten in erfahrungsoffenen Bildungsprozessen (gleichnamige Reihe, Bd. 2), München 2015, (Hg. - gemeinsam mit Böhme, Katja)

Verhandeln - Begegnungen im öffentlichen Raum der Kunst - Skulptur Projekte Münster 2017 (Didaktische Logiken des Unbestimmten, Bd. 3), München 2018, (Hg. - gemeinsam mit: Fisch, Ingrid; Hoelscher, Stefan; Treese, Anna-Lena)

räumen - Raumwissen in Natur, Kunst, Bildung und Architektur(Hg. gemeinsam mit: Westphal, Kristin; Peskoller Helga; Böhme, Katja; Kosica, Simone), Weinheim (Beltz), 2018

Spürbare Bildung – Über den Sinn des Ästhetischen im Unterricht, 2., überarbeitete Online-Aufl. mit neuem Vorwort, 2011 (1.Auflage Münster/New York, u.a.. Waxmann 2004)

Pädagogische Kunst oder die Kunst nicht pädagogisch zu handeln? Was passiert, wenn Künstler/innen an die Schule kommen? (Hg.) Bielefeld, fkf-owl e.v., 2009

Schule als KunstOrt - Über den Beginn eines künstlerischen Schulentwicklungsprojekts an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Löhne. (Hg.) Bielefeld, fkf-owl e.v. 2005

  • "Der künstlerische Prozess als offener Wahrnehmungsraum. kubi im Gespräch mit Prof.in Dr.in Birgit Engel, Kunstakademie Münster", in: Magazin für kulturelle Bildung, Nr. 17-2019.
  • At-tent(s)ion please - Spannung als spezifisches Aufmerksamkeitsgeschehen in der Begegnung mit den Dingen – Übersetzungsvorgänge in der (kunst)pädagogischen Qualifizierung, in: Lohfeld Wibke (Hg.): Spannung im Raum – Pädagogische Reflexionen aus phänomenologischer und pädagogisch-anthropologischer Perspektive“ (Reihe: Räume in der Pädagogik), Weinheim Basel: Beltz-Juventa, 2019
  • Methodological considerations regarding responsive aspects of a study on visual communication between Iranian and German children (gemeinsam mit Maryam Khanamadi), in: Winderlich, Kirsten (Hg.): Kinderzeichnung? (grund_schule kunst bildung band sechs), Oberhausen 2018: Athena, S. 48 – 57.
  • Entzug und Verantwortung – Bildende Begegnungen mit einer ästhetischen Aufmerksamkeit, in: Bienert, M.; Fuchs, M. (Hg.): Ästhetik - Körper - Leiblichkeit. Aktuelle Debatten in bildungsbezogener Absicht. Stuttgart: Kohlhammer, (S. 19 - 34).
  • Raum, Kunst und professionsbezogene Bildung - sinnenbewusste Orientierungen in einem gelebten Raum, in: Engel, Peskoller, Westphal, Kosika, Böhme (Hg.): räumen - Raumwissen in Natur, Kunst, Bildung und Architektur, Weinheim (Beltz), 2018, S. 92 - 110.
  • Potenziale ästhetisch-phänomenologischer Forschungsbezüge für die Lehrerinnen- und LehrerInnenbildung, in: Neuber, Nils; Paravicini, Walther; Stein, Martin: Forschendes Lernen – The Wider View – Eine Tagung des Zentrums für Lehrerbildung der Westphälischen-Universität Münster vom 25. bis 27.9.2017, Münster: WTM 2018, S.147 – 151.
  • Aktualisierter kritischer Bildungsanspruch der Kunstpädagogik, Buchbesprechung: Maset, Pierangelo/Hallmann, Kerstin (Hg.): Formate der Kunstvermittlung. Kompetenz – Performanz – Resonanz. Bielefeld (transcript) 2017; in: BDK Mitteilungen, 04/20
  • Potential of Aesthetic Experiences in the Field of Teacher Education, in: Mateus-Berr, Ruth/Reitstätter, Luise (Hg.): Art & Design Education in Times of Change, edition ´angewandte, Wien, de Gruyter, 2017, 133-140
  • New Orientations of Fine Arts Teachers` Training in German Universities and Colleges: Entering into the Art of Perception during Teaching and Learning, in: Chuxi Qian, u.a. (Hg.), Art Education in the Big Data Era, Shanghai Educational Publishing House, 2017, S. 120-135
  • Buchbesprechung Evi Agostini: Lernen im Spannungsfeld von Finden und Erfinden. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 92(3), 2016, S. 482-485.
  • Freiheit der Bildung braucht eine Pädagogik der ästhetischen Erfahrung – Herausforderungen für die Kunstpädagogik und für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung, in: BDK-Mitteilungen, Heft 4/2015
  • Unbestimmtheit als (kunst)didaktisches Movens in professionsbezogenen Bildungsprozessen, in: Engel, Birgit/ Böhme, Katja (Hg.): Didaktische Logiken des Unbestimmten - Immanente Qualitäten in erfahrungsoffenen Bildungsprozessen, München 2015, S. 60 - 85
  • Zur Relevanz des Unbestimmten im Feld der kunstdidaktischen Professionalisierung, in: Engel, Birgit/ Böhme, Katja (Hg.): Didaktische Logiken des Unbestimmten - Immanente Qualitäten in erfahrungsoffenen Bildungsprozessen, München 2015, S. 10 - 33 (gemeinsam mit Katja Böhme)
  • Gemeinsame kreative Potenziale in Kunst und Pädagogik, in: Engel, Birgit/ Böhme, Katja (Hg.): Kunst und Didaktik in Bewegung – Kunstdidaktische Installationen als Professionalisierungsimpuls (Didaktische Logiken des Unbestimmten Bd. 1), München 2014, S. 106 - 151
  • Kunstakademische Lehrerbildung - Künstlerische und ästhetische Bildungspotenziale im Fokus der berufsbezogenen Professionalisierung. Eine Einführung, in: Engel, Birgit/ Böhme, Katja (Hg.): Kunst und Didaktik in Bewegung – Kunstdidaktische Installationen als Professionalisierungsimpuls (Didaktische Logiken des Unbestimmten Bd. 1), München 2014, S. 8 – 31 (gemeinsam mit Katja Böhme)
  • Common Creative Potentialities in Art and Pedagogy, in: Fereira, Ana Rita/ Nolasco Ana (eds.): Creative Processes in Art. Proceedings oft the International Colloquium, Lisbon: CIEBA/FBAUL, 2013, pp.473-514
  • Künstlerische und wissenschaftliche Bildungspraxis im Dialog, Buchbesprechung: Weizel, Julia: Existenzielle Bildung. Zur ästhetischen und szenologischen Aktualisierung einer bildungstheoretischen Leitidee, Bielefeld (Transkript) 2012, erschienen in: in BDK Mitteilungen, 03/2013, S. 46
  • Die kunstpädagogische Lehramtsausbildung – Besondere Potenziale des Künstlerischen und des Ästhetischen im didaktischen Transfer, Münster, 2013, ZfL-Newsletter Juli 2013, 
  • Spürbare (Selbst-)Bildung – Der Erdboden als Situierungsbezug in lebendigen Bildungsprozessen, in: Voigt, Beatrice (Hg): Visionen einer Kultur der Nachhaltigkeit- BodenLeben - Annäherung an eine verborgene Dimension des Lebens im Dialog von Wissenschaft, Kunst und Bildung, München 2013,
    S. 170 - 179
  • Intensivierte Gegenwart – Eine erfahrungsoffene Aufmerksamkeitshaltung als künstlerische und pädagogische Orientierung, in: Kulturelle Bildung: Wie gelingt ästhetisches Lernen?, Nr. 10 – 2012, BKJ, Remscheid-Küppelstei, S. 31 – 34.
  • Sich mit den Dingen und den Anderen am Ort und in der Zeit neu entdecken, in: Blohm, Manfred (Hg): Als sie den Raum betraten - Gedankenimpulse für Lernsituationen im Themenfeld Räume und Orte. Ein (kunst)pädagogisches Lesebuch, 2012 Band 1 erhältlich unter Blohm als e-book unter: 
  • Der Rätselcharakter im Bildungsprozess. Über die utopischen Potenziale eines nicht in seiner sprachlichen Bestimmbarkeit aufgehenden Begriffs im kunstdidaktischen Feld, 2012, (gemeinsam mit Katja Böhme)
  • Bildung im Ort der Zeit – eine reflexive Begegnung von schulischer, künstlerischer und  forschender Praxis, in: Brinkmann, Malte (Hg): Erziehung - Phänomenologische Perspektiven. Könighausen und Neumann, Würzburg 2010, S. 179 - 202.
  • Der bewegte Raum – Schulische Bildung braucht lebendige Ordnungen. In AHAes 20/2010 -Pädagogische Hochschule  Oberösterreich (Hg): Der Imperativ des Raums, Linz, S. 5 - 8.
  • Pädagogische Kunst oder die Kunst nicht pädagogisch zu handeln? Was passiert, wenn Künstler/innen an die Schule kommen? Gemeinsam mit Constanze Schröter u.a. (Hg), Bielefeld fkf-owl e.v., 2009, S. 2 - 8
  • Schule als KunstOrt – Künstlerische Interventionen als situative Verortungen im Kontext einer ästhetischen Bildungsvision, in: Busse, K.-P./ Pazzini, K.-J. (ed.):  (Un)Vorhersehbares lernen: Kunst – Kultur – Bild. Norderstedt (Dortmunder Schriften zur Kunst. Studien zur Kunstdidaktik. Band  6)  2008,  S. 323 - 341
  • Schule als KunstOrt - Künstler antworten auf die ästhetische Bildungskrise. In AHAes – Die pädagogische Zeitung für die Allgemeinbildenden Höheren Schulen. Linz: Pädagogisches Institut des Bundes in Oberösterreich, 2007, S. 2 - 5.
  • Schule als KunstOrt - Künstlerische Interventionen als Schulentwicklungsimpuls. In BDK-Mitteilungen 01/2006, S. 4 - 9
  • Zielorientierung und Leere - offene Aufgabenstellungen und der intersubjektive Prozess, in: Tischer,  A./ Stelter, C. (Hg.):  KLiP 2 - Prozesskunst in der Schule II - eine Annäherung in Theorie und Praxis. Berlin 2005, S. 18 - 21
  • Schule als KunstOrt - Über den Beginn eines künstlerischen Schulentwicklungsprojekts an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Löhne. Bielefeld/Löhne, in: Engel, B. (Hg.), fkf-ostwestfalen-lippe, 2005, S. 4 - 12
  • Vom sozialen Sinn der Sinne - eine Mathematikstunde, in; zur Lippe, R. (Hg.) Poiesis 10.  Hohengehren, 1999, S. 119 - 125
  • Ästhetische Erfahrung und kommunikatives Handeln - Plädoyer für eine Weiterentwicklung der reformpädagogischen Tradition, in: BDK-Mitteilungen, Heft 3/97, S. 16 - 19
  • Kreisbewegungen um einen Marmorstein, in: Zur Lippe, R. (Hg.) Poiesis 8; Hude, 1993, S. 39 - 43
  • Ästhetische Erfahrung als Lernweg. Arbeit an einem Bühnenbild zu Brechts „Der gute Mensch von  Sezuan“, in: Zur Lippe, R. (Hg.): Poiesis 1, Hude, 1986, S. 29 - 43.
  • Potenziale ästhetisch-phänomenologischer Forschungsbezüge für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Vortrag auf der Tagung „The Wider View - Forschendes Lernen“ des ZfL (Zentrums für LehrerInnenbildung) an der WWU Münster am 27.09.2017.
  • Ästhetische Wahrnehmung als (selbst)reflexive Aufmerksamkeit in pädagogischen Prozessen, Vortrag auf der Tagung „Im Wahrnehmen Beziehungs- und Erkenntnisräume öffnen. Ästhetische Wahrnehmung in Kunst, Bildung und Forschung“ an der Kunstakademie Münster vom 24.bis 26.11.2017
  • Ästhetische Annäherungen an KunstRäume der Skulptur Projekte 2017 - Workshop/Führung auf dem Baukultursymposium: STADT PLANUNG KUNST des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am 26.9.2017. 
  • Ästhetische Wahrnehmung und Kunstvermittlung, Einführung in die Tagung „VER-HANDELN - Begegnungen im öffentlichen Raum der Kunst“, ein kunstpädagogisches Wochenende zu den Skulptur Projekten, Münster 7.6. - 9.6.2017, veranstaltet von der Kunstdidaktik Kunstakademie Münster in Kooperation mit der Kunstvermittlung Skulptur Projekte 2017.
  • Ästhetische Aufmerksamkeit -  Modus einer reflexiv-offenen und kritisch-innovativen Praxis in Kunst und Pädagogik, Vortrag an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK ) im Departement Kulturanalyse und Vermittlung (DKV) am 26.4.2017.
  • Ästhetische Aufmerksamkeit in der Kunstvermittlung, Workshop an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK )im Departement Kulturanalyse und Vermittlung (DKV) am 28.4.2017.
  • Aufmerksamkeit für den Augenblick - Ästhetische Wahrnehmungs- Denk- und Handlungsweisen im Kunstunterricht, Beitrag zur Ringvorlesung: Vielfalt von Begabungen und Talententwicklungen, am 10.1.2017 an der WWU Münster, Bildungswissenschaften Prof. Dr. Christian Fischer, Dr. Christiane Fischer-Ontrup.
  • ENTZUG und VERANTWORTUNG. Bildende Begegnungen mit einer ästhetischen Aufmerksamkeit, Auftakt/Einführung zum Symposium: „Ästhetik – Körper – Leiblichkeit. Aktuelle Debatten in bildungsbezogener Absicht“ vom 12./13.10.2016 Leibniz Universität Hannover, Institut für Theologie und Religionswissenschaft
  • Entzug und Verortung im Gegenwärtigen. Assoziatives Feld zur Installation „reorientation I & II“ von Sakir Gökcebag, Beitrag im Rahmen der Tagung „Kunst und Bildung in der Migrationsgesellschaft“ der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen, 01./02. Juli 2016.
  • Ästhetische Erfahrung und professionsbezogene Bildung - Annäherung an die Initiierung ästhetisch fundierter professionsbezogener Bildungsprozesse, Beitrag im Rahmen der Tagung »Ästhetische Erfahrung im didaktischen Kontext«, Katholische Akademie Die Wolfsburg (Mühlheim an der Ruhr), vom 04.10. - 07.10.2015
  • Zur Bedeutung der (Noch-) Nichtwissens: Reflexive Handlungsorientierungen zwischen sinnlich-leiblicher Aufmerksamkeit und prozessualer Unbestimmtheit, Vortrag auf dem Internationalen Kongress >Lernen in der Praxis< in Brugg-Windisch an der Fachhochschule Nordwestschweiz im Rahmen des Forums: Künstlerisch-ästhetische Impulse in lehramtsbezogenen Professionalisierungsprozessen am 06.05.2015
  • Annäherungen an das Risiko des Neuen und Singulären in der Kunstvermittlung, Workshop an der Burg Giebichenstein zur Tagung: >Grenzgänge in/zwischen Kunst und Vermittlung< am 8.9.2014
  • How can Art Education support the development of Children`s Creativity? Lecture an der East China Normal University in Shanghai am 15.10.2014
  • New Synergies between Art & Pedagogy as a new Tendancy in International Art Education, Workshop und Seminar am >Experimental Teaching Center for Teacher Education< an der East China Normal University in Shanghai, vom 13.10.-15.10.2014
  • Erinnerungsbilder – Mimetische Annäherungen an ein Phänomen der Unbestimmtheit, auf dem Kongress »Bildnerisches Gestalten und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen«, Universität Nürnberg-Erlangen am 23.5.2014
  • Ästhetische und künstlerische Erfahrungen als Movens in professionsbezogenen Bildungsprozessen, Einführungsvortrag auf der Tagung: »Didaktische Logiken des Unbestimmten – Professionalisierungsprozesse in der Lehrerbildung im Fokus ästhetischer und künstlerischer Bildung« am 16. und 17. Mai 2014 in Münster.
  • Potenziale von Ästhetischer Bildung für Professionalisierungsprozesse in der Lehrerbildung, Einführungsbeitrag im Rahmen der AG »Potenziale von Ästhetischer Bildung für Professionalisierungsprozesse in der Lehrerbildung«, auf dem 50 jährigen Jubiläumskongress der DGfE an der Humboldt Universität zu Berlin, März 2014
  • Common creative potentialities in art and pedagogy, Vortrag in Lissabon auf dem internationalen Kongress: »CREATIVE PROCESSES IN ART« an der Fakuldade de Belas-Artes da Universidade de Lisboa, September 2013
  • Prozessqualitäten in der Kunstpädagogik, Vortrag auf der Remscheider Tagung des BKJ »Künste, Sinne, Bildung – Wie gelingt ästhetisches Lernen«, Oktober 2012 fachtagung2012.bkj.de/dokumentation/vortraege/impulse.html
  • Schule als KunstOrt? Über die Möglichkeit, neue Potenziale des Handelns und Denkens in der schulischen Alltagspraxis zu erschließen, Vortrag mit Workshop auf der Remscheider Tagung des BKJ »Künste, Sinne, Bildung – Wie gelingt ästhetisches Lernen«, Oktober 2012
  • Artistic approaches to the lived experience in teacher education - Vortrag auf der internationalen erziehungswissenschaftlichen Konferenz »Practices, Bodies and Things« an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, September 2012
  • Spürbare Bildung – der Erdboden als Situierungsbezug in lebendigen Bildungsprozessen, Vortrag auf dem Sommersymposion : BodenLeben – Erfahrungsweg ins Innere der Erde. Annäherung an eine verborgene Dimension des Lebens im Dialog von Wissenschaft, Kunst und Bildung im Rahmen der Kulturprojekte München, Botanische Staatssammlung, Juli 2012
  • Partizipatorische Übergangsräume zwischen Hochschule, Schule und Kunst in der Grundschul-lehrerbildung der Kunstakademie Münster,  Beitrag auf dem  Bundeskongress für Kunstpädagogik gemeinsam mit Antje Dalbkermeyer an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Januar 2012
  • Impuls – pädagogische KunstOrte. Herausforderungen des Gegenwärtigen, Einführungsbeitrag zur gleichnamigen Tagung am Oberstufenkolleg bei der Universität Bielefeld als Organisatorin gemeinsam mit Dr. Britta Hoffarth und Christel Heermann u.a., 2009
  • Künstlerisch-ästhetische Zugänge zu Orten des schulischen Bildungsgeschehens, Beitrag auf der international ausgerichteten Tagung »Phänomenologische Forschung in der Erziehungswissenschaft« an der pädagogischen Hochschule in Freiburg, 2009
  • Spürbare Bildung – über den Sinn des Ästhetischen im Unterricht; Vortrag und  Buchvorstellung, Zentralbibliothek Bielefeld, 2008
  • Künstlerisch-ästhetische Zugänge zum schulischen Lernort im Sinne einer erweiterten Bildungshermeneutik, Vortrag zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Münster zum Thema »Schule als Alltagswelt jenseits von Bildungsstandards und Leistungserbringung«, 2008
  • Schule als KunstOrt – Künstlerische Interventionen als situative Verortungen im Kontext einer ästhetischen Bildungsvision, Vortrag auf dem Bundeskongress der Kunstpädagogik - Universität Dortmund zum Thema »(Un)Vorhersehbares lernen: Kunst – Kultur –  Bild«, 2007

Abgeschlossene Dissertationen

Tobias Loemke: "Innehalten beim Begleiten künstlerischer Prozesse. Handlungsleitende Orientierungen im Ausbreiten von Artefakten und Erzählen von Ereignissen."

Laufende Dissertationen

Katja Boehme: "Wahrnehmen – Blicken – Reflektieren: Auslegungen fotografischer Bilder als professionsspezifische Reflexionspraxis in der künstlerischen Lehrer_innenbildung"

Maryam Khanahmadi: "The Interactive Potential of Children's Images. An Intercultural Study on Visual Communication between Primary School Children in Iran and German"

Solveigh Krüger: "Impulse und bildende Potentiale des künstlerischen Bewegungskonzepts von Pina Bauschs Tanztheater für die künstlerisch-performative Arbeit mit Schüler*innen im Kunstunterricht"

Judit Villiger: "Unterricht als Ereignis"

 

Studentische Hilfskräfte

Jana Weigelt-Harth (janaharth@gmx.de)

Michelle Hennig (michelle_hennig@web.de)

Anne Huebecker (Anne.hueb@aol.com)

Myriam Helminger (mhelminger@hotmail.com)

Dipl.-Kulturpädagogin Antje Dalbkermeyer

Wiss. Mitarbeiterin: Kunstpädagogik

T. +49 251 8361 308
dalbkermeyer[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde: dienstags 10.00 – 12.00 Uhr und nach Vereinbarung
Leonardo Campus 2
Raum 308

Stefan Hölscher

Wiss. Mitarbeiter: Kunstbezogene Wissenschaften / Studiendekan

T. +49 251 8361 307
hoelscher[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde: mittwochs, im zweiwöchigen Turnus,
14:00 – 16:30 Uhr und nach Vereinbarung
Leonardo Campus 2
Raum 307

Stefan Hölscher (geb. 1965) ist seit 2019 Studiendekan der Kunstakademie Münster, an der er seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Kunstdidaktik in der Lehre, als Beauftragter für die Reform der Lehrer(aus)bildung und Koordinator für schulische Praxisphasen tätig ist.

Er war von 2010-2015 konzeptuell und organisatorisch hauptverantwortlich für die Umsetzung der Reformprozesse des Lehramtsstudiums an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster. Seitdem ist er wiederholt an verschiedenen Kunsthochschulen Deutschlands als Berater in Fragen des Lehramtsstudiums tätig gewesen (unter anderen an der AfbK Stuttgart, der AfbK Karlsruhe sowie an der UdK Berlin) und Verfasser eines Positionspapiers der deutschen Kunsthochschulen (RKK) zur Bologna-Reform der Lehramtsstudiengänge.

Hölscher studierte Mathematik und Theoretische Physik an der Ruhr-Universität Bochum, Erziehungswissenschaften und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität sowie Malerei und Grafik an der Kunstakademie Münster. Er schloss diese Studien als Diplommathematiker (1996) sowie mit dem Ersten Staatsexamen für die Sekundarstufen I und II mit den Fächern Kunst und Mathematik (2002) ab.

  • kunstpädagogische / kunstdidaktische Konzeptionen und Handlungsräume
  • Bilddidaktik
  • Bedingungen und Dynamiken künstlerischer Praxis
  • Lernen durch und für (künstlerische / kunstbezogene / ästhetische) Praxis
  • pragmatistische, handlungs- und praxistheoretische Perspektiven auf ästhetisch-künstlerische Wahrnehmungs-, Erfahrungs- und Bildungsprozesse
  • naturwissenschaftliche Theorien und Modelle zum Verständnis von selbstorganisierenden Prozessen
  • Lehre als Praxisreflexivität zweiter Ordnung
  • gemeinsam mit Prof. Dr. Nina Gerlach: Konzeption und Entwicklung der transdisziplinären Lehrveranstaltung Open Frame
  • Studiendekan der Kunstakademie Münster (seit 2019)
  • Vertrauensdozent der Kunstakademie Münster (seit 2016)
  • Vorsitzender der Fachgruppe Kunst für das Praxissemester im Master of Education (seit 2013)
  • Mitglied der Steuergruppe für das Praxissemester des Regierungsbezirks Münster in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Univesität (WWU), dem Zentrum für Lehrerbildung der WWU und der Bezirksregierung Münster (seit 2013)
  • Mitglied der AG Lehramt der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (2011)
  • Mitglied des Senats der Kunstakademie Münster (seit 2008)
  • gemeinsam mit: Engel, Birgit; Fisch, Ingrid; Treese, Anna-Lena. Verhandeln - Begegnungen im öffentlichen Raum der Kunst - Skulptur Projekte Münster 2017 (Didaktische Logiken des Unbestimmten, Bd. 3), München 2018
  • gemeinsam mit: Kunibert Bering; Karina Pauls (Hgg.). Globalität - Transkulturalität - Partizipationen: Kunstpädagogische Perspektiven. (Festschrift für Rolf Niehoff) erschienen in: Bering, Kunibert (Hg.) Reihe Artificium. Schriften zur Kunst und Kunstvermittlung. Band 52. Oberhausen 2015
  • gemeinsam mit: Kunibert Bering; Rolf Niehoff; Karina Pauls (Hgg.). Visual Learning: Positionen im internationalen Vergleich erschienen in: Bering, Kunibert (Hg.) Reihe Artificium. Schriften zur Kunst und Kunstvermittlung. Band 46. Oberhausen 2013
  • gemeinsam mit: Kunibert Bering, Rolf Niehoff, Karina Pauls (Hgg.). Nach der Bilderflut: Ästhetisches Handeln von Jugendlichen. erschienen in: Bering, Kunibert (Hg.) Reihe Artificium. Schriften zur Kunst und Kunstvermittlung. Band 41. Oberhausen 2012
  • gemeinsam mit: Rolf Niehoff, Karina Pauls (Hgg.). BildGeschichte: Facetten der Bildkompetenz. (Festsschrift für Kunibert Bering) erschienen in: Bering, Kunibert (Hg.) Reihe Artificium. Schriften zur Kunst und Kunstvermittlung. Band 38. Oberhausen 2012
  • Kunst und Frieden - eine Vermittlung. In: LWL-Museum für Kunst und Vermittlung (Hgg.): projekt_FRIEDEN. Eine Reflexion der Entwicklung von Handlung, Haltung und Austausch. Münster 2019. S. 13-25.
  • gemeinsam mit Bernd Zymek: Notwendig unbestimmt? Verfahren und Strukturen der Aufnahme und Auswahlprozesse an Kunsthochschulen. In: Werner Helsper, Heinz-Hermann Krüger (Hgg.). Auswahl der Bildungsklientel. Zur Herstellung von Selektivität in "exklusiven" Bildungsinstitutionen. Wiesbaden 2015. S. 211-238
  • Unbestimmtheitsrelationen. Impulse zum kunstdidaktischen Verhältnis von Rahmung und Prozess. In: Birgit Engel / Katja Böhme (Hgg.): Didaktische Logiken des Unbestimmten. Immanente Qualitäten in erfahrungsoffenen Bildungsprozessen. München 2015. S. 212-234
  • Freiheit oder Zweck? Die Künstlerische (Aus-)Bildung von Lehramtsstudierenden. In: Carl-Peter Buschkühle (Hg.). Künstlerische Kunstpädagogik. Ein Diskurs zur künstlerischen Bildung. Oberhausen 2012. S. 219-246
  • Im Sehen über das Sichtbare hinaus. BildGeschichte als Moment einer reflexiven Praxis der Bildwahrnehmung. In: Hölscher, Niehoff, Pauls (Hgg.) BildGeschichte. Facetten der Bildkompetenz. in: Bering, Kunibert (Hg.) Reihe Artificium. Schriften zur Kunst und Kunstvermittlung. Band 38. Oberhausen 2012
  • Bildstörung – Zur Grundlegung einer experimentell-empirischen Bilddidaktik. in: Sachs-Hombach, Klaus u.a. (Hg.). IMAGE. Online-Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft. 2009
  • Die Unerzählbarkeit des Todes in Gerhard Richters Gemäldezyklus 18.Oktober 1977 in: Christoph Bertsch u.a. (Hgg.). Bildmagie und Brunnensturz: Visuelle Kommunikation von der klassischen Antike bis zur aktuellen medialen Kriegsberichterstattung. Innsbruck 2009
  • Störstellen, in: Montagstiftung Bildende Kunst. Bonn (Hrsg.). Kunst Aus Bildung. Nürnberg 2008
  • "Hand anlegen" - Eine kunstdidaktische Erschließung der Malerei Arnulf Rainers, in: Reinhard Hoeps (Hg.) Religion aus Malerei?, erschienen in: Alex Stock und Reinhard Hoeps, Reihe "ikon", Paderborn 2005
  • Künstlerische Bildung: Lösung oder Problem? in: Joachim Kettel, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), Landesakademie Schloss Rotenfels (Hgg.) erschienen in: Kunibert Bering (Hrsg.), Reihe ARTIFICIUM - Schriften zur Kunst und Kunstvermittlung. Bd.18, Oberhausen 2004
  • Antistatika. in: Samuel Treindl. Produktionsprojekte. Münster 2019
  • Die Klugheit der Bilder – Überlegungen zur Imagination des Unsichtbaren. in: Städtische Museen Rheine (Hg.) Jan Claas. Du sollst Dir kein Bild machen. Rheine 2009
  • Subversive Landschaften – Beobachtungen zur Malerei von Klaus Geigle. in: Klaus Geigle. Fernwärme. Galerie Peter Tedden. Düsseldorf 2005
  • Lernen durch und für künstlerische Praxis – Komplexität und Eigengesetzlichkeit als Herausforderung kunstpädagogischer Forschung im Rahmen der Ringvorlesung: Jetzt: Forschen in kunstpädagogischen Feldern & anderen fachdidaktischen Kulturen an der Universität der Künste Berlin, Sommersemester 2019
  • Jenseits von Messbarkeit – Bedingungen des "Lernens in Praxis" aus der Perspektive offener künstlerischer Praxisprozesse an Kunsthochschulen Kurzvortrag auf dem: 1. Internationaler Kongress "Lernen in der Praxis" 2015, 4.-6. Mai 2015 in Brugg-Windisch. Schweiz

– die Liste wird fortgesetzt –

  • 2017 In Hee Cho und Carmen Gosen. We'd like to move it. Wewerka Pavillon, Münster
  • 2017 Samuel Treindl. Antistatika. Wewerka Pavillon, Münster
  • 2015 Andreas Rosenthal. Holzschnitte 2013 - 2015. Kunstverein Schwerte
  • 2014 Christian Walter. Bilder. Landtag NRW, Düsseldorf
  • 2014 René Haustein und Jonas Hohnke. cluster.fm 96,0 mhz, Wewerka Pavillon, Münster
  • 2010 Julia Gröning. I never do happy endings. Wewerka Pavillon. Münster
  • 2010 Lilo Bauer. according to optimal vantage point. FAK (Förderverein aktuelle Kunst), Münster
  • 2005 Klaus Geigle und Monika Lang. Fernwärme. Galerie Peter Tedden. Düsseldorf
  • Gotland-Stipendium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (künstlerisches Arbeitsstipendium) (2002)
  • Ernennung zum Meisterschüler der Kunstakademie Münster auf Vorschlag von Prof. Udo Scheel (2001)
  • Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes (1985-1990)

Wiebke Lammert

Praxissemester, Studienkoordination, Fachstudienberatung

T. +49 (0)251 8361 204 F. +49 (0)251 8361 406
w.lammert[at]kunstakademie-muenster.de
Montag: 13:30 – 15:00 Uhr;
Mittwoch und Donnerstag: 14:00 – 15:00 Uhr
Leonardo-Campus 2
Raum 204

Wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte

Stepahnie Sczepanek (Wissenschaftliche Hilfskraft, studentische Beratung)

Tonio Nitsche (Studentische Hilfskraft, studentische Beratung)

Kontakt: lehramt.kunstakademie@kunstakademie-muenster.de

Im Mittelpunkt des Lehrbereichs stehen Theorien der Kunst und ihrer medialen Bedingtheit sowie methodische Werkzeuge ihrer Erschließung. Dabei werden die historische Bandbreite ästhetischer, kunstsoziologischer sowie bild-, medien- und erkenntnistheoretischer Ansätze zum Verständnis von Kunst, ihrer Wahrnehmung, Bedeutung und ihrer Funktionen einbezogen.

Der Lehrbereich trägt der Tatsache Rechnung, dass künstlerische Praxis in eine spezifische Gegenwart eingebunden ist. "Ästhetik und Kunstwissenschaft" fokussiert daher neben grundständigen theoretischen und methodischen Fragen zur Kunst auch ihren Umgang mit aktuellen technologischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Stellvertretend für die Vielfalt der angebotenen Zugänge seien Ansätze aus den Bereichen der Demokratie- und Digitalitätsforschung, des Trans- und Posthumanismus, der children & childhood sowie der gender und animal studies genannt.

Der Bereich unterstützt transdisziplinäres Arbeiten insbesondere in Kooperation mit naturwissenschaftlichen Disziplinen. Den medialen Schwerpunkt bilden digitale Technologien, Film, Video sowie lebende Materie (Gartenkunst und BioArt). Zudem fördert "Ästhetik und Kunstwissenschaft" durch das kontinuierlich angebotene Kolloquium "Open Frame" frühzeitig studentisches Interesse am thematisch und methodisch selbstbestimmten wissenschaftlichen Arbeiten sowie an der sprachlichen Vermittlung, theoretischen Reflexion und Diskussion eigener künstlerischer Praxis.


Prof. Dr. Nina Gerlach

Kunstwissenschaft/Prorektorin

T +49 251 8361 223
n.gerlach[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechstunde im Semester:
Donnerstags, 16.15 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung.
In der vorlesungsfreien Zeit: bitte Aushang beachten
Raum 223

Nina Gerlach (geb. 1979) ist seit 2015 Professorin für Ästhetik und Kunstwissenschaft und seit 2018 Prorektorin an der Kunstakademie Münster. Sie studierte Europäische Kunstgeschichte, Alte Geschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaften in Mainz, Heidelberg und Mannheim (M. A. 2005) sowie Medienkunst/Film an der staatlichen Hochschule für Gestaltung/Karlsruhe (ZP 2002).

2005 bis 2010 promovierte sie an der Universität Heidelberg im Fach Europäische Kunstgeschichte (Prof. Dr. Michael Hesse, Prof. Dr. Jürgen Müller / TU Dresden) und als Fellow an der Harvard University/Dumbarton Oaks. Ihre Dissertation wurde 2012 veröffentlicht (Gartenkunst im Spielfilm. Das Filmbild als Argument. Wilhelm Fink Verlag) und stellt die Rolle von Gärten als visuelles Argument in epistemologischen und moralphilosophischen Diskursen des Spielfilms heraus.

Von 2010 bis 2013 war Gerlach Mitglied des NFS Bildkritik (Eikones/Universität Basel). Hier untersuchte sie am Beispiel des Onlinevideos die Integration technologischer Innovationen in die Kunst und ihren Betrieb. Das Projekt führt Theorien der Interpikturalität und kognitionswissenschaftlicher Metaphern in die Kunsttheorie der Gegenwart ein.

In den Jahren 2006 bis 2015 war Gerlach Lehrbeauftragte der Universität Heidelberg, Basel, Friedrichshafen, der Universität zu Köln sowie Vertretungsprofessorin an der Kunstakademie Münster. Sie übt eine internationale Vortragstätigkeit aus (u. a. Kansai University Osaka, King's College London, Harvard University/Dumbarton Oaks, Technische Universität Dresden, Universität Zürich, University of St Andrews).

Nina Gerlach vertritt eine Kunstwissenschaft, die vor allem zentrale Herausforderungen der gesellschaftlichen Gegenwart in das Zentrum ihres Interesses rückt. Aktuell beschäftigt sie sich mit unserer postdigitalen Gegenwart und fragt: Welche Erkenntnisse liefern computerbasierte Malerei, Big-Data-Netzkunst und Filme über Künstliche Emotionale Intelligenz, die über das Interessensfeld der Kunstwissenschaft hinaus gesellschaftlich bedeutend sind?

  • Digitalität, Kunst/-betrieb und gesellschaftliche Gegenwart
    (Künstliche Emotionale Intelligenz, Big Data, Videoportale, Trans-/Posthumanismus, computerisierte Malerei seit den 1950er Jahren)
  • Ästhetik, Geschichte, Bild- und Medientheorie
    (Computerbasierte Künste, Film, Gartenkunst, Videokunst)
  • Kunsttheorie und -soziologie des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Viskurse zeitgenössischer Kunst (Ethik, Epistemologie, Kunsttheorie, Menschenbilder)
  • Visual Culture Studies (u.a. Visual Children & Childhood Studies)
  • Kunst und Menschenrechte/Demokratie
  • Prorektorin der Kunstakademie Münster (seit 2018).
  • Mitglied des Beirats der Art Law Clinic des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht - Zivilrechtliche Abteilung, WWU Münster und der Kunstakademie Münster, Leitung Prof. Dr. Thomas Hoeren (seit 2018)
  • Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes (seit 2018)
  • Kommissionsmitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes (2017)
  • Mitglied des Senats der Kunstakademie Münster (2016-2017, seit 2018 beratend)
  • Leitung (gemeinsam mit Stefan Hölscher) des Kolloquiums "Open-Frame (Post-)Disziplinäre Denkplattform für Kunststudierende" (seit 2017)
  • Vertrauensdozentin der Kunstakademie Münster (seit 2016)
  • Mitglied der Qualitätsverbesserungskommission der Kunstakademie Münster (seit 2016)
  • Mitglied des Review Boards Studies in Communi­ca­tion Sciences. Journal of the Swiss Association of Communication and Media Research (2010)
  • Mentoring Deutschschweiz des Schweizerischen Nationalfonds und des Bundesprogramms Chancengleichheit (2012-2014)
  • Reisestipendium (JP) der Universität Basel, Reisefonds für den akademischen Nachwuchs (2013)
  • Druckkostenzuschuss der Geschwister Boehringer Ingelheim/Stiftung für Geist­eswissenschaften (2011)
  • Druckkostenzuschuss der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Exzellenzinitiative, Graduierten­akade­mie (2010)
  • August-Grisebach-Preis des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg für eine herausragende Promotion (2010)
  • Preis der Freunde der Gesellschaft der Freunde der Universität Heidelberg (Gruppenpreis für das interdisziplinäre Forum der Universität Heidelberg, 2009)
  • Reader- und Fellowship der Harvard University/Dumbarton Oaks (2007, 2008-2009)
  • Promotionstipendium sowie Forschungs- und Sprachreisestipendien (CA,  GB,  US) der Studienstifung des deutschen Volkes (2006-2010)
  • Ulrich-Hahn-Preis des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg für besondere wissenschaftliche Leistungen im Fach (2005)

Nina Gerlach vertritt eine gegenwartsbezogene Kunstwissenschaft, die darauf zielt, die aktuelle gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und ihren wissenschaftlichen Erschließungsformen stärker sichtbar zu machen. Dafür setzt sie an zentralen Ereignissen und Herausforderungen der gegenwärtigen Lebenswirklichkeit einer breiten Öffentlichkeit an. Digitalisierungsprozesse und gesellschaftliche Leitmedien bilden ihren medialen Fokus.

Die Erfindung digitaler Computer vor mehr als 60 Jahren wirkte sich frühzeitig auf die Malerei aus. Nutzten in den 1950er und 1960er Jahren neben experimentierfreudigen Physikern und Ingenieuren vor allem informationsästhetisch inspirierte Künstler das Medium, so wurde computerbasierte Malerei während der digitalen Revolution vor allem zum Schauplatz postmoderner Reflexionen medialer Identität. Seit der Jahrtausendwende vollzieht sich in Teilen der Malerei eine postdigitale Wende. Der wertfreie Einsatz digitaler Technologien wie Image Software, Data Mapping, Künstliche Intelligenz und 3D-Drucker sowie die damit verbundene Fortentwicklung traditioneller künstlerischer Strategien ist dort selbstverständlich.

Das Projekt arbeitet diesen Teil der Mediengeschichte der Malerei auf und ordnet die gewandelte Ästhetik sowie die neuen Produktionsverfahren und Motive in die historische Entwicklungsgeschichte der Gattung ein. Darüber hinaus ermöglicht es, traditionelle Beispiele der Malereigeschichte im Lichte informationstechnologischer Terminologie neu zu verstehen und aktuelle technologische Entwicklungen (z.B. Big Data, Künstliche Emotionale Intelligenz) sowie ihre gesellschaftliche Nutzung und Bewertung vor der Folie historischer Malerei verständlicher zu machen.

Das Projekt nimmt die durch Videoportale des Internets hervorgerufene neue mediale Situation der Videokunst in den Blick. Zur Anwendung kommen dabei bild- und kunsttheoretische sowie wissenssoziologische und kognitionswissenschaftliche Ansätze.

Im Zentrum steht die Frage, von welchem kunsttheoretischen Verständnis diejenigen Online-Videos gekennzeichnet sind, die von 2010 bis 2012 international ausgestellt wurden. Die Häufung bildrelationaler Bezüge in diesen Werken, die sich auf Beispiele des kunsthistorischen Kanons und das Graphical User Interface von Videoportalen beziehen, rückt eine interpiktorialitätstheoretische Erschließung in den Vordergrund. Dabei wird offensichtlich, dass den ausgestellten Online-Videos ein sogenanntes postmediales Verständnis zugrunde liegt. Im Sinne Krauss' (2000) setzt eine solche Kunstauffassung nicht im modernistischen Sinne das Wissen zum verwendeten Medium voraus, sondern verweist auf die Notwendigkeit seiner vorangehenden prozesshaften Herstellung. Die ausgestellten Videos stellen in diesem Sinne selbstreflexiv Erkenntnisse zu ihrer eigenen Medialität her, insofern sie Analogien und Differenzen zwischen Online-Videos und älteren Bildmedien ästhetisch ausloten.

Einen weiteren Schwerpunkt des Projekts bildet die Frage, unter welchen Bedingungen neue Ausstellungsdispositive – in diesem Fall das Videoportal – überhaupt von der Kunstgeschichte als Ausstellungsräume der Kunst wahrgenommen werden. Hierfür wurde der wissenssoziologische Ansatz der kognitiven Metapherntheorie genutzt. Bei diesem Ansatz geht es darum, dass generell in der Wissenschaft versucht wird, "Neues" mithilfe von Vergleichen mit bereits Bekanntem metaphorisch zu erschließen. Da die Forschung zu Videoportalen bis 2010 keinerlei Vergleiche mit künstlerischen Displays zum Verständnis dieser Präsentationsform herangezogen hatte, blieb folglich deren Nutzung als Ausstellungsraum der Kunst unentdeckt. Stellt man allerdings einen solchen Vergleich mit museologischen Begriffen an, so zeigt sich, dass im netzbasierten Zeitalter mit dem Videoportal ein museales Konvergenzdispositiv geschaffen wurde. Es mischen sich dort einstmals temporal und lokal voneinander getrennte Ausstellungsformen. Museen, Galerien, demokratisierte Formen der Wunderkammer und von Künstlern kuratierte Ausstellungen bilden einen hybridmedialen Ausstellungsraum.

Das Projekt stellt die semantische und ästhetische Aneignung und Weiterentwicklung historischer Gartenkunst durch den Spielfilm (seit 1945) in den Mittelpunkt. Anhand zahlreicher Beispiele der Filmgeschichte werden zunächst die (rezeptions-)ästhetischen Spezifika der filmischen Gartendarstellung geklärt. Hierbei kommen intermedialitäts- und raumtheoretische Ansätze zur Anwendung. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwiefern filmische Gartendarstellungen nach historischen ästhetischen Idealen, wie etwa dem des picturesque, visuell organisiert sind.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass Filmgärten als kommunikative Zeichen zu verstehen sind, die nicht nur im Historienfilm Geschichtsbilder vermitteln, sondern auch spezifische moralische und kunstphilosophische Positionen popularisieren. So dient etwa im postmodernen Kino eine gesteigerte Künstlichkeit architektonischer Gartenkunst als ein kulturrelativistisches Argument gegen eine naturalistische Ästhetik. Der Genrefilm reduziert die Geschichte der Gartenkunst hingegen auf ein bipolares Stereotyp von Gut und Böse. Er platziert Schurken aus Agenten- und Antikriegsfilmen konstant in architektonischen Gärten und verbindet privates Glück in Kinder- und Liebesfilmen mit naturalistischen Werken. Im Sinne des ethischen Naturalismus bilden demnach der Naturzustand und die Entfernung von ihm in zahlreichen westlichen Spielfilmen die Referenzen für moralische Urteile. Unter Anwendung verschiedener kulturwissenschaftlicher Ansätze (u.a. Gender, Queer, Children & Childhood Theory) verdeutlicht das Projekt wie auf dieser Basis rassenideologisches Denken, Kapitalismus, Berufstätigkeit von Frauen, Homosexualität und eine naturwissenschaftlich orientierte Kindererziehung als unnatürliche Lebenspraxis vorgestellt werden.

Für diese Untersuchungsperspektive wurden die Methoden der Ikonographie und Ikonologie vor dem Hintergrund eines neu konzipierten visuellen Dekonstruktivismus überarbeitet.

Monographien

Aufsätze

Laufende Dissertationen

  • Benedikt Fahrnschon: „Vom Sein und Werden. Beziehungsgeflechte zwischen Kunst und Gesellschaft bei Felix Gonzalez-Torres“ (Arbeitstitel)
    Kontakt: fahrnschon[at]gmail.com

Abgeschlossene Bachlorarbeiten

2017:

  • Paula Fröhlich: „Bewusstseinsstrategien im Zeitalter der Simulation. Ästhetische Erfahrung als Gegenkraft zum modernen Ikonoklasmus“
  • Kerstin Schneider: „Die Tier-Mensch-Beziehung in Ulrich Seidls ‚Tierische Liebe’ (1996)“

2016:

  • Elisa Kullmann: „Selfies. Die kunsthistorische Genese einer zeitgenössischen visuellen Kommunikationsform“

Was ist zeitgenössische Kunst? Wie lässt sie sich angemessen interpretieren? Welche Kriterien werden geltend gemacht, um sie zu beurteilen? Wer bestimmt über ihren Einfluss und ihre Deutungsreichweite? Worin besteht ihr gesellschaftlicher Auftrag? Solche Fragen stehen im Zentrum des Lehrbereichs Kunst und Öffentlichkeit. Sein Veranstaltungsangebot richtet sich auf die Entwicklung der Kunst seit der Klassischen Moderne.

Vertreten wird es durch KuratorInnen und KritikerInnen, die an den Schnittstellen von Theorie und Praxis arbeiten und einen Zugang zur Kunstwelt mit ihren Institutionen, Ausstellungen, Messen und den publizistischen Kanälen haben. Im Zentrum steht dementsprechend der Anspruch, die aktuelle Kunst sowohl in ihrer Selbstdarstellung als auch in der theoretischen Befassung nachzuvollziehen. Dem dient neben dem Seminarangebot mit seinen einzelnen Schwerpunkten der gemeinsame Besuch von großen periodischen Ausstellungen wie der Documenta, den internationalen Biennalen – etwa von Venedig, Berlin, Istanbul – und den Skulptur Projekten Münster.

Zu den kontinuierlichen Angeboten dieses Bereichs zählen die 2009 begründete Vortragsreihe "Münster Lectures" mit Künstlern und anderen Akteuren der Kunstwelt, Seminare zur Praxis des Schreibens ("How to write smart") sowie eine Einführung in die Kunst von Moderne, Postmoderne und zeitgenössischer Kunst.


Prof. Dr. Georg Imdahl

Kunst und Öffentlichkeit

T. +49 251 8361 301
imdahl[at]kunstakademie-muenster.de
Sprechzeiten: mittwochs, 16:00 – 18:00 Uhr
Leonardo Campus 2
Raum 301

Georg Imdahl ist freier Kunstkritiker und Mitglied des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA. Nach einem Studium der Philosophie, Neuen Geschichte und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum promovierte er 1995 – als Wissenschaftlicher Assistent am Stiftungsinstitut für das Studium fundamentale – an der Privaten Universität Witten/Herdecke bei Franco Volpi über das Frühwerk Martin Heideggers: "Das Leben verstehen. Heideggers formal anzeigende Hermeneutik in den frühen Freiburger Vorlesungen" (Würzburg 1997). Danach hatte er zahlreiche Lehraufträge für zeitgenössische Kunst und Kunstkritik an den Universitäten Essen/Duisburg, Konstanz, Köln, Bochum und der Hochschule für Buchkunst und Grafik Leipzig inne. Seit 2011 besetzt er die Professur für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie Münster.

  • „Wie politisch ist die Kunst heute?“, Diskussion SWR-2-Forum, Oktober 2010
  • „Die Selbstdarstellung des Rheinlands“, Bonner Symposium zur Ausstellung „Der Westen leuchtet“, Kunstmuseum Bonn 21.-23. Oktober 2010
  • Kunst und Könnerschaft. Gespräch mit Vincent Vulsma, Künstler, und Hans-Jürgen Hafner, Direktor des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf, September 2012
  • Schwieriges Gedenken – Santiago Sierras Ausstellung „245 m³“ in der ehemaligen Synagoge Stommeln und die künstlerische Erinnerung an den Holocaust, Kunstakademie Shanghai, Oktober 2012
  • Frank Stella. Diskussion mit Markus Brüderlin und Gregor Stemmrich, Akademie der Künste Berlin, November 2012.
Hans_Haacke__Der_Pralinenmeister__1981_Magazin_arsprototo.pdf 321 KB
Ausbeute._Santiago_Sierra_und_die_Historizitaet_der_zeitgenoessischen_Kunst__Hamburg_2019.pdf 111 KB
2019-11-16_Art_Duesseldorf_FAZ.pdf 488 KB
2019-11-12_Alex_Wissel_Thymostraining_DLF.mp3 5 MB
2019-11-12_A.R._Penck_FAZ.pdf 1 MB
2019-11-06_Kippenberger_Bonn_FAZ.pdf 431 KB
2019-10-23_Carsten_Nicolai_FAZ.pdf 300 KB
2019-09-17_Anna_Oppermann_TzK_Heft_115.pdf 3 MB
2019-09-14_dc_open_FAZ.pdf 415 KB
2019-09-09_CalArts_FAZ.pdf 944 KB
2019-07-27_Schenkung_Schroeder_FAZ.pdf 415 KB
2019-07-13_Cecile_B._Evans_Moenchengladbach_FAZ.pdf 575 KB
2019-07-04_Open_Space_Chemnitz_FAZ.pdf 357 KB
2019-06-21_Michel_Carrouges__Junggesellenmaschinen_FAZ.pdf 485 KB
2019-06-15_Nancy_Spero_in_Essen_FAZ.pdf 519 KB
2019-06-08_zur_Art_Duesseldorf_FAZ.pdf 572 KB
2019-05-25_William_Anastasi_in_Koeln_FAZ.pdf 527 KB
2019-05-22_Ai_Weiwei_Duesseldorf_FAZ.pdf 624 KB
2019-05-16_Kobro_und_Strzeminski_Den_Haag_FAZ.pdf 285 KB
2019-05-09_Ruhr_Ding_Territorien_FAZ.pdf 139 KB
2019-05-08_Molderings_ueber_Duchamp_FAZ.pdf 293 KB
2019-05-03_Monika_Baer_Kunstmuseum_Bonn_DLF.mp3 4 MB
2019-05-02_Gespraech_mit_Philipp_Hoening_Zeitschrift_Moff.pdf 335 KB
2019-04-06_Art_Cologne_Vorschau_FAZ.pdf 313 KB
2019-03-30_Art_Basel_Hongkong_FAZ.pdf 507 KB
2019-03-28_Nil_Yalter_FAZ.pdf 1,006 KB
2019-03-20_Claudia_Kugler_Texte_zur_Kunst_online.pdf 3 MB
2019-03-07_Bea_Feitler_FAZ.pdf 611 KB
2019-02-27_Kunst_und_Politik_FAZ_Geisteswissenschaften.pdf 175 KB
2019-02-26_Evelyn_Hofer_Kleve_DLF.mp3 4 MB
2019-02-16_Frieze_Los_Angeles_FAZ.pdf 376 KB
2019-02-02_In_Duesseldorfer_Galerien_FAZ.pdf 791 KB
2019-01-12_Dominique_Gonzalez-Foerster_FAZ.pdf 529 KB
2019-01-05_Malerinnen_des_Abstrakten_Expressionismus_FAZ.pdf 512 KB
2019-01-03_Nicole_Eisenman_Baden-Baden_FAZ.pdf 1 MB
2018-12-10_12._Shanghai-Biennale._FAZ.pdf 1 MB
2018-12-09_Balthus_in_Basel._Texte_zur_Kunst_Heft_112.pdf 4 MB
2018-12-03_Robert_Morris_Nachruf._FAZ.pdf 374 KB
2018-11-22_Haim_Steinbach_Kleve_FAZ__single_.pdf 910 KB
2018-10-25_Rene_Daniels_Ganzseite_FAZ.pdf 213 KB
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2018-10-06_Cao_Fei_K21_DLF.mp3 5 MB
2018-09-22_Geta_Bratescu_gestorben_FAZ.pdf 414 KB
2018-09-12_Robert_Irwin_zum_Neunzigsten._FAZ.pdf 496 KB
2018-09-12_Chemnitz_Interview_Frederic_Bussmann_FAZ.pdf 1 MB
2018-09-08_dc_open_2018_FAZ.pdf 698 KB
2018-09-06_Neil_Beloufa_Schirn_Kunsthalle_Frankfurt_FAZ.pdf 1 MB
2018-09-03_Sol_Calero_DLF.mp3 6 MB
2018-08-13_Britta_Thie_Museum_Abteiberg_FAZ.pdf 1 MB
2018-07-28_Dominik_Sittig_FAZ.pdf 1 MB
2018-07-24_Olaf_Nicolai_Kunsthalle_Bielefeld_FAZ.pdf 1 MB
2018-07-23_Politische_Kunst_DLF.mp3 5 MB
2018-07-05_Guenther_Foerg_Stedelijk_Museum_Amsterdam_FAZ.pdf 1 MB
2018-06-29_Manifesta_12__Palermo_FAZ.pdf 1 MB
2018-06-16_Juan_Munoz__Neuss_FAZ.pdf 1 MB
2018-06-15_Jonas_Staal__Rotterdam_FAZ.pdf 2 MB
2018-05-26_Christian_Falsnaes_Kaiser_Wilhelm_Museum_Krefeld_FAZ.pdf 509 KB
2018-05-12_Simon_Denny_bei_Daniel_Buchholz_FAZ.pdf 1 MB
2018-04-26_Heidi_Specker__Kunstmuseum_Bonn_FAZ.pdf 2 MB
2018-04-25_Ydessa_Hendeles__Kunsthalle_Wien_FAZ.pdf 1 MB
2018-04-09_March_Meeting_Sharjah_FAZ.pdf 379 KB
2018-04-08_Carmen_Herrera_Texte_zur_Kunst_Heft_108__Marz_2018-1.pdf 4 MB
2018-03-17_In_Berliner_Galerien_FAZ.pdf 1 MB
2018-03-09_I_am_here_to_learn__Frankfurter_Kunstverein_FAZ.pdf 1 MB
2018-03-04_Welcome_to_the_jungle__Kunsthalle_Duesseldorf_DLF.mp3 5 MB
2018-02-28_Klaus_Staeck_80_FAZ.pdf 1 MB
2018-02-26_Arthur_Jafa_bei_Julia_Stoschek_Berlin_FAZ.pdf 476 KB
2018-02-19_Thomas_Scheibitz_Kunstmuseum_Bonn_FAZ.pdf 287 KB
2018-01-28_Gegen_die_Stroemung_-_Museum_Morsbroich_-_DLF.mp3 5 MB
2018-01-25_Affect_me._Social_Media_Images_in_Art_FAZ.pdf 1 MB
2018-01-23_Georg_Baselitz_80_FAZ.pdf 1 MB
2018-01-13_Ahmet_Oeguet_bei_KOW_in_Berlin_FAZ.jpg 840 KB
2017-12-21_James_Rosenquist__Museum_Ludwig_FAZ.pdf 653 KB
2017-12-17_Sarah_Braman_bei_Linn_Luehn_FAZ.pdf 1 MB
2017-12-12_Exat_51__Krefeld_FAZ.pdf 306 KB
2017-12-09_Der_Performance-Boom_DLF.mp3 7 MB
2017-12-01_Das_neue_Biedermeier_in_der_Kunstkritik_anlaesslich_der_Skulptur_Projekte_2017.pdf 4 MB
2017-11-20_Seth_Price_FAZ.pdf 408 KB
2017-11-18_Art_Duesseldorf_FAZ.pdf 303 KB
2017-11-18_Akram_Zaatari__K21_DLFf.mp3 4 MB
2017-11-06_Axel_Huette_in_Duesseldorf_und_Bottrop_FAZ.pdf 544 KB
2017-09-09_DC_Open_FAZ.pdf 229 KB
2017-08-15_Documenta_in_der_Kritik_FAZ_.pdf 318 KB
2017-08-05_Michel_Majerus_bei_neugerriemschneider_FAZ.pdf 516 KB
2017-07-27_Partizipation._Museum_Morsbroich_FAZ.pdf 319 KB
2017-07-15_Haus_der_Kunst_als_Wirtschaftsunternehmen_FAZ.pdf 701 KB
2017-06-29_Wade_Guyton__Museum_Brandhorst__Texte_zur_Kunst_Heft_106.pdf 5 MB
2017-06-29_UEber_Marcel_Hiller.pdf 3 MB
2017-06-23_Sammlung_Hahn__Museum_Ludwig_Koeln__DLF.mp3 5 MB
2017-06-23_Mondrian__Gemeentemuseum_Den_Haag__FAZ.pdf 456 KB
2017-06-14_Tehching_Hsieh__Venedig_FAZ.pdf 310 KB
2017-06-03_Hanne_Darboven_Berlin_und_Hamburg_FAZ.pdf 530 KB
2017-05-22_Wirtschaftswerte__Kunsthalle_Duesseldorf_FAZ.pdf 321 KB
2017-04-29_51._Art_Cologne_FAZ.pdf 388 KB
2017-04-25_Howard_Kanovitz__Koblenz__FAZ.pdf 418 KB
2017-04-19_Hans_Op_de_Beeck__Leverkusen_und_Wolfsburg__FAZ.pdf 342 KB
2017-04-18_Bloch_Collection__Kansas_City__FAZ.pdf 413 KB
2017-04-15_Seth_Price__Stedelijk_Museum_Amsterdam__DLF.mp3 5 MB
2017-04-15_Art_Berlin__eine_neue_Messe__FAZ.pdf 2 MB
2017-03-31_Pieter_Hugo__Kunstmuseum_Wolfsburg_FAZ.pdf 344 KB
2017-03-18_Frank_Stella__Duesseldorf_FAZ.pdf 305 KB
2017-03-09_Elmgreen_und_Dragset__Krefeld_FAZ.pdf 425 KB
2017-03-03_Marcel_Broodthaers_K21_Duesseldorf_DLF.mp3 5 MB
2017-02-21_Neue_Auftraggeber_FAZ.pdf 225 KB
2017-02-16_Otto_Dix__Kunstsammlung_NRW_FAZ.pdf 271 KB
2017-01-31_Amanda_Ross-Ho__Bonner_Kunstverein_DLF.mp3 5 MB
2017-01-28_Susan_Philipsz__Hannover__und_Samson_Young__Duesseldorf_FAZ.pdf 298 KB
2017-01-14_Rabih_Mroue__Kunsthalle_Mainz_FAZ.pdf 238 KB
2017-01-07_Galeristin_Barbara_Weiss_gestorben_FAZ.pdf 418 KB
2016-12-27_Reiner_Ruthenbeck_Nachruf_FAZ.pdf 163 KB
2016-12-16_Hans_Hofmann_Kunsthalle_Bielefeld_FAZ.pdf 362 KB
2016-11-18_Gerhard_Richter_ueber_Fluechtlingspolitik_WDR_5.mp3 5 MB
2016-11-08_Ausstellung_Hausbesuch__Museum_Ludwig_DLF.mp3 5 MB
2016-11-04_AbEx_London__FAZ.pdf 269 KB
2016-10-30_Mies_van_der_Rohe__Aachen_DLF.mp3 5 MB
2016-10-28_Tetsumi_Kudo__Nachbilder_des_Menschen__Fridericianum_Kassel__FAZ.pdf 1 MB
2016-10-15_Amelie_von_Wulffen_FAZ.pdf 685 KB
2016-10-11_Nic_Tenwiggenhorn_Museum_Kunstpalast.mp3 4 MB
2016-09-28_Invar-Torre_Hollaus_ueber_Frank_Auerbach__1_.pdf 831 KB
2016-09-23_Kunstsammlung_NRW_kauft_Sammlung_Fischer.mp3 5 MB
2016-09-20_Buecher_ueber_Kasper_Koenig.pdf 156 KB
2016-09-03_DC_Open_-_FAZ.pdf 2 MB
2016-08-27_Museum_Ludwig_40.pdf 260 KB
2016-08-12_Wilhelm_Schuermann_70_FAZ.pdf 342 KB
2016-08-09_Norman_Rockwell__The_Connoisseur_FAZ.pdf 520 KB
2016-07-30_In_Koelner_Galerien_FAZ.pdf 424 KB
2016-07-15_Chris_Reinecke.pdf 471 KB
2016-07-14_Peter_Keetman_FAZ.pdf 262 KB
2016-07-11_Walid_Raad__Synagoge_Stommeln.pdf 267 KB
2016-06-16_Manet_Hamburger_Kunsthalle_FAZ.pdf 255 KB
2016-06-01_Hubert_Kiecol_DLF.mp3 4 MB
2016-05-22_Diango_Hernandez_Museum_Morsbroich_DLF_.mp3 4 MB
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2013-07-24_Jo_Baer.pdf 382 KB
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2013-07-10_Heilmann_Katalog_Bonn.pdf 8 MB
2013-06-21_Siegelaub_Nachruf.pdf 339 KB
2013-06-11_When_Attitudes_Become_Form_2013_Spiegelonline.pdf 2 MB
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2013-04-03_Koenig_Muenster.pdf 224 KB
2013-03-01_Polnische_Kunst_im_Rheinland.pdf 380 KB
2013-02-22_Hilma_af_Klint_SZ.pdf 342 KB
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2012-12-18_Mary_Heilmann_SZ.pdf 307 KB
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2012-09-19_Boehm_70.pdf 596 KB
2012-09-18_Spitzer_Nachruf.pdf 159 KB
2012-09-08_Schuermann_Van_Horn.pdf 303 KB
2012-09-03_Sonderbund.pdf 261 KB
2012-08-21_Molderings.pdf 131 KB
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2012-05-30_Documenta_Archiv.pdf 197 KB
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2012-04-19_Botero_80.pdf 228 KB
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2012-03-31_Graham_70.pdf 302 KB
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2012-03-22_Schmidt_Lebensmittel.pdf 210 KB
2012-02-23_Staedel_Anbau.pdf 211 KB
2012-02-11_Foerg_bei_Schoenewald.pdf 440 KB
2012-02-10_Weiner_70.pdf 183 KB
2012-02-09_Gerhard_Richter_80_Seite_9.2-1.pdf 235 KB
2012-01-28_Pollock.pdf 41 KB
2012-01-09_Warum_muss_es_nur_immer_soviel_sein_Ausstellungen_09_01_12.pdf 181 KB
2010-05-15__Wade_Guyton_im_Koelner_Museum_Ludwig__artnet.pdf 2 MB
2008-09-07_Johns_NZZ.pdf 214 KB
2007_Rot_tanken._Zu_Rupprecht_Geiger.pdf 4 MB
2007-07_Die_doppelte_Erinnerung._Zum_Werk_Mary_Heilmanns.pdf 8 MB
  • 10-16 oder Die Kraft der Verkleinerung, in: Larger Than Life – Stranger Than Fiction, 11. Triennale Kleinplastik Fellbach, Köln 2010.
  • Der Leitartikel heute mit radikaler Malerei, in: Leni Hoffmann, Museum Ludwig, Köln 2010
  • Serge Spitzer’s molecular (Istanbul), in: Serge Spitzer, molecular (Istanbul), Berlin 2010.
  • 360mal vorn. Thomas Kiesewetter – Spätmodernistische Skulptur, heute, in: Thomas Kiesewetter, Galerie Contemporary Fine Arts Berlin, Köln 2010.
  • Mary Heilmann, Autobiographische Abstraktion, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, München 2010.
  • Rudolf de Crignis, Malerei, in: Michael Paoletta (Hg.), Rudolf de Crignis, Santa Fé, 2012.
  • Il Supremo Convegno. Großausstellung und Hyperimage, in: Gerd Blum, Steffen Bogen, David Ganz, Marius Rimmele (Hg.), Pendant Plus. Praktiken der Bildkombinatorik, Berlin 2012.
  • „Nur Gott sieht all diese Bilder“ – Gespräch mit Boris Groys, Kunstforum International (Band 199), 2009
  • „Pluralismus war mir schon immer zuwider“ – Gespräch mit dem Kunsthistoriker Benjamin H.D. Buchloh, Kunstforum International (Band 200), 2010
  • „Kunst war schon immer vom Großkapital abhängig“ – Gespräch mit dem Kurator Nicolaus Schafhausen, Kunstforum International (Band 201), 2010
  • „Ich glaube, dass meine Malerei eine Menge der DNA des 20. Jahrhunderts in sich trägt“ – Gespräch mit dem New Yorker Maler Wade Guyton, Kunstforum International (Band 204), 2010
  • „Ich versuche eine Psychoanalyse des Ortes, an dem ich lebe“ – Künstlergespräch mit der Bildhauerin Monika Sosnowska, Kunstforum International (Band 205), 2010
  • „Prozesse interessieren mich mehr als Konzepte“ – Gespräch mit Carolyn Christov-Bakargiev, Leiterin der Documenta 13, Kunstforum International (Band 207), 2011

Prof. Dr. Erich Franz

Honorarprofessor für Kunstgeschichte

Prof. Dr. Kerstin Hallmann

Gastprofessorin für Kunstdidaktik

Prof. Dr. Ferdinand Ullrich

Honorarprofessor für Kunst im öffentlichen Raum
  • Studium der Bildenden Kunst an der Kunstakademie Münster; Meisterschüler bei Timm Ulrichs; Staatsexamen; 1978 bis 1982 Schuldienst in Recklinghausen.
  • 1978 bis 1981 Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum bei Max Imdahl, Gottfried Böhm, Bernhard Kerber; 1990 Promotion über die Künstlergruppe "junger westen".
  • Seit 1981 stellvertretender Direktor der Museen der Stadt Recklinghausen; seit 1988 Museumsdirektor; 1989 bis 2009 Leiter der Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen.
  • Seit 1998 Lehrbeauftragter, seit 2002 Honorarprofessor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunstakademie Münster; 2003 bis 2005 Ausstellungsleiter des Wewerka-Pavillons in Münster; seit 2004 Leiter des jährlichen Malereiprojektes der Kunstakademie Münster in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, seit 2013 gemeinsam mit Prof. Dr. Erich Franz. 2009 bis 2010 hauptamtlicher Gastprofessor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunstakademie Münster. Leiter des Projektes "Goldenes Dorf" im Rahmen von EMSCHERKUNST.2010 und RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas.

Tehmatische Ausstellungen und Kataloge:

  • Deutsche Kunst der 50er Jahre
  • Kunst & Kohle (2018)
  • Emscherkunst (2010, 2013, 2016); Eramusprojekte in Duisburg und Krakau

Monographische Ausstellungen und Kataloge:

Jannis Kounellis, Per Kirkeby, Tadashi Kawamata, Arnulf Rainer, Heinrich Siepmann, Raffael Rheinsberg, Katsura Funakoshi, David Nash, Julio González, Henry Moore, Barry Flanagan, Marino Marini, Günther Förg, Leiko Ikemura, Bram Bogart, Timm Ulrichs, Konrad Klapheck, Magdalena Jetelová, Tatsuo Miyajima, Daniel Buren, Fabrizio Plessi

Publikationen

 

  • Kunst im öffentlichen Raum
  • Lichtkunst
  • Kunst und Bau
  • Kunst und Natur
  • Archiskulptur
  • Direktor der Museen der Stadt Recklinghausen (1988-2017)
  • Sprecher der RuhrKunstMuseen (2014-2017)
  • Geschäftsführer des Vestischen Künstlerbundes
  • Geschäftsführer des Fördervereins für Bildende Kunst Recklinghausen e. V.
  • Beirat im Kunstverein Recklinghausen
  • Beirat der Barmenia-Versicherungen
  • Kuratorische Tätigkeit zur zeitgenössischen Kunst

Prof. Dr. Jessica Ullrich

Honorarprofessorin für Kunstwissenschaften

jesmarullrich[at]t-online.de
Sprechstunde nach Vereinbarung immer im Anschluss an die Seminare

Website von Prof. Dr. Jessica Ullrich

Jessica Ullrich (geb. 1969) ist seit 2019 Honorarprofessorin für Kunstwissenschaft an der Kunstakademie Münster. Davor war sie Gastdozentin für Kunstpädagogik an der Universität der Künste Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Human-Animal Studies an der Universität Erlangen-Nürnberg und wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kunstwissenschaften an der Universität der Künste Berlin sowie Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Kunstpalais Erlangen, Projektleiterin an den Museen Tempelhof/Schöneberg und wissenschaftliche Volontärin am Georg-Kolbe-Museum.

In den letzten Jahren hatte sie zudem eine Reihe von Lehraufträgen in Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Komparatistik, Germanistik und Film- und Medienwissenschaft, u. a. an der Goethe-Universität Frankfurt und der Europa-Universität Flensburg.

Sie hat breit zur Gegenwartskunst publiziert, international Ausstellungen und Videoscreenings kuratiert (u. a. in Berlin, Utrecht und Sao Paulo) und interdisziplinäre Konferenzen (u. a. in Berlin und Erlangen) organisiert. Auch hat sie in Museen (u. a. Georg-Kolbe-Museum Berlin), Galerien (u. a. Leo Castelli, New York) und bei Kunstzeitschriften (u.a. kunst-texte.de) gearbeitet. Sie ist Herausgeberin von Tierstudien im Neofelis-Verlag und im Beirat von Antennae. The Journal of Nature in Visual Culture, der Zeitschrift für Kritische Tierstudien, der Buchreihe Cultural Animal Studies im Metzler Verlag und der Buchreihe Numanities. Arts and Humanities in Progress im Springer Verlag. Außerdem ist sie im Vorstand der Culture and Animals Foundation und im Beirat des METIBE (Büro für Mensch-Tier-Beziehungen) sowie (Gründungs-)Mitglied in verschiedenen Animal Studies-Gruppen wie u.a. FITT (Forschungsinitiative Tiertheorien), IRI (Individual Rights Initiative), Animals in History, CLAS (Cultural Animal Studies), IFCEAS (Interfaculty Forum for Cultural Environmental and Animal Studies) und EACAS (European Association for Critical Animal Studies) sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, der Society for Literature, Science, and the Arts (SLSA), von Synapse International Curators Network und dem Genshagener Kreis e. V. Berlin. Jessica Ullrich ist seit 2010 Repräsentantin von Minding Animals Germany.

Lebende Tiere in der Gegenwartskunst und die damit verbundenen ästhetischen, (kunst-)philosophischen, ethischen und ökologischen Diskurse stehen derzeit besonders im Zentrum meiner Forschungstätigkeit. Außerdem beschäftige ich mich mit der Handlungsfähigkeit von nicht-menschlichen Akteur*innen, Genderfragen und der Dekolonisierung der Kunstgeschichte.

  • Animal Studies, Multispecies Studies, Numanities (New Humanities)
  • Materialästhetik, New Materialism
  • Kritischer Posthumanismus und Transhumanismus
  • Ecocriticism, Ecocinema, Environmental Art, Critical Plant Studies, Bio Art, Land Art,
  • Performance Art
  • Kunstgeschichte und Ästhetik des 19. bis 21. Jahrhunderts
  • Film- und Medienwissenschaft
  • Empathie- und Affektforschung, Fürsorgeethik, feministische Ethik
  • Dekolonisierung der Kunstgeschichte
  • Joseph Beuys und die Human-Animal Studies, in: Bettina Paust, Timo Skrandies, Jasmina Nöllen, (Hrsg.): Joseph-Beuys-Handbuch. Leben - Werk - Wirken. Freiburg 2021.
  • Vorsicht lebende Tiere! Gedanken zu Richtlinien für den Einbezug von Tieren in die Kunst. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Ausgabe "Tiere in der sozialen Arbeit" 2020.
  • Der Wert der Tiere, in: Nicole Schuck: Zeittier. Tierwert. Ausstellungskatalog Berlin 2020.
  • Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub. Tierbestattungen in der aktuellen Kunst, in: Michaela Fenske (Hg.): Multispecies Ethnography. Würzburg 2020.
  • Bio Aesthetics. The Creation of Life in Bio Art, in: Zoltán Kulcsár-Szabó, Tamás Lénárt, Attila Simon, Roland Végs? (Hg.): Life after Literature. Springer 2019.
  • Animal Artistic Agency, in: Boletín de Arte, Animals and Art History Special Issue, hrsg. von Maite Méndez und Concepción Cortés Zulueta, Sommer 2019.
  • Bio-graphie. Machen Tiere Kunst?, in: Lars Nowak, Peter Podrez, Nicole Wiedenmann (Hg.): Parahumane Bilder. Erlangen 2019.
  • Animal Encounters. Contact, Interaction and Relationality, Freiburg 2019 (Sammelband hrsg. mit Alexandra Böhm).
  • Interspecies Art. In: Bettina Paust (Hg.): Tiere als Akteure und Material in der Gegenwartskunst. Berlin 2019.
  • Tierstudien16/2019 Tiergeschichten (mit Alexandra Böhm)
  • Der Animal Turn, Ausstellungskatalog Künstlerhaus Syke, 2019.
  • "Every Love Story is a Ghost Story": The Transformative Power of Dog Dedication, in: Brianne Donaldson und Ashley King: Feeling Animal Death. Being Hosts to Ghost. Lanham 2019.
  • Den Tieren Platz einräumen, in: Silke Förschler, Christiane Keim, Astrid Schönhagen (Hg.): Heim-Tier. Inszenierungspraktiken in tierlichen und menschlichen Wohnverhältnissen. Bielefeld 2019.
  • Tierstudien 14/2019 Tiere erzählen (mit Alexandra Böhm).
  • Was vom Tier übrigbleibt. Zu den Knochenarbeiten von Käthe Wenzel, in: Käthe Wenzel (Hg.): Mixed Systems. Bielefeld/Berlin 2018.
  • Zum kulturellen Nachleben von Taxidermien in Hiroshi Sugimotos Dioramenfotografie, in: Kristin Knebel, Cornelia Ortlieb und Gudrun Püschel (Hg.): Steine rahmen, Tiere taxieren, Dinge inszenieren: Wie Dinge zur Sprache kommen. Praktiken und Präsentationsformen in Goethes Sammlungen. Dresden 2018.
  • Tierstudien 13/2018: Kranke Tiere (mit Kerstin Weich).
  • Zeugenschaft und Trauerarbeit in der zeitgenössischen Tierfotografie, in: Zeitschrift für Fotogeschichte, 2018.
  • Contact zones. Where dogs and humans meet. Human-Dog-Metamorphosis in Contemporary Art, in: Dorota Lagodzka / Anne Barcz (Hg.): Animals and Their People. The Fall of the Anthropocentric Paradigm. Boston 2018.
  • Tierstudien 12/2018: Ökologie.
  • Der Elefant im Raum, in: Dennis Conrad, Sabine Schulze (Hg.): Tiere. Respekt. Harmonie. Unterwerfung, Ausst.-Kat. Kunsthalle Hamburg 2017.
  • A Dog's Death. Art as Work of Mourning, in: Susan McHugh, Robert McKay / John Miller (Hg.): Beyond the Human-Animal Divide: Creatural Lives in Literature, Culture, and History. New York 2017.
  • Tierstudien 11/2017: Krieg (mit Mieke Roscher).
  • Minding Animals Curatorial Guidelines. Animals and Art Exibitions, (mit Carol Gigliotti und Yvette Watt), 2018.
  • Walk on the Wild Side, in: Gerald Schröder / Christine Threuter (Hg.): Wilde Dinge in Kunst und Design. Aspekt der Alterität seit 1800. Bielefeld 2017.
  • Den Tieren Raum geben. Hartmut Kiewerts Tier-Utopien, in: Hartmut Kiewert: Animal Utopia. Leipzig 2017.
  • Interview mit Lois Weinberger: in: Antennae. The Journal for Nature in the Visual Arts. Issue 40, Winter 2017.
  • Tierstudien 11/2017: Mimesis. Mimikry. Mimese (mit Antonia Ulrich).
  • Interview mit Kathy High, in: Antennae. The Journal for Nature in the Visual Arts. The Interview Issue #1, Issue 38, Winter 2016.
  • Achtsame Naturstudien. Tier-Performances in der Zeitgenössischen Kunst, in: Zeitschrift für Semiotik (Special Issue Biosemiotic Ethics) 2016.
  • Humanimale Ästhetik: Tier-Werden in der Gegenwartskunst, in: Claudia Emmert (Hg.): Möglichkeit Mensch. Zeppelinmuseum Friedrichshafen, 2016.
  • Tierstudien10/2016: Experiment.
  • Cum pane, in: Roland Borgards, Marc Kleese / Alexander Kling (Hg.): Robinsons Tiere. Freiburg 2016.
  • Animal Agency und Animal Audience. Wie man den lebenden Tieren die Bilder erklärt, in: Amely Deiss / Ina Neddermeyer (Hg.): #CatContent, Ausstellungskatalog Kunstpalais Erlangen 2016.
  • Abbildende Kunst als Animal Liberation im Anthropozän, in: Barbara Koch / Marco Wittkowski (Hg.): I wanna be your dog, Ausstellungskatalog Künstlerhaus Dortmund. Köln 2016.
  • Kunst aus der Vogelperspektive. Zur Rolle von lebenden Vögeln in der Gegenwartskunst, in: Gundel Mattenklott / Constanze Rora: Das Reich der Vögel. Beiträge zur ästhetischen Bildung und zur Einübung in ästhetische Aufmerksamkeit, zur Kindheitsforschung, zur Didaktik und zum Unterricht, Ästhetische Bildung, 2016.
  • Schwarmästhetik. Distributive Agency in der Interspezies-Kollaboration, in: Die Welt in der wir leben. Hörner und Antlfinger und das Interspezies-Kollektiv CMUK. Ausstellungskatalog. Köln 2016.
  • Interview mit Kathy High, in: Antennae. The Journal of Nature in Visual Culture 2016.
  • Tierstudien 9/2016: Tiere und Unterhaltung (mit Aline Steinbrecher).
  • Affekte. Berlin 2015 (mit Claudia Emmert). Vorwort, in: Claudia Emmert, Jessica Ullrich: Affekte. Berlin 2015.
  • Tiere und Kunst, in: Roland Borgards (Hg.): Tiere - Ein kulturwissenschaftliches Handbuch, Stuttgart 2015.
  • Tierstudien 8/2015: Wild.
  • Tierstudien 7/2015: Zoo.
  • Jedes Tier ist eine Künstlerin, in: Sven Wirth u. a. (Hg.): Das Handeln der Tiere - Tierliche Agency im Fokus der Human-Animal Studies. Bielefeld 2015.
  • Interspecies Mothering, in: Reingard Spannring, Reinhard Heuberger, Gabriela Kompatscher, Andreas Oberprantacher, Karin Schachinger, Alejandro Boucabeille (Hg.): Tiere-Texte-Transformationen. Kritische Perspektiven der Human-Animal Studies. Bielefeld 2015.
  • Report of Minding Animals International 3 in New Delhi, in: Society & Animals, Volume 24, Issue 2.
  • Tiere und Kunst, in: Arianna Ferrari und Klaus Petrus (Hg.): Lexikon der Mensch- Tier-Beziehungen. Bielefeld 2015.
  • Strefx kontaktu. Spotkanie psa i czlowieka. Psio ludzkie metamorfozy w sztuce wspólczesnej, in: Anna Barcz und Dorota Lagodzka: Zwierzeta i ich ludzie. Zmierzch antropocentrycznego paradygmatu. Warschau 2015
  • Animal Aesthetics, in: Mike Kelley (Hg.): Oxford Encyclopedia of Aesthetics. Oxford 2014.
  • Vom Präparat zum Individuum. Das Nachleben der Eisbären in der Installation nanoq. Flat out And bluesome von Bryndís Snæbjörnsdóttir und Mark Wilson, in: Michael Rosenberger (Hg.): Jedem Tier (s)einen Namen geben. Die Individualität von Tieren und ihre Relevanz für die Wissenschaften. Linz 2014.
  • Tierstudien 6/2014: Tiere und Raum.
  • Scenes of the Obscene. Representations of Obscenity in Art - Middle Ages to Today. Berlin 2014 (mit Kassandra Nakas).
  • Animals were Harmed in the Making of this Artwork. The Visibility of Animal Death in Artworks, in: Kassandra Nakas, Jessica Ullrich (Hg.): Scenes of the Obscene. Representations of Obscenity in Art - Middle Ages to Today. Berlin 2014.
  • Who cares for animals? Interspezies-Fürsorge in der zeitgenössischen Kunst, in: Manuela Rossini (Hg.): Animal Traces/Tierspuren/Traces Animales (figurationen Bd. 15, 1/2014). Köln 2014.
  • Tierstudien 5/2014: Tiere und Tod (mit Antonia Ulrich).
  • Apisculpture. Wachsplastiken als Ergebnis künstlerischer Kollaborationen mit Bienen in der Gegenwartskunst, In: Marc Wellmann (Hg.): Skulpturenstreit, Georg-Kolbe-Museum Berlin. Berlin 2014.
  • Tiere und Kunstgeschichte (zusammen mit Friedrich Weltzien), in: Gabriele Kompatscher-Gufler u. a. (Hg.): Disziplinierte Tiere? Perspektiven der Human-Animal Studies für die wissenschaftlichen Disziplinen. Bielefeld 2014.
  • Achtung lebende Tiere! Ästhetik vor Ethik? Zum Umgang mit Tieren in der Gegenwartskunst, in: Stephanie Waldow (Hg.): Von armen Schweinen und bunten Vögeln. Tierethik im kulturgeschichtlichen Kontext. München 2014.
  • Dekonstruktion der anthropologischen Maschine -Strategien eines partnerschaftlichen Umgangs mit Tieren in aktueller bildender Kunst, in: Anne Hoelck (Hg): we animals. Tiere Bilder Ökonomien, Ausst.-Kat. Projektraum Meinblau. Berlin 2014.
  • Tierstudien 4/2013: Metamorphosen (mit Antonia Ulrich).
  • Tierstudien 3/2013: Tierliebe (mit Friedrich Weltzien).
  • "Anything can happen when an animal is your cameraman." Die Schauanordnung von Animalcams in der Gegenwartskunst, in: Chimaira - Arbeitskreis für Human-Animal Studies (Hg.): Tiere Bilder Ökonomien. Aktuelle Forschungsfragen der Human-Animal Studies. Bielefeld 2013.
  • "Vom Subjekt zum Objekt und wieder zurück. Mortifizierungs- und Verlebendigungsstrategien in taxidermischen Präparaten der Gegenwartskunst". Kongressakten der CIHA 2012, hrsg. v. Ulrich Grossmann. Nürnberg 2013.
  • Tierstudien 2/2012: Tiere auf Reisen.
  • Wimmelbilder. Insekten in der Kunstgeschichte, in: Jäger und Gejagte. Insekten in der Gegenwartskunst, Ausst.-Kat. Museum Villa Rot. Burgrieden-Rot 2012.
  • Der Animal Turn in der Gegenwartskunst, in: Im Reich der Tiere, Ausst.-Kat. Landesmuseum Hannover. Hannover 2012.
  • Minding Animals in contemporary Art, in: Robert Mitchell und Julie Smith (Hg.): Experiencing Animals. New York, 2012.
  • Rezension von: Anna Maerker: Model experts. Wax anatomies and Enlightenment in Florence and Vienna, 1775-1815, in: Kunstchronik 2012.
  • Tierstudien 1/2012: Animalität und Ästhetik.
  • Rezension von: Suzanne Anker, Dorothy Nelkin: The Molecular Gaze. Art in the Genetic Age, in: Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und der Wissenschaften. München 2012.
  • Run with the Wolves. Animal Road Movies in Contemporary Art, in: Jacob Bull (Hg.): Animal Movement. Moving animals. Essays on the direction, velocity and agency of humanimal encounters, Centre for Gender Research, Universität Uppsala. Uppsala 2011.
  • Wax Sculptures past and present, in: Wax. Sensation in Contemporary Sculpture. Ausst.-Kat. Kunstforeningen GL Strand/ Kunsten Museum of Modern Art Aalborg. Kopenhagen 2011.
  • Nikita and the common raven, in: Catherine Clover (Hg.): Birdbrain. Melbourne 2011.
  • Gärten als Kunstwerke in den 1990er Jahren, in: Gert Gröning und Stefanie Hennecke (Hg.): Kunst - Garten - Kultur. Berlin 2010.
  • Betrachtungen über einen partnerschaftlichen Umgang mit Tier und Mensch in der bildenden Kunst, in: Burkhardt Söll (Hg.): La Maison Enchantée oder Wer rettet Tier und Mensch? Leiden/Amsterdam/Berlin 2010.
  • Tier-Perspektiven (Hg. mit Friedrich Weltzien), Ausst.-Kat. Georg-Kolbe-Museum. Berlin 2009.
  • Blick und Standpunkt. Vorwort der Kuratoren sowie Künstlertexte zu Catherine Bell, Chloe Brown, Hugo Fortes, Susanne Lorenz, Deborah Sengl, Katharina Meldner, Julia Schlosser, in: Tier-Perspektiven, Ausst.-Kat. Georg-Kolbe-Museum. Berlin 2009.
  • Menschsein – Zur Ausstellung Tier-Werden, Mensch-Werden sowie Künstlertexte zu Eija-Liisa Ahtila, Kathy High, Vitaly Komar und Alexander Melamid, Daniel Lee, Jo Longhurst, Aurelia Mihai, Patricia Piccinini, in: NGBK (Hg.): Tier-Werden, Mensch-Werden, Ausst.-Kat. NGBK Berlin. Berlin 2009.
  • Ich, das Tier. Tiere als Persönlichkeiten in der Kulturgeschichte (Hg. mit Friedrich Weltzien und Heike Fuhlbrügge). Berlin 2008.
  • Das Selbst des Tieres und die Identität des Menschen (mit Friedrich Weltzien), in: Jessica Ullrich, Friedrich Weltzien, Heike Fuhlbrügge (Hg.): Ich, das Tier. Tiere als Persönlichkeiten in der Kulturgeschichte. Berlin 2008.
  • Der Blick der Wächterin. Die Hündin Brioche in Hugo Fortes' Video "Vigia" in: Jessica Ullrich, Friedrich Weltzien, Heike Fuhlbrügge (Hg.): Ich, das Tier. Tiere als Persönlichkeiten in der Kulturgeschichte. Berlin 2008.
  • Verleihung des Marianne Werefkin-Preises 2007 an Paloma Varga Weisz, in: Ursel Berger (Hg.): Der Marianne-Werefkin-Preis 1990-2007, Georg-Kolbe-Museum, Berlin. Berlin 2008.
  • Susanne Lorenz, in: Ursel Berger (Hg.): Marianne-Werefkin-Preis 1990-2007, Georg-Kolbe-Museum, Berlin. Berlin 2008.
  • Volker Bartschs plastische Malerei, in: Volker Bartsch. Bildhauer Maler Grafiker, Ausst.-Kat. Museum Giersch, Frankfurt am Main. Petersburg 2008/2009.
  • The Taxidermy Hybrid, in: Antennae. The Journal for Nature in the Arts, Issue 7/2008 Publikation auf Antennae.
  • Becoming Rover. The dog cam project of Nabuhira Narumi. New York 2008.
  • Die Macht des Stofflichen. Bildhauermaterialien in der Gegenwartskunst, in: Marc Wellmann (Hg.): Die Macht des Dinglichen. Skulptur heute, Ausst.-Kat. Georg-Kolbe-Museum, Berlin. Berlin 2007.
  • Malerei der Dämmerung. Von den irritierenden Traumbildern Uwe Hands, in: Uwe Hand, Ausst.-Kat. Galerie Claudius. Hamburg 2006.
  • Zum Werk von Detlef Wingerath, in: Detlef Wingerath. (smart-)objects, Ausst.-Kat. Künstlerhaus Meinersen. Potsdam 2006.
  • "Spiegelgefechte des Ichs gegen das Selbst". Künstlerego und Publikum am Beispiel Via Lewandowskys, in: Ordnung durch Störung. Auto-Perforations-Artistik, Ausst.-Kat. Hochschule für Bildende Künste Dresden. Nürnberg 2006.
  • "Geburt aus dem Geiste der Grabkammern". Wachsabdruck und Wachsabguss als autopoietische Verfahren, in: Friedrich Weltzien (Hg.): Von Selbst. Autopoietische Verfahren in der Ästhetik des 19. Jahrhunderts. Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin. Berlin 2006.
  • Sie schauen zurück. Der Blick des Tieres in der zeitgenössischen Kunst, in: Preisfrage 2003: Was im Tier blickt uns an?, Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Berlin 2005.
  • Deung Nam Yoon, in: Deung Nam Yoon. Theodorus-Hospiz-Preis 2004, hrsg. vom Präsidenten der Universität der Künste Berlin. Berlin 2005.
  • Menschen, Orte, Industrie, CD-Rom zur Ausstellung, Tempelhof Museum. Berlin 2004.
  • Floris Neusüss, in: Götter, Helden und Passanten, Ausst.-Kat. Georg-Kolbe-Museum, Berlin. Berlin 2004.
  • Die gewalttätige Bildwerdung des Animalischen, kunst-texte.de, die Zeitschrift für Kunst- und Kulturgeschichte im Internet, 2/2004 (nicht mehr online).
  • Von Tieren und Menschen. Zu den Bestiarien von Iris Schierferstein, in: Iris Schieferstein. Hommage an das Leben, Ausstellungskatalog DNA Galerie Berlin. Berlin 2004.
  • Reinhard Kühl. Schöne Aussichten, Ausstellungskatalog, Künstlerhaus Hooksiel. Hooksiel 2004.
  • Wächserne Körper. Zeitgenössische Wachsplastik im kulturhistorischen Kontext, Dissertation. Berlin 2003.
  • Das Tier im Bild oder Der Blick des anderen, in: Plurale. Zeitschrift für Denkversionen 2/2003.
  • Ordnung der Dinge, in: Patrica Pisani. Installationen. Berlin 2003.
  • Conference Report: Taking Positions. Figurative Sculpture and the Third Reich, in: Newsletter Henry Moore Institute, April/May 2002.
  • Nicht von dieser Welt. Zur Werkgruppe Trans von Massoud Graf-Hachempour, in: Massoud Graf-Hachempour. Berlin 2002.
  • Wächserne Identitäten. Figürliche Wachsplastik am Ende des 20. Jahrhunderts (Hg.), Ausst.-Kat. Georg-Kolbe-Museum, Berlin. Berlin 2002.
  • Pathologie des Alltags. Zur Malerei von Reinhard Kühl, in: Reinhard Kühl. Georg-Kolbe-Preis 2002. Berlin 2002.
  • Iris Schieferstein, in: Insideoutundabdiepost 2002. Ausst.-Kat. Fünftes Festival der Neuen Kunst. Berlin 2002.
  • Lichtgestalten und Schattenwesen, in: T. O. Immisch (Hg.), Floris Neusüss. Körperbilder, Ausst.-Kat. Staatliche Galerie Moritzburg. Halle 2001.
  • Bilder aus Licht und Schatten. Die Fotogramme von Floris M. Neusüss in der Moritzburg Halle, in: Photonews. Zeitung für Fotografie Nr. 12/1, Dez 01/Jan 02.
  • warten. fotografien von bernd wolf, limitierte Edition mit 8 Vintage Prints von Bernd Wolf. Berlin 2001.
  • Verschiebungen von Weiblichkeit zwischen Exteriorität und Interiorität, in: Cross female - Metaphern des Weiblichen, Ausstellungskatalog Künstlerhaus Bethanien. Berlin 2000.
  • Körper im Transit - Wachs als Medium des Übergangs in der Kunst der neunziger Jahre, in: Andreas Haus u. a. (Hg.): Material im Prozess - Strategien ästhetischer Produktivität. Berlin 2000

2017

  • Videoscreening zum 3. Seminário Internacional Arte e Natureza, Universität Sao Paulo (mit Hannah Israel und Hugo Fortes)

2014

  • "Second Nature", Videoausstellung Universität Sao Paulo (mit Hugo Fortes)

2012

  • Videoscreening "Animals and Aesthetics", Universität der Künste Berlin
  • Videoscreening "Contact Zones. Minding Animals in Contemporary Video", Konferenz Minding Animals, Universität Utrecht

2011

  • Videoscreening "Arte e natureza", Mathila Cultural, Sao Paulo (mit Hugo Fortes)

2009

  • "Tier-Perspektiven. Animalisches in der Bildhauerei der Gegenwart", Georg-Kolbe-Museum (mit Friedrich Weltzien)
  • "Tier-Werden/Mensch-Werden", NGBK Berlin (mit Heike Fuhlbrügge, Kassandra Nakas, Antonia Ulrich, Sévèrine Maguin und Friedrich Weltzien)
  • Videoscreening "Becoming Animal. Animalische Identitäten", NGBK Berlin
  • Videoscreening "Tierperspektiven. Das Tier im Blick", Georg-Kolbe-Museum Berlin

2004

  • "Floris Neusüss. Fotogramme", Georg-Kolbe-Museum Berlin

2003

  • "Georg Kolbe, Freunde und Kollegen", Georg-Kolbe-Museum Berlin

2002

  • "Wächserne Identitäten. Figürliche Wachsbildnerei am Ende des 20. Jahrhunderts", Georg-Kolbe-Museum Berlin
  • "Georg-Kolbe-Preisträger Reinhard Kühl", Georg-Kolbe-Museum Berlin
  • "Georg Kolbe. Aus den Beständen des Museums", Georg-Kolbe-Museum Berlin

2001

  • "Warten. Fotografien von Bernd Wolf", Georg-Kolbe-Museum Berlin

2017 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Masterarbeiten):

  • "Zwischen Mythologie und modernem Kino. Die filmische Darstellung eines Gestaltwandlers und der Mensch-Tier-Verwandlung anhand der Figur 'Beorn' in der Hobbit-Trilogie"
  • "Das Faultier hinter dem Schalter. Die filmische Darstellung von Diskriminierung und menschlichen Stereotypen in 'Zootopia'"
  • "Mensch und Tier im Genremix: Die Rollenverteilung am Beispiel von 'The Cove' und 'Blackfish'"

2016 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Bachelorarbeit):

  • "Pferdedarstellungen bei Franz Marc"

2015 FH Potsdam (Bachelorarbeit):

  • "Keine Angst vor dem Publikum! Interkulturelle Vermittlungsarbeit in öffentlichen Kunstmuseen"

2004-2014 Universität der Künste Berlin (Bachelorarbeiten):

  • "Albrecht Dürer. Die Veränderung des Selbstverständnisses des Künstlers durch das Selbstbildnis"
  • "Paris und der Impressionismus. Das impressionistische Parisbild"
  • "Die Entwicklung der türkischen Gegenwartskunst im Fokus der kulturellen Identität"
  • "Alfred Kubin: Bildgestalterische Strategien der Angst"
  • "Verbergen und enthüllen' - Motive verborgener Identität in den Caprichos von Goya"
  • "Die Mutter-Kind-Darstellungen von Paula Modersohn-Becker" (Zweitgutachterin)
  • "Inszenierte Identitäten in der Postmoderne: Cindy Sherman" (Zweitgutachterin)
  • "Das Prinzip der Serie bei Roy Lichtenstein" (Zweitgutachterin)